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Re:alea iacta est 07.10.2011 01:12:02 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Pax war nachh tagelangem Ritt in Rom angekommen.
Er tauchte tagsüber im gewühl der Menschen unter und versteckte sich Nachts in den Katakomben die ihm seit dem letzten Bürgerkrieg und seiner Flucht aus Rom bekannt waren.
Nach wenigen Tagen erkannte er auf dem Markplatz einen Mann, den er als einen von Brutus Männern identifizierte, wieder - verfolgte ihn und fing ihn in einer leeren Gasse ab.
Nachdem Pax ein paar Worte mit dem Boten gewechselt hatte machte er sich beruhigtem Herzens das es Brutus gut geht und die Villa nicht besetzt wurde auf in Richtung Villa auf dem Collis Quirinalis.
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Re:alea iacta est 07.10.2011 10:12:46 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Brutus war froh über das gesunde erscheienn des Konsuls Appius Marcellus und des Senators Lucinius Cato. Rumolt hatte es wirklich geschafft sie zu befreien auch wenn es vielen Römern das Leben gekostet hatte. Die Ermüdung von den Schlachten konnte man trotz der der Freude in den Gesichtern der Befreier und Befreiten sehen. "Den Göttern sei Dank seid ihr noch wohlauf und frei. Ihr könnt aus meinem Haus nehmen was immer ihr benötigt Konsul. In diesen Tagen müssen wir alle enger zusammen stehen um Rom zu retten." Anschließend geleitete Brutus Rumolt, Appius und Lucinius zu seinem Stadthaus.
Auf dem Weg gab er ihnen einen Abriss über die Vorkommnisse der letzten Tage. "Nicht der Verrate des Gaius wiegt am schwersten, sondern die Taten seiner Häscher in seinem Namen. Weit mehr als 300 aufrichtige Bürger Roms und einen Senator hat der Verbrecher Occius Rufus bei der Erstürmung einer Barrikade töten lassen. Nicht nur das sie mit ihrer Anwesenheit die alten Gesetze und bräuche besudeln, nein sie müssen auch noch die Straßen Roms blutrot färben. Unser Widerstand ist immernoch stark, trotz der neuerlichen Bemühungen der Verräter die Plebejer durch Korn zu bestechen. Nur wenige Randposten fielen auf diese Tricks herein. DIe schlechteste Nachricht habe ich allerdings von Konsul Segimer, denn er scheint übergelaufen zu sein. Meine Hoffnung ruht nun auf einem klärenden Gespräch in den kommenden Tagen." Nun war die Villa nicht mehr weit entfernt. Die Anzahl der Menschen auf den Straßen nahm wieder stark zu, denn immer noch meldeten sich Freiwillige um der Republik zu dienen. "In meiner Villa müsste bereits Senatorin Mina Cicernos warten. Von den restlichen Senatoren kenne ich den Aufenthaltsort nicht. Es liegt eine beunruhigende Ruhe in der Luft. Ich werde noch einmal an den Barrikaden nach dem Rechten sehen. Fragt den ehrenwerten Bürger Tiberius falls ihr weitere Fragen habt." Sagte Brutus und entfernte sich dann wieder von der Gruppe.
Letzter Volkstribun der Republik Ehemaliger Senator Roms Ehemaliger Legat der II Legion SPQR Sieger im Feldzug gegen das Großbündnis Schlächter von Palermo Kreuziger und Versklaver der Griechen Ronius Weggefährte
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Re:alea iacta est 07.10.2011 20:31:09 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Segimer war entsetzt über die geschehnisse der letzten Tage und kam nicht umhin seinen Standpunkt noch einmal zu überdenken, zu diesem ganzen Gemetzel in den Straßen, dass sich unter seeinen Augen, wohl auch unter seiner Führung ereignete. So ließ er jeden Offizier seiner Legionen zusammentrommeln und verkündete...
