KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 23.01.2012 01:32:35 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Kresten hörte Gaya zu wie sie ihm von der Schlacht erzählte. Nachdem sie mit dem Essen fertig war tranken sie dabei weiter Met. Ihre Erzählungen wurden immer ausführlicher, doch fand Kresten das nicht besonders schlimm. Er genoss es hier zu sitzen und ihr zuzuhören und ab und zu auch etwas zu sagen und dabei Met zu trinken. Das seltsame Gefühl kehrte langsam zurück, da es aber eher angenehm war versuchte er nicht mehr es zu verdrängen. So ging der Abend schnell in die Nacht über und es wurde langsam Zeit sich zur Ruhe zu begeben, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein.
Auch der Wirt war dieser Meinung und setzte sie höflich, aber bestimmt vor die Tür.
Beide hatten sie grössere Mengen an Met getrunken, jedoch war es bei Kresten nicht wirklich schlimm, da er öfter viel trank auf festen und daher eher damit klar kam. Anders sah das bei Gaya aus, die jetzt im Stehen merkte, wie viel sie getrunken hatte und sich an die Hauswand lehnen musste. Dann stiess sie sich ab und hakte sich bei ihm unter, fragte ihn ob er sie noch zu den Zelten bringen würde, da sie befürchtete den Weg nicht zu finden. Gleichzeitig nahm sie ihm die Entscheidung auch schon wieder ab indem sie ihn einfach in die Richtung mitzog, in der die Lager waren. Kresten liess sie gewähren, freute er sich doch noch ein bisschen mit ihr durch die Nacht zu gehen und ausserdem hätte er sich wirklich Vorwürfe gemacht, wenn die sich verirren würde.
Kein Problem Gaya, es wäre mir ein Vergnügen dich zu deinem Zelt zu bringen.
So gingen sie durch die dunklen Gassen, kaum einer war noch draussen unterwegs. Sie führten ihr Gespräch fort und sprachen über dies und jenes, über das Turnier, die Auslosung dafür und den schönen Sternenhimmel. Irgendwann kamen sie dann an ihrem Zelt an.
Hier sind wir dann also. Der Abend mit dir war sehr schön und ich würde das gerne einmal wiederholen. Ich wünsche dir nun eine ruhige Nacht und einen geruhsamen Schlaf.
Nach der Verabschiedung verschwand Gaya in ihrem Zelt und Kresten ging zurück zur Burg. Dabei grübelte er immer wieder über das Gefühl nach, weil er immer noch nicht wusste was es bedeutete.
Zwar glaubte er so etwas schon einmal gespürt zu haben, doch konnte er es nicht einordnen und es musste viele Jahre zurückliegen. Derartig verwirrt erreichte Kresten die Burg und legte sich auch zur Ruh.
Tage später, der erste Abend des Turniers...
Heute hatte das Turnier der Guttonen seinen Auftakt gehabt. Los ging es mit dem Massenkampf.
Nach dem Startsignal liefen alle Teilnehmer aufeinander zu und hieben wild durcheinander los. Kresten versuchte sich etwas herauszuhalten doch fand er sich plötzlich mitten im Gewühl wieder. Nun hatte er keinen Platz mehr mit seinem langen Speer Hiebe zu blocken, geschweige denn welche auszuteilen. so hagelte es nur so Hiebe von allen Seiten und er musste schnell viele Treffer einstecken. So musste er bereits früh aus dem Kampf ausscheiden und gab auf. Am Rande stehend beobachtete er den weiteren Verlauf des Kampfes. So konnte er beobachten, wie mit Myrddin, Kasomir, Tarasios und Nechbet die letzten Guttonen schnell hintereinander ausschieden und nun nur noch drei der Erwartungsgemäss starken Liguerer, ein Bosporane und eine Fennikriegerin, mit Namen Kyreia wie er später erfuhr, standen. Erstaunt beobachtete er wie der Bosporane Camulos, die Kyreia und Mephisto zum aufgeben zwang.
Nun stand nur noch er und seine alte Volksgefährtin Sally. diesmal jedoch zog er den Kürzeren und musste sich Sally geschlagen geben, die damit die Siegerin des Massenkampfes war.
