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Die Antwort des Kineas auf Caius Flavius (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Die Antwort des Kineas auf Caius Flavius
 
Ioannis Komnenus

Hellenen
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Kineas vor dem Senat Roms      05.09.2010 15:21:12 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Kineas traf in Rom ein und wurde in den Senat vorgelassen mit dem Vorzeigen des königlichen Siegels des Basileos.

"Ich grüsse Euch Caius Flavius, Praetor Maximus, ich habe Anweisungen meines Basileos die griechisch-römische Frage zu klären und zu einem gemeinsamen Ende zu führen. Euer Schreiber war so freundlich und hatte mir eine Abschrift des an meinen Basileos entsanden Schreiben zu übergeben."

"Nun Praetor Caius, ich nehme an Ihr und der Senat legten diesen Vertrag zur Grundlage"



QUOTE:
Der Senat von Rom und die Regierung des hellenischen Reiches sind am heutigen Tage hier in Campania zusammengekommen um den großen Krieg zwischen der Republik Rom und den Verbündeten Reichen Hellenien und Makedonien zu beenden. In folgenden Zeilen werden sich die Republik und Hellas auf ihre künftige Ko-Existenz verständigen.

Rom erklärt den Krieg mit Hellenien für beendet, da aus römischer Sicht die Kriegsziele, die Zerschlagung des großen Bundes der Hellenen (Hellenien, Ägypten, Thrakien, Makedonien und Sikelien) erreicht wurde. Hellenien erklärt den Krieg für beendet, da aus hellenischer Sicht eine Weiterführung der Kriegshandlungen keiner der beiden Mächte einen Vorteil bringen kann.
Rom erklärt den Krieg mit Makedonien für beendet, da aus römischer Sicht die Kriegsziele erreicht wurden.
Rom erklärt eine unbefristete Waffenruhe zum Volke der Thraker, da weitere Kampfhandlungen nicht zu realisieren sind und de facto nie real stattfanden.
Rom erklärt die Beibehaltung des Kriegszustandes mit Ägypten, da die Erkenntnis im Laufe des Krieges und der Verhandlungen gewonnen wurde, dass der wahre Feind des Friedens und der Souveränen Länder in Ägypten zu finden ist und nicht in Hellenien.
Rom erklärt weiterhin erneut und bestätigend Sikelien zum Feind der Republik und erklärt weiterhin, dass es Pflicht eines jeden Römers ist, diesem Volke wann und wo immer möglich zu Schaden. Hellenien unterstreicht seine Absicht, den Krieg zu beenden, indem es diese Erklärung zur Kenntnis nimmt und alle Bündnisverplichtungen mit Sikelien ruhen läßt und ferner nicht wieder aufnehmen wird.

Hellenien bestätigt im Rahmen dieser Übereinkunft nocheinmal die Auflösung des hellenischen Großbundes. Rom akzeptiert eine Bündnisverbindung zwischen Hellenien und Makedonien.

Im folgenden wird festgelegt, dass Rom sein Interessensgebiet nicht weiter östlich von Apulien ausdehnen wird und Hellenien und Makedonien die Küste der Adria in Richtung Westen als Grenze ihres Interessensgebietes akzeptieren. Rom ist es verboten, Seemachtsansprüche in hellenischen Gewässern zu beanspruchen. Hellenien ist es verboten, Seemachtsansprüche westlich von Apulien zu beanspruchen.

Hellenien nimmt wahr, dass machtpolitischer Kontakt zu den Ägyptern in der hellenischen Führung, zu Gunsten besserer Beziehungen zu Rom, Distanz finden muss und wird dementsprechend handeln. Rom nimmt dies als guten Willen zur Kenntnis.


