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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus
 
Rondrikan

Barbaren
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Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      30.10.2011 23:02:44 --- 6 Monate, 3 Wochen her  
Rondrikan stand auf den Stufen von einem Gebäude was einmal wohl ein Tempel war,aber wen er mal gewidmet war oder von welcher Kultur er inspiriert war konnte man nicht erkennen. So wie der Tempel sah auch der Großteil der Stadt aus,einer Stadt die einstmals das Zentrum eines blühenden Reiches war. Er schüttelte den Kopf und erhob sich „Es war also wahr..... das Reich der Bosporanen ist schon lange untergegangen“ murmelt er vor sich hin und ging die Stufen hinunter. Unter normalen Umständen wäre er schon lange wieder abgereist,doch das Land,die wilde Schönheit dieses Landes hatten ihn in den Bann gezogen und so war er geblieben,hatte in einem kurzen aber blutigen Handstreich einem der Kriegsfürsten die Herrschaft abgerungen und sich selbst auf den Thron gesetzt.
Eigentlich dachte er es würde mehr widerstand geben,doch das Gegenteil war,die Bewohner freuten sich das der neue Herrscher versuchte das Land wieder zum Aufblühen zu bringen und nicht nur von der Substanz lebte,auch einige junge Krieger und Kriegerinnen hatten sich ihm bereits angeschlossen.

Zielstrebig ging er auf einen der jungen Krieger zu „Kratos“ fing er kurz an „Du siehst aus als würdest du dich langweilen“ grinst er geheimnisvoll „Aber dem kann man Abhilfe schaffen. Kümmere dich um die Befestigung der Stadt,um Baumatrialien und deren Lagerung. Wir wollen nun endlich anfangen das ganze Land wieder aufzubauen“ er musste sich so sehr ein Lachen verkneifen als er den Blick in den Augen von Krateos sah als er ihm in einem Mix aus Befehlender und Bittender Stimmlage die Aufgabe übertrug „Außerdem schaue dich nach weiteren Kriegern um welche hier in der Gegend sind,wir können jede Hilfe brauchen“ er gab ihm einen klabs auf die Schulter und drehte sich weg um weiter zugehen,was auch besser war denn lange konnte er sich das lachen nicht mehr verkneifen,doch wusste er genau das auf den jungen Krieger mehr als nur Verlass war,denn er wollte so wie Rondrikan selber das Land aufbauen.
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Letzte Änderung: 2011/10/30 23:09 von .
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Nastasja

Bosporanen
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      31.10.2011 14:08:44 --- 6 Monate, 3 Wochen her  
Mürrisch gleitet das Messer immer und immer wieder durch das wild wuchernde Gestrüpp um voran zu kommen, geführt wird es von einer zarten Frauenhand, meiner Hand. Weit bin ich gelaufen, und so recht eine Ahnung wo ich bin habe ich nicht, aber das Land hier sieht aus als hätte man Jahrzehntelang nichts getan. In den Wäldern waren keine offensichtlichen Wege, was mich verwundert, denn die Menschen, sofern es welche hier gibt müssen doch Holz benötigen um Hütten zu bauen oder Feuer zu entfachen. Ja sogar Nahrung gibt es in den Wäldern zu finden und Kräuter für Pasten, Salben und ähnliche Heilmittel. Ich schüttle meinen Kopf über den Zustand des Landes, je weiter ich durch dieses komme scheint es noch verfallener zu werden. Äcker sind unfruchtbar und liegen brach, überwuchert von Unkraut und die Natur scheint sich hier Stück für Stück das wieder geholt zu haben was ihr gehört. Immer wieder muß ich mich durch Dornengestrüppe kämpfen oder ich wate Knietief durch Schlamm und mittlerweile sieht man unter der dicken Dreckschicht kaum mehr, dass ich ein Mädchen bin, sondern ich gleiche wohl eher für den Betrachter einem Wildschwein das sich herum treibt und davon gibt es hier sehr viele. Mit einem wildgewordenen Eber oder war es eine Bache, habe ich schon sehr unfreiwillig bekanntschaft gemacht und nur der gekonnte Sprung und meine Gelenkigkeit haben mir das Leben gerettet. Ein Dorf tut sich vor mir auf, und ich gehe Zielstrebig darauf zu, schon von weitem kann ich zwei junge Krieger entdecken die wohl dabei sind das Land wieder bewohnbar zu machen und nur wenige Dorfbewohner sind zu sehen. Zögerlich komme ich nun näher, die Hand liegt am Griff meines Messers und ich bin mir noch nicht sicher, ob sie mir freundlich gesinnt sind oder nicht. "Guten Tag, kann man hier irgendwo mit anpacken? Ich bin übrigens Nastasja oder auch Nasta gerufen" rufe ich den beiden zu und hoffe sie verstehen mich, denn so sicher bin ich mir da nicht. Meine Schritte werden immer langsamer bis ich zum stehen komme und abwartend zu den beiden sehe.
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Krateos Kraikos

