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THEMA: Re:Glück in der Liebe?
 
Tuitino Smaragdis

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Glück in der Liebe?      15.08.2010 20:54:42 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Eine Hundertschaft von Schiffen fand sich vor der Hafenstadt Thessaloniki wieder. In einem Monat würden sie aufbrechen, so stand es in den Annalen der Hellenen geschrieben, die sich auf einem alten Tisch mit einer Platte aus Ebenholz, auftürmten. Schwacher Fackelschein, nicht mehr, war die Lichtquelle der obligatorisch angelegten Unterkunft die wenig Fürstliches mit sich brachte. Dimos, Orion, Arachne und eine handvoll Kapitäne bildeten einen Halbkreis um ihren König, während dieser mit einem Finger die Route an der türkischen Küste in Richtung Phönizien „aufzeichnete“ und das ständige Bejahen erwartete. Traitos war zwar nie ein Mann zur See gewesen, allerdings verlangte seine Zeit als Strategos des Militärischen mit dem damals genannten Erzfeind, den Phrygiern, gerade um die Ägäis die Kenntnis von ihm ab, zu wissen wovon er da gerade sprach. Wie erwartet, hatte niemand der dort anwesenden Personen einen Einwand vorzubringen.

„Es wird eine lange, lange Seereise auf die unseren zukommen.“ eröffnete Traitos die Nachbesprechung. „Der Proviant muss eingeteilt werden. Die nächste Möglichkeit Lebensmittel aufzuladen finden wir in Kilikien.. bei den Piraten. Die Phrygier würden sich die Finger nach uns lecken, wenn wir dort, mit weit mehr als 40 (000) Mann, geschwächt durch Hunger und Durst, auf die Suche nach Nahrung gehen. Ich denke ich kann darauf verzichten die Folgen zu erörtern.“

„Herr, Traitos, wenn denn ein Unwetter uns erfasst und uns zwingt an Land zu gehen?“ sprach der Strategos Archegetes und zog die Nase kraus, ob der kommenden Antwort.

„Dann hofft darauf das Ares den Überlebenden einen starken Arm schenken möge. Nach der Niederlage zu Athen befinden wir uns kaum mehr in der Situation einen Kampf auszufechten, ehe wir nicht wieder erstarkt sind. Ich meine sogar, dass die Aussage von dir getan wurde, Dimos. Es gibt kein Versagen, nicht dieses Mal. Die Götter werden uns ihre Winde senden um ihr Volk gen Osten zu tragen. Sprechen sie sich gegen uns aus, werden wir ohnehin nicht sehr weit kommen.“

So ging es noch eine ganze Weile. Während Arachne, voller Schmerz stetig aus den Fenstern blickte und dem Wind lauschte während, der Regen peitschend gegen das Gemäuer brach, unterhielten sich die Kapitäne sowie Strategen über eventuelle Rückzugsorte, unter anderem Zypern sowie Antiochia. Mit der aufkommenden Nacht jedoch, sollten die Stimmen verstummen und die Anzahl derer, die dem Archon und seiner Gemahlin in der Unterkunft Gesellschaft leisteten schwinden. Letzte Briefe mussten verfasst, letzte Instruktionen nach außen gegeben werden, um sich in den kommenden Tagen einzig und allein auf die Wanderung eines ganzen Volkes vorzubereiten.

„Ein jeder verlässt den Raum. Ausnahme hierbei: Dimos sowie Arachne. Ihr wisst was zu tun ist, Männer und weiteres werden wir zur morgigen Mittagsstunde bei der Werft besprechen.“

Und so wie der Archon gesprochen hatte, so ward es geschehen. Der schlecht beleuchtete Raum war binnen weniger Minuten gänzlich geräumt. Einfache Handbewegungen seitens des Königs in Richtung eines Sessels, forderten den Feldherren auf sich zu setzen. Traitos währenddessen hatte die wenigen Schritte vom Tisch zu einem der spärlich angelegten Fenster getan, an dem seine Gemahlin beinahe stoisch stand, um einen Arm um ihre nackten Schultern zu legen und ihr ein wenig Mut für die kommende Odyssee zuzusprechen.

