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Go n-eirigh en bothar leat! 04.10.2011 23:24:43 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Ich schlummerte noch recht friedlich auf mein Strohlager im Rundhaus Dort war es noch recht gut warm, wenn das Feuer auch ausging. Doch Plötzlich wurde ich dann auch schon unsanft aus meinen traumlosen schlaf geweckt. Ich drehte mich herum und streckte mich erst ein Mal und räkelte mich noch halb verschlafen auf dem Lager. Gähnte laut und ungehemmt auf. Öffnete langsam meine Äuglein und blinzelte meine Mutter an. Es roch hier noch nach kaltem Rauch, Stroh, Heu.
"Auf auf, der Morgen graut, du musst packen und gehen!", sagte sie etwas schroff zu mir und ich setzte mich auf. "Packen und gehen?", schaute ich sie etwas verwundert an. Ich hatte die Tage hier recht viel zu tun und habe mit angepackt, wo ich nur konnte. Jetzt blinzelte ich sie Überrascht an. "Träum nicht, mach dass du fertig wirst!"
So quälte ich mich langsam aus dem Lager und schüttelte mich. Warf meine Kleider rasch über meinem zitternden, zierlichen Leib. Warf mir einige handvoll Wasser in das Gesicht und klapperte mit den Zähnen. Das Wasser perlte von meiner zarten Haut herunter. Es war mal wieder verdammt kalt draußen. Ich schaute hinauf gegen Himmel und dachte, ob die Götter mir den gar nichts ersparen wollen.
Ich kämmte mein Haar mit den geschnitzten Holzkamm und packte all mein Hab und Gut ein War ja nicht sonderlich viel: Ein Horn für Met, eine Umhang in grün, ein Holzschüssel und Löffel. So trete ich hinaus zu meiner Mutter. Musterte sie.
"Wo schickst du mich hin, Mutter?", fragte ich sie freundlich. "Du wirst nun das Haus verlassen, hinaus mit dir, gehe deinen eigenen Weg. Such dir einen guten, kräftigen Mann." Das war alles was sie sagte und jagte mich davon. Sie wollte mich nicht mehr bei sich haben. Ich verstand diese Handlung nicht, so weinte ich den ganze Weg über, welches ich nahm, in einen Wald hinein, bis ich erst mal Ruhe fand. Es war kalt, es war noch nicht ganz die Sonne aufgegangen. So gingen mir viele Fragen durch den Kopf: Was sollte ich jetzt machen, ich hatte nicht viel. Wischte mir die Tränen aus meinem Gesicht, denn niemand wollte sicherlich eine Heulsuse als Frau haben. Ich war doch gerade mal 15 und ich sollte mein Weg finden? Wo sollst denn hingehen? Ich hatte keinerlei Ahnung oder Erfahrung, ich bin wie in das kalte Wasser geworfen worden heute. Mein Magen knurrte bereits, nicht mal Speisen konnte ich. So sammelte ich im Wald Beeren, die man Essen konnte und einige Pilze, die man später braten konnte. Einige Wurzeln oder gar Blätter und Kräuter mussten da ausreichen.
Ich strafte mich und irrte einige male durch das große Gebiet der Belger, Hier bin ich ja aufgewachsen. Ich musste viel geduld haben, bei den hohen Herrschaften um Land zu bitten, ehr betteln war es ja. Einige Absagen folgten. Bis ich endlich nach einigen Tage im freien schlafen und leben, ein Dorf bekommen konnte, welches sich auch noch mitten in Paris befindet. Ich hatte die Tage auch etwas Münzen verdient, was nicht sonderlich viel war. Ich habe in einer Taverne Getränke und Speisen ausgegeben. Ein nicht gerade feine Arbeit für eine Mädchen wie mir, die nicht gerade hässlich war, die Männer gafften ganz schön. Froh, war ich aber das sie die Finger von mir gelassen haben, wegen den ungemütlichen Wirt. Die Münzen legte ich gleich mal für eine Fischerhütte an, die ich mit meinen Händen irgendwie zusammenbaute. Doch die Fischerhütte und Paris ließ ich gleich wieder zurück, als ich mich auf die Wanderung machte. Die Neugier hat mich nun gepackt und wollte natürlich wissen, was es alles im Umkreis meiner Heimat noch so zu erkunden gibt. Schloss mich einem Belger Heer an.
Eines Nachts, als ich fest schlief, musste mir jemand eine Nachricht zugesteckt haben, sie kam von weit her, welches ich am nächsten Morgen fand und mit einen Schmunzeln zu lesen anfing. Ich war verwundert. Wie hatte man von mir gehört? Gesehen? Vielleicht, sprach man schon von mir? Ich kannte ja keinen, bin jung und hab keine Ahnung. Alles ist so neu für mich und irgendwie werde ich es den Götter sei Dank auch schaffen, ich gebe nicht auf, ich bin stark und voller junger Kraft. Vielleicht auch viel zu hibbelig und ungeduldig. Zappelig packte ich meine Sachen zusammen und suchte nach etwas, damit ich zurück schreiben konnte.