Danach standen die Kämpfe zu Pferde an. Dort war Szun Tzu, einer der wenigen jungen Krieger bei den Guttonen, sein Gegner. Jedoch konnte dieser der Erfahrung von Kresten nicht viel entgegensetzen und nach nur drei Runden war der Kampf schon entschieden.
Kresten schaute sich noch den Kampf mit Gaya an, den sie hatte einen wahrlich ungewöhnlichen Gegner.
Das seltsame Tier, welches ihm von Gaya als Elfant vorgestellt wurde, war einfach riesig und sah ungeheuer stark aus. Balios, so war der Name des bosporanischen Reiters, der Gleiche der im Massenkampf Zweiter geworden war, sass obenauf. Der etwas ungleiche Wettkampf begann und Gaya hielt sich sehr gut. Doch dann wurde der Vorteil von Balios sichtbar und er schickte Gaya schnell in den Staub. Nachdem feststand, das er gewonnen hatte, betrachtete Kresten das Tier mit einem etwas mulmigen Gefühl, stand Balios mit dem Elefanten nun als sein Gegner in der nächsten runde des Turniers fest.
Nach den Pferdekämpfen ging es weiter mit den Duellen. Hier hatte Kresten Tarasios als Gegner, der im Duell schnell besiegt war. Zwar kämpfte er wacker und landete auch ein paar Treffer aber im Endeffekt hatte Kresten die grössere Erfahrung und mehr Ausdauer, was ihm zum Sieg verhalf.
Nachdem auch die Duelle alle absolviert waren, stellte Kresten amüsiert fest, dass Gaya seine Duellpartnerin der nächsten Runde sein würde. Er freute sich schoin darauf, denn das würde sicher ein interessanter Kampf werden.
Mittlerweile hatten auch Neuigkeiten vom Jungkriegerturnier die Runde gemacht, dort hatte Ares, der Regent der Fenni den Massenkampf für sich entscheiden können.
Nun fing man wieder überall an zu trinken und zu feiern, die Krieger gingen umher und prahlten wieder mit ihren Kämpfen und Duellen und es versprach ein lustiger Abend zu werden.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 26.01.2012 09:12:29 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Ein Sieg im Massenkampf und ein Sieg im Kampf zu Pferde - ich denke, wir können mir uns zufrieden sein.
Mephisto und die anderen Ligurer saßen abends zusammen in Leas Taverne. Für alle von ihnen war das Turnier vorbei, im Einzelkampf waren sie dieses Mal nicht sonderlich erfolgreich gewesen, dafür hatten sie beide andere Disziplinen für sich entscheiden können. Camulos wirkte zufrieden mit seinen Ligurern.
Auch Mephisto selbst war zufrieden mit dem Turnier, weniger zufrieden war er allerdings, dass das Fjordpferd, von dem Camulos ihm erzählt hatte, nicht mehr dort war, als er an den Reitställen ankam, um es zu begutachten. Gerne hätte Mephisto solch ein edles Tier von derartiger Größe gekauft, doch die Pferde dieser Rasse, die es nun noch zu kaufen gab, waren alle recht klein und Mephisto befürchtete, dass er damit nicht noch einmal gegen einen Balios auf einem Elefanten gewinnen können würde, wie es ihm auf seinem Steppenpony Reißer gelungen war. Mephisto war bereits, viel Silber für ein neues Pferd auszugeben, aber dafür musste es seinen hohen Ansprüchen auch komplett genügen. Ob er auf dem Rückweg vielleicht irgendwo eines finden würde?
An alle Facebook-Fetischisten: "Wenn ein Dienst kostenlos ist, bedeutet es, sie machen Geld mit Ihnen und Ihrer Information" (http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_socialnetworks/facebookhack100.html)
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Letzte Änderung: 2012/01/26 09:12 von Mephisto.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 27.01.2012 00:28:49 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Tags darauf ging Kresten zum Turnierplatz, wo Gaya ihn schon erwartete.
Kurz begrüssten sie sich, da kam auch schon das Signal zum bereitmachen.
Nach dem Startsignal fingen sie sich an zu umkreisen. Beide belauerten sich gegenseitig und er wusste, das würde ein schwerer Kampf werden. Zwar war er älter und hatte mehr Erfahrung, dafür war sie schneller und hatte mit ihrer Schild-Speer-Kombination einen Vorteil gegen seinen langen Speer. Aufmerksam ging er also im Kreis, immer auf eine Lücke in Gayas Verteidigung wartend. aber auch sie war offenbar vorsichtig, denn sie gab sich keine Blösse. So bestand der Kampf anfänglich nur aus Finten und Ausfallschritten.
