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Re:alea iacta est 30.09.2011 21:45:57 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Wenige Stunden später
„Decurio! Decurio! Mein Pferd, sofort!“ Die Antwort vernehme ich schon nicht mehr. Ich wende mich um, blicke in die Gesichter meines Stabes „Die Legion marschiert in Eilmärschen nach Rom. Abmarsch sofort, der Troß folgt so schnell wie möglich.“ Wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm bewegen sich die Männer, draußen erschallen bereits Befehle.
Ich blicke auf meine Hände, sie zittern. Alle Zweifel sind beseitigt, es geht los, schlimmstenfalls ein Bürgerkrieg steht am Horizont. Die Botschaft des Imperators hat Gewissheit gebracht, nun sind die Würfel gefallen. Ich setze alles auf ein Karte und hoffe das mir Fortuna gewogen ist. Das Zittern ist vorüber.
Appius Marcellus hat in der letzten Nacht das Lager verlassen, ich mache mir Vorwürfe ihn nicht unter Arrest gestellt zu haben. Verdammt, eine kleine Niederlage gleich zu Beginn.
Legio nostra patria Erster der Makedonen
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Re:alea iacta est 30.09.2011 21:47:55 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Cato wachte früher als gewohnt auf. Lautes Gerede und hecktisches Treiben in der Villa hatten seinen Schlaf gestört. Schlecht gelaunt stand Cato auf, eilte ins Atrium und fuhr den nächsten Sklaven, der ihm über den Weg lief an, ihm zu erklären, was vorgehe.
"Herr, der Prätor Maximus hat sich zum Imperator ausrufen lassen und den Senat entmachtet."
Cato wurde bleich. Wie konnte der junge Gaius, den Cato doch so für seine Treue zur Republik geschätzt hatte, sie alle nun so hintergehen?
"Wenn das wahr ist, was du erzählst, dann stehen wir am Beginn eines Bürgerkriegs, den die Republik in solch einer Form noch nie gesehen hat!"
Der Ex-Konsul und inzwischen wieder gewöhnliche Senator Cato konnte noch immer nicht klar denken und bei den Neuigkeiten, die er soeben erfuhr wurde ihm übel. Er musste seine Gedanken ordnen und Ruhe bewahren. Nach einigen Momenten des angespannt Denkens, befahl er dem Sklaven:
"Verriegelt alle Türen und Fenster. Lasst niemanden in die Villa ohne meine Ausdrückliche Erlaubnis. Bis ich mit Appius und den anderen Senatoren gesprochen habe und mich über die Situation informiert habe, bleiben wir in der Villa und werden uns hier verschanzen!"
"Victi Vicimus" Besiegt siegen wir!
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Re:alea iacta est 01.10.2011 00:15:06 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Am nächsten Morgen wachte Brutus im Hause seines Nachbarn auf. Im ersten Moment wusste er nicht recht wo er war doch dann traf ihn die Erinnerung wieder wie ein Schlag. Nach dem Frühstück ging Brutus auf die Straße. Überall standen Menschen und diskutierten über den gestrigen Tag. Als Brutus die wenigen Fuß von der einen Tür zur nächsten ging und an seiner eignen Tür wartete bis er hinein gelassen wurde, hielten die Menschen inne und verfolgten ihm mit ihren Blicken. Sicherlich würde bald ganz Rom wissen, das der Volkstribun wieder in der Stadt ist.
In seiner Villa kam sogleich ein Sekretär mit allen wichtigen Informationen: "Gaius ist in der Stadt, es stehen mehrere Hundert Mann in unmittelbarer Nähe zu Rom bereit. Aber das Militär hat sich noch nicht entschieden. Segimer ist wohl auf Gaius Seite...." "WAS????!!!!" schrie Brutus und kochte vor Wut. "...so sagt man es zumindest, Pax Septimus ist weiterhin der Republik treu und Mina Cicernos wurde in unseren Vierteln gesehen." Brutus musste wieder einen kühlen Kopf bekommen. Also stand er einige Sekunden nur da und unterdrückte seine Wut über die negative Nachricht von Segimer. "Sendet eine Eskorte zu Mina Cicernos. Sie soll in meine Villa kommen. Ich werde jetzt zum Forum aufbrechen." Und schon verließ Brutus die Villa wieder. Auf seinem Weg zum Forum schlossen sich immer mehr Bürger Brutus an. Er fungierte wie eine Speerspitze die in das Forum Romanum stoßen wird.
Auf dem Forum angekommen stieg Brutus auf einige Holzkisten und begann dann eine flammende Rede. Die von der Mehrheit positiv aufgenommen wurde.
