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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Der lange Marsch nach Magna Germania
 
Thorbrand

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Der lange Marsch nach Magna Germania      02.11.2011 22:38:02 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Der Kriegszug der Teutonen auf die iberische Halbinsel war schon lange vorüber. Die Schlachten waren verloren. Viele gute Männer ließen ihr Leben und fanden ihre letzte Ruhestätte weit fernab der teutonischen Wälder.
Thorbrand war einer jener Männer, die sich aufmachten um den Zug auf die reiche Halbinsel anzutreten. Bis nach Andalusien war er gekommen. In der Ferne über die Straße von Gibraltar blickend, erspähte er zum ersten Mal in seinem Leben sogar das ferne Afrika.
Die Schlachten zwischen Teutonen und Iberern sind Geschichte, nachzulesen in den Werken der Chronisten (der zivilisierten antiken Welt) oder zu hören in den Geschichten an germanischen Lagerfeuern (welche nicht selten zu Heldensagen fast epischen Ausmaßes angewachsen sind)

Der Marsch lange Marsch in Richtung Heimat hingegen ist für diesen jungen Krieger die bittere Realität. Nicht nur das, hatte er noch die blutjunge Maharet, an seiner Seite. Noch immer von den Schlachten gezeichnet, aber immerhin am Leben, begann sein Marsch vom südlichen Spanien bis ins Reich der Teutonen und ihrer Wälder. Das Schuhwerk schon verschlissen, kaum zu Essen und entbehrungsreiche Nächte in der fremden Wildnis. Es gleicht einem Wunder, dass die Pyrenäen passiert werden konnten.
Gar viele Völker lernte er auf seinem Marsch kennen. In Biturigen ließ man Ihn, zusammen mit seiner weiblichen Begleitung, passieren. Nach einem weiteren elendslangen Abschnitt durch weitgehendes Ödland erreichte man das Reich der Belger. Diese schienen dem Wanderer sogar recht freundlich gesinnt. Er ließ sich Siedlern des Volkes den Weg auf die Burg weisen. Vielleicht wäre es ja doch möglich ein gutes Ross hier zu erstehen. Ob seine Füße ihn noch bis ins Reich der Teutonen würden bringen können, das wussten die Götter. Woher sollte es denn dann der junge Krieger wissen, der doch nicht einmal wusste wie weit es überhaupt noch sein könnte bis in seine Heimat?
Sein nächster Halt würde jedenfalls die belgische Provinz sein. Ein kleiner unbedeutender Ort mit dem komischem Namen Paris….
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maharet

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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      02.11.2011 23:51:03 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
während des marsches lies maharet ihren blick zu ihrem begleiter wandern. sie war ihm dankbar für sein angebot ihr schutz und gesellschaft auf dem langen weg zurück in die heimat zu leisten. während sie oft in gedanken versunken über karten und briefen brütete, hatte thorbrand für wärmendes feuer und ein wenig wildbret oder fisch gesorgt.
ab und an hatten bauern ihnen milch, brot und käse als proviant gereicht. wahrscheinlich aus mitleid mit den zerlumpten und ausgemergelten gestalten.
ohne diese gesten der menschlichkeit und thorbrands zuversicht hätte sie wohl kaum den harten aufstieg über die westlichen pyrenäen geschafft.
auch hatte er für ein regelmäßiges hartes training gesorgt und maharet fühlte, dass dadurch ihre muskeln und ihre reaktionsfähigkeit deutlich besser geworden waren.
doch nun gab es ein zwischenziel. imrahil hatte den teutonen die gastfreundschaft der belger versichert und da thorbrand sich nichts mehr als ein pferd wünschte und maharet nichts mehr als einen badezuber und ein dach über dem kopf ,hatten sie sich entschlossen die freundliche einladung, die vor monaten ausgesprochen wurde, nun anzunehmen.
"verdammt thorbrand, renne doch nicht so. meine sandalen sind so verschlissen, dass ich schon auf blanken fußsohlen laufe. was zieht dich nur so zu diesem kaff namens paris?" mühsam rang sie nach luft und musste sich auf ihren speer stützen um nicht umzukippen vor müdigkeit.
"lass uns etwas rasten. der abend ist mild und bestimmt hast du glück und fängst einen fisch in diesem fluss dort vorne. bitte, thorbrand. ich muss noch ein schriftstück aufsetzen. es ist wichtig."
thorbrand schaute sie etwas missgelaunt an, sah aber dann, dass seine begleiterin schon vor erschöpfung ganz blass war. "du und dein geschreibsel" murmelte er, aber nahm ihr gleichzeitig grinsend das sperrige schild ab und reichte ihr die hand, damit sie sich setzen konnte.
kaum hatte sie sich jedoch an die schattige buche gelehnt, fielen ihr die augen zu."morgen...." kam es noch über ihre lippen, bevor ein traumloser schlaf sie übermannte.



