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THEMA: Re:In der Weite der Steppe
 
Vendetta

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Re:In der Weite der Steppe      14.09.2010 15:22:02 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Der Wind trug den feinen Staub der Steppe durch die Luft und nahm ihn wie feine Nebelschwaden mit hinaus in die Weite des Landes. Die Sonne hatte gerade ihren höchsten Stand erreicht als Vendetta sich über die Palisadenwand lehnte. Ihr Kinn auf den angewickelten Armen ruhend, blickte sie hinüber zu den Jurten, die vor der Festung in kleinen Grüppchen standen. Irgentwo dort unten war er. Zu gerne wüsste sie, was er gerade treibt. Viel lieber wäre sie bei ihm und nicht hier, wo sie sich fast vor Langeweile die Beine in den Bauch stehen muss. Ja, es war ihre Pflicht und heute ihre Aufgabe hier Wache zu stehen. Doch passieren würde hier eh nichts. Es waren Zeiten des Friedens. Und seit Tagen hatte sie ihn nicht gesehen. Sie atmete schwer durch und ein sehnsuchtsvolles Seufzen entfleuchte ihren Lippen. Ach, wie sie ihn vermisste.

"Na Kleines, nichts los hier? Reiss Dich zusammen!"
Vendetta fuhr zusammen. Mist, das hatte ihr gerade noch gefehlt. Sie rappelte sich ertappt auf und drehte sich eiligst um. Als sie jedoch sah, wer hinter ihr stand und sich prächtig auf ihre Kosten amüsierte, blickte sie doch etwas finster drein, trotz einer gewissen Erleichterung.
"Hätts mir auch denken können", grummelte sie. Das Grinsen in ihrem Mundwinkel zeigte aber deutlich, dass ihr anfänglicher Ärger sogleich verflogen war. Thuy schlürfte bedächtig mit ihrem Stiefelhacken über den Plankenboden, während ihr Speer in ihren, vor ihrer Brust verschränkten Armen stehend ruhte. Sie grinste immer noch.
"Warst wohl gerade ganz in Gedanken?" suchend blickte sie an Vendetta vorbei, über die Palisade, hinunter zu dem Heerlager.
"Hm" antwortete Vendetta kurz und knapp und lehnte sich wieder gelangweilt über das Holz und liess ihren Blick hinunter schweifen.
"Kann mir ja denken woran" Unbeantwortet blieb Thuys Aussage in der Luft hängen.
"Mensch, hat der dir den Kopf verdreht. Ich würd ihn ja mal gern kennen lernen, aber du versteckst ihn ja vor mir. Wirklich nicht nett von dir." gespielte Enttäuschung hang in Thuys Stimme.Endloses Schweigen.
Thuy zog etwas ärgerlich eine Augenbraue hoch.
"Wann hast du endlich genug von ihm? Ich will meine alte Ven wiederhaben!"
Gleichgültiges Schulterzucken machte ihre Laune nicht besser.
"Verdammt noch mal" wütend stiess sie ihrer Freundin in die Seite"Hast du nicht gehört? Du sollst endlich wieder normal sein! Abends mit mir in den Tavernen hängen, die Unschuldslämmer zur Schlachtbank führen und sich mit mir prügeln!"
"Prügeln? Ein Duell?" Vendetta blickte fragend auf Thuy und rieb sich die schmerzende Seite.
"Ja." entgegnete sie Vendetta etwas ungläubig, hatte sie doch gar nicht mit einer Reaktion gerechnet. Ja, sie hatte damit gehofft, aber nicht mit gerechnet.
Vendetta blickte sie an, fragent und wortlos. Thuy spürte, dass ihre Freundin tief in sich grübelte. Schade, dass sie keine Gedanken lesen konnte. Skeptisch beobachtete sie. Dann irgentwann schien sich etwas in Vendetta zu regen. Sie zupfte sich ihre Rüstung zurecht, nahm ihren Speer zur Hand und ein strahlendes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. Thuy war voller Erwartung, doch als Vendetta an ihr vorbei stiefelte, verstand sie kein Wort mehr.
"Wohin willst du?"
"Na ein Duell machen! Bin eh etwas aus dem Training." Gutgelaunt lachte Vendetta ihr entgegen.
"Verdammt, ich wollte mich mit dir kloppen!"Thuy war einfach nur noch niedergeschlagen.
"Ein andres Mal. Aber danke für den Einfall."Noch einen kurzen Gruss zuwinkend eilte sie davon.
Thuy war sich ihrer Freundschaft einfach nicht mehr sicher. Und das alles für son Kerl, den sie nicht mal kannte. "Naja", dachte sie bei sich, ist ja auch das erste mal für sie und irgentwann...schmunzelnd hegte sie in ihren eigenen Gedanken und sah ihrer Freundin hinterher. Doch plötzlich war sie wieder in der Realität. Wie Schuppen fiels ihr von den Augen.
"Ja sag mal! Wer soll denn jetzt hier Wache schieben?" Ihr schrilles Entsetzten hallte über den Hof.
"Na Du!" kam es belustigt zurück an ihr Ohr. Verdammt! Hatte sie sie wieder um den Finger gewickelt. Und das Schlimme war, sie konnte ihr nicht mal böse sein.

