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Re:Glück in der Liebe? 30.10.2010 15:02:30 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Für Tarja hörte sich Traitos' Ausführung über die Befreiuung der Menschen in Phrygien wie die eines römischen Senators an.
"Ich wollte Euch nicht erzürnen." Tarja wollte noch sagen, dass sie wehrhafte Frauen bewundert und respektiert, da es in der zivilisierten Welt zu wenige davon gibt. Aber das liess sie lieber bleiben.
"Ich beglückwünsche Euch zu Eurem Erfolg." schob sie statt dess hinterher.
"Nun ich hatte Euch bereits gefragt was Eure weiteren Pläne angeht, aber noch vor wenigen Minuten war die Ausgangssituation eine andere. Ich habe den Eindruck, dass Eure Armee bald schon wieder marschiert. Wohin werden wir gehen? In Eure Hauptstadt?"
Sie schaute erneut in das Sternenmeer.
"Ich habe ein Bitte. Ich möchte meine Rüstung reparieren lassen. Sie trägt immer noch die Zeichen der Schlacht." In ihrem Kopf blitzte wieder Vukasins finaler Schlag auf.
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Re:Glück in der Liebe? 02.11.2010 12:07:55 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Es dauerte wenige Augenblicke, nicht mehr als ein halbes Dutzend Wimpernschläge, ehe die vorherige Wut durch das Gebirgspanorama sowie die lieblich zärtliche Stimme der Tarja aus der Welt geschaffen war. Ein knapper Streich ging von seiner Hand über ihrem Handgelenk aus. Nicht etwa als Annäherung im Physischen gedacht, vielmehr als eine Art der Beschwichtigung.
„Ich möchte nicht vom Krieg sprechen, nicht Heute. Heute lerne ich Tarja Sextus kennen, die den Geschichten und Mythen um ihrer Person keine Schande macht und mein gesundes Auge mit einem mächtigen und kräftigen Zauber auf ihre weichen Wangen fixiert.“
Allmählich hoben sich die Mundwinkel wieder, während die einzigen Töne die man sonst so hier vernehmen mochte jene der Sandalen auf dem unebenen Boden und die der Winde und Böen, die durch die Gebirgsspitzen peitschten, waren. Die Sonne verlieh dem dunklen, südländischen Haar des Griechen hier und dort helle Strähnen.
„Es ist ein schönes Gefühl euch anblicken zu dürfen, noch schöner, es nicht erzwingen zu müssen.“
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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Re:Glück in der Liebe? 02.11.2010 15:41:52 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sie spürte die Hitze in ihre Wangen kriechen und wie sie rot wurde. Da war es wieder, das Gefühl das sie hätte tanzen lassen können. Sie wich seinem Blick aus und suchte ihren Blick irgendwo festzuhalten.
Weg war die unmögliche Situation von vorhin. Tarja griff sich an ihr Amulett mit der Rune. Der gälische Schutz hatte sich mehr als einmal als Wirksam erwiesen. Diesen Glücksbringer würde sie niemals wieder hergeben.
"Ihr macht mich ganz verlegen ehrenwerter Basileas. Es ist für mich ein sehr schmeichelhaftes Gefühl, aber ein wenig unverständlich zu gleich so einzigartig zu sein. Sagt. Haben griechische und phoenizische Mütter denn nicht auch hübsche Töchter?"
Tarja strich sich durch ihr Haar und schaute Traitos in sein Auge. Er schien ihren Anblick förmlich aufzusaugen. Ihre Brust hob und senkte sich bei einem tiefen Atemzug. Auch bemühte sie sich so graziel wie möglich zu gehen, in der Hoffnung dass es nicht zu künstlich und zu plump wirkte, da sie bislang wenig mit der gehobenen Gesellschaft zu tun hatte und ihre bäuerliche Herkunft nicht immer zu verbergen vermag. Besonders unter Einfluss von geistigen Getränken wurde ihr Dialekt besonders weich und lang und ihr Gang plump. Aber das war jetzt nicht der Fall.
"Hier zu sein und Eure Gastfreundschaft zu genießen beschämt mich, dass unsere beiden Völker früher auf dem Schlachtfeld Feinde waren und auch dass der Großteil eures Volkes zu neuen Gestaden aufbrechen musste um fernab der Nordischen Flut zu neuer Größe und Blüte zu erstarken. Gemeinsam Seite an Seite wären unsere Völker stark gegen die Invasoren gewesen."
