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THEMA: Re:Dienst in der Heimat
 
Witjold

Sami
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Dienst in der Heimat      25.08.2010 12:58:09 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Timmathy war langweilig. Seit fast 2 Jahren waren nun seine Brüder und Schwestern unterwegs. Nur wenige Krieger waren auf der Insel geblieben. Sie alle hatten die Pflicht ihre Heimat im Ernstfall zu verteidigen. Und so blieb ihnen nichts anderes Übrig als zu trainieren. Entweder alleine oder gegeneinander. Da die meisten Krieger noch sehr jung waren, war die einzigste Abwechslung Aoife, welche mit Timmathy das selbe Alter teilte. Aoife war eine sehr gute Kämpferin, was er natürlich wusste. Doch nur selten schaffte sie es ihn in einem Duell zu verwunden. Doch merkte er ihre Verbissenheit in jedem Duell aufs neue.
Doch nach einiger Zeit des wartens und Trainierens wurde es Timmathy zu langweilig und er Schaute sich die Dörfer in den Angrenzenden Gebieten an, wie weit man dort war, mit dem erschließen neuen Landes. Teilweise rodete man dort Bäume oder legte mit Deichen das Land trocken. Alles war sehr beschäftigt. Es erfreute Timmathy, das es nach 13 jahren schon wieder Bergauf ging mit Irland.
Doch nach ein paar Wochen der Reise beschloss er wieder auf die Burg zu reisen. Denn dort warteten ja Partner fürs Duell. Insbesondere Aoife.
Wieder ging Timmathy Aoife nicht aus dem Kopf. Er wusste nicht weshalb. War es, weil sie eine gute Kriegerin oder weil sie auch attraktiv war? Timmathy wusste es nicht. Er konnte es sich nicht genau erklären.
Er befahl seinem treuem Pferd in Richtung Burg zu galoppieren. Vielleicht schaffte er es dann noch vor Sonnenuntergang. Aber dies war dennoch sehr unwahrscheinlich. Aber irgendetwas trieb ihn zur Burg. Und das mit Eifer. Er konnte es sich nur nicht genau erlären warum.
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Witjold

Sami
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Re:Dienst in der Heimat      27.08.2010 13:27:19 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Timmathy wusste doch warum er wieder auf die Burg reiste. Denn kaum war er angekommen, kam ein Bote auf ihn zugelaufen. "Heerführer Timmathy Fingan? Seid ihr das?" Timmathy war verwirrt. Ja er war Timmathy und er hatte auch mal eine Armee befehligt, aber das war schon Jahre her. Der Bursche musste damals noch ein Knabe gewesen sein.
"Ja ich bin Timmathy Fingan. Das stimmt. Aber ich bin kein Heerführer." Der Junge Mann zog eine Depesche aus Leder hervor und reichte sie Timmathy. "Jetzt seid ihr es. Mit Auftrag von Seoras Finnagan." Timmathy war wie vom Blitz getroffen. "Sa... sag.... sagtet ihr gerade Finnagan?" Timmathy riss die Depesche auf, ehe der Bote antworten konnte. Er überhörte die Antwort des Boten, als er immer und immer wieder die Nachricht las. "Wie ist euer Name Junge?" "Eoin, warum?" Timmathy schaute Eoin lange an, dann sagte er: "Gut Eoin. Sag jedem Krieger, der hier auf der Burg oder in der Stadt ist das man ihre Kampfkraft für Irland braucht. Ich werde mich um die Vorbereitungen kümmern.
Als Eoin gegangen war, lief Timmathy zum Quartiermeister der Burg. "Ich habe einen Auftrag im Namen Irlands. Ich benötige: Waffen, Proviant, Pferde, ein Schiff sowie eine Karte der Küsten." Der Quartermeister sah ihn an: "Das heißt erstens Guten Tag und zweitens Bitte. Davor bekommt ihr nichts." Timmathy konnte sich gerade noch zügeln als er antwortete: "Also gut.Dann werde ich berichten, das der Auftrag EURETWEGEN nicht ausgeführt werden konnte. Das dürfte Cathaldus unseren Riuri sehr erfreuen. Also. Ich brauch BITTE Waffen, Proviant, Pferde, ein Schiff und eine Karte der Küsten." Timmathy sah mit leichter freude, das der Quartiermeister erblasste, als er ihn anlog. Vielleicht war es nicht nett den alten Mann anzulügen, aber Timmathy hatte anderes im Kopf, als sich mit jemanden zu streiten. Es galt ein Heer auszurüsten.
Nach ein paar Stunden war alles soweit. Die Krieger waren informiert, das Schiff bereit abzulegen.
Während der Überfahrt merkte Timmathy, das er Aoife immer wieder ansah.
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Aoife

Gälen
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Re:Dienst in der Heimat      27.08.2010 14:11:50 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Aoife war es in Leinster langweilig geworden. Kaum einer der Jünglinge war eine ernste Herausforderung und der Ausbau der Grafschaft und des Dorfes gingen gut voran.