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Thorbrand

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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      03.11.2011 19:24:18 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
In den ersten Zügen der Morgendämmerung war Thorbrand schon wieder erwacht. Er löschte die kleine Feuerstelle und packte die kärglichen Reste seines Marschgepäckes zusammen. Dann ging er zu der Buche an der Maharet schlief, und stupste mit seinem rechten Fuß leicht in Ihre Flanke. "Aufstehen, es geht weiter!", waren seine einzigen Worte an diesem Morgen. Als Maharet bereit war, und Thorbrand sorgte schon stets für eine gewisse Eile, setzten Sie den Marsch durch das Land der Belger fort.
So und so ähnlich vergingen die Tage, bis sie den Ort Paris erreichten. Wahrlich kein großartiger Ort. Einige schäbige Hütten bildeten eine landestypische Siedlung. Murrend musste Thorbrand auf dem kleinen Markt des Ortes feststellen, dass ausser Mähren kein vernünftiges Ross zu erstehen war. Enttäuscht ließ er dann von diesem Vorhaben an diesem Ort ab. Ein Händler riet ihm schließlich zur Hauptstadt des Belger-Reiches zu reisen.
Ohne große Regung nickte Thorbrand nur. In Gedanken schon wieder auf endlose Kilometer an Marsch eingestellt, wollte man nun nach Orleans weiterreisen.
Kaum zu glauben, dass diese beiden zerlumpten Gestalten es überhaupt so weit geschafft hatten. Doch noch immer lag ein weiter Weg vor Ihnen. Doch die Heimat schien Thorbrand, selbst in dieser weiten Ferne, fast magisch anzuziehen.
Während Maharet noch bei einigen Händlern nach möglichem Schuhwerk Ausschau hielt, kam dann auch schon Thorbrand, fluchte etwas über hiesige Händler und Rösser, und weiter ging es in Richtung Orleans.
Auf die Füße von Maharet blickend, meinte Thorbrand, knapp wie meist im Umgang mit Frauen: "Es ist nicht mehr weit zur Burg der Belger."
Und sie marschierten weiter...
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Letzte Änderung: 2011/11/03 19:28 von Thorbrand.
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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      04.11.2011 01:13:55 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
missmutig und schweigsam stampfte die junge teutonin hinter thorbrand der burg entgegen, die sich in der ferne im licht des späten nachmittags abzeichnete. wie von unsichtbaren kräften gezogen hatte ihr begleiter in den letzten tagen das tempo stetig verschärft und war auch sonst wenig freundlich mich ihr umgegangen. kaum ein paar stunden ruhe hatte er ihnen in den kurzen nächten gegönnt und wenn sie dann rasteten verschwammen ihr bei den versuchen die schriftzeichen auf die häute zu bringen diese vor augen. so blieben die worte an ihre schwester, ihren könig und etron in ihrem kopf.
ob letzterer sie in diesem aufzug und nach dem jahr seit ihrer einmaligen begegnung noch wiedererkennen würde?
als sie die tore der die burg umgebenden stadt passierten und thorbrand umgehend wortlos den pferdehändlern entgegen strebte, machte sich ihre müdigkeit in einem ausbruch von zorn bemerkbar: "geh nur zu deinen gäulen, du teutonischer sturkopf. du stinkst schon so, wie ein ganzer unausgemisteter stall von ihnen. und glaube nicht, ich käme nicht ohne dich zurecht."
maharet drehte sich um und verschwand in der nächsten gasse. es wimmelte nur so von mägden, bauern und händlern. voller neugier folgte sie dem strom der leute und den gerüchen,die sie lockten.
am hauptplatz rastete sie am brunnen um ihren durst zu stillen, sich gesicht und hände zu waschen und ihre füße im wasser, das sie ins schild goss, zu kühlen.
plötzlich trat eine junge frau vor sie und sprach:" ihr seht so aus, als ob ihr hungrig und durstig seid. auch ein bad in einem ordentlichen zuber würde euch gut anstehen. ich kann euch eine einfache, aber saubere herberge zeigen, die all das zu bieten hat. wollt ihr mir folgen?" maharet sah auf und sah in kleine, blitzende augen in einem an sich aber freundlich lächelnden gesicht. ihre wut auf thorbrand verblasste bei der aussicht auf heißes wasser und eine ordentliche mahlzeit. so antwortete sie: "recht hast du, mädchen. zeig mir den weg."
die junge frau lachte und sprang richtung der nächsten gasse, wo sie stehen blieb und lachend winkte. maharet folgte ihr, sich immer an ihrem roten gewand orientierend, durch immer schmaler werdende gassen bis sie sah, wie der rote rock in einem schmalen torbogen verschwand. schnell bog auch sie in den dunklen durchgang, als plötzlich ein arm sie herumriss und ein messer an ihrem hals die haut ritzte. "keinen mucks, weibstück. und her mit dem geld. wer eine herberge bezahlen kann, hat silber." der gestank der kraetur nahm ihr den atem und im stillen verfluchte sie ihren leichtsinn und ihren jähzorn.
als sie schon an ihrem beutel nestelte, flog jedoch plötzlich der arm des banditen mit samt der klinge durch die luft und ein stöhnen und röcheln kündigte vom zusammenbruch des angreifers. ein verhüllter fremder grinste breit und gewinnend. "nun, ihr scheint mir wohl die richtige zu sein. meine auftraggeber sagten mir schon ich solle nach einem unvernünftigen, unbeherrschten rothaarigen etwas suchen. ich scheine im richtigen moment die richtige gefunden zu haben."
"habt dank. ihr kamt wirklich in der richtigen minute. aber sagt, wer schickt nach mir?"
"später maharet, später. ihr seid doch maharet, oder? ich bringe euch in eine richtige herberge, suche euren begleiter und werde euch dann mehr erzählen."



