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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 03.10.2010 23:23:47 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Nis hatte das Warten gründlich satt.Er sehnte sich na einer ordentlichen Schlacht,wo es so richtig rund ging.Übungskämpfe sind ja schön und gut,aber auf dauer konnten sie ihn nicht befriedigen.
Überhaupt,wo waren die Friesen gelandet,Gegend,nichts als Gegend,so weit das Auge reichte,überall Gegend,nur das diese Gegend schon mehr als öde war.Wütend trat er gegen ein Stein.Nis beschloss , sich mal ordentlich zu besaufen,vielleicht machte das diese Gegend erträglicher.
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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 06.10.2010 20:22:16 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Die Tage verstrichen und wir waren zur Untätigkeit verdammt.
Eines Morgens erreichte ein Reiter unser Lager.
Er war von Emanuel, dem Herrscher der Briten gesandt.
Ich war etwas überrascht, hatte ich doch nicht mehr mit einer Reaktion der Briten auf unser Angebot des Friedens gerechnet.
"Sag was dir dein König aufgetragen hat."
"Wenn du Hinnak der Wolf bist läßt dir Emanuel sagen das du und die anderen Friesen gebeten werden nach Wessex auf die Burg zu kommen.
Er möchte gerne mit dir über das friesische Angebot sprechen.
Eingeladen auf die Burg sind all deine Begleiter, doch sprechen will er nur mit dir.
Die anderen Friesen werden mit Speisen, Trank und anderen Freuden bei Laune gehalten."
Ich blickte den hageren Mann an.
"Es ist zwar nicht üblich das man nur den Anführer einer Delegation empfängt, aber sei es drum.
Soll nicht heißen wir Friesen würden nicht alles für den Frieden tun."
Einem Krieger gab ich das Zeichen das man den Boten versorgen möge, dann machte ich mich daran die Anderen zu informieren.
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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 07.10.2010 20:45:33 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Die Begeisterung nach Wessex zu reiten hielt sich in Grenzen, doch unserem Auftrag verpflichtet zogen wir am nächsten Morgen gen britischem Herrschersitz.
Ein Krieger blieb zurück um auf das Schiff zu warten.
Ich begann mir Sorgen zu machen.
Ingmar hätte selbst bei widrigen Windverhältnissen oder stürmischer See längst in Anglia ankommen müssen.
Endlich erreichten wir die Burg des Emanuel, dem Souverän der Briten.
Der Empfang war überraschend herzlich und wir wurden aufs Beste verpflegt.
Entgegen meiner Vorurteile gegenüber den Briten machte man nicht einmal anstalten uns dazu zu bewegen unsere Waffen abzulegen.
Während Yaiza, Spawn, Cordovan Zornbrecht, Cogi Toegosum, Julian of Waringham, Nis Randers und die Krieger aßen und tranken geleitete man mich zu Emanuel.
Unsere Unterredung verlief in gelöster, fast freundschaftlicher Atmosphäre.
Am Ende unseres Gesprächs bat er mich bald mit Inguz über das Gesagte zu sprechen und ansonsten Stillschweigen zu bewahren.
Ich kehrte zu den Anderen zurück und so feierten wir noch bis tief in die Nacht.
Schon am Morgen würden wir nach Anglia zurückkehren und von dort aus auf dem schnellsten Weg nach Friesland aufbrechen.
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Mit Fynn und Yaiza in meinen Armen schlief ich zufrieden ein.
Unser Sohn würde uns auf jeden Heerzug, auf jede Reise begleiten.
Keinen Tag meines Lebens wollte ich mehr ohne meine Familie verbringen und je eher der Junge lernte mit den Entbehrungen und den Gefahren zu leben umso besser war es für sein zukünftiges Leben.
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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 08.10.2010 23:12:48 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Als wir am nächsten Morgen erwachten sattelten wir die Pferde und kehrten nach Anglia zurück.
Ingmar war nun hoffentlich mit dem Schiff angekommen, damit wir schnell nach Friesland aufbrechen konnten.
Schließlich hatte ich dringende Nachricht an Inguz zu überbringen.
Doch die Reise begann mit unerwarteten Problemen.
Schwarze Fee meine geliebte Stute, die ich nun schon viele Jahre mein Eigen nannte und die mich tapfer durch zahllose Schlachten trug starb.
Am Morgen dieses unseligen Tages brachen wir früh auf.
Fee schien in guter Verfassung, doch bei unserem ersten Halt verhielt sich die Stute merkwürdig.
