KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 18.01.2012 00:09:08 --- 4 Monate her
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Kresten erwiederte die Umarmung und grinste, dann setzte er sich zu ihnen an den Tisch
Seid gegrüsst Lea.
Nun Camulos, ich muss dich berichtigen, das ist kein Fett, dass sind kampfgestählte Muskeln.
Seid ich hier bei den Guttonen bin haben wir schon einiges an Kämpfen gehabt und das Training läuft hier auch super.
So kam ein längeres Gespräch auf, in dessen Verlauf Kresten erzählte, was sich seit seinem Weggang bei den Raurikern alles zugetragen hatte bis zu dem Manöver mit den Fenni.
Zwischendurch wurde immer wieder Met gebracht und auch das bestellte Essen der beiden kam.
Da Lea aber nicht so begeistert aussah, dass Kresten da war und erzählte hielt er sich relativ kurz.
Nach dem Ende seiner Erzählungen sprachen sie noch kurz über dies und das, dann sagte Kresten
Camulos, du musst mir auch noch umbedingt erzählen, was seit den Römern bei euch so passiert ist.
Mir wurde zugetragen, der alte Snorre hat eine kleine Kreuzfahrt unternommen. Und sein Sohn pinto hat es ja auch schon weit gebracht. Aber ich glaube das legen wir besser auf morgen oder so, ihr zwei seid ja nicht hergekommen um mit mir zu trinken.
Ich werd dann mal schauen, vielleicht finde ich ja noch Sally, die hab ich seitdem ja auch schon nicht mehr gesehen. Also, noch einen schönen Abend wünsche ich euch beiden.
Übrigens Camulos, wenn du willst, so steht dir ein schönes Zimmer auf der Burg zu. Ansonsten haben wir grosse Zeltstädte aufgestellt, da könnt ihr auch Platz finden.
Dann stand Kresten auf und ging den bisher getrunkenen Met und das Essen bezahlen, das liess er sich nicht nehmen. Den zweien nochmal fröhlich zuwinkend marschierte er aus der Taverne und machte sich auf die Suche nach Sally.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 19.01.2012 15:06:33 --- 4 Monate her
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Ich danke dir für das Angebot, aber ich denke ich habe in Leas Gasthaus die beste Unterkunft gefunden, die es hier mit Ausnahme deiner persönlichen Zimmer gibt. Wir reden ein anderes Mal ausgiebiger und wenn du Sally suchst, streif am besten durch die Wälder.
Kresten verabschiedete sich und Camulos und Lea speißten gemeinsam zu Ende. Danach kehrten sie zusammen zu Leas Gasthaus zurück, wo Mephisto schon vor der verschlossenen Türe wartete. Ein wenig mürrisch blickte er sie an, schien er doch schon ein wenig länger zu warten.
Oh, die Tür zu den Zimmern scheint auch abgschlossen zu sein, ich hoffe euer Freund hat nicht zu lange gewartet.
Ach dem tut das Warten manchmal ganz gut, dann hat er mehr Zeit zum Denken.
DIe Beiden kamen näher und begrüßten Mephisto.
Bevor du auf deinem Zimmer Langeweile schiebst, hätte ich einen interessanten Ort für dich gefunden.
Und Camulos berichtete Mephisto von den Ereignissen mit den Fjordpferden.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 20.01.2012 12:38:49 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Als Mephisto Camulos und die Wirtin des Gasthauses gemeinsam um die Ecke kommen sah, musste er ein Schmunzeln verbergen. Die Wirtin war jung und äußerst ansehnlich, doch schmunzeln musste er, weil einerseits die Wirtin offensichtlich eine Affinität für Krieger fortgeschritteneren Alters oder aber ein ausgeprägtes Gefühl von Verantwortung für Senioren hatte, andererseits weil sie vermutlich dachten, er hätte schon länger hier gewartet, doch in Wahrheit war er gerade erst aus dem Haus, genauer gesagt aus der Küche, gekommen. Die Tür des Wirtshauses war stabil, mit Gewalt wäre sie nur schwer zu knacken gewesen, doch mit Köpfchen war das Schloss dieser Tür kein größeres Problem gewesen, er hatte es mit einem stabilen Federkiel geschafft.
Die Feder ist eben doch mächtiger als das Schwert.