Vendetta eilte hinunter zu den Pferden. Schwang sich auf eines und ritt im eiligsten Tempo hinaus aus der Feste zwischen den Jurten hindurch, als würde ihr Leben davon abhängen.
Und da stand er. Umringt von einigen seiner Leute. Sie hatte nur Augen für ihn. Mit einem Schwung setzte sie ab, ging zielstrebig zu ihm, ungeachtet der anderen und ihrer verdutzten Blicke, schaute ihm fest in die Augen und forderte.
"Ich will einen Kampf mit Dir! Hier und Jetzt!"
Ihre Augen funkelten kamfeslustig, gepaart mit einem frechen Zwinkern, und ihre Hand stampfte ihren Stab,den sie fest und entschlossen umfasste, kraftvoll in den Boden.
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Letzte Änderung: 2010/09/14 15:27 von .
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Tullaris

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Re:In der Weite der Steppe      15.09.2010 10:56:14 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Nichts war mit Tullaris in den Nächsten Tagen los.Lustlos und mit den Gedanken ganz woanders blickte er über Depeschen und Karten......eigentlich machte er nicht viel.Sein Leibgardist Akuma machte die ganze Arbeit,vom besorgen der Rationen bis hin zum Wachplan und der Einteilung der Patrouillen.

Irgendwann reichte es dem Gardisten aber

„Tull...Tuuuuuuuuuulllllllllllllllll“

brüllte er durch die Jurte und Tull schreckte auf. Akuma ging auf seinen Freund zu und knallte ihn den Reflexbogen auf den Tisch

„So Zeit fürs Training damit du nicht immer so viele Löcher in die Luft starrst....sonst bekommt man angst mal in eines dieser Löcher zu fallen“

dabei musste er grinsen,als er Tull's fragende Augen sah. Dieser fing an zu grinsen und stand auf,nahm den Bogen und schüttelte dann den Kopf

.„Auf was du für Ideen kommst....aber stimmt schon“

dann nahm er sich den Köcher und ging nach draußen....

.„Pass auf das du nicht in eines meiner Löcher fällst“

und geht zum etwas außerhalb des Lagers,dort wo sie einige Scheiben aufgestellt habe.Spannte den Bogen und lies die Pfeile ins Ziel segeln..... naja jedenfalls einige,da seine Konzentration,immer wieder nachließ und seine Gedanken zur Sarmaten Burg trieben.....

Akuma schüttelte nur den Kopf und bestieg ein Pferd *die muss ich mir mal genauer Anschauen * dachte er sich und ritt zur Sarmaten Burg....Kaum da angekommen,ritt eine Junge Frau aus dem Tor und von der Mauer erschall ein schriller Schrei.Akuma schaute nach oben und sah eine Frau

„Bei dem gequietschte kannst du ja Tote aufwecken...“

brüllte der Krieger nach oben und schaute sie an

„Hast du den Speer da nur als Zierde oder kannst du damit auch umgehen?Wenn ja...dann komm zum Duell platz der Argippäer“

er wartete nicht auf Antwort und drehte sein Ross um und ritt zurück,da er annahm das die Frau,die Person war wieso sein Herr gerade nicht ganz mit den Gedanken bei seinen Leuten war.

Tull trainierte weiter mit dem Bogen,als ein raunen durch die umher stehenden Krieger ging.So drehte er sich um und musste Schmunzeln,als seine Liebste dastand und ihn zum Duell forderte....

.„Hier und jetzt“

antwortete er fest und zwinkerte ihr zu,bevor er sich umdrehte und Schwert und Schild holte,während die anderen Krieger eine Kreis bildeten.
Tull klopfte mit seinem Schwert aufs Schild und lies es einmal in der Hand kreisen

.„Dann mal los Ven“

lächelte er und ging in Angriffshaltung und das Duell begann. Er wusste das sie mit dem Speer die längere Reichweite hatte und auch das sie erfahren war im Kampfe mit der Waffe.

Schnell griff er an,blockte mit dem großen Schild ihren Speer stoß und unterlief somit ihre Reichweite. Bevor sie aber eine Schritt zurück machen konnte,rammte er ihr den Schwertknauf in ihren Magen,machte ein halbe Drehung und erwischte sie in diesem Doppelangriff gleich noch ein zweites mal mit dem Schwert. Beide Schläge sollten sie eigentlich etwas aus der Fassung bringen und zurück taumeln lassen,doch erholte sie sich schnell und blockte mit ihrem Rundschild einen dritten schlag nur um aus dieser Parade das Schild gleich gegen seine Kopf zu schlagen,was ihm ein Ordentliches Klingeln in den Ohren verpasste.....

So wogt der Kampf hin und her,schnelle Ausfallangriff von ihr und rasante Doppelangriffe und Finten von ihm wechselten sich ab. Nach einer ganzen Weile waren beide Fast am Ende ihrer Kräfte.

Noch einmal mobilisierte Tull seine Kräfte und lies eine Serie von Angriffen auf seine Liebste niedergehen,welche er dadurch immer weiter zurücktrieb.Sie parierte fast jeden Schlag doch allein die Anzahl der Angriff macht Tul drei weitere Treffer möglich...ein Tritt gegen ihre Beine brachten sie aus dem Gleichgewicht und doch schaffte sie es mit dem Speer noch einen entscheidenden Treffer an seinem Kopf anzubringen ,welche ihn wanken liesen. Er voll kommend außer Atem in die Knie...

