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THEMA: In der Weite der Steppe
 
Tullaris

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In der Weite der Steppe      31.08.2010 14:39:37 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Am späten Abend erreichten 2 Argippäische Schwadrone Lanzenreiter die Provinz Sumya und begannen damit unter den Wachsamen Augen der Sarmatischen Wachen ein Lager aufzubauen. Tullaris welcher dieses beiden Reitereinheiten kommandierte,ritt mit seinem Leibwächtern zu den Toren Sumyas.

So nun sind wir hier.Ich hoffe das Alastor und einige Sarmatische Krieger ebenfalls hier verweilen.

Dachte er und erinnerte sich daran das seine Späher auf dem Wege hierher einige Sarmatischen Verbände gesichtet hatten.
Mit einem Kopfschütteln verwarf er den Gedanken und schaute eine der Wachen an „Ich bin Tullaris âmyn der Argippäischen Provinz Aktau und hier auf Einlandung Alastors“ sprach er mit fester Stimme und Reichte dem Sarmaten eine Schriftrolle welche dies bestätigte

„Sollte euer Herr da sein so unterrichtet ihn das ich hier bin um Handel zu treiben und um mich mit Sarmatischen Kriegern in ehrenvollen Duellen zu messen. Natürlich würden sich auch die Männer und Frauen meiner Schwadron mit Sarmatischen Kriegern messen und nun sputet euch“

Ohne eine Antwort abzuwarten drehte er um und ritt ins Lager der Schwadron,als ihn noch zwei weitere Boten erreichten.
Tullaris grummelte vor sich hin und nahm beide Depeschen an sich,bevor er sein Zelt betrat.Er öffnete die erste Depesche und lass sie und während er sie lass verengten sich nur seine Augen,als Zeichen das ihm das was er lass nicht gefiel.Wutentbrannt zerknüllt er das Papier und ging nach draußen

„Gälen....ausgerechnet diese Rockträger“

knurrte er vor sich hin

„Aber diesen Seitenhieb wird sie noch bedauern“

fluchte er leise.Tief Atmete er durch und pfiff einige Boten heran

„Reitet los und teilt meinen Freunden mit das Alexa Homerius keine Freundin der Steppe mehr ist“

zischte er sie an und Sattelte sein eigenes Ross,bevor er die Einsamkeit und Schönheit der Steppe suchte,wie er es schon so oft tat,die 2. Depesche fest in seiner Tasche verstaut.
Am nächsten Morgen würde er zurückkehren um die Schmieden und Rüstungswerkstätten der Sarmaten aufzusuchen und vielleicht würde er noch eine weile länger hier verweilen.Immerhin war er noch nicht hiergewesen und nur wage und schlecht erinnerte er sich an die Kerkerhaft bei den Sarmaten.Aber das war nun schon Jahre her
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Tullaris

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Re:In der Weite der Steppe      02.09.2010 13:30:50 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Die Zeit in der Saramtischen Provinz verging wie im Fluge. Am Tage war Tullaris meist in der Burg und verhandelte mit den Rüstungsschmieden um die Preise für ihre Rüstungen,während er am Nachmittag und am Abend,bzw. Sogar in der Nacht Boten gen Süden schickte oder welche aus dieser Richtung in empfang nahm.

Es dauerte nicht lange bis die Gerüchte Küche anfing zu brodeln und die Gerüchte sich verbreiteten wie ein Heuschreckenschwarm auf wanderschaft.
Dabei ging es von Kopfgeldjägern welche Alexa jagen sollten um ihr seine Tochter abzunehmen,bis hin zu einer heimlichen Geliebten oder einer neuen Frau.

Aber es waren nur Gerüchte,da die Boten eisern Schwiegen und nichts von ihrem Auftrag oder Zielpunkt preisgaben.

So hielten sich hartnäckig die Gerüchte im Lager der Argippäer.
Doch dies änderte sich als endlich die ersten Rüstungen der Sarmaten eintrafen.

Tullaris Ordnete mit fester stimme an das sich jeder der eine Rüstung erhielt unverzüglich an sie zu gewöhnen hatte.Er selbst ging mit guten Beispiel voran und forderte den Regenten der Sarmaten zu einem Duell heraus,welches auch prompt von diesem Angenommen wurde.