"Männer Roms, dies hier muss ein Ende haben, ich werde mich mit den Rebellen zu einer Unteredung treffen und werde nicht gut heißen wenn während dieser Zeit und insbesondere bis zu dem Zeitpunkt meiner Abreise weiter das Blut eurer Brüder und Schwestern die Straßen Roms hinabfließt.
Dieses Blut sei es auch für noch so ehrenhafte Ziele vergossen schwächt unsere Position, denn wenn wir uns wie Barbaren gebärden und schlächten was es zu schlächten gibt, wird man uns in Verhandlungen über die Zukunft und ein friedliches Miteinander nie als vollwertigen Verhandlungspartner wahrnehmen.
Also Männer legt eure Waffen nieder und schwört den Frieden den ich hier ausrufe nicht zu brechen!!!
Er schaute noch einmal in die Gesichter stieg auf sein Pferd und ritt auf weiten Umwegen zur Villa des Brutus, und hoffte dass jeder der vor hat ihm zu folgen ihn bereits nach ein zwei Krauzungen verloren hatte...
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Re:alea iacta est 07.10.2011 23:09:20 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Einige Stunden waren vergangen bis Flavius halbtrunken die Taverne verließ. Noch bei Bewusstsein torkelte er die Straße entlang bis zum Elendsviertel. Die Lebensumstände dort waren erbärmlich. Nichts hatte sich geändert, seitdem der Kaiser die Führung übernommen hatte. Die Welt war verschwommen in den Augen des ehemaligen Legaten, man hörte von weitem Schreie der Verwundeten und klagenden Müttern die ihre Söhne in den Straßen verloren. Der Bürgerkrieg hatte sich über ganz Rom ausgeweitet, das Volk lehnte sich auf.
Weiter vorangekommen versteckte sich Flavius hinter einem Heuhaufen. Die kaiserliche Garde marschierte rund um die Uhr in diesen Vierteln, um die Kontrolle zu behalten. Schwer gepanzerte Soldaten, wohl germanische oder gällische Söldner. Wilde blutrünstige Krieger steckten hinter den römischen Uniformen. Von diesem Pack konnte man keine Gnade erwarten. Als die Patroullie am Straßenende verschwand huschte Flavius weiter die Straße hinauf. Er war froh dieses Viertel der Großstadt hinter sich lassen zu können. Im Händlerviertel war es nicht nötig Wachen aufzustellen. Die wohlhabenen Bürger Roms standen größtenteils hinter dem Kaiser.
Es war schon dunkel geworden und nur der Mond und die Sterne erhellten das Straßenpflaster. Sie leiteten ihn zur Nebenstraße hoch zur Villa seines Onkels Caius.
Leicht erschöpft klopfte er dort an. Ein Sklave öffnete langsam die Tür:
Wer da?
Ich bin es, Flavius! Ich möchte mit meinem Onkel Caius sprechen, ist er da?
Ah ja wartet, ich hole ihn! Kommt herein und macht es euch gemütlich, ich werde euch ein Getränk bringen.
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Re:alea iacta est 08.10.2011 00:09:40 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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„Mein Herr, Senator Tertius Patricius Ovus ist angekommen.“ sprach ein Sklave zu Gaius. „Danke, ich werde nur noch diese Briefe beantworten, dann komme ich!“
Während dem Senator noch etliche Kost gegönnt wurde, schrieb Gaius:
QUOTE: Ave Caius Flavius,
nun, ich weiß ja, wie schwierig es ist in diesen Tagen eine ordentliche Information zu erhalten! Daher gebe ich dir gerne Auskunft, auch wenn meine Zeit nicht üppig für diese Tätigkeit zur Verfügung steht.
