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THEMA: Re:Strategie der verbrannten Erde.
 
Agapios

Karthager
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Strategie der verbrannten Erde.      02.05.2011 15:52:27 --- 1 Jahr her  
Wie ich schon vermutet hatte gab es bei den Dakern keinen einzigen dessen Verstand größer als der Kotkiesel eines Steppenhasen oder dessen Weitsicht schärfer als die Ränder einer Qualle war.

Kaum waren die punischen Heere gesichtet verbrannten die Daker alle ihre Felder und Häuser.
Nichts aber auch gar nichts sollte uns in die Hände fallen.
Unsere Späher berichteten das Männer in Waffen und Rüstung selbige von sich geschmissen, dassnächste Schaf oder die nächste Ziege gepackt und sich auf die Schultern geworfen und im fliehenden Schritt mit zeternden Frauen das Weite gesucht hatten.

Aus sicherer Entfernung, so wurde berichtetet, schoss man dann mit Brandpfeile die Kornspeicher, Lagerhallen, Häuser, Hütten und Felder in Brand.

Mich schmerzte mein Herz ob des Verlustes der sich als finstere Rauchsäulen am Horizont abzeichnete.
Wie viele Menschen hätten mit dem Korn ernährt werden können . . . . .

Es sah so aus als währe der klare Menschenverstand diesseits des Meeres von einer eigenartigen Trübung vernebelt.
Sei´s drum.
Die Heere zogen weiter. Der Feind wird sich, früher oder später zu einer Schlacht stellen. Obwohl, so sicher war das auch nicht.
So wie es aussah würden die Daker lieber ihr eigenes Land verbrennen als auch nur ein Wort an unseren Melek zu richten.

Eigenartiges Volk . . . .
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Agapios

Karthager
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      02.05.2011 21:53:30 --- 1 Jahr her  
Anscheinend hatten die Daker doch einige ihrer „Männer“ zu den Waffen rufen, ihre heillose Flucht anhalten und diese handvoll „tapferer“ Kämpfer in einen unordentlichen Heereshaufen stopfen können.
Einige Standarten erschienen auf dem Rücken eines nahen Hügels, schmuddelig anzusehen. Es lies einem den Verdacht aufkommen als währen diese Fetzen, die da so munter im Wind flatterten, die letzten Stoffreste die dem Feuer trotzen konnten, dass die Dörfer zerstörte.

Ihre Reihen waren so ungeordnet, so undiszipliniert. Sie glichen unseren Kriegselefanten, jenen jungen Elefanten die eben mit der Ausbildung begonnen hatten.

Ein ewiges kommen und gehen, kaum stand eine Schlachtreihe wendeten sich die Krieger mit so einer hast zur Flucht das ihnen ihr seltsames Beinkleid über ihr Gesäß bis zu den Knien rutschte.
Es war lustig aber auch traurig anzusehen. Was mochte diese „Helden“ zu Hause, ihren Familien erzählen?
Wie heldenhaft ihre blanken Ärsche in der Sonne glänzten? Ohja, sie glänzten wirklich.
Natürlich nicht so wie der Pharaonenhafen in Alexandria oder die Seemauer in Quart Hadasth.

Einige punische Bogenschützen schickten noch einige Grüße den flüchtenden hinter her aber die Entfernung war zu groß. So hieben die Pfeile, gut und gern 10 Mannslängen in den morastigen Boden.

Ich blickte zu dem Heerführer, mochte er das Zeichen zum Angriff geben? Die schwere punische Reiterei konnte diesen Haufen ohne weiteres einholen und zum Kampf zwingen . . . .
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Letzte Änderung: 2011/05/02 21:54 von Agapios.
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Pygmalion

Karthager
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      02.05.2011 23:18:22 --- 1 Jahr her  
Die Handelsherren, welche das Heer ständig begleiteten, hatten dieser Tage wenig zu lachen. Die Daker verbrannten ihre Hütten, trieben ihr Vieh zusammen und ließen ihre Felder ebenso in Flammen aufgehen. Es fanden sich nur wenige Dörfer, welcher nicht aufgegeben worden waren, und jene waren durchaus friedlich gesinnt und gaben den Karthagern ein wenig Tribut, welcher jedoch nicht im Ansatz die Erwartungen erfüllte.
Das Heer zog also weiter, um die östlichen Hauptländer der Daker zu erreichen. irgendwohin mussten die Bauern, Handwerker und Soldaten ihre Familien bringen und wenn das gesamte dakische Volk zu Nomaden gemacht würde, irgendwann würde man sie finden.