"Immer diese Spiele" dachte sie bei sich. Ich werde hier noch faul und fett. Sie sattelte ihr Pferd um auszureiten. Der Weg war nett und der schöne irische Sommer lud zum Weiterreisen ein. Der gemütliche Trab war kein Problem, aber kaum wollte Aoife in den Trab übergehen, so fing das Pferd an zu schnaufen.

In Dublin angekommen fiel ihr ein neues und grosses Gebäude vor dem Stadtrand auf, vor dem viele Kinder staunend standen. Pferde die sie noch nie gesehen hatte liefen dort herum. Sie waren größer als alle Rassen, die sie bisher kannte.

Ein junges Tier hatte es ihr besonders angetan. Nach einem kurzen Blick war sie verliebt und ein kurzer Blick zu ihrem Speer überzeugte den Händler, das 5.000 Silber wohl der falsche Preis sein würde. Nachdem man sich auf eine deutlich niedrigere Summe geeinigt hatte, fehlte nur noch ein Name für das Tier. Spontan taufte sie es auf Timathy, nachdem einzigen Lichtblick, den die in den letzten Jahren hatte.

Aber seit wann konnte ein Mann sie beindrucken?
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Aoife

Gälen
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Re:Dienst in der Heimat      27.08.2010 16:38:09 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Danach ging alles Schlag auf Schlag. Die Order sich am Hafen einzufinden. Dann an Bord zu gehen und mit ihr ein Haufen Jünglinge. Das ewige verladen.

Naja, wenigstens eine Gelegenheit mal wieder ein paar Mütchen zu kühlen dachte sie bei sich, während sie über die Reling auf die weite See blickte...
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Witjold

Sami
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Re:Dienst in der Heimat      27.08.2010 20:51:10 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Timmathy beobachtete Aoife längere Zeit, bis er den Mut aufbrachte und zu ihr hinüberging. "Aoife, verzeiht. Ich habe beobachtet, das ihr ein neues Pferd habt. Das sieht um einiges besser aus als das welches ich habe. In all der Zeit, wo unsere Brüder und Schwestern weg sind, bin ich froh, dass ihr ebenfalls hiergeblieben seid. Nichts gegen die Krieger die seid kurzem mit uns sind, aber ihr seid doch wenigstens ein würdiger Partner für den Zweikampf. Außerdem haben wir schon einiges durchgemacht."
Er lehnte sich an die Reling und sah ihr ins Gesicht. "Ich meine, wir beide haben schon Turniere gewonnen. Ich denke. ganz Irland kann stolz auf uns sein. Oder was meint ihr?"
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Aoife

Gälen
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Re:Dienst in der Heimat      30.08.2010 15:08:57 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Aoife blickte Timmathy an. "Stolz? Auf was sollen wir stoz sein? Wir haben in Turnieren gewonnen, aber einen grossen Sieg konnte ich noch nicht erleben. Ich habe mehr Männer geschlagen, als selbst unsere Weiberhelden behaupten erobert zu haben und doch habe ich dieser Welt nichts hinterlassen. Keine meine Taten wird meine Vergangenheit ehren, an dem Tag an dem ich zu unseren Göttern heimkehre. Mehrfach habe ich versucht, die Herrscherin der Gälen zu werden, um unser Volk im alten Glauben zum Sieg zu verhelfen und jedesmal hatten die Krieger zuviel Angst, um mich zu wählen. Sie hatten wohl soviel Angst, dass sie mich auf dem letzten Feldzug nicht einmal mitnehmen wollten. Und ich spüre, dass ich alt werde. Obschon viele Jünglinge hier sind, frage ich mir, wie aufregend es wohl sein mag, diese Hitzköpfe ins Wasser zu werfen..."

Danach ist es einen Moment still. Der Gesicht der irischen Ri Ruirech zeigt aber alsbald wieder den alten Trotz. "Aber mein neues Pferd ist ein prächtiges Tier, auch wenn der Händler 5.000 Silber dafür wollte. Aber mein Speer konnte ihn überzeugen, dass das Pferd und ich für weniger zusammengehören."
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Re:Dienst in der Heimat      01.09.2010 23:24:21 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Timmathy beobachtete Aoife. Sie war wirklich eine Schönheit. Er lachte auf. "Ja, aber euer Pferd ist wohl mehr Wert als 5000. Aber die Idee mit dem Speer." Dann wurde er etwas ernster. "Keine Hinterlassenschaft im Auge unserer Ahnen? Aoife. Wir haben Irland zurückerobert im Namen unserer Ahnen. Unsere Namen werden niemals vergessen." Timmathy schaute auf die neuen. "Und wenn wir ihnen mal zeigen, wie wir unsere Insel befreiten."
Dann schaute er auf die immer näher kommende Küste. "Wir sind bald da, Aoife. Machen wir uns bereit. Es wird Zeit das wir unseren Auftrag erfüllen."
Damit machte sich Timmathy bereit. Er überprüfte nocheinmal ob seine Rüstung saß und sein Speer scharf war.
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Witjold