Es ist wahr: ich habe vor nun einer Woche geputscht. Zunächst nannte ich mich selbst nur Imperator, um das Wort Diktator nicht in den Mund nehmen zu müssen, da mir dies Amt nur vom Senat übertragen werden kann. Die Umstände wollten es, dass nach einer starken Hand gesucht wurde, so dass ich mich entschloss den Titel Kaiser bzw. Caesar anzunehmen. Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass der Senat in diesen Tagen zu träge war, um allein die Verfassung neu zu ordnen. Mein Begehren war es die Republik zu erneuern, nicht sie abzuschaffen. Es ist vor allem dem Handeln eines Brutus Sempronius Gracchus geschuldet, dass ich bereits zwischen Kaiserreich und Republik stehe. Die panische Öffentlichmachung des Pax Septimus hatte ihr übriges dazu beigetragen. Ich möchte noch zwei Punkte klar machen: erstens, ich hatte öffentlich bekannt gegeben, dass der Minister Appius Marcellus von seinem Amt enthoben wurde und der Senat sowie der Volkstribun seine Rechte verloren hat, nicht mehr! Es besteht somit weiterhin ein Senat, ein Volkstribun und eine „Regierung“ Roms. Zweitens, ich habe den Senat dazu aufgefordert, und natürlich den Volkstribun ebenso, auf dem Forum gemeinsam eine Unterredung bzw. Aussprache zu führen. Bisher ist nur der Senator Tertius Patricius Ovus darauf eingegangen und ich weiß, dass der Senator Gorthek an einer friedlichen Lösung ebenso interessiert ist und die Bewaffnung des Pöbel für falsch hält. Ich bin davon enttäuscht, hatte ich doch mehr Einsicht bei den Senatoren erwartet. Nun, wir werden sehen, wie es weitergeht. Noch bin ich an einem friedlichen Ende interessiert, doch von Stunde zu Stunde schwindet meine Zustimmung für Frieden und schlägt immer mehr zum Gegenteil über. Daran Schuld hat aus meiner Sicht Brutus Sempronius Gracchus, der erfolgreich die untersten Schichten, darunter vor allem Verbrecher, bewaffnet. Ob deren Ziel die Republik oder ihr eigener Profit ist, will ich gar nicht wissen, sie sind bereit Rom in ein Blutbad zu tauchen! Tut, was ihr tun könnt, um den Frieden zu wahren, um mehr kann ich Euch nicht bitten. Wenn ihr dem Senator Ovus folgt, so wäre ich gerne bereit, mehr zu erzählen.
Es grüßt ungewiss der Zukunft
Gaius Claudius Marcellus
Gaius überlegte kurz. Er gab noch schnell einen Befehl weiter:
QUOTE: Ave Legionäre und Centurios,
sollten die Auseinandersetzungen auf der Straße nicht aufhören, werde ich bereits morgen das Kriegsrecht ausrufen. Grund dafür ist die Morddrohung und damit der öffentliche Aufruf zum Widerstand gegen meine friedliche Hand des ehemaligen Volkstribuns Brutus Sempronius Gracchus, den ich mit sofortiger Wirkung seines Amtes entlassen werde.
Da zur Zeit die Kinder meines Onkels, Appius Marcellus, in unserer Gewalt sind, werden wir jedoch erst zur Waffe greifen, wenn gegen uns vorgegangen wird. Solange nehmen wir die Geiseln als Pfand. Ich weiße daraufhin, dass der Militärkonsul Segimer unterwegs ist, mit Brutus eine Unterredung zu führen. Seine Befehle gelten solange, bis ich den Kriegszustand ausrufe! (Noch laufende Schlachten und Verteidigung darf ohne Absprache vorgenommen werden!)
Sobald euch ein solcher Befehl erreicht, werdet ihr die Ordnung wiederherstellen! Bedenkt, dass die Zustimmung der hungrigen Bevölkerung nur noch durch die Gewalt der habgierigen Kriminellen gehalten wird. Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Gaius Claudius Marcellus
Imperator und Kaiser Rom´s
„Wollt ihr dem Gracchen auch antworten?“, fragte der Sklave erinnernd. „Nein, er scheint nur eine öffentliche Antwort herausgefordert zu haben!“, antwortete Gaius und ging in den Raum, in dem sich Tertius befand. „Ich freue mich, dass ihr eingetroffen seid. Entschuldigt die Verspätung, ich hatte noch Briefe zu beantworten und nun muss ich euch noch für 5 Minuten verlassen, um dem Volk die aktuelle Lage zu schildern. Aber lauscht auch ihr meiner kurzen Rede, sie wird euch auf den neuesten Stand bringen!“, sprach er zum Senatoren und ging zum Eingang der dem Forum geöffnet war.
