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THEMA: Re:Ein Mann im Amazonenlager
 
Athena

Phrygier
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      03.09.2010 02:46:36 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
„Du könntest mich ja wenigstens anschauen wenn ich mit dir rede.
Auch sonst scheinst du ja recht lahm zu sein, gehst nicht mit schwimmen, suchst mich nicht und rührst dich noch nicht mal wenn neben dir sonst was geschieht. Ich frage mich gerade warum meine Mutter dich mit durch die Gegend schleppt. Nun ja vielleicht schaffst du es ja einen Wurm zu fangen, dann erwischen wir damit wenigstens einen Fisch.“


Nachdem Iphigenie sich angezogen hatte meinte sie noch. „Wie lange muss ich nun noch auf dich warten? Oder denkst du der Braten kommt zu dir?“


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Zeus der Gerechte

Sami
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      03.09.2010 17:16:32 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Zeus war völlig ausgeruht. Jeder Muskel in seinem Körper wusste was er zu tun hatte, so sprang er blitzschnell auf lief zu seinem Pferd sprang auf dessen Rücken und sagte zu der verdutzten Iphigenie:
Ich habe dich nicht gebeten, mich verführen zu wollen. und mit schallendem Lachen sprengte er voran.


... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Athena

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      05.09.2010 11:37:22 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
„Blöder Kerl“ murmelte Iphigenie vor sich hin und zog sich schnell an.
Na wenn das nur gut geht dachte sie während sie sich auf ihren Schimmel schwang. Der kennt sich doch hier überhaupt nicht aus. Rast wie ein wahnsinniger durch die Gegend und da vorne kommt gleich der Steilhang, außerdem vertreibt er so das ganze Wild. Ich frag mich ob der überhaupt schon einmal im Leben auf der Jagd war.
Nichts wie Ärger hab ich mit dem.
Nach der nächsten Kurve sah sie was sie befürchtet hatte. Ein Ast hatte ihn wohl getroffen und nun lag er da und sein Pferd war weg.
Wütend stieg sie ab und schaute nach ihm. Er war nicht bei Bewusstsein alles rufen und alle Schläge ins Gesicht nutzten nichts.
„Na toll das war’s dann mit dem jagen, jetzt kann ich ihn auch noch nach Hause bringen“ Schimpfte sie vor sich her und schleifte ihn zu ihrem Schimmel. „Und wie bekomm ich dich jetzt hier hoch?"


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Zeus der Gerechte

Sami
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      05.09.2010 23:09:13 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Zeus hatte sich seine Abgang besser vorgestellt. Er ritt mit hohem Tempo immer noch lachend davon als ihn ein Ast hart auf der Brust traf und ihn vom Pferd riss, als er auf dem Boden aufschlug wurde es schwarz um ihn.

Zeus wusste nicht wie lange er bewusstlos war, doch dann hörte er Iphigenies Stimme: "Und wie bekomm ich dich jetzt hier hoch?".
Er schmunzelte immer noch leicht benommen.
"Wohl doch nicht die starke Ammazonin, wie du immer tust." Zeus stand unter großen Anstrengungen auf und grinste sie an.
"Das war nicht mein bester Auftriit bisher. Dies kleine Missgeschick kann doch unter uns bleiben oder? Ich mag deine Mutter sehr und möchte nicht das sie ein noch schlechteres Bild von mir bekommt.
Ich weiß du denkst ich wäre zu jung für deine Mutter und wahrscheinlich hast du recht, aber ich empfinde sehr stark für sie.
"
Zeus sah Iphigenie in die Augen, schaute sich dann suchend um.
"Mist das Pferd muss wohl weiter gelaufen sein, als ich abfiel. Na da werd ich mir was anhören dürfen."
wieder sah er lächelt in ihre Augen.
"Sollen wir noch versuchen was zu jagen oder sollen wir zurück ins Dorf und deine Mutter enttäuschen?"


... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - UNSERE FREIHEIT!!!"
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Letzte Änderung: 2010/09/05 23:11 von Zeus der Gerechte.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      06.09.2010 03:26:11 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
„Mutter wird schon alleine deshalb enttäuscht sein, weil du ohne Pferd nach Hause kommst. Das Wild in unserer Umgebung ist sowieso vertrieben und lässt sich um diese Zeit kaum noch blicken. Kehren wir also um. Du kannst laufen wenn du das möchtest oder bei mir aufsteigen. Diese Entscheidung überlasse ich dir. Alles andere wird sich finden.“
Sie schwang sich auf ihren Schimmel und schaute ihn fragend an.


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Letzte Änderung: 2010/09/06 03:27 von Athena.
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Zeus der Gerechte

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      06.09.2010 12:39:37 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"Dein Angebot ehrt dich sehr, aber ich denke ich werde laufen. Ich habe das Pferd verloren, also werde ich auch zurück laufen. Du brauchst keine Rücksicht auf mich nehmen, reite ruhig schon voraus. Den Weg zurück find ich schon allein."
Um seinen Worten nachdruck zu verleihen drehte er sich um und ging den Weg zurück den sie gekommen waren.
Zeus drehte sich nochmal um.
"Na los, reite schon voraus.