Allerdings war Mephisto ein ehrenhafter Mann, er hatte mehr als ausreichend Silber in der Küche zurückgelassen, um die verspeisten Lebensmittel zu bezahlen und hatte sogar das benutzte Kochgeschirr wieder gesäubert und an seinen Platz zurückgestellt. Danach hatte er sich wieder aus dem Haus begeben und war gerade damit fertig geworden, die Tür wieder abzuschließen, denn das war wesentlich komplizierter gewesen.
Nun standen die beiden vor ihm, die Wirtin schloss die Tür auf und begrüßten ihn. Camulos wandte sich an ihn.
Bevor du auf deinem Zimmer Langeweile schiebst, hätte ich einen interessanten Ort für dich gefunden.
Nach diesen Worten begann er, von den Fjordpferden zu erzählen, die er gesehen hatte und berichtete, was die Wirtin Lea ihm über diese Tiere erzählt hatte. Mephisto war äußerst interessiert, denn sein eigenes Pferd war schon von ähnlich fortgeschrittenem Alter wie der vor ihm stehende. Das hieß, das Pferd hatte zwar noch einige gute Zeiten vor sich, aber aufgrund des Alters war auch das Lebensende nicht mehr vollkommen fern. Doch gerade die Erfahrung, die sowohl sein jetziges Pferd als auch Camulos in ihren jeweiligen Leben gesammelt hatten, schätze er. Sein Pferd würde ihn jetzt sicher gut durch das Turnier bringen und von Camulos konnte er viel lernen. In diesem Falle würde er auf seine Erfahrung als Pferdkämpfer setzen.
Camulos, du weißt, dass ich ein neues Pferd suche. Würdest du sagen, dass dieses Tier sein Geld wert ist, wird es mir in der Schlacht gute Dienste leisten?
An alle Facebook-Fetischisten: "Wenn ein Dienst kostenlos ist, bedeutet es, sie machen Geld mit Ihnen und Ihrer Information" (http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_socialnetworks/facebookhack100.html)
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 20.01.2012 14:46:07 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Endlich wieder zurück vom Schlachtfeld, das Pferd von Gaya trottete gemächlich durch die Gassen und Sie selbst hatte mittlerweile aufgehört die blauen Flecken zu zählen welche ihren Körper überzogen. Selbst ihre Leibgarden konnten wenig ausrichten gegen die Fenni und so nahm man eben den Verlust der Manöverschlacht hin und zog zurück nach Lettland um sich auf das Turnier vorzubereiten. Die jüngsten unter ihnen waren gemeinsam mit Djokai auf das kleinere Turnier gezogen, Sie selbst und Balios traten gegen die erfahrenen Krieger an wobei Sie sich wenig Chancen ausrechnete. Allerdings war Sie durchaus gespannt wie sich das Reittier von Balios im Tjost schlagen würde, immerhin war ein Elefant in diesen Breitengraden ohnehin äusserst selten und an Grösse kaum zu übertreffen. Wenn gleich der Elefant eher ein gemütlicher Zeitgenosse war, so wollte Gaya nicht erleben was passierte wenn das Tier in Rage geriet und hoffte inständig Balios hatte das Tier unter Kontrolle. Seufzend liess Sie sich vom Rücken des Pferdes gleiten um die Taverne zu betreten und noch einen Umtrunk zu nehmen, vielleicht zu erfahren wo man hier Kräuter für Umschläge bekommen konnte um die Schmerzen etwas zu lindern. Die Fennikrieger, so musste Sie sich eingesehen, hatten ihr ordentlich zugesetzt und Sie wusste gar nicht wie ihr geschah. Kaum einen Schlag konnte Sie vollbringen ohne direkt selbst einen zu kassieren und ihre Arme und Beine waren somit von blauen Malen geziert ebenso wie der Rücken. Zum Glück verdeckten die Felle die die junge Kriegerin am Leib trug die meisten Flecken und nur ihr etwas vorsichtiger Gang verriet, dass Sie ordentlich eingesteckt haben musste. Wie würde das dann wohl auf dem Turnier werden? Es hiess, dass sogar Ligurer angereist waren und eben jene Krieger waren für ihre Härte und Furchtlosigkeit weithin bekannt, ebenso waren die Guttonen nicht zu unterschätzen, wie Sie in so manchem Duell gegen Myrrdin und Kresten schon erfahren durfte.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 20.01.2012 19:08:29 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Sally war in alle früh aufgebrochen um sich die Gegend in Lettland genauer anzuschauen. Sie hatte es eilig die Stadt zu verlassen, fühlte sie sich doch in größeren Menschenmengen meist nicht sehr wohl.