Plötzlich stolperte Gaya und hob ihr Schild ein wenig um das Gleichgewicht wiederzubekommen. Da schnellte Kresten schon vor und verpasste ihr einen tüchtigen Stoss. Sofort danach konterte Gaya jedoch und liess eine schnelle Folge von Schlägen auf ihn prasseln. So schnell konnte er gar nicht blocken und so steckte er kurz hintereinander vier Schläge ein. Dann fand er wieder zurück in seinen Takt und zwang Gaya mit ein paar Stichen zurück. Wieder umkreisten sie sich, doch forderten die Treffer bereits ihren Tribut. Kresten hinkte ordentlich und auch Gaya bewegte sich nicht mehr so flüssig wie am Anfang. Allerdings atmete sie noch ganz ruhig, während Kresten schon fast schnaufte wie normal nach einer Schlacht. Er wusste er würde inicht mehr lange durchhalten und dass er nun schnell den Kampf beenden musste. So trat er vor, vollführte eine Finte nach links und stiess dann doch nach rechts zu. Gaya folgte der Finte und wurde getroffen, doch auch dieses Mal setzte sie sofort zum Konter an. 2 schnelle Treffer und Kresten lag auf dem Boden.
Da blieb er auch erstmal und schnaufte ordentlich durch, während seine Sicht langsam wieder klar wurde.
Dann rappelte er sich wieder auf und ging zu Gaya um ihr zu gratulieren. Dabei lächelte er sie an, bei ihr störte es ihn nicht so, dass sie ihn rausgeworfen hatte. ausserdem hatte er einen guten Kampf geliefert, denn die Menge tobte. Viel Zeit zum Verweilen hatte er aber nicht, es ging gleich weiter zur Tjost-Arena.
Dort sollte er gegen Balios antreten. Während er Faxe bereitmachte sah er zu dessen Zelt herüber, wo er mit seinem grossen Elefanten stand.
Kurze Zeit später standen sie sich gegenüber und der erste Durchgang begann.
Direkt schätzte er die Entfernung falsch ein und statt Balios zu treffen bekam er dessen Keule ab. Der Hieb war so stark, dass die Keule brach, doch Kresten konnte sich noch im Sattel halten.
Auch die nächsten zwei Runden vergingen ohne Treffer. Im vierten Durchgang lag Kresten dann am Ende auf dem Boden und am Ende des sechsten Durchganges war es entschieden. Kresten ging als Verlierer vom Platz und Balios liess sich feiern.
Am folgenden Tag verbrachte er die Zeit hauptsächlich damit, die Halbfinal-Kämpfe zu beobachten.
Erstaunt beobachtete er so, wie eine Kriegerin der Fenni, Kyreia im Duell Camulos besiegte. Und auch Gaya schaffte gegen Nechbet den Sprung ins Finale. Mit Nechbet schied auch der letzte guttonische Krieger aus dem Turnier aus. Aber darüber war keiner wirklich traurig, erwartete man doch nun spannende Finalkämpfe. Wie er hörte gab es bei den Jungkriegern die gleiche Konstellation wie hier, nämlich ein Fenni-Krieger gegen einen Krieger der Bosporanen. So waren alle gespannt auf den nächsten Tag. Ersteinmal aber wurde abends wieder gefeiert und getrunken. Kresten ging wieder überall umher, hielt da ein Gespräch und trank dort einen mit und nutzte die Zeit um mit so vielen Leuten wie möglich zu sprechen. Lange sass er bei den Ligurern und trank mit ihnen, schliesslich würde er sie wohl nun wieder länger nicht wiedersehen. Dort wurden Mephisto und Sally ordentlich gefeiert, da sie jeweils einen Turniersieg errungen hatten. so verging der Abend recht schnell.
Der Tag der Final-Kämpfe...
Es schien fast so, als sei noch mehr Volk an der Arena als in den Tagen zuvor, als Kresten wieder zur Arena schritt um den Finalkampf zu sehen. Er selbst würde ihn eröffnen und den Kämpfern vorher noch Glück wünschen. Seinen alten Gefährten und Leibwächter Morcant hatte er zu den Spielen der Jungkrieger geschickt, er sollte dort gleiches machen und dem Sieger von ihm gratulieren und seinen Preis überreichen.
