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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 17.04.2010 18:12:47 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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AmadeuS, der sich gerade auf den Weg zur Hauptstadt machen wollte, um etwas zu erledigen, bemerkt, dass im Zelte seiner Verlobten Trubel herrscht. Er ging zu einem Soldaten der Etrusker, welcher augenblicklich aufstand und Haltung annahm.
"Was geht hier vor sich? Wer ist da in dem Zelt der Lucuma?", sprach AmadeuS und ihm fiel erst hinterher auf, dass er sehr schroff klingen musste.
Der Soldat antwortet sofort: "Die Karthager sind bei ihr im Zelt. Die Karthager wollen wohl die Beziehungen aufbessern..."
AmadeuS nickte ab und dachte nur bei sich "So lange die mir das Silber nicht bringen, welches sie dem Volke Etruriens schulden, werden sie niemals mit mir gut Kirschen essen können!"
Diese Animosität veranlasste ihn, das Zelt nicht aufzusuchen. Stattdessen ging er in seines und schrieb einen kleinen Brief...
QUOTE:
Liebe Nilaihah,
wenn du diese Zeilen vernimmst, werde ich bereist auf dem Weg nach Verona sein. Mir wurde zugetragen, dass die Waffe, die ich bestellt habe nun fertig auf mich wartet. Außerdem hat mein Dorfverwalter zu mir schreiben lassen, dass er mich in einer Angelegenheit persönlich sprechen muss.
Bitte verzeihe mir, dass ich mich nicht persönlich von dir verabschieden kann. Aber die Tatsache, dass Hunde Karthagos in deinem Zelt verweilen, und ich nicht der grimmige Grund sein wollte für misslungene Gespräche, habe ich es vorgezogen nicht einzutreten.
Denk immer daran, ich liebe dich jetzt, morgen und in alle Zeit,
Dein,
AmadeuS
PS: Ich werde mich beeilen, sodass ich schon bald wieder bei dir sein kann.
Er versiegelte den Brief und ging zurück zum Zelt der Nilaihah. AmadeuS überreichte die Schriftrolle dem Soldaten, den er schon befragt hatte und wies ihn an hier zu bleiben, bis er dieses Schriftstück der Lucuma zukommen lassen konnte.
Ein letztes Mal blickte er zum Zelt und seine Lippen formten ein "Ich liebe Dich", ehe er seine EoS aufsuchte und mit ihr in Richtung Verona davonritt.
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 20.04.2010 18:40:25 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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Pygmalion freute sich, sich auf eine bequeme Sitzgelegenheit zu begeben und leckeren Wein zu trinken. Er nahm einen größeren Schluck und ließ sich zurücksinken.
"Andere sind oft neidisch auf die Errungenschaften unserer großen Zivilisationen" befand er zu dem Einfall der Ceutronen.
"Es freut mich, dass die Etrusker gesiegt haben. Euer Problem ist nicht einzigartig, auch wir ringen derzeit mit den iberischen Stämmen um unser Land und ich hoffe, das karthagische Angebot zu einem Frieden wurde inzwischen angenommen...wenn nicht, werden deren Dörfer brennen, nicht die unseren. Ich hoffe, das Ceutronenproblem wird sich in Bälde auflösen."
Er nahm erneut einen größeren Schluck Wein.
"Du hast recht, weise Herrscherin, natürlich kam ich nicht einzig, um mir die bezaubernde Landschaft und die interessanten Frauen Etruriens anzusehen, auch wenn unsere Gelehrten stetig auf der Suche nach neuen Berichten und Erfahrungen aus entfernten Ländern sind und ich kann nun behaupten, die Gelehrten mit meinen Erfahrungen eine Weile zu beschäftigen.
Das letzte Mal, als Karthager in Etrurien weilten, mussten wir eine recht unschöne Angelegenheit mit einer Hexe regeln...ich glaube, man trennte sich nicht sehr friedlich, es gab wohl aufgrund kultureller Unterschiedlichkeiten einige Missverständnisse, die ich hiermit gerne beigelegt und für die Zukunft ignoriert sähe.
