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Re:Der Traum 28.06.2010 20:31:02 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Fast ein Jahr war schon vergangen. Das Volk der Kimmerer wuchs rasch, und mutige Krieger kamen von weit her, Diungo Treue zu schwören. Bald schon brachen sie auf um an Seite der Sarmaten und mit Ziu´s Segen, neue Länderein zu erforschen und besiedeln.
Während dieser Zeit erlernte Cearis die Kunst des Heilen, von einer alten Frau. Ihr Name war Sophia und sie begleitete das Heer. Es gab keine Krankheit oder Wunde die sie nicht heilen konnte. Sie zeigte Cearis wie man aus bestimmten Kräutern, Tränke brühen konnte die Schmerzen linderten, den Geist belebten oder gar benebelten. Sie brachte ihr bei wie man Salben herstellte und wie man Wunden verband. Auch die Leute aus nächster Umgebung kamen zu ihr und baten sie um Rat, sei es um zu wissen wie sie ein Feld bestellen sollten oder wie sie den Streit mit dem Ehepartner beenden konnten.
Die paar Monde die Cearis mit dieser Frau verbrachte, waren eine harte aber kurze Zeit in der sie viel Elend sah. Doch sie wusste dass sie stark sein musste, und so viel wie möglich von der Frau lernen sollte, brachte Sophie sie doch ein Stück näher an ihren Traum.
Um so schwerer fiel ihr dann der Abschied am Hafen. Sophie würde wieder zurück in ihre Heimat gehen, während sich das Heer auf den Weg zum Tunier der Bosporanen machte. Cearis konnte ihre Tränen nicht verbergen, aber Sophie lächelte nur freundlich. Sie hatte schon soviele Menschen die ihr was bedeuteten kommen und gehen sehen, das keine Tränen mehr übrig waren....
*Hey, aufwachen!!* ein Schlag traf Cearis an der Schulter *Du musst trainieren. Vergiss nicht das du heute noch gegen Lanfear kämpfst*
*Ja.... ist schon gut...ich weiss. Hab nur gerade nachgedacht* Sie packte feste ihren Holzspeer und stürtzte sich auf ihren Gegner. Der wich aus und schlug ihr gleich nochmal auf den Kopf.
*Ja, ich sehe* er lachte *An deine Kampftaktik hast du aber nicht gedacht*
Beide lachten.
Mögest Du arm an Unglück sein, und reich an Segen, langsam darin, Dir Feinde zu machen, und schnell bei der Freundschaft. Doch ob reich oder arm, schnell oder langsam, mögest Du von diesem Tag an nichts als Glück kennen.
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Re:Der Traum 23.08.2010 15:26:44 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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*Kelyra. Ja, genau so werde ich dich nennen* sanft klopfte Cearis der sandfarbenen Stute mit der weißen Mähne auf den Hals, als sie durch das Stadttor ritten. Sie war zwar nicht mehr das jüngste Tier, dennoch sah man in ihren Augen das Temperament der Jugend blitzen.
Ein paar Tage vorher hatte Cearis Kuban verlassen, und sich auf den Weg Richtung Norden gemacht. Zu lange hatte sie nichts mehr von ihrem geliebten Ehemann gehört.
Damals hatte er sie in aller Eile verlassen, als er erfuhr das oben im Norden Krieg herrschte und seine Heimat möglicherweise in Gefahr war.
Wenig später, als Cearis wieder zuhause auf ihrem Lehen war, bestätigten ihr einige Händler aus der Gegend, das sein Volk und viele weitere, gegen die Sarmaten in den Krieg gezogen waren und sich große Schlachten dort abspielten. Seit dem ließen ihr die Sorgen und die Angst um ihn keine Ruhe mehr. Sie schlief und aß kaum noch.
Erst als sie mit Diungo darüber sprach und er einwilligte, machte sich auf den Weg, ihren Mann aufzusuchen und sich zu vergewissern, das es ihm gut ginge.
Unterwegs hatte sie dann in Asow auf dem Pferdemarkt diese schöne Stute gesehen. Und nachdem sie den Händler überzeugt hatte, das es keinen Sinn machte, sie betrügen zu wollen, ritt sie nun mit Kelyra dem kalten Norden entgegen.
Mögest Du arm an Unglück sein, und reich an Segen, langsam darin, Dir Feinde zu machen, und schnell bei der Freundschaft. Doch ob reich oder arm, schnell oder langsam, mögest Du von diesem Tag an nichts als Glück kennen.
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Re:Der Traum 28.08.2010 11:10:55 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Vorsichtig kletterte sie mit Kelyra den rutschigen Abhang runter. Sie war abgestiegen um dem Pferd den Abstieg auf dem steinigen Schleichweg leichter zu machen. Selbst war sie schon ein paar Mal ausgerutscht und hingefallen, war sie doch solch eine Gegend nicht gewohnt. Raik saß unterdessen, auf einem Baum ganz in der Nähe, und beobachtete vergnügt wie beide mit dem Gleichgewicht kämpften.
Auf einer kleinen Ebene machten sie dann kurz Rast, und wärend Kelyra graßte, entdeckte Cearis weit unten im Tal, das Heer der Nenzen, das sich ganz langsam seiner Hauptstadt näherte.
Ihr Herz fing vor Freude und Nervösität ganz schnell zu schlagen an. Aber auch etwas Angst mischte sich dazu. Was war, wenn er nicht dabei war? Wenn sie nun feststellen musste das ihm was schreckliches zugestoßen war?
Raik schien zu merken was sie dachte, flog zu ihr, setzte sich auf ihre Schulter und zupfte ihr tröstend im Haar.
Sie lächelte den Raben an; der sogleich wieder davon flog und Platz auf einem naheliegendem Baum nahm, um zu beobachten wie Cearis ihre Sachen packte und sich wieder mit Kelyra dem Abstieg widmete.
Mögest Du arm an Unglück sein, und reich an Segen, langsam darin, Dir Feinde zu machen, und schnell bei der Freundschaft. Doch ob reich oder arm, schnell oder langsam, mögest Du von diesem Tag an nichts als Glück kennen.
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