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Re:Das Byzantinische Reich 19.09.2011 00:47:33 --- 8 Monate her
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Es war wahrlich einiges geschehen. Die Thraker waren ihren Verbündeten nach Norden gefolgt, wo diese an einem Fluss namens Maskwa ein befestigtes Heerlager errichtet hatten. Die Fenni griffen dieses zwar an, konnten es jedoch nicht erobern. Von diesem Lager aus operierten die drei nun vereinigten Heere nach Norden. Sie konnten erste Gebiete der Fenni in ihre Hand bringen, doch dann erhielten diese Hilfe von den Nenzen, einem für Janus unbekanntem Volk, das in der Fahne einen Bären trug, ein Raubtier, von dem Janus schon gehört, dem er aber noch nie begegnet war.
Die Verstärkung der Nenzen brachte den Fenni einen Sieg, doch die vereinten Truppen der Verbündeten konnten noch einen letzten großen Erfolg verbuchen. Sie drangen bis an die Grenzen der Hauptprovinz der Fenni vor und eroberten ein Gebiet namens Petrosavodsk. Dabei setzten sie den Nenzen derartig zu, dass sich diese aus dem Krieg zurückzogen. Doch die Fenni verarbeiteten die Niederlage rasch und die Angreifer waren vom langen Marsch und den ungewohnt niedrigen Temperaturen geschwächt. Und dann kam ein unerwartetes Ereignis, dass ihnen den Todesstoß versetzte: Die Belger, ein Volk aus dem gallisch-germanischen Raum, dass für seine ungebremsten Plünderzüge bekannt war, viel überraschend ins Land der Bosporanen ein und vernichtete dies vollständig. Die schon von den Fenni verwüsteten Landstriche wurden menschenleer gefegt, die noch verschonten nun in Brand gesetzt. Das führte dazu, dass das Heer der Bosporanen in Unruhe geriet. Denn natürlich wollten viele Krieger rasch in die Heimat um sich um ihre Familien und Höfe zu kümmern. Während König Hrolf Kraki seinen Posten aufgab und sich zu den Svear durchschlug, machten Boten den verbliebenen Bosporanen klar, dass ihre Heimat derart verwüstet worden war, dass die Ernten wohl auf Jahre ausbleiben würden, die Vieherden völlig vernichtet oder fortgetrieben waren. Sie standen vor der schweren Entscheidung eine neue Heimat zu finden.
Die Daker und Thraker versuchten noch, den Kriegszug gen Norden weiter zu führen, auch, um den Bosporanen einen unverfolgten Rückzug zu ermöglichen. Doch die Fenni hatten sich rasch erholt und konnten das dezimierte und nicht gerade in Hochstimmung befindliche Heer in einer für beide Seiten verlustreichen Schlacht aufreiben. Nun waren also auch die Daker und Thraker auf dem Rückzug. Janus fragte sich, wie die Fenni dies hatten einfädeln können. Die Belger waren Plünderer, die sich um nichts kümmerten. Warum hätten sie eine ganze Reihe von reichen Küstenabschnitten links liegen lassen und sich ausgerechnet den Bosporanen, einem kleinen und nicht sehr reichen Volk am Ende der Welt, zuwenden sollen? Warum die lange Reise machen?
Doch nun waren Boten aus der Heimat eingetroffen, die zur Eile drängten. Einerseits benötigten die makedonischen und hellenischen Brüder Hilfe im Kampf gegen die Illyrer. Andererseits waren die Belger nun im Balkan aufgetaucht und es stand zu befürchten, dass sie auch über das Land der Thraker ähnliches Unheil bringen wollten, wie über das Bosporanenland.
Da die Verletzen, Teile des Trosses und auch die Infanterie langsamer und auch untereinander unterschiedlich schnell waren, hatte sich das Heer aufgeteilt. Es war schon nach der Schlacht gegen die Fenni in Gruppen zertrennt worden, nun verzichtete man auf das Sammeln und zog möglichst rasch gen Heimat. Die berittenen Krieger vorneweg, damit möglichst bald zumindest ein Teil der Männer die Heimat erreichen würde. Die Infanterie käme nach, später dann auch Tross, Begleitvolk und die Verletzen. Diese hatten zwar einen weiten Weg vor sich, doch drohte kaum Gefahr. Auf dem Weg lagen nur die dünn besiedelten Gebiete der Aorsen, Lugier und Skythen, auch wenn letztere eine leichte Gefahr durch Überfälle darstellten, so konnte sich der Tross doch gegen diese ausreichend verteidigen.
