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Re:Alles auf Anfang 11.12.2011 21:07:10 --- 5 Monate, 1 Woche her
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Seit Wochen waren sie nun schon wieder an Land. Und immer weiter ins Landesinnere vorgedrungen. Auch das eine oder andere Scharmützel gegen einfaches Volk und Milizen hatten sie geschlagen. Doch seit einiger Zeit waren die Heerführer ein wenig angespannt und jedes Mal, wenn die Späher zurückkamen, wurde erneut beraten, das schloss Pedianios zumindest aus dem, was er so im Lager beobachtete. Von allen Seiten scheinen die Feinde auf sie zuzukommen, dass zumindest reimte sich Pedianios aus den Gestiken der Späher zusammen. Und somit stieg seine Aufregung, endlich würde er gegen andere Krieger kämpfen. Mit seiner Waffe kam er immer besser zurecht. Und so konnte er es kaum mehr erwarten, eher im Gegenteil, er wollte den Heerführern, allen voran dem der Schwarzschilde, seinen Mut beweisen.
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Re:Alles auf Anfang 12.12.2011 21:17:12 --- 5 Monate, 1 Woche her
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Am liebsten würde er im Boden versinken. Er war vorgestürmt, hatte wie ein Anfänger mit seinem Kurzschwert herumgefuchtelt. aber nicht einmal getroffen. NIcht einmal. Stattdessen ging er nach wenigen Schlägen zu Boden und das war seine erste echte Schlacht. Nun gut, es war ein erfahrener Krieger, aber trotzdem, er hatte alles vergessen, einfach alles. Und das, obwohl er doch seit einiger Zeit unter Beobachtung stand. Und so verabredete er sich, trotz der Schmerzensich so schnell wie möglich wieder zu duellieren, um zu lernen. Diese Schmach wollte er nicht auf sich sitzen lassen.
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Re:Alles auf Anfang 29.12.2011 22:34:36 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Monate waren vergangen, inzwischen kam er mit Schwert und Schild einigermaßen zurecht. Er fühlte sich noch immer beobachtet. Sein Lehen machte Fortschritte. Und endlich kamen auch wieder Bewohner ins Dorf. Und nun stand sein erstes Turnier an. Zelte über Zelte, alle möglichen Sprachen, die er nicht verstand, lustige Gesellen allesamt. Und die Flut an Menschen hörte nicht auf. Immer mehr kamen nach Tolna. Pedianios fühlte sich gut. Immerhin seine Heimat und stolz und hoch erhobenen Hauptes lief er durch die Lager, schaute sich alles genau an, beobachtete die Krieger, ihre Kampftaktiken und versuchte sich so viel wie möglich zu merken. Das Turnier rückte immer näher und so langsam ging ihm doch die Muffe. So viele gute Männer und Frauen, da wurde ihm doch etwas mulmig. Doch anmerken ließ er sich das schon lange nicht mehr.
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Re:Alles auf Anfang 31.12.2011 22:32:37 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Pedianios rannte über den Platz, wollte er doch noch unbedingt dieses Schreiben loswerden. Wie sollte er denn wissen, wer ein Kampfrichter ist. Doch zufällig oder nicht, auf einmal stand er vor einem hektisch mit den Armen wedelnden Mann, der wieder andere Männer durch die Gegend scheuchte und ihnen Befehle zubrüllte. Pedianios musste dreimal tief durchatmen, bevor er ihm wortlos das Schreiben übergab. Der Hüne las das Schreiben und sagte: Junge dort musst du hin, dort finden die Duelle statt. Der Massenkampf ist dort auf dem großen Platz. Aber zuerst die Duelle. Dort vorn erfähst du gegen wen. Und richte Sinthoras meine besten Wünsche aus, sagte er noch, als er sich schon wieder von Pedianios wegdrehte und weiter Befehle brüllte.