Sie war ungewöhnlich unruhig und plötzlich brach sie zusammen, vergeblich versuchte das arme Tier sich wieder zu erheben.
Meine Frame erlöste sie von ihrem Leid.
Die weitere Reise setzte ich nun zusammen mit Fynn und Yaiza auf Sulla fort.
Ich war gespannt ob uns noch weitere unangenehme Überraschungen erwarteten.
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Letzte Änderung: 2010/10/08 23:13 von .
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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 12.10.2010 06:55:17 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Als wir Anglia erreichten war, den Asen sei Dank auch Ingmar mit unserem Schiff eingetroffen.
Schnell wurde alles an Bord gebracht und wir brachen in die Heimat auf.
Die Überfahrt verlief ohne Zwischenfälle und ohne Wind.
Dank der britischen Sklaven mußten die Svear nicht die ganze Strecke rudern und durch den stetigen Wechsel erreichten wir Ostfriesland recht schnell.
Sobald wir im Hafen festgemacht hatten begaben wir uns auf den Weg zur Burg, damit ich Inguz die Nachricht von Emanuel überbringen konnte.
In der Burg angelangt erfuhr ich das ein junger Gäle gerade bei Inguz war.
Es hieß er überbringe eine Tributforderung.
"Haben wir die Gälen auf eine Idee gebracht? Aber was bringt die Gälen darauf das sie bei uns an der richtigen Adresse sind. Der Erfolg drei unbewaffnete Friesen, von denen auch noch eine Hochschwanger war einen Tag ohne Verluste bewacht zu haben?"
Yaiza grinste mich an
"Die Gälen scheinen auch nicht damit zu rechnen wirklich Silber von uns erhalten, sonst hätten sie nicht so ein Milchgesicht geschickt.
Wird wohl Zeit die Schiffe wieder zu beladen und den Gälen und ihren piktischen Speichelleckern die Flügel wieder auf die richtige Größe zu stutzen. Die Saatkrähe fühlt sich wie der Adler!"
"Vielleicht müssen wir unsere Schiffe garnicht besteigen.
Ich könnte mir gut vorstelln das die Gälen beschlossen haben ihr Blut lieber auf friesischem Boden zu vergießen."
Endlich bekamen wir das Zeichen in die große Halle zu gehen.
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Re:Silber, Freiheit und anderes Wertvolles 13.10.2010 05:56:13 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Inguz und Jorge erwarteten uns bereits.
Der Oberste der Friesen hieß mich berichten bevor er sich um den gälischen Boten kümmern wollte.
"Die einstmals stolzen Krieger der Pikten sind zu Knechten der Gälen verkommen.
Clementon ist nur mehr ein Schatten seiner Selbst.
Zwar wohnte er der Unterredung bei, doch seine Stimme vernahm ich nicht einmal.
Eine gewisse Zelda Johanson Fitzgerald und ein mir unbekannter Krieger sprachen für die Pikten, oder vielleicht sollte ich besser sagen für die Gälen.
Jedenfalls ließ man uns wissen das die Friesen nicht mehr willkommen sind und das man uns nicht fürchtet.
Anders bei den Briten. Nach dem ich meinem Wunsch zu Gesprächen durch das Niederbrennen einiger Dörfer in Ossex Nachdruck verliehen hatte wurde ich von Emanuel empfangen."
Ich gab ein Zeichen woraufhin eine Truhe vor Inguz abgestellt und geöffnet wurde.
"Emanuel betrachtet die Entwicklung bei seinen Nachbarn mit großer Sorge und so läßt er dir diese 1000 Silbermünzen überbringen in der Hoffnung etwas Unterstützung zu erhalten wenn es zum Äußersten kommen sollte.
Emanuel ließ durchblicken das ihm unsere Hilfe noch mehr Silber wert sei.
Die Briten sind schwer angeschlagen ein mir unbekanntes Volk man nenntes wohl Mauren sind in dasLand eingefallen und haben viele Dörfer verwüstet.
Ich bin ja dafür das wir diese Insel komplett erobern und dort Ordnung schaffen.
Unter der Führung von uns Friesen würde sich dort wohl ein ganz brauchbarer Vasallenstaat einrichten lassen."
Damit beendete ich meinen Bericht.
Inguz nickte nachdenklich.
Nach einem Moment gab er uns neue Anweisungen und wir gingen zurück zum Hafen.
Neue Aufgaben warteten und diesmal würden wir keine Gespräche führen!
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