Sie hatte bereits das Tor erreicht als ihr einfiel, dass sie sich noch für das in kürze startende Turnier eintragen müsste. Also machte sie nochmal kehrt um den Turnierplatz aufzusichen und sich anzumelden.
Danach ging es auf schnellstem Wege raus in die Natur, doch unterwegs sah sie noch Camulos, der von einem jungen Mädchen durch die Stadt geführt wurde. Vermutlich hatte er auch Sally gesehen, wie sie in richtung Stadttor ritt.
Einige hundert meter vor der Stadtmauer, stand eine kleine Hütte am Waldrand. Davor saß ein alter Mann, der einen Bogen neben sich liegen hatte und über seiner Schulter ein majestätisches Bärenfell liegen hatte.
Sally ging näher und fragte ihn wer er sei. Der alte Mann stellte sich als Kirol vor und gab sich als Jäger zu erkennen. Er schilderte sichtlich stolz wie er als junger Mann von diesem Bären überrascht wurde
und diesen wie durch ein Wunder mit seinem Bogen töten konnte. Sally hörte aufmerksam zu und fragte ihn dann über die Gegend aus und wo es sich lohnen würde hin zu reiten. Der alte Mann wies ihr den Weg richtung Nordosten, wo die Landschaft besonders schön sein sollte und es reiche Wildbestände gab.
Sally machte sich auf den Weg. Sie genoss es durch die Landschaft zu streifen und allerhand neues zu entdecken. Am späten Nachmittag beschloss sie umzudrehen und für den alten Mann noch etwas Wild zu erlegen.
Zunächst dachte sie an einen Hasen, doch unverhofft tauchte ein einiger entfernung ein Reh auf. Schnell spannte Sally ihren Bogen und brachte das Reh mit einem gezielten Schuss zur Strecke.
Schnell wurden die besten Stücke herausgeschnitten und dann ging es zurück zu der kleinen Hütte. Der alte Mann saß immernoch davor als hätte er sich den ganzen Tag nicht von der Stelle bewegt. Sally machte ein Feuer und bereitete das Reh zu während ihr der alte Mann Geschichten aus der Vergangenheit erzählte.
Plötzlich brach einige Meter entfernt ein abgehetzter Reiter aus den Bäumen hervor. Sally dachte zunächst an einen Boten doch beim genaueren hinschauen erkannte sie Kresten. Sofort musste sie laut lachen als sie ihren alten Freund erschöpft und sichtlich genervt auf seinem Pferd richtung Stadttor trotten sah. Dieser kam sofort näher und sein anfänglicher Ärger verwandelte sich schnell in wiedersehensfreude, besonders nachdem Sally ihm etwas zu Essen und einen Metschlauch reichte.
"Kresten, schön dich zu sehen? Wo kommst du denn her?"
"Ich war auf der Suche nach dir. Camulos meinte ich würde dich in den Wäldern umherstreifen finden. Doch immer als ich deine Fährte aufgenommen hatte, verschwand diese kurze Zeit später wieder.
Es ist wahrlich nicht leicht dich zu finden."
Danach mussten beide Lachen und sie erzählten sich was sie seit dem Verfall des raurischen Reiches alles erlebt hatten. So saßen sie am Lagerfeuer vor der kleinen Hütte und auch der alte Mann
hörte den beiden sichtlich interessiert bis spät in die Nacht aufmerksam zu.
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KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 20.01.2012 22:10:31 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Kresten ritt schon einige Zeit durch die Wälder Lettlands und suchte nach einen Anzeichen von Sally.
Er wusste, dass sie nur schwer gefunden werden konnte, denn sie verstand sich meisterhaft darauf, sich zu verbergen. Nicht umsonst war sie immer schon eine sehr gute Späherin gewesen. Trotzdem ritt Kresten durch die Wälder, denn so kam er auch mal aus dem Stress um das Turnier heraus. Auch hatte er Faxe in der letzten Zeit viel zu vernachlässigt, daher war er froh, dass es so geklappt hatte.
