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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 02.09.2010 10:45:54 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Ein paar Tage zuvor:
Rongal saß mit den anderen Kriegern in einer gemütlichen Taverne, welche am Fuß der Guttonenburg gelegen war. Einen Tag zuvor hatten alle den bekannten Schmiedemeister besucht. Dieser hatte einen Schutz für die Beine anzubieten. Rongal schaute sich den Beinschutz genauer an. Winzige Metallplättchen waren auf ein Stück Leder befestigt. Wie bekam der Schmied das hin? Schnell war man sich handelseinig und Wulfagr würde den Beinschutz als erstes testen. Rongal holte mi seiner Axt aus und hinterlies nur einen Kratzer auf dem Metall, trotzdem stöhnte Wulfgar auf und humpelte im Kreis. Der Beinschutz hielt was er versprach. Zufrieden kauften auch die anderen Krieger ein.
Plötzlich spürte Rongal eine Hand an seiner Schulter, reflexartig lies er sich auf ein Knie sinken und packte die Hand. Gerade noch rechtzeitig bremste er sich, lies die Hand los und drehte sich um. Ein kleiner aber unheimlich breitgewachsener Mann mit einem breiten, flächigen Gesicht und merkwürdig geformten Augen.
Der Mann sprach schnell und unkontrolliert. Rongal machte ein zeichen, das er schweigen sollte, da er sowieso nichts verstand. Fragend sah er in die Runde, als der Rüstungsschmied ihm zur Hilfe eilte.
"Herr, dieser Mann kommt weit aus dem Osten. Ein ehemaliger Gehilfe kam auch aus dieser Gegend. Ich werde nach ihm schicken lassen um zu übersetzen."
Stunden später in einer Taverne erzählte der Mann Rongal und seinen Mannen eine Geschichte aus seinem Land. Blutrünstige Barbaren aus dem Westen sollten dort plündernd durch die Lande gezogen sein. Er wurde vor Monaten ausgeschickt um Hilfe zu suchen. Die Leute hier erzählten ihm von den Friesen die in der Stadt waren.
Lange saßen die Friesen zusammen um sich zu beratschlagen wie man mit diesem Angebot umging. Interessant war es allemal was ihnen angeboten wurde.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 03.09.2010 17:15:10 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Schon wieder auf dem Schiff, aber diesmal nicht so betrunken wie auf der Hinreise.
Die Hinreise zu den Guttonen war schon merkwürdig:
Irgendwie war das Fest gut und es war Indigo schleierhaft wie er nach diesem Fest auf dem Schiff aufwachen konnte. Aber da Gregorius auch auf dem Schiff war musst alles richtig sein.
Man kam zügig zur Guttonenburg und wurde von Kinig Alarich seinen Getreuen vorzüglich bewirtet. Die Handwerker waren Künstler, wie sie aus edelsten Material,..... also Leder und Eisen und keinen Dreck,... die besten Rüstungen schaffen konnten. Kinig Alarich höchstpersönlich reservierte ein besonderes edles Stück für Indigo.
Neben dieser Rüstung für die Beine schaute Indigo sich auch bei den Waffenschmieden um und fand die Knchenaxt die er suchte. Das besondere Merkmal war die Leichtigkeit dieser Waffe. Obwohl diese Waffe leicht war, konnte sie es mit anderen Waffen an Robustheit aufnehmen. Der Griff lag gut in der Hand.
Es wird toll sein, die neue Axt in der nächsten Schlacht ausprobieren zu können.
Rongal und Wulfgar die auch auf der Guttonenburg verweilten, kamen auf Indigo zu und nahmen ihn zur Seite. Nach einer kurzen ernsten Unterredung eilten Rongal und Wulfgar zum Aufbruch. Indigo machte sich auf dem Weg zu Gregorius.
Dabei kam er an einem Haus vorbei, wo rotes Licht aus den Fenstern schien. Wie hypnotisch wurde Indigo von diesem Licht angelockt. Hinter einem dieser Fenster winkte eine verführerische Frau.