"Bürger Roms,
vor fast 30 Jahren kämpfte ich an der Seite von Ronius Primus um die Republik wieder aufzubauen. Wir hatten genug von Königen die ihre Macht missbrauchen und die Untertanen terrorisieren. Wir hatten genug von der Unterdrückung durch einen einzelnen und so schufen wir den Senat. 30 Jahre lange führte uns der Senat. Am Anfang war die Republik nur auf Rom begrenzt doch nun nach 30 Jahren vereinten wir die italischen Stämme und Roms Macht reicht von Calabrien bis zu den Alpen. Sogar im fernen Arabien halten wir Kolonien die unseren Reichtum nähren. Es geht uns so gut wie noch nie.
Doch nun legt sich ein Schatten über Rom. Eine dunkle kalte Hand greift nach der Macht und will unsere Prinzipien, unsere Traditionen über Bord werfen und in Gier alleine Rom beherrschen. Wem gehört diese Hand fragt ihr euch sicherlich. GAIUS CLAUDIUS MARCELLUS mimte den treuen Praetor und nun zeigt er seine dunkle Seite.
Wir haben ihm vertraut und wie dankt er es uns? Er versucht die Republik zu zerschmettern um sich selber zu bereichern. Er will unsere Zivilisation zerschlagen und sie in einen Staat der Barbaren umwandeln. Ohne Gesetze und Freiheit. Stattdessen Tyrannei und Elend.
Bürger Roms. Wir haben schon einmal Tyrannen bezwungen. Wir haben für unsere Freiheiten eingestanden und wir können wieder für unsere Freiheiten einstehen. Wenn ihr wahrhaft Römer seid, so wird euer Herz euch treiben die Republik zu schützen. Ist es erst vorbei mit der Republik so fallen auch unsere Rechte für die wir so hart kämpften. All die Errungenschaften der secessio plebis sind dann dahin. Wir werden zu Sklaven in unserem eigenen Land, beherscht von einem Tyrannen.
Der Senat wurde schon von Gaius Claudius Marcellus gestürzt, nun liegt es an uns für Rom zu kämpfen. Merkt euch meine Worte Bürger Roms und tragt sie in die Ganze Republik bis in die hohen Berge der Alpen, auf die Insel Korsika und so Iupiter will auch nach Arabien.
DER PLEBS WIRD KÄMPFEN!!!"
Als Brutus am Ende seiner Rede angekommen war teilte sich das Publikum in unterschiedliche Gruppen. Einige Zuhöhrer lehnten diese Haltung ab. Viele stimmten in Rufe wie "Vivat et res publica" ein. Und der Rest stimmte der Rede im ganzen zu, zeigte aber keine Regungen. Plötzlich gab es Unruhe als eine Decurie sich den Weg durch die Menge kämpfte. "Haltet ein, ich möchte hören was die Männer zu sagen haben." sagte Brutus laut genug, damit die Decurie die letzten meter bis vor Brutus gehen konnte. Brutus seinerseits stieg anschließend von den Kisten und stand nun gegenüber dem Decurio. "Brutus Sempronius Gracchus, ich bitte sie mich im Namen des Kaisers zu begleiten." sagte der Decurio trocken. "Ich bin Volkstribun Roms und unterwerfe mich keinen Befehlen eines Tyrannen oder seiner Untergeben. So lange ich atme werde ich für die Republik kämpfen." "Ihr lasst mir keine Wahl. Im Namen des Kaisers verhafte ich euch nun." sagte der Decurio und mit einem Fingerzeig gingen 2 Legionäre auf Brutus zu. Einer der Legionäre wollte gerade nach Brutus greifen als ihn plötzlich einer heftiger Schlag eines jungen und kräftigen Römers direkt auf die Schläfe traf. Der Legionär fing augenblicklich zu taumeln an und kippte nach links zu Seite. Wahrscheinlich aus Dummheit zog nun der zweite Legionär sein Gladius. "Stopp, wir wollen die Sach doch nicht eskalieren lassen. Ihr könnt unmöglich Gewalt gegen einen unschuldigen Bürger Roms anwenden oder den amtierenden Volkstribun selbst. Damit verletzt ihr all unsere Traditionen. Die Werte auf denen Rom erbaut wurde und zu einer Großmacht Aufstieg." "Die Republik existiert nicht mehr und ihr seid kein Volkstribun mehr. Ich fordere sie ein letztes mal auf mich zu begleiten." sagte der Decurio. In einem Augenwinkel konnte Brutus sehen wie der Legionäre immer unruhiger wurde. Auf der anderen Seite griff einer der Plebejer in seine Tasche und machte einen Schritt auf Brutus zu. Doch dann verlor der Legionär die