„Du benötigst ein Weib, Dimos. Zu lange schon trauerst du Helena hinterher..“

Dimos lupfte beide Brauen in die Höhe, ehe er sich mit Daumen und Zeigefinger über den gestutzten Bart fuhr und den Kopf zur Seite lehnte.

„Zudem benötigt Griechenland gerade jetzt eine gewisse politische Sicherheit. Wir stehen alleine da, können uns nicht auf vertragliche Posten die unseren Status als Souverän schützen beziehen. Bald findet man uns in Kleinasien.. Dort muss vieles geändert werden, vieles muss getan werden und dich ziehe ich noch vor mir zur Pflicht.. Binde dich in einer Zweckehe, von mir aus entdecke auch die Liebe neu, aber tue, wofür Brüder und Schwestern dir einst danken werden.“

Dimos schüttelte den Kopf, nicht jedoch ohne den eigentlichen Sinn dieser Ansprache zu verkennen. Es war mehr die peinliche Berührung die ein jeder Mann seines Standes empfinden würde, der von seinem König aufgefordert wurde dem Land und sich selbst durch einen solchen Bärendienst hilfreich zu sein.

„An wen hast du gedacht?“ - brachte er knapp hervor, wissend, dass der Archon derlei nicht einem Zufall überlassen würde.

„An die Volkstribuna Roms.. Tarja Sextus.“


Traitos Smaragdis,
ehem. Heerführer Griechenlands,
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Tuitino Smaragdis

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Re:Glück in der Liebe?      16.08.2010 19:28:24 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
QUOTE:


An die Tribuna Tarja Sextus,

Ich, Traitos Smaragdis, Archon der Griechen und Erbe Alexanders, schreibe Euch, Tarja, aus dem Heerlager zu Thessaloniki, Griechenland.

Wie man vielleicht auch in Rom vernommen hatte, sieht es derzeit schlecht um die hellenistische Kultur aus. Germanen überfielen uns im Auftrag der Etrusker, wie man unschwer vermuten möchte und raubten den meinen die Grundlage für ein fortbestehen unseres Volkes auf unserem heiligen Boden, weshalb wir uns in die missliche Lage gezwungen sehen Griechenland aufzugeben und neue Länder zu erschließen. Fern der Barbarenstämme werden die letzten meines Volkes aufatmen können, endlich. Diese Geschichte soll jedoch weniger von Bedeutung für Euch inne haben, als der Fakt, das man die letzte, griechische Bastion fortan in Syrien entdecken wird. Weshalb? Dies möchte ich rasch beantworten.

In Athen spricht man von einer Frau, deren Erscheinung den Göttern schmeicheln würde. Jung und straff ist ihre Haut und rot-golden leuchtet das offene Haar, wenn Apollon sein Licht auf sie richtet. Weder trägt sie die Insignien der Ehe und auch heißt es, wäre sie jungfräulich geblieben. Als einer meiner Mannen nach dem Namen fragte, so sprach man deutlich: Tarja Sextus, Volkstribuna Roms!

Als ich diesen Namen vernommen hatte, runzelte ich die Stirn. Volkstribuna Sextus? Eine solch hochrangige und wenn man den Gerüchten glauben schenken möchte, hübsche Römerin wäre mir in Epirus, Sterea oder Akarnania doch aufgefallen? Augen und Ohren Griechenlands wollten mich jedoch alsbald daran erinnern, dass der politische Aufstieg nach dem Verschwinden des Ronius Primus geschehen ward. Ebenso wurde behauptet das ihr nicht den Legionen in Hellas gedient hattet..

Wie dem auch sei, ehrenwerte Tribuna. Ich würde Euch herzlich gerne nach Tyros einladen und mich selbst, durch mein braunes Auge, davon überzeugen wie sehr die Händler und Soldaten, die Dichter und Sänger im Recht liegen, wenn sie von der einzigartigen Schönheit der Tarja Sextus berichten.

Es grüßt aus Athen, der einst schönsten Stadt der Welt..

