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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 07.07.2010 16:16:17 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Samus hatte sein Zelt außerhalb der Stadt aufgebaut. Ar Rif war beeindruckend, doch die vielen Leute in den Straßen machten ihn nervös. Es war die größte Stadt die er bisher betreten hatte und nach der langen Zeit in den Tiefen der einsamen Wüste, musste er sich an die vielen Menschen erstmal gewöhnen.
Er war mit einer Gruppe um Malach Duncan angereist und sie hatten die Lande der Gätuler durchquert. Ein angenehmes Volk, aber damit hatte der Sufet gerechnet. Wenn die Führung eines Volkes so ehrenhaft war, galt dies meist auch für das Volk.
Nachdenklich saß er in seinem Zelt, dachte über die kommenden Spiele nach, über die Zukunft und über die Schönheit des Meeres. Als er es einst verließ und endlich wieder festen Boden unter den Füße spürte, war er glücklich. Doch jetzt, wo er es wieder sah, erpackte ihn Wehmut. Die unendliche Weite des Meeres hatte gegenüber der Wüste, die nicht viel weniger weit war, gewisse Vorzüge. Als Kind war fischen sein liebster Zeitvertreib. Dabei konnte er sich entspannen und es war sogar nützlich. Fische waren meist essbar und recht wohlschmeckend. Von den Skorpionen im Sandmeer konnte man das nicht behaupten...
Die Zeltplane wurde aufgeschlagen und ein Sklave, Samus glaubte sein Name war Nabu, trat ins Zelt.
Herr, ich habe euren Auftrag erfüllt. Eure Anmeldung für die Spiele ist erledigt und ich habe bereits herausgefunden wer euer erster Gegner sein wird. Sein Name ist Calle del Lusones, der Regent der Keltiberer
Die letzten Worte hatte Samus bereits nicht mehr vernommen. Calle del Lusones... ein lächeln trat auf Samus´ Gesicht. Welch eine Überraschung! Endlich Zeit für eine Revanche!
Finde heraus wo er residiert, ich würde ihn gerne vor dem Kampf wiedersehen.
Ihr kennt ihn, Herr?
Sieht ganz so aus, oder was meinst du? Und nun los! Samus war es nicht gewohnt einem Sklaven Rede und Antwort zu stehen und leicht erzürnt über das Verhalten seines Dieners. Nabu beeilte sich den Befehlen des Sufet zu folgen.
Kaum hatte der Sklaven das Zelt verlassen, griff Samus nach seinen Waffen. Er musste üben, nochmal wollte er nicht verlieren. Der Regent der Kelitberer war ein ehrenhafter Mann und gegen ihn zu Unterliegen war keine Schande, aber ein Sieg wäre dem Sufet natürlich lieber.
Was uns Mühe bereitet, soll uns den Triumph bringen, und was unser Herz mit Schmerz erfüllt, soll uns Freude schenken. Denn das einzig wahre Glück besteht darin zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern. Nichts davon könnte Wirklichkeit werden, ohne dass wir Irrtum, Ignoranz und Unvollkommenheit zurückweisen.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 08.07.2010 08:00:28 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Mac Ghaillimh war nun schon etliche Tage in der Stadt und hatte diese nun nahezu vollständig kennen gelernt. An die Gluthitze hatte er sich auch mittlerweile gewöhnt und dank der guten maurischen Mittel hatte sich seine Haut erholt. Die meißte Zeit verbrachte er am Hafen. Hier ging immer ein laues Lüftchen. Außerdem fühlte er sich am Meer wohler. So ließ sich das Heimweh besser aushalten, was ihn immer wieder überkam. Das Meer erinnerte ihn an seine geliebte Insel.
Die EIndrücke über die so ganz andere Kultur ließ sich aber nicht so einfach verarbeiten. Es war alles so anders. Hier gab es sogar Menschen, die ganz schwarz wahren. So etwas hatte er ja noch nie gesehen. Zunächst war er darüber erschrocken, wußte er doch nicht das es so etwas geben würde. Nun ja, leicht gebräunt kannte er, aber so ganz schwarz. "Dort muss wohl den ganzen Tag die Sonne richtig brennen, oder sie schmieren sich mit irgendwas schwarzen ein, vielleicht um die Hitze besser zu vertragen". Solche Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Zunächst waren diese Menschen ihm unheimlich, schienen sie doch so gar nicht von dieser Erde zu sein. Aber als er hörte das sie ähnlich sprachen wie die Mauren, ohne das er es jedoch verstanden hätte, wußte er, dass es sich um Menschen handelte, die nun anders farbig waren. "Ob es auch rote und gelbe Menschen gibt, oder gar grüne und blaue?" In der Heimat würde er mal die Druiden befragen, die doch nahezu allwissend waren. Vielleicht wußten die mehr, auch über diese Menschen.