Als Kresten auf dem Platz stand kamen die 2 Finalisten zu ihm, beide wirkten recht entspannt.
Er wünschte ihnen beiden viel Glück. Nachdem sie dann Startaufstellung bezogen hatten, gab er das Signal und entfernte sich vom Kampfplatz. Sofort startete ein wildes Gefecht der beiden noch recht jungen Kämpferinnen. Der Kampf wogte hin und her und es war am Anfang nicht abzusehen, wer gewinnen würde. Dann jedoch gewann Gaya langsam die Oberhand und besiegte am Schluss Kyreia.
Kresten betrat wieder das Kammpffeld und trat zu den beiden, beglückwünschte Gaya und auch Kyreia für den guten Kampf und den 2. Platz. Dann fingen alle wieder an zu feiern, die Turniersieger der einzelnen Disziplinen wurden heute vielfach gelobt und auch die anderen Teilnehmer fanden wieder Zuhörer und erzählten ihre Geschichten von Duellen, die bei jedem mal ein bisschen besser für sie ausgingen. Kresten grinste, hatte er doch bei dem ein oder anderen selber den Kampf gesehen, doch freute er sich, dass alle ihren Spass hatten.
Er selbst zog sich etwas zurück und setzte sich in ein offenes Zelt. Von dort beobachtete er das Treiben, während er Met trank. Plötzlich hörte er Schritte...
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 27.01.2012 11:42:32 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Das Turnier war für Camulos wenig erfolgreich verlaufen und er sah ein, dass er wohl so langsam doch alt geworden war und für diese Spielereien nicht mehr flink genug war. Er sehnte sich nach einer ordentlichen Schlacht, dort konnte man noch seinen Mann stehen, nicht in diesen Freundschaftskämpfen, das sollten in Zukunft die Jungen unter sich ausmachen. Nochmal würde Camulos sich nicht diese Blöße geben.
Er versammelte seine Ligurer und bereitete sie auf die Heimreise vor, große Pläne schwierten Camulos im Kopf herum und diese galt es nun in die Tat umzusetzen.
So schlenderte er zusammen mit Klein-Camulos durch die Tavernen und Zeltstädte auf der Suche nach Kresten, dann endlich fand er ihn und trat auf ihn zu.
Moinsen Kresten,
ist das Turnier nach deinen Vorstellungen verlaufen? Wie ich hörte blieb es größtenteils friedlich, nur gestern Abend soll es zu einer größeren Keilerei an einer der Tavernen gekommen sein. Ich darf stolz berichten, dass dieses Mal kein Ligurer seine Finger im Spiel hatte.
Mein Weg führt mich hierher, denn meine Männer und ich machen uns wieder auf den Heimweg, lang ist die Reise und fern die Heimat. Ich danke dir für das Wiedersehen und wünsche dir weiterhin viel Erfolg und einen wachen Geist für die Zukunft der Guttonen, das packste schon.
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 28.01.2012 00:09:17 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Das Turnier endete für Sally mit einer knappen Niederlage gegen Kyreia bei den Duellen. Diese Niederlage war jedoch kein Anlass betrübt zu sein. Nein, Sally freute sich Teil eines hervorragenden
Turnieres gewesen zu sein und beglückwüschte auch alle Sieger, wie auch sie selbst Glückwünsche für den gewonnen Massenkampf erhielt.
Doch am meisten freute sich Sally darüber, ihre alten Freunde nach so langer Zeit endlich einmal wieder sehen zu können. Zwar war kein Treffen mit Myrddin zustande gekommen, doch hatte Sally alles nennenswerte von Kresten erfahren,welchen sie einige Male traf. Zuletzt bei einem kleinen Duell in dem Sally ihren Gegner zwar letztendlich bezwingen konnte, Kresten allerdings auch ordentlich austeilte. Doch war der Sieg eindeutig und Sally sagte lächelnd zu Kresten, dass es villeicht Zeit wäre von der Zweihandwaffe auf einen Schild mit einer Einhandwaffe umzusteigen, wie es auch Sally vor einiger Zeit getan hatte. Nach dem Duell redeten sie noch eine Weile miteinander. Beiden hofften sich irgendwann wieder zu sehen oder wenigstens voneinander zu hören, auch wenn dies doch eher unwahrscheinlich war. Sally hatte von Camulos bereits die Order zu Heimkehr erhalten, wie es schien hatte der ligurische Anführer wieder einmal höher gesteckte Ziele im Auge.
