Antique Empire Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 3
THEMA: Re:Glück in der Liebe?
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      23.08.2010 10:46:03 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Kurzentschlossen, auch aus Furcht vor einer ergebnislosen Rückkehr, machte sich der Bote auf den Weg nach diesem Land namens Phoenizien. Es würde in irgendeiner alten Sprache wohl "Land der Wiederauferstehung" heißen. Ein treffender Name, wie er fand.

Nach langer Überzeugungsarbeit und viel Silber konnte er einen Fischer mit einem, seiner Meinung nach tauglichen, größeren Boot davon überzeugen ihn mitzunehmen. Ein Schiff konnte er nicht auftreiben. Eine Nachricht zurück nach Ostia konnte er auch nicht senden, da es hier an Boten fehlte.

So verließ er die Gestade Griechenlands um seine Botschaft dem Empfänger zu bringen.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      30.08.2010 14:28:50 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Die Rückeroberung Korsikas verlief planmäßig und relativ ereignislos, so dass die Legionen sich bald auf den Rückweg nach Rom machten um dort neu organisiert zu werden. Tarja war gespannt auf eine Nachricht aus Griechenland und sehnte sich Ostia und Rom entgegen. Doch diese bewirkte keine schnellere Fahrt der Schiffe.

In Ostia angekommen, fragte sie sich durch, ob ihr Bote aus Griechenland zurück sei. Es lag ihr keinerlei Nachricht vor, auch nicht über den Verbleib des Boten. Statt dessen machten Gerüchte die Runde, dass die Hellenen zu neuen Gestaden aufgebrochen seien und einige machthungrige Grafen nach dem griechischen Thron gierten. Sie musste in Erfahrung bringen was passiert ist.

Ungeachtet der momentanen Umstände besuchte Sie abermals den Schmied Smeda in Rom und legte die für sie angefertigte Rüstung an. Er hatte ein gutes Augenmaß. Die Rüstung lag gut an und alle Bewegungen liefen viel geschmeidiger als in ihrer einfachen Rüstung. Auf die Frage nach einem guten Pferd verwies Smeda an Paligo. Tarja verabschiedete sich und suchte Paligo auf.

Der kleine dunkelhäutige Mann ähnelte einem windigen Verkäufer und ihr erster Eindruck war nicht der Beste. Er versuchte ihr sofort einige alte Klepper zu horrenden Preisen zu verkaufen. Sie schwieg aber. Nach der ersten Runde durch den Stall sah sie ihn an. Smeda schien sie wohl auf den Arm genommen zu haben.

"Seid ihr sicher, dass ihr Paligo seid?"
"Natürlich, so wahr ich hier stehe."
"Das sind nicht die Pferde von denen ich durch einen Freund hörte."
"Bessere Pferde findet ihr nirgendwo," tanzte Paligo um sie herum.
"Das sagen wohl alle Händler von sich selbst," zischte Tarja zurück.

Die Wut stieg in Tarja auf. An wen hatte sie Smeda denn verwiesen. Das war ja das allerletzte.

"Smeda du verdammter ...," wandte sich ab und wollte gehen.
"Warum habt ihr das nicht gleich gesagt, gute Freunde von Smeda bekommen auch gute Pferde."

Paligo lotste sie durch einen Gang auf den Hinterhof des Gebäudes.

"Sagt mir den Preis, den ihr bezahlen wollt und ich zeige euch was ihr dafür bekommt."
"300, nicht mehr."
"Wir werden sehen."

Tarja ließ ihren Blick über die Stallungen schweifen und ihr Blick blieb an einer besonders schönen Stute hängen. Glattes, fast glänzendes Fell mit goldenen Mähne und Schweif. Paligo beobachtete ihre Blicke.

"Ihr habt euch entschieden?"
"Noch nicht ganz."
"Was würdet ihr für so eine vorzügliche Stute ausgeben? Ich meine sie ist mindestens 400 Wert."

Ein harter Brocken dieser Verkäufer, läßt einen doch glatt in die Preisfalle tappen.

"Nun ja, ihr habt klare Vorstellungen," sagte Tarja. "Macht mir doch mal die Kaufentscheidung klarer."

Paligo tätschelte die Stute, zeigte ihr tadelloses Gebiss und präsentierte sie so gut, dass Tarja auch die 400 ausgegeben hätte.