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Ioannis Komnenus

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Die Rede des Kineas vor dem Senat Roms      05.09.2010 15:23:04 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ave Senatoren von Rom, Praetor Caius Flavius,

der Vertrag, welchen manche Senatoren als einengend zu betrachten pflegen, hatte lediglich das Ziel den Hellenischen Bund zu zerschlagen, um die Machtbasis zu verteilen, dieses mag auch gelungen sein. Dennoch durch das Zerschlagen, hat Rom einen veheerenden Fehler gemacht. Der Schutz, welcher der Bund gewährtleistete brach zusammen und lockte die Barbarenstämme aus dem Norden an. Dies dürfte den werten Senatoren ebenfalls nicht fremd sein, die ewigen Überfälle auf die Entwickelten Länder dieser Erde.

Durch die endgültige Schwächung Griechenlands entstand ein Machtvakuum, welches die ehemaligen Bündnispartner jeweils auszufüllen gedenken, mit mehr oder weniger Erfolg. Für die Republik Rom eventuell sogar ein glücklicher Zustand, da sie nicht Gefahr laufen müssen, Schwäche zu zeigen, aber für die griechischen Staaten führte es zu einem Zusammenbruch. Dies dürfte sicher nicht im Sinne von Rom sein, das Mächtegleichgewicht innerhalb des Mittelmeers zu gefährden, indem es wieder mit dem Reich der Hellenen im Krieg steht. Sondern es sogar eher fördern sollte. Zwischen Rom und Thrakien besteht eine einfache Waffenruhe, Makedonien ist de facto nicht mehr existent, Griechenland ist de facto geschwächt, was bisher eine der Antriebskräfte dieses Bundes war. Nun gedenkt Thrakien zunehmend, seine Position auszubauen, Griechenland zu bedrängen und seinen Machtbereich auszudehnen. War dies im Sinne des Senats? War das die Grundlage?

Wisset Senatoren, das Volk der Griechen war bemüht unter Ioannis gen. Komnenos, den Frieden und die Eintracht innerhalb des Balkans zu gewährleisten, es bestanden keine Ambitionen kriegerischer Auseinandersetzungen, sondern diplomatische Kontakte ins Ausland. Mal besser, mal schlechter, aber immer bemüht die Eintracht und den Frieden mit seinen Nachbarn zu pflegen. Innerstaatliche Neuerungen führten zu einer Reformierung und Einigung der Polis.
Es gab zudem auch keine Verstösse gegen den Attischen Vertrag von Griechenland. Allerdings hat Rom deutliche dagegen verstossen und seinen Machtbereich ausgedehnt.

Ich zitiere:

QUOTE:
[..]dass Rom sein Interessensgebiet nicht weiter östlich von Apulien ausdehnen wird und Hellenien und Makedonien die Küste der Adria in Richtung Westen als Grenze ihres Interessensgebietes akzeptieren. Rom ist es verboten, Seemachtsansprüche in hellenischen Gewässern zu beanspruchen. Hellenien ist es verboten, Seemachtsansprüche westlich von Apulien zu beanspruchen.[...]




Dies meine Herren Senatoren, wurde von einigen von euch unterschrieben und besiegelt, einschliesslich des Praetors Ronius!
Ein Weggang Traitos Smaragdis ist nicht die Grundlage, gegen einen Vertrag der röm. Republik und des Hellenischen Reiches zu verstossen. Die Verträge sind keine personengebunden Angelegenheiten, sondern abstrakte Formulierungen zwischen zwei Völkern, welche unabhängig ihrer jeweilgen Regierungen bestehen.


Ich möchte Euch Praetor Caius zitieren:

QUOTE:
[..]ja auch vorher schon durch die Schwäche der Griechen Rom seine Interessen gefährdet sah, griff der Senat zu diesem Entschluss.[...]