„Bürger Roms,
das Chaos weicht und die Ordnung ist bei der Rückkehr! In diesen Augenblicken trifft sich ein kleiner Teil des Senats und meine Wenigkeit in der Curia zu wichtigen Gesprächen. Wir werden über die Zukunft Roms entscheiden und euren Staat wieder zu dem Ansehen, zu der Macht und vor allem zu eurem Vorteil gestalten, wie es sich unsere Vorfahren nur träumen hätten können. Ich rufe euch daher alle auf, gemeinsam dafür zu arbeiten! Eine Verfassung, verabschiedet durch das Volk von Rom!
Leider habe ich auch traurige Nachrichten: Teile der Stadt befinden sich unter der Kontrolle von Kriminellen! Diebe, Räuber, Mörder! Sie alle haben sich zusammen mit dem ehemaligen Volkstribun Brutus Sempronius Gracchus zusammengerottet, um Rom im Chaos untergehen zu lassen! Ja, ihr habt Recht gehört, der ehemalige Volkstribun. Soeben erhielt ich eine Morddrohung von genau jener Person.
Bürger Roms, Menschen eines jeden Standes, erhebt euch gegen jenen Mann, der versucht eine neue, bessere, uns allen dienende Verfassung zu boykottieren! Er hat sich mit Verbrechern verbündet und wurde dadurch selbst zu einem Verbrecher! Ein Mann, der für das Volk sprechen will, sollte dies tun, und nicht versuchen, dieses selbst zu unterdrücken und anderen Macht und Gier zuzusprechen!
Ich setzte hiermit unseren Volkstribun, dessen Amtszeit laut Verfassung im Oktober sowieso erneut bestätigt werden muss, was bisher nicht der Fall ist, ab!“,
Jubel entbrannte in der Menge. Gaius fragte sich jedoch, ob es bezahlter Jubel oder ehrlicher war, jedenfalls tat das Schauspiel seine Arbeit! Er sprach weiter:
„Ich danke euch. Gemeinsam werden wir verhindern, dass Rom für eine weitere Zeitperiode schutzlos anderen Mächten ausgeliefert ist!
Ich beginne heute mit dem gesprächsbereiten Teil des Senates zu verhandeln und wenn möglich eine Verfassung auszuarbeiten.
Sollten jedoch die kriminellen Banden zum Angriff übergehen, werden wir ihnen die gerechte Strafe geben! Auf das das Volk von Rom die oberste Herrschaft wieder an sich reiße!“
Gaius wusste, dass mindestens ein Spitzel des Brutus Sempronius Gracchus zugehört haben musste, so dass die Nachricht auf jeden Fall auch die gegnerische Seite erreichen würde! Erleichtert ging er nun zu den Senatoren, die sich in der Curia versammelt hatten. Doch er sprach Tertius an und fügte seiner Rede hinzu: „Ja ja, ich habe immer die Republik verteidigt. Ich hatte anfangs auch vor, nur Imperator, sprich selbsternannter Diktator, zu bleiben. Dann bekam ich den liebevollen Spitznamen Caesar oder Kaiser und nun reden sie mir damit gut zu. Sie wollen mich eigentlich nur bekräftigen. Nehmt es nicht so persönlich. Ich bin immer noch der alte, wenn auch etwas anders denkende Gaius Claudius Marcellus und gewillt unsere Freundschaft zum Wohle Roms zu nutzen. Ihr seit gekommen und ich hoffe, dass wir gemeinsam die neue Ordnung gestalten können. Jedoch bedenkt, das alte System kann so nicht weiterexistieren. Und das ist nicht nur die Meinung des Militärs! Ich bin noch bereit einen Konsens auszurufen. Doch Brutus S Gracchus versucht mir da immer noch einen Strich durch die Rechnung zu machen. Hoffentlich wird er seinen Fehler noch einsehen. Doch diese Morddrohung nehme ich ernst. Ich konnte nicht anders reagieren. Aber sagt selbst, den Umständen entsprechend, was euch auf dem Herzen liegt.“ Gaius schaute Tertius an, von dem er hoffte, dass er immer noch sein Freund wäre....
