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Abenteuer auf hoher See 13.09.2010 22:23:41 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Isisnofret war mit ihren Kindern nun schon zwei Wochen auf hoher See, der Himmel war strahlend blau und das Meer ruhig, davon bekam sie aber kaum etwas mit in ihr tobten die Gedanken an Ramses und die Entscheidung aus Ägypten gegenagen zu sein.
Du musst jetzt an deine Kinder denken, sie sind im Moment das wichtigste schimpfte sie sich. Sie war mit ihren Kindern unter Deck wo sie für sie Drei Hängematten befestigt hatte in dem Teil des Schiffs wo die anderen Passagiere ihr Lager aufgeschlagen hatten, und gab den beiden etwas Brot, Humus aus einem mittleren Tontopf und Feigensaft aus einem schlauchförmigen Lederbehältnis das sie für die Reise ins Ungewisse eingepackt hatte, sie selber aß nur ein Stück Brot. Also ihre Kleinen satt waren gab sie jeder einen Kuss, legte sie, sie zum Schlafen zusammen in eine Hänge matte, auch um sich gegenseitig zu Wärmen und legte sich nachdem sie das Essen verstaut hatte selbst in die Hängematte daneben.
Vor Erschöpfung schlief sie rasch ein und begann zu träumen:
QUOTE: Sie stand bewaffnet mit einer ebenfalls bewaffneten Menschenmenge vor den Toren des Pharaos und forderten er müsse weg. Auf ihr Zeichen hin wurden die Tore des Palastes gestürmt und die Wachen beseitigt. Sie hatte die Sicherheit des Palastes unterschätzt, denn aus dem Palast kamen die Wachen wie Ameisen, nahmen die Rädelsführerin fest und richteten sie ohne Umschweife vor den Augen ihrer Anhänger mit dem Schwert köpfen
Schweißgebadet wachte Isisnofret auf, der Traum war zu schlimm gewesen um wieder einschlafen zu können, so vergewisserte sie sich das ihre Kinder tief und fest schliefen und ging nach oben an Deck um Luft zu holen. Sie ging langsam in Richtung Bug und schaute in die Ferne dort konnte man trotz der Strecke die das Schiff zurückgelegt hatte noch immer den Leuchtturm von Pharaos sehen. Sie blieb noch so lange dort stehen bis er nur noch ein kleiner Punkt am Horizont war, sie schwor sich für ihre Kinder alles aufzuschreiben damit sie es wenn sie alt genug waren alles Erfahren würden und sang währenddessen ein letztes Mal die Hymne der Göttin Isis:
Weil ich die erste und die letzte bin
Bin ich verehrt und verachtet
Bin ich Hure und Heilige
Bin ich Gattin und Jungfrau
Bin ich Mutter und Tochter
Bin ich die Arme meiner Mutter
Bin ich unfruchtbar, und die Zahl meiner Kinder ist groß
Bin ich gut vermählt und ledig
Bin ich die gebiert und niemals geboren hat
Bin ich die Trösterin der Wehen
Bin ich die Gattin und der Gatte und es war mein Mann, der mich geschaffen hat
Ich bin die Mutter meines Vaters
Bin die Schwester meines Mannes und er ist mein abgelehnter Sohn
Achtet mich immer
Denn ich bin die Anstoß Erregende und die Prächtige
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Letzte Änderung: 2010/09/13 22:29 von .
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Auf der gälischen See 14.09.2010 15:45:45 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Mogemak stand an der Reling des gälischen Handelsschiffes das in Richtung der gallischen Küste segelte. Er trug wie immer seine schwarze Lederkleidung, doch hatte er seine Kapuze zurückgezogen da die Mannschaft des Schiffes ihn bereits länger kannte. Es würde im Hafen der gallischen Burg in der Bretagne anlegen um dort schon ein wenig Handel zu betreiben. Anschließend wollte er in Richtung des Reiches der Ligurer reisen, wobei er einen kleinen Zwischenstopp bei den Silberschmieden und -werkstätten von Loir et Cher machen würde um dort ebenfalls ein wenig zu handeln.
Er war nun schon seit einem Monat unterwegs. Im Osten konnte er noch die Küste der britischen Insel sehen, die jedoch auch langsam am Horizont verschwand. Sehr viel war auf seiner Reise bisher nicht passiert.