"Ich weiß nicht. Ich sehe hier noch viele andere Pferde, die mir vortrefflich erscheinen, die ich sicher einigen empfehlen könnte und schließlich könnte ich mich später vielleicht auch für eine Araber-Stute entscheiden," umgarnte Tarja Paligo.
"Ihr seid eine harte Geschäftspartnerin. Wie sagten sie noch war ihr Name?"
"Oh, Ich habe ihn euch noch gar nicht genannt. Wie sagtet ihr, war noch gleich der Preis für diese Stute?"
"350 und keine Sesterze weniger."

Tarja führte die Stute aus dem Stall und schaute sie genau an. Die schöne Stute schaute Tarja aus einem, wie es schien, freundlichen Gesicht zurück. Sie tätschelte die Stute.

"Für 325 nehm ich sie mit!"
"335! Das ist mein letztes Angebot."
"Gekauft."

Die Stute wieherte und scharrte mit einem Vorderhuf.

"Ja meine Gute. Du hast so schöne Augen." streichelte Tarja die Stute. "Ich werde dich Cassiopeia nennen."
"Das Geld ..." Paligo hielt seine Hand auf.
"Ja natürlich." Tarja gab Paligo einen kleinen Beutel. "Das sind 350. Gebt mir noch euer bestes Zaumzeug und Sattel."
Paligo tat wie ihm geheißen nachdem er den kleinen Beutel ausgezählt hatte und sattelte Cassiopeia noch und zeigte Tarja die Besonderheiten der Ausrüstung.

"Du wirst mir in guter Erinnerung bleiben Paligo."
"Danke schöne Unbekannte."
"Tarja Sextus, mein Name. Es werden sicher noch einige gute Kunden zu euch stoßen."

Paligo verneigte sich und Tarja ritt vom Hof.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tuitino Smaragdis

Barbaren
Beiträge: 1462
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      31.08.2010 15:13:46 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ein halbes Jahr zog in das Land. Während griechische Soldaten unter dem Banner des phönizischen Basileas sowie des Rates von Tyros, einem Zusammenschluss aus bürgerlichen Griechen die zum Wohle des Reiches Entscheidungen treffen sollten, neue Ländereien erschlossen, kam der Bote aus Rom der letzten, hellenistischen Bastion näher und näher. Bald schon würde er den Regierungsbezirk erreichen, den Ort an dem Ptolemaios, Dimos und Traitos sich in regelmäßigen Abständen über die Zukunft Phöniziens ausgetauscht hatten.

„Ein Bote, Herr. Er spricht er würde Nachricht überbringen, von der Tribuna Tarja Sextus.“ - sprach ein Diener in einem demütigen Ton. Ständig und immerzu waren seine Hände dabei, seine Toga zu richten. Eine Begleiterscheinung der Nervosität, dachte Traitos.

„Wo genau befindet er sich gerade?“

„Noch vor den Toren des Palastes. Man hat ihm keinen Einlass gewährt, Herr.“

„So bittet ihn in mein Arbeitszimmer. Er möge die Nachricht vortragen. Und sendet uns einen Schreiber hinterher.. umgehend. Ich möchte mich bald wieder den hiesigen Themen widmen.“

Wie befohlen, so geschehen. Traitos hatte den Boten in seinem Arbeitszimmer erwartet. Ein düsterer Raum, der von wenigen Wandfackeln erhellt wurde. Ein einziges Fenster war dort gegeben, das in Richtung mehr aufgebaut wurde. Auf dem Tisch lagen unzählige Karten von Syrien verteilt. Nach nur wenigen Minuten waren der gewünschte Schreiber und der Bote der Tarja dort auch angelangt. Nehmen lassen wollte es sich der Bote nicht, anzumerken dass die Reise anstrengend und kostspielig gewesen war. Mit einem Handwink erklärte Traitos beinahe selbstverständlich, das sämtliche Mühen und Kosten entschädigt werden, ehe er den Brief an sich genommen und die Zeilen des Briefes mit penibler Genauigkeit überflogen hatte. Eines der Gedichte wollte sie also.. Ein Gedicht. Traitos kannte viele dieser Lobeshymnen aus seinem Lande, die einzig der Tarja gegolten hatten. Seine Leidenschaft zur Lyrik war jedoch nicht ausreichend, um auch nur eines dieser Gedichte, dieser Gesänge, in einem gebührenden Licht zu Papier zu bringen.

„Gebt uns einen Moment und lasst euch von meinen Dienern verpflegen, Bote. Mein Schrieber und ich werden uns umgehend mit einem Schreiben an deine Herrin auseinandersetzen. Du wirst schon wieder in deiner Heimat sein.“

Kaum da der Bote das Zimmer verlassen hatte, lächelte der Basileas verschmitzt in das Gesicht des Schreibers.