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
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Re:alea iacta est 08.10.2011 09:54:03 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Der Besuch im Badehaus war bitter nötig, ich stank wie ein Schwein. Zwei zu kurze Stunden befand ich mich in den Händen der Sklaven die mich kneteten und schrubbten und mir auf diese Art neues Leben einhauchten. Dort erwarb ich auch eine neue Tunika denn die Kleidung der Legionen kann ich für mein heutiges Ansinnen nicht tragen. Bis auf einen kleinen Dolch bin ich unbewaffnet. Ein ungewohnter Zustand nach all den Monden in der Legion.
Bevor ich das Heiligtum des Mars betrete halte ich kurz inne. Unsicher fahren meine Finger über die mit einem Tuch umwickelte Opfergabe. Ich habe sie vor einigen Tagen bei einem der Handwerker in der Nähe des Forum in Auftrag gegeben und glaube sie erfüllt ihren Zweck. Ich setze mich in Bewegung und gehe direkt auf den Tempel zu. An dessen Portal steht ein Priester und beäugt mich neugierig. Er wechselt Worte mit jemandem in Innern des Tempel und einen Augenblick später kommt einer der bewaffneten Tempeldiener aus dem Eingang. Nur Priester haben Zugang ins Innere des Tempel geht mir durch den Kopf, wie es wohl im Innern des Tempel aussieht?
An der Seitenwand befindet sich der große Altar zu welchem ich möchte. Auch hier wacht ein Priester. Er hütet die Opfergaben und wenn der Altar überladen ist schafft er wieder Platz. Wie ich feststelle ist für mein Opfer jedoch genügend Platz. Zufrieden und langsamen Schrittes trete ich an den Altar. Mein Blick schweift über die verschiedenen Gaben, kleine Statuen, kunstvoll gefertigte Keramiken und dergleichen. Alle sind sie um eine in den Altar eingelassene, marmorne, große Statue des Mars platziert. Behutsam befreie ich meine Opfergabe von ihrem Tuch. Es handelt sich um eine bemalte Statuette. Sie stellt die Wölfin und die saugenden Zwillinge Romulus und Remus dar. Sorgfältig wähle ich einen geeigneten Platz auf dem Altar und vorsichtig platziere ich die Statuette dort. Ich trete ein paar Schritte zurück und sinke auf die Knie.
Ich fasse die zentrale Statue des Mars ins Auge und flüstere mein Gebet:
„Ich danke dir Mars für die Stärke und das Schlachtenglück im ligurischen Krieg. Zahlreiche Feinde sind dir zu Ehren unter meinem Gladius gefallen. Ich bitte dich Mars, auch in diesen schwierigen Zeiten, lasse meinen Schwertarm nicht ermüden und lasse weiterhin das Glück an meiner Seite kämpfen.“
Zufrieden mit mir lächle ich die Statue an und füge eilig hinzu:
„Falls du zu beschäftigt mit anderen Dingen bist um mich zu unterstützen, so bitte ich dich, unterstütze auch meine Feinde nicht.“
Langsam erhebe ich mich, grinse den Priester an der mich die ganze Zeit nicht aus den Augen lässt und verlasse zügig das Heiligtum.
Legio nostra patria Erster der Makedonen
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Re:alea iacta est 08.10.2011 10:00:00 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Segimer kam nach einigen Stunden schnellen Ritts kreuz und quer durch Rom an einer der unzähligen Barrikaden an die neuerdings das Stadtbild prägten als er plötzlich ein Pilum unter der Nase hatte...
"Halt! wer da?"
"Konsul Segimer, ich wünsche den Tribun zu treffen. Lass mich durch, schnell, ich habe die Befürchtung dass man mir folgt
der junge Mann nahm die Zügel von Segimers Pferd und führte ihn um die Barrikade herum in einen kleinen Stall...