Nicht das er den Troubel als nervend empfand, es war schön, dass so viele Krieger dem Aufruf der Guttonen gefolgt waren, zu den Spielen zu kommen. Aber dann mal rauszukommen war doch entspannend.
Dennoch musste er irgendwann mal wieder zurückkehren, auch, da es langsam auf den Abend zuging.
Als er Richtung Stadt ritt, sah er schon von weitem ein Feuer bei dem alten Kirol.
"Ob er mal wieder Glück auf der Jagd hatte?" sprach Kresten mehr zu sich selbst.
Als er näherkam hörte er jedoch Stimmen, was ihn doch verwunderte. Zwar kamen manchmal ein paar Kinder zu Kirol um sich Geschichten erzählen zu lassen, doch abends hatte er eigentlich nie Besuch.
Neugierig blickte er zu der Hütte und sah wie eine Frau bei ihm war und offenbar Fleisch über dem Feuer briet.
Irgendwie kam ihm die Frau doch bekannt vor. Da erblickte sie ihn und nach einem kurzen Moment fing sie an zu lachen. Da erkannte auch Kresten sie, es war tatsächlich Sally, die da offenbar dem alten Kirol ein Abendessen machte. Er ritt zur Hütte hinüber und band Faxe an einen Pfahl, dann ging er hinüber und begrüsste seine alte Volkskameradin. Er freute sich sichtlich, sie doch noch gefiunden zu haben.
Schnell hatte er einen Metschlauch und ein Stück Fleisch in der Hand, sogleich ging es ihm besser.
So sassen sie lange zu dritt am Feuer, während Kresten und Sally sich gegenseitig ihre Erlebnisse erzälten, denn lange Zeit wahr vergangen, seit die Rauriker zerfallen waren. So sassen sie bis tief in die Nacht und der alte Kirol war ausnahmsweise mal nicht der Erzähler, was ihn aber nicht zu stören schien. Besonders Sallys Erzählungen über das Leben als Ligurerin verfolgte er wie Kresten gespannt, waren doch das interessante Geschichten, die er auch noch nicht kannte.
Später ritten Sally und Kresten dann gemeinsam in die Stadt zurück, wo sie sich trennten.
Während er zur Burg ritt, dachte Kresten daran, dass er sich auch umbedingt nochmal mit Myrddin zusammen mit Sally treffen musste, er würde sich bestimmt auch freuen sie wieder zu sehen.
Vielleicht würde sich ja eine Gelegenheit bei den Turnierkämpfen ergeben.
Ein paar Tage später...
Mittlerweile war es nochmal voller geworden in der Stadt. Die Fenni und Bosporanen waren von ihrem Manöver zurückgekehrt. Ausserdem war die Aufregung gross, den am nächsten Tag sollten die Auslosungen für die erste Turnierrunde gemacht werden. Am heutigen Tage waren alle in Feierlaune. Überall waren frühliche Leute aller Nationen zu sehen, die gemeinsam feierten und tranken. Kresten streifte auch in der Stadt herum, es gab nicht mehr viel für ihn zu tun. So ging er von Taverne zu Taverne, wenn er Krieger traf die ihm bekannt waren, so sprach er ein wenig mit ihnen und trank ab und zu einen Met mit ihnen, dann zog er weiter zu den nächsten. Ein paar Tavernen hatte er schon besucht und ein paar Met getrunken, aber davon spürte er nichts. Auch Kresten war gut gelaunt und freute sich auf die Kämpfe. So ging er also in die nächste Taverne und schaute umher, ob jemand da war den er kannte.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 21.01.2012 14:36:52 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Leise ächtzend hatte Gaya sich auf einem der Stühle niedergelassen und der Wirt brachte gerade etwas zu Essen und einen Krug Met an ihren Tisch als ein weiterer Gast eintrat und ihre grauen nur kurz angehoben wurden um nachzusehen wer es denn war. Es war ja nichts ungewöhnliches, dass Gäste hier ein und aus gingen aber dieser Gast war es sehr wohl, denn von Kresten hatte Sie es am wenigsten erwartet, dass er sich in den Tavernen herumtreibt, sondern vielmehr, dass er wohl mit seinen Freunden auf der Burg feiert. Ein lächeln zog sich über ihre Lippen und leicht wurde die Hand angehoben, doch bei dieser Bewegung erstarb auch das Lächeln auf den Lippen schon wieder und ihre Lippen gaben neuerlich einen leisen Schmerzenslaut von sich. Bei den Göttern was hatte diese Kriegerin der Fenni auch so fest zugeschlagen und genau ihren Rippenbogen erwischt eh Gaya das Schild hochnehmen konnte. Wie tausend Nadeln fühlte es sich an jedesmal wenn Sie eine Bewegung tat und dass keine der Rippen gebrochen war, grenzte an ein Wunder. "Den Göttern zum Grusse Kresten, Kindis der Guttonen. Setzt euch doch zu mir" liess Gaya verlauten und deutete mit einer leichten Handbewegung neben sich, winkte dann dem Wirt um einen weiteren Krug Met zu bestellen und begann dann damit, vorsichtig das Essen in den Mund zu schaufeln, eh es kalt werden würde. Ihr Magen machte sich auch schon deutlich bemerkbar mit lautem knurren und glucksen, hatte die junge Kriegerin doch den ganzen Tag noch nicht viel zu sich genommen und die meiste Zeit eher verschlafen auf dem Rücken des Pferdes zugebracht.