Traitos Smaragdis



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Tarja Sextus

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Re:Glück in der Liebe?      17.08.2010 09:50:02 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Tarja fühlte sich geschmeichelt, dass soviel schönes und gutes ihr nachgesagt wird, dass sogar Dichter es besingen. Ihr wurde ganz warm um ihr Herz. Sie drückte den Brief an ihre Brust und tanzte zu einer unhörbaren Melodie mit einem Lächeln durch ihr Zelt.

Die schwere Zeit, die sie alle gerade durchmachten, schien für Tarja für einen Moment verschwunden. Sie las sich den Brief immer und immer wieder durch ... bis es ihr Auffiel.

"Nur um meine Schönheit zu bewundern läd mich ein Herrscher doch nicht zu sich ein...", dachte sie. "Was hatte mein Vater immer gesagt? Hüte Dich vor Griechen, die mit Geschenken kommen." Das Geschenk, der Brief. Jetzt ging Tarja wieder auf und ab, so wie sie es immer tat, wenn sie nervös war und sie einige Fragen beschäftigten. Die kühle berechnende Tarja kam zum Vorschein

Eine Einladung gegenüber einem Herrscher ausschlagen wäre das unhöflichste was sie überhaupt tun könne. Ihn nach dem wirklichen Grund seiner Einladung zu fragen käme dem gleich. Es würde ihm ja Niedertracht unterstellen. Nein, irgendeinen plausiblen, einfachen Grund müsse es geben, oder er möchte sie doch einfach nur mal sehen.

"Tarja, Tarja du denkst schon wieder um so viele Ecken, die es wahrscheinlich gar nicht gibt. Wer könnte mir einen Rat geben?" Sie las wieder den sehr schmeichelnden Brief über ihre Schönheit und Grazie und fühlte sich dabei abermals ganz leicht. Der Brief schien eine magische Wirkung auf sie zu haben. Sie musste das einfach mit einer Freundin teilen und auf wen würde diese Beschreibung besser passen als auf Helena. Eine ehemalige Hellenistische Herrscherin, die Traitos Smaragdis vermutlich kannte, und die ihr sympatisch war in ihr eine Freundin sah. Vielleicht war sie letzteres nicht, aber Tarja sah gern zu ihr auf, obwohl sie gern vor ihr gewarnt wurde und wird.

Es war schon sehr spät, aber Tarja verließ ihr Zelt und suchte Helena in ihrem Zelt, welche hochschreckte und Tarja sie erst im schwachen Schein der Fackeln, die die Wege säumten, davon überzeugen musste, dass sie niemand war, der sie überfallen wolle.

Das ist vielleicht falsch ausgedrückt, natürlich wollte Tarja Helena überfallen, und zwar mit ihrem Brief. Sie gab ihn ihr zum lesen, nachdem sie eine Fackel angezündet hatte und wollte nun von ihr wissen, was sie davon hielt.
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Tuitino Smaragdis

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Re:Glück in der Liebe?      17.08.2010 15:07:58 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Die Wälder Griechenlands hatten nur noch wenig Idyllisches. Kaum etwas erinnerte in diesem Land noch an das, wovon einst große Philosophen wie Homer, Platon und Aristoteles berichteten. Es schien als sei das Land ausgebrannt. Städte, die einst unter der Führung weiser Herrscher zu Metropolen der Stadtstaaten heranwuchsen, waren nur mehr Geschichte. In Athen, ja.. dort fand man die letzten Männer und Frauen, die entweder zu stur, zu alt oder zu stolz gewesen waren ein Land überfüllt von Legenden zu verlassen. Ob sie es schaffen würden zu bestehen, gegen diese Barbaren aus dem fernen Norden, gegen die Barbaren aus Thrakien, darüber wollte Traitos nicht mehr sinnieren. Gesagt hatte er es viel zu oft, das es in Griechenland keine Zukunft mehr geben wird.

Gerade als der erste Fuß auf die Planke setzte, hielt Dimos seinen Archon mit kräftigen Druck am Oberarm fest. Dieser legte ihm lediglich seinen Blick, begleitet von einem Lächeln, auf. Beide Männer starrten einander an, brachten jedoch keinen Laut aus dem Munde. Die Germanen würden dies ein Liebesspiel nennen, die Griechen eine stumme Unterhaltung. Eine kurze Weile, nicht mehr als ein paar Wimpernschläge, sollte dieses Gespräch noch andauern, bis schließlich das Lachen des Archons die Stille unterbrach.