"Du wartest hier ich kläre das ab"
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Re:alea iacta est 08.10.2011 12:00:18 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Brutus schlenderte gerade an einem wunderschönen Sommermorgen durch die Straßen Roms. Im Vergleich zu sonst war es allerdings ausgesprochen Still, nur selten vermochte man die Schritte von Menschengruppen und denen auch Legionäre waren zu hören. Im Grunde lag Rom friedlich vor ihm, doch der Schein trügte. Sicherlich würden immernoch die Schergen des Gaius Claudius Marcellus eine Jagt auf ehrliche Bürger Roms veranstalten. Als Brutus sich gerade auf den Rückweg machen wollte, kam ihm ein Republikanischer Milizionär entgegen. "Volkstribun, Konsul Segimer wünscht eine Unterredung mit euch, soll ich euch zu ihm führen." Also war Segimer doch gekommen. Es war endlich Zeit mit ihm zu reden. Immerhin hatte man unter seinem Befehl hunderte Bürger Roms wie Vieh abgeschlachtet. nach einigen Hundert metern Fußmarsch erreichte Brutus die besagte Scheune. 2 Republikanische Legionäre standen vor ihr Wache und im inneren Stand Segimer. "Ave Segimer, nun Führer des Gens Ronii, es ist schön euch zu sehen, auch wenn unsere Meinungen in dieser Stunde auseinender gehen. Diese Zeiten erinnern mich sehr an die Vorkommnisse im April CDLXXII als auch Helena nach der Macht griff uns wir sie gemeinsam bekämpften. Doch dieses mal sind wir gespalten. Ich würde gerne eure Gründe für diesen Schritt hören." sagte Brutus Segimer nach dem er ihn freundschaftlich gegrüßt hatte.
Letzter Volkstribun der Republik Ehemaliger Senator Roms Ehemaliger Legat der II Legion SPQR Sieger im Feldzug gegen das Großbündnis Schlächter von Palermo Kreuziger und Versklaver der Griechen Ronius Weggefährte
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Re:alea iacta est 08.10.2011 13:47:22 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Mina überlegte und überlegte wie es einen Ausweg aus der Abwärtsspirale geben könnte als eine Botin ihr mitteilte all die Dinge ins Ohr sagte, die hier offensichtlich falsch liefen ... Getreideverteilung an die Bevölkerung um es aufzuwiegeln, öffentliche Hasspredigen der republikanischen Seite, Massaker, die Geschichte mit T.P.O. und so weiter. Da platzte Mina erst leise vor sich hin und ihr Temperament zerlegte anschließend die Inneneinrichtung des kleinen Zimmers in dem sie gesessen hatte. Es würde ein kleines Vermögen kosten den Volkstribun dafür auszuzahlen, aber jetzt musste Schluß sein. "Leibwächter!" brüllte sie stimmüberschlagend. Der Drei-Mann-Trupp war schlagartig zur Stelle. Ihre Wutausbrüche waren berüchtigt.
"Ihr da... ich wünsche mich jetzt zur Curia zu begeben. Ihr sorgt für meine Sicherheit, dass ich dort ankomme, dann dürft ihr euch zurückziehen." Sie kontrollierte den Sitz ihres Dolches unter der Toga. "Schreiber!" brüllte sie nun schon etwas beruhigter. Ein Schreiber hechtete herein, orientierte sich kurz wo er auf dem zerstörten mobilar schreiben konnte und machte sich bereit. Mina begann umgehend zu diktieren.
QUOTE:
Ehrenwerter Volkstribun,
liebe Repubikaner
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und sollte auch nicht an einem Tag zerstört werden. Mir erscheint, dass die Blutspirale kaum noch aufzuhalten ist. Der Fortbestand der römsichen Republik kann nicht auf dem Blut römischer Bürger bestehen. Ich werde daher Gaius Claudius Marcellus in der Curia aufsuchen um die Diplomatie sprechen zu lassen. Ich kenne ihn aus meiner Zeit unter Helena. Er wird mir zuhören. Sollte ich nicht zurückkommen, so seid bestrebt das Blutvergießen zu beenden.
