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Re:Der weiterführende Weg 26.08.2011 20:09:31 --- 8 Monate, 3 Wochen her
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Der schwarz gekleidete Bote aus Dunkelstein klopfte an die dicke Eichentür die anscheinend fest verschlossen war. Das Gebäude das zur Tür gehörte war nicht besonders groß und war nicht weit entfernt vom innerem Kern von Dunkelstein. Einige Sekunden verstrichen bevor eine raue Stimme hinter der Eichentür ertönte: “ Wer ist da ?“
Der Bote antwortete sofort: “ Ich habe hier einige Botschaften für sie und sie sind alle mit einem schwarzen Keltenkreuz abgesiegelt, das bedeutet also das sie von weiter oben kommen.“ Wieder war es still bis der Bote hörte wie einige Riegel hinter der Tür zurückgeschoben wurde und schließlich die Eichentür aufschwang. Ein Mann trat nach draußen und sah den Boten mit grünen,stechenden Augen an. Viel seltsamer fand der Bote eigentlich ehr das Aussehen des Mannes. Er hatte sehr kurze Haare die grade so seinen Kopf bedeckten und dazu trug er eine Fellweste die seinen nackten Operkörper etwas verdeckte: “ Jetzt gib mir die verdammten Botschaften und verzieh dich wieder.“ Der Bote übergab wortlos die Botschaften und musste dann zusehen wie die Eichentür grob wieder vor ihm zuschlug.
Wortlos schaute der Mann die Botschaften an und entdecke auf ihnen verschiedene Namen
Maga Thalia Liv, Mac Gaillimh, Cathair Chomaîn ,Ciaran an Tiaracht und Zelda Johanson Fitzgerald. Dann entdeckte er noch eine Botschaft ohne einen Namen. Das war wahrscheinlich seiner. Er öffnete die Botschaft und erkannte die Schrift von Sydney Sam.
QUOTE: Ich grüße dich mein Freund,
wenn du diese Botschaft grade ließt ist das in Kraft getreten was wir über Jahre geplant haben. Nun ist der Zeitpunkt gekommen den Weg weiterzugehen den ich nicht mehr gehen kann. Meine Zeit auf dieser Welt ist genau wie bei jedem Menschen begrenzt, aber genau deswegen bist du hier, du wirst Dunkelstein weiterführen, deinem Volk helfen und deine Heimat lieben.
Auch wenn ich in diesem Moment schon nicht mehr unter den Lebenden weile, ich vertraue dir. Du bist zwar nicht mein Sohn aber du bist Jemand der verstanden hat was es bedeutet ein Ziel zuhaben. Diese Einstellung wird dich weit bringen. Dein Erbe ist es das Dunkelstein nicht untergeht und das gälische Volk mit der Unterstützung aus Dunkelstein rechnen kann.
Natürlich weiß ich das du wie ich nie eine Familie hattest, aber jetzt hast du deine Familie. Deine Familie ist jetzt Dunkelstein und zwar bis der Tod wie bei mir deinen Weg beendet.
Die restliche Botschaften kannst du mit der Zeit verteilen außer die eine die an meine Frau geht. Überbringe ihr diese Botschaft bald auch wenn es vielleicht nicht leicht ist. Sie war meine Liebe und mein Glück deswegen erbt sie auch ganz Dunkelstein. Steh ihr zur Seite, beschütze sie und halte ihr jedes Unheil vom Hals. Diese Frau hat das Recht zu leben weil sie das ausstrahlt was Menschen glücklich macht.
Selbstverständlich bekommst du nun auch noch ein paar Informationen.
I. Ich gebe dir nun endlich deinen Namen den du nie hattest. Ab diesem Moment darfst du dich Sydney Mac Sam nennen. Wer meinen Weg weiter geht darf auch fast meinen Namen annehmen.
II. Melde dich bei Telko und Frienera unseren treuen Dorfaufseher von Dunkelstein, sie werden dir alles geben was du brachst.
Nun nähren wir uns dem Ende und als letzten Rat an dich, hüte dich vor falschen Freunden. Feinde wirst du genug haben aber wer auf deiner Seite steht muss loyal sein ansonsten hast du schon jetzt verloren. Frag dein Herz nach der Wahrheit und nicht deinen Kopf.
Ich hoffe du kannst der grünen Insel helfen frei zubleiben und lernst es zu verstehen für was sie steht. Ein langes Leben für dich Sydney Mac Sam, mögen die Götter für immer auf deiner Seite stehen.
Sydney Sam
Sydney Mac Sam lächelte nun und legte den Brief zur Seite. Nun würde er also den Weg weitergehen den Sydney Sam beendet hatte mit seinem Tod. Würde er das erreichen was sein Vorgänger begann ? Würde er durchhalten ? Konnte er der grünen Insel helfen ? Das waren ein paar Fragen die nun in seinem Kopf herum schwirrten und er war sich sicher das viele folgen würden.
Er griff nach den restlichen Briefen die für die anderen Personen bestimmt waren und steckte sie in die Inntasche seine Fellweste. Dann öffnete er die Eichentür und trat in das helle Tageslicht. Damit hatte er den Weg vom ehemaligen Sydney Sam betreten um ihn fortzuführen.