Nerven. Anscheinend vermutete er einen Dolch in der Hand des Passanten und stieß sein Galdius in den Körper des Plebejers. Dieser fiel vor Brutus zu Boden. Röchelnd sagte er noch: "Herr, nehmt dies...." und öffnete seine rechte Hand in der sich ein Zettel befand. Auf der Kleidung bildete sich ein deutlicher Blutfleck ab und die Augen des Plebejers schlossen sich für immer. Der Schock der Anwesenden stand ihnen in die Gesichter geschrieben. Doch schon kurz darauf wandelte sich der Schock in Wut. "Aber ich dachte..." stooterte der Legionär und taumelte nach hinten. Die anderen Legionäre der Decurie zogen nur auch ihre Schwerter. Für Brutus war nun klar wie dies ausgehen würde. Schon flog ein Stein durch die Luft und traf das Schild des Decurio während der Legionär von 3 Männern überwältigt wurde. "Rückzug!!!" schrie der Decurio, doch war es ungewiss ob er diesen tag überleben würde. Inmitten von Hunderten wütenden Plebejern. Brutus wollte etwas sagen, doch war er unfähig diesen Zorn mit Worten aufzuhalten. Und schon nach wenigen Sekunden stürmten die wütenden Plebejer auf die Decurie ein. Mit jedem in Notwehr getöteten Demonstranten stieg nur die Wut. Als Brutus am anderen Ende des Forums weitere Legionäre eintreffen sah, zog er sich wieder in die Stadt zurück.
Durch den Fehler eines Einzelnen wurde nun ein Lauffeuer entfacht. Mit dem ersten Blut begann der Bürgerkrieg.
Wieder an seiner Villa angekommen wartete schon Tertius auf Brutus: "Ruf die Bürger zu den Waffen, Errichtet Barikaden und sendet Hilfegesuche an alle anderen Provinzen." sagte Brutus nur und ging weiter in seine Villa. "Oh Gaius welch Unglück hast du über uns gebracht...." säufzte Brutus.
Letzter Volkstribun der Republik Ehemaliger Senator Roms Ehemaliger Legat der II Legion SPQR Sieger im Feldzug gegen das Großbündnis Schlächter von Palermo Kreuziger und Versklaver der Griechen Ronius Weggefährte
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Letzte Änderung: 2011/10/01 00:15 von Brutus S Gracchus.
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Re:alea iacta est 01.10.2011 02:48:37 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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In Rom angekommen, begann Flavius sofort seine Legion zu mobilisieren. Rom wird bald im Chaos versinken und Flavius ist keinesfalls entschlossen, sich einer der beiden Seiten anzuschließen.
Bis jetzt war er noch Legat der Legion Primus, doch waren die meisten Legionäre beurlaubt. Trotzdem gab Flavius den Befehl, das Lager vor Rom abzubrechen und sich in der Kaserne zu versammeln.
Mit dieser Legion im Rücken wäre es möglich die Oberhand in Rom zu gewinnen, doch wollte der junge Legat die weiteren Geschehnisse beobachten.
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Re:alea iacta est 01.10.2011 02:50:02 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Nachdem Cirion laut stark auf sich bemerkbar macht, schaut sich Traqu das noch eine weile an, doch als es langsam immer lauter wurde gab Traqu dem Centurion ein Nicken. Nachdem der Centurion dies sah, der auch direkt gegenüber stand von Cirion, legte er die linke Hand auf den Gladiusgriff von Cirion, damit er es nicht ziehen konnte, sogleich stopfte er mit etwas Stoff Cirions Mund. Die beiden Legionäre jeweils links und rechts vom Centurion, packten ihm an dem Arm und feselten sie hinter seinem Rücken.
Das lautstarke war nicht zu überhören bis in das inner der Curia, so sprach der Kaiser.
"Was ist los?"
"Mein Kaiser, Cirion macht hier draußen einen großen Aufstand, meine Männer führen ihn gerade ab, tut mir leid für die Stöhrung"
"Lasst den Legaten herantreten."
Ohne auch nur zu zögern, machte Traqu eine Handbewegung. Als Cirion nun vor dem Kaiser stand, sprach Gaius Claudius Marcellus.
"Was ist euer Begehren Cirion?"
Traqu verlass das Curian wieder, doch die beiden Garde Legionäre blieben an der Seite von Cirion, die ihn weiterhin festhielten.