„Das trojanische Pferd?“, erfragte Dimos während seine Brauen in die Höhe schossen und der Griff um den Arm des Archons aufgegeben wurde.

„Gebaut ist es und du wirst deinen Platz darin finden.. Es wird nur interessant, Dimos, ob die Römerin dies schöne Konstrukt hinter ihr starkes, kräftiges Bollwerk zieht und den Sieg bereits an dich vergibt oder aber die ein oder andere spezielle Note angehängt werden muss.“

Und so endete das letzte Gespräch aufrechter Griechen, die ihr neues Glück in Kleinasien suchen würden, in vertrauter Heimat.


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Helena

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Re:Glück in der Liebe?      17.08.2010 20:08:56 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Helena blickte leicht verunsichert zu Tarja ,nachdem Sie den Brief gelesen hatte.

Nun Tarja, ich halte große Stücke auf Euch. Uns Hellenen sagt man nicht immer Gutes nach , wenn es um Politik oder gar Kriege geht. Wir nennen es aber List und verehren diese bei unseren Heroen. Genau das vermute ich hinter dem Brief des Smaragdis. Aber er spricht die Warheit. Aus Euch ist eine schöne und anziehende Frau geworden. Ihr habt es weit gebracht. Das legt die Vermutung nah, das man Euch nicht nur Bewundern will.
Nun aber ist dies auch eine Gelegenheit für Euch, Roms Bild in die Welt zu tragen und Euch auch bei unseren Nachbarn einen Namen zu machen. Ich rate Euch, geht zu den Hellenen. Aber seid auf der Hut vor Intrigen und all zu starken Schmeichelleien.


Helena stockte kurz. Blickte Tarja an und bat Sie

Ich habe einen Sohn, in seiner Brust schlägt das Herz zweier Hellenen. Sein Name ist Helenion Archegetes. Er war sehr lange bei mir und ich habe Ihn vieles gelehrt, aber das was ein Mann braucht lernt er bei seinem Vater. Sein Vater lebt noch und ich würde es meinem Sohn wünschen das er bis zu seiner Mannwerdung bei seinem Vater lebt. Bitte nehmt Ihn mit und gebt Ihn bei seinem Vater ab.
Sein Name ist Dimos Archegetes.
Ich wäre Euch verbunden.


Helena lächelte Tarja an und deutete Ihr das Sie sich nun entfernen durfte
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Tarja Sextus

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Re:Glück in der Liebe?      18.08.2010 13:57:43 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Nun, eine List? Das Wort hatte sich eingeprägt, da sie sich des Gedankens schließlich selber nicht erwehren konnte. Natürlich würde sie Helenas Bitte nachkommen. Tarja setzte ihre Reihe der unruhigen Nächte fort und schritt nach scheinbar endlosen Herumwälzens auf ihrem Nachtlager noch vor den Weckfanfaren durch das Heerlager.

Die Volkstribuna von Rom und Angst vor einer Reise. Das konnte nicht sein. Ich fahre nach Griechenland! entschied sie, Sobald es die politsche Lage zuläßt. Sie hoffte, dass dies noch wenigstens ein paar Tage dauert. Zeit genug um eine Begleitung für die Reise zu finden. Ein Leibwächter für die Volkstribuna auf Reisen. Das war im Protokoll bestimmt nicht vorgesehen, konnte aber mit Sicherheit durch die offenbar verwüste Gegend in Griechenland nicht schaden.

Sie lenkte ihre Schritte zum Exerzierplatz und beobachtete die Soldaten, die gerade Ausfälle übten. Der Centurio schrie mit hochrotem Kopf seine Befehle. Er schien wohl auch nicht so gut geschlafen zu haben. Es folgten Nahkampfübungen. Tarja schaute ein wenig zu und wählte einige Kandidaten für die Reise aus. Die Übungen schienen nicht zur Zufriedenheit des Centurio zu verlaufen und er brüllte den Haufen zusammen. Er forderte einen Freiwilligen, der gegen ihn antreten sollte.