„Wir haben eine Menge zu tun..“

QUOTE:


An Tarja Sextus, Tribuna Roms,

Ich, Traitos Smaragdis, erster Basileas Phöniziens und Erbe Alexanders, schreibe Euch, Tarja, aus dem Ratspalast zu Tyros, Syrien.

Bedanken möchte ich mich vorerst für die Anteilnahme an dem Schicksal Griechenlands. Viele tausend Hellenen wurden evakuiert, während nicht einmal ein Drittel unter dem Banner patriotischer Aristokraten dort verblieben ist.

Auch möchte ich Caius meine Grüße aus dem sonnigen Syrien entsenden und doch darum bitten, zu verzeihen das ich meiner ehemaligen Gemahlin, Arachne, keinerlei Botschaften mehr ausrichten könnte, blieb sie in Griechenland zurück und entschied sich einen anderen Weg zu wählen.

Was die Reise nach Phönizien und die Gesänge angeht, Tarja – Roms Helena, so verstehe ich das ungünstige Umstände eine solch zeitaufwändige Geschichte verschoben werden muss. Sicher bin ich mir, dass die Lieder nicht verklingen und die Geschichten nicht verstummen werden, werdet ihr erst dem nächsten Winter in Syrien eintreffen und Euch selbst von jenen die sich dieser Kunst bemächtigen überzeugen könnt. Eine Kostprobe, niedergeschrieben von einem Basileas der sich nicht mit dem Rhythmus und einem sogenannten Hexameter versteht, wäre lediglich als eine Beleidigung an die Kunst und die Besungene zu werten.

Auf das die Götter sich deiner weiterhin annehmen möchten,
Traitos Smaragdis,
I. Basileas Phöniziens
Mitglied des Rates von Tyros


Traitos Smaragdis,
ehem. Heerführer Griechenlands,
ehem. Hauptmann der Agema Taurus,
ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas,
ehem. Basileas des phönizischen Großreiches,
ein König Asiens,
Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren
Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      07.09.2010 10:35:11 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Die im Fachjargon genannte "Expedition nach Griechenland" verlief bislang beängstigend ruhig. Die Legion fand verwüstete Landstriche vor und stieß nur vereinzelt auf Aufständische. So hatte Tarja sich Griechenland nicht vorgestellt. Das Ausmaß der nordischen Katastrophe schien weitaus größer zu sein als bisher angenommen. In dieser Landschaft war ihr Bote sicher verschollen, so glaube es Tarja.

Auch ein wenig mehr im Landesinneren waren die Dörfer vernichtet, Felder niedergebrannt. Mühseligkeit bestimmte hier fortan das Leben. Sie ließ etwas Staub zwischen ihren Fingern zerrinnen und dachte an ihre blühende Heimat.

Tarja ordnete ihre Kleidung und Rüstung. Sie schwitzte unter der Mittagsglut recht ordentlich. Etwas Schweiß rann ihre Beine entlang. Da kamen 2 Reiter, die offensichtlich jemanden dabei hatten.

"Den haben wir an der Küste aufgegabelt, als er ein Boot stehlen wollte. Er behauptet, er wäre der Bote der Volkstribuna. Also haben wir ihn erstmal gefesselt und mitgenommen."
"Großartig," lachte Tarja. "Lasst ihn frei. Lucius oh Lucius, wie immer unermüdlich seine Aufgabe zu erfüllen."
Die Soldaten machten ihn los.
"Meine Tribuna, hier ist die Antwort des Basilea der Phönizier Traitos Smaragdis." Sie nahm die Rolle entgegen.
"Danke Lucius. Du bleibst im Lager. Ich bereite eine Antwort vor."
Dem Boten Lucius stand der Schweiß auf der Stirn und sein Interesse war sichtlich gering an einer weiteren so langen und anstrengenden Reise. Tarja kramte etwas Silber hervor und gab es Lucius.
"Geh Dich amüsieren, wenn nicht heute, dann morgen."

In ihrem Zelt las sie schließlich die Zeilen, die Traitos schrieb. Ihre Gier nach ein paar Zeilen Lobgesang konnte das Schreiben nicht befriedigen, aber es schaffte etwas mehr Klarheit was passiert war, auch wenn die Regierung zweifelsohne besser informiert war als man hier im Heerlager war. Tarja beschloss mit ihrem zukünftigen "Leibwächter" zu sprechen und suchte ihn auf.