Die Soldaten selbst fanden das karthagische Heer, als sie auf einem relativ weit entfernten Hügel auftauchten. Interessiert beobachteten die Karthager da dakische Heer und bildeten eine geordnete Schlachtenreihe.
Pygmalion und die Sufeten ritten auf ihren stolzen, gepflegten Pferden ein wenig auf den feindlichen Heerhaufen zu, um deren Herren, Seoras, welcher wohlbekannt war in Karthago, hatte er doch einige Zeit dort gelebt, zu sprechen.
Dieser war aber offensichtlich wenig Gesprächsbereit, stattdessen verlor er seine Hosen, ebenso wie der Rest seiner Horden, nachdem Pygmalion durch das Heben der Hand seine gesamte Heerreihe 20 Schritt vorrücken ließ. Offenbar sollte diese Geste die Karthager schmähen. Doch rief dies eher größere Belustigung unter den erfahrenen Soldaten aus und führte erneut vor Augen, dass auch ein Aufenthalt in Karthago aus einem Barbaren keinen zivilisierten Heerführer machte. Die Daker verschwanden schnell wieder und Antigonos schien die fliehenden verfolgen zu wollen.
"Lassen wir sie weglaufen, sie müssen noch einige Siedlungen und Wertgegenstände für uns zusammentragen. ich denke sie legen alles auf einen großen Haufen in ihrem 'Hauptdorf und denken dann, sie seien große Strategen. Denken sie womöglich immernoch wenn wir ihre zotteligen Köpfe in Karthago vor der Byrsa von ihren haarigen Hintern trennen. Seoras. Hat in Karthago die Möglichkeit gehabt, alles zu lernen, was diese Welt zu bieten hat und macht soetwas daraus. Dummer Barbar."
sagte Pygmalion zu dem um ihn versammelten Heeresrat.
Das karthagische Heer begab sich wieder in seinen Tross und zog weiter nach Osten. Späher wurden abgestellt, um die Daker zu beobachten.
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Agapios

Karthager
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      04.05.2011 22:14:52 --- 1 Jahr her  
Kopfschüttelnd verfolgten wir die Feindheere. Sie zogen gemächlich von dannen und wichen jeder Schlacht aus.
Kundschafter brachten immer wieder neue Meldungen über die Richtung welche die Daker Heere zogen.

Langsam wurde uns klar. Der Feind führte uns in das Landesinnere, geradewegs zur Hauptstadt der Daker.
Ich ritt mit einem Späher die Marschstrasse der Daker entlang und sah gerade noch wie die beiden Heere in die Festung Neamt einzogen.
Wobei Marschstrasse und Festung Begriffe sind die bei uns, in diesem Land, Stirnrunzeln und Gelächter hervorriefen.
Die Strassen sahen so aus als hätten auf ihnen ein Rudel der gallischen wilden Schweine gewütet.
Was in diesen Breiten eine Festung zu sein schien würde in Karthago eher als eine dickere und höhere Lehmmauer in einem Pferdepferch durchgehen.

So zogen die punischen Kämpfer in Steinwurfweite an den „Festungsmauern“ der Daker vorbei. Von diesen nicht beachtete gelangten wir in die nächste Provinz.
Würde uns der Feind dort zum Kampf stellen oder würde er wieder alles niederbrennen?

Eines stand für mich, an diesen Tagen fest, dieses Volk würde nie groß werden.
Karthago war schon groß als die Ahnen der Italiker ihre Misthaufen dort aufschütteten wo heute Rom steht. Aber die Daker würden nie groß werden.
Nicht mit einer Taktik des Nichtbeachtens.

Man feierte hinter den Mauern von Neamt ein Fest während die letzten Kornspeicher von uns geplündert oder von eigenen Leuten in Brand gesteckt wurden.

Zeigten jetzt die Daker Mut oder versteckten sie sich weiter hinter dem Rockzipfel eines Mannes der groß hätte werden können, es aber vorzog mit beiden Beinen bis zu den Waden in Schlamm und Morast zu stecken?

So marschierten wir weiter in die fruchtbaren Ebenen Vrancea, immer in der Erwartung endlich gegen den Feind zu Kämpfen oder zumindest ein heiles Dorf zu plündern.

Der Herrscher der Daker konnte hoffen bald wieder einen Söldnerauftrag zu bekommen denn sein Land würde sein Volk nicht mehr lange nähren können!
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Letzte Änderung: 2011/05/04 22:21 von Agapios.
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Harun

Mauren
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      06.05.2011 13:38:44 --- 1 Jahr her  
Abu Dun stand auf einem kleinen Hügel, welchen er sich als Feldlager gewählt hatte. Um ihn herum, am Fuß des Hügels, die Zelte des punisches Heeres. Nachdenklich ließ er seinen Blick in die Ferne schweifen. Norden, Süden, Osten, Westen. Überall schwarze Rauchsäulen von großen Feuern. Und kein einziges dabei, welches von den Karthagern gelegt wurden war.