Bosporanen
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      31.10.2011 18:38:14 --- 6 Monate, 3 Wochen her  
Krateos war zuerst etwas verwirrt als Rondrikan ihn die Befehle gab.
Er musste kurz überlegen bevor er überhaupt einen Plan hatte wie er das anstellen sollte.
Die Befehle waren direkt und er wollte keine Zeit verlieren. Er stand auf und richtete seinen Roten Umhang.
Rondrikan entfernte sich währenddessen etwas von der Masse. Krateos schaute in die Augen der Müden Bauern.
Die Kinder sahen kränklich aus und die Frauen waren abgemagert. Die Männer waren Mutlos und Krateos wusste das dies geändert werden musste. Er lies alle Kräftigen Männer des Dorfes zusammentrommeln.
Als er die wenigen Männer sah wurde im klar das eine große Aufgabe auf ihn und Rondrikan warten würde.
"Männer, großes Volk der Bosporanen..." rief er aus und stieg auf einen großen Stein."...ich sehe ihn eure Augen und sehe die Mutlosigkeit. Ich sehe eure Weiber und es ist so als würde man der Hoffnungslosigkeit ins Auge blicken. Eure Kinder sind Krank und die Hoffnung hat euch schon lange verlassen...."
Er blickte in die Runde und einige Bauern nickten. "....ABER DAS HAT SIE NICHT!...." rief er laut und schaute den Bauern mit ernster Miene an."....Dieser Kriegsfürst hat euch in Stich gelassen.
Aber das tut Rondrikan nicht! Er ist hier um euch zu helfen. Er ist hier um euch zu Retten.
Ja, er ist hier um dieses Land wieder den alten GLANZ zu geben!
"
Die Männer wurden sogleich wach und langsam floss der Mut in ihren Venen.
" Ich schwöre bei "Aphrodite" das die Frauen dieses Landes die schönsten sein werden, weit und breit. Ich schwöre bei Ares das unsere Krieger die besten im ganzen Land werden.
Und ich bitte Zeus das er uns Segnen möge! Ja, Segnen damit wir Groß und Stark werden! Für Rondrikan, für ein neues Land.....für ein neues Bosporanisches Königreich!
"
Er erhob sein Kurzschwert und hielt es weit in die Luft. Männer, Frauen und Kinder wurden in diesem Moment Stolz und Mutig und jubelten auf. Sie schauten entschlossen in die Zukunft.

Kaum vom Stein gestiegen teilte Krateos mehrere Abteilung ein. Einige Bauern gingen sogleich zum Wald und fällten Bäume. Andere wurden auf die Felder geschickt denn das Land war durchaus Fruchtbar. Nur Gestrüpp und Gras bedeckten die einstigen großen Felder der Bosporanen. Frauen taten sich zusammen und schöpften Wasser aus einem Brunnen, der in der Nähe lag.
Andere Frauen kochten essen, dass erste mal lachten sie wieder. Selbst Kinder, die alt genug waren, taten was sie konnten. Die gefällten Bäume wurden mit Karren herangeschafft die entweder von Ochsen gezogen wurden oder von Steppenpferden.