"Was für ein Kampf......du bist meine Wilde Steppenkatze"
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Vendetta

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Re:In der Weite der Steppe      15.09.2010 15:44:34 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Keuchend blickte sie auf ihn hinunter. Unweigerlich musste sie schmunzeln. Ja es war ein harter Kampf, aber sie war sichtlich glücklich, denn trotz allem konnte sie ihm Paroli bieten und sie stand noch. Schwer atmend stützte sie sich auf Speer und Schild und versuchte sich dagegen zu wehren, ihm gleich auf dem Boden gesellschaft zu leisten. Nach Luft ringend antwortete sie ihm, mit so lockerer Zunge, wie es ihr nun gerade möglich war.
"Das will ich doch schwer hoffen!"
Die trüben Gedanken und ihre Langeweile waren mit einem Schlag verflogen, endlich war sie ihm wieder nah und nur das zählte. Auch wenn ihre Knochen schmerzten, ihre Haar wüst im Gesicht und ihre Rüstung staubig war, dies war das beste, was sie seit Tagen angestellt hatte. Ihren Sieg innehabend, brauchte sie nun den Speer nicht mehr und warf ihn zu Boden. Die freie Hand streckte sie ihm freunschaftlich entgegen und zog ihn auf seine Beine, nah an sich. Ihr Gesicht strahlte.

Langsames Hufgetrappel, welches durch den staubigen Sandboden dumpf an ihre Ohren drang, lies sie aufhorchen und neugierig hinter sich blicken. Staunend blickte sie in die Augen ihrer Freundin Thuy, denn mit ihr hatte sie nun wirklich nicht hier gerechnet.
"Was machst du denn hier?"
"Jemand bettelte nach Prügel, und du kennst mich doch. Da bin ich sehr zuvorkommend und leiste gerne Abhilfe. Aber ich sehe schon, man hat sich schon ohne mich amüsiert."
Gespielte Enttäuschung lag auf Thuys Schmollmund. Sie stieg vom Pferd und durchschritt den Kreis der Umstehenden auf die beiden zu, ohne den Blick von Tullaris zu weichen. Sie grinste und hatte gleichzeitig einen sehr eigenartigen Ausdruck im Gesicht. Vendetta kannte ihn. Wehe! Sie wird doch nicht?
Energisch zog sie ihre Freundin ausser Hörweite. Während sich Thuy gar nicht von dem stattlichen Mannsbild sattsehen konnte, warf Vendetta ein kurzes beschwichtigendes Lächeln ihrem Liebsten zu und schenkte dann ihre volle Aufmerksamkeit ihrer Freundin.
"Untersteh dich! Der gehört zu mir!"
Ein teuflisches Grinsen umspielte Thuys Mundwinkel, nein, es ähnelte mehr der Gier einer hungrigen Wölfin.
"Jetzt versteh ich, warum du ihn mir vorenthalten hast." Sie grinste immer noch ganz unverhohlen. "Ach komm schon! Nur mal kosten, mehr will ich gar nicht!"
Vendetta riss völlig entsetzt die Augen auf, schüttelte wehement ihr Köpfchen und blaffte sie entrüstet an. "Nein, den nicht. Auf gar keinen Fall!"

Nun muss man dazu sagen, dass sich die beiden im Grunde genommen nicht grosssartig unterschieden. Wenn man von der Zeit ausging, bevor sich Ven und Tull kannten. Thuy war etwas grösser als Vendetta, aber wirklich nur geringfügig, hatte aber das gleiche glatte schwarze Haar wie sie. Gut, es war kürzer, stumpfer und hing immer etwas wild zu den Seiten weg, aber ansonsten glichen sie sich, wenn Mann es von hinten betrachtete. Thuy hatte eine sehr hübsches feines Gesicht, in dem Falle stand sie Ven in nichts nach, doch ihre Figur war nicht so zierlich und wohlgeformt , sondern eher stark muskulös und kantig. Also eher maskulin als feminin, was sich auch in ihrem Wesen zeigte. Sie war recht roh in ihrem Umgang, trank die festesten Saufbolde unter den Tisch, rang die zähigsten Haudegen nieder und bei Schlägereien kam sie immer erst richtig in Stimmung. Doch die Männer lagen ihr aus unerfindlichen Gründen zu Füssen, zumindest solange bis sie die armen Seelen aus schnell aufkommender Langeweile einfach bei Seite schob. Wenn sie ihren Spass für gewisse Stunde suchte war sie nicht wählerisch. In jedem Fall nicht übermässig. Hier mal ein unschuldiges Ding, dort mal einen jungen unerfahrenen Jüngling, gleichgültig ob Sklave oder Krieger, alles landete bei ihr auf den Fällen. Für Gefühle hatte dieser Drachen keine Zeit. Aber eine gewisse Schwäche für gestandene Mannsbilder konnte sie auch nicht von sich wenden. Vor allem, wenn diese glaubten, sie leicht um ihren kleinen Finger zu wickeln, musste sie sie immer eines Besseren belehren. Und gerade wenn diese gutaussehend waren, hatte sie ein besonderes Vergnügen an ihnen.Und da stand einer. Verdammt gut aussehend. Dumm nur, dass dieser ihrer besten Freundin anhing. Thuy sah Vendetta mit einem durchdringenden Blick an. Das war doch eigentlich gar nicht ihr Geschmack? Vendetta unterschied sich da ganz deutlich von ihr. Zumindest war es sonst so. Machte doch sie immer auf besonders freundlich und unschuldig und hatte so einen besonderen Reiz auf die blutjungen Krieger. Keine Ahnung von nichts, verfielen sie ihr blind und sie schlug erbarmungslos zu. Nur für einen kurzen Spass, denn viel länger hielt nie ihre Neugier für solch einen Jungspund.

