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THEMA: Plündern bei den Aorsen
 
Ragnar Hammerson

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      17.03.2010 23:36:39 --- 2 Jahre, 2 Monate her  
Gleich nach der SIlberübergabe hatte sich Ragnar verabschiedet, zog er es doch vor bei dem Zeltaufbau dabei zu sein. Das Aufbauen des Feldlagers war in der Zwischenzeit zum Alltagsgeschäft geworden und schnell stand das Lager in bekannter Form. Doch der Tag verging und der Abend dämmerte, als sich Ragnar auf machte, sich die Schmiedearbeiten der Lugier anzusehen und tatsächlich fand er einen Dolch, ein meisterlich gefertigtes Stück das ein perfektes Zusammenspiel von Prunk und Gebrauch bildete. Trotz der schimmernden Runen auf der Klinge, und Muster im Griff war die Waffe für den Gebrauch gefertigt und würde selbst wiedrigsten Bedingungen stand halten. Solche Waffen waren selten und auch der Preis sprach für sich. Wo anders würde er zwei Schwerter für den Preis dieses Dolches bekommen, doch konnte er nach etwas feilschen einen Guten Preis erzielen und so kaufte er die Waffe.

Um sich etwas ruhe zu gönnen setzte er sich in eine Taverne und ließ sich ein Met bringen, während er den Dolch zwischen den Fingern, spielend hindurchgleiten ließ. Ausgewogen war er und lag in der Hand wie ein Teil des Körpers. Lächelnd befestigte er sein erstandens Meisterstück am Gürtel, leerte und bezahlte den Met und verließ die Taverne. Es war nun schon dunkel geworden und als er an den Feuern vorbeischlenderte, sah er Ragnar, einen seiner Jarle, sowie Smieczal, der Lugier der ihn begrüßt hatte. Als er zu ihnen ging, hörte er noch den letzten Teil, als Ragnar gefragt wurde, wie der Feldzug im Süden verlief.

Er setzte sich zu ihnen, begrüßte sie und reichte seinen Trinkschlauch, gefüllt mit bestem Met, in die Runde und wendete sich dem Lugier zu.

"Der Feldzug war erfolgreich, brachten wir euch doch auch das Silber, welches wir für euch erkämpften. Die Svear sind ein Volk, gefürchtet wegen ihrer Kriegerischen Fähigkeiten. Wir sind nicht viele, doch diese wenigen genügen um unseren Feinden das fürchten zu lehren. Aus solcher Kraft entsteht natürlich Macht und aus macht wächst verantwortung. Verantwortung dem Volk gegenüber, welches sich nicht verteidigen kann, aber auch Veratwortung dene gegenüber. Einst vernahmen wir, dass Stämme unter Fremden Banner ein Volk auf der anderen Seite der Ostsee angreifen und so schickten wir Späher aus, die von der Überzahl berichteten, mit der die Übeltäter einfielen.
Schließlich vernahmen wir auch noch, dass ein weiteres Volk an der Ostsee von Leuten unter dem selben Banner angegriffen wurde und so schickten wir unsere Heere, verfolgten die Angreifer bis in ihre Heimat und stellten uns ihnen entgegen. Die Völker der Guttonen und Teutonen an unserer Seite stellten wir uns der Vielzahl an Gegnern, bis sie uns erzählten was geschehen war und uns Silber zugesprochen wurde, welches den Völkern der Sueben und Lugier beim Wiederaufbau ihrer verlorenen Dörfer helfen sollte."
, sprach er und nahm selbst einen Schluck Met.