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KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 21.01.2012 17:12:08 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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Als Kresten sich umschaute sah er Gaya an einem Tisch sitzen. Sie erblickte ihn ebenfalls und winkte ihm zu, stockte dann aber und liess den Arm sinken. Kresten war verwirrt, ging zu ihr rüber. Dann erinnerte er sich dass sie ja ein Manöver hatte und laut den Berichten der anderen hatten die Bosporanen ordentlich einstecken müssen. Er konnte sich dann denken, weshaln sie gestoppt hatte zudem erkannte ihren leicht schmerzverzerrten Ausdruck als er näher kam.
Ihre Einladung annehmend setzte er sich zu ihr an den Tisch.
Hallo Gaya, ich hörte ihr seid wieder in der Stadt. wie ist es euch gegen die Fenni ergangen?
Zum Wirt gewand bestellte er auch noch einen Krug Met.
Nachdem dieseer gebracht war hörte er zu was Gaya ihm erzählte. So hatten die Bospranen viel einstecken müssen. Als Gaya von ihrem Schlachtverlauf erzählte, erinnerte er sich, wie er selber als junger Krieger ein Manöver mit den Ligurern absolviert hatte, damals bei den Raurikern. Da hatte er auch viel einstecken müssen und er konnte nachfühlen wie Gaya sich fühlen musste. Etwas Mitleid hatte er schon mit Gaya und da war noch etwas anderes, aber das konnte er nicht einordnen und verdrängte es. Das Gespräch ging dann zum anstehenden Turnier und sie sprachen darüber, bei wem sie sich Chancen errechneten und bei wem nicht.
Kresten kannte natürlich ein paar Kämpfer mehr, da ihm ja die Guttonen und Ligurer bekannt waren und auch Gaya konnte er einschätzen. So kamen sie auf ein anderes Thema.
Kresten hatte bei einem älteren bosporanischen Krieger, den er nicht kannte ein seltsames graues, fürchterlich grosses Tier mit einem Schlauch am Kopf gesehen, was sogar um ein vielfaches stärker als die Wilden Fjordpferde aussah.
So fragte er Gaya danach und war gespannt was sie ihm erzählen würde.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 22.01.2012 22:34:12 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Endlich war es soweit. Das Turnier ging in die erste Runde. Gleich 3 Disziplinen waren für den ersten Tag angesetzt. So wurden bei den Duellen die Zweikampffertigkeiten geprüft, beim Kampf zu Pferde wurden Ross und Reiter auf ihre Stärke getestet und im Massenkampf galt es im Durcheinander einen überblick zu behalten.
Endlich war Sally an der Reihe. Ihr Gegner war ein ihr unbekannter Kriger der Fenni, der auf den Namen Atreides hörte. Sorgsam musterte sie ihren Gegner um mögliche Schwächen herauszufinden und dem Kampf schnellstmöglich ein Ende zu setzen. Dann ertönte das Signal und Sally attackierte ihr Gegenüber ohne zu zögern mit einer Batterie von Schlägen. Atreides wurde dadurch anscheinend überrascht und hatte offensichtlich Mühe die schnellen Schläge abzuwehren, geschweige denn zu kontern. Dies gelang ihm auch erst recht spät. Dann wogte der Kampf noch einige Zeit ausgeglichen hin und her, doch Atreides war bereits zu angeschlagen um dem Kampf noch die entscheidende Wende zu geben, so dass er aufgeben musste.