Handwerker machten sich an das Holz und bearbeiten es soweit es geht.
Andere stellten die frisch gemachten Holzpfosten auf und bauen so neue Fundamente für kleine Häuser. Es wird Reet herangeschafft und daraus werden neue Dächer gebaut. Eine Sache die sehr anstrengend ist. Es ist ein ziemliches durcheinander, doch Krateos steht in der Mitte des Dorfes und überblickt das gut organisierte Chaos.
Plötzlich hört Krateos eine Stimme die aus weiter Entfernung kommt. Er schaut in die Richtung woher es kommt und erkennt nur schwer eine Frau die direkt aufs Dorf zuläuft.
" Rondrikan, seht am Waldrand!" Sofort handeln die beiden und laufen auf die Frau zu.
Als Krateos näher kommt sieht er das es, auch wenn sie etwas schmutzig aussieht, eine Schöne Junge Frau ist. Der Geruch verrät das sie sich Tagelang durch die Wälder gekämpft haben muss. Wie sie sich ernährt hat weiß Krateos nicht.
Doch es hat den Anschein das sie viel Ahnung vom Wildnis leben hat. Krateos bleibt stehen während Rondrikan zwei Schritte weiter geht. „Lass ihn sprechen“ denkt sich Krateos gerade und grinst.
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Djokai

Bosporanen
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      03.11.2011 15:01:12 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Wochen später und in gehöriger Entfernung wandert Djokai auf dem Pfad, den wohl hunderte von Füßen in die Natur gestampft hatten. Er hatte die Daker verlassen, wie sein Vater zuvor die Lugier. Beide Völker vegetierten nur noch vor sich hin und ein Ende der Ordnung war bei beiden in Sicht gewesen. Von den Boten und anderen Wanderern, die seinen Weg kreuzten, erfuhr er einiges über die Geschehnisse der Welt. So hörte er von den vielen Völkern in Nord, Süd und West, aber auch Nachrichten aus dem Osten erreichten ihn.

Die Daker waren Geschichte, die Ordnung zerschlagen. Niemand war mehr dort, den er einst kannte. Vereinzelte Bauern würde er vielleicht noch erkennen, wenn sie den Mut hatten, sich den einfallenden Barbaren zu widersetzen. Doch sein Herz hing nicht an Dakien. Seine Heimat hatte er dort nie gefunden. Eine andere Geschichte versetzte ihn in größere Neugierde. Die Bosporanen waren wieder ein Teil der Geschichte. Ein neuer Herr sollte sich dort angesiedelt haben. Mit ihm zusammen kamen scheinbar noch weitere junge Krieger.

Einst hatte sein Vater Bjerit gegen die Bosporanen gekämpft, während Djokai selbst in Diensten der Daker den Bosporanen zur Hilfe geeilt war. Die Familiengeschichte schien eng mit dem Schicksal der Bosporanen verbunden, weshalb er sich entschied, seine Wanderung zurück gen Osten fortzusetzen. "Auf nach Melitopol!", rief er aus und ging fröhlich pfeifend seines Weges.


Sohn des Bjerit
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Djokai

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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      04.11.2011 19:59:05 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Immer näher kam Djokai Melitopol. Schon hatte er das schwarze Meer erreicht. Früh stand seine Entscheidung fest, dass er sich entlang der Küste und der traumhafften Buchten bewegen wollte. Überrascht ob der ausbleibenden Überfälle und anderer unangenehmer Begegnungen ritt er weiter.