Was diese Frau wohl von Indigo wollte fragte er sich ?
Vielleicht brauchte diese Frau ja Hilfe, denn sie trug eine viel zu enge Tunika und die grossen Brüste waren dort stark in ihrer Bewegung eingeschränkt.
Indigo griff sich in den Schritt und richtete den Waffengürtel, dann betrat er das Haus mit der wundersamen Frau.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 03.09.2010 21:05:36 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Verfluchte Scheiße! Alle Friesen hatten das Boot bestiegen, das sie wieder zurück in die Heimat bringen sollte. Nur dieser Indigo...
Da machte sich Gregorius also großmütig auf und begleitete seinen alten Kampfgenossen auf dieser beschwerlichen und gefährlichen Reise bis fast ans Ende dieser Welt. Ok – Gregorius hatte sich zu einem Wettstreit mit Indigo breitschlagen lassen – und verloren. Welcher Friese lässt sich nicht bei seiner Kriegerehre packen. Aber egal... allein, weil Indigo die Waffen und Rüstungen der heimischen Schmiede nicht gut genug waren, war er jetzt hier. Nun gut... mancher mag einen etwas exotischeren Geschmack haben. Aber hätte Indigo nicht nach guter, alter friesischer Sitte sich auf all den ausgedehnten Feldzügen sich ein schönes Stück rauben können? Gregorius selbst hatte seine erste Waffe – einen Speer – einem Pikten abgenommen. Und das Schwert, das nun an seiner Seite hing, erinnerte ihn stets an seine Flucht aus Eturien. Aber eine Einkaufsreise...
Sei’s drum. Nun war er also hier und Er?! Er war wieder einmal nicht da. Und dabei hatten sie gestern doch den Aufbruch beschlossen. Rongal hatte jeden aus der Reisegruppe nochmals aufgesucht und kurz geschildert, welch wichtige Neuigkeiten ihm zugetragen wurden. Und wie dringlich der baldige Aufbruch sei. Das Schiff, mit dem sie gekommen waren, wurde noch in der Nacht beladen, so dass die Friesen bei Sonnenaufgang wieder in See stechen konnten. Alle waren sie da. Nur Er fehlte noch...
Die Sonne stieg höher. Und allesamt wurden sie ungeduldig. Es musste gehandelt werden. Gregorius griff sich sein Bündel, nahm den Schild auf den Rücken und sprang von Bord. Noch einmal wendete er sich um. „Segelt ohne uns los. Ich will sehen, aus welchem Loch ich Indigo ziehe und mich mit ihm allein zurück ins Friesenland durchschlagen“, rief er den Gefährten nach und verschwand eilenden Schrittes in einer Gasse, die vom Hafen in die Stadt führte. Zu wichtig war diese Sache.
Es war nicht ganz einfach. Schließlich verstand er die Sprache der Guttonen nicht, noch verstanden diese sein Friesisch. Und so war es mehr Zufall, dass Gregorius gegen Mittag nach einiger Suche einen Knaben vor einem Haus sitzen sah, einen dicken Ast zwischen die Beine geklemmt und mit einer Knochenaxt Späne schabte. Nicht irgendeine Axt. Sondern genau die Axt. Die Axt, die Indigo ihm vor einigen Tagen unter die Nase hielt und er gab sich erst zufrieden, als Gregorius diesen krummen Ast, an den Knochenschnitzer ein zurechtgeschliffenes Schulterblatt einer alterschwachen Elchkuh gebunden hatte, ausreichend gelobt hatte. Nunja... des Menschen Wille ist sein Walhall – so pflegte man zuhause zu sagen.