Die Schwäche Griechenlands stellt eine Gefährdung der Interessen Roms dar?! Wenn dem so wäre, meine Herren Senatoren, wie kommt es das wir aus Rom eine Kriegserklärung erhielten? Wenn folglich eine Stärkung Griechenlands die Sicherung der römischen Interessen wäre? Denn dies hätte zur Bedeutung, dass es sogar Roms Pflicht wäre, griechische Interessen zu unterstützen und zu festigen, da demnach Thrakien und andere Feinde Roms das Machtvakuum ausnutzen könnten! Wenn Griechenland Ideal wäre dies zu füllen, sind doch unsere Kulturen jeweils beeinflusst und unterstützend. Waren es nicht griechische Bürger, welche den Senat und damit Rom mit aufbauten? Waren es nicht griechische Bürger, welche euch in den Akademien lehrten? Waren nicht die Phalanx und die Hopliten, die Vorbilder der römischen Legionen?
So sage ich euch, Senatoren, wir sind nicht euer Feind und gedenken auch nicht der eurige zu sein, viel zu viel verbindet unsere Kulturen, Götter und Völker als das ähnliche Interessen gefährdet werden könnten.
Deshalb ist der Krieg zwischen unseren Völkern, keineswegs der Götterwille. Wir benötigen Hilfe und Freundlichkeit von Rom, nicht aber ihre Feindschaft und Missgunst. Nun, möchte ich das Wort an die Römer geben


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Caius Flavius

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Rede des Caius Flavius vor dem Senat      05.09.2010 19:33:50 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Patres Scriptores, legate Kineas!

Götterwille? Zumindest hat keiner unserer Priester etwas gegen den Beschluss des Senats gesagt, sie wurden, so seid euch versichert, Kineas, hinreichend befragt. Wollt ihr den Willen der Götter besser lesen können als römische Priester?

Und weder haben Griechen unseren Senat aufgebaut, noch mich irgendetwas in Akademien gelehrt. Es sei denn, ihr sprecht damit meinen Lehrer, einen inzwischen durch meine Großzügigkeit freigelassenen Sklaven, der jedoch immer noch und gerne in meinem Hausgemeinschaft wohnt, an. Niemals würde ich die Kultur Griechenlands, die der Kultur vieler Länder weit überlegen ist, anzweifeln oder gar herabwürdigen. Doch hat auch Rom seine Errungenschaften, die nicht alle euren klugen Geistern entsprangen.

Doch sprecht Ihr auch die Wahrheit. Ihr benötigt Roms Freundlichkeit und Roms Frieden.

Wir haben einen Vertrag, so sagt ihr. Das ist halb recht, so wurde dieser Vertrag von mir in meiner damaligen Aufgabe als Consul ausgehandelt. Dieser Vertrag war einer zwischen zwei gleichen Partnern, Hellas und Rom.
Doch wo sind diese Partner Roms?
Sie wurden vertrieben aus ihrer Heimat und das, so sagt ihr, vertrieben durch unsere Schuld. Wir hätten diesen Unglück bringenden Bund gesprengt und damit den Barbaren die Tore geöffnet?

Wahr ist, dass dieser Bund uns bedroht hat und wir dementsprechend gehandelt haben. Mehr als eine Fraktion dieses alten Bundes wollte oder hat den Krieg zu uns getragen.

Nun, jener Vertrag, den ihr selbst anspracht, wurde wohl unter anderen Voraussetzungen geschlossen, als wir jetzt vorfinden. Ich sehe daher nicht, dass dieser Vertrag, insbesondere nach der Kriegserklärung des Senats, euch durch Agaton verkündet, weiter fortbestehen kann. Diese Erklärung des Kriegszustands war demnach nicht viel mehr als das Widerrufen jenes Vertrags.

Wollt ihr eine Zukunft mit Rom, Roms Frieden und Freundlichkeit? Dann denkt weiter als bis vor einigen Jahren. Dieser Vertrag ist keine Grundlage mehr für das Verhalten Roms und des Senats.

Die Zwistigkeiten zwischen eurem König und Agaton von Korinth, von denen ich gerüchteweise hörte, spielen weder in der Politik Roms noch in meiner eine Rolle. Denn der Krieg, wie ihr bereits wisst, wurde schon vor über einem Jahr beschlossen.

Die Gründe hierfür werde ich versuchen, euch darzulegen.