Wo waren nur die Barbaren? Wo die wilden Tiere? War hier etwas passiert, dass die Landschaft so ruhig war? Djokai schwor sich sogleich, sehr vorsichtig zu sein, bis er die Bosporanen erreichen würde. Sollte der neue Herr der Bosporanen etwa für diese Stille verantwortlich sein? Das will ich nicht hoffen. Diese trüben Gedanken sollten ihn bis zu seiner Ankunft begleiten.


Sohn des Bjerit
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Nastasja

Bosporanen
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      04.11.2011 21:55:48 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Die Tage gehen vorüber und einer ist gleicher als der andere denn es gibt einfach viel zu viel zu tun. Das Land gleicht aber doch immer mehr und mehr einem bewohnbaren Flecken Erde und keinem verwucherten wilden Ort, Rondrikan und Krateos arbeiten gemeinsam mit mir gute Arbeit. In der Zeit wo nicht gearbeitet wird üben wir uns im Kampf, versuchen besser zu werden auch wenn ich ständig gegen die Männer unterliege. Ich habe durch die lange Reise einiges an meiner ursprünglichen Kraft eingebüßt, allerdings meine Ausdauer ist noch immer sehr gut. Kein Wunder ich habe eigentlich keine Ahnung wieviele Meilen ich hinter mich gebracht habe, seit ich mein altes Dorf nahe Kiew verlassen habe um die große weite Welt kennen zu lernen. Ein spitzer Schrei verhallt in den tiefen der Wälder und ein scharfer Fluch folgt, ich trete wutentbrannt gegen den Baumstamm der mir gerade die Haut an meinen zarten Händen blutig gerissen hat. "Verfluchtes Stück Holz, waaaaaaaaaaaah" lasse ich erklingen und trete immer wieder auf das Holz ein bis mein Bein auch noch schmerzt. Grummelnd trete ich den Weg zurück nach Hause an, auf das Stück Land das ich von Rondrikan bekommen habe nahe der Burg wo es geschützt ist fürs erste vor Barbaren und andren Übeltätern. Warm rinnt das Blut über meine Handflächen und tropft manchmal zu Boden, befleckt sogar die Türe meiner Hütte als ich diese aufschiebe und eintrete um mich nach Alkohol suche und nach Binden oder ähnlichem um die Wunden zu verdecken. Nichts .... warum ist in diesem Haus einfach nichts zu finden, ich solte dringend für solche Fälle noch so einiges besorgen, aber dafür muss ich ins Nachbardorf wandern fürchte ich. So mache ich mich, nachdem ich meine Hände etwas mit klarem Wasser vom Dreck und Blut befreit habe auf in die Taverne um dort wenigstens Alkohol zu erhalten und die Wunden auszuwaschen.
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Krateos Kraikos

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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      04.11.2011 23:38:26 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Krateos stand auf einem Feld und versuchte einigen Bauern zu erklären was sie tun sollten.
Als Grieche war dies nicht einfach. Dieses Volk sprach nicht seine Sprache. So musste er es mit Händen und Füßen zeigen. Die Bauern lachten in letzter Zeit wieder oft und manchmal musste auch Krateos lachen.Die Frauen waren Glücklich. Die Kinder spielten wieder.
Nach langer Zeit wurde auch wieder ein gesundes Kind geboren. Es waren diese Nachrichten die Krateos froh machten. Die Bauern machten sich nach einer langen Gesprächsrunde endlich an die Arbeit die Krateos ihnen gab. Er war erleichtert das sie endlich verstanden haben was er von ihnen wollte. Die Übersetzer waren nicht in der nähe und von Rondrikan hatte er lange nichts mehr gehört. Er und Nastasja waren die einzigen die die Organisation und Arbeit leiteten.
Plötzlich sah er die Junge Frau sauer in die heruntergekommene Taverne laufen.
Er gab den Bauern zu verstehen das sie weiter machen sollten und ging schnell hinterher.
Er trat ein und sah wie Nastasja nach etwas suchte. „ Was sucht ihr?“. Er kam näher und sah ihre Hände die bluteten. „ Wie habt ihr das denn gemacht?“ und schaute sie ernst an. Er wusste was zu tun ist und holte etwas Wein heraus, dass sie nicht gefunden hatte. Er öffnete die Flasche und schüttete etwas über ihre Hände. Er griff nach zwei Tüchern in die Hand. „Wenn ihr das nicht verbindet bekommt ihr eine Blutvergiftung.“ er drückte die Tücher fest auf ihre Handflächen damit die Blutung stoppt. Die Verletzungen war nicht sonderlich groß aber Krateos musste sich immer sicher sein. Er nahm sein Messer und schnitt sich ein paar Streifen von seinem Umhang ab und wickelte es um die Tücher damit sie fest sind. Nachdem er fertig war schaute er sie an und musste grinsen „Ich hoffe ich konnte helfen.“ er hob eine Augenbraun, nahm die Weinflasche und nahm einen Schluck.
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Nastasja