Die Daker hatten ihr eigenes Land verbrand und sich selbst zerstört. Felder waren angezündet wurden, Vieh geschlachtet und ja selbst die Dörfer waren Opfer ihrer eigenen Flammen gewurden. Doch auch vor den Menschen, ihren eigenen Landsleuten, machten die Daker nicht halt. Gut konnte sich Abu Dun an die Worte des alten Mannes erinnern, mit dem er gestern gepsorchen hatte. Ein Überlebender, welchen seine Soldaten in den Trümmern eines ehemaligen Gutshofes gefunden hatten.

"Es war die Anordnung unseres Regenten... *hust*... Alle sollten sofort zur Burg fliehen und nur das mitnehmen, was sie tragen konnten. Der Rest sollte brennen. *erneutes husten*... wer krank war oder alt, der wurde von unseren eigenen Leuten erschlagen. Lieber tot als Gefangene des Feindes, sagten sie. *hust hust* Nur ich bin ihnen entkommen... *hust* Ich bin diesem Wahn entkommen...*hust hust*"

Lange hatte der Mann danach nicht mehr gelebt. Zu schwer waren die Verletzungen, welche ihm durch seine eigenen Leute zugefügt wurden. Wahrlich kein schönes Schicksal, aber zumindest war er nun einer der wenigen Daker, die in einem ordentlichen Grab ruhen konnten.

Lieber tot als Gefangene des Feindes.
Abu Dun konnte verstehen, dass manche Soldaten so dachten. Aber dass man mit der einfachen Bevölkerung so verfuhr, das war doch Wahnsinn. Sicher, die Karthager waren durchaus mit dem Gedanken hier her gekommen, neue Sklaven zu erbeuten. Allerdings ging es punischen Sklaven weit aus besser, als diesen armen Menschen hier, welche ihr Leben durch ihre eigenen Leute verloren hatten.
Ob sie auch ihre eigenen Frauen geschändet hatten? Nur zur Sicherheit, damit kein Karthager auf die Idee käme?
Abu Dun wusste es nicht, aber langsam würde er es den Dakern zutrauen.

Nach einem letzten Blick auf den Rauch verhangenen Horizont, entschloss sich Abu Dun, den Wahnsinn der Daker auf die Probe zu stellen. So schickte er einen Boten aus, welcher 2 volle Säcke Salz vor der Burg der Daker mit einer Nachrricht ablegte: "Für eure Felder."


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Thisseas

Barbaren
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      06.05.2011 15:15:49 --- 1 Jahr her  
Thisseas hatte sich bei den Karthagern verdingt und alsbald waren die Verbände losgezogen in ein Land nahe der Makedonen. Die Makedonen waren die letzten Opfer der gallischen Eberkämpfer gewesen bevor die Gallier krank und schwach geworden waren. Doch was sich ihm hier bot war schlimmer als der Verfall eines ganzen Volkes. Die Grausamkeiten die hier Mensch und Eigentum angetan wurden waren barbarischer als es je ein Krieger gegen seinen Feind und sei er noch so schwächlich sein konnte. Die Krieger des Volkes dass sich Daker nannte waren gegen ihre eigenen Leute unerbittlich und vernichteten ihre Ländereien so gründlich, dass es Monate dauern würde um wieder eine Lebensgrundlage zu schaffen. In der Zwischenzeit würden die Menschen wohl verhungern müssen. Oder aßen die Daker die Schwachen um selbst bei Kräften zu bleiben? Dies war etwas, dass Thisseas dereinst in einem abgelegenen Dorf nahe der gallischen Grenze erlebt hatte. Nach einem langen Winter war er mit einem kleinen Tross in ein Dorf gekommen und hatte die ausgemergelten Menschen gesehen. Er hatte dieses Dorf in das damalige Reich der Gallier eingliedern wollen doch waren diese Menschen damals auf den Tross losgegangen und hatten versucht die Männer von den Pferden zu ziehen. Als der Angriff niedergschlagen war hatte Thisseas etliche Überlebende verhört. Diese hatten ihm gestanden, dass sie in der Not die Schwachen und Kranken getötet und verzehrt hätten. Danach hatte Thisseas alle erschlagen lassen und das Dorf in Brand gesteckt. So etwas durfte sich auf keinen Fall wiederholen...
Thisseas hatte gesehen dass viele erschlagene Menschen in den verbrannten Dörfern lagen - ein Überlebender hatte erklärt wie es dazu gekommen war.
Lieber tot als ein Sklave zu sein?! Selbst der einfache Galeerensklave hing an dem bißchen Leben was sich zwischen Ruderbank und Sklavenquartier befand. Er selbst hatte immer wieder erlebt wie ausgemergelte Sklaven um ihr Leben bettelten wenn die Gallier sie auf hoher See über Bord warfen weil sie ihre Arbeit nicht mehr verrichten konnten. Lieber tot als ein Sklave zu sein?!
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Agapios

Karthager
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Re:Strategie der verbrannten Erde.      06.05.2011 22:50:49 --- 1 Jahr her  
Die punischen Heere hatten bisher nur einen Kampf gesehen, doch dieses Geplänkel einen Kampf zu nennen erforderte schon sehr viel Phantasie.