Wie nicht anders zu erwarten, waren die Kämpfe für Pedianios schnell vorbei. Dass er gegen die Lady verlieren würde, das wusste er schon aus den Duellen. Dafür war sie nun eine Runde weiter. Er würde sich freuen, wenn sie gewinnen würde. Im Massenkampf konnte er den einen oder anderen Treffer landen, ohne dass er groß mitbekam, auf wen er da einschlug. Und zum Schluss stand nur noch einer: Since war der Sieger. Einer der Schwarzschilde. Und war das nicht der miit dem seltsamen Reittier, das so riesig, grau und gar seltsame Töne aus seiner Nase, die eher aussah wie ein Schwanz, ausstieß. Und nach einer Weile fasste sich Pedianios ein Herz und schlich all den Kämpfern hinterher und klopfte dem Sieger ebenfalls auf die Schulter zum Zeichen seiner Anerkennung, sagte noch Respekt und verschwand ganz schnell wieder in der Menge.
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Letzte Änderung: 2011/12/31 22:33 von Pedianios.
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Re:Alles auf Anfang 04.01.2012 21:06:30 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Pedianios war übellaunig. Statt weiter auf dem Turnier zu sein um seinen Helden zuzujubeln und sie anzufeuern, wurde er mit den anderen, die schon früh ausgeschieden waren, losgeschickt, zu patrouillieren und den Rostofftransport zu begleiten. Er wusste wohl, dass auch dies eine wichtige Aufgabe war, aber trotzdem. Er war so gespannt, wer gewinnen würde. Er wusste nur eins, er ist bestimmt einer der ihren. Und so konnte er es nicht erwarten, wieder zu den anderen zu stoßen. Am meisten mochte er es, wenn er zum Spähen eingeteilt wurde, das lenkte ihn ab, schulte seine Ohren und Augen.
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Re:Alles auf Anfang 07.01.2012 12:07:46 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Pedianios beobachtete wie das Silber verladen wurde, als ein junger Kerl, noch jünger als er selbst, direkt auf ihn zurannte und sagte, Edler, seid ihr Pedianios? Verdattert, denn noch nie wurde er bisher so respektvoll angesprochen, antwortete Pedianios, Ja, der bin ich. Der Junge sagte zu ihm: Ich habe folgende Kunde für euch: Ihr seid nun zum Beschützer ernannt. Pedianios strich sich mit den Händen über seinen Kopf und antwortete ungläubig: Ich bin was? Beschützer? Von wem und von was? Der Überbringer der Botschaft nickte mit dem Kopf und sagte: Ja, ihr wurdet dazu ernannt. Oder seid ihr nicht Pedianios? Doch, doch, der bin ich und dann fing Pedianios an zu lachen und er musste sich zurückhalten, nicht ein Freudentänzchen aufzuführen. Der Junge fuhr fort: Ihr tragt von nun an Verantwortung für Baranya und seine Bewohner. Pedianios kramte in seinem Beutel und gab dem Boten ein wenig Silber und trug ihm auf, dem Hochkönig seinen Dank auszusprechen. Als der Bote weg war, lief Pedianios hin und her und wiederholte immer wieder, ich bin Beschützer, ich bin Beschützer .... Dann kniff er sich in den Arm, denn so richtig glauben konnte er das nicht. Aber es schien wahr zu sein. Er war gespannt, wann er das erste Mal seinen Fuß nach Baranya setzen würde.
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Re:Alles auf Anfang 12.01.2012 23:03:39 --- 4 Monate her
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Auf Tolna stattete Pedianios seinem Lehen einen Besuch ab. Seine engsten Vertrauten Pelias, Iason und Kreon hatten sich gut eingelebt und so entwickelte sich das Dorf genauso wie sich Pedianios das vorstellte. Er rief die drei zu sich und erzählte ihnen von der Grafschaft und beauftragte Iason und Kreon am nächsten Tag dort hinzureiten, um sich einen Eindruck zu verschaffen und ihm über den Zustand Bericht zu erstatten. Eigentlich wollte er nur wissen, ob es sich tatsächlich um eine karge, wenig bewohnte und kultivierte Provinz handelte, wie er gehört hatte. Mit Kreon allerdings absolvierte er noch einige Trainingskämpfe und mit Stolz erzählte er ihm, dass er inzwischen auch das eine oder andere Duell gewonnen hatte. Kreon bestätigte ihm, dass er inzwischen Schild und Schwert auch einigermaßen führen könnte und es nicht mehr so tollpatschig aussah, wie anfangs. Auch seine Schrittfolgen und Ausweichmanöver zeugten davon, dass er kein Anfänger mehr sei. ... Nun war es an der Zeit, Silber für eine Rüstung zu sparen, dann ein Reitpferd ..... Pedianios fing mal wieder an zu träumen .... Schwarzschilde .... Kreon holte ihn mit einem kräftigen Schlag auf die Schulter zurück. Pedianios lass uns trinken und feiern, bevor ich mit Iason losgehe. Und so verbrachten die Freunde einen Abend, wie sie ihn das letzte Mal in Phönizien erlebt hatten.