Mina Cicernos
Senatorin Roms
Republikanerin
Praetorianerin Helenas
Sie wählte ihren letzten Titel mit bedacht. Was mit Helena begann, konnte vielleicht auch mit den letzten beiden Praetorianern Helenas enden. "Gebt das Brutus S Grachus und den verbliebenen Senatoren." sagte sie barsch und machte sich dann mit ihren Leibwächtern auf den Weg.
Eine beängstigende Stille umgab Rom als sie ihren Weg, vorbei an schäbigen Häusern der Plebejer und Barrikaden und Wachposten nahm. Die Plebejer müssen eine größere Unterstützung bekommen ... nicht nur in der Not, dachte Mina. Sie dachte weiter an ihre Cousine, die stets von Clerus und Plebis geachtet wurde. Wie hatte sie das geschafft? Sie wollte genau so sein. Statt dessen war sie nicht unbeteiligt an dem römsichen Blut. Kam der Vorschlag, die Schmuggler einzusetzen doch von ihr. Nein, damit musste jetzt schluß gemacht werden, bevor alles zu spät war.
Der Weg zog sich und nun betrat Mina, das von kaiserlichen Legionären kontrollierte Rom. Dennoch eine merkwürdige Stille. Die Ruhe vor dem Sturm endete abrupt als ein Leginärstrupp auf das Quartett traf. "Macht platz für einen Unterhändler," sagte Mina fest und laut. Die Legionäre nahmen Haltung an und der Truppführer bewegte sich auf Mina zu. "Wer von euch soll das sein?" fragte er.
"Senatorin Mina Cicernos nebst Leibwächtern." antwortete sie. Dann wurde sie auf den Weg zur Curia gebracht.
Volkstribuna Roms. Senatorin der ordentlichen römischen Republik.
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Re:alea iacta est 08.10.2011 14:21:39 --- 7 Monate, 2 Wochen her
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Sichtlich überrascht, fast schockiert, sah Gaius auf einmal zum Eingang der Curia. Senatorin Mina Cicernos war eingetreten. Selbst Tertius war nun nicht mehr im Stande auf die Worte Gaius´ zu antworten, so sehr überraschte ihn die Ankunft der Senatorin. Dieses Ereignis hatte niemand vorhersehen können. Wie auch, mit Mina in dieser Halle, hatte man am allerwenigsten gerechnet.
Gaius sah sich um. Tertius überlegte scheinbar gerade. Da auch kein anderer Senator das Wort ergreifen wollte, sprach Gaius seine einstige Mitprätorianerin an. 26 Jahre war er jetzt alt und er hatte schon fast alle römischen Strömungen kennen gelernt und hatte vertrauensvolle Gespräche mit vielen Personen geführt. Aber das letzte Wort mit dieser von Schönheit gezeichneten Frau, war doch schon lange lange her.
"Sei gegrüßt, Mina.", Gaius musste schlucken. Er war ganz aufgeregt. "Mit eurer Ankunft hatte ich nicht gerechnet!", sprach er wirr weiter. Er schaute sich nochmals um. Alles schien normal, auch seine Leibgardisten nickten ihm zu, so dass er davon ausgehen konnte, das Forum war in seiner Hand. Die Senatorin war scheinbar wirklich zum verhandeln gekommen. Dennoch wusste Gaius nicht recht, ob er ihr trauen konnte. Also sprach er: "Nun, was führt euch zu uns?" Gespannt wartete er auf ihre Antwort, wusste er doch immer noch nicht recht, die Situation einzuschätzen.
Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit" Mitglied der Gens Claudia Kaiser (im Exil) des Römischen Imperiums ehemaliger Praetor Maximus Rom´s ehemaliger Provinzverwalter von Marche, Arkanania und Rom
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Letzte Änderung: 2011/10/08 14:22 von Gaius Claudius Marcellus.
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