So machte sich Sally, nachdem sie sich noch schnell bei Kresten verabschiedete, auch schnell zum vereinbarten Treffpunkt der kleinen ligurischen Schar auf, damit diesse dann gemeinsam den Heimweg antreten konnte.
Nach einiger Zeit waren die vier Krieger versammelt und machten sich gemeinsam auf den Weg zurück in die Heimat um zu sehen, welche neuen Abenteuer wohl auf sie warteten.
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KRIEGER-RAT
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Re:Guttonische Spiele der Freundschaft 29.01.2012 00:38:31 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Er drehte sich um und erkannte Camulos, der da auf ihn zu trat.
Hallo Camulos, alter Freund. Dabei betonte er das "alter" besonders und grinste.
Nun, ich denke mit dem Turnier können wir zufrieden sein. Zwar haben sich die Guttonen nicht so ganz gut geschlagen, jedoch waren viele Freunde zu Besuch und der ein oder andere neue Kontakt wurde auch geknüpft.
Das keiner deiner Ligurer bei der Keilerei gewesen war ist schon fast unglaublich. Sonst seid ihr doch immer ganz vorne mit dabei.
Ich wünsche euch nun eine sichere Heimreise und solltet ihr unterwegs bei den Boiern vorbeikommen, so richtet dort Grüsse von mir aus. Ich hoffe das war nicht das letzte Mal das wir uns sehen, irgendwann und irgendwie wird das schon wieder.
Auch dir weiterhin viel Glück mit deinen Ligurern, man munkelt in den letzten paar Tagen von Grenzstreitigkeiten. Dann hast du ja wieder was zu tun wenn du zurück bist.
Also dann. Gute Reise.
Nach einem Handschlag drehte sich Camulos um und ging davon um aufzubrechen.
So sass Kresten nach und dachte nach, über den Tag und das Turnier. Ihm kam das Duell in den Kopf, als er nachmittags gegen Sally gekämpft hatte. Es hatte einige Zeit gedauert, aber am Schluss hatte Sally ihn besiegt.
Danach hatten sie sich noch eine Weile unterhalten, worauf hin Sally ihm den Umstieg auf eine Einhand-Waffe-Schild-Kombination vorschlug. Lächelnd hatte Kresten auf seinen Speer geblickt, war mit der Hand über die Scharten an der Spitze und die Kerben an der Stange gestrichen. Schon viel hatte dieser Speer mit ihm durchgestanden und so sollte es auch weitergehen.
Danke für den Tipp Sally, aber ich habe mich so an diesen Speer gewöhnt, dass ich jetzt nichts mehr anderes machen möchte. In der Schlacht kann ich immer noch sehr gut austeilen und bin damit noch flinker als der ein oder andere Jüngere mit Einhandwaffe. Vielleicht wird mal die Zeit kommen das ich umsteige, aber das wird dann wohl noch ein Weilchen dauern.
Kurz danach war Sally ihre Sachen packen gegangen, denn die Ligurer wollten ja bald aufbrechen.
So sass er in Gedanken, als Sally wieder zu ihm trat. Er schreckte etwas hoch und drehte sich zu ihr, sie war auch gekommen um sich zu verabschieden. Viel Zeit war nicht mehr und sie musste direkt weiter, so wechselten sie nur noch ein paar Worte und dann verabschiedeten sie sich voneinander. So ging auch sie davon, Camulos hinterher und Kresten schaute ihr etwas traurig nach. Immerhin hatten sie jahrelang als raurische Krieger zusammengearbeitet. Nun viel es ihm schwer sie wieder gehen zu sehen, wohl wieder einmal für eine lange Zeit.
Dann riss er sich zusammen und stand auf, ging zu den restlichen Feiernden herüber. Das war jetzt seine Heimat, hier war er Kindis und es war auch noch einiges zu tun. Doch erstmal feierte er noch lange mit den Anderen und erst spät in der Nacht wankte er zur Burg zurück.
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