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Re:Gnädige Götter ? 02.09.2011 18:33:18 --- 8 Monate, 2 Wochen her
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Langsam marschierten die kleine Gruppe die aus fünf Krieger bestand durch das Grenzgebiet von Dunkelstein. Sie gehörten zu Kriegern die das Grenzgebiet von Dunkelstein bewachten das hauptsächlich aus einem dichten Wald bestand. Eigentlich gab es nicht viele Menschen die sich auf das Gebiet von Dunkelstein verwirrten, was eigentlich auch ausgeschlossen war weil Dunkelstein von einer gut bewachten Mauer umgeben war. Aber man ging lieber auf Nummer sicher und bewachte alle Gegenden.
Mac Cellhorn oder einfach wie die Meisten ihn nannten Cell, führte die kleine Gruppe an und führte sie durch das dichte Waldgebiet. Eigentlich war alles wie immer, keine großen Überraschungen, keine Gefahr und die Stille die den Wald umgab. Trotzdem hatte Cell ein schlechtes Gefühl. Irgendwas stimmte nicht und er ahnte jetzt schon das irgendwas in der Luft lag.
Nur wusste er nicht ob ihn jetzt seine Sinne täuschten oder er einfach nicht darauf kam was nicht stimmte. Nachdenklich blieb er stehen woraufhin ihn die Anderen schon fragend ansahen: “ Irgendwas stimmt hier nicht, ich habe ein schlechtes Gefühl.“ Die Anderen sahen sich verwundert an woraufhin einer antwortete: “ Wüsste nicht was hier nicht stimmen sollte, ist doch eigentlich alles wie immer und wir haben auch Nichts entdeckt was uns stören würde.“ Cell nickte leicht und dann merkte er erst was hier nicht stimmte, zwar war es in dem Waldgebiet schon immer still gewesen, nun allerdings was es totenstill. Als währe die Natur hier endgültig verstummt. Kein Wind, kein Rauschen der Blätter der Bäume, kein einziges Geräusch von Tieren, als währe einfach alles verstummt.
Cells, Blick wanderte weiter und schließlich blieb es am einem schwarzen Stofffetzen hängen: “ Hier ist doch Jemand gewesen, schaut euch mal um ob in diesem Umkreis sich was bewegt.“ Die Anderen nickten nur und stellten auch keine Fragen. Cell machte sich auch erleine auf den Weg und legte einige Meter zurück. Als er eine kleine Lichtung erreichte, sah er etwas.
Jemand lag in der Mitte der Lichtung mit Gesicht nach unten auf der Erde. Langsam nährte sich Cell der Person, allerdings konnte er das Gesicht nicht sehen. Wie viele in Dunkelstein trug diese Person eine schwarze Kapuze. Cell beobachte die Person einige Minuten aber sie bewegte sich nicht. Stattdessen sag er das an den Händen dieser Person Erde klebte als hätte er in der Erde gewühlt. Cell zog nun seine Schwert und stand nun neben der Person. Erst jetzt sah er das sie bewaffnet war mit einer Sparta. Cell verzog das Gesicht und drehte die Person mit seinem Stiefel mit dem Gesicht nach oben.
Als er in das blutverschmierte Gesicht sah und ihn die beiden kalten, toten, blauen Augen auffielen die starr in den Himmel starrten als suchten sie nach was, ließ Cell sein Schwert fallen. Seine Sinne hatten ihn doch nicht getäuscht. Der leblose Körper der da vor ihm lag war gehörte zu keinem anderen Mann, als Sydney Sam. Cell trat ein paar Schritte zurück und fragte sich was er jetzt machen sollte. Normalerweise verlor er nie die Nerven aber das war einfach zuviel. Was würde jetzt aus Dunkelstein werden jetzt wo ihr Gründer tot war ? Würde Dunkelstein jetzt untergehen ? Würden sie alle ihre Heimat verlieren ? Cell schüttelte, erschüttert den Kopf: “ Mögen die Götter gnädig sein.“
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Re:Eine Lüge ? 07.09.2011 19:04:13 --- 8 Monate, 2 Wochen her
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Lachend hoben die Gälen in dem Gasthaus ihre Holzbecher mit Whiskey und stießen mit einander an. Orik erzählte gut gelaunt eine kurze Geschichte die entweder erfunden war oder doch der Wahrheit entsprach. Wer Orik etwas besser kannte, wusste schon längst das man ihm nicht alles glauben konnte.
Trotzdem schätze man ihn in Dunkelstein als treuen Mitstreiter von Sydney Sam und als Jemanden der wusste wie man feierte. Sydney Mac Sam beobachtete Orik still aus einer dunklen Ecke in dem Gasthaus. In der Hand hatte er immer noch die Botschaft für Orik von dem verstorbenen Sydney Sam. Bis jetzt hatte er keine Chance gehabt Orik die Botschaft zu übergeben, weil der anscheinend die meiste Zeit in Gasthäusern verbrachte was auch alle zu ihm gesagt hatten die er nach ihm gefragt hat.
Sydney Mac Sam wischte sich mit der rechten Hand über seinen Kopf während sich die Gasthaustür ein weiteres mal öffnete. Er beachtete den Krieger erst nicht der eintrat bis er anscheinend zu Orik wollte. Seine Augen verengten sich während er den Krieger und Orik beobachtete. Als Orik den Krieger entdeckte lachte er:“ Mac Cellhorn, lange nicht mehr gesehen. Was kann ich für dich tun ?“
Sydney beobachtete den Krieger weiter der Mac Cellhorn hieß der nun anscheinend beunruhigt etwas Orik zuflüsterte. Als er verstummte sah Orik ihn erst verwundert an dann bekam sein Gesicht einen hässlichen Ausdruck. Stumm erhob er sich von seinem Platz und warf seinen Holzbecher mit Whiskey achtlos zur Seite.