Tarja schaute dem Treiben interessiert zu. Gleich vier Freiwillige wollten dem Centurio zeigen, dass sie im Nahkampf unbesiegbar waren. Doch der Centurio besiegte sie alle mit einer scheinbaren Leichtigkeit. Einen nach dem anderen. Dann erklärte er seine Handlungen und Taktik.

Noch während er seine Kleidung ordnete und den Staub abklopfte schritt Tarja mit einem gewinnenden Lächeln auf ihn zu.

"Wie ist ihr Name Centurio?" Er musterte sie wortlos von unten nach oben und schaute schließlich in ihr Gesicht. "Ich bin Tarja Sextus, Volkstribuna von Rom. Und wie ist ihr Name?"
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Letzte Änderung: 2010/08/18 14:00 von . Grund: textkorrektur
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Viridis Leo

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Re:Glück in der Liebe?      18.08.2010 16:26:57 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Was für ein elender Haufen! Alles muss man ihnen zwei Mal erklären! Er nahm seinen Helm und schleuderte ihn durch die Luft. Gerade als er seine Rüstung aussziehen wollte lief ihm eine schöne Frau entgegen. Was will die denn hier? Hat sie sich etwa verlaufen? Vielleicht sollte sie gegen seine Legionäre kämpfen, gegen eine Frau würden sie es vielleciht knapp noch schaffen... Bei diesem Gedanken musste er lächeln. Sie lief weiter auf ihn zu und langsam aber sicher erkannte er die schöne Frau, Das ist doch Tarja Sextus Volkstribuna von Rom!! Seine Vermutung bestätigte sich als sie sich vorstellte, Leo verschlug es die Sprache so das er erstmal nichts sagte, erst als sie zum zweiten Male ihren Namen sagte antwortete er ihr:

Oh Sie müssen sich nicht vorstellen Volkstribuna, ich kenne ihren Namen, ganz Rom kennt ihn. Man nennt mich Viridis Leo, Centurio der zweiten Cohorte. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen überrascht, was führt eine Volkstribuna zu einem gewöhnlichen Centurio?

Leo spürte die Blicke seiner Männer im Rücken,Was immer diese Frau auch von mir will, für alle Ohren ist es bestimmt nicht Gedacht... Bevor Sie ihm antworten konnte setzte er hinzu:

Würden Sie mich ein Stück begleiten?Wobei er mit dem Kopf nach hinten zeigte.


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Tarja Sextus

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Re:Glück in der Liebe?      19.08.2010 09:41:13 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
"Sie machen Ihrem Namen alle Ehre. Ein Brüllen von Euch und die Legion steht stramm. Was mich zu euch führt? Nun, ihr scheint mir ein vortrefflicher Kämpfer zu sein. Wart ihr schon einmal in Griechenland?"

Aber Tarja wartete seine Antwort nicht ab und weiht den Centurio in Ihren Reiseplan und seine Rolle dabei ein. Da die Gälen auf ihrem Weg Sardinien erreicht hatten und die Legionen zum Schutz dieser Provinzen aufbrachen würde as aber wohl noch einige Zeit dauern, bis sie nach Griechenland aufbrechen konnten. Tarja hatte Viridis Leo auf dem Exerzierplatz erlebt und schätzte ihn so ein, dass er die Legion nicht einfach vor diesen Gefechten verlassen konnte. Ebenso würde sie verbissen kämpfen um die Provinzen zu halten. Auf keinen einzelenen Krieger kann verzichtet werden.

Nach dem Gespräch mit Viridis Leo ließ Tarja um eine Unterredung mit Caius Flavius, dem Praetor Maximus von Rom bitten und wurde schließlich zu ihm bestellt. Sie zeigte ihm den Brief, erläuterte ihren Reiseplan und fragte nach einem diplomatischen Auftrag. Er verneinte einen diplomatischen Auftrag und wünschte alles Gute. Sie solle Traitos Smaragdis und seine bezaubernde Frau Arachne grüßen.