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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      05.11.2011 02:30:53 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Erschrocken fahre ich herum als Krateos zu mir in die Taverne tritt und ich nicke leicht. "Ja Alkohol, meine Hände" murmel ich ihm entgegen und jedesmal dann wenn ich irgendetwas berühre ziehe ich sofort meine Hand wieder zurück denn es brennt schrecklich. Zum Glück scheint Krateos zu wissen was zu tun ist und er holt Wein um diesen über meine Handflächen zu gießen, was höllisch brennt und ich ziehe die Luft zischend zwischen den Zähnen durch und schlucke den Schrei welcher sich in meiner Kehle bildet krampfhaft hinunter. "Unfall ... Baum ... Rinde ... auaaaaaaaaaaaaa pass doch auf" stammel ich unter den Schmerzen und sehe den jungen Griechen etwas grimmig an auch wenn ich durchaus dankbar für seine Hilfe bin. Es sind meine grünen Augen die auf ihm ruhen erst noch deutlich erbost dann dankbar über die Hilfe die er leistet und ich lasse mich auf den Stuhl fallen. "Verdammtes Gestrüpp da draussen, warum tut das nicht was ich von ihm will. Muss dieser bescheuerte Baum auch umfallen und beim versuch ihn noch zu halten mir die Hände aufreißen. Es wird Tage dauern eh ich den Bauern wieder zur Hand gehen kann oder eine Waffe halten" ist das gemecker von mir zu vernehmen und langsam bildet sich ein lächeln auf den Lippen. "Danke Krateos und hör auf ständig so mit mir zu reden. Ich bin weder ihr noch euch, ich bin einfach Nasta, Nasti ...such dir irgendwas davon aus. Ich komme nicht aus irgendeiner hohen Familie, meine Eltern sind Bauern oben bei Kiew. Ich bin dort weg um vor dem Kloster zu flüchten, weil sie ohnehin nur Geld für eine Hochzeit haben wenn überhaupt" beginne ich zu erzählen um die Stimmung etwas aufzulockern und mir fällt auf, dass ich kaum etwas über den Griechen weiss, denn er arbeitet meist sehr fleissig, hilft den Bauern auf seinem Stück Land und in der Taverne ist er doch recht ruhig, so als wolle er keinem preisgeben was seine Herkunft bestimmt.
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Krateos Kraikos