Es geht mir nicht darum, zukünftig mit deinem Heer Seite an Seite zu kämpfen, sondern eher darum, zu verhindern, dass sich unsere mächtigen Reiche nicht gegenseitig zerstören. Lägen Karthago und die Etrusker im Krieg, so fielen wohl von allen Seiten die Geier über unsere Besitzungen her, während unsere Flotten sich gegenseitig versenkten. Wir beide haben gemeinsame gefährliche Nachbarn...die Römer. Ich bin also hier um ein Abkommen zu schließen, welches die Etrusker verpflichtet, im Falle eines Krieges zwischen Karthago und Rom, ganz einfach nichts zu tun. Gleichsam wird Karthago in einem Krieg zwischen Rom und den Etruskern, nichts tun. Ebenso werden wir uns weiterhin nicht in den Krieg gegen die Ceutronen einmischen, denn, wie du sicherlich noch nicht weißt, bat die ceutronische Königin selbst den karthagischen Rat um kriegerischen Beistand gegen deine Heere. Du solltest bemerkt haben, dass wir ablehnten, sozusagen als Vorschuss auf mein Anliegen."
Seine Stimme wurde etwas krächzend, mit den letzten Worten und sein hals trocken, so musste er erneut Wein trinken. Der Kelch war leer und ihm wurde nachgeschenkt. Wenn er in dem Maße weiterreden wollte, wäre er sehr bald betrunken.
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 21.04.2010 00:22:02 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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Nach dem Sieg über den Strategos AmadeuS begab sich Beverus hochzufrieden zurück zu seinem Herrn vor das Zelt der Herrscher. Er musste anerkennen, das sein Duellpartner ein durchaus fähiger Gegner war, wenn auch AmadeuS ihn nicht bezwingen konnte, wie so viele zuvor.
Er legte seine Waffen vor dem Zelt ab und betrat es um seinem Melek durch ein kurzes nicken mit erfreut hochgezogenen Mundwinkeln seinen Erfolg an zu deuten. Nach der Ehre gebietenden Begrüssung der Herrscherin der Etrusker, nahm er seinen Platz an der Seite des Melek wieder ein.
Kurz unterrichtete er Pygmalion flüsternd über die neuesten Vorkommnisse aus Karthago, welche ihm zugetragen wurden und erinnerte höflichst daran, dass sie noch einen Gutteil des Weges zurück in die Heimat vor sich hatten.
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Letzte Änderung: 2010/04/21 00:22 von .
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 21.04.2010 06:26:48 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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Dieser Karthager konnte kämpfen, schoss es AmadeuS durch den Kopf, während er Richtung Steiermark ritt. Es war eine kleine Unachtsamkeit, die ihn hat verlieren lassen... immer wieder schoss ihm der Kampf in einer Abfolge von Bildern durch den kopf:
Seine seue Frame erwies sich als herrvorragende Waffe, auch wenn sie noch ungewohnt war. Hat er doch seit etlichen Jahren mit seinem Vibius, dem Speer, seine Gegner in die Knie gezwungen. Einen Speer trug auch der Karthager, der um den Schaukampf bat, den er bekam, doch war dieser anders, irgendwie länger und stabiler. Es war eine großartige Schau (Anmerkung: Bewusst auf Anglizismus verzichtet), die sich dem Etuskischen Volke bot. Und nicht nur diesem: Denn die Nachricht eines Etruskisch-Karthagischem Schaukampf verbreitete sich in Windeseile und alle, die Pferde oder andere Reittiere hatten, die sie quälen konnten, kamen angeritten, für diesen Kampf. Gleich auf kämpften sie um den Sieg - keiner konnte auch nur in einem Moment die Oberhand gewinnen in dieser verkleinerten Schlacht und dann.... dann war es vorbei, der Karthager traf AmadeuS unglücklich und er musste den Kampf abbrechen, da er keinesfalls von einem Hund Karthagos in der Hauptstadt getötet werden wollte.
AmadeuS misstraute den Karthagern und er machte kein Geheimnis daraus, dennoch - als guter Verlierer (Wie er dieses Wort hasste) - richtete er sich auf und beglückwünschte den Karthager. Zu gern hätte er sich für all die Lügen und all das missbrauchte Vertrauen an Etrurien stellvertretend gerächt, doch dieses Mal hatte der Karthager das glückliche Händchen...