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maharet

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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      04.11.2011 11:59:52 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
maharet musterte den fremden verstohlen. groß, kräftig von der statur mit olivfarbener haut. dunkelbraune, intelligent und warm blickende augen eindeutig ein fremdling, aber an irgendwen erinnerte sie dieser mann. nur an wen?
in der herberge angekommen, warf der fremde dem wirt einen beutel zu und raunte: "versorgt sie gut." dann drehte er sich zu maharet um: "wenn ihr es geschafft habt euer vor dreck stehendes haar und euch wieder in einen annehmbaren zustand zubringen, geht ins lager neben der schänke. dort findet ihr etwas, was ich euch aushändigen soll. ich suche nun thorbrand und komme wieder."
"ihr findet ihn bei den pferdehändlern, werter., ähm........wie darf ich euch rufen?" doch der fremde war schon in der nächsten gasse verschwunden.
maharet seufzte, doch der wirt zeigte ihr eine kammer mit herrlich heißem, duftendem badewasser in einem holzzuber, neben dem brot, schinken und ein dunkler roter auf einem schemel standen.
lange genoss sie das bad, wusch anschließend ihr gewand im zuber und zog es angesichts der wärme des sommertags noch feucht an. zu neugierig war sie auf das, was sie im lagerhaus finden würde.
gespannt betrat sie den eher nach stall anmutenden anbau der herberge und sah sich um. kisten und fässer, tonkrüge und gerätschaften entdeckte sie neben einigen pferdeboxen. ein einsames schon etwas älteres, aber schönes tier stand dort und kaute an etwas heu. am pfosten neben dem pferd hingen an einem rostigen nagel sandalen und ein pergament. maharet betrachtet die sandalen, als das pferd sie sanft anstubste und mit den nüstern auf die sandalen und die botschaft zu deuten schien. "meinst du?" fragte sie das tier, das sich jedoch nur weiter von ihr streicheln lassen wollte.
sie nahm die sandalen, zog sie an und bemerkte erstaunt,dass sie wie für sie gemacht am fuß saßen. dann entrollte sie das pergment.
QUOTE:
liebste schwester,
wo treibst du dich so lange herum? ich vermisse dich. da ich deine abneigung gegen seereisen kenne, dachte ich mir ich schicke dir einen verläßlichen boten mit etwas, was dich schneller zurück in die heimat bringt. wenn du dies liest, hat er dich gefunden.nimm also meinen treuen isis. er ist zwar alt, aber erfahren, käftig und mutig und wird dich sicher gen norden bringen. für notfälle auch ein paar sandalen. sie sollten dir passen, habe ich sie doch nach meinen eigenen maßen anfertigen lassen. und nun macht euch auf den schnellen weg zurück, denn wichtige dinge des volkes benötigen die anwesenheit aller teutonen.
in schwesterlicher liebe, mekare

selig küsste maharet zuerst das schreiben und dann die nüstern des pferdes."guten tag, isis. du bist ein wunderbares geschenk."