Augenblicklich verstummten alle Besucher in dem Gasthaus und beobachteten Orik der Mac Cellhorn voller Hass ansah:“ Ich werde diese Lüge nicht glauben Cell und ich weiß nicht was dich dazu gebracht hat mir ins Gesicht zu lügen. Allerdings weißt du auch was mit Menschen passiert die solche Lügen in Dunkelstein verbreiten. Deswegen werde in diesem Fall meine Pflicht tun und deine Lüge bestrafen, mögest du in der Hölle landen Mac Cellhorn und alle deine Nachkommen.“ Orik zog seine Sparta und ging mit großen Schritten auf Mac Cellhorn zu. Der versuchte noch was zu erwidern während andere anwesende Krieger in dem Gasthaus ihm stumm den Weg verschlossen damit Orik seine Pflicht erfüllen konnte.
Sydney Mac Sam nährte sich nun Orik von hinten und bevor überhaupt Jemand reagieren konnte schlug er mit voller Wucht seine blanke Faust gegen Oriks Schädel. Während seine Faust pochte vor Schmerz, ging Orik in die Knie und ließ seine Sparta fallen. Das letzte was er dann noch sah war Mac Cellhorn der aufatmete. Dann spürte Sydney Mac Sam zahllose Hände die ihn brutal backten und nach hinten rissen.
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Re:Eine lange Zeit 23.03.2012 19:06:53 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Schreie hallten durch die Luft als eine kleine komplett schwarz gerüstete Gruppe aus dem Wald heraus ritt auf ihren Pferden. Ein bekannter dunkler Ton ertönte als man mit einem Signalhorn das Zeichen gab das große Tor von Dunkelstein zuöffnen.
Die vier Wachen vor dem Tor traten zur Seite während die großen Flügel aufschwangen und beobachten die acht Reiter die ohne Geschwindigkeit zu verlieren die Grenze von Dunkelstein überquerten. Wenige Sekunden später wurde das Tor bereits wieder geschlossen, während einer der Wachen der einen langen schwarzen geflochtenen Bart hatte durch den schmalen Schlitz schaute zwischen den Torflügeln der immer kleiner würde um einen letzten Blick auf die Reiter zuwerfen bis das Tor endgültig geschlossen war: " Ist ER das ? Wenn ja kann das nichts Gutes bedeuten." Der Wache neben ihn der eine hässliche Narbe quer übers Gesicht hatte lächelte leicht und nickte: " Du hast doch Orik erkannt, dann wird Er auch dabei sein."
Der innere Kern von Dunkelstein kam immer näher bis schließlich Sydney an seinen Zügel zog und sein Pferd anscheinend dankbar langsamer wurde. Nun war er endlich wieder in Dunkelstein, viel hatte sich nicht verändert aber er konnte sich noch gut an den letzten Tag erinnern als er hier war. Damals als heraus kam das er der neue Nachfolger war vom dem Mann der diesen Ort erschaffen, geformt und geliebt hatte. An diesem Tag hatte er auch gelernt das man Dunkelstein lieber nicht verärgerte mit seiner Bevölkerung. Am besten war das Beispiel als er in dem Gasthaus von den zahllosen Händen gepackt wurde als er Orik angegriffen hatte.
Er hatte damals Glück das Mac Cellhorn die Anderen zurückgehalten hatte sonst hätten die ihn wahrscheinlich gleich beseitigt. Sydneys grüne Augen wanderten unter seiner schwarzen Kapuze nachdenklich über die Leute die ihn ansahen. Man sah ihr Misstrauen und selbst die zahllosen Wachen die ihnen über den Weg liefen sahen ihn mit einem Blick an der ihm zeigte das er das Vertrauen der Menschen von Dunkelstein noch lange nicht hatte. Es würde dauern bis er die Lücke gefühlt hatte die sein Vorgänger geschaffen hatte und die war so musste er zugeben groß.
Sydney würde nun immer nachdenklicher während er sah wie Orik immer wieder herzlich begrüßt wurde und manche Dame die anscheinend ihr Silber mit gewissen Diensten verdienten lächelten oder zwinkerte Orik aufreizend an der das grinsend und ohne Hemmungen erwiderte.
Sydney wischte sich mit seiner Hand übers Gesicht in Dunkelstein gab es zwar alles von Mörder, Räuber, Verfolgte, Verbannte und gewissen Damen die alle Dunkelstein ihre Heimat nannten weil sie hier sicher waren und sie Niemand verfolgen würde weil sie Treue schwörten für Dunkelstein alles zu tun und sich an die Regeln zuhalten ansonsten drohte ihnen der Tod, aber daran musste sich Sydney auch erstmal gewöhnen.
Er wusste das Dunkelstein so erfolgreich war aber das Gesindel würde ihm es nicht grade leicht machen das wusste er. Er schüttelte leicht den Kopf während er von seinem Pferd stieg und den Beratungsraum betrat der sich ziemlich im Zentrum vom Dunkelstein befand. Orik folgte ihm während an dem runden Holztisch zwei Personen aufstanden und Sydney anlächelte: " Willkommen zurück auf der grünen Insel und in Dunkelstein." Sydney nickte dankbar unter seiner schwarzen Kapuze: " Ich freue mich auch euch zu sehen Telko und Frienera." Alle vier setzten sich an den runden Tisch wo bereits eine Karte von Doire ausgebreitet war. Telko fing sofort die Lage zu erklären: " Ein kleines Belger Heer hat vor ein paar Stunden Doire betreten, weil Doire eure Provinz ist haben wir genug Leute da um die Lage zu erkennen. Wir haben dort ein paar Milizen gebildet aus kleineren Einheiten aus Dunkelstein und der Bevölkerung die sich dort in Nähe befanden."