Traqu rief seinen Centurion bei Seite
"Centurion, hör mir gut zu, geh so schnell wie möglich zu meinen Tribunus Laticlavius und teile ihn folgendes mit.
Mit sofortiger Wirkung wird die Stadt abgeriegelt, sämtliche Soldaten die nicht die Treue und Loyalität dem Kaiser und dem Kaiserreich schwören werden mit sofortiger Wirkung entmachtet, entwaffnet und Festgenommen. Sie werden durch unsere Leute ersetzt.
Sämtliche Wachstuben werden doppelt belegt und ich möchte das jedes Haus der Senatoren unter strenger Bewachung steht, jede aus und ein Bewegung möchte ich sofort wissen, auch wenn es eine Ratte ist, ich will es wissen, habt ihr mich verstanden Centurion?"
"Ja mein Legat"
"Nun, worauf wartet ihr noch?"
Der Centurion rief seine Männer, doch ehe sie aus dem Sichtfeld von Traqu verschwanden rief er ihnen noch hinter.
"WO KEIN SCHNEE IST DA WIRD GERANNT!"
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Letzte Änderung: 2011/10/01 02:54 von Traqu.
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Re:alea iacta est 01.10.2011 07:45:22 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Cirion verbeugte sich so gut es im Griff der Zwei kräftigen Legionäre ging auf den weißen Marmorboden "Mein Kaiser" sagte er mit gesenkten Haupt zu Gaius Claudius Marcellus "ich entschuldige das ich euch in euerer Herrlichkeit störe, aber seit das Kaiserreich ausgerufen wurde befindet sich ganz Rom in Aufruhr. Niemand weiß noch was die neue Ordnung ist, ob der Senat noch macht hat, und was die Konsuln für macht haben. Teilweise sind sogar 1/3 Legionäre einer Kohorte desertiert. Ich habe keinen befehl für meine Legionäre und kenn die Ordnung des neuen Reiches nicht also frage ich vor euch nach neuen Befehlen." Cirion hielt den Kopf weiter geneigt und blickte starr auf den Boden.
"Es herrscht krieg!" sprach der Tod. Er warf die Sense weg und stieg auf den Mähdrescher. Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.
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Re:alea iacta est 01.10.2011 11:10:43 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Was für ein Schock. Rumolt konnte es bisher kaum glauben, doch an jedem Zelt des Lagers wurde darüber getuschelt: ,,Die Republik ist gestürzt, der Praetor Maximus hat sich als Kaiser proklamiert.''
ES gab den Marschbefehl, sich einzuschiffen. Zu welchem Zweck hatte Rumolt aber noch nicht in Erfahrung bringen können. Aber seinen Vorgesetzten, den Konsul, so er das noch war, Segimer, wagte er nicht zu fragen; zu ungewiss ob dieser sich vielleicht dem Usurpator angeschlossen hatte.
Der einzige Mann in der Legio Secundus, dem Rumolt genug Vertrauen auf Vorschuss entgegenbringen konnte, war Tiberius Gracchus, der Neffe des Volkstribun. Dieser selbst, so schätze Rumolt würde seinen letzte Atem für die Republik geben. Es blieb nur zu hoffen, dass dieser Charakterzug in er Familie lag.
Vor dem Zelt des Tiberius angekommen, machte Rumolt leise auf sich aufmerksam und wartete auf eine Reaktion...
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Re:alea iacta est 01.10.2011 11:47:00 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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In Rom
Dreiviertel der Legionäre waren nach meiner Ansprache vor den Toren Roms noch unter meinem Kommando. Jene die Republikaner waren entließ ich aus dem Dienst, der Rest würde mir folgen, egal wohin.
Die zur Schlacht gerüsteten Legionäre marschierten durch die engen Gassen Roms, der Klang genagelter Sandalen auf den Pflasterstraßen echote von den Wänden. Es waren nur wenige Bürger zu sehen, die meisten huschten ängstlich in die Eingänge der Insulae zurück.
Die Kohorten der Legion marschierten aus verschiedenen Richtungen zum Forum, hier hatte ich vor die Legion biwakieren zu lassen und von diesem zentralen Punkt ließ sich jedes Viertel in Rom schnell erreichen. Ich selbst führte eine Kohorte an, als Waffenlärm von der gegenüberliegenden Seite der Stadt ertönte. Die Legionäre in meiner Umgebung werden unruhig, sie können die drohende Gefahr nicht abschätzen, genau wie ich.