"Nicht des Silbers wegen waren wir ausgezogen zu kämpfen, sondern der Gerechtigkeit wegen zogen wir aus. Nicht Silber ist es, dass wir erkämpften, sondern Ruhm und Ehre, des Kriegers Brot.", fügte er schmunzelnd hinzu.
"Die Guttonen werden Spiele veranstalten, bei denen auch Svear teilnehmen werden. So die Götter wollen werden wir uns dort wiedersehen und vielleicht ist es mir dann auch vergönnt, euren Regenten zu treffen, worauf wir gemeinsam ein Horn der Bruderschaft leeren mögen.", sprach er voller Ernst, griff nach seinem Dolch und ließ ihn gekonnt abermals in der Hand kreisen.
"Ich nahm mir heute die Freiheit und durchstreifte eure Stadt. Dabei erstand ich einen Dolch, gefertigt von einem Mann der meinen höchsten Respekt verdient. Noch nie erblickte ich solch makellose, perfekt gefertigte Klinge, elegant und tödlich zugleich und wahrlich, ein Einzelstück in seiner Perfektion.", erzählte er den beiden und präsentierte seine neueste Waffe im flackernden Licht des Feuers, welches die Klinge in eine magische, beinahe gänsehauterzeugende Aura tauchte.
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Djokai

Bosporanen
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graphgraph
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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      21.03.2010 11:55:47 --- 2 Jahre, 2 Monate her  
Smieczal nahm sowohl den Bericht des Feldzugs als auch die Präsentation des eindeutig aus lugischer Schmiede stammenden Dolches interessiert zur Kenntnis. Während zum Feldzug nichts zu Ergänzen war, Smieczal war ja auch nicht dabei und hatte den Dank für das Silber schon ausgesprochen, betrachte er die Klinge des Dolches genauer.

Die Schmiedekunst seines Stammes war ihm bekannt, aber dieses Stück stach nochmals hervor. Ein wahres Meisterstück. Der Schein des Feuers umspielte die Klinge, schien sogar aus dieser selbst zu lodern. Die Runen leuchteten wie Glut. Auch das Heft des Dolches war reich verziert.

"Selbst dieser entrichtete Preis für das Meisterwerk ist noch ein Freundschaftsangebot, wenn ich mir diesen Dolch ansehe. Wahrlich Glück, solch eine gute Arbeit ergattert zu haben. Es freut mich, das die Schmiedekunst meines Stammes Gefallen findet. Auf dem Turnier der Guttonen wird auch Bjerit anwesend sein. Frag ihn nach seiner Ausrüstung, denn er trägt nur Dinge aus den hiesigen Schmieden.

Auch sein Pferd ist übrigens ein Lugier. Kein Tier aus unserer edelsten Zuchtreihe, aber das wird noch kommen. Diese Zuchtreihe muss erst noch weiter ausgebildet werden. Wild dürfen die Augen glänzen, doch das Verhalten muss gezähmt sein. Ich werde Bjerit eine Nachricht schicken, damit er das Gespräch sucht. Mir scheint, dass unsere Stämme sich auch zukünftig gut verstehen werden."


Smieczals Blick glitt nochmal über den Dolch, bevor er sich kurz dem Met zuwandte.


Sohn des Bjerit
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Ehawee

Belger
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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      24.04.2010 16:32:34 --- 2 Jahre her  
Die mächtigen Berge waren überwunden,der kalte Wind auf den zugeschneiten Pfaden war heftig gewesen,ebenso war es ein Problem die Lasttiere heil ins Tal zu bringen.Sie hatten einen weiten Weg hinter sich gebracht um ins Ceutronenland zu gelangen.Kleine Eiszapfen hatten sich auf seinem bronzenen Bart gebildet und die Kälte drang durch seine Kleidung.Der Jarl musste wie seine Krieger aus Kopparberg zu Fuss diesen beschwerlichen Weg durch dieses den Svearn unbekannte Bergemassiv bestreiten.Die Große Ostsee und ihr Bruder der Nordwind,dort fühlte er sich wohl,auf dem Meer und seinem Schiff.Wie Seewölfe durchstreiften sie dort die nördlichen Gewässer,aber hier mussten sie wie Bergziegen Gipfel erklimmen,der Jarl war stincksauer und fluchte andauernd."Hoffentlich lohnt sich dieses Unternehmen auch"nuschelte er wiederholt in seinen Bart.Sein Gesicht war dabei grimmig und doch,seine Augen versprühten eine Entschlossenheit die zeigte das Bronzebart den Erfolg dieser Mission um jeden Preis bereit war zu erzwingen.Trotz seiner fast schon abgefrorenen Nase und der schlechten Laune die dieses Bergklima bei ihm verursachte.