Eine der wenigen Überraschungen seiner bisherigen Reise war ihm jedoch schon bei seiner Abreise wiederfahren. Das Handelsschiff auf dem er reiste legte gleichzeitig mit dem Schiff ab das ihre besten Krieger zu der piktischen Küste bringen sollte, von wo aus sie nach Edinburgh, der Burg der Pikten, reisen würde um an deren Turnier teilzunehmen. Die beiden Schiffe segelten eine kurze Zeit nebeneinander und einmal legten sie sogar aneinander an damit Mogemak einen kleinen Schaukampf gegen seinen Draoikollegen Cathaldus führen konnte, den Mogemak nur knapp verlor obwohl Cathaldus eine bessere Rüstung und Waffe hatte.
Nach diesem Kampf trennten sich die Wege der Schiffe jedoch und das Schiff von Mogemak fuhr gen Süden während das andere gen Norden fuhr.
Von da an verlief die Reise ziemlich ruhig, bis auf ein Unwetter, das das Schiff ziemlich schwanken ließ und einige Tage später das zusammen Treffen mit dem Schiff von Cathair Chomaîn, einem Ri Ruirech seines Volkes. Sie unterhielten sich eine Weile, doch dann mussten die Schiffe wieder los segeln.
Mogemak sah in die Richtung in der die gallische Küste in den nächsten Tagen zu sehen sein würde. Sein Blick war etwas traurig, doch auch voller Leben. Auf seinem Arm hielt er Amy, die fröhlich gluckste und nach dem Gesicht von Mogemak griff. Er lächelte sie an und wiegte sie sanft hin und her. Irgendwann schlief sie dann ein und da es schon spät am Abend war ging Mogemak in seine Kajüte. Dort legte er Amy vorsichtig in ein Bettchen das er extra für sie noch im Hafen gekauft hatte. Er selbst legte sich in das Bett das in der Kajüte stand und schlief ein. Der Traum den er hatte kam ihm später merkwürdig vor, doch war er fürs erste ein schöner Traum für ihn.
QUOTE: Mogemak sah sich selbst an Deck eines Schiffes stehen. Neben sich hatte er eine junge, fremdländisch wirkende Frau. Vor den beiden stand ein Mann der irgendetwas zu sagen schien, Mogemak konnte nicht verstehen was. Hinter ihnen waren mehrere Männer versammelt die zu ihnen sahen und anscheinend ebenfalls dem Mann lauschten. Am meisten erstaunte es Mogemak jedoch, dass sein Traum-Ich keine schwarze Lederkleidung sondern Seide trug und außerdem die Hand der jungen Frau in seiner hielt. Als der Mann aufhörte zu sprechen, schaute er den Traum-Mogemak erwartungsvoll an, der dann ebenfalls etwas zu sagen schien, doch Mogemak konnte es wieder nicht verstehen. Schließlich sagte wieder der fremde Mann etwas und sah die junge Frau an die ebenfalls etwas sagte. Mogemak konnte wieder nichts verstehen, doch als sein Traum-Ich und die Frau sich glücklich küssten und die Männer hinter ihm zu jubeln schienen konnte er sich denken was passiert war.
Hier endete der Traum, doch Mogemak schlief noch lange und erwachte dann am nächsten Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen. Er freute sich über den ersten Traum seit langer Zeit der kein Alptraum war, doch fragte er sich was dieser bedeuten sollte und warum er ihn ausgerechnet jetzt hatte. Er holte Amy aus ihrem Bett, ging mit ihr an Deck und dachte über seinen Traum nach, während er wieder in Richtung der gallischen Küste blickte die langsam zu erkennen war.
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Letzte Änderung: 2010/09/14 15:47 von Aileen Maguire O´Walsh.
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Re:Auf der gälischen See 14.09.2010 16:35:56 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Weitere Wochen waren auf dem ägyptischen Handelsschiff vergangen, da es ab und an, an fremden Küsten anlegte konnte Isisnofret während des Aufenthalts in den Häfen die Stoffwindeln ihrer Kleinsten waschen und neue Vorräte kaufen. Was sich allerdings schwierig gestaltete war die Kommunikation, denn die junge Frau beherrschte nur ägyptisch und ein wenig griechisch trotzdem gelang es ihr sich zu verständigen. Ein weiteres Problem das sich zeige war, das sie nicht mehr daran dachte wie eine Ägypterin gekleidet zu sein zu sehr hatte sie sich auf andere Dinge konzentriert und ihr gingen langsam aber sicher die Silberstücke aus. Manche begegneten ihr freundlich, manche feindlich und wiederum andere ignorierten sie. Isisnofret war froh mal mit ihren Kindern vom Schiff zu kommen, jedoch war sie auch wieder glücklich an Bord zu sein, dort konnte sie ihren Töchtern den vermeintlichen Schutz bieten, den sie ihnen selbst im Moment durch fehlen einer Heimat nicht bieten konnte. Ein weiterer Tag ging zu ende und sie beschloss sich unter Deck sich neben die Hängematte ihrer Kinder zu setzten in denen die beiden friedlich schliefen und endlich einen Brief an Ramses und Nofretete zu schreiben, den sie dann ohne eine Antwort zu erwarten mit einem Falke den sie an Bord kaufen wollte losschicken wollte.