"Centurio Viridis Leo, wollten wir nicht den süßen Wein Griechenlands kosten und uns vom Archon der Griechen begrüßen lassen? So hab ich mir Griechenland nicht vorgestellt. Was meint ihr? Ich denke wir werden hier noch gebraucht. Seid ihr später noch bereit für eine längere Reise?"
Gespeichert Gespeichert  
Letzte Änderung: 2010/09/07 10:39 von .
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Viridis Leo

Römer
Beiträge: 757
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      07.09.2010 21:04:37 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh Herr, mein Bein, mein Bein Leo blieb stehen. Er befand sich im Zelt sieben, für verletzte. Es waren wenige und die meisten von ihnen hatten kleine Kratzer, nichts lebensbedrohliches dennoch wollte Leo das alle die es erwischt hat hier mal vorbeischauten. Doch bei diesem hier war es anders, entestzt bemerkte Leo das ihm das ganze rechte Bein fehlte. Mediziner brüllte Leo aus voller Kehle.Ich hab zu tun! sagte eine Stimme, er wechselte gerade einen Verband am linken Oberarm.Wenn du nicht sofort hierher her kommst dann nicht mehr!! Da bemerkte der Mann Leos Helm und bewegte sich in seine Richtung. Als er dann neben Leo stand und den Soldaten anschaute der dort lag und sich vor Schmerzen krümmte, schüttelte er den Kopf. Ich könnte ihn Tag und Nacht bewachen und versorgen, spätenstes übermorgen is er tod. Wie gern würde Leo diesem Mann helfen doch er musste logisch denken, für diesen Mann würden vielleicht zehn Männer an kleineren Verletztungen sterben. Deshalb sagte er leise mit einer grausamen Kälte: Töte ihn sofort.. Er drehte sich um und lief aus dem Zelt, da sah er vom weiten Tarja auf ihn zukommen. Kaum war sie da begann Sie zu reden und Leo musste lächeln:

Volkstribuna, ich muss zugeben Griechenland hab ich mir anders vorgestellt. Ich dachte ich dürfte dir die ganze Zeit hinterherschlendern und könne mich mal mit anderen Griechen betrinken. Doch anstatt griechischen Wein hab ich Blut auf meiner Rüstung und dem, dem dieses blut gehörte machte nicht gerade den Eindruck als wolle er mit mir trinken. Naja schade für ihn, sonst wär er vielleicht noch am Leben.Wie auch immer, Ich hab alle Hände voll zu tun, im Moment werde ich hier gebraucht. Mal schauen was der Senat sagt er wird in den nächsten Tagen eintrefen hat man mir gesagt. Wenn aber diese Sache erledigt ist bin ich gerne Bereit dich zu begleiten.


Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      12.09.2010 14:33:06 --- 1 Jahr, 4 Monate her  
"Es freut mich, das zu hören." sagte Tarja, "Es wird mit Sicherheit eine interessante Reise."
Sie grüßte nochmals und wandte sich zum gehen. Sie überlegte, auf und ab gehend, was sie nun Traitos als Antwort schreiben wolle.

So saß sie am Abaned mit ihrem Gänsekiel immernoch vor einem leeren Blatt Pergament. Schließlich gab Sie es auf und ging schlafen. In der Nacht wurde Sie von Viridis Leo geweckt, der ihr einen Boten der Gälen und einen ihrer Sklaven brachte. Aber nicht nur das: Ihr Amulett ward zurückgebracht. Eine noble Geste.

So ging die Nacht dann schnell vorbei. Am nächsten Tag kam ein Eilbote aus Sterea. Die Provinz wurde von den Sikelern genommen. Sofort wurden die Truppen in Bewegung gesetzt. Der Brief an Traitos mußte Wohl oder Übel noch ein wenig warten.
Gespeichert Gespeichert  
Letzte Änderung: 2010/09/12 14:33 von .
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      06.10.2010 12:58:58 --- 1 Jahr, 4 Monate her  
Der Krieg in Griechenland war unerwartet lang und endete mit der römischen Niederlage. Tarja wurde dennoch als Gast beim ehrenwerten griechischen Basileus aufgenommen und nach der Erholung von ihrer schweren Verletzung reiste sie schließlich kurzentschlossen Richtung Phönizien ab.