Sydney nickte leicht, während nun Frienera sich zu Wort meldete: " Allerdings wird das nicht ganz reichen wir brauchen noch ein paar Leute aus dem gälischen Heer das mit einer schnellen Aktion die Milizen unterstützen können." Sydney nickte wieder: " Unser Ruiri hatte das bereits erwähnt deswegen werde ich heute noch aufbrechen."
Orik der anscheinend grade irgendwie an was anderes gedacht hatte, was wie Sydney vermutete mit den Damen zu tun hatte die er gesehen wurde hellhörig: " Was ? Wieder aufbrechen ? Kein Whiskey und etwas Unterhaltung ? Das ist doch nicht dein ernst oder ?" Sydney verzog das Gesicht während Telko und Frienera sich ansahen und lächelten: " Du wirst auch hierbleiben Orik, es gibt kein Pferd auf der grünen Insel das dich schnell genug befördern kann. Außerdem will ich das du hier einige Dinge für mich erledigst." Oriks Augenbrauen zogen sich zusammen: " Ein paar Dinge erledigen ?" Sydney nickte ein weiteres mal: " Ich werde jetzt wieder aufbrechen, möge die grüne Insel für immer frei sein." Telko, Frienera und Orik nun doch anscheinend etwas launisch weil Sydney ohne ihn aufbrach nickte ihm zu bevor er den Beratungsraum verließ und seinem Pferd die Sporen gab, genau wie die sechs Reiter die ihm in die Nacht folgten die nun anbrach.
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Letzte Änderung: 2012/03/23 19:08 von Sydney Mac Sam.
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Vom werden und vom sein 24.03.2012 00:28:54 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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"Lauuuuuuuuuf du nur du elendiges Miststück" schallt die scharfe Stimme hinterher, welche einem grossgewachsenen, kräftigen Gälen gehört und dessen Hand verlässt ein schwerer Stein der Ardowen nur knapp verfehlt. Lachend stiehlt sich das Mädchen davon, läuft so schnell sie kann in Richtung des Waldrandes und weg von dem Hof auf dem sie die Nacht verbracht hatte beim Vieh im Stall und zum Dank für diese Schlafgelegenheit den Besitzer um einiges Trockenfleisch erleichtert hat, sowie noch ein paar Münzen. Immer tiefer in den Wald führen Ardo die Schritte ehe sie endlich anhält, völlig ausser Atem und noch immer lachend. Schwer hebt und senkt sich der zierliche mädchenhafte Brustkorb des ungestühmen Rotschopfs noch während der Rücken die kühle einer alten Eiche geniesst und sie versucht zur Ruhe zu kommen nachdem sie sich nun sicher ist nicht mehr verfolgt zu werden. "De réir na déithe cad in aghaidh an lae!* " presst sie zwischen den Lippen noch hervor und lässt sich dann zu Boden sinken, holt ein Stück des Fleisches hervor und beisst genüsslich hinein.
Geboren auf der grünen Insel, aufgewachsen irgendwo an der Küste und vom Vater vom Hof gejagt nachdem sie in der Not der Familie dem Nachbarn zwei Schweine gestohlen hat und nun unterwegs über die Insel, bleibt wo es ihr gefällt und wann es ihr gefällt. Der Tag wird bald den Zenit erreichen und die Sonne den höchsten Stand erreichen, es ist also Zeit weiter zu ziehen eh vielleicht dieser Kerl noch einmal auf die Idee kommt nach ihr zu suchen und seinen Besitz doch noch einfordert. So führt der Weg Ardo nun weiter in Richtung der Gälenburg die sich vor ihr erhebt.
*Bei den Göttern was für ein Tag!
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Re:Vom werden und vom sein 24.03.2012 18:49:46 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Langsam merkte auch Sydney das er müde wurde während er und seine sechs Begleiter immer noch durch den Wald ritten der langsam wieder durch Licht erfüllt wurde weil bereits wieder der nächste Tag anbrach. Sie waren fast die ganze Nacht ohne ihren Pferden eine Pause zu gönnen durchgeritten was man den Tieren nun auch anmerkte genau wie den Reitern.
Allerdings wussten sie alle das die gälische Burg nicht mehr weit entfernt war und sie den Wald bald hinter sich hatten. Sydneys grüne Augen wanderten unter seiner schwarzen Kapuze in die Ferne und entdeckten das Ende des Waldes. Er entspannte sich nun etwas als sie den Wald hinter sich hatten. Nun sah man bereits die gälische Burg in der Ferne und die weite gälische Landschaft. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht als ihm der leichte Wind ins Gesicht schlug der sich kalt aber auch erfrischend anfühlte. Nun spürte er seine Heimat genau so wie er sie immer in Erinnerung behielt frei, endlos und voller Leben.