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Thorbrand

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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      04.11.2011 16:02:42 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Die Hauptstadt des Reiches der Belger:
Endlich hatten die beiden Wanderer Sie erreicht. Thorbrand machte sich schnurstracks auf den Weg zum Markt, als sie das Stadttor passiert hatten. An einem kleinen Marktstand genoß er zuerst einen kräftigen Trunk und eine deftige Speise. Dann machte er sich sogleich in Richtung der Pferdehändler auf. Genügend Silber hatte er angespart, und all die Reise gut darauf aufgepasst. In den kalten Höhen der Pyrenäen und in kargen Ödlanden barbarischer Stämme, war er zwar oft der Verzweiflung nahe, denn wieviel hätte er für einen Laib Brot gezahlt…? Doch Silber lässt sich nun einmal nicht verspeisen. Hier in der "Zivilisation" hatte es jedoch seinen Wert. Das wusste Thorbrand nur zu gut.
Thorbrand ging zu einem Mann, dessen Pferd seine Aufmerksamkeit erregte.
Ein junger Araber-Wallach hatte es ihm angetan. Ein stolzes Tier, ein Rappe. Thorbrand schritt näher und begutachtete das Tier.
"Was für ein edles Kriegsross.", dachte er. Wie stolz würde er auf diesem in die Schlacht ziehen können. Missmutig betrachtete der Händler den germanischen Krieger. Recht unverhohlen war sein Blickt und er schätzte Thorbrand ob seines Äußeren wohl als kaum zahlungskräftig ein. Als Thorbrand jedoch einen prallen, klimpernden Sack hervorholte, änderte sich sogleich der Gesichtsausdruck des Händlers. Gar freundlich umgarnte er nun den germanischen Krieger. Es folgte ein kurzer Gesprächswechsel, worauf ein wenig gestikuliert wurde und immer wieder jemand auf das Ross zeigte. Nach recht kurzem Verkaufsgespräch, reichte Thorbrand dem Händler eine ganze Menge Silber und nahm das Pferd an den Zügeln.
Sofort schwang er sich in den Sattel. Was für ein Pferd! Er dachte: "Ein Araber. Was für ein stolzes Tier." Sichtlich war er angetan von der Idee solch ein "exotisches" Pferd zu haben um bei den anderen Kriegern Eindruck schinden zu können, und einen besseren Status zu erhalten. Ritten doch die meisten Teutonen, wenn sie überhaupt das nötige Bare für ein Pferd hatten, Steppenponys oder andere in Germanien leicht zu beschaffende Tiere.

Stolz saß nun Thorbrand im Sattel und in Schritttempo, hoch zu Ross, ging es nun durch die belgische Stadt. Nun kam ihm auch wieder seine Begleitung, Maharet, in den Sinn. Doch da stand auch schon, am Rande des Marktplatzes der Fremde vor Ihm.
"Ich grüße Euch, Krieger der Teutonen. Ich komme mit Kunde von Eurer Begleitung. So folgt mir doch zu der Herberge."
Thorbrand nickte und folgte dem Mann.

In der Herberge angekommen war ihm zunächst gar nicht wohl zu Mute, das Tier gleich wieder alleine zu lassen und es im fremden Stall nächtigen zu lassen. Doch was blieb ihm übrig. Nach einem äußerst kurzen Bad, das er dennoch als nette Abwechslung zum Schlafen in den Höhen der Pyrenäen oder sonst wo empfand, und einem deftigen Rachenputzer samt großem Nachtmahl, fühlte er sich nun bereit die letzte Etappe der Reise anzutreten.