Rom ist geschwächt gewesen, sowohl durch innere Unruhen, als auch durch äußere Aggressoren. Die Gründe für das zweitere analysiertet ihr ja bereits, Kineas, und bezeichnetet es als ein Machtvakuum.
Ihr sprecht von einem Machtvakuum, das wir erschaffen hätten und durch unser Handeln weiter schaffen würden. Doch sagt mir, wer herrschte an der Küsten von Epirus und Arkanania, bevor wir dort jetzt unsere Propraetoren einsetzten? Ihr, die Griechen, wart nicht mehr in der Lage dazu. Vielleicht ist die Zeit der militärischen Stärke Hellas' vorüber?

Es scheint mir also, dass Rom in diesem Fall auf einen Mangel an Herrschaft reagiert und seine Grenzen gestärkt hat. Wäre ich zynisch, würde ich dies sogar als Erfüllung des attiker Vertrages bezeichnen. Die friedliche Koexistenz Griechenlands und Roms wird durch unsere Anwesenheit dort gestärkt werden.

Doch zynisch möchte ich nicht sein und die Unwahrheit sprechen auch nicht. Nehmen wir also den Mangel an Herrschaft in Arkananien und Epirus, Roms Mangel an Nahrung und Soldaten, sowie einen nicht mehr zeitgemäßen Vertrag, bleibt aus meiner Sicht die Notwendigkeit nach einer Handlung Roms.


Senator Caius Flavius
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Ioannis Komnenus

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Die Antwort des Kineas auf Caius Flavius      05.09.2010 21:11:19 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Senatoren, Praetor Caius!

Nun, wenn Ihr davon ausgeht, dass nur die Priester den Willen der Götter lesen könnten, wie kann es dann sein, dass der Mensch mit dem Geiste nach von den Göttern gleich ist und der geistlose Körper den der Tiere? Die einen mögen nur die grössere Befähigung besitzen, den Willen zu interpretieren. Doch lasst uns nicht über die Thematik der Priester diskutieren, das sollten wir den Hohenpriestern selbst überlassen, welche sich darin liebend gern verlieren würden.

Weise Worte, Praetor Caius, auch wir haben deswegen keineswegs die Errungenschaften der jungen Republik herabgesetzt, ganz im Gegenteil, viele Innovationen haben auch unsere Kultur beeinflusst, dies ist keinesfalls abzustreiten. Daher führte mein Plädoyer auch zu der unterstützenden Seite unserer Kulturen. Die Jugend ist nicht parallel die Unwissenheit und kann ebenfalls Lehren entwickeln, die der Lehrer zuweilen erleuchten kann. Ohne Zweifel.

Allerdings kann ich Eurer letzteren Bemerkung nicht ganz folgen, welche Partner Ihr ansprechen möget? Wir sind nach wie vor das gleiche Volk, nur hat sich die Führung Griechenlands dahingehend verändert, dass es nun unter dem dynastischen Dach des Ioannis Komnenos exisitert als zuvor unter einem losen Bund diverser Polis.

Mir ist die persönliche Antipathie zwischen meinem Herren, dem Basileos, und dem Konsul Agathon bekannt, welche Ihr ansprecht. Doch dies spielte auch für unseren König keinerlei Rolle in Bezug auf die Beziehungen zwischen Rom und Athen, da er dieses zu trennen pflegt.
Zudem sollten persönliche Antipathien grundsätzlich nicht beeinflussend wirken.
Dennoch möchte ich anmerken, das der Konsul Agathon sich in privater Form äusserst respektlos verhielt, worauf der Basileos mit dessen Enteignung und Aberkennung des Eupatridenranges in Griechenland reagierte, schliesslich sind Privatrecht und Staatsrecht zu trennen. Agathons Besitz wird per Epikleros-Beschluss an seine Tochter pro forma weitergegeben und mit deren Heirat de jure an ihren Gatten.