Thuy grübelte immer noch und doch erhellte sich ihre Anspannung auf einem Schlage.
"Jetzt versteh ich!" Sie lachte teuflisch.
"Was verstehst du?" Vendetta schaute fragend auf Thuy und ihr stand die Angst im Gesicht. Vielleicht wollte sie die Antwort gar nicht wissen.
"Ich hab mich wirklich gefragt..." Sie belustigte ihr Gedanke."Der passt doch gar nicht in dein Jagdschema?"
"Dafür in deins umso mehr", knurrte Vendetta etwas niedergeschlagen und blickte unsicher hinüber zu Tullaris.
"Aber genau das scheints zu sein. Er ist kein Futterersatz für dich...also zumindest nicht wie die anderen bisher", sichtlich mit sich und ihrem Gedanken übereinstimmend legte sie den Finger an die Lippe und verharrte in einer gewissen Denkerpause. "Trozdem, kosten würd ich schonmal gerne!" Eigentlich meinte sie es gar nicht ernst, aber sie konnte ihre Freundin necken und das war für sie die reine Genugtuung, hatte sie doch nur selten Gelegenheit dazu.
"Ich warn dich! Der ist tabu für dich! Hier sind genügend andere, an den du knabbern kannst!"
Vendetta beschlich eine gewisse Furcht. Dieses Gefühl war ihr neu in der Gegenwart von Thuy, doch sie kannte das Weib einfach zu gut.

Thuy konnte den unsicheren Tonfall in Vens Stimme recht deutlich heraushören und klopfte sich innerlich auf die Schulter. Sie hatte genau das erreicht, was sie wollte. Sie war ein Biest, ja, aber sie liebte ihre Freundin mehr als sich selber und würde ihr nie etwas böses wollen.
"Nagut, weil es deiner ist. Dann schau ich mal, ob ich unter den Argippäern was Vergleichbares finde." Grinsend ging sie zurück zu der Traube von Männern und war im Begriff sich die reifste herauszupflücken. Einen erkannte sie wieder. Es war dieser etwas überhebliche Kerl, der sie hierher lockte. Zielstrebig ging sie auf ihn zu, tippte ihm auf die Schulter und forderte ihn heraus.
"Hey du! Wolltest du nicht Prügel?"

Vendetta war erleichtert, ging rasch zu ihrem Liebsten und hielt ihn am Arm fest. Nicht das da noch so eine daherkommt und Ansprüche auf ihn stellt.
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Tullaris

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Re:In der Weite der Steppe      16.09.2010 09:56:00 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Tullaris drückte sie an sich,er spürte diese...gewisse Angst die sie hatte und strich ihr beruhigend durchs verschwitze Haar.Trotz der Schmerzen und dem Ausgang war er glücklich und froh seine Liebste wieder bei sich zu haben.


Akuma wischte mit seiner Hand das getippe auf seiner Schulter weg...so als wäre es eine Lästige Fliege.Dann drehte er sich um und musste grinsen.

„Ach wen haben wir denn da.Das Kindchen welches mit seiner Stimme die Toten erwecken kann.“
grinste er
„Mich würde nicht wundern wenn man dein Gekreische auch bei den Skythen gehört hat.Wenigstens hast du deinen Zahnstocher mit“

schnalzte er und die Krieger um ihn herum mussten lachen...

„Also Kindchen,soll ich dir deinen Hinter versohlen?“
er drehte sich um und ging zu seinem Schwert und dem Turmschild. Akuma war Tullaris Leibwache und sah eigentlich wie ein Fußsoldat anstatt wie ein Reiter. Seine Haare hingen wild herab und über seinen Gesicht zeigte sich eine Narbe ,welche ihn aber nicht unbedingt entstellte.Aus seinen warmen Augen betrachtete er Thuy und ging langsam zum Duell platz. Ließ seine Halswirbel knacken und wartete das Thuy nun endlich auf dem Platz erschien.

„Na Mädel willst das ich hier vor Langeweile Wurzeln schlage“
und grinste vor sich hin

Tull mußte lachen als er die Worte von Akuma hörte und blickt erst zu Thuy und dann zu Ven.Liebe voll blickte er ihr in die Augen.Er hatte das Gespräch zwischen ihr und Thuy mitbekommen und lächelte

„Niemand kommt an dich heran...Liebste“ hauchte er ihr ins Ohr „Du brauchst da keine Angst zu haben,du weißt doch...du bist die einzige die an mir knappern darf,“ sanft drückte er sie an sich und drehte sich zu den bevorstehenden Kampf um

„Da hat sich deine Thuy aber den Richtigen ausgesucht....Akuma ist wirklich ein ernsthafter Gegner ruhig und besonnen und reizt seine Gegner immer gerne“ grinste er als er den Recken mit einer gelassenheit dastehen sah und irgendwie erinnerte ihn das Bild an einen Bären,den man nicht aus der ruhe bringen konnte.

„Das wird ein sehr interessanter Kampf....ich glaube wir haben viel zu lachen“ schmunzelte er

Lange musste Akuma nicht warten bis Thuy ihm zum Duell platz folgte.....und dieser lies leicht das Schwert in seiner Hand kreisen.

„Dann schauen wir doch ob du mit dem Stöckchen dich nicht nur abstützen kannst sondern auch damit kämpfen“

grinste Akuma und griff schnell und heftig an.Schlug Thuy mit dem Schild den Speer zur Seite und grub seine Faust in ihren Magen,dann machte er einen Schritt zurück und grinste nur.....