Für einen kurzen Moment fühlte er sich unbeschwert bis ihn etwas aus seinen Gedanken riss: “ Edler Herr ! Edler Herr, so haltet an und höret mich an.“ Sydney sah sich verwundert um bis er einen kräftigen Gälen entdeckte der am Rande des Weges ihm das zurufte. Sydney überlegte kurz den weder hatte er Zeit für den Bauern das er offensichtlich war noch für seine Sorgen. Allerdings schien der Bauer doch recht aufgebracht zu sein, ansonsten hätte er wohl kaum die Mut aufgebracht so einfach anzusprechen. Sydney schüttelte über sich selber den Kopf während er an seinen Zügel zog damit sein Pferd anhielt. Seine Begleiter taten es ihm nach bis sie schließlich alle standen und missgünstige Blicke auf den Mann warfen der sie so kurz vom Ziel anhielt: “ Die grüne Insel wird durch die Belger und bald auch durch die Friesen bedroht mein Freund. Wir haben also nicht viel Zeit, also was kann ich für dich tun ?“ Der Bauer sah Sydney kurz an bevor er den Blick senkte als er das Symbol von Dunkelstein erkannte das alle Männer trugen die aus Dunkelstein kamen: “ Man hat mich beraubt Herr. Ich weiß es ist eine Nichtigkeit für euch aber ich muss auch um meine Vorräte kämpfen.“
Sydneys, Interesse sank bereits jetzt schon trotzdem fragte er nach: “ Wer hat dich beraubt ?“ Der Bauer der anscheinend nur schwer seinen Zorn unterdrücken konnte antworte sofort: “ Eine, junge Frau noch sehr jung mit feuerroten Haaren und grünen Augen, sie ist in die Richtung der gälischen Burg geflohen.“ Sydney nickte leicht unter seiner schwarzen Kapuze: “ Ich werde die Augen aufhalten, allerdings werde ich dir nichts versprechen.“ Ohne auf eine Antwort zuwarten gab Sydney seinem Pferd die Sporen und so setzte sie die ganze Gruppe wieder in Bewegung, während der Bauer dabei zusah wie die Reiter in der Ferne immer kleiner wurden.
Es verging fast eine weitere Stunde bis sie die Tore der gälischen Burg erreichten. Vor dem Tor war wie immer ein reges treiben Händler, Krieger und sonstige Menschen strömten aus der gälischen Burg raus oder hinein. Alle wurden kontrolliert von den Wachen so gut es eben bei der Menschenmenge möglich war. Es war ein dichtes Stimmgewirr während die Wachen vor dem Tor Sydney bereits ohne große Fragen durchwinken wollten weil man ihn ja kannte, bis Sydney Blick an Jemanden hingen blieb.
Es viel ihm eine junge Frau auf mit stechend grüne Augen und feuerroten langen Haaren. Sydney sah schnell das sie doch recht dünn wirkte und anscheinend einen langen Weg hinter sich hat wenn man ihre Kleidung so ansah. Diese ersten Eindrücke passten gut auf die des Bauern und seiner kleinen Diebin. Die junge Frau sah sich wachsam um und ihre stechenden Augen verrieten ihr Misstrauen, so empfand es zumindest Sydney. Eigentlich gab es schlimmeres auf dieser Welt als eine kleine Diebin und es war nicht so als währe Sydney so eine Gesellschaft nicht gewohnt aus Dunkelstein.
Sydney steig nun langsam von seinem Pferd während seinen Begleiter es ihm gleichtaten. Grob schob er die Leute zur Seite bis er sie fast erreichte und seine grüne Augen in ihre sahen: “ Bleib stehen, ich werde dir nichts tun solange du nicht wegläufst. Ich möchte dich nur was fragen weil ich schon was über dich gehört habe. Es war zwar nichts Gutes aber vielleicht hast du auch eine Erklärung dafür. Wenn du eine hast höre ich sie mir auch gerne an.“
Sydney blieb nun stehen während die Menschenmenge nun einen Kreis bildete vor dem gälischen Tor um ihn und der jungen Frau. Sydney stellte sich schon darauf ein das sie weglaufen würde, das taten die meisten Menschen wenn es eng wurde aber das würde er ja jetzt sehen.
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Letzte Änderung: 2012/03/24 18:57 von Sydney Mac Sam.
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Re:Vom werden und vom sein 24.03.2012 19:36:35 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Die Menge an Menschen kommt ihr gerade recht, zumindest kann man sich gut zwischen ihnen verstecken um nicht sofort auf zu fallen. Langsam setzt Ardo einen Fuss vor den anderen, die Augen streifen unruhig und aufmerksam umher, wenn sie auch sonst sehr gelassen wirkt. Aufrecht mit leicht vorgerecktem Kinn und einer gewisser Aroganz ist ihr Gang und ihre Haltung. Einige Reiter nähern sich ihr, kurz nachdem Ardo das Tor passiert hat und ihr Blick fällt auf den ersten Reiter der diesen, wenn auch wohl eher etwas unbewusst, direkt erwidert. Seine Reaktion allerdings gefällt ihr nicht im geringsten, als er sich vom Pferd gleiten lässt und sich etwas unsanft den Weg zu ihr bahnt wendet sich der Rotschopf sofort ab, senkt den Blick und versucht zwischen den Menschen zu verschwinden. Dann erklingt die Stimme des Gälen, nur wenige Schritte hinter ihr und der Atem wird scharf eingezogen, in Gedanken erst einmal alles verflucht was ihr gerade in den Sinn kommt und dann ein zuckersüsses Lächeln aufgesetzt eh Ardo sich umdreht und dem Fremden ungeniert in die Augen sieht. "Was kann ich für Euch tun Sire? Ihr habt von mir gehört? Hmm ich wüsste nicht was ihr gehört haben könnt von einem armen Mädchen wie mir. Vielleicht verwechselt ihr mich auch" wird ihm mit lieblicher Stimme geantwortet ohne den Blick ab zu wenden doch das Herz pocht schnell und heftig in ihrer Brust, jeden Herzschlag spürt die junge Irin deutlich und das Blut beginnt leise zu rauschen in den Ohren. Adrenalin durchströmt ihren Körper und ist wohl der einzige Grund warum sie ruhig wirkt.