2 Tagen vor dem Duell,sah man jedoch wie Tullaris in Richtung Süden zusammen mit einem Boten ritt,was wieder die Gerüchte welche bis dahin zur ruhe gekommen waren neu aufflammen lies.

Diese verstummten aber wieder als er am Tage des Duells wieder ins Lager zurückkehrte um sich mit Alastor zu messen.

Etwas ungelenk ging er zu dem Duell platz wo ihn der Regent schon erwartete.Beide hatten ähnliche Ausrüstung und Waffen,als sie sich gegenüberstanden.

Tullaris schlug sein Schwert gegen die Brustplatte als Ehrbezeugung und als Zeichen das er bereit war und der Kampf ging los.

Flink und überraschend griff er den Regenten an welcher die ersten schläge gut parieren konnte,aber dann auf eine Finte herein viel und einen Treffer mit der Breitenseite von Tullariss Kurzschwert am Kopf hinnehmen mußte.

Doch er wäre nicht der Regent der Sarmaten wenn er sich dadurch aus dem Konzept bringen lassen würde. In schneller folge traf er Tullaris welcher leicht zurücktaumelt sich dann aber schnell wieder fing und zu wurde es ein schneller und offener Kampf der beiden,in dem dann aber schlussendlich Erfahrung,Kampfgeschick und Gewöhnung die Oberhand behielten und Tullaris sich dem hervorragend kämpfenden Alastor geschlagen geben mußte.

Er grinste als er sich das Blut,mit dem unterarm abwischte und verneigte sich vor dem Regenten

„Es war ein guter Kampf aus dem ich sehr viel gelernt habe ehrenwerter Alastor.Ich bedanke mich für die Ehre dieses Kampfes“

Sprach er mit fester stimme und ging zurück ins Lager der Argippäer. Auf den Wege zu seiner Jurte sah er einen Trupp Sarmaten in die Festung ziehen,lange blickte er die Reihen entlang und ihnen hinterher,drehte sich dann um und ging weiter in Richtung seiner Jurte
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Vendetta

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Re:In der Weite der Steppe      02.09.2010 20:24:39 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Vendetta war fort. Hatte über Stunden ihr Heerlager verlassen und kehrte nun zurück. Schon längst hatte sich der Tross auf den Rückweg gemacht in Richtung Sumya.

Sie zügelte ihr das Tempo ihres Pferdes und reihte sich im Schritttempo in den Zug ein. Gleich neben ihrer guten Freundin Thuy, die sie schmunzelnd begrüsste.
"Na? Warst du wieder auf Männerjagt?"
Vendetta ritt neben ihr her ohne den Blick zu heben, denn dieser ruhte auf einem Pfeil, den sie immer noch in den Händen hielt. Sie erhielt ihn, einer Botschaft gleich, mit auf den Weg. Langsam lösten ihr Finger ein Band, welches um ihn gebunden war und flochten es in ihr Haar, was wild über ihre Schulter hing.Sie blickte auf und sah den fragenden Blick der Kriegerin
"Vielleicht wurde dieses mal ich gefangen" entgegnete sie verträumt, während ihr Blick zum Horizont streifte. Ihre Mitstreiterin lachte lauthals auf.
"Na das muss ja ein Held sein, wenn er dich erjagt hat. Das sind ja ganz neue Sitten. Was los? Hats dich so erwischt?" unsanft stiess sie ihre Faust in Vendettas Seite. Sie krümmte sich und grinste verstohlen.
"So kenn ich dich ja gar nicht. All die Jahre, nicht ein Mann hatte es geschafft dein Herz zu erobern. Er macht mich neugierig. Wo hast du ihn versteckt?" Die Kriegerin setzte sich im Sattel auf und schaute gespielt über den Zug.
"Er ist nicht hier." antwortete Vendetta ihr mit einem geheimnisvollen Ausdruck in ihrem Gesicht. "Doch schon bald werden wir uns wieder sehen" sagte sie fast unmerklich, weit weg in ihren Gedanken versunken. Thuy schaute ungläubig auf sie und fing abermals laut an zu lachen.
"Hört, hört! Unsere Vendetta ist verliiiebt" schallte ihre Stimme über die Kriegerscharr hinweg. Lautes Lachen war zu vernehmen, gemischt mit leichtem Unglauben, denn ihre Männergeschichten waren wohlaus jedem hier bekannt. Vendetta stiess ihrer Freundin unsanft in die Seite.
"Sei doch still!" schallte sie sie freundschaftlich mit einem frechen Grinsen an. Und neben ihr war leises Gelächter zu vernehmen, gefolgt von einem seufzenden "Achja, unsere Vendetta"