Thuy griff mit ihrem Speer an doch Akuma verkeilte diesen Zwischen seinem Schild und Körper.Mit einem Kräftigen Schlag entwaffnete er sie und,trat den Speer beiseite...

„So nun ist aber Schluss mit dem Spielen“ raunte er ihr zu und lies Schwert und Schild fallen und hob die Fäuste

„Nun zeig mal was du kannst“
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Vendetta

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Re:In der Weite der Steppe      17.09.2010 12:17:12 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Uff..der Schlag in ihre Magenkuhle hatte gesessen. Aber ihr Muskelpacket verschonte sie vor wahren Schmerzen. Nagut, dann sollte das Tänzchen beginnnen. Sie griff mit ihrem Speer an und er konnterte ihren Schlag geschickt. Was er nicht wusste, war, dass sie genau mit seiner Reaktion gerechnet hatte. Er war immerhin nicht der erste Kerl, der glaubte leichtes Spiel zu haben. Sie liess ihm den Spass und das erhabene Gefühl noch ein Weilchen. Steckte einige Faustschläge und freche Poppoklatscher ein.
Dann, irgentwann, traf seine Faust ihre Lippe. Sie strauchelte gespielt zurück und sah in seinem Gesicht ein tyrisches siegessicheres arrogantes Grinsen. Ihre Zunge tastete nach ihrem Schmerz und schmeckte Blut. Der Zeitpunkt war gekommen, dem Spielchen mal eine neue Richtung zu weisen.
Sie schaute ihn noch einmal anerkennend an, wollte sie ihm doch in seinem Glauben lassen, sie schon bald in den Staube schicken zu können und wischte sich mit dem Unterarm das Blut von der Lippe. Langsamen Schrittes umkreiste sie ihn in einem grossen Bogen. Jeder der Umstehenden hatte sicher den Anschein, dass sie Zeit schinden wollte und eine kleine Verschnaufpause brauchte. Sicher, Zeit schinden wollte sie, aber nicht um Luft zu holen, sondern ihre Beute noch einmal unversert begutachten zu können. Im Augenwinkel musterte sie seinen sehr athlethischen Körper. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf seinen wohlgeformten knackigen Hintern. Er wollte ihr also den Hintern versohlen? Na, wenn er da mal nicht enttäuscht wird. Sie grinste tief in ihrem dunkelsten Innern, doch nach aussen zeigte sie keinerlei Regung. Die Löwin war erwacht und schien langsam so richtig in Stimmung zu kommen. Ihr Blick schweifte aus dem Kreiszentrum, hinüber zu den Umstehenden und kreuzte Vendettas. Thuys Blick änderte sich. Der zuvor niedergeschlagene gespielte Eindruck wich dem von Gier und Hunger. Unerklärlich für Aussenstehende, aber die Freundinnen verstanden sich auch ohne Worte. Beiden huschte fast gleichzeitig ein erhabenes Grinsen über die Mundwinkel. Vendetta wusste was nun kommen würde, kommen musste und hielt sich mit ihrer Ahnung bedeckt. Thuy sollte ihren Spass haben.

Vendetta schmiegte sich währenddessen an ihren Liebsten.. In seiner Nähe war sie handzahm wie ein unschuldiges Kätzchen, es fehlte eigentlich nur noch, dass sie schnurrte, doch man sollte dieser Steppenkatze nicht zu viel abverlangen. Sie beobachtete den Kampf nur geringfügig. Vielmehr war ihr die Nähe zu Tull wichtig Und noch etwas lenkte sie ab. Der Schauer auf ihrer Haut, der sich langsam über ihren ganzen Körper ausbreitete. Seine zärtlichen Worte, die wie ein warmer Windhauch über ihr Ohr wehten, löste ihn aus. Vermutlich war sich Tull nicht im Klaren, was dieses Gefühl in ihr verursachte. Sie hielt sich krampfhaft an ihm fest und versuchte sich zu beherrschen. Gedanken huschten ïhr durch das Köpfchen, die sie immer nervöser machten. Sie erhitzten sie und somit ist es wohl klar, das diese mit Nichten anständig sein konnten. Er blickte ihr in die Augen und sie erwiderte seine Zuwendung. Sie lächelte unschuldig und versuchte ihr inneres Verlangen im Zaum zu halten. Zumindest für diesen Moment, solange sie nicht unter sich waren.

Lautes Grölen der Umstehenden lenkte sie ab. Innerlich atmete sie etwas erleichtert auf und widmete ihre Aufmerksam nun dem Kampf auf dem Tunierplatz.
Thuy und Akuma gaben sich einem hartnäckigen Kampf. Er war zähe, dass musste Thuy ihm zu Gute halten. Und irgentwie entfachte es immer mehr ihre Gier nach mehr. Sie war innerlich sehr stolz mit sich. Anscheinend hatte sie Wirklich ein gutes Händchen gehabt mit der Wahl. Die erfahrene Löwin hatte einfach ein Gespür für gute Beute. Sie bekam Hunger auf mehr und war jetzt zum Entschluss gekommen, dem öffentlichen Spiel hier mal ein Ende zu setzen. Immerhin gab es bessere Orte ihren Appetit zu stillen. Akuma griff wieder an. Seine Faust schnellte in ihre Richtung. Gekonnt wich sie aus und setzte ihm einen heftigen Schlag in die Milz. Er keuchte und schnaufte. Sie hatte ihm schon kräftig zugesetzt. Brüllend schlug er erneut nach ihr. Sie wich nach unten in Hockstellung. Ihr kräftiges Bein schnellte in einer gestreckten Geraden nach oben und traf mit dem Fuss hart gegen seinen Brustkorb. Er schien kurz das Atem vergessen zu haben. Er strauchelte doch sein Wille hielt ihn. Kräftig stiess sie ihren Fuss gleich darauf seitlich in sein Knie. Er ging zu Boden und bemühte sich keuchend wieder hoch. Er war wirklich zäh. Noch bevor er sich jedoch fangen konnte, machte sie nun kurzen Prozess. Sie griff nach ihrem Speer und schickte ihn ohne Gnaden in den Staub. Das Gröllen der Umstehenden verfiel in ein Raunen. Thuys Augen blitzten teuflisch.