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Re:Alles auf Anfang 18.01.2012 20:30:54 --- 4 Monate her
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Boggart hatte ihm den Auftrag gegeben Sinthoras eine Botschaft zu übergeben. Und Pedianios, der beim anderen Geschlecht, wie auch bei seinen persönlichen Helden, kaum ein Wort herausbrachte. Und dann forderte er Sinthoras zu einem Duell. Zum Einen wollte er Sinthoras zeigen, das er schon viel gelernt hatte, zum Anderen musste er nicht viel reden und konnte ihm nach dem Kampf das Pergament überreichen, was er dann auch tat. Und es war ihm sogar gelungen, einige wenige Male, die Deckung Sinthoras zu durchbrechen und Treffer zu landen. Und so freute er sich schon auf das nächste Duell.
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Re:Alles auf Anfang 11.03.2012 21:28:49 --- 2 Monate, 1 Woche her
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Viel Zeit war inzwischen vergangen. Viel Zeit. Und einiges war passiert. Sie waren mal wieder übers MEer gereist, um gegen die Phrygier zu kämpfen.Nach ihrer Rückkehr war ihr Hochkönig Vukasin fast verstorben. Er sei vergiftet worden, heißt es. Er war steif wie ein Brett, kaum mehr Leben in ihm. Doch noch hatten sie die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er bald wieder auf seinen eigenen Beinen stehen würde. Und so trugen sie ihn auf einer Bahre durch die Lande. SIe waren auf dem Weg nach Norden. Wo genau es hinging, wusste Pedianios nicht, nur, dass es endlich wieder zu Schlachten kommen sollte. Und es war ihm auch völlig gleichgültig, wo er kämpfen konnte. Ihm ging es nur darum, endlich wieder an der Seite der illyrischen Krieger, die ihm so viel beigebracht hatten, sein Schwert schwingen zu dürfen. Er brauchte Übung. Er war nicht dazu geboren, durchs Land zu laufen oder übers Meer zu fahren, er war geboren um zu kämpfen. Und er war immer besser geworden. Inzwischen hatte er von Braziest, mit dem er seit einiger Zeit seine täglichen Übungen absolvierte, so einige Kniffe und Tricks im Zweikampf hinzugelernt und es war an der Zeit diese an Gegnern anzuwenden.
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Re:Alles auf Anfang 24.04.2012 21:11:13 --- 3 Wochen, 2 Tage her
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Rüstung, Mähre, voller Stolz reitet Pedianios nach langer langer Abwesenheit in Richtung Heimat. Ein Hochkönig vergiftet, der nächste verschwunden, der dritte nur unter Aufsicht des höchsten aller Schwarzschilde im Amt. Aber das alles war Pedianios egal, denn er hatte gekämpft, zahlreiche Schlachten geschlagen gegen Bauern, Milizen, E-MIlizen, aber auch gegen andere erfahrene Krieger hoch im Norden und ach die NAmen der Völker hatte er schon wieder vergessen. Sie plünderten, machten fette Beute, doch das Gegengift. welches sie suchen, um ihren verehrten Vukasin wieder ins Leben zurückzuholen, hatten sie noch immer nicht. Zumindest weiß Pedianios nichts davon. Denn Diplomatie und Gerede, das war nicht seins, er wollte weiterhin die Waffe schwingen und sich weiterhin dem Rausch des Kampfes hingeben. Und nun endlich auch in einer kompletten Lederrüstung.
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