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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      05.11.2011 12:19:59 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Krateos setzte sich auf einen Tisch der gegenüber von Nastasja stand und legt den Umhang zur Seite. „Der ist sowieso hin.“ murmelt er leise. Aber er war froh der Jungen Frau geholfen zu haben. Er nahm nochmals einen kräftigen Schluck vom Wein. Danach holte er einen Tonbecher und schenkte Nastasja einen Schluck Wein ein und reichte ihr den Becher. „ Niemand kann erzwingen das die Natur weicht. Geduld ist gefragt.
Er musste etwas grinsen. Krateos hatte noch nie solch eine Frau kennen gelernt die solch einen Stürmischen Charakter hatte. Er glaubte sie ist bei Blitz und Donner geboren worden. Zeus hatte sie mit einem Starken Charakter gesegnet, da war er sich sicher. „Tochter eines Bauern hmm? Viele Leute schämen sich wenn sie solcher Herkunft sind. Du...“ er zwinkert ihr zu“....machst dir keine Sorgen darüber. Du hast wahrlich Charakterstärke. So etwas braucht dieses Volk.“
Plötzlich war es wieder diese Situation die alle im Dorf so erschrocken hatte. Krateos kehrte in sich. Er sah traurig und zornig zugleich aus. Irgendetwas bedrückte ihn und das schon seit längerer Zeit. Doch niemand wusste wie man ihn darauf ansprechen sollte.
Nun verschloss er sich auch vor Nastasja. Er schaute sie nicht an. Er wollte nicht das sie diese Traurigen Augen sieht. „Mit dieser Verletzung könnt ihr ein paar Tage nicht arbeiten.“ lenkte er schnell ab. Er stand auf, legte seine Hand auf ihre Schultern. „ Ihr wart die letzten Tage fleißig genug. Ihr solltet euch etwas schonen. Denkt nicht das ich euch wie ein kleines Mädchen behandeln will aber sicher ist sicher.“ Er stand auf und ging heraus, in der Hoffnung sie würde ihn folgen und ihr beistehen. Er hoffte dies von vielen Menschen aber er war ein Mann der niemanden zur Last fallen wollte.
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Rondrikan

Barbaren
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus      05.11.2011 16:36:45 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Lange Zeit hatte sich Rondrikan nicht gezeigt,war er zu sehr damit beschäftigt durch die Provinz zu reiten und den Bau von Straßen zu überwachen. Nun nachdem das getan war und Straßen sich durch das Land zogen,die einzelnen Dörfer miteinander verbanden,machte er sich auf den Weg zurück zur Hauptstadt um zu schauen wie der Ausbau dieser vorran kam. Immerhin hatte er klare und genaue Anweisungen gegeben.
Doch dauerte es einige Zeit bis er aus dem entferntesten Winkel des Landes wieder zurück war.

Als er die endlich ankam suchte er die heruntergekommende Taverne auf "Krateos!!!!! Nastasja!!!! Mach euch fertig und sammelte alle Waffenfähigen Männer und Weiber,wir bilden ein Heer und ziehen los" er blickt die beiden an "Und hört auf zu turteln,dafür habt ihr später noch Zeit. Jetzt erstmal müssen wir einigen Barbaren in die Schranken weisen" zischte er beide an als er sie da so sah. Dann dreht er sich um und verlies die Taverne wieder um die kräftigen Männer zu sammeln und ihnen irgendwas als Waffe in die Hand zu drücken.

Egal ob Knüppel oder Mistgabel,Messer oder Holzspeer,alles wurde eingesammelt,vom Stock bis zum Schartigen Schwert. Die Deckel alter fässer wurden mit Griffen versehen und als Schild benutzt. Rondrikan musste grinsen * jetzt fehlen nur noch Töpfe als Helme dann ist der Anblick perfekt * dachte er sich,doch ist alles besser als nichts in der Hand zu haben. So wurden die provisorieschen Waffen an die Männer und Frauen verteilt und fertig war die Heerschau. Jedenfalls wenn man diese Truppe als Heer bezeichnen konnte,denn eigentlich war es nur eine Bewaffnete Horde,ein Mob um es genauer zu sagen,doch sie waren Motiviert und konnten auch kämpfen.

Dann wartete er auf die anderen Krieger und blickte sich sie an und ihre zusammengeschusterte Ausrüstung "Gut dann kann es losgehen" meint er ruhig und lies die Horde los marschieren und war froh das alle in die gleiche Richtung liefen wie er,wäre ja sonst etwa komisch dachte er sich und setze sich an die Spitze des Zuges
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