Zuerst begann sie den Brief an ihre Freundin zu schreiben…
QUOTE: Liebste Freundin,
ich befand es für richtig dir ein Lebenszeichen von mir und meinen Kindern zu senden. Eine Antwort erwarte ich nicht, da ich diesem Falken mit dem die Botschaft kommt schon eine Menge zumute. Ich hoffe dir ergeht es gut und du kannst deine Träume verwirklichen.
In Gedanken umarme ich dich und Isis sei mit dir
Isisnofret
Sehr, sehr lange dachte sie darüber nach was sie Ramses den sie mit ihrem verlassen Ägyptens vermutlich gekränkt hatte schreiben sollte und sie versuchte in diesem Brief so wenige Emotionen wie möglich einzubringen denn der Gedanke das sie ihren Töchtern den Vater nahm und sich den Mann schmerzte noch immer, doch es gelang ihr nicht so recht …
QUOTE: Sei mir herzlich gegrüßt Ramses,
ich hielt es für richtig dir nach langen Wochen endlich ein Lebenszeichen zu senden das es unseren Töchtern gut geht. Bintanath hat vor kurzem ihr erstes Wort gesprochen und die kleine Hatschepsut fängt an zu krabbeln. Ich hoffe von herzen das die Kinder eines Tages wieder nach Ägypten zurückkehren können und von ihrem Vater und von Ägypten mit offenen Armen empfangen werden, denn sie können nichts für meine Entscheidung das Volk zu verlassen und hoffe das du mir nicht zürnst wobei ich es verstehen könnte.
Ich danke dir nochmals für die wunderbare Zeit mit dir und möge dein Leben glücklich und zufrieden verlaufen. Ich erwarte keine Antwort den ich möchte nicht noch einem Falken die Strapazen solch einer Reise zumuten.
Isis sei mit dir!
Isisnofret
Als sie mit dem zweiten Brief geendet hatte, legte Isisnofret sie sorgsam beiseite zu ihren Vorräten, legte sich erschöpft in ihre Hängematte und schlief sofort ein. Dann begann sie zu seltsames träumen…
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Re:Abenteuer auf hoher See 15.09.2010 17:43:19 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Das Schiff mit Mogemak an Bord befand sich nun schon seit 6 Wochen auf hoher See. Er hasste solche Seereisen, denn er hatte währenddessen nie etwas zu tun. Wenn Amy wach war kümmerte er sich immer sehr herzlich um sie und spielte mit, doch leider schlief sie die meiste Zeit. Außerdem waren fast alle Stoffwindeln die für sie mitgenommen hatte dreckig und Mogemak hatte keine Möglichkeit sie zu waschen oder waschen zu lassen. Und obwohl er sich gut um sie kümmerte und sie oft lachte, hatte er das Gefühl, dass er sich niemals so gut wie eine Mutter um sie kümmern könnte.
Zur Zeit schlief sie und Mogemak stand wieder an der Reling, sah nach Süden und dachte über seinen Traum nach. Er hatte ihn noch zwei Mal gehabt und jedes Mal war er gleich gewiesen. Nun fragte er sich ob der Traum wohl etwas zu bedeuten hat. Zeigte er ihm seine Zukunft? Oder war der Traum einfach aus seinen Wünschen heraus entstanden eine Frau zu finden die er liebt und die Amy eine gute Mutter sein würde? Aber warum war die Frau dann so fremdländisch, Mogemak vermutete sie war eine Ägypterin, und keine Gälin? Diese und ähnliche Fragen stellte er sich und grübelte lange Zeit darüber nach. So bemerkte er nicht wie der gallische Hafen langsam in Sichtweite kam. Er bemerkte es erst als die Matrosen anfingen zu rufen und sie anfingen den Hafen anzulaufen. Er lief schnell unter Deck und machte sich und Amy bereit von Bord zu gehen.
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Re:Abenteuer auf hoher See 16.09.2010 17:05:12 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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In Nacht kam ein heftiger Sturm auf, der das Schiff wild hin und her schaukelte. Isisnofret wachte von dem weinen ihrer Kinder die Angst bekamen auf. Sie hob beide aus ihrer Hängematte nahm sie in die Arme und setzte sich mit ihnen an die Schiffswand.