Sie steckte sich ihr Haar nach oben und formte so nach und nach eine römisch bürgerliche Frisur.
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Letzte Änderung: 2010/11/02 15:42 von .
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Re:Glück in der Liebe? 02.11.2010 16:30:57 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Vorerst ein Schweigen. Traitos mochte der göttlich schönen Tarja nicht sagen, das vor allem ihre Herkunft eine große Rolle für dieses Treffen gespielt hatte. Er zögerte also mit einer Antwort auf diese Frage hin und zog es vor erst die Worte die er sprechen wollte zu finden, nachdem sie ein paar Schritte gegangen waren. Jede Bewegung die sie währenddessen getan hatte, wurde von seinem aufmerksamen Auge erfasst.
„Wir sprechen nicht von hübschen Töchtern, denn ja, diese hätten wir hier in ausreichendem Maße. Wir sprechen hier von einer Helena.. nicht jene, die meinem Volk den Rücken kehrte und Römerin wurde, sondern die, wegen der einst Achilleus, Ajax, Oddysseus und viele andere Helden ausgezogen waren.“
Ein kurzes Lachen sollte das Zögern von zuvor vergessen machen.
„Und ja.. Ich selbst spielte mit dem Gedanken, solltet ihr nicht erscheinen, einen Krieg vom Zaun zu brechen damit ich ein einziges Mal eure weichen, warmen Züge erblicken kann. Ein teurer Preis, doch, so bin ich mir sicher, wären sich die meisten meiner Soldaten nicht zu schade dafür gewesen diesen zu bezahlen.“
Die Krähenfüße an den Augen des Basileas ließen auf ein gewisses Alter und Überdosen von Stress schließen.
„Der Krieg ist nur der verlängerte Arm der heutigen Politik und wird als legitimes Mittel erachtet. Es gibt hier nichts zu bezweifeln, denn unter Ronius waren wir keine Freunde. Das wurde bei den Verhandlungen in Campania ziemlich deutlich. Der Senat spuckte auf die Griechen und ich selbst, ich wollte nicht vor Rom knien ohne eine Schlacht verloren zu haben. Aus diesem Grunde bin ich Caius so sehr verbunden. Er war es, als ich dem Senat trotzte und diese Farce die dieser eine Verhandlung nannte abgebrochen hatte, meinem Schiff nach Athen folgte und einen Frieden zwischen Griechen und Römern aushandelte. Dies war ein Bärendienst, der ihn das Amt hätte kosten können. Doch am Ende waren alle Seiten glücklich, nicht?“
Traitos machte Halt und hielt seine raue Rechte an die Wange der Tarja, um ihren Blick auf sein Gesicht zu richten. Eine obszöne Tat, doch geschah dies weniger Herrisch als es Dritte zu glauben vermochten.
„Hättet ihr eine Allianz zwischen Rom und Athen befürwortet?“
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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Re:Glück in der Liebe? 02.11.2010 23:01:22 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Tarja ließ Traitos gewähren. Vor wenigen Wochen hätte sie jeden der sie so angefaßt hat, den Arm verdreht. Das hätte sie jetzt natürlich in ziemliche Schwierigkeiten gebracht. Sie schaute in sein Gesicht. Er lächelte gewinnend, warm aber entschlossen.
"Unter bestimmten Voraussetzungen. Seht, es gibt so viel Feindschaft zwischen den Völkern. Wie Eure Wache das Wort Römerin aussprach ist nur ein Beispiel. Aber straft ihn nicht. Er wird Gründe haben. Mein Vater hat mich gelehrt jeden Menschen einzeln zu beurteilen."
Tarja nahm seine Hand ganz sachte von ihrer Wange.
Gleichzeitig steckte Tarja ein Kloß im Hals als Helenas Name fiel. Sie hatte Tarja darum gebeten ihren Sohn mitzunehmen und zu seinem Vater Dimos .... Dimos Arche ...., der Name fiel ihr gerade nicht ein, zu bringen.
Jede Wette, das gibt Ärger wenn ich nach Rom zurück komme. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich nicht gemeldet habe.
"Ja, Caius Flavius ist ein aufrechter Mann. Ich schätze ihn sehr. Es gibt noch mehr aufrechte Menschen." Sie griff sich erneut an Tiwaz-Rune, die sie mit auf ihr Amulett gefädelt hatte. Den unbekannten Gälen hätte sie gern auch einmal kennen gelernt.