Ein klein wenig mehr Bewegung und der Speerstoß wäre ins Leere gelaufen und der Sieger hieße AmadeuS, haderte er mit sich selbst. Hoffentlich sind die Gespräche mit Karthago bald beendet, denn die Ceutronen würden nicht ewig auf sich warten lassen und wer mit Gälischem Pack und den Pikten schon zwei Verbündete Barbarenvölker auf ihre Seite ziehen konnte, dann könnten das noch mehr werden. "Feiges Pack! Lassen andere ihre Kriege ausführen...!", sprudelte es aus AmadeuS vorraus und er ritt gleichmäißg weiter Richtung Steiermark
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 21.04.2010 16:29:47 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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Auch ich hoffe, dass das Problem mit den Iberen sich zu deinem Vorteil entwickelt.
Missverständnisse?
Nilaihah lachte auf und ihre Stimmung änderte sich drastisch.
Die Karthager haben sich an Vereinbarungen nicht gehalten und waren nicht bereit für die Schäden aufzukommen, die sie in ihrer Wut hinterließen. Niedergebrannte Felder, getötete Bauern und verwüstete Höfe!
Ganz so leicht, wie Du, will ich es nicht abtun. Das zerstörte Vertrauen und nun die Versöhnung mit dem Hintergedanken einen Pakt zu schließen, der in der Passivität Etruriens enden soll? Ich denke nicht, dass ein solches Abkommen möglich ist.
Wir sind nicht interessiert an weiteren Konflikten mit Karthago, doch lassen wir uns nicht durch falsche Freundlichkeit in eine Ecke drängen. Wir sind bereit erste Beziehungen wieder aufzunehmen, unsere Silberforderung fallen zu lassen und zu beobachten, wie sich alles entwickelt.
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 21.04.2010 22:37:24 --- 2 Jahre, 1 Monat her
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Kurz zeigte sich, kaum bemerkbar, eine zornesfalte auf Pygmalions Stirm. Er hatte sich jedoch schnell wieder unter Kontrolle.
"Danke, ich hoffe auch dass sich diese Frage zügig klären wird.
Nungut. Du siehst das ganze zu einseitig, eine solche Übereinkunft würde auch Karthago zu Passivität bewegen...ich akzeptiere deine Entscheidung. Doch erwarte ich, dass du mir oder Karthago niemals mehr falsche Freundlichkeit vorwirfst. Selbst der größte Feind, oder, wie manche Gelehrten meinen, eben gerade jener, hat Respekt und Freundlichkeit im Gespräch verdient, so hat auch die Herrscherin der Etrusker zu jeder Zeit die freundlichkeit der Karthager zu erwarten, ebenso wie einen gastlichen Empfang in Qart Hadasht. Sehe dies ebenfalls als Einladung in meine Paläste in Afrika oder auf den Balearen, wenn es dir einmal nach Zerstreuung verlangt. Die Landschaft dort wird dich ebenso in Erstaunen versetzen wie mich die eurige...So wie es bei euch den Schnee gibt, gibt es bei uns nahezu weißen Sand und ich verspreche dir, dir die größten Tiere des Erdkreises zu zeigen!
Einem Etrusker mit römisch klingendem Namen habe ich vor unserem Treffen eine Überfahrt nach Karthago ermöglicht. Ich bin zuversichtlich, sein Aufenthalt wird ihm gefallen und er wird dir davon berichten. Vielleicht können mit seiner Hilfe einige etruskische Schriften vollends ins karthagische transkripiert werden.
Ich danke dir für deine Gastfreundschaft im Namen Karthagos und auch deinem Krieger, welcher sich mit Beverus gemessen hat. Mein Begleiter drängt zum Aufbruch, unsere Reise ist lange nicht vorbei. Wir werden, sofern du gestattest, die Nacht in deinem sicheren Lager verbringen und morgen in aller Frühe aufbrechen."
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 26.04.2010 17:48:13 --- 2 Jahre her
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Nilaihah atmete tief ein, um sich zu beruhigen, erst dann ergriff sie wieder das Wort.