Stunden später kamen sie an der Festung an. Vendetta alberte ungezwungen mit ihrer Freundin und sah flüchtig über das Heerlager der Argippäer, was zu ihren Seiten ruhte. Sie war gerade am plaudern als sie innehielt und ihr Blick erstarrte. Thuy rüttelte fragend an ihrem Arm.
"Was hast du? Bist du einem Geist begegnet oder...." weiter brauchte sie nicht zu fragen. Sie musste nur Vendettas Blick folgen und hatte eine Antwort. Sie schmunzelte vergnügt.
"Wieso hab ich dich überhaupt gefragt. Hätte es mir doch denken können, dass es um nen Kerl geht. Oder ist er es...also ER?" Thuy machte grosse fragende Augen, doch ihre Frage blieb unbeantwortet.
Vendetta scherte aus und ritt zielstrebig geradeaus. Dem Fremden immer hinterher, der ihr Näherkommen anscheinend nicht bemerkte.
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Re:In der Weite der Steppe      02.09.2010 21:05:06 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Tullaris war ganz in Gedanken versunken.Seine Schulter schmerzte leicht von dem Duell und er grübelte über seine Fehler nach die er gemacht hatte,als er gegen Alastor gekämpft hat.Er hat zufiel nachgedacht während Alastor rein instinktiv gekämpft hatte.Aber nun egal,er hat gelernt und das nicht zu knapp und das konnte ihm nur zugute kommen.

Überall im Lager der Agrippäer,herrschte reges Treiben.Es wurde trainiert,die Pferde wurden versorgt,essen oder Tee gekocht,Waffen gereinigt und gepflegt.Nirgends ein Platz an dem nicht gerade irgendein Krieger was tat.

Tull blickte sich im Lager um und war zufrieden mit dem was er sah.Seine Leute waren beschäftigt und da gab es kein Platz für Gerüchte.
Leicht Schmunzelte er an den Gedanken daran das seine Leute gar nicht mal so falsch lagen und blickte sich kurz etwas um.

Kurz darauf erreichte er seine Jurte,welche ja auch kaum zu verfehlen war und nickte seinen Wachen zu.
Das Geräusch sich schneller nähernder Hufe lies hin aufhorchen und er drehte sich um.Er traute seinen Augen kaum,als er sah wer sich da schnell ihm näherte.Doch der Anblick lies ihn die Schmerzen in der Schulter vergessen und ein lächeln huschte über sein Gesicht.

Er nickte den Beiden Wachen zu das sie gehen konnten und wartete die Augenblicke,welche sich scheinbar zu einer halben Ewigkeit hinzogen und sein Herz bei jedem Hufschlag höher hüpfen lies,bis endlich Ross und Reiterin ihn erreichten......

„Vendetta....“ bekam er nur heraus und sein stimme wollte sich fast überschlagen vor Glück
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Re:In der Weite der Steppe      02.09.2010 21:41:19 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Sie schmunzelte als sie seinen überraschten Gesichtsausdruck sah.
"Ich sagte doch, wir sehen uns bald wieder" Noch war sie ihren Gefühlen herr, doch lange konnte sie dem wilden Sturm, dem Drang sich ihm an den Hals zu werfen nicht unterdrücken. Sie waren nicht einmal einen Tag von einander getrennt gewesen, aber sie hatte das Gefühl als wäre es eine Unendlichkeit gewesen.
Sie streifte ihr Bein über den Sattel und setzte mit einem gekonnten Schwung ab.

Tief blickten ihre Augen in seine und sie versank darin. Welch tiefe Sehnsucht sie nach ihm hatte. Ihre Hand streckte sich nach seiner. Sie spürte seine Wärme. Und der Wunsch mit ihm allein zu sein, länger als nur einen Augenblick, wurde so übermächtig als würde dieser sie zerreissen.