"Soso, du wolltest mir also den Hintern versohlen?"
Nur ein Keuchen im Staub gab ihr Antwort. Wieder hatte sie es geschafft. Der Sieg war ihrer und triumphierend grinste sie zu ihm herab.
"Aber ich bin noch längst nicht fertig mit dir."
Ihren Speer und ihren Schild in einer Hand haltend, schlang sie seinen Arm über ihre Schultern, zog ihn zu sich hoch und schleppte ihn wie eine Trophäe vom Schauplatz.

Vendetta schmunzelte. Hatte sie es also wirklich wieder geschafft. Doch nun widmete sie sich wichtigeren Dingen zu...Ihm nämlich.
Sie schaute zu ihm hoch und sah ihn mit einem durchdringenden Blick an.
"Und was machen wir mit dem restlichen Tag noch?"
Plötzlich übermannte sie wieder dieser Schauer.
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Tullaris

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Re:In der Weite der Steppe      19.09.2010 13:28:08 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Tull genoss es wie sich Ven an ihn schmiegte und legte einen Arm um sie während er den Kampf beobachtete.
Das zähe ringen zwischen den beiden war wirklich schön anzusehen,wobei ihm der Verdacht aufkam das beide nur miteinander spielten,aber wer war in diesem Spiel die Katze und wer die Maus.
Er mußte grinsen als Akuma dann zu Boden ging und die beiden in Richtung des Sarmaten Dorfes verschwanden.

„Nun was machen wir......was Essen und ...“ er grinste frech „Vielleicht einen Ausritt in die Steppe“ flüsterte er ihr zu und schaute Ven tief in die Augen.

Das schlagen von Hufen auf den harten Steppen Boden erregte seine Aufmerksamkeit und er blickte auf in einer Staubwolke kamen zwei Pferde zum stehen.

„Tull....wo will denn das Weib mit Akuma hin oder wo will Akuma mit dem Weib hin??“ fragte eine Frauenstimme ihn und er blickte auf

„Ich weiß nicht...oder besser ich weiß es schon...nur ist die Frage wer gewonnen hat“ grinst er nur und schaut kurz zu Ven und blickte wieder zu den beiden Frauen

„Was gibt es neues Nara?“ fragte er eine der Frauen die sich beide bis auf einige kleine unterschiede bis ins Detail ähnelten
Die Frau schüttelte den Kopf „Nicht viel,wir haben die Spur deiner Tochter bis ans Schwarze Meer verfolgt dort verliert sie sich,einige Späher umkreisen das Meer nun im Norden und einige andere Befragen die Örtliche Fischer“

Dann blickten sie auf Ven und mussten Schmunzeln,bevor sie Akuma nach schauten.

„Gut ihr beiden macht ruht euch aus und holt euch was zu essen,kann sein das ihr bald wieder los müsst“ Tulls stimme hatte wieder den Typischen Befehlston und war scharf und bissig,was die beiden zusammen zucken lies.

„Ja Herr“ und ritten von dannen

Er grinste nur als die beiden davon ritten

„Ja Nara und Venja....die besten Späher die ich habe und ein freches Mundwerk haben sie obendrein“

Tull schaute seine Liebste an und flüsterte sanft

„Verzeih aber das wusstest du ja noch nicht...ich habe eine Tochter...nicht viel älter als einen Sommer.Ihre Mutter verließ mich und nahm sie mit nun suchen meine Krieger nach meiner Tochter um sie wieder zu mir zu bringen“

sagte er liebevoll und man spürte in seiner stimme die Sorge um seine Tochter,welche jeder Vater haben würde.Sanft streichelt er ihre Wange und blickte sie an.Langsam stand er auf und zog sie mit sich hoch.

„Wollen wir ein wenig ausreiten?Der Tag ist noch jung und ich denke mal das wir Thuy und Akuma erst später wiedersehen werden“ hauchte er ihr zu und blickte tief und sanft in ihre Augen
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Re:In der Weite der Steppe      20.09.2010 13:54:24 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Er hatte eine Tochter? Seine Aufrichtigkeit ihr gegenüber machte sie das erste Mal verlegen, denn wenn er ehrlich zu ihr war, dann sollte sie es auch sein. Doch wie sollte sie ihm das begreiflich machen. Natürlich war sie sicher, dass er sie liebte und mit Sicherheit sogar noch etwas mehr. Sie senkte den Blick und biss sich auf die Unterlippe, als wäre sie bei einer Dummheit ertappt worden. Innerlich musste sie sich ohrfeigen, erkannte sie sich doch selber nicht mehr. Kein Mann vor Tullaris hatte es je geschafft, dass sie sich Schuldeingeständnisse vorwarf, für etwas was aus freier Laune heraus passierte. Verdammt, sie war eine Frau und bei ihrem früheren Lebenshunger blieb sowas nicht aus. Aber...aber wie sollte sie es ihm nun schonend beibringen? Sollte sie es genauso schonungslos aussprechen. Eigentlich wusste sie es ja nun auch nur von ihm, weil sie zufällig zu dieser Zeit an diesem Ort war und das Gespräch mit anhörte.