Ich entschuldige mich dafür, dich Beleidigt zu habe. Der Vorwurf der falschen Freundlichkeit war im Hinblick des Zeitpunktes gemeint, dass wir gerade jetzt wegen eines Pakts, die Vergangenheit ruhen lassen sollen. Außerdem bedeutet Respekt nicht, dass man die Augen und Ohren vor der Wahrheit verschließt.
Ich werde deine Einladung nach Qart Hadasht bei Zeiten gerne annehmen, wenn wir den Krieg gegen unsere Nachbarn und ihre Verbündeten gewonnen haben. Nach deinen Schilderungen sollte ich viel Zeit für meine Reise einplanen, damit ich die Landschaft genießen kann.
Sicherlich wird mir der Etrusker der in deine Länder reist, viel erzählen können. Ich nehme an, dass er auch bereit ist, bei den Übersetzungen zu helfen.
Man wird dir und deinen Begleiter ein angemessenes Zelt zur Verfügung stellen, damit ihr euch für eure lange Reise stärken könnt. Ich wünsche dir eine erfolgreiche Reise und euch ist es natürlich erlaubt, bei eurer Rückreise wieder durch Eturien zu reiten.
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Re:der etrurische Rat - das Silber Illyriens 15.10.2010 11:32:41 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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In den ersten Tagen hatte die Besteuerung der Illyrischen Bauern sehr viel Silber in die Kasse gespült.
Es konnte sogar ein Betrag von 30 Silber an einige der Krieger weitergegeben werden als Belohnung für ihren Verdienst im Kampf gegen die aufständigen Illyrer.
Doch nun verstrichen die Tage und die Steuerschätzer Etruriens langweilten sich an den Feuern ihrer Lagerstätten, die Illyrer hatten sie aus ihrem Land gejagt und die Front stabilisierte sich an der ehemaligen Landesgrenze zwischen Istrien und Dalmatien und Panonien.
So entschied sich Segimer inzwischen weiter im Landesinneren Etruriens, um neue Truppen auszuheben, den Lucumo um ein kleines Entsatzheer zu bitten um die schweren Verbände der aufständigen Illyrer verjagen zu können und die Steuern weiter eintreiben zu können. Nur leider gab es da ein Problem, der Lucumo wusste noch nichts davon dass sie Steuern in Illyrien eintreiben, also musste die Verstärkung unter anderen Bedingungen angefordert werden.
Diese Bedingung könnte ein Hochwasser sein, wenn er rechtzeitig vor der Ankunft der Verstärkung ein oder zwei kleinere Dämme in Istrien zerstören ließe, würde AmadeuS wohl nie etwas merken.
QUOTE:
Hochehrenwerter AmadeuS, Sohn des Gottes Tinia, erhabener Herrscher über Etrurien,
Ein Notfall in der Heimat zwingt mich Euch um Hilfe zu bitten.
In Istrien sind aufgrund von starken Regenfällen einige Flüße übers Ufer getreten und einige Dämme drohen zu bersten unter der Wasserlast.
Darum bitte ich Euch uns einen Teil Eurer Truppen aus Hellenien zu senden um die Ortschaften zu sichern.
Euer ergebener Diener,
Segimer,
Kriegsstrategos Etruriens
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Re:der etrurische Rat - Trauer, Wut und Fortschritt 16.10.2010 19:57:19 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Mit Bestürzung nahm der Lucumo diese Nachricht zur Kenntnis. Das wunderschöne Istrien war in Gefahr und er konnte es eventuell noch verhindern.
QUOTE: Sei mir gegrüßt mein werter Freund,
wider jeder Erwartung sind die Hellenen schwach im Geiste und noch viel schwächer mit der Waffe. Ohne Probleme werde ich Dir einige Männer zukommen lassen können. So schnell ich kann, werde ich die kräftigsten zu dir entsenden.
Mit kriegerischen Grüßen,
AmadeuS
Lucumo der Etrusker
Fix gab er dieses Schreiben einem "frischen" Boten, der sich auf den Weg nach Istrien machte.
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