Oma Schlachtwurst schrieb:
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Man sollte stets kritisch sein und nicht alles glauben, das stimmt auf alle Fälle. Aber dies trifft eben auch auf die „etablierten“ Medien zu.
Selbstverständlich. Ich bin zum Beispiel ein eifriger Bildblog-Leser (und die hacken ja nicht nur auf Rechtschreibfehlern in der Klatschsparte der Bild rum).
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Mich interessieren bei Kopp hauptsächlich die Nachrichten, da diese immer mit Quellen versehen sind, und man das nachprüfen kann. Das gibt’s bei den offiziellen Medien kaum noch, was für mich schon unseriös wirkt....zumindest an vielen Stellen.
Zumindest in den Printmedien erinnere ich mich, dass Nachrichtenagenturen angegeben wurden.
Gelegentlich ist in Internet-Artikeln auch direkt ein Link auf offizielle Statements etc. wenn es etwas zu verlinken gibt. Hier muss ich aber zugeben, dass ich mich vor allem auf heise.de rumtreibe und nicht auf den equivalenten zu den großen Printmedien.
Aber ja, je mehr Quellen desto besser. Auch selbstverständlich!
Tadellos ist das bei kopp-online aber offenbar auch nicht, wenn ich mal das Beispiel Syrien-Video nehme. Dort (und im Fließtext der Quelle) wird behauptet, dass das Video aus dem Irak stammt, während das Video, dass zu der Quelle gehört, noch extra ein Fragezeichen hinzu wirft, weil das einzige Indiz ist, dass arabische Schrift vorkommt. Was besagter Text sagt, kann ich im übrigen auch nicht nachprüfen.
Das die Quelle sich als "Antiimperialistische Nachrichten" betitelt hilft auch nicht, das unbenommen zu glauben.
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So etwas, zum Beispiel, ist ein Skandal und gehört eigentlich in die Hauptnachrichten:
http://kopp-online.com/nachrichten/zdf-alte-irakkrieg-filme-als-aktuelle-syrienaufnahmen-gezeigt.html
Da frage ich mich warum das nicht so ist.
Weil alle Medien immer in irgendeiner Form selektiv sind. Das Antifa-Blatt kreischt Zeter und Mordio, wenn diese ganzen rechten Terroristen nicht sofort auf den Scheiterhaufen kommt, das NPD-Parteiblatt weiß dagegen von den jüngsten Untaten des schwarzen Blocks.
Okay, das ist jetzt extrem ausgedrückt. Aber letztlich ist fakt, dass ALLE Medien und Berichterstatter irgendwie voreingenommen sind, und selbst wenn sie alles nachprüfen wollen geht's manchmal nicht (nicht genug gesucht, nicht genug Suchaufwand betrieben, nicht genug Anti-Anti-Propaganda-Blogs gelesen, whatever).
Alarus hat auch nen guten Punkt, auch deine lieben Rebellen sind nicht unvoreingenommen.
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Was das ganze Thema Annunaki, Weltuntergang usw. angeht, glaube ich da natürlich lange nicht alles, aber ich finde es gut, dass auch Leute, die eine kontroverse Meinung haben, dort ihre Bücher veröffentlichen können, das ist Meinungsfreiheit.
Meinungsfreiheit, selbstverständlich. Nur würde ich mich hüten, amtlichem Schwachfug eine Plattform zu bieten, wenn ich seriöse Nachrichten hätte. Knopp sieht das offenbar anders oder erfüllt einen der beiden Tatbestände nicht. Mit gibt es jedenfalls zu denken, ob das seriöse Journalisten sind, die einfach nur prinzipiell offen für alles sind, oder deren Zielgruppe auf sowas steht und sich das in ihrer Berichterstattung niederschlägt.
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Je nachdem wie überzeugend die Argumentation ist, oder eben an den Haaren herbei gezogen, kann man sich selbst entscheiden was man glaubt ;)
Wieder selbstverständlich. Ich will niemandem seine Rechte abstreiten, ich erwarte nur für mich persönlich einen gewissen Standard. Wenn 50% der Artikel Klatsch sind, ist das in meinen Augen genauso ein KO-Kriterium für das betreffende Medium.
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Und mit dem Wort „Verschwörungstheorie“ sollte man auf jeden Fall vorsichtig sein, nennt man das aber Lobbyismus, weiß sofort jeder was gemeint ist, und dass die Konzerne unsere Politik bestimmen ist auch jedem klar.
Ich verwende das Wort hier ganz gezielt nicht für Statements, die darlegen das eine Authorität keine weiße Weste hat, sondern für die Art von Theorie, die sich kaum oder nicht belegen lässt, weitreichende Konsequenzen für das Weltbild hat, die bekannten "die da" beinhaltet, etc.
Sprich, so Enthüllungen wie "Das Wirtschaftssystem ist gemacht, uns zu kontrollieren", "Die Regierung haben nichts besseres zu tun als ständig Krieg zu führen und Hartz 4 ist nur Ablenkung", "Das Ende des Maya-Kalenders läutet eine neue Zeit voller Umbrüche ein", etc.
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Angefangen mit dem kindlichen Gedanken: Warum gibt es überhaupt noch Krieg, wenn es doch eigentlich niemand will?
Weil es genug Menschen gibt, die einfach soziopathisch/gewaltgeil/ignorant/fanatisch genug sind?
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Immerschön mit gesundem Menschenverstand ran gehen und kritisch bleiben :)
Genau! Also bloß
keinem Medium unbenommen glauben