Es war leider gezwungener Maßen an die Realität angepasst. Einen brief an den Praetor Maximus konnte Sie in der Eile nicht mehr Schreiben. Aus rein praktischen Gründen entschied sie sich als normale Botin auszugeben. Es würde sie sowieso niemand erkennen. Sie nahm für die Dauer der Reise den namen ihrer Mutter an: Silja Kilpinen. Das würde auch sicher helfen, wenn Tarja gesucht würde als Desserteurin, obwohl dem nicht so war. Wortgetreu genommen war sie es aber doch. Achselzuckend entschied sie ihre geplante Reise jetzt dennoch durchzuziehen, schließlich hatte sie dem Praetor ihre Reise schon vor über einem Jahr angekündigt und der Krieg war vorbei.

Vater hatte Sie aus Liebe geheiratet und Tarja wußte nur, dass sie aus einem Lande im Norden kam. Wenn sie wieder in Rom wäre, würde sie Smeda nach ihr ausfragen. Als Freund der Familie müßte er mehr Wissen.

Tarja ritt im schnellen Galopp die erste Strecke nach Evboia, einem kilikischen Vorposten. Sie liebte es einen Ausritt zu unternehmen, den Wind in ihren Haaren zu spüren. Cassiopeia macht auf sie den Eindruck, dass sie den schnellen Galopp auch sehr genoss. Sie würden in Evboia ein Schiff nehmen und nach Phrygien übersetzen.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tuitino Smaragdis

Barbaren
Beiträge: 1462
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      07.10.2010 11:43:26 --- 1 Jahr, 4 Monate her  
Traitos erholte sich währenddessen in seiner fürstlichen Unterbringung nahe der Stadt Edessa. Beinahe so wie die Götter ihn schufen und lediglich ein Seidentuch um die Hüften tragend, legte er ein Bein auf dem Sekretär ab und spielte mit einem Federkiehl in seiner Rechten. Kerzen brannten und waren an unzähligen Plätzen der kleinen, beschaulichen Hütte aufgestellt und auch zwei Diener im Knabenalter sah man ständig ein und auslaufen. Einer der engeren Berater des Königs, Seleukos Keraunas, hatte sich für diese Stunden angemeldet.

Es klopfte an der Tür, drei Mal laut und schon trat eben dieser Berater herein. Seleukos war ein athletischer Mann, deren Muskelpartien stark ausgeprägt waren und auch sein Scharfsinn war nicht zu verachten. Lediglich seine geringe Körpergröße von einem 160 Zentimetern sowie seine Abstammung, hatten ihm stets Steine in den Weg gelegt. Bei den Phöniziern fanden sich die Makedonen und jene Griechen wieder, die ihre Städte an den Bund zu Athen gehängt haben. Seleukos war ein ionischer Grieche, der nahe der Stadt Halikarnossos aufgewachsen war. Halikarnossos lag seit mehreren Jahrzehnten in der Hand der Phrygier, die seit jeher auf schlechten Fuß mit der hellenischen Administration standen. Ein schwerer Einstand für den Fremdländer, der seine Loyalität jedoch unter Beweis gestellt hatte und sich die Gunst des Königs in den Reihen des goldenen Bandes verdiente, der persönlichen Leibgarde des Königs. Als er inmitten des Raumes stand und vor seinem Herrn kniete, bat er darum das Wort ergreifen zu dürfen, was ihm umgehend und ohne große Umschweife gestattet wurde.

„Mein Herr. Das zerschlagene Heer des Bundes hat sich in der Provinz Syria gesammelt und sich neu formiert. Sicherlich nicht mehr in der alten Stärke, jedoch bemannt genug um die Reihen beinahe lückenlos aufmarschieren zu lassen.“ trug der Berater mit gesenktem Haupt vor, ehe er sich aufrichtete und seine prunkvolle Rüstung präsentierte.

„Wenn ich ehrlich bin, Seleukos, möchte ich nicht wissen wie stark sie sind, sondern nur wissen ob unsere Kräfte ausreichen um sie aus unseren Landen zu jagen.“ Traitos fuhr auf, schüttelte anbei verständnislos den Kopf und forderte Dimos zu sprechen, da dieser sich ständig und immer zu mit dem Ratsmitglied Daruc über die Verteidigung des Landes unterhielt und plante. Traitos zog sein Bein zurück auf den Boden und erhob sich ebenfalls. „Die Garde soll sich fit halten. Lasse sie trainieren und marschieren, so wie immer. Wenn sie fragen wann sie ihre verdiente Pause erhalten, spreche von einem Triumphzug in Tyros, der kommen wird.“

Seleukos nickte und bestätigte somit auch die Befehle. „Mein Herr“, sprach er noch aus ehe er dem König den Rücken zuwandte und sich mit schnellen Schritten auf den Weg zur Türe und bald darauf in das Lager der Garde zu machen. Der Basileas selbst hatte sich von einem Knaben seine Toga anlegen lassen und ließ den Tag, neben einem Gespräch mit Dimos, mit einem Spaziergang ausklingen.