Je weiter sie hinab stiegen,umso wärmer wurde das Klima und umso grüner und vielfältiger die Vegetation.
Kleine Gehöfte mit Rauch aus den Schornsteinen auf dem saftig grünen Gras waren zu sehen.Es mussten Ceutronengehöfte sein,vielleicht konnten ja diese Bauern den Svearn sagen wo die hiesige Burg lag.Dort würde man sich mit dem zweiten Heer treffen,das sich getrennt hatte in der Hoffnung das man auf 2 verschiedenen Pfaden schneller zum Ziel zu gelangen könnte.

Die Hörner des Krieges erschallten vom Neuen in diesen so friedlich wirkenden Ländereien,ein Jammer,doch als Söldner durfte man nicht zimperlich sein,das wußte Bronzebart.
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Ragnar Reinhardson

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      29.04.2010 00:02:31 --- 2 Jahre her  
Ragnar blickte über die Kante der niedrigen Bordwand, Reling konnte man es nicht nennen, des Drachenbootes. Eigentlich wollten sie ein Thing abhalten, ein Thing mit Met und Kräftemässen, doch Seher deutete aus einer geopferten Zunge das die Zeit noch nicht reif war. Die Asen wären noch nicht wieder in ihre Hallen zurückgekehrt, was ist dann schon ein Nordmann wenn er sich vor seinen Göttern zur Ruhe begeben würde. So stand nun Ragnar auf dem Boot, eine warme Briese fuhr ihm durch das Haar, welches er im Gegensatz zu vielen anderen Kriegern nicht gepflochten sondern offen trug, in Gedanken bei seiner Frau und dem Beutegut welches er ihr mitbringen würde. Die Götter des Krieges wollten es, die Svear würden es ausführen und sie brannten darauf zu plündern und zu brandschatzen. Sie wollten die verzweifelten Schreie der Frauen und das schmerzerfüllte Wimmern der Männer hören, das heulen der Kinder, welches im Wind durch die Berge ihrer Heimat ein schaurig, schönes Lied sang. Nur mit Mühe und all seiner Autorität konnte der große Fylkir Hammerson die Horden abhalten die unter dem Pferdebanner zu plündern. Nun würde er es nicht mehr tun. Er war ein Svear genau wie sie. Sie würden dem Nordwind mit freuden weitere Strophen beibringen. Sie konnten das Land bereits sehen. Mit sanften Hügeln und malerischen Bäumen lud es zum verweilen ein, vor allem da die Herren Zahlreich und gute Krieger sein sollen, die es bestimmt wieder zurückerobern würden. Angeblich sprach man ihre Sprache weit in den Gebieten des lauhen Teiches, wie Ragnar das Mittelmeer nannte. Er würde versuchen neben den grünen Nüssen noch einen Knecht zu finden um auch diese Sprache zu lernen, damit der Nordwind auch für sie verständlich singen kann.
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Ragnar Reinhardson

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      29.04.2010 00:07:39 --- 2 Jahre her  
Wurde ausversehen zweimal gepostet, bitte löschen, danke.
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Letzte Änderung: 2010/04/29 00:08 von .
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Ehawee

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      07.05.2010 22:39:58 --- 2 Jahre her  
"Aaahhh"Bronzebart reckte und streckte sich,als er aus seinem Zelt kam.Tief atmete er die frische Luft ein die von den Gipfeln des Montenegro herüberkam und weitete die Arme aus,so als ob er zu Hause auf seiner schönen Vargfaesting wär.