Plötzlich stehen wir davor, eine Barrikade aus mehreren Ochsenkarren, Hausrat und einigen Fässern versperrt den Weg. Die republikanischen Bürger dahinter sind zumeist bewaffnet, doch noch fliegt nur fauliges Obst und Gemüse gegen die Schilder meiner Legionäre. Schmährufe ertönen, Mörder und Verräter nennt man uns. Ich zögere kurz den nötigen Befehl zu erteilen doch als ein Legionär, von einem Wurfspeer getroffen zusammen bricht, gibt es kein Zaudern mehr.
Eine halbe Stunde später ist der Widerstand gebrochen, das Straßenpflaster blutrot, die Barrikade beseitigt, etwa dreihundert römische Bürger tot, einige Legionäre ebenso und mein Gladius steckt in Leib eines Senators der hier das Kommando führte. Ordnung wird in die Marschreihe gebracht, die Kohorte setzt sich in Bewegung und erreicht nach kurzer Zeit das Forum.
Fast alle Einheiten haben sich den Weg freikämpfen müssen, es ist also ein blutiger Tag gewesen. Nun ist das Forum jedoch unter Kontrolle, alle Zugänge werden abgeriegelt.
Aushänge werden, auf meinen Befehl überall in der Stadt befestigt
QUOTE:
Bürger Roms!
Um Ordnung und Sicherheit innerhalb der Stadt zu gewährleisten, gilt ab sofort eine nächtliche Ausgangssperre!
Occius Rufus
Legat Roms
Ich selbst begebe mich schnellstmöglich zur Curia, dort vermute ich den Imperator und hoffe berichten zu können und selbst einen Überblick über die Lage gewinnen zu können.
Legio nostra patria Erster der Makedonen
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Letzte Änderung: 2011/10/01 11:49 von Occius Rufus.
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Re:alea iacta est 01.10.2011 12:40:11 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Mit etwas Verspätung erreichte ein Schnellbote aus Korsika das Geschehen und verschaffte sich Einlass beim Imperator...
"Salve Gaius Claudius Marcellus, ich bringe Nachricht von der Legio Secundus, die sich soeben mit einer frisch ausgehobenen Flotte auf dem Rückweg nach Rom befindet."
Er reichte dem Imperator eine Schriftrolle...
QUOTE: Salve Gaius Claudius Marcellus,
Ich befinde mich mit der Legio Secundus auf dem Rückweg nach Rom.
Die Heimreise verzögerte sich etwas, da als die Gerüchte in Umlauf kamen, dass der Senat gestürzt wurde ein Bauernaufstand ausbrach den ich aber erfolgreich niederschlagen konnte.
Zudem habe ich die Flotte um ein paar neue Schiffe aufgestockt und werde mich mit Kampfesmut eventuellen Feinden des Imperiums vor den Toren Roms und in Ostia entgegenwerfen.
Lang lebe Rom,
Lang lebe Gaius Marcellus
Segimer,
Konsul der römischen Legionen
Der Bote machte einen kurzen Diener und stürmte ohne eine Gegenantwort zu erwarten hinaus um so schnell wie Möglich die Lage für die Legio Secundus zu sondieren....
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Re:alea iacta est 01.10.2011 12:40:39 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Cathaldus hatte sich bisher immer still verhalten und versucht nicht aufzufallen.
Doch zu seiner Verwunderung, saß er schon ein paar mal mit Gaius Claudius Marcellus zusammen am Tisch und erzählte Ihm von seinem Leben.
Und so stieg Cathaldus schnell in dessen Gunst auf.
Am Tag als die Republik beendet wurde und sich Gaius Claudius Marcellus zum Kaiser ausrief war Cathaldus zufällig an dessen Seite in der Curia und wartete darauf eigentlich als einfacher Legionär der keiner Familie angehörte in den Dienst des Imperiums zu treten, doch es kam anders.
Gaius Claudius Marcellus ernannte Ihn zum Konsul des Äußeren und so wurde Ihm eine Leibgarde bereitgestellt, mit der er sich gleich auf zum Amtspalast machte um ein Schreiben in die Welt hinaus zu senden und die Republik als Gescheitert und abgesetzt zu erklären.
Nach einigen Stunden im Amtspalast machte sich Cathaldus wieder auf den Weg zur Curia und musste dabei einigen Straßenbarikaden aus dem Weg gehen.
Sufet für Äußeres von Numidien Letzte Kaiserin von Rom Bauernschlächterin von Makedonien
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Letzte Änderung: 2011/10/01 12:48 von Kahina Luventia.
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