Jetzt galt es sich allerdings langsam auf das Turnier vorzubereiten. Er wollte fit sein und möglichst weit kommen.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 08.07.2010 20:45:04 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Es war bereits spät am Abend und Calle del Lusones und sein Begleiter El Yeblo befanden sich außerhalb der Stadt in einem der großen Zeltlager. Er wollte den Mauren nicht zur Last fallen oder Ihre Gastfreundschaft ausnutzen. Sie hatten ihr Zelt welches Ihnen bis hierher gute Dienste leistete und so würde es bleiben. Doch ließ er es sich nicht nehmen eine Flagge Keltiberiens zu hissen, es sollten so viele wie möglich wissen, dass Keltiberien wieder auferstanden ist.
Als sie von einem kleinen Rundgang zurückkamen sahen sie eine Gestalt vor Ihrem Zelt stehen, die augenscheinlich auf sie zu warten schien.
In Vorbereitung jemanden ohne Verständnis für die Keltiberische Sprache zu treffen gestikulierte er mehr als sonst während er die Person begrüßte.
Seit gegrüßt... Nabu. ...Nabu. Wartet ihr auf jemanden? Ich warte auf einen gewissen Calle del Lusones, werter Herr.
Erkennend, dass dieser Nabu nicht der hellste Stern des Abendhimmels war, konnte es sich Calle del Lusones nicht verkneifen ihn zu fragen: Soso... Und warum gedenkt ihr ihn hier zu treffen? Nun, es ist wohl das Zelt der Keltiberer und er ist deren Regent. Seht, die gehisste Flagge. auf die Flagge zeigend. Wohl wahr, doch denkt ihr nicht, dass der Regent eines ganzen Volkes nicht eher in der Stadt residieren würde, statt in dieser Zeltsiedlung? Hmm...da könntet ihr Recht haben Herr, ein Regent würde wohl eher in einem Hause in der Stadt wohnen... Ich würde es im Gegensatz zu meinem Herren jedenfalls tun. El Yeblo war seine Anstrengung nicht in Gelächter zu verfallen doch sehr anzusehen, hielt sich aber noch tapfer zurück. Nun, wer ist euer Herr? Vielleicht wollte er den Mauren nicht zur Last fallen? Samus von Isstvan, Sufet der Berber. Calles Gesicht wurde schnell ernster. Und auch El Yeblo verging ein wenig das Gelächter.
Könnt Ihr mir sagen, wo er sich befindet? Wir kennen uns von früher und ich würde Ihm gern einen Besuch abstatten. Dort hinten im Osten dieses Lagers, nicht weit von hier, doch ich muss los, mein Herr erwartet, dass ich Calle del Lusones finde. So geht und suchet, ich wünsche euch Glück ihn zu finden. Habt Dank, Herr.
Während Nabu gen Stadt lief, fragte sich Calle ob er nicht etwas Gemein zu diesem Sklaven war, verwarf diese Überlegung aber schnell mit folgenden Gedanken:Hmm...Bewegung regt den Geist an. Er könnte es wohl gebrauchen. Zudem war die Freude Samus von Isstvan wiederzusehen, größer als das schlechte Gewissen.
Schon von weiten sah Calle Samus von Isstvan wie dieser vor dem Zelte trainierte. Mit einer kleinen Verbeugung sprach er ihn an. Seit gegrüßt, edler Samus von Isstvan, Sufet des Äußeren der Berber.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 09.07.2010 12:59:43 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Samus erschreckt fürchterlich, als er in seiner Konzentration gestört wurde und blickte wütend in die Richtung des Sprechenden. Einen Moment stutzte er als er den Regent der Keltiberer sah, dann hellte sich seine Mine auf und er musste grinsen. War ja klar, dass Nabu es nicht schaffen würde den Ort zu finden an dem Calle residierte...
Schnell legte Samus seine Waffen beiseite und ging auf Calle zu. Schnell verneigte er sich vor dem Herrscher der Keltiberer.
Edelster Calle del Lusones, welch eine Überraschung euch an meiner bescheidenen Unterkunft zu sehen. Es freut mich sehr euch ein weiteres Mal zu begegnen und, fast noch mehr, freue ich mich auf unsere kommende Begegnung. Sagt, wie ist es euch und eurem wunderbaren Volk ergangen, seit ich die Ehre hatte eure Hauptstadt zu besuchen?
Plötzlich kam Nabu auf das Zelt zugerannt und brüllte: Herr! Herr! Es wurde neu gelost! Ihr kämpft gegen Roy den Vernichter!
Verwirrt blickte der Sufet von Nabu zu Calle und wieder zurück Was?! Was soll das?! Wenn du mich auf den Arm nimmst...!
Nein Herr. Wirklich! Ich habe es von einem maurischen Wachmann erfahren und bin dann durch die ganze Stadt gerannt um es zu überprüfen. Es ist wahr!