Später am Tag fand der Kampf zu Pferde statt. Das war keineswegs Sally's stärke und das wusste sie auch. Als sie dann auch noch Camulos als Gegner zugewiesen bekam war schnell klar, dass dieser Kampf vorbei war noch ehe er begann.
Sally hatte dem erfahren Kämpfer und seinem ebenso erfahrenen Pferd nichts entgegen zu setzen und wurde sehr schnell aus dem Sattel katapultiert.
Im Massenkampf hatte Sally mehr Erfolg. Alle Krieger stürmten wie wild aufeinander zu um sich in einem unübersichtlichen Haufen gegenseitig aufzumischen. Die ganze szene erinnerte mehr an eine Kneipenschlägerei als an einen Wettkampf.
Sally war geschickterweise etwas zurück geblieben, so dass sie einige Zeit kaum an dem ganzen Tumult beteiligt war. Nacheinander fielen einzelne Kämpfer aus und auch Sally bekam langsam mehr zu tun. So wurden einige Hiebe ausgetauscht.
Dann kam Camulos auf sie zu. Offensichtlich war er beteits angeschalgen und Sally erwartete, dass er wie ein verwundeter Stier über sie herfallen würde. Schon kamen die ersten Hiebe und Sally verpasste es sich rechtzeitig weg zu ducken so dass sie einen heftigen Treffer an den Kopf bekam. "Das war es dann wohl", dachte sich Sally. Doch Camulos, der auf Sally konzentriert war, wurde von einem anderen Kämpfer auser Gefecht gesetzt.
Das gab Sally die Zeit sich wieder zu sammeln und wieder mitzumischen. Inzwischen hatte sich das Feld schon sehr gelichtet. Ausßer Sally standen noch Mephisto und ein ihr unbekannter Krieger auf dem Platz.
Mephisto zögerte auch nicht lange und griff energisch an. Dabei bekam Sally einen schmerzhaften Treffer an den Oberschenkel, konnte jedoch auch einen Hieb an Mephistos' Arm anbringen.
Zudem traf sie, eher zufällig im Umfallen, auch den anderen Krieger, der Sally vermutlich aufgrund deren sturzes verfehlte und dafür Mephisto vernichtend traf.
Kurz darauf bekam Sally wieder einen Treffer an genau die gleiche Stelle an ihrem Bein, sodass sie der Erschöpfung immer näher kam. Mit letzter Kraft schaffte sie es ihrem Gegner einen Schlag zu versetzen, der ihm beinahe den Rest gab.
Doch obwohl sich dieser kaum noch auf den Beinen halten konnte sah Sally in seinen Augen, dass aufzugeben keine Option für ihn wäre, so dass Sally den wankenden Leib in den Staub schickte.
Sally blickte sich um und bemerkte zu ihrem erstaunen, dass sie die letzte war, die noch halbwegs stehen konnte.