Nun, was schlägt Rom vor, damit wir die Befähigung erhalten in diesem Konflikt weitsichtiger zu sein als es für Euch wohl den Anschein macht? Wäre Griechenland nicht weitsichtig gewesen, hätte es nicht über das Fehlverhalten des röm. Konsuls Agathon hinweggesehen. Wir sind alles Politiker in unterschiedlichen Funktionen, doch eines ist jedem bewusst, seine Leidenschaften nicht über seine Funktion zu stellen. Dabei möchte ich einen römischen Politiker zitieren, welcher es nicht besser hätte treffen können.
QUOTE:
[...]Deshalb halte ich es für besser, durch geistige als durch sinnliche Mittel Ruhm zu erstreben...ehe man handelt tut überlegter Rat Not[...]


Ihr sprecht von freien Polis und militärischer Schwäche, dies mag in den Augen Roms vielleicht sogar stimmen, dass die militärische Stärke Griechenlands vorüber sein könnte und wir nicht alle unsere Bezirke verwalten könnten, doch wie erklärt Ihr und der Senat eine Kriegserklärung gegen Hellas, wenn ohnehin nur freie und selbsständige Polis das Ziel der Aggression waren?

Friedliche Koexistenz? Praetor Caius, eine friedliche Koexistenz setzt einen Frieden voraus und keine vorangegangene Kriegserklärung.
Eine Frage beschäftigt mich nach Euren Aussagen, was möchte Rom? Unser Abtreten der Ansprüche auf die freien Polis?


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Caius Flavius

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Vorläufiges Schlusswort des Caius Flavius      06.09.2010 18:21:26 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Resignierend und fragend schaute sich der Praetor Maximus Roms in der halbleeren Curia um. Die Mehrzahl der Senatoren weilte in eben jenem Griechenland, über dessen Schicksal sie hier in Rom verhandelten. Wie sollte so der Wille des Senats kenntlich werden?

"Kineas, ich schlage vor, dass ihr mit uns zieht. Die Frage, was der Senat heute will, muss der ganze Senat beantworten. Da die Mehrzahl der Senatoren in euren schönen Landen weilt, dort die Macht der Republik stärkt, werden wir schnellstmöglich mit der anderen Hälfte hinterher ziehen. Begleitet uns und diskutiert dort mit uns allen weiter.
Hier kann ich nur kurz meine Ziele für Rom darlegen, das keineswegs mit dem des Senats gleichzusetzen ist.

Zuallererst wünsche ich mir ein starkes Rom. Als zweites wünsche ich mir stabile Verhältnisse an Roms Grenzen. Als nachfolgende Ziele kommen die Versorgung des Volks, die Stärkung der Heere, das Mehren von Ansehen, Ruhm und Ehre, sowie die Erweiterung des Wissens.

Dies bis hierher, wir reden hoffentlich in wenigen Tagen weiter, auf griechischem Boden."


Senator Caius Flavius
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Letzte Änderung: 2010/09/06 18:21 von Caius Flavius.
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Vorläufiges Schlusswort des Kineas      07.09.2010 13:03:34 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"Prätor Caius, die Diskussion bezüglich der Beziehungen zwischen Griechenland und Rom benötigen jedoch eine vorübergehende Waffenruhe, denn es fiele mir dementsprechend schwer, objektiv zu argumentieren, wenn römische Legionäre Frauen und Kinder versklaven und sich darüber noch amüsieren.

Das Anliegen Griechenlands ist deutlich, Frieden und Ruhe. Haben uns doch die verräterischen Thraker nachfolgende überfallen und unsere Güter in den Rodopen zerstört. Griechenlands zweites Anliegen ist die Stabilisierung der Balkanstaaten und die Erholung der Wirtschaft sowie eine Zeit der blühenden Auferstehung aus den Trümmern, welche die Barbaren aus dem Norden hinterlassen haben.

Dementsprechend, versteht mich, wenn es zu Kampfhandlungen kommen sollte, werde ich wieder vom römischen Stützpunkt gen Athen reisen und meinem König ausführlich berichten, dass der Senat das Schweigen dem Reden vorzog.

Wir wünschen keinen Krieg mit Rom, doch werden wir nicht tatenlos zusehen, wie Euer Volk unsere Kultur und Bevölkerung schikanieren und demütigen."