"Nun einen Krieg wegen wir vom Zaun zu brechen wird nun den Göttern sei Dank nicht notwendig sein. Ich wäre sehr traurig deswegen gewesen." Tarja glaubte nicht daran, dass er tatsächlich einen Krieg begonnen hätte. Die kühle berechnende Tarja, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, hob nun den Zeigefinger und mahnte sich selbst: Achtung!
"Meint, ihr, dass eine einzelne Frau es Wert ist ein Volk zu opfern? Ich bin keine Göttin. Ich komme aus einem kleinen Dorf in der Provinz Calabrien."
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Re:Glück in der Liebe? 03.11.2010 09:36:10 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Traitos blickte nur kurz auf seine Hand zurück, ehe er die Finger spreizte, sie einmal gewendet hatte und sie zurück an seine Flanke zog.
„Ich verlor mein Auge in Thessalien, als ich für ein geeintes Griechenland stritt. Meine Brust, meine Arme, meine Hände.. überall an mir entdeckst du alte Verletzungen über die sich ein ekelerregendes Narbengewebe gelegt hat. Ich kämpfte aus Überzeugung bei Hofe, auf den Schlacht und Erntefeldern. All das dafür, dass man uns Hellenen, welche nun allesamt in Syrien leben, als den rechtmäßigen Erben des Alexanders anerkennt. Ich kämpfte gegen Thraker, gegen griechische unabhängige Städte, gegen Römer, Mauren, Germanen.. Und am Ende blieb nichts. Wenn du mich nun fragst, ob eine Frau es wert ist sein Schwert zu heben, dann möchte ich ja sagen. Denn diese Frau wird dir, so die Götter es wollen, Kinder schenken. Diese Kinder werden, so die Götter es wollen, deinen Namen nicht vergessen lassen. Im Vergleich also ist es löblicher, ehr- und ruhmreicher für ein Weib zu streiten als für ein wenig Land und das Recht, recht haben zu dürfen.“
Ein vages Lächeln präsentierte der Basileas, ehe sein Auge sich auf das Amulett richtete. Es war schön anzusehen und sicher war er sich, dass dies ein Schmuckstück der heidnischen Götter gewesen war, kannte er doch die Kunst der Römer und Griechen. Letztlich trat Traitos ein paar Schritte voraus, wandt sich der Römerin um und lupfte eine Braue in die Höhe.
„Und zu dem Ausruf der Wache.. Er spricht aus Zorn, nicht aus Verstand. Ihm fehlt die Weitsicht die ein Dimos, ein Ptolemaios oder ein Traitos aufbringen möchte.“
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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Re:Glück in der Liebe? 04.11.2010 14:35:30 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Tarja wähnte sich verhört zu haben. Kinder schenken? Will er mich heiraten? Will er eine Konkubine? Will er für mich eine Heirat arrangieren?. Namen fielen ja auch schon. Bin ich das Opfer der geheimen Friedensabsprache zwischen Traitos und Caius. Caius hatte mal was beiläufiges erwähnt ob ich mir einen Griechen als Mann vorstellen könnte. So rein hypothetisch. Natürlich. .... Natürlich...
In ihrem Kopf herrschte schlagartig so ein heilloses durcheinander dass ihr schwindelig wurde. Sie fing ihr taumeln ab. Ihre Miene verfinsterte sich langsam aber stetig, wischte sie aber dann mit einem Augenreiben fort.
"Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber nennt mir doch euer Anliegen, was ihr so sehr begehrt. Ich möchte mich noch einmal für meine Unaufrichtigkeit entschuldigen, die aber lediglich zu meinem Selbstschutz diente. Welchen Teil Eurer Einladung kenne ich noch nicht?"
Zugegebenermaßen hatte Tarja eine besonders scharfe Zunge geführt, aber im Zorn war das das mildeste was ihr einfiel.
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Re:Glück in der Liebe? 04.11.2010 15:21:50 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Die lockere Atmosphäre zwischen Tarja und Traitos schien an ihrem Ende. Hingegen war deutlich die Anspannung einer Römerin wahrzunehmen, die nun, gerechtfertigt, nach einer Antwort verlangte. Fallende Winkel an den Mündern beider Seiten, Ernst kam auf und wenngleich der Grieche seine Gegenspielerin unterschätzt hatte und ihr derlei Mut nicht zugesprochen hätte, blieb er in unmittelbarer Nähe ihrer Armspanne.