"Ich habe nichts getan Sire. Oder wollt ihr .... etwas ... anderes von mir" perlt es über die samtigen Lippen des Mädchens während mit einer Hand nun über ihren schlanken und noch leicht Knabenhaften Körper gedeutet wird. Im stillen betet sie dafür, dass er den heftigen Herzschlag nicht bemerkt, denn das Gefühl sagt ihr, dass das Herz scheinbar fast schon aus ihrer Brust springt. Ein flüchtiger Blick hinter den Kerl verrät Ardowen, dass eine Flucht mittlerweile ausgeschlossen ist, da die Menschen sich im Kreis um die beiden geschaart haben und so bleiben ihre grünen Augen wieder auf dem Krieger haften der vor ihr steht. Ein oder zwei Schritte werden nach hinten getan, langsam und bedacht um keine hektischen Bewegungen zu machen und sich dann leicht von ihm abgewendet so als wolle sie weitergehen ohne auf eine Antwort seinerseits zu warten. Warum sollte sie auch, sie ahnt doch bereits was er von ihr will. Bestimmt hat dieser Berserker von Bauer schon das halbe Land in Aufruhr versetzt wegen dem bisschen Fleisch das sie gestohlen hat.
Einmal wird tief durch geatmet eh sie sich ein Herz fasst und den Versuch unternimmt zu flüchten, sich den Weg durch die Menschen zu bahnen und in die Gasse nur wenige Meter entfernt zu laufen. Dort ist es dunkel und ihre Spur wäre nicht mehr so leicht zu verfolgen. Und tatsächlich die Menschen weichen erschrocken zurück als sich das Mädchen in die Menge wirft und dann so schnell sie kann in Richtung der Gasse läuft, dort darin verschwindet und sich in einer dunklen Ecke versteckt um nach Luft zu ringen. "Bleib wo du bist, nicht nachlaufen. Einfach nicht hinterher laufen" entrinnt es ihr murmelnd während sie hinter ein paar Kisten hockt, den Kopf in den Nacken gelegt und die Augen geschlossen, die Finger klammern sich dabei an den Dolch in ihrem Gürtel, so dass das weisse bereits hervor tritt.
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Re:Eine Chance 25.03.2012 16:29:12 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Sydney blickte der jungen Frau kurz nach während sie zwischen den Menschen verschwand die nun doch Platz machten weil sie nicht damit nicht gerechnet hatten. Er schmunzelte leicht unter seiner schwarzen Kapuze während er über die Worte und ihre Anspielung nachdachte. Anscheinend war sie nicht auf dem Mund gefallen und vielleicht hätte man ihr erst glauben können, währe sie nicht plötzlich doch geflohen.Sydney drehte sich nun langsam um während er seinen Leuten kurz zunickte die nun die Verfolgung aufnahmen. Nun wurde der Kreis endgültig gesprengt als sich die sechs Krieger einen Weg durch die Menschenmenge bahnte.
Sydney stieg wieder auf sein Pferd und folgte der Gruppe die sich nun aufteilte wegen den zahllosen Gassen die es in der gälischen Burg gab. Es würde nicht ganz leicht sein die Frau zu finden allerdings würden sie auch nicht so leicht aufgeben wie man es vielleicht annehmen würde. Einige Minuten verstrichen während Sydney ungeduldig mit seiner rechten Hand auf seinen Pferdesattel trommelte. Anscheinend hatte die junge Frau sich doch gut versteckt, genervt stieg Sydney nun auch von seinem Pferd und betrat eine der dunklen Gassen. Er hörte wie die Stimmen seiner Leute von den Wänden durch die Gassen hallten:“ Hier ist sie nicht und in den anderen beiden Gassen war sie auch nicht.“ Eine andere Stimme ertönte:“ Wo verdammt noch mal ist sie den dann ?“
Sydney folgte den Stimmen und entdeckte nun einen seiner schwarz gerüsteten Krieger dabei wie er wütend einige Kisten mit verschiedenen Dingen zur Seite warf:“ Wo bis du meine kleine Schönheit ? Sag doch mal was zu dem lieben Onkel.“ Sydney Blick wendete sich ab und hörte das nun auch einige andere Krieger von ihm anscheinend alles durchkämmten. Grade als er eine andere Gasse betrat schrie der Krieger auf:“ Ich hab sie, sie hat sich hier versteckt.“
Automatisch ging Sydney zurück genau wie die restlichen Krieger nun aus den Gassen wieder auftauchten und nur noch mitbekamen wie der Mann der die Gesuchte entdeckt hatte schmerzerfüllt aufschrie:" Du verfluchtes Miststück, mögest einen schnellen Tod finden." Sydneys grüne Augen entdeckten die Frau mit den roten Haaren und den blutverschmierten Dolch in ihrer Hand. Ihrem Entdecker hatte sie grade anscheinend fast zwei Finger abgetrennt, zumindest war seine Hand blutüberströmt. Sydney der grade noch entspannter war zog seine Sparta genau wie seine anderen Leute die nun stumm ihr Waffen in die Hand nahmen während sie sich der Frau nährten:“ Das war ein Fehler würde ich mal sagen. Grade war es Diebstahl nun hast du bereits einen meiner Leute verletzt.“
Sydney blieb nun vor ihr stehen und erwiderte ihren Blick. Er konnte in der dunklen Gasse nicht ihr Gesicht sehen und sah so auch nicht was sie dachte:“ Überlege dir gut was du jetzt machst, ich wollte dir nichts Böses aber anscheinend kann ich das von dir nicht behaupten. Gib mir deinen Dolch und rede mit mir, wenn du nicht reden willst und wieder fliehst werden wir dich weiter verfolgen aber dann bekommst du am Ende auch deine Strafe.“ Sydneys Blick wurde etwas weicher:“Du hast dem Bauern was gestohlen aber das heißt nicht das du deswegen von mir bestraft wirst. Vielleicht hast du deine Gründe gehabt wie zum Beispiel Hunger aber wenn das hier so weiter geht wirst du bald in einem gälischen Kerker landen, auf der gälischen Burg kann man nicht sehr lange sein Unheil treiben ohne das es die Runde macht das kannst du mir glauben. Also treffe deine Entscheidung jetzt oder lauf weg wie du es bist jetzt gemacht hast.“
Während Sydney stumm auf die Antwort der jungen Frau wartete mit den feuerroten Haaren, band sich der Krieger der von ihr verletzt wurde Wut schnaubend einen schwarzen Stofffetzen um seine verletzte Hand während er ihr einen hasserfüllten Blick zuwarf und auf den Boden spukte.