Sie hob ihren Blick und durchdrang fragend seine Augen. Einmal schluckte sie schwer, doch dann fasste sie ihren ganzen Mut, den sie irgentwo in ihrem Innern auffinden konnte und forderte ihn auf:
„Ich würde gerne gleich mit dir in die Steppe reiten, doch zunächst folge mir! Ich....“ Ihr Mut wollte sich gerade wieder davon stehlen, doch sie hielt ihn am Kragen.“....Ich muss dir vorher etwas zeigen.“
Sie sprang mit einem Satz auf den Rücken ihres Pferdes, schaute sich um und wartete, bis er ihr folgte und ritt im eiligen Galopp in die Feste. Es waren nur wenige Meter bis zu ihrer Jurte, doch sie hatte das Gefühl, als wäre es ein Tagesritt gewesen. Vorsichtig zog sie die Felle vom Eingang und liess Tullaris eintreten. Leise knackte ein wärmendes Feuer in der Mitte und sein Licht tauchte den Raum in ein schwaches gelborange. Schatten tanzten an den Wänden.

Ihr zielstrebiger Blick fiel auf eine junge Frau, die neben einem schlafenden Kind wachte. Wortlos nickten sich die Frauen zu und die junge Frau verliess die Jurte. Behutsam beugte sich Vendetta zu dem schlafenden Bündel, hob es zärtlich in ihre Arme und flüsterte leise.
„Das ist Amra, meine kleine Prinzessin“ Vendettas Augenmerk haftete wie gebannt auf das kleine Etwas, welches gerade vor zehn Monate das Licht erblickte. Liebevoll lächelte die sonst so starke und nach aussen hin gefühlskalte Kriegerin. Sacht wiegte sie das Mädchen in ihren Armen.

Ein leises Rascheln hinter einem Vorhang erweckte ihre Aufmerksamkeit. Ihr Lächeln wich einem frechen Grinsen. Ein kurzer Blick zu Tullaris und sie widmete sich wieder dem Vorhang. Sie sprach mit ihm.
„Du kannst ruhig hervorkommen! Er tut dir nichts! Du weisst, dass du hier sicher bist, also zeig dich!“
Der Vorhang murrte einen Augenblick, dann kam er deutlich in Bewegung. Zwei grosse neugierige Augen staunten fragend Tullaris an. Vorsichtig kamen sie näher und ein kleines Holzschwert wurde dem Mann entgegen gestreckt. Vendetta schmunzelte.
„Darf ich vorstellen! Das ist der grosse Krieger Batu. Seit drei Sommern ist er mein Beschützer.“

Vendetta suchte den Blickkontakt zu Tullaris. Bisher hatte sie es gemieden auf seine Reaktion zu achten. Doch jetzt durchdrangen ihre Augen die Seinen. Leichte Unsicherheit liessen ihren Atem stocken. Ja sie hatte zwei Kinder, doch das war noch nicht die ganze Wahrheit.
„ Ich...ich..ich“ , sie zauderte mit einer Erklärung. Noch nie war sie sich so unsicher.“Bitte frag mich nicht nach ihren Vätern! Ich könnte es dir nicht sagen, ich weiss es selber nicht.“
Die Worte sprudelten in einer Hast aus ihrem Munde, als hätte sie Angst sie würden flüchten, bevor sie seine Ohren erreichen. Schuldig senkte sie ihren Blick und starrte auf den Boden. Würde er sie noch lieben können mit dieser Wahrheit?

„Willst du immer noch, dass ich dir folge?“ Zittrig war der Klang in ihrer Stimme.
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Re:In der Weite der Steppe      20.09.2010 22:39:32 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Tullaris sah ihre Unsicherheit mit der sie ihn anschaute. Sie wollte ihn was zeigen...Viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf.Was könnte es sein,was sie ihm zeigen wollte,doch es schien unheimlich wichtig zu sein.
Er sah wie sie auf ihr Pferd sprang...ein Pfiff schallte durch Lager und wurde von einem Wiehern beantwortet.Kurz darauf erschien sein Hengst welcher an galoppiert kam. Tull sprang auf und ritt mit ihr im schnellen Tempo zum Dorfe der Sarmaten.

Er staunte nicht schlecht als sie vor einer Jurte,welche wohl ihre war stehen blieben. Fragend blickte er sie an und steig ab....und folgte ihr Wortlos ins innere.
Was er da sah lies ihn Schmunzeln.Sie hatte auch Kinder dachte er als er sah wie liebvoll sie ihre kleine Prinzessin im Arm hielt. Wie sie sie wiegte...so sanft und zärtlich.Leise blickte er ihr über ihre Schultern und erhaschte einen Blick auf die kleine.

„Sie sieht aus wie ihre Mutter“

hauchte er ihr ins Ohr als ein Rascheln nicht nur seine Aufmerksamkeit auf den Vorhang richtete.
Er lauschte Vendettas Worten und sah den jungen welcher mit dem Holzschwert in der Hand hervor trat.
Lächelnd hob er die Arme „Ich ergebe mich großer Krieger Batu“ schmunzelte er und blickte zu seiner Liebe.
In seinen Augen war ein leuchten,welches sie schon mal gesehen hat,als er von seiner Tochter sprach und nahm den großen Kriegern mit einem Arm nach oben.,legte den anderen um Vendetta und hörte ihre Unsicherheit,als sie ihm sagte das er nicht fragen sollte..