„Wäre ich Tarja, allein in einem Land voll von politischen Charakteren denen man einen Liebreiz zur Heimtücke nachsagt, würde auch ich nicht zaudern und eine solche Frage stellen, wenn sie sich mir auftut. Demnach hat dies nichts mit Unhöflichkeit zu tun sondern ist in gewisser Maßen, wenn man die Titel die du und ich tragen berücksichtig, eine berechtigte Frage.“
Traitos schloss einen Moment lang das Auge, barg hinter den Lidern die verzweifelte Suche nach ein paar Worten die der Wahrheit entsprachen, jedoch keineswegs bösartig aufgenommen werden konnten. Während er dies tat, sparte er den Atem in den Lungen ein. Es dauerte nicht sehr lange, zumindest erschien ihm die Zeit die verstrichen war, nicht als Ewigkeit, da hatte er mit einem beschwichtigenden Lächeln auf den markanten Zügen folgende Worte gesprochen:
„In der Tat würde ich euch einen Mann vorstellen wollen, Tribuna. Er trägt einen guten Namen, einen ehrvollen Namen den selbst die Deinen nicht verkennen mochten. Ich spreche hier von Dimos Archegetes, mein Vorgänger in Griechenland und wohl der beste Feldherr unserer Zeit. Eine gute Partie, eine, nach der jede junge Dirne bis hin zum ältesten Heimchen schmachten würde. Wie ihr mit diesem Umstand umzugehen pflegt, es ist einzig eure Entscheidung und diese wird keine nachtragenden Konsequenzen durch Caius, der von meinem Vorhaben nicht informiert wurde, noch durch mich haben.“
Bevor der Gast nun jedoch Luft holen konnte um auch nur ein Wort zu sprechen, hob Traitos die Hand und schüttelte, beinahe sachte, den Kopf.
„Haltet ein, harrt einen Augenblick, denn noch bin ich nicht fertig und beanspruche das Wort für mich. Um einer Tarja einen Mann vorzuschlagen, reicht es aus einen Brief zu schreiben. Um eine Tarja jedoch kennen zu lernen, die Lieder die es gibt bestätigen zu können und an einem wunderschönen Tag irgendwo in Kappadokien, fernab der Zivilisation ein angenehmes Gespräch führen zu können, genügen diese Briefe nicht. Sie reichen nicht einmal aus um eine Strähne eures Haares oder das liebliche Glitzern in euren Augen, welches die Götter euch schenkten, zu beschreiben. Nun, Tarja.. nun dürft ihr sprechen, in welchem Ton auch immer, es sei gestattet. Und möchtet ihr, ob der Verhüllung all meiner Gedankengänge die mit eurer Person zu tun haben, kehrt machen und gen Rom reisen, so sei es gestattet.“
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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Re:Glück in der Liebe? 04.11.2010 23:58:08 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Caius, also doch, dachte Tarja und ließ Traitos stehen um einige Schritte vorauszugehen. Dann dreht sie sich um. Sie hatte schon einmal ein komisches Bild abgegeben als sie Vukasin mit ihrem Finger piekste und piekste und zornig vor ihm stand. Das wollte und konnte sie hier nciht wiederholen. Ihm in einem festen Ton damit zu drohen etwas wichtiges Abzuschneiden gehörte ihrer Vergangenheit an und wäre hier mehr als fehl am platze.
Sie schaute sich Traitos, der mit offenen Armen da stand noch einmal genau an. Die Magie seiner Person war unglaublich und sie wehrte sich dagegen seinem Charme zu erliegen und einfach zu alles und allem Ja zu sagen.
"Hüte dich vor Griechen, die mit Geschenken kommen." sagte Tarja in einem ruhigen Tonfall und machte eine kurze Pause. "Das hat mein Vater immer gesagt." Wieder eine Pause. "Er hat mir auch gesagt, dass ich mir stets ein objektives Bild machen soll." Sie kam wieder einen Schritt auf ihn zu.