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Re:Dienst in der Heimat      06.09.2010 01:41:39 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Timmathys Heer hatte gerade neue Inseln für Irland in Besitz genommen und dann beschlossen über Ihre Brüder die Pikten zurückzureisen, da ihr Schiff von diesen wilden Barbaren in Brand gesteckt worden war. "Also, wir sind in ein paar Tagen bei unseren Brüdern und Schwestern. Wir sollten dennoch freundlich sein. Wir wollen nicht das man uns wegjagd. Wir werden dort ein Schiff nehmen und zurück nach Irland reisen. Also los. Wir gehen direkt. Denn niemand kann die Gälen aufhalten. kein Barbar mit irgendwelchen primitiven Waffen."
Timmathy schaute nocheinmal zu Aoife. Das positive Gefühl stieg wieder in ihm. Er konnte es immer noch nicht deuten, aber es war angenehm. Er erinnerte sich an den Hinterhalt dieser kahlköpfigen wilden Barbaren. Aoife hatte gekämpft wie eine wilde. Timmathy überlegte ob er seine Gefühle Aoife gegenüber mal erwähnen sollte. Aber nun galt es sich zu konzentrieren, das Heer ohne Probleme zur Burg zu bringen.
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Aoife

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Re:Dienst in der Heimat      07.09.2010 13:45:58 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Die Schlachten waren kurz und heftig gewesen. Mit Ausnahme eines übermütigen Jünglings hatten sich die Gälen gut geschlagen und den Bauern erklärt, warum sie jetzt glücklich dem gälischen Reich angehören durften. Naja, der Jüngling hatte sich auch gut geschlagen, nur halt an der falschen Stelle, aber war sie nicht auch einmal jung gewesen?

Die Schlacht selbst endete so, wie sie es gewohnt war. Mit ihrer Leibwächterin zusammen hatten sie den Rebellen ein Ende gesetzt. Timmathy hatte dem nicht soviel entgegenzusetzen, irgendwie schien er abgelenkt zu sein im Kampfe. Immer wieder blickte er zu ihr herüber.

Nun ging es weiter zu den Pikten, aber sie sehnte sich nicht nach einem Kampf, sondern nach Geborgenheit.
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Witjold

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Re:Dienst in der Heimat      07.09.2010 21:48:16 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Das Heer bewegte sich auf Edinbourgh zu. Das Heer war siegreich aus jedem Scharmützel gekommen. Doch waren sie Müde. "Los in Edinbourgh werden wir uns ausruhen können und uns mit neuen Proviant versorgen. Aber zuerst wird sich ausgeruht." Dann blickte er wieder zu Aoife. Er fasste allen Mut zusammen und flüsterte zu ihr. "Aoife. Wenn ihr später etwas Zeit habt, würde ich gerne mit euch reden, wenn es euch nichts ausmacht." Dann ging er stumm weiter.
Als sie in Edinbourgh ankamen besorgte Timmathy seinen müden Kriegern eine bleibe und meldete sich bei den Vertretern, das sein Heer angekommen ist. Man überreichte ihn eine Depesche mit neuen Aufträgen. Diese besagten, er solle heimkehren mit dem Heer. Also ging er missmutig zum Hafen und besorgte sich ein Schiff, das gen Heimat auslief. Auf dem Rückweg kam er an einer Schmiede vorbei, Sofort viel ihm die Speerähnliche Waffe auf. Er beäugte sie genauer. Dieser Speer war etwas länger und schien stabiler zu sein als sein alter. "Werter Schmied, was verlangt ihr für diese Waffe? Sie wirkt auf mich gut geeignet für den Kampf." Der Schmied unterbrach seine Arbeit und kam auf Timmathy zu. "Dies? Dies ist eine Frame und sie ist dem Speer weit überlegen. Sie ist flexibler, aber auch gleichzeitig stabiler. Euch würde ich sie für...... sagen wir 200 Silber geben." Timmathy schaute sich die Frame genauer an. "200? Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Diese Waffe ist wenn es hoch kommt 120 Silber Wert. Die kann ich nicht gut Werfen, das sehe ich auf den ersten Blick." Der Schmied schien keine allzugroße Lust zu haben, sich mit Timmathy zu streiten. "Oho, der große Krieger weiß also über Waffen bescheid. Und will den Wert dieses besonders gutgelungenem Stückes schmälern? Nach all der Arbeit und dem Material, ist sie mindestens 150 Wert." dröhnte der Schmied.
"Also abgemacht. Hier sind 150 Silber." sagte Timmathy grinsend und überreichte dem Schmied das Geld. Dieser war zu perplext von Timmathys Geschick und überreichte ihm den Speer.
Triumphierend ging Timmathy zurück zu den anderen und berichtete von ihren neuen Befehlen. Auch das sie am Abend auslaufen würden. Er schaute immer wieder zu Aoife und dieses wohlige Gefühl kam in ihm hoch.
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