Ein einziges Mal zeigten die Daker Mut uns stellten sich einer vielfachen übermacht. Aber nicht ausgebildete und bewaffnete Krieger traten uns in den Weg, nein! Einfache Leute, notdürftig bewaffnet mit allem was sich finden lies, stürmten gegen unsere tief gestaffelte Phalanx der schweren Fußkämpfer.
Ungleicher hätte dieser Kampf nicht sein können. Einige wenige Überlebende gerieten in unsere Gefangenschaft und traten den langen Weg nach Karthago an.

Kaum war dieser Kampf zu Ende stiegen am Horizont Rauchsäulen auf. Späher meldeten was ich mir bereits dachte.
Der Daker König, die fette Spinne, saß in seinem Nest, lies das Land niederbrennen und genau die Menschen hungern die ihm vertrauten und auf seinen Schutz bauten.
Seine Krieger um sich gescharrt spielte er Kinderspiele. Augenzuhalten denn was man nicht sieht ist auch nicht da, zumindest so stellte ich mir die Lage in Neamt vor.

So zogen wir in die nächste Provinz und ein punischer Voraustrupp nahm eine Gruppe Menschen gefangen die auf dem Weg nach Neamt waren, um sich dort in die trügerische Sicherheit der Heldenhaften Krieger zu begeben.
Die Gefangenen wurden ein einen behelfsmäßigen Pferch untergebracht, sie saßen in einer eigenartigen Ruhe auf dem Boden.

Ich schickte vier Krieger zu den Versorgungswagen der Heere und lies Silberkisten, Kornsäcke und andere Nahrungsmittel holen.
Als die Krieger mit den gewünschten Sachen zurückkamen betrat ich mit zwei von den Kriegern den Pferch.

Ängstlich wichen die Menschen zurück, augenscheinlich erwarteten sie böses von uns.
Ich überlegte in welcher Sprache ich mich verständlich machen konnte. So versuchte ich es auf hellenisch und probierte dann mein Glück in einer lateinischen Handelzunge die in allen Häfen gesprochen wurde die von großen Handelsschiffen angelaufen wurden.

“ Ihr keine Angst vor Kriegern“ dabei zeigte ich auf meine beiden Begleiter. „ Karthago nicht grimmen auf Mann und Frau welche arbeiten für Essen.
König von Karthago grimmen auf Daker König
Ich deutete mit dem Daumen in die Richtung in der ich die dakische Festung vermutete.
„Daker König nimmt Blutgeld und kämpft gegen Karthago. König von Karthago ist ein großer Mann und schenkt Mann und Frau Leben, Silber und Getreide.“
Ich winkte den beiden Kriegern und diese begannen mit dem verteilen der Geschenke. Ich lies alles in allem Getreide und Waren im Wert von einem Talent in Silber verschenken, die Silbermünzen nicht mitgerechnet.
Sollte mir Melek Pygmalion böse sein so würde ich dies aus meinem Vermögen begleichen.
"So, Ihr frei, gehen wohin ihr wollt!"

Freude blitze in den Augen der armen Menschen auf die nichts mehr hatten als die Kleider die sie am Körper trugen.
Als sich diese, nun ehemaligen, Gefangenen in alle Richtungen zerstreuten fragte mich einer der Krieger: So viel Geld, Herr. Warum nur?“
"Nun, mein Freund." sagte ich. "Irgendwann muß dieses Land auch wieder aufgebaut werden. Spätestens wenn der jetzige König nicht mehr ist.
Was denkst du wer wird dann Getreide liefern? Den Namen unseres Königs wird man noch lange in Erinnerung behalten aber die Erinnerung an den König der Daker wird schneller zerfasern als die Rauchfahnen der brennenden Felder dort am Horizont.
Menschen müssen ernährt werden, so kauft die Sandbank, also ich, in Ägypten billiges Getreide und verkauft es, mit einem Kriegsaufschlag, an die Daker. Ebenso Kupfer und Eisen aus Phönizien.
Außerdem, vielleicht gibt es ja Überläufer. Gute Handwerker kann Quart Hadasth immer brauchen “


Ich klopfte dem Krieger auf die Schulter und ging zum Zelt des Melek. Lachend schaute mir der Krieger nach
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Letzte Änderung: 2011/05/06 22:54 von Agapios.
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