Ein Schatten überkam diesen Jungen. Und ehe dieser noch recht aufgesehen hatte, wurde dieser empor gerissen und hatte auch die Axt verloren. „Woher hast du das?!“ herrschte Gregorius den Jungen an. Aber da eh keine Antwort zu erwarten war, fand dieser sich einen kurzen Moment später in einer schlammigen Pfütze vor dem Haus wieder. Sah, wie der Friese die Türe aufriß und irgendetwas unverständliches brüllte. „Indigo! Indigo! Steckst du hier irgendwo?! Hast du dich wieder unter den Tisch saufen lassen? Oder hast du dich von einem Weibsstück bezirzen lassen?“ Gregorius durchschritt zügig den niedrigen, verrauchten Raum. Ein paar kleinere Kinder sahen ihn erschrocken an, wie er so daherpolterte. Gregorius schenkte ihnen kaum einen Blick, riß stattdessen die Decke zur Seite, mit der der Raum unterteilt war und fand dort... na wen schon?!
Eingehüllt in ein altes Fell und auf einem Strohlager, schnarchte, eng an eine Frau geschmiegt, die wohl ihre besten Jahre hinter sich hatte, lag Er. Indigo!
Natürlich! Er hätte es wissen müssen! Suchte man Indigo, dann fand man ihn zumeist an einem Humpen Met oder am Busen einer Frau. Gregorius wog die Axt in seiner Hand, schüttelte seinen Kopf und musste unwillkürlich lächeln. Dann beugte er sich herab. Griff nach Indigos Schulter und während er ihn sachte schüttelte, raunte Gregorius ihm zu: „Indigo, wir müssen schnellstens verschwinden. Deine Frau ist hier angekommen und irgendjemand hat ihr wohl gesagt, du seist mit zwei jungen Guttonen-Schönheiten aus der Taverne spaziert, nachdem diese mit dir etwas geschäkert hätten... Nunja... Du kannst dir ja vorstellen, dass Jebaliana ein kleines bisschen verstimmt ist. Mit anderen Worten: Sie will deinen Kopf!“ Nur mit Mühe gelang es Gregorius ein Grinsen zu verkneifen, als Indigo beim Namen seiner Frau plötzlich hochschreckte.
Fries und frei!
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 04.09.2010 17:26:17 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Gregorius Worte halten in Indigos Kopf,.... Jebaliana hier ? Wie kann das denn nur sein ? Warum sollte sie meinen Kopf haben wollen ? Wo müssen wir denn hin verschwinden ? Alles so verwirrend.......... Nun es wird sicherlich schon berechtigt sein, wenn Gregorius so aufgebracht ist. Mühseelig erhob sich Indigo und richtete seine Kleidung irgendwie.
Gregorius denkt immer an alles und hat sogar die neue Axt dabei.
"Ich folge dir Gregorius" versuchte Indigo mit fester Stimme zu antworten, aber irgendwie drehte sich noch alles im Kopf und statt dessen erbrach Indigo sich auf dem Boden.
Nach dieser Erleichterung, stand Indigo etwas wackelig auf griff zu der neuen Knochenaxt, die Gregorius grimmig in der Hand hielt und sprach zu dem Freund : "Ich bin bereit, lass uns ähm,... aufbrechen,.. oder so"
Knurrend und grimmig verliess Gregorius den Raum. Indigo folgte Gregorius in Richtung Hafen.
So lange sich indigo auch umsah, seine Jebaliana war nirgends zu sehen. Ein merkwürdiger Tag und Gregorius war aufgebracht und fluchte ununterbrochen. Wer gregorius nur so verärgert haben könnte, aber diesen Strolch werden sie schon zurechtstutzen.
Im Hafen angekommen fluchte Gregorius laut : "Das Schiff mit Rongal und den anderen Friesen ist weg !"
"Zur Hölle mit diesem Kapitän der einfach davon segelt", dachte sich Indigo. Langsam dämmerte es Indigo das es wichtig gewesen wäre an Bord zu sein. Aber Indigo war sich sicher das Gregorius sicherlich eine Lösung für das Problem hin bekommen würde.