Traitos Smaragdis,
ehem. Heerführer Griechenlands,
ehem. Hauptmann der Agema Taurus,
ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas,
ehem. Basileas des phönizischen Großreiches,
ein König Asiens,
Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren
Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      08.10.2010 09:28:19 --- 1 Jahr, 4 Monate her  
Ihr Ritt durch die Landschaft hatte ihr ungeheuren Spass gemacht. Ihr sonst so römisch hochgestecktes Haar hatte sie offen gelassen. In der Entfernung sah sie eine Hafenstadt und hielt Cassiopeia an. Tarja band sich ihre Haare zusammen und legte eine einfache Toga an. Um ihren Kopf wand sie den übrigen Stoff, dass nur Nase und Augen herausschauten. Langsam setzte sie Cas wieder in Bewegung. Flüchtig sah sie noch einmal auf die Satteltaschen, dass alles verstaut war und nichts hervorschaute.

Auf dem Marktplatz ergänzte sie noch ihre Vorräte und schaute dann am Hafen nach einem geeigneten Transportmittel für die Überfahrt nach Phrygien. Einige Fischer schienen sehr mutig zu sein mit ihren kleinen, alten Booten. Die großen Boote waren vermutlich gerade auf See, also wartete Tarja den Abend ab. Dann liefen nach und nach einige größere Fischerboote ein.

Ihre Aufmerksamkeit wurde auf ein großes Boot gelenkt, auf der eine Frau ein hartes Regiment führte. Ausgezeichnet, dachte Tarja. Das richtige Boot.

Tarja verhandelte mit der Frau, namens Fineasa. Sie scheuchte ihre 3 Söhne ganz schön umher. Aber der Fang hatte sich wohl dadurch auch besonders gelohnt. Das Boot, oder besser schon ein halbes Schiff, war groß genug um auch Cassiopeia bequem zu tragen. Tarja hatte von ihrem Pferdehändler paligo gelernt und ließ die Frau den Preis bestimmen und handelte sie noch etwas herunter. Die Überfahrt war an einem Tag zu bewerkstelligen und Tarja zahlte den Preis für einen guten Fangtag.

Am nächsten Morgen ging es los und Griechenland entschwand nach und nach aus dem Blickfeld. Einer der Söhne beobachtete Tarja ständig und neugierig. Während das Boot schaukelte kam er näher zu ihr heran und tat etwas ungeschickt um sie zu berühren. Sie schnappte nach seiner Hand und hielt sie mit eisernem Griff fest. Dann schaute sie ihn an. Er blickte verstohlen weg und Tarja ließ ihn los und lächelte ihn an, schüttelte ihren Kopf. Vor zwei Monaten noch war Tarja in der Stimmung, jedem damit zu drohen etwas wichtiges abzuschneiden, wer sie anfässt. Etwas in ihr hatte sich verändert.

Schließlich kam Land in Sicht.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Tarja Sextus

Barbaren
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Glück in der Liebe?      10.10.2010 22:04:57 --- 1 Jahr, 4 Monate her  
Phrygien lag nahezu gespenstisch vor Tarja. Die Dörfer verlassen. Alles war wie in bewegung verlassen. Ein Heukarren mitten im Weg. Tarja bedeutet Cas nicht so schnell zu sein und in einem Dorf ergänzte sie erneut ihre Vorräte. Nur wenige Dorfbewohner gestikulierten wild.

So "freundlich" augefordert ließ sie Cassiopeia erneut galoppieren und durchkämmte die Landstriche Richtung Phönizien.

Auf einer weitläufigen Brache sah sie in einiger Entfernung Truppen marschieren, der Formation zu urteilen Ägypter. Auch dachte Tarja das Auge des Ra auf einer Flagge erkennen zu können, aber es war alles so weit weg.

Tarja suchte sich einen Weg weg von den Truppen und an ihnen vorbei.
Gespeichert Gespeichert  
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.


Forum
Hilfe
Impressum
AGB
Partner
Anmeldung: 5476
Aktive:         628
Online:         33
Taverne