Doch dies war Griechenland und vor kurzem hatte man noch eine Niederlage gegen die vereinten Heere von Pannonien und Hellas hinnehmen müssen.Aber es schien alles wie weckgewischt,zumindest für den Jarl.

"Ach du schönes Griechenland,mit offenen Armen empfängst du mich."Er schaute hoch in den Himmel und warme Sonnenstrahlen berührten sanft sein Gesicht.
"Wie lieblich sind doch deine Frauen und was für einen süßen Wein bringst du hervor."

"Vergiss nicht die Krieger dieser Landen,die würden uns am liebsten das Fell über die Ohren ziehen"...schallte es von hinten.Es war Karlik die Leibgarde von Bronzebart,der die Nacht vor seinem Zelt verbrachte und zusah das keiner seinen Herren störte,wenn er beschäftigt war.

Bronzebart drehte den Kopf zu Karlik hin und verzog eine Augenbraue:"Mein Freund du bist zu pessimistisch,denn die Krieger Griechenlands sind immer gut für einen Skalp,genau das macht doch den Reiz aus?"

Beide Männer schauten sich mit ernster Mine an und begannen plötzlich zur selben Zeit laut zu lachen.
"Aber stincken tun diese Skalps,man sagt auch deshalb der Geruch des Todes ist der ständige Begleiter eines Friesen,"warf Karlik noch hinein.

Bronzebart überlegte kurz ob er das mit den Skalps nicht sein lassen sollte.

"Du könntest recht haben,ich frag mich nur ob die Leute da nicht den Fischgestanck der Friesen mit dem erhabenen Geruch von Ruhm,den ein Skalp an sich haben sollte,verwechseln?"

"Ja aber sind wir denn nicht auch ein seefahrendes Volk und haben viel mit Fisch zu tun..."
"Zumindest hat es noch keiner der ansässigen Einheimischen gewagt mir offen ins Gesicht zu sagen,ich würde nach Fisch stincken..."
"Ja weil sie um ihr leben fürchten..."
"Ich weiß nicht,kann mir einfach nicht vorstellen das ein Skalp noch schlimmer stincken soll als Fisch...und wie soll ich dann bitte beweisen wieviele Gegner ich bezwungen habe,ohne Skalps?"

Beide Männer standen nun vor einem unlösbaren Rätsel,die morgige Schlacht würde dann wohl zeigen welche Version sich als richtig erweist.Aber jetzt musste sich Bronzebart erstmal was vernünftiges anziehen,den er war die ganze Zeit so nackt gewesen wie Odin ihn geschaffen hat.So begab er sich ins Zelt wo 2 thrakische Sklavinen lagen,diese begannen ihn zu liebkosen,woraufhin er es sich doch anders überlegte und den Zeltvorhang wieder schloss.
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Ragnar Reinhardson

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      09.05.2010 19:28:36 --- 2 Jahre her  
Ragnar lag auf dem Boden, ein Umhang aus grober dunkelgrün gefärbter Wolle unter sich, einen Krug Met neben sich und einen Blutgetränkter Verband an sich. Der Geruch des Lagerfeuers stieg ihm in die Nase, mit geschlossenen Augen schwebte er über die Fjörde der Heimat, durch Nadelwälder mit schumrigen Licht voller Elche und Büschen mit Blaubeeren. Das Verbrannte Holz lies ihn an die großen Methallen denken wo die Skalden ihre Siege in den Schlachten ihres letzten Zuges in den Süden besangen. Er öffnete die Augen. Nun gab es keine Siege zu besiegen. Den Mut der lokalen "Akademien" die ihnen junge Männer entgegenstellte, wenn sie plündern oder durch das Gebiet ziehen wollten, junge Männer, zu Kriegern trainiert, um ein vielfaches an Zahl unterlegen, nur mit dem Wunsch besehlt ihre Heimat vor den nordischen Barbaren zu schützen und die dann doch niedergeschlachtet wurden wie Tiere. Dieser Mut wäre Lohnenswert besungen zu werden. Doch die Krieger unter dem Wolfsbanner hatten nichts was sie vorweisen konnten.