An Deck brach das Chaos aus, die Schiffsmannschaft versuchte das Schiff unter Kontrolle zu bekommen doch es gelang ihnen nicht, der Sturm wurde immer heftiger, Seth breitete seine Zorn aus. Unter Deck brach ebenfalls Panik aus doch es gelang einigen Ruhe hinein zu bringen, manche beteten zu den Göttern manche war still und manche hielten einfach nur ihre Kinder im Arm und weinten wie Isisnofret. Sie hielt einfach nur ihre Mädchen im ganz fest im Arm und sang ihnen zur Beruhigung etwas vor.
Plötzlich ging alles ganz schnell, das Schiff wurde von heftigen Wellen hin und her geschaukelt bis es kenterte, alles an Bord wurde durcheinander geschleudert. Nun lag das Schiff umgekehrt im Wasser. Isisnofret schaffte es zunächst sich mit ihren Töchtern im Arm aus dem Wassersog an die Oberfläche zu kämpfen, jedoch verließ sie allmählich die Kraft verzweifelt betete sie zu der großen Isis sie solle wenigstens ihre Mädchen retten doch es half nichts. Bevor sie endgültig die Kraft verließ Küsste sie ihre Töchter ein letztes Mal und ließ sich mit ihnen noch immer fest im Arm sinken.
Ihre letzten Gedanken galten Ramses und Ägypten…
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Re:Abenteuer auf hoher See 16.09.2010 17:37:09 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Mogemak ging kurze Zeit nachdem das Schiff anlegte von Bord. In seiner Hand hatte er die Zügel seines Pferdes, auf seinem Arm Amy und auf seiner Schulter saß Shrak. Er war froh endlich von dem Schiff runter zu sein und wieder mehr Bewegung zu bekommen. Sein Pferd schien auch sichtlich erleichtert zu sein das Schiff verlassen zu können und tänzelte schon erwartungsvoll herum. Doch leider konnte er dem Pferd noch keinen Ausritt gönnen, denn er wollte noch etwas in der Stadt erledigen. Also suchte er sich ein gut aussehendes Wirtshaus, reservierte dort ein Zimmer und stellte sein Pferd im Stall unter. Außerdem ließ er die Windeln von Amy waschen. Als nächstes ging er mit Amy auf dem Arm und Shrak auf der Schulter durch die Stadt.
Ziemlich schnell fand er was er suchte. Es war ein Weinhändler. Es war eigentlich ungewöhnlich für einen Gälen Wein zu trinken, jedoch hat er in seiner Zeit bei den Karthagern einen guten Wein schätzen gelernt und trinkt diesen nach Whiskey am liebsten. Also betrat er das Gebäude des Händlers und ging so gleich zu diesem. Er verhandelte einige Zeit, doch schließlich konnte er sich eine recht große Ladung Wein für sich zu einem guten Preis sichern. Er sagte dem Händler, dass er den Wein zu dem gälischen Schiff im Hafen bringen soll und verabschiedete sich dann.
Mit seinem nächsten Ziel hatte er etwas mehr Probleme. Doch schließlich fand er auch einen Tuchhändler . Seitdem er die Kleider die er in Rom geraubt hatte an die gälischen Frauen verkauft hatte wollte er etwas größer in das Kleidungsgeschäft einsteigen und hatte sich deswegen auch schon bei einigen Näherinnen die in seinem und den umliegenden Dörfern leben erkundigt und konnte sie dazu überzeugen für ihn einmalig eine große Menge Kleidung zu nähen die er dann dem ganzen gälischen Volk zur Verfügung stellen will. Auch mit diesem Händler konnte er sich schließlich einigen. Diesem Mann sagte er ebenfalls, dass der Stoff auf das Schiff gebracht werden sollte und verabschiedete sich schließlich auch.
Ihm schien es so als wären die beiden Händler etwas eingeschüchtert von seinem Auftreten und Aussehen gewesen, ansonsten hätten er den Preis wohl nicht so weit senken können.
Die nächste Ware an der er interessiert war zu handeln hätte er zwar ebenfalls hier in der Stadt kaufen können, doch würde ihn sein Weg noch direkt an einer besseren Quelle vorbei führen und deshalb wartete er noch darauf. Er streifte weiter durch die Stadt und sah sich einfach ein wenig um.