Ein schriller Pfiff riss sie für einen Augenblick aus ihrem Jetzt. Ihr Blick traff Thuys, die gerade an ihnen vorbeiritt. Ein hintergründiges Lächeln lag in ihrem Gesicht. Vendetta wusste, was sich in ihrem Köpfchen abspielte. Sollte sie doch denken, was sie wollte. Dieses Mal war es etwas anderes. Ja, sie war sich ganz sicher.

Sie liess ihre Freundin links liegen und widmete sich wieder dem Einen zu, dem sie soviele Gedanken schon durch Boten sandte. Dem sie nun endlich ihre Gedanken sagen, ihre Gefühle zeigen konnte. Ihre dunklen, fast schwarzen Augen sahen sanft in seine und leise flüsterte sie ihm zu.
"Wohin des Wegs? Ich wollt dich nicht aufhalten. Oder soll ich dir folgen?"
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Re:In der Weite der Steppe      02.09.2010 22:14:23 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Tull erwiderte ihren tiefen und sanften blick,seine Augen funkelten vor Freude und Glück und doch steckte ihm ein klos im Hals.
Er schloss einfach die Arme um sie und drückte Vendetta an sich,so das er einfach den Augenblick genießen konnte.

Dann blickte er hinunter „Nein du hälst mich nicht auf, ganz im Gegenteil“

hauchte er ihr ins Ohr und seine braunen Augen blickte sie sanft an

„Ich war gerade auf den Wege in meine Jurte um mich von dem Duell mit Alastor etwas zu erholen“
Er drückte das Fell weg welches den Weg und die Sicht in die Jurte versperrte ,blickte sie dabei an

„Sei mein Gast in meinem Bescheidenen Heim“

und löste sich leicht aus der Umarmung.Schaute zu den beiden Wachen,welche immer noch da standen aber keine Miene verzogen.

„Ihr könnt gehen“

und die beiden drehten sich um und gingen,doch wusste er das,es schnell die Runde machen würde und die Gerüchte aber dadurch endlich verstummten.Er blickte sie nochmal sanft an und bot ihr mit einer Handbewegung an einzutreten.

Die Jurte war groß im Vergleich zu den anderen. Da gab es die Schlafstätte aus Fellen,einen Waffenständer wo der Bogen und der Köcher Pfeile ruhten.Ein flacher Tisch mit einigen Papieren,Feder,Tinte und ihren Briefen,welche fein säuberlich da abgelegt waren. Eine Feuerstelle auf der ein Kessel heißes Wasser stand und etliche andere Dinge und trotz alledem wirkte sie eher Funktional und Spartanisch.
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Re:In der Weite der Steppe      03.09.2010 10:38:46 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Sie liess sich sicher kein zweites mal bitten und trat rasch in die Jurte.
"In welchem räumlichen Luxus du lebst" Sie sah sich um und natürlich war es für sie selbstverständlich, dass er bei seinem Stand solch Annehmlichkeiten geniessen konnte. Für sie als einfache Kriegerin war es eher undenkbar ungestört zu sein, ausser sie ritt fort in die unendliche Steppe.
Ihr Blick schweifte über den kleinen Tisch zu ihrer Seite und ein leichtes unscheinbares Grinsen huschte über ihren Mundwinkel. Lagen doch da fein säuberlich ihre Briefe, die sie ihm die letzten Tage zukommen liess.
Sie sah zu ihm hoch. Wie hatte sie ihn doch vermisst. Mit langsamen Schritt näherte sie sich ihm. Ihre Hände erleichterten ihren zierlichen Körper von ihren Waffen und seine wohl geformten Lippen betrachtend, bemerkte sie.
"Und wie ungestört du hier bist" Ein verschmitztes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, die gleich darauf stürmisch seine berührten. Sie umarmte seinen Hals, zog sich an ihm hoch und schmiegte sich so eng an ihm, dass sie seine Wärme spürte, sein Herzschlag fühlte.
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Re:In der Weite der Steppe      03.09.2010 11:10:47 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Er wollte gerade etwas erwiedern,als sie ihn stürmisch küsste.Nur zu gerne erwiederte er ihn und zog ih nur noch in die länge,hielt sie fest und blickte in ihre sanften Augen.