Später am Tag setzte Tarja eine Antwort an Traitos Smaragdis auf:

QUOTE:
An Traitos Smaragdis, Archon der Griechen und Erbe Alexanders, derzeit in Thessaloniki, Griechenland im Zuge nach Tyros

Mit Bestürzung vernahm ich die ersten Zeilen Eures Briefes über die Verwüstung eurer Ländereien, die Zerstörung von Städten und Tempeln eurer verehrten Götter durch die germanischen Horden. Auch wir hatten einige unerfreuliche Ereignisse mit den Nordmannen. Es schmerzt mich zu hören, dass die große Nation der Hellenen so in alle Winde zerstreut wird.

Umsomehr verzauberten mich Eure weiteren Zeilen. Ich fühle mich geschmeichelt und stolz zugleich, dass mein Name mit Euren schönen Worten außerhalb Roms in Verbindung gebracht wird und ich möchte Eurer Einladung gern folgen, da es, wie ihr schreibt, Euer braunes Auge sicherlich erfreuen würde.

Leider zwingen mich die Umstände dazu, meine Reise zu verschieben. Er werde mich, sobald es mir die Lage erlaubt auf den Weg in euer Reich machen und Euch gern mit meiner Anwesenheit erfreuen. Vielleicht kann ich durch meine Anwesenheit euch neue Hoffnung für die Zukunft geben.

Euch, Traitos Smaragdis, und mir wurde die Ehre zu Teil Caius Flavius, neuerlich Praetor Maximus von Rom, persönlich kennen zu lernen. Er möchte durch mich seine besten Grüße und Wünsche an Euch und Eure Frau Arachne bestellen.

Ich hoffe, dass meine derzeitige Aufgabe rasch beendet werden kann, und ich zu Euch aufbrechen kann. Ich möchte Euch bitten, falls es in den Nachkriegswirren möglich ist, mir eines der von Euch beschriebenen Gedichte oder Lieder der goßartigen hellenischen Dichter zu senden. Ich wäre Euch zu höchstem Dank verpflichtet.

Tarja Sextus, Volkstribuna von Rom aus dem Heerlager der I. Legion SPQR zur Zeit in Ostia
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Re:Glück in der Liebe?      19.08.2010 22:11:12 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Griechenland? Was soll ich denn in Griechenland? Doch für lange Überlegungen blieb keine Zeit denn Tarja sprach schon weiter. Leo hörte aufmerksam zu und als sie endete fragte Leo:

Das heisst also das Sie nach Griechenland müssen und mich mitnehmen wollen? So ein bisschen Leibwächter ja?

Tarja nickte. Leo überlegte kurz und antwortete dann mit einem lächeln:

Ach wissen Sie Tarja Sextus ich wollte schon immer mal nach Griechenland. Gerne nehme ich Ihr Angebot an. Sie müssen aber wissen das ich sowas nicht allein entscheiden darf, ich muss zuerst den Legaten Brutus S Gracchus fragen.

Wieder nickte Tarja. Sie sprachen noch ne Weile über den Reisezeitpunk denn Leo konnte und durfte auf keinen Fall losziehen bevor die Gälen nicht verscheucht wurden. Nachdem alles geklärt was verabschiedete sie sich höflich von ihm und lief aus dem Lager.


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Tuitino Smaragdis

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Re:Glück in der Liebe?      20.08.2010 01:09:45 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
In Griechenland hatte man den Boten aus Ostia wenig herzlich empfangen. Die wenigen Menschen die noch in den Städten lebten und Lagern lebten, waren nicht jene, die der Bote antreffen sollte. Fragte er nach Traitos Smaragdis, dem Archon, so verwies man mit der Hand aufs Meer in Richtung Osten. „In Phönizien, dort wird er bald sein. Alle die alt genug waren ein Schwert in Händen zu halten hat er mitgenommen. Eine Wiederkehr? Nein. Das ist undenkbar, sprach er zu den Leuten in Athen und Thessalien von einer neuen Heimat, fernab der germanischen Bedrohung“ - Auf die Frage hin, was er denn seiner Herrin berichten solle, hob man schlichtweg die Schultern und verwies ebenso nach Phönizien.


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