Er ließ die letzte Schlacht Revue passieren. Der Feind hatte in etwa die gleiche Anzahl an Kriegern aufgeboten. Strahlend stand ihnen die Phalanx des Feindes gegenüber. Am Abend zuvor unterhielt er sich noch mit einem Händler der ihm sagte die Friesen verwüsteten das Land, er versuche alles was er noch habe zu retten. Verwundert stand er mit seinem Fylkir und den anderen Krieger dann doch den erstaunlich zahlenmäßigen Soldaten gegenüber, hatten die Friesen soviel übrig gelassen oder wurden sie gar verjagt. Sie dachten nicht darüber nach und wollten die Unbeweglichkeit der gegnerischen Formation ausnutzen und stellten lediglich Junge Krieger und im Land rekrutierte Bauern- Söldner an die Flanken damit die geballte Kraft des Nordens durch die Schilde fuhren möge. Doch es kam anders.

Die vorpreschenden Reiter hingen in den langen Speeren der Phalanx und konnten sich nicht neu ordnen als die Krieger zu Fuß auf den Schildwall zu stürmten. Es war ihnen unmöglich durch das feindliche Zentrum zu preschen und dann schwenkten die Flanken ein. Der Feind umzingelte die Svear, machten ihre Jäger nieder, holten die Reiter aus den Sätteln und warfen die Krieger in den griechischen Staub. Die Armeen des Südens waren einfach besser.

Der Junge Jarl wollte es sich nicht eingestehen. Sie würden sich den Griechen abermals entgegenstellen. Diese kleinen gebräunten Gestalten sollten es noch berreuen das sie die Nordleute am Leben gelassen haben.
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Tyrfingur Tyrsanson

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Re:Herren der Ostsee- Krieger des Nordwinds      09.08.2010 22:47:24 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Lange Zeit waren wir unterwegs gewesen.
Über ein endloses und eisbedecktes Meer waren unsere Schiffe geglitten, durch dichte und dunkle Wälder waren wir marschiert und nun erstreckte sich ein gewaltiges Grasland, welches weiter war als mein Blick reichte.
Die Spurensucher und Jäger der Sitonen und ihres Brudervolkes der Nenzen hatten uns in diese Region geführt und nun war es Zeit unsere vereinten Krieger aufzuteilen um dieses gewaltige Land leichter und schneller nach Ansiedlungen abzusuchen.
Ich verabschiedete mich herzlich von Ulrik von Smola, dem Rådgiver der Sitonen, welchen ich auf unserer langen Reise sehr zu schätzen gelernt hatte, dankte ihm nochmals für die von ihm zur Verfügung gestellten einheimischen Jäger, die dieses Land besser kannten als unsere und machte mich schlussendlich auf um zum Heerbann wieder aufzuschließen.
Tage vergingen und ich fragte mich angesichts der für meine Ansprüche zu kargen Landschaft, wovon und wie die Menschen hier wohl lebten. Hin und wieder stießen wir zwar auf Flüsse, Bäche oder Tümpel und auch Tau war genug vorhanden, aber dennoch waren weit und breit keine dichten Wälder. Und nirgends stießen wir auf Spuren der Besiedlung wie Felder oder alte Hütten.
Ich versank immer wieder in tiefes Grübeln, welche der Geschichten an den Feuern wohl übertrieben waren und wieviel Wahrheit in ihnen über diese Steppenbewohner steckte.