Warum hat Gregorius mich nicht früher gesucht, aber Indigo wollte dem Freund Gregorius kein schlechtes Gewissen bereiten.
Statt dessen entwarf Indigo eine brilliante Idee und sprach zu Gregorius : " Wir suchen uns einfach ein anderes Schiff das genau dahin will, wo wir hin müssen !"
Dieser Plan war in seiner Einfachheit einfach brilliant, wenn man übersah das kaum Schiffe im Guttonen Hafen lagen. Aber schliesslich war Gregorius ja auch noch da.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 04.09.2010 18:51:11 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Gregorius saß tief über den Schleifstein gebeugt und zog die Klinge seines Schwertes Mal um Mal über den feuchten Stein. Bald schon, bald schon würden sie wieder bei einem der zahlreichen Friesenheere eintreffen, die wohl längst ihr Ziel erreicht haben mussten. Bald schon, bald schon würde es für diese Klinge wieder reichlich zu tun geben. Glücklicher Weise. Denn für diese Überfahrt hatte Gregorius ein Vermögen bezahlt. Und nur die Aussicht auf neue Beute hatten den Friesenkrieger dazu bewogen, dies zu tun.
Was für ein simpler Plan. Unter den wenigen Schiffen, die im Hafen lagen, sollten die beiden Friesen also eines finden, das sie auf den schnellsten Weg nach Westen bringen sollte. Das dürfte doch nicht all zu schwierig sein. Oder doch? Gregorius schüttelte nur wieder seinen Kopf: „Wäre es nicht besser, ein paar Pferde zu kaufen und über Land zurück in die Heimat zu gelangen, anstatt im Hafen die Zeit zu vergeuden?“ Aber Indigo blieb beharrlich. Er wollte zu den Heeren stoßen. Und zwar auf dem schnellsten Weg.
Also versuchten sie weiter im Hafen ihr Glück. Bei den ersten drei Schiffen ernteten Indigo und Gregorius nur ratlose Gesichter. Keiner aus diesen Schiffsbesatzungen waren der friesischen Sprache mächtig und Gregorius sah sich seiner Vermutung schon bestätigt, bis sie beim nächsten Versuch auf einen teutonischen Händler trafen, mit dem sie sich einigermaßen verständigen konnten. Er sei auf dem Wege in die Heimat. Hätte verschiedene Häfen in der Ostsee angelaufen und nun reichlich Ware an Bord. Und so seien ihm zwei erfahrene Krieger als Gäste an Bord mehr als willkommen. Doch als Indigo darauf drängte, schnellstens eine Küste jenseits des Teutonenlandes anzulaufen, da überzog ein breites Grinsen das Gesicht des Händlers. Das sei wohl zu machen, doch für diese Passage sei ein nicht unerheblicher Obolus abzuleisten.
Erwartungsvoll blickte Indigo seinen Gefährten an. Gregorius hätte Indigo in diesem Moment am sein Faust spüren lassen. Stattdessen griff er zähneknirschend in sein Bündel und zählte dem Händler widerwillig einen Großteil seiner Silbermünzen, die ihm aus dem letzten Feldzug zugefallen waren, auf eine der Ruderbänke. So kamen sie also ins Geschäft. Teures Silber für eine billige Überfahrt.
Gregorius fuhr prüfend mit dem Daumen über die Schneide. Schon lange fuhren sie an der Küste entlang. Aber bislang waren sie noch nicht auf Spuren von Plünderungen gestoßen. Aber bald, so hatte der Händler versichert, müssten sie ihr Ziel erreichen. Indigo saß angelehnt an einen Stapel Felle und schlief. Gregorius blickte zu ihm hinüber. „Wie macht der das bloß?“ murmelte er vor sich hin. „Tappt wie ein naives Kind durch die Welt und landet trotzdem katzengleich immer wieder auf allen Vieren.“ Ja, insgeheim bewunderte Gregorius seinen alten Freund.