Später am Abend saß Sally in einer Taverne um ihre Schmerzen mit Met zu betäuben und sich gedanklich auf den nächsten Tag orzubereiten. Sie hoffte dort noch einige ihrer Gegner wieder zu sehen und villeicht mit ihnen ins gespräch zu kommen und ihnen ihren Respekt zollen zu können, vor allem
Atreides und ihr letzter Gegner im Massenkampf, der, wie Sally später erfuhr, als Balios bekannt war und dem Volke der Bosporanen angehörte.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 23.01.2012 00:38:15 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Gaya erzählte Kresten von der Schlachtpleite, welche gegen die Zahl der Fenni durchaus abzusehen war denn das Volk der Bosporanen war noch weit davon entfernt gefürchtet zu sein, auch wenn diesesmal die erfahrensten Krieger des Volkes im Heer zusammen unterwegs waren. Immer wieder brachte der Wirt neuen Met und die Zunge der jungen Kriegerin lockerte sich mehr und mehr, und Sie redete wie ein Wasserfall, was man an ihr kaum kannte denn sonst war Sie eher zurückhaltend, verschlossen und still, brütete zumeist über irgendwelchen Karten oder lief gedankenverloren durch die Landschaft. Es war seltsam denn so viel hatte Gaya wohl die ganze Zeit nie geredet wie an diesem Abend und Sie musste Kresten wohl schon langsam aber sicher gewaltig langweilen mit ihren Erzählungen. Irgendwann kam der Wirt und warf dann beide doch aus der Taverne, mit den Worten, dass auch er Schlaf verdient hätte und Gaya stolperte unsicher nach draussen, denn der Alkohol hatte ihr gut zugesetzt. "Ich .... herrje ich glaube ich vertrage doch nicht soviel" murrte Sie und lehnte sich gegen die Hauswand und blickte Kresten an, begann direkt darauf zu kichern. "Meinst du das wirkt bei meinem Duellgegner auch? Vielleicht habe ich dann leichteres Spiel im Turnier" feixte die Kriegerin und begann dann schallend zu lachen allein bei der Vorstellung wie ihr Gegner auf Sie zu torkeln würde im Duell. Wobei ihr Gegner wäre aller wahrscheinlichkeit ein trinkfester Krieger und somit wurde auch diese Idee ganz schnell wieder verworfen. Langsam stiess Gaya sich von der Hauswand ab und hakte sich bei Kresten unter denn alleine hätte der Weg wohl ewig gedauert. "Bringst du mich noch ins Lager? Ich fürchte ich komm da alleine erst in einer Woche an" kicherte Sie erneut und begann ihn förmlich in die Richtung zu ziehen in die es gehen sollte.
Tage Später....
Das Turnier war nun also gekommen und die Losung war bekannt. Ihr Gegner war ein junger Guttone und wenn Sie ihn so betrachtete wurde ihr doch ein wenig mulmig denn er war deutlich besser gerüstet als Sie selber auch wenn Gaya den Speer durchaus beherrschte. Im Tjosten sollte es dann direkt gegen Balios gehn und auch da rechnete Sie sich keinerlei Chance aus, denn das grosse Tier gegen ihr Pferd würde wohl eher ein Kunsttück werden das Pferd unter Kontrolle zu halten und nicht schon vorher zu Boden zu gehen. Und so war es dann auch, Blakaldur war zwar nicht gerade erschrocken aufgrund des Elefanten aber die Schläge die Sie einstecken musste waren auch nicht ganz ohne und einer davon hob das Leichtgewicht dann auch tatsächlich aus dem Sattel. Ein dumpfer Aufprall kündete davon und der Boden des Turnierplatzes wurde von Gaya geküsst. Manch ein Mann hätte sich wohl eher gewünscht nun Boden zu sein aber der Schmerz der ihre Seite dabei durchfuhr war auch nicht gerade ein Spass. Keuchend und hustend erhob Sie sich aus dem Dreck und fluchte dann los wie ein Rohrspatz, das Pferd war bereits von ihren Leibgarden wieder eingefangen und mit einem Schwung wurde Sie wieder auf dessen Rücken gehoben. Heftig riss die junge Kriegerin das Tier herum und trieb es in vollem Galopp auf Balios zu, versetzte ihm einen ordentlichen Hieb mit der Keule doch dieser war schnell genug so dass er den Schlag abblocken konnte. Somit war zumindest der Teil des Turniers für Sie gelaufen, denn Balios konnte den alles entscheidenden Treffer landen. Das Duell verlief deutlich besser und Sie konnte den Gegner aus dem Turnier werfen, im Massenkampf hielt Sie sich erstaunlich lange auf den Beinen, musste aber sich irgendwann eingestehen, dass die anderen Krieger deutlich stärker und erfahrener waren auch wenn das ganze mehr einer Kneipenprügelei glich als einem geordnetem Kampf. Ein wildes durcheinander eben. Am Ende des Tages stand also dann fest wer als nächstes in den Duellen aufeinander treffen würde und ihr Gegner würde Kresten sein. ~Na prima~ dachte Gaya sich und runzelte leicht die Stirn. Sie konnte ihn nicht wirklich einschätzen, aber er war um einiges erfahrener als Sie selbst und der Kampf würde gewiss spannend werden.
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