Leicht lächelte er und schaute in ihre Augen.Sah wie sie den Blick senkte und hob ihren Kopf an,legte einen Finger auf ihren Mund

„Pssssssst“ hauchte er ihr zu „Du weckst noch deine Prinzessin und ich würde nicht fragen.....“ er blickt in ihre Augen,tief und ernst

„Ich liebe dich so wie du bist.....und deine beiden kleinen Schätze sind was wundervolles....und wenn dein Beschützer es zulässt.....“ er überlegte lange wie er es am besten sagen sollte....

„Und wenn mir der große Krieger Batu seine Erlaubnis gibt....würde ich gerne seine Mutter zu meiner Frau nehmen“ sprach er leise und doch mit fester Stimme und schaute zu Batu und dann zu Vendetta

„Vorausgesetzt du möchtest mich zu deinem Manne „ fragt er sie und blickt in ihre Augen...eigentlich wollte er es ihr in der Steppe sagen

„Und ja,ich möchte immer noch das du mir Folgst.....ich bin mir so sicher,wie nie“ sanft legte er seine Hand an ihre Wange und ein lächeln huscht über seine Lippen
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Re:In der Weite der Steppe      21.09.2010 10:28:19 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Mich heiraten? Ihre Gedanken überschlugen sich förmlich. Sie hatte mit vielem gerechnet, aber damit? Nein, damit sicher nicht. Ein merkwürdiges Gefühl ergriff ihren gesamten Körper. Zunächst spürte sie ein flaues. Sie hatte das Gefühl, als würden sogleich ihre Beine nachlassen und sie sich immer mehr dem Boden nähern. Unsicher drückte sie ihre kleine Amra an sich. Dann war ihr, als würde sie himmelhoch jauchzen müssen. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl ergriff sie. Sie hatte ein so grosses Verlangen, ihm um den Hals zu fallen, dass sie beinahe alles andere vergass. Doch da war ihre kleine Prinzessin in ihren Armen und Batu, der nicht so recht verstand, was hier eigentlich gerade geschah. Seine Augen fixierten den Fremden.

Vorsichtig legte sie das Mädchen zurück auf die Felle. Amra schlief immer noch selig und bekam nichts mit von all dem. Lächelnd küsste Vendetta ihr auf die Wange. Dann schob sie Batu zurück auf das Schlaflager, liess ihn sich hinlegen, bedeckte ihn mit einem weichen Fell und küsste auch ihm auf die Wange. Leise flüssterte sie ihm etwas ins Ohr, was nur für ihn bestimmt war. Er lächelte und schloss dann brav seine Äuglein.

Ruhig war es nun in der Jurte. Nur das leise Knacken des Feuers vernahm man in der Stille. Vendetta erhob sich und sah ihrem Liebsten mit einem durchdringenden Blick in seine Augen. Ihr Körper zitterte, nein, er bebte vor Aufregung. Berauscht von ihrem Glücksgefühl konnte sie ihm nun endlich näher kommen. Ihre Arme schlangen sich stürmisch um seinen Hals und ihre Lippen drückten sich verlangend auf seinen Lippen.
"Ja, ich will und ich folge dir", flüsterte sie leise. Sie nahm ihn an der Hand und zog ihn nach draussen. Die Sonne stand bereits tief am Horizont und tauchte die Landschaft in eine warme Palette von Rottönen. Die Erde glühte, wie das Herz der jungen Steppenkriegerin.

Draussen wartete nun die junge Frau, die wieder in die Jurte trat, um über die Kinder zu wachen. Sie würde bei ihnen bleiben, solange Vendetta fort war mit Tullaris.
Sie davon ritt mit ihm in die Weite der Steppe.
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Tullaris

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Re:In der Weite der Steppe      21.09.2010 21:21:45 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Tullaris betrachtete Ven,wie sie Amra zurück in die Felle legte und den kleinen Batu ebenfalls bettete.
Er sah auch das lächeln auf den Lippen des Jungen als seine Ven ihm was ins Ohr flüsterte.Dann wurde es ruhig und er war sichtlich überrascht als sie ihn stürmisch umarmte und ihn küsste....nicht vorsichtig wie bei ihrem ersten zusammentreffen sondern Stürmisch und wild...

Er strahlte vor Glück als sie seine Frage mit ja beantwortete und ihn aus der Jurte zog und gemeinsam in die Steppe ritten.

Der ritt dauerte wenigstens eine Stunde und der Sternenhimmel über ihnen zeigte sich in seinem schönsten Kleide.Sanft lenkte er seinen Hengst neben ihr Pferd und blickte sie an

„Wir erreichen bald unser Ziel Liebste“ hauchte er ihr zu und drückte seine Schenkel in die Flanke des Hengstes,welcher auch zugleich beschleunigte.

Einige Zeit später erreichten sie einen Hügel welcher sich leicht in der weite der Steppe erhebt.Auf diesem Hügel standen zwei Jurten....eine kleinere und eine größere.Bewacht wurden sie von einigen Kriegern welche als sie Tullaris sahen ihre Pferde bestiegen und an Vendetta vorbei ritten um die beiden alleine in der Steppe zurück zulassen.

Tull stieg ab und lies seinen Hengst frei laufen und wartete auf seine Liebste,welche dicht hinter ihm war.
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