Beispielsweise als er Indigo darüber aufklärte, dass der Aufbruch nicht so dramatisch schnell geschehen hätte müssen. Natürlich hatte Gregorius ihm nur einen kleinen Schrecken einjagen wollen. Wäre ihm selbst so mitgespielt worden; hätte man ihn frühmorgens aus dem Bett einer Hure gezogen und zum fluchtartigen Aufbruch genötigt – wegen nichts und wieder nicht – er wäre ganz ordentlich aus der Haut gefahren. Aber Indigo...? Der hatte nur amüsiert gelacht und ihm auf die Schulter geklopft. Nein... obwohl sie schon viele Jahre Seite an Seite ritten, dieser Mann verwirrte Gregorius immer wieder aufs Neue.
Fries und frei!
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 05.09.2010 16:58:21 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Nachdem Rongal an Bord der Friesenschiffe gegangen war und über das wunderschöne Land der Sväer berichtet hatte, war die Stimmung an Bord der Schiffe froh und erwartungsvoll. Die Speere, äxte und Schwerter wurden geschärft und die Rüstung wieder auf Vordermann gebracht. Ein Plünderzug wie ihn sich die Friesen vorstellten lag vor Ihnen.
An eine Niederlage dachten sie gar nicht. Das Wort gab es zwar im Sprachgebrauch der Friesen aber es wurde nur genutzt um das Debakel der Feinde zu beschreiben, wenn sie im Kampf auf die Friesen stiessen. Kein Friese würde dieses Wort in den Mund nehmen oder er würde der Gefahr begegnen ausgelacht zu werden. Man erzählte sich von einem Friesen der dieses Wort einmal in Gegenwart Friesenhammers benutzte, dieser soll angeblich mit runtergelassenen Hosen ohne Waffen und Rüstung von Friesenhammer in Richtung feindliches Heerlager getrieben worden sein. Aber daran glaubte Rongal nicht so recht. Solche Geschichten wurden immer mehr ausgeschmückt und einen Namen zu dieser Geschichte kannte er auch nicht.
Trotzdem war Rongal eher der skeptische, pessimistische Typ. Die Erfahrung sagte ihm, dass irgentwann einmal immer das erste Mal kam. Rongal schüttelte den Kopf und die trüben Gedanken fort und wandte sich der Gruppe um Gregorius zu, welcher gerade zum hundersten Mal die Geschichte von Indigo zum Besten gab. Lustig war sie immer noch, vor allem weil Jebaliana Indigo nach wie vor mit mörderischen Blicken bedachte.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 07.09.2010 09:09:17 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Die erste Schlacht war geschlagen.
Doch Nis war unzufrieden,ja sogar richtig wütend.
"Verdammte Sauerei,so kann man doch nicht sein Land verteidigen!! Bei allen Göttern Asgards,ja sind die denn völlig bescheuert!! Wieder nur Milizen,dabei hatte ich doch wenigsten mit ein paar Teutonen oder sowas in der Art gerechnet,aber nein,statt dessen darf ich hier nur Milizen kloppen,so ein Mist verdammter".
Er setzte sich etwas abseits vom Schlachtfeld und brütete vor sich hin.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 07.09.2010 17:29:44 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Was ein herrliches Wiedersehen. So viele Friesen sind gekommen um sich mit den Svear zu schlagen. gregorius hat es tatsächlich geschafft den Kapitän unseres Schiffes zu schneller Fahrt zu motivieren, so das wir rechtzeitig mit den anderen Friesen anlanden konnten.
Bis auf die abbefohlene Heimverteidigung waren alle Friesen am Strand wo die Schiffe ausgeladen wurden. Ich machte mich sofort auf die Suche nach Jebaliana und fand meine liebe Frau in ihrer prachtvollen stählernen Rüstung, das Schwert an der Seite im Gürtel war Jebaliana allzeit bereit. Freudig begrüsste ich Jebaliana und zeigte ihr meine herrlichen Neuerwerbungen die ich bei den Guttonnen erwerben durfte. Ich schwärmte von der Gastfreundschaft bei den Guttonen, den leckeren Getränken und interessanten Bräuchen und den handwerklich geschickten Waffenschmieden.