"Ich möchte nicht laut werden gegenüber euch, der mich so zauberhaft eingeladen habt. Eure erklärenden Worte sind ein wenig Balsam. Ihr werdet sicherlich verstehen, dass mir einige perfide Ränkespiele und Intrigen bekannt sind und ich schon deshalb hinter dieser Einladung einen Haken sehen musste. Würde ich es nicht tun, wäre ich dumm und nicht ich selbst und ihr hättet mich niemals beachtet."
An dem Vergleich Dirne und Heimchen wollte sich Tarja hochziehen, aber atmete diese Worte und ihren Zorn darüber hinfort. Ihr kam das Bild in den Kopf wie sie mit einer Horde Kinder zu hause am Kessel stand und Essen machte, während sie auf ihren Mann wartete. Sicherlich war das nicht das Leben was sie an einem Hofe führen würde. Aber ein Schreckensszenario.
In ihr Gesicht kehrte langsam ihr Lächeln zurück, aber es war ein merkwürdiges Lächeln, da es von Tränen begleitet wurde. Sie schaute zu Boden.
"Ich habe viele Männer kennen gelernt, aber erobern wollte mich noch keiner ernsthaft. Warum also Ihr für Euren Freund?" Sie zuckte ihre Achseln. Ausbrechen aus den ganzen Zwängen und der sogenannten Zivilisation wollte sie jetzt am liebsten. Alle Brücke abbrechen und irgendwo hin, wo sie niemand kennt. Dennoch entschied sie zu bleiben.
"Ich bin kein trotziges Kinde, was einfach davon läuft. Nein ich bleibe und würde mich über eine Darbietung eines Barden freuen. Wir sollten unseren schlechten Start bei Seite schieben und noch einmal beginnen."
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Re:Glück in der Liebe? 05.11.2010 11:45:56 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Die Ausführung über die Eroberung einer Dame für einen Freund hatte den Griechen ziemlich amüsiert. Tatsächlich, wenn er seine eigenen Worte Revue passieren ließ, würde man unschwer auf diesen Schluss kommen können. Wie dem auch sei, dachte Traitos, wäre der kurze Sturm bereits vorüber.
„Wisst ihr, Tarja, es ist nicht so dass ein Feldherr wie Dimos auf meine Hilfe angewiesen wäre. Er ist, wie ich bereits sagte, eine vortreffliche Partie. So bedenkt dass ich hier nicht für ihn die Arbeit leiste, die euch gebührt, sondern bedeute das mir eine solche Verbindung zwischen zwei Menschen sehr gefallen würde. Neben diesem Gefallen an zwei Menschen die einander fanden, wäre selbstverständlich die Verbindung zwischen Phönizien und Rom nicht zu vernachlässigen.“
Auf diese Worte hin harrte der Basilaes in gelassener Position einige Momente und während er dies tat, waren es zum wiederholten Male seine Blicke, die weich über ihre warmen Züge strichen. Gemocht hatte er ihre helle Haut im Zusammenspiel der roten Haare und den feinen Augenbrauen. Eine Schande, das er schon verheiratet gewesen war, wenngleich Deliah, die Königin, selbst zu einer liebenden Mutter und atemberaubenden Frau herangewachsen war.
„Ich denke das ein Neubeginn seine Vor und Nachteile hat. Ein Vorteil wäre es sicherlich, für uns beide, wenn wir die eher ungünstigen Dinge des Tages wegfallen lassen könnten und diese umgehen würden. Aber garantiert ein solcher Neubeginn auch den interessanten Verlauf dieses Gespräches nicht zu verlieren und dort anzusetzen, wo wir uns gerade befinden? So entscheidet ihr, als Gast, denn euch muss es gerecht sein.“
Die grobschlächtigen Hände griffen vor der Brust des Königs ineinander, während die gehobenen Mundwinkel immer weiter zu steigen schienen. Dann wandt er sich von der Römerin ab, trat an ihr vorbei in Richtung des provisorisch angelegten Königshauses in einer Provinz in der man vielleicht nicht einmal die höfischen Ordnungen kannte.
„Heute Abend werden wir einen Künstler empfangen und seine Gesellschaft genießen.“
Traitos Smaragdis, ehem. Heerführer Griechenlands, ehem. Hauptmann der Agema Taurus, ehem. Archon Athens sowie Beschützer Hellas, ehem. Basileas des phönizischen Großreiches, ein König Asiens, Sieger über Phryger, Kappadokier, Römer, Svear, Keltiberer und Mauren Gründer der zweiten Expedition auf der Suche nach dem goldenen Vlies
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