Mit solch einem Tier ließ sich das Tempo der Reise nun noch einmal verschärfen, um endlich wieder in den Wäldern Germaniens zu sein…
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Letzte Änderung: 2011/11/04 16:07 von Thorbrand.
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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      04.11.2011 22:34:05 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
zum nachtmahl gesellte sich der fremde bote zu thorbrand und maharet. immer noch kam er ihr so bekannt vor. sie kramte in ihren erinnerungen, doch nur bruchstücke erschienen vor ihren augen.
"ich möchte euch nochmal danken. ihr rettet mein leben und brachtet mir geschenke meiner schwester. wer seid ihr?" llangsam nahm der fremde das tuch von nase und mund, lächelte und sprach: "nennt mich sephiroth, der der bewahrt. ich werde immer in eurer nähe oder erreichbar sein" mit lächelnden augen und einer heimlichen geste des schweigens trank er ihr zu. danach begückwünschte er thorbrand zum erwerb des herrlichen arabers. "eine gute wahl. ich hoffe, ihr werdet es gut zureiten und noch besser behandeln, mein freund."
maharet würde darauf wetten, denn thorbrands stolz auf das prächtige tier war unverkennbar....und leider auch nicht zu überhören. wie hatte er im vergleich über ihre isis gespottet. *wer wen zureitet, werden wir sehen.* grinste sie in gedanken bei der vorstellung thorbrand im hohen bogen vom pferd fliegen zu sehen. aber er würde mit seiner ruhe und geduld den wallach schon zu einem herrlichen kampftier machen. ein bissl schadenfreude still und heimlich aber machte ihr spass.
"sephiroth,ich habe noch eine bitte an euch bevor wir uns zur ruhe begeben. würdet ihr dieses papier zu etron auf die burg bringen. es ist ein dankesschreiben an das belgische volk für ihre gastfreundschaft. übergebe ihm auch dieses säckchen mit kräutern. sie stärken die säfte, wenn sie mit rotwein aufgegossen werden und lindern den husten, wenn sie mit heißem wasser überbrüht werden. und bitte vergiss meine besten grüße nicht."
"mit vergnügen, maharet. gehabt euch wohl. wir sehen uns wieder." bbevor maharet nochmal danken konnte, war sephiroth wie vom erdboden verschluckt.
"komm thorbrand, es ist spät. lass uns nochmal nach unseren lieblingen sehen und dann auf die felle zum schlafen. die heimat wartet."



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Thorbrand

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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      05.11.2011 01:07:32 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Wie üblich, sehr Früh am Morgen, ging die Reise dann am nächsten Tag auch schon wieder weiter. Thorbrand weckte Maharet, und auf ging es zur nächsten Etappe.
Das Belger-Land wollten Sie hinter sich lassen, und über einen Streifen unbekanntes Ödland gen des Reiches der Friesen reiten. Doch Ihre Wege würden sich danach trennen müssen. Thorbrand würde noch etwas im Reich der Friesen verweilen, sein Pferd zureiten und einer alten Legende nachgehen über einen mystischen Ort in den Wäldern der Friesen...
Nach einem langen Ritt blickte er dann auf und schaut gen Maharet. "Unsere Wege werden sich hier nun trennen." Er blickte sie ernst aber auch mit einem leichten, aufmunternden Lächeln an. Dann sagte er noch: "Eine tapfere Leistung."
Wer Thorbrand kennt, wusste dass diese Geste der Freundschaft von ganzem Herzen kam. Wortkarg wie meist, vor allem gegenüber jungen Frauen, doch diese Worte und Gesten zeugen von der Hochachtung die er nach der langen Reise seiner Begleiterin entgegenbrachte. Er hob noch die Hand zum Abschied und ritt gen eines Waldstückes davon...
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Re:Der lange Marsch nach Magna Germania      13.11.2011 23:24:10 --- 6 Monate her  
Eines Tages, an der Grenze zu den Ländereien der Teutonen, erblickte man einen Reiter auf fremdartigem Pferde. Hoch zu Ross saß Thorbrand, welcher aus friesischem Gebiet die Grenze zur Heimat erreichte, in seinem Sattel. Der letzte Teil seiner Reise verlief deutlich angenehmer als der erste Teil des Rückzuges von der iberischen Halbinsel. Kein Vergleich war auch sein Äußeres und das Auftreten des germanischen Kriegers. Gar eine imposante Erscheinung bot er nun dar. Das Ross war mittlerweile gut eingeritten und dem Reiter treu ergeben. Zu Fuß war er zum Kriegszug aufgebrochen, hoch zu Ross und als Krieger sowie Manne gereift, kehrte er nun endlich in die Heimat zurück.
Irgendwann erreichte er dann die erste größere teutonische Siedlung. Welch ein Gefühl wieder in den heimischen Gefilden zu sein! Doch die Zeit in der Heimat war nicht stillgestanden. Der Allfyrst bereitete sich auf die Reise nach Walhall vor, und eine neue Allfyrstin war von der Volksversammlung gewählt worden.
Doch nicht nur das. Während Thorbrand noch in den friesischen Wäldern auf seiner Suche war, wonach genau war niemandem bekannt, trat Maharet schon den Heimweg an. Sie brachte die Kunde, dass der Krieger lebte und in Kürze ebenso wieder in der Heimat sein würde. Daraufhin erhob man ihn in den Rang eines Fyrsten. Fyrst von Mecklenburg, sollte er fortan sein.

So endete der lange Marsch des Thorbrand, Fyrst von Mecklenburg, von der weit entfernten iberischen Halbinsel, bis in die Heimat, Magna Germania.
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