Was für eine herrliche Zusammenkunft.
Angesichts des Wiedersehens vieler Friesen die von verschiedenen Schiffen aus allen Richtungen auf Geheiss unseres Königs Inguz sich hier versammelt haben, war die Euphorie riesig. Die Jungfriesen wie die erfahrenen Friesen brannten darauf in die Schlacht zu ziehen in der Hoffnung diesmal auf Gegner zu stossen die nicht so schnell fliehen würden.
Leider wurde schnell klar das auch diesmal kein Svear bereit war seine Heimat zu verteidigen. Statt dessen waren einige bezahlte Milizen abgestellt um diesen Landstrich zu befestigen.
Viel zu schnell vielen diese Milizen, so das es nicht einen Friesen am Ende der Schlacht gab der ernsthaft verletzt wurde.
Die Kriegerin Yaiza die besonders wild zwischen den Milizen wirbelte, machte eine gute Figur, so wie sie die Milizen mit ihrem Speer vor sich her trieb.
Ob die Svear ihre Burg auch so schwach verteidigen werden,...................
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 11.09.2010 23:04:57 --- 1 Jahr, 4 Monate her
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Die Friesen hatten es sich in einem kleinen Dorf an der Küste bequem gemacht und bedienten sich nach Herzenslust an den Vorräten, die die fliehende Bevölkerung der Svear zurückgelassen hatten. Sofern sie denn noch in der Lage gewesen waren zu fliehen. Es gab etliche, die weniger Glück hatten. Viele Männer und Frauen wurden gefangen genommen und als Sklaven unter den siegreichen Friesen verteilt. Nis Randers wurde damit beauftragt alle tauglichen Menschen aus den Dörfern zusammenzutreiben und nach Friesland zu bringen. Auch die geplünderten Waren, Rohstoffe und Vorräte, wurden zusammen mit den Sklaven auf die Schiffe verladen und Richtung Friesland geschickt.
Einige der gefangenen Milizen jedoch, wurden auf einen Hügel getrieben und dort den Göttern geopfert, um ihnen für ihre Gunst in der Schlacht zu danken und sie für die nächste Schlacht zu besänftigen.
Nachdem die Friesen das Ritual beendet hatten, gingen sie zurück in das kleine Dorf, um ihren Sieg zu feiern.
Am nächsten Morgen wurden noch die letzten Vorräte verladen und dann begann sich das friesische Heer wieder für die nächste Schlacht zu rüsten. Der Feind konnte nicht weit sein, denn Inguz konnte die Furcht des Gegners förmlich riechen...oder Sebak hatte wieder zu viel von der Zwiebelsuppe gegessen. Wie auch immer...die Friesen ziehen wieder in die Schlacht!
Eala Frya Fresena! Lever dood as Slaav!
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 12.09.2010 07:46:18 --- 1 Jahr, 4 Monate her
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Nis wurde zu Inguz gerufen,den Oberfriesen.Er wurde zum Grafen der Grafschaft Skane ernannt und hatte dafür Sorge zutragen,das alles was auch nur in irgend einer Weise brauchbar war,verschifft nach Friesland wurde.Desweiteren sollte er,unter den Bewohnern der Grafschaft,Menschen aussuchen,die geeignet waren,in Friesland als Sklaven zu dienen.Hierfür rief er seine Leibgarde und eine Handvoll Krieger zusammen.Gemeinsam machten sie sich auf den Weg,um die Sklaven zu selektieren.Nis war froh,das Zelt von Inguz zu verlassen,roch es ihm doch dort zu stark nach Zwiebelsuppe,die er nun mal nicht ausstehen konnte.
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