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Der Bund der sieben Klingen 10.09.2010 22:46:59 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Es war schwarze Nacht . Camulos kam in einem dunklen, kleinen Raum zu sich. Wie war er hierher gekommen und was machte er hier? Er konnte sich an nichts erinnern, was ihm eine Antwort darauf liefern könnte.
Da öffnete sich auf einmal eine Tür links von ihm und grelles Licht blendete ihn. Wie Blitze stachen die Lichtstrahlen in seine Augen und er riss die Hand vor sein Gesicht und blickte mit gequältem Gesichtsausdruck zur Tür. War das ein Mensch der dort in der Tür stand. Unsicher meinte er einen menschenähnlichen Schemen dort in der Tür ausmachen zu können.
Camulos, steh auf und folge mir . . . kam es in eisiger, klirrender Stimme von der Tür zu ihm in seiner Ecke hockend herüber, doch das Gesagte lies in zusammenfahren. Konnte dies ein Mensch sein?? Es war als wenn der Tod selbst zu ihm sprach. Unfähig sich zu bewegen, saß er in der Ecke und starrte weiterhin zur Tür.
Einen schrecklich langen Moment passierte nichts, doch dann schloss sich die Tür wieder und er war wieder alleine in der Dunkelheit gefangen. Da packten ihn auf einmal zwei Hände an den Schultern und voller Furcht fuhr Camulos herum und schrie was seine Stimme hergab:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH !!!!! Camulos blickte sich um, es war immernoch sehr dunkel, doch durch ein Fenster strahlten die Sterne in den Raum. Alles in Ordnung mit dir?? Aylen saß neben ihm im Bett und hatte ihn bei den Schultern gefasst und blickte ihn sorgenvoll an. Er war wieder zu Hause . . .
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Re:Der Bund der sieben Klingen 12.09.2010 21:03:22 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Den Rest der Nacht schlief Camulos schlecht. Immer wieder zuckte er zusammen und wachte auf, auch wenn er nie wieder in die dunkle Kammer gelangte, war es doch so, also ob sich ein finsterer Schatten über sein Haupt gesenkt hätte.
Auch am folgenden Tag dachte er viel über den Traum nach. Wer war dieser Mann und wo war er dort genau gelandet ??? In Gedanken versunken ging er durch die Straßen von Savoie und nahm kaum war was rechts und links neben ihm passierte. Mehrmals musste Karren und Menschen dem bekannten Innenminister ausweichen.
So merkte er auch nicht, wie eine große, schwarze Krähe über seinem Kopf kreiste und in langsam und in immer enger werdenden Kreisen sich der Erde näherte. Auf einmal schoss die Krähe herab, wie ein Falke, der sein Opfer erspäht hat und nurnoch auf das Ziel fixiert im tödlichen Sturzflug auf seine Beute zustürzt.
Mit lautem Scheppern krachte die Krähe in eine Seitengasse, die einige Meter vor Camulos lag.
Die gewaltige Unruhe riss Camulos aus seinen Gedanken und er rannte sofort in die Gasse aus der er die Geräusche und den Krach vernahm. Leicht außer Atem kam er an der Einbiegung zur Gasse an, doch vor ihm lag die Gasse in friedlicher Ruhe. Nichts lies darauf schließen, was den Lärm verursacht haben könnte.
Seinen Kriegsspeer vor sich haltend begab sich Camulos langsam in die Gasse, nach ein paar Schritten anhaltend und auf Geräusche achtend, doch er konnte nichts hören. Totenstille lag über ihr, verdächtige Ruhe . . . Fuß um Fuß ging er weiter in die Gasse, immer auf einen Räuber oder sonstige Übeltäter wartend, doch nichts geschah.
Da erscholl hinter Camulos auf einmal ein markdurschdringendes Krächzen und er schnellte herum, doch in seiner Drehung traf ihn etwas hartes am Kopf und Camulos fiel in tiefe schwarze Leere . . . . .
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Re:Der Bund der sieben Klingen 17.09.2010 18:15:33 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Er erwachte auf einer grünen Frühlingslichtung . . .
Friedlich lag die Lichtung vor ihm. Doch es war eine trügerische Ruhe. Kein Vogel zwischerte, kein Tier war zu sehen. Langsam machte Camulos einen Schritt vorwärts um die Lichtung zu erkunden. Das Gras war noch leicht feucht vom Tau und kalt von der Nacht. Erstaunt stellte Camulos fest, dass ihm seine Bewegungen viel leichter vorkamen, als sie es sonst waren. Er schwebte mehr über die Wiese, anstatt auf ihr zu gehen.
Er näherte sich der Mitte der Lichtung und stellte fest, dass sie einen perfekten Kreis bildete, wie von Menschenhand geschaffen. Leichter Wind kam auf und wurde stärker je näher er dem Mittelpunkt kam.
Aus dem Windchen wurde eine Wirbel aus Wind, der Blätter und anderes leichtes Grün vom Wiesenboden in die Lüfte hob. In diesem Wirbel mitten in der Lichtung stand Camulos nun und blickte gen Himmel.
Da vernahm er hinter sich eine Bewegung, er drehte sich so schnell erkonnte und der ganze Zauber war vorbei, der Wind verebbte auf der Stelle, Nebel quoll aus dem Wald auf die Lichtung und eine schwarze Gestalt schnellte auf Camulos zu. Die fremde Person flog augenscheinlich übers Gras, so schnell kam sie auf ihn zu,etwas längliches hinter sich herziehend, schnellte ein Bein ums andere hervor. Ehe Camulos sich vollständig herumgedreht hatte, war der Angreifer nah genug herangekommen . . . setzte zum Sprung an und hob im Sprung den länglichen Gegenstand über den Kopf, drehte die Spitze nach vorne und unausweichlich sah Camulos das Ende auf sich zukommen. So schnell der Angriff erfolgte, so präzise war er auch, die Spitze des Holzstabes berührte Camulos Oberkörper genau an der Stelle, an der sein Herz saß, ohne jedoch Druck auf seinen Körper auszuüben. Einen Liedschlag nach dem Speer landete auch der Angreifer auf dem Boden, doch im Verhältnis zur Geschwindigkeit und Schwung des Sprunges leicht wie ein Blatt, das vom Baum fällt.
Verdutzt was ihm dort gerade wiederfahren war, stand Camulos wie gelähmt inmitten der Lichtung und starrte die schwarze Person an. Diese richtete sich langsam auf. Das Gesicht war maskiert, doch die Augen!! So etwas hatte er noch nie gesehen. Leuchtend wie Diamten strahlten sie ihm in allen erdenklichen Blautönen entgegen. Es war als wenn das Himmel in diesen Augen eingefangen wäre und seine endlose Weite und Schönheit nun aus ihnen herausdrängen würden.
Unter der Maske sprach die Person mit leiser weiblicher Stimme: "Das müssen wir aber noch ein bisschen üben !" Und ehe er sich versah, holte die Angreiferin mit dem Speer aus und schlug Camulos die flache Seite gegen den Kopf
Und er fiel wieder in weite Leere . . . . doch dann tauchte das Augenpaar der mysteriösen Angreiferin wieder auf und Camulos fiel genau auf sie zu . . . .
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Letzte Änderung: 2010/09/17 18:19 von Camulos.
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