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Letzte Änderung: 2012/03/25 16:32 von Sydney Mac Sam.
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Re:Eine Chance 26.03.2012 19:42:53 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Rasend schnell schlägt das Herz in der zarten Mädchenbrust und scheint noch immer schneller zu werden je näher die Stimmen kommen. Manchesmal glaubt Ardo sogar den Schweiss der Krieger nahe bei sich riechen zu können. "Hier ist sie nicht und in den anderen beiden Gassen war sie auch nicht." ruft eine rauhe männliche Stimme, "Wo bis du meine kleine Schönheit ? Sag doch mal was zu dem lieben Onkel.“ eine andere und sie schliesst Reflexartig die Augen und hält den Atem an. Bumm - bumm - bumm schlägt es in ihrer Brust gleichmässig, rasch und der Atem wird immer noch angehalten eh ein lautes aufquietschen die Stille zerreisst, der Dolch durch weiches warmes Fleisch fährt und ein schmerzverzerrter Aufschrei folgt. Hastig sieht der Rotschopf sich um, den Dolch abwehrend vor sich haltend und sucht nach einem Ausweg, panisch suchen die Augen den nächsten Fluchtweg während ihr Rücken an der Wand lehnt.
Alles geht so wahnsinnig schnell, an jeder Ecke taucht ein Krieger auf und der Weg wird ihr abgeschnitten nachdem sie beginnt zu rennen und das Unterfangen sofort wieder beenden muss. Eilig dreht die junge Maid sich um und blickt nun dem Kerl von vorher in die Augen, weicht zurück ob der Waffe die er in Händen trägt und drängt sich neuerlich an den kühlen Stein. "Lasst mich gehen, ich bin für keinen von Euch zu haben. Sucht Euch jemand anderen mit dem ihr Euch vergnügen könnt" zischt sie Sydney entgegen, die grünen Augen nun zu Schlitzen verengt und ihn dabei anstarrend in der Hoffnung ihn ein zu schüchtern, natürlich ohne Erfolg. Doch da, der Fehler, der einzige Schritt den er tut und ihr wieder die Möglichkeit bietet zu entkommen. Ardowen fasst sich ein Herz, duckt sich eilig unter ihm weg, dreht dabei die Klinge des Dolches nach aussen um ihn vielleicht zu erwischen und rennt neuerlich los.
Ohne sich umzusehen, immer weiter durch die dunklen Gassen bis sie die Stimmen nur noch leise vernimmt. Doch ihre Unachtsamkeit wird bestraft, eine Tonscherbe welche auf dem Boden liegt treibt sich tief ins Fleisch der Fußsohle und lässt Ardo stoplern und ein spitzer Aufschrei entrinnt ihrer Kehle eh sie sich auf den Knien wieder findet, sich auf den Hintern fallen lässt und versucht eilig die Scherbe aus der Wunde zu ziehen, lautstark fluchend.
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Re:Eine Chance 27.03.2012 20:07:11 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Langsam hob Sydney seinen linken Arm der komplett aufgeschlitzt war und von dem nun sein Blut heruntertropfte auf den dunklen steinernen Steinboden in der Gasse. Die junge Frau hatte ihre kurze Chance erkannt und hatte sie zur Flucht genutzt. Er musste zugeben das er damit nicht gerechnet hatte, er hatte ihr schließlich ein ehrliches Angebot gemacht aber anscheinend dachte sie das er und seine Krieger was von ihr wollten.
Vielleicht sahen sie wirklich nicht sehr vertrauenswürdig aus aber das sie solche Dienste gleich von ihr erwarten würden, fand er merkwürdig. Nie würde er so was verlangen den jeder Gäle oder Gälin war für ihn fast ein Bruder oder Schwester. Das man sich untereinander half gehörte zu einem Volk dazu aber anscheinend hatte diese Frau schlecht Erfahrungen damit gemacht.