Endlich berichteten die Späher von einem kleinem Trupp berittener Menschen. Ich nahm ihre Berichte mit Erleichterung entgegen, waren diese Landstriche also doch nicht vollständig verlassen, und machte mich mit meiner Leibgarde und dem Späher in die Richtung der gemeldeten Menschen auf.
Es waren nur eine Handvoll, aber sie trieben eine riesige Herde vor sich her und führten einige vollbepackte Wagen mit sich mit. Wir ritten weiter auf sie zu, doch diese Fremden mussten uns schon lange heranreiten gesehen haben, da sie bereits einen Halbkreis zur Verteidigung gebildet hatten, bevor ich weitere Details erkennen konnte.
Nun da ich mehr von der Wagenladung erkennen konnte, wurde mir schlagartig klar warum wir bisher keine Siedlungsspuren gefunden hatten. Auf ihren Wägen führten sie Material mit, welches wohl zum Bau größerer Zelt benutzt werden konnte. Auch erkannte ich Dinge des alltäglichen Gebrauchs.
Dies waren keine wirklichen Krieger, aber für meine Zwecke sollten sie reichen.

Als wir fast auf Wurfweite heran waren, zügelte ich mein Pferd und ließ es kurz aufsteigen.
Gleichzeitig brüllte ich mit aller Kraft:
Tyr frälsning! Svea ta död till ditt land.
Ich ließ diese Fremden meiner vollständig Gewahr werden, bevor ich meinen Wurfspeer erhob und in ihre Richtung warf, sodass er direkt vor ihnen in den Boden fuhr.
Gepanzert in einer Tunika aus unzähligen Eisenringen und darunter getragenem gepolstertem Wams, dicken gepolsterten Beinschienen aus Leder, welche weit über die Knie reichten, mit eisernen Streifen versehene Armschienen, welche erst hinter dem Ellenbogen aufhörten und einem dicken Helm mit Wangenklappen war ich eines Herjanns würdig. Und als eben dieser war es meine Aufgabe ihnen unsere Absichten mitzuteilen.
Dann gab ich den Befehl zum kehrtmachen und wir ritten zurück zu unserem Heer.
Sie werden diese Geste des Krieges bestimmt verstehen, da war ich mir tief in meinem innersten sicher.


Sic transit gloria mundi!
Silent enim leges inter arma.
Heldentum ist das zeitweilige Aussetzen des Überlebensinstinktes.
kimi ga yo wa chi-yo ni yachi-yo ni sazare ishi no iwao to narite koke no musu made!
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Vraccas

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Plündern bei den Aorsen      29.09.2010 16:50:36 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Die Plünderungen, Versklavung und die Zerstörungswut der Friesen brachte vor einigen Monaten viel Leid ins Svear-Volk. Um die Ängste der Bewohner zu lindern, den Zusammenhalt wieder zu stärken und für Sicherheit zu sorgen, wurde die Regierung um Ragnar neu aufgestellt. Die wichtigste Änderung aus meiner Sicht, war mein neuer Posten . Ragnar ernannte mich zum Herjann des Krieges und ich wollte auch gleich mal meine Fähigkeiten unter Beweis stellen... somit machte ich mich mit meinen treuen Gefährten auf den Weg zu den Aorsen, die schon auf uns warteten... Die Kriegeranzahl erschien auf dem ersten Blick ebenwürdig, doch es sammelten sich noch einige Milizen. Da ich mir und den anderen noch etwas Beweisen musste, stürmte ich an der Spitze unseres Trupps, um soviel Krieger wie möglich außergefecht zu setzen und somit kam es zu einem Massaker...

Nach der Schlacht kam ein Bote aus der Heimat und überreichte mir 2 Briefe. Auf dem einen Stand „Sorsele“ der Name meines Dorfes und der Andere kam von Ragnar. Mhmm... ich nahm die Briefe und beschloss sie erst am nächsten Morgen zu öffnen, denn heute wird der Erfolg genossen und ich ging zurück zu meiner Truppe.
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Letzte Änderung: 2010/09/29 16:54 von .
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