Samus wendete sich wieder Calle zu, der von Nabu bereits aufmerksam und ein wenig verwirrt, gemustert wurde. Es scheint, als sei es doch nicht unser Schicksal uns am heutigen Tage wieder miteinander zu messen. Doch ich bin zuversichtlich, dass unsere Wege sich, wenn nicht in einer späteren Runde dieser Veranstaltung, dann zu gegebener Zeit wieder kreuzen. Erhabener Calle del Lusones, da das Schicksal mich um meinen Rückkampf zu betrügen versucht, fordere ich euch nach dem Ende der Spiele zu einem weiteren Duell. Wenn ihr mir diese Ehre gewährt natürlich.
Der Sufet grinste den Regenten an, hielt im den Arm hin und wartete ob Calle wohl einschlagen würde. Allerdings hatte Samus nur wenig Zweifel daran.
Was uns Mühe bereitet, soll uns den Triumph bringen, und was unser Herz mit Schmerz erfüllt, soll uns Freude schenken. Denn das einzig wahre Glück besteht darin zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern. Nichts davon könnte Wirklichkeit werden, ohne dass wir Irrtum, Ignoranz und Unvollkommenheit zurückweisen.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 09.07.2010 23:11:03 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Eine Neuauslosung?! Ja ist es denn die Möglichkeit?! Erst Vorfreude aufbauen und dann sowas. dachte sich Calle. Seine Gedanken waren in Rage geraten, so um den Kampf betrogen worden zu sein, doch wurde diese Rage schnell von Samus von Isstvan wieder abgedämpft mit seinem Angebot eines Duells nach dem Turnier.
So mögen sich unsere Waffen nicht an diesem, doch an einem anderen Tage kreuzen. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Kampf mehr als auf die Spiele selbst.
Mit einem festen Handschlag wurde das Duell besiegelt.
El Yeblo fiel etwas unbeholfen in diese Geste hinein. Calle? Es wird Zeit sich vorzubereiten, der Kampf beginnt bald. So recht wollte Calle dies nicht wahrhaben, war er doch mehr an einer Unterhaltung mit Samus interessiert, doch sprach er recht.
Nungut, edler Samus von Isstvan, viel zu früh muss ich euch nun wieder verlassen, doch seit versichert, dass ich euch nach unserem Duell von Keltiberien und seinem Werdegang berichten werde. Mit einem weiteren Handschlag und einem nicken verabschiedete sich Calle del Lusones von Samus von Isstvan.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 12.07.2010 02:55:29 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Das Schiff das Big Faxe bestiegen hatte wurde von einem versoffenen Kapitän geführt, dies war der Grund weshalb das Schiff einen Tag länger auf See umherirrte.
Die Spiele hatten schon begonnen weshalb er sich mit der Rolle eines Zuschauers begnügen musste.
Es freute ihn das die Gälen bisher so siegreich waren. Im Massenkampf sah es lange nach einem Gälischen Sieg aus, doch nach einem wuchtigen Hieb sank Sydney Sam zu Boden.
Nun blieb nur noch das Duell und der Kampf zu Pferde wo sich ein Gäle einen Namen machen konnte !
Er sah sich die Stadt an und war erstaunt über die Prächtigen Paläste die er da sah, nicht solche grob gebauten Burgen wie im Norden sondern aus feinem Steinen gebaut und weiß angemalt auch die Häuser in der gesamten Stadt waren ähnlich gebaut.
In den Gasthäusern gab es meist Reis in allen variationen mit vielen verschiedenen Beilagen, er sah auf den Märkten Obst welches er noch nie gesehen hatte.
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Re:Die Feier der Heimkehrer in Ar Rif 15.07.2010 05:40:22 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Vorbei! Die Spiele waren vorbei!
In grossartigen Kämpfen hatten die Krieger verschiedenster Völker sich untereinander gemessen und danach gespeist und gefeiert.
Sieger in den Duellen wurde Adherbald der Magonide von den Mauren.
Sieger in den Kämpfen zu Pferd wurde Sydney Sam von den Gälen.
Sieger im Massenkampf wurde König Harud von den Mauren.
Auch als Gastgeber liessen sich die Mauren nicht lumpen und so gab es zum Ende der Spiele noch einmal ein grosses Abschiedsfest, Beziehungen und Freundschaften wurden geknüpft oder erneuert bevor die Gäste mit den besten Wünschen und um einige Erfahrungen reicher sich auf die Rückreise machten in ihre Länder und Ar Rif, Hauptstadt der Mauren sich langsam wieder etwas normalisierte und die Leute wieder ihren täglichen Geschäften nachgingen.
Nicht unweit der Kasernen begannen auch die Mauren sich wieder bereit für kommende Aufträge, Schlachten und Raubzüge zu machen um nicht durch zu viel Feiern zu verweichlichen und so wurden schon bald wieder Kriegsschiffe seeklar gemacht und Formationen geübt die man sich bei Römern und Griechen im letzten Krieg gut angeschaut hatte...
Der schwarze Panther machte sich wieder auf die Pirsch!
Hashame, Tochter des Harud, Königin der Mauren Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
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