Das war dann auch sein letzter Gedanke, den da bemerkte wie der Schmerz ihn nun heimsuchte. Seine Krieger sahen ihn stumm an bis einer was sagte:“ Herr sie sind verletzte, das kleine Biest hat ihnen fast den ganzen Arm aufgeschlitzt.“ Sydney nickte unter seiner schwarzen Kapuze während er in die Dunkelheit sah und merkte wie seine Gefühle für das Mädchen, die ehr aus Mitgefühl und etwas Sorge bestanden hatten nun seinem blanken Zorn wich den er meistens eigentlich immer unterdrückte. Er hatte ihr eine Chance gegeben und sie hatte sie mehr als deutlich abgelehnt, dann sollte sie nun sehen wie die andere Seite aussah. Sydney ballte seine linke Faust die nun blutrot war weil immer noch mehr als genug Blut seinen Arm herunter lief:“ Bewacht die Gassenausgänge wenn sie herauskommt erledigt sie.“
Die Krieger sahen sich kurz an:“ Wollen sie ihre Wunde nicht verbinden ?“ Sydney lächelte leicht unter seiner schwarzen Kapuze:“ Warum sollte ich ? Ich werde ihr jetzt mal zeigen was sie angestellt hat.“ Die Krieger nickten kurz und verließen dann das Gassennetz.
Sydney drehte sich nun um während seine grünen Augen in die Dunkelheit starrten und er seine Stimme erhob:“ Ich werde dich finden und dann zeige ich dir was es bedeutet andere Menschen zu verletzten, verlass dich drauf.“ Seine Stimme hallte durch die Gassen dann setzte er sich in Bewegung, immer schneller und schneller sein schwarzer Umhang flog hinter ihm her. Wie in einem Rausch rannte er durch die Gassen, seine Augen verengten sich, suchten nach Hinweisen, Spuren oder am besten er fand sie gleich. Er atmete tief ein, seine schwarzen Stiefel die in einem gleichmäßigen Rhythmus auf den harten Steinboden schlugen hallten durch die Gassen, bis ihm was auffiel.
Seine Schritte verlangsamten sich, schließlich blieb er stehen und ging in die Hocke. Er wischte mit Mittel und Zeigefinger über den Boden und führte die Flüssigkeit leicht an seinem Mund. Frisches Blut, sie war also in der Nähe und noch viel besser sie musste sich verletzt haben, das machte sie vielleicht noch langsamer. Sydney richtete sich wieder auf und sah unter seiner schwarzen Kapuze auf. Wieder standen hier einige kleinere und größere Kisten rum. Langsam löste er seine Sparta wieder von seinem Gürtel und ging weiter. Blindlings schlug er nun auf die Kisten ein, zertrümmerte sie, durchbohrte sie mit seiner Sparte aber ohne das was passierte bis er den Blick aufrichtete.
Er atmete schwer aber am Ende dieser Gasse stand sie, fast schemenhaft während sich nun seine grüne Augen unter seiner schwarzen Kapuze und ihre grünen Augen trafen. Sydney ließ seine Sparta etwas sinken dann lachte er kalt:“ Herzlich Willkommen in der Hölle. Grade hattest du deine Chance nun hast du sie verloren.“ Sydney setzte sich in Bewegung genau wie sie aber er vielleicht ein kleines Stück schneller aber auch nur weil sie sich anscheinend wie er schon vermutet hatte verletzt hatte. Er kam immer ein Stück nähr, noch etwas nähr dann erkannte seine Chance während sie leicht den Kopf drehte. Im vollen Lauf wie sie sich befanden, griff Sydney einen schon zerbrochenen Tonkrug von einem altem Holzfass und warf ihn. Einen Moment hielt er den Atem an bevor er doch die junge Frau traf am linken Bein uns so zum Fall brachte. Ein Schmerzschrei war zuhören, dann ein lautes Kraches. Schweißüberströmt blieb er stehen und sah das die Frau auf dem Bauch lag zwischen ein paar Fässern aber trotz ihrer Schmerzen anscheinend schon wieder aufstehen wollte.
Sydney drückte sie schroff auf den Boden entwendete ihren Dolch und noch während er das machte kratzte, biss sie nach ihm. Er entdeckte eine kurzes Stück von ihm ein altes Seil zwischen den Trümmern und fackelte nicht lange. So sehr sie sich auch wendete oder versucht zu befreien Sydney erhöhnte mit dem Knie noch den Druck auf sie. Mit einer schnellen Bewegung packte er ihre beiden Arme mit einem festen Griff und band sie auf ihrem Rücken mit dem alten Seil stramm zusammen so das sich das Seil schon in ihre Haut schnitt:“ Steh auf.“
Schroff zog er sie auf die Beine, drehte sie mit dem Gesicht zu ihm und drückte sie mit Gewalt an eine alte Hauswand in der Gasse und hob seinen linken Arm:“ Wird bestimmt eine nette Narbe geben, eigentlich wollte ich dir wie gesagt helfen. Es währe kein Unheil von mir ausgegangen aber wer seine eigenen Leute verletzt der ist für mich ein Verräter. Du hast grade deine Heimat, deine Freiheit und deinen Stolz verraten. Am liebsten würde ich dir deinen linken Arm nun auch aufschlitzen und dich zu dem Bauern bringen den du beklaut hast, der würde dir bestimmt zu Strafe auch zwei Finger abschneiten aber nun landest du in einem gälischen Kerker. Verabschiede dich von deinem Leben den das wirst du ab jetzt verlieren indem für eine lange Zeit kein Tageslicht mehr sehen wirst.“
Abschätzend wendete er den Blick ab von der Frau, er wollte nicht ihr Gesicht sehen und er wollte nicht sehen was sie dachte während er sie voran stieß aus den Gassen hinaus.
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