Nun ich schrieb jenen zurück, obwohl ich gar nicht wusste, wohin das gehen sollte. Aber ich war gespannt jenen fremden Mann kennen zu lernen, er ist auf jedenfalls älter wie ich. Ob er so etwas wie mich überhaupt brauchen kann? Ich kann nicht kämpfen, ich bin nur gut für Haus und Hof. Kochen, waschen, Sauber machen. Nun ich habe Fäuste mit den kann ich mich auch wehren und zuschlagen, irgendwie wird das alles schon gehen. Was für ein Tag. Das kann doch nur ein böser Traum sein.
Jedenfalls hatte ich den kleinen Zettel aus Stoff, unter meinem Kopf gelegt mit meinem Umhang als Kissen, als ich fest geschlafen habe, muss jenen wohl verloren haben. Aber irgendwie bekam er diesen Soffnachricht und schrieb mir zurück, dass wir uns bald Treffen werden in meinem Domizil. Welches aus einer Fischerhütte bestand. Er war noch auf Reisen. Nun war ich total aufgeregt. Ging das hier alles mit Rechten Dingen zu? Wieder blickte ich zum Himmel hinauf und schickte ein Gebet zu den Göttern. So verwirrt und erschlagen in eine neue fremde Welt. Man möge es ihr verzeihen, sie würde Fehler machen und aus ihnen lernen und daran wachsen und Reifen.
Ich als junges Küken in ein fremdes Heer, fühlte mich irgendwie doch überflüssig, sie kannten sich schon alle und ich gar keinen. Sie sahen alle samt grob, böse aus. Einige haben sogar Narben von Kämpfen davon getragen, so lenkte ich mich ab. Versuchte nicht mehr an den fremden jungen Mann zu denken, welches mir schon mit den wenigen Worten den Kopf verdreht hatte. Es interessier sich jemand für mich. Das war so fantastisch…
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Re:Go n-eirigh en bothar leat! 05.10.2011 00:41:44 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Meine Heimat, die ich zurück lassen musste. Ein Stückchen Geborgenheit und Schutz, welches ich immer in meinen Kopf und immer im Herzen trage. Ich träume sehr oft von meiner alten Heimat, meinen Eltern, die mich einfach haben fortgeschickt. Das werde ich ihnen nie verzeihen. Soweit muss ich das erst mal bringen. Viel Arbeit liegt vor mir, als junges Mädchen kaum zu schaffen. Oder? Viel zu viel für einen ganz allein.
Oh, Göttin der Fruchtbarkeit, gibt mir die Kraft, ich flehe euch an. Segnet mein Dorf mit viel Ertrag, damit es wächst und gedeiht. Teutates, Du beschütze das kleine Dorf vor allem Bösen.
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Re:Go n-eirigh en bothar leat! 06.10.2011 11:00:45 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Nur kurz war ich in der Normandie, an der Küste. Einen kurzen Augenblick konnte ich mir gönnen an die Weite ferne zu schauen und das rauschen des Meeres zu genießen. Die Salzige Luft wird mir ins Gesicht geweht und mein Haar löst sich aus mein grünen Band und wird vom Wind erfasst und damit gespielt. Irgendwo da draußen bist du!
Wie gesagt nur kurz konnte ich das Meer genießen, denn das Heer zog auch schon weiter in Picardie, hab mich etwas gewundert, wohin geht es jetzt, hatte ich was verpasst. Die Männer und Frauen sind mir sehr unheimlich, aber was soll es schon, ich muss da wohl durch, hoffentlich werde ich auch bald schon meine erste Kampf - Erfahrung machen, daran zweifele ich kaum. Aber wir zogen unermüdlich weiter. Das Tempo war schon recht heftig für mich zartes Mädchen. Wir zogen weiter in Richtung Champagne. Wieder konnte ich mich ein wenig umschauen, was es auch um mein Dorf so an Gebiete gibt. Keine weitere Nachricht von meinen Verehrer, ob es ihn gut geht?
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Re:Go n-eirigh en bothar leat! 13.10.2011 21:55:25 --- 7 Monate, 1 Woche her
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Im Heer gab es die Möglichkeit mit anderen ein Duell zu führen, doch leider war ich noch viel zu schwar und kann gar nichts mehr machen. Totkrank lieg ich nun im Lager und warte darauf, das ich bald dieses wieder verlassen kann, denn das liegt mir ja mal gar nicht mich umsorgen zu lassen. Hochmut kommt vor den Fall, tja ich bin gefallen, sehr tief. Ich hofe das die Schmerzen bald nachlassen, und die hässlichen blauen Flecke wieder verschwinden. Da hab ich ja ganz schön was aufs Maul bekommen. Sowas aber auch, man sagt doch immer man schlägt keine Mädchen. Was ist damit? Nichts ... Das Heer ist mit mir natürlich auch weitergezogen. Wir sind wieder in meiner Heimat, wo ich doch gleich mal vorbeischauen könnte, wenn es mir nicht so schlecht gehen würde. Verdammt.
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