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Letzte Änderung: 2010/09/07 13:04 von Ioannis Komnenus.
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Senatsversammlung in Epirus      09.09.2010 19:42:30 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Nun waren fast alle Senatoren anwesend, man befand sich in Epirus.
Vor kurzer Zeit hatte die Legio Martis diesen Landstrich erobert und schon war einiges Silber in ihren Aufbau investiert worden.
Nichtsdestoweniegr saßen die Senatoren unter provisorischen Bedingungen zusammen, waren sie doch auf einem Heereszug.
Der Praetor Maximus hoffte, dass nun einige der älteren Senatoren, die auch diesen Krieg befürwortet hatten, ihre Sichtweise zum Stand der Dinge darlegen würden.


Senator Caius Flavius
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Gregorius Scipio

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Re:Senatsversammlung in Epirus      10.09.2010 00:24:13 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Helena trat vor die versammelten Senatoren.

Schwestern und Brüder. Wir hatten beschlossen den Hellenen den Krieg zu bringen. Und ich sage, lasst uns Ihnen das Licht Roms bringen und es soll nicht eher Frieden herrschen, bis in jedem Hellenischen Haus das Licht Roms , als einziges Licht leuchtet.
Ich sehe keinen grund für Verhandlungen oder gar Gespräche mit einem geistig Umnachteten Emporkömmling.
Wir sollten diesen Krieg erst beenden wenn der Tyrann von Athen abgedankt hat und aus dem Volke geworfen wurde, welches er so schändlich ,durch seine Taten, verrät.


Lakedaimonier für ein starkes Sparta
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Ioannis Komnenus

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Kineas Antwort auf Helena      10.09.2010 01:15:23 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Kineas erhob sich und applaudierte lachend dem Schauspiel.

"Die Senatorin Helena spricht wahrlich wie eine echte Römerin. Was doch verblüffend erscheinen mag, denn war es nicht diesselbe Helena, welche sich erdreistet unverholen die Arme nach der Krone Hellas auszustrecken und mit Kraft ihrer sogenannten Arroganz das Volk der Griechen regieren wollte? Widerstrebt dies nicht den Grundsätzen eurer römischen Republik, Senatoren?

Bist du nicht einst aus Griechenland geflohen und hast dein ach so geliebtes Volk verlassen, als du zur Archonta gewählt wurdest, despotisch das Volk unterdrücktest und es letztendlich verraten hast, nachdem es sich erhob anstatt dich vor dem Volksgericht zu verantworten? Nun, ergibt sich dies Schauspiel erneut, einer treuen Bürgerin Roms?

Deine wahren Ambitionen, Senatorin Helena, sind Machtgier und die Krone, ganz gleich welcher Preis hierfür zu zahlen sei! Anstatt des Volkes benutzt du nun die römischen Legionen als Preis deiner Gier, um den Willen eines verzogenen Weibes ohne edler Abstammung, deinen Willen durchzusetzen!
Entgegen den Prinzipien deiner geliebten Republik, derer du dein geheucheltes Schauspiel zum Besten gibst und darauf wartest ebenfalls an ihr Verrat zu üben.

Also schweige lieber, denn du solltest definitiv nicht über schändliche Taten oder gar geistiger Umnachtung sprechen, sondern beginnen Buße zu tun und für Gnade deiner Taten wegen zu den Göttern beten."


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Letzte Änderung: 2010/09/10 01:17 von Ioannis Komnenus.
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Ioannis Komnenus

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Kineas Abschlussrede zu Helena      10.09.2010 01:45:04 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"So frage ich euch Senatoren, wollt ihr einer Frau glauben schenken, welche bereits Verrat verübte, welche nach der Krone Hellas greift und wohlmöglich sogar nach der Krone Roms, welche die Legionen bestochen und beschwatzt hat? Wollt ihr tatsächlich einer Heuchlerin glauben schenken, welche die Republik Rom zur günstigen Stunde dem Verrat und ihrer Gier preisgeben würde wie sie es einst in Griechenland tat?"


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Letzte Änderung: 2010/09/10 01:46 von Ioannis Komnenus.
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