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Re:Ein Mann im Amazonenlager      07.09.2010 10:26:17 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ganz wie du willst, dachte Iphigenie, nur denk dir nicht ich würde das für dich ausbaden. Sie drehte Ihren Schimmel um und ritt in die andere Richtung davon.
Am Nachmittag kam sie in der Burg an, nahm ein kurzes Mahl zu sich und absolvierte ihre täglichen Trainingseinheiten.


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Zeus der Gerechte

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Re:Ein Mann im Amazonenlager      07.09.2010 15:30:32 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Zeus fragte sich kurz warum Ighigenie in die andere Richtung davon ritt, aber sie kannte sich besser in diesem Wald aus als er, also verwarf er seine Gedanken und ging den Weg zurück.

Ihm war gar nicht aufgefallen wie weit sie geritten waren, die Sonne hatte ihren höchsten Stand bereits überschritten und er wusste nicht wie weit es noch sein würde.
Langsam lichteten sich die Bäume und er musste wohl einsehen das Iphigenie recht hatte, es war kein Wild mehr zu entdecken. Er ging mit gesenktem Kopf weiter und hoffte vielleicht doch nicht mit ganz leeren Händen zurückzukommen.

Nach einiger fand Zeus einen schönen geraden Stab, wie ein Speer geformt. Er hob ihn auf, schaute auf und erschrak leicht, die große Artemis, Göttin der Jagd, war ihm gesonnen und hatte ihm eine Hirschkuh geschickt. Sie stand völlig still, als wartete sie darauf das er sie erlegte.
Zeus ließ sich so eine Einladung nicht entgehen und schleuderte den Holzspeer.
Der Speer durchdrang die Kuh ein kleines Stück über ihrem Herzen. Sie ging langsam in die Knie und starb. Schnell nahm Zeus sein Messer und schnitt ihr den Hals auf, erstens um ihr leiden schneller zu beenden und zweitens um sie ausbluten zu lassen.
Nachdem die Hirschkuh ausgeblutet war, legte er sie sich um den Hals und trug sie weiter den Pfad entlang.

Es war sehr früh am Abend, als Zeus endlich, mit der Hirschkuh auf den Schultern, ins Dorf zurückkehrte.
Zeus ging direkt auf Athena zu die auf dem Platz mit Iphigenie sprach.
"Hallo Athena. Ich habe aus reinem Übermut das Pferd verloren was ihr mir gegeben habt und um euch ein wenig Gnädig zu stimmen hat Iphigenie mir diese, von ihr erlegte, Hirschkuh gegeben."
Als Athena es nicht sehen konnte, zwinkerte er der verdutzten Iphigenie zu.


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Letzte Änderung: 2010/09/07 15:30 von Zeus der Gerechte.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      08.09.2010 08:51:49 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Iphigenie hatte es sich dann doch anders überlegt und ritt zurück zum Dorf. Sie wollte sehen ob Zeus den Weg zurück gefunden hatte. Gerade als sie ihre Mutter begrüßt hatte, sah sie Zeus angestolpert kommen und hörte etwas verblüfft was er da erzählte. Was sollte der Blödsinn? So was konnte sie gar nicht vertragen.
„Sag doch einfach wie es war, ja ich bin weg geritten und habe dich da draußen alleine gelassen. Auch wenn du es so wolltest, hätte ich das nicht machen sollen. ….Tut mir leid Mutter aber er hat mich so gereizt,“ fügte sie noch zu Athena gewand hinzu.

„Zeus, wärst du noch so freundlich und würdest deine Jagdbeute zum Haus bringen?“
Athena wartete ab bis Zeus außer Hörweite war. „Du scheinst ein Problem mit dem zu haben was da gerade zwischen Zeus und mir passiert, genauso wie deine Brüder. Jetzt kannst du mich vielleicht noch nicht verstehen, obwohl ich mir bei dir da gar nicht so sicher bin, aber glaube mir ich liebe ihn und ihr werdet es nicht schaffen uns auseinander zu bringen.
Du weißt ja nicht wie es ist, wenn man die langen einsamen Nächte ertragen muss, in denen einem das Blut kocht.
Ja er könnte fast mein Sohn sein und dennoch werde ich ihn zum Mann nehmen. Ihr werdet euch daran gewöhnen und ihn eines Tages akzeptieren.
Du wirst mich schon bald verstehen.“
Athena nahm ihre Tochter in den Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Nun geh zu deinen Geschwistern, das Abendmahl ist bereit, ich werde mit Zeus nicht im Haus übernachten. Es soll unsere Hochzeitsnacht werden."


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Letzte Änderung: 2010/09/08 08:53 von Athena.
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Re:Ein Mann im Amazonenlager      08.09.2010 16:29:29 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Zeus brachte seine Beute ins Haus. Er überlegte kurz ob er sie direkt zerlegen sollte, um sie in die Vorratskammer zu bringen aber dafür hatte er später noch genug Zeit. Jetzt wollte er nur noch Athena in seine Arme schließen und verließ hastig das Haus.

Zeus war kaum vor die Tür getreten als er Iphigenie an sich vorbeistampfen sah. Was sie wohl wieder hatte? Ob Athena ihr vielleicht doch zu hart den Kopf gewaschen hatte?

Zeus ging gemächlichen Schrittes auf Athena zu und bewunderte ihre Schönheit.


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