"Raum und Freiheit genieße ich nur in der weite der Steppe.Ungestört ja und vor solchen schönen Überraschungen nicht gefeit"

grinste er verschmitz und fuhr sanft durch ihr Haar,während er ihren Herzschlag spührte welcher mit seinem im einklang war.Aller schmerz alle sehnsucht waren vergessen und die Zeit blieb fast stehen.

Sanft drückte er sie noch etwas höher so das sie nicht mehr so nach oben schauen mußte und blickt in ihre Augen.
Mit einer Hand entledigte er sich seiner Waffe welche scheppernd auf dem Boden landete,bevor er ihre sinnlichen Lippen leidenschaftlich und stürmisch küsste.Es war als ob sich alle Anspannung lösten,alle Sehnsucht sich in diesem Kuss entluden.

Er fühlte und spührte die Wärme ihres Körpers an seinem und sein Herz schlug schnell,während er sie küsste.
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Re:In der Weite der Steppe      03.09.2010 13:52:37 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"Wie ich dich vermisst habe", raunte es leise über ihre Lippen, die nur einen winzigen Moment sich von seinen entfesselten. Seine Lippen, warm und weich, berührten immer und immer inniger die ihren und in ihr begann ein unstillbares Verlangen zu brodeln.

Es war ein Verlangen, welches sie so vorher nicht kannte, nie erlebt hatte. Mit vielen Männern teilte sie schon ihre Stunden, doch waren sie alle nur reinster Zeitvertreib. Vielleicht lag es an deren Jugend, dass sie sie wie Spielzeug hantierte und bei Überdruss fortschickte.

Doch er war so völlig anders. Vermutlich waren es seine, in den Botschaften gesendeten Worte, die ihr Inneres schmeichelten, bevor sie ihn überhaupt kannte. Sie weckten in ihr eine Sehnsucht, die so tief in ihrer Seele schlummerte, dass es bisher niemandem gelang, sie zu wecken. Bis er sie beflügelte.

Nun war sie hier, bei ihm. Nur sie beide allein. Und seine zärtlichen Berührungen entfachten in ihr ein Schauern, welches über ihren Rücken kroch und ihren Leib erbeben liess. Ein leises Stöhnen drang durch die Stille der Jurte und wie von süssen Sinnen berauscht legte sie ihren Kopf in den Nacken. Gab ihren Hals für Zärtlichkeiten frei. Ihr Schenkel hob sich und legte sich eng um seine Hüfte. Kein Luftzug sollte sie in ihrer Zweisamkeit trennen.
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Re:In der Weite der Steppe      03.09.2010 15:49:05 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ihre warmen und sinnlichen Lippen auf den seinen und ihre Worte welche sie ihm zuflüstert genießend hauchte er ihr zu

"So kurz und doch kam es mir wie eine Ewigkeit vor....."

Flüsterte er sanft und sinnlich Vendetta zu.Nie hätte er vo einigen Wochen noch gedacht,das er je wieder ein solches Verlangen,ein solches Feuer spühren konnte und nun hielt er eine Frau in seinen Armen,welche die glut in ihm zu einen Flächebrand entfacht hat.Der so in ihm loderte wie ein Feuersturm der durch die Steppe fegt.

Hätte jemand vor einiger Zeit gesagt,das es so wieder sein würde.Er hätte ihn ausgelacht und ihn einen Lügner geschimpft.Aber das war und lag in der Vergangenheit.

Hier in der Stille seiner Jurte hielt er Vendetta in seinen Armen,in sinnlicher Zweisamkeit
Sein Herz schlug schneller,bei jedem Kuss,jeder Berührung.All dies lies ihn erschauern.
Er spührte wie ihr Bein an seiner Hüfte ihn noch enger an sie drückte und das mit sanften Druck.
Jeden Herzschlag fühlte er,jedes Beben ihres Körpers und jeden Atemzug fühlte er.
Sanft küsste er ihren Hals,streichelte ihn förmlich mit seinen Lippen,knapperte an ihm und hob sie sanft noch etwas höher,so das sie das andere Bein auch um seine Hüfte legen konnte,während er sie in seinen Armen hielt und um sie dann etwas durch die Jurte zu tragen......
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