Plötzlich stand er vor einer Schmiede und da er ja auch Krieger war betrat er sie und sah sich ein wenig um. Ihm fiel gleich eine sehr interessante Waffe auf. Es war eine Art des Speers, jedoch war er um einiges länger und stabiler. Er hatte diese Waffe schon bei einigen anderen Krieger der Gälen gesehen und überlegte kurz wie sie nochmal hieß. Dann viel es ihm ein. Frame war der Name dieser Waffenart. Mogemak begann sogleich mit dem Schmied über die Waffe zu verhandeln. Doch dieser wollte nicht mit sich verhandeln lassen. Und da er ziemlich groß und kräftigt gebaut war ließ er sich auch nicht von Mogemak´s Aussehen und Auftreten einschüchtern. Da er allerdings hauptsächlich andere Waren kaufen wollte und er keine Waffe eingeplant hatte musste er fürs erste auf die Frame verzichten. Doch er schwor sich bald wiederzukommen und sich eine Frame zu besorgen.
Mogemak ging schließlich zum Wirtshaus zurück und bestellte für sich und Amy etwas zu essen. Nachdem sie fertig gegessen hatten ging er in das von ihm reservierte Zimmer und legte sich erst mal schlafen. Am nächsten Tag würde er weiter reisen und dafür wollte er ausgeruht sein.
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Re:Abenteuer auf hoher See 16.09.2010 21:34:52 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Es war mitten in der Nacht als es an der Tür von dem Zimmer in dem Mogemak schlief klopfte. Verschlafen ging er zur Tür und öffnete sie. Vor ihm stand ein gälischer Bote.
Draoi Mogemak, ihr müsst dringend zurück kommen. Es gibt dringende Angelegenheiten. Hier, eine Nachricht für euch.
Mogemak nahm die Nachricht und las sie durch. Er nickte und packte seine Sachen schnell zusammen. Dann nahm er Amy und ging hinaus. Er brachte sie zum Schiff und legte sie dort in ihr Bettchen. Doch dann fiel ihm noch etwas ein. Er befahl dem Kapitän noch zu warten und sofort abzulegen sobald er wieder da war.
Er lief zu der Schmiede in der er die Frame gefunden hatte. Er klopfte laut an der Tür und schließlich öffnete der verschlafene Schmied. Mogemak sagte ihm, dass er die Frame nun doch kaufen würde. Doch der Schmied brummte nur er solle morgen wieder kommen und wollte die Tür zu drücken. Doch Mogemak drückte dagegen und stieß sie ganz auf. Er stürmte rein, warf einen Beutel Münzen auf den Tisch und schnappte sich die Frame. Er lief gleich wieder hinaus und zum Schiff.
Als er auf dem Schiff ankam legte es gleich ab und Mogemak legte sich in sein Bett. Er war sehr müde und die Frame lag zusammen mit seinem Schild und seiner Rüstung in einer Ecke der Kajüte. Die Reise würde lange dauern, doch Mogemak musste dringend wieder zurück....
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Re:Abenteuer auf hoher See 19.09.2010 12:57:45 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Mogemak saß in seiner Kajüte auf dem Schiff und hielt Amy in seinen Armen. Das Schiff würde in einigen Tagen im gälischen Hafen anlegen. Er freute sich schon sehr wieder in seiner Heimat zu sein, doch machte er sich auch Gedanken wegen dem Brief den er erhielt und der ihn zurück rief.
Über seinen Traum hatte er anfangs noch immer nachgedacht, doch irgendwann hatte er ihn als das was er war, einen Traum, abgetan und vergessen. Nun konzentrierte er sich lieber auf die Zukunft.
Irgendwann dachte er sich, dass er genug nachgedacht hatte und ging mit Amy hinaus auf das Deck des Schiffes. Er stellte sich an die Reling und blickte wieder in Richtung seiner Heimat. Shrak, der während der Reise sehr gewachsen war, landete auf seiner Schulter und Mogemak streichelte sein Gefieder. Die Besatzung des Schiffes sah ihn ein wenig merkwürdig an, denn er trug nun nichtmehr seine schwarze Lederkleidung, sondern die Stoffkleidung die er vor dem Verlust seiner Frau auch getragen hatte. Er wusste nicht wieso, doch selbst diese kurze Reise hatte ihm geholfen über den Verlust seiner Frau hinwegzukommen. Er trauerte immer noch, doch er konnte sich deswegen nichtmehr dem Rest der Welt gegenüber abschotten. Nun blickte er wieder etwas zuversichtlicher in seine Zukunft und würde sich sein Leben nichtmehr wegen Erinnerungen verstellen lassen.
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