Janus befand sich nun in Polatzk, auf dem westlichen Teil der Route gen Süden. Unweit davon befanden sich die Gebiete der Guttonen, von denen er gehört hatte, sie verhielten sich Fremden gegenüber freundlich. Daher wählte er diese, ihm sicher erscheinende Route. Bei ihm waren die Krieger Waringham und Sirion. Ihnen hatte sich noch der dakische Graf Großfürst Marco angeschlossen. Allerdings würde sich die Gruppe schon bald teilen, Marco und Janus würden weiterreiten, Sirion und Waringham aber in Ermangelung von Pferden zurückbleiben und mit langsamerem Tempo weiterziehen.
Die meisten anderen Krieger namen eine östliche Route, einige waren auf dieser schon weiter vorraus, andere noch weiter zurück. Doch ihr Ziel erreichen würden sie alle. Das nächste Ziel für ihn war nun zunächst eine Region namens Minsk. Sie zu finden würde nicht einfach sein, Janus orientierte sich einfach gen Süden und hoffte sie zu Treffen. Denn sie lag auf dem Weg zu seinem eigentlichen Ziel: Neamt, der Dakerburg und damit der Zivilisation.
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Re:Das Byzantinische Reich 29.09.2011 19:26:31 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Kerberos ging noch kurz in sich in seinem Zelt und betete insgeheim zu den Göttern, dass sie den Griechen wohlgesonnen sein mögen. Dann schritt er mit voller Kriegsmontur aus dem Zelt und stieg auf sein Pferd um zu den byziantinischen Truppen zu reiten. Der Gegner hatte so gut wie keine Chance lebend aus dieser Schlacht zu kommen denn das byziantinische Reich hatte so viele Männer um eine endlose Walze aus Speeren zu bilden um den Gegner langsam aber bestimmt den Gar aus zu machen ein anderer Begriff dafür ist die berühmt, berüchtigte Phalanx.
Angekommen sah er das, was er sich ausgemahlen hatte ein endloses Heer aus Speeren. Die Truppen hatten sich in einer Ebene positioniert umgeben von ein paar Hügeln, auf einem dieser Hügel hatte sich die Feldherren, der Kaiser und der Makedonische Prinz versammelt wo man gut die Ebene und den dahinter liegenden Wald im Blick hatte, wo sich das illyrische Lager befand. Bevor er aber zu den anderen ging ritt er noch die Reihen der Krieger ab und richtete folgende Worte an sie:
"Griechen wir haben uns versammelt um die Taten dieser reudigen Hunden genannt illyrer zu sühnen! Also gebe ich euch diese Devise auf den Weg: Besser für etwas zu kämpfen als für nichts zu leben! Männer heute ist ein guter Tag zu sterben!"
Die Männer erwiderten diese Worte mit Gebrüll:
Lang lebe der Kaiser, lang leben die Griechen, lang lebe das byziantinische Reich!
Nun trommelt sie im Gleichtakt auf ihre Schilde, dies hätte es locker mit einem heranziehendem Gewitter mithalten können, und langsam maschierten sie auf das illyrische Lager zu das sich auf der anderen Seite der Ebene befand nahe des Waldes.
"So möge es beginnen", dachte sich Kerberos.
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Re:Das Byzantinische Reich 30.09.2011 19:26:58 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Kerberos erwachte mit höllischen Kopfschmerzen, es fühlte sich an als hätte Hephaistos selbst mit dem Hammer auf seinen Schädel eingedroschen. Er rief einen Holpliten herbei der ihm etwas Wasser bringen sollte und stellte ihm dann die Frage was gestern passiert sei. Darauf antwortete er:"Herr wir wurden komplett von den Illyrern aufgerieben!"
Entsetzt entgenegte Kerberos:"Wie zum Hades konnte das passieren?!?"
Wir wurden in den nahegelegenden Wald gelockt und dort konnte wir die Phalanx nicht aufrecht erhalten durch die vielen Baueme. Sie kamen von überall her aus den Bauemen, Gebüschen wir wurden einfach von allen Seiten angegriffen."
" Und was ist mit mir geschehen?"
Ihr seit vom Feldherrenhuegel herunter geritten um uns den Befehl zu geben uns zurück ziehen und neu zu formieren, dann wurdet ihr als ihr in den Wald geritten seit unglücklicherweise von einem Ast getroffen und hingt bewusstlos im Sattel. Ich konnten euch aber noch rechtzeitig retten."
"Ich werde dich für diese Tat reich entlohnen, die Götter seien mit dir. Und wie war dein Name?"
"Perikles."
Auf einmal kam ein Bote in das Zelt hereingeeilt.
"Herr, Herr, es wurden noch weitere Babaren gesichtet man nennt sie glaube ich Boier", japste er.
Kerberos entließ den Boten und Perikles und dachte sich:"Jetzt wird es interessant."
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Re:Das Byzantinische Reich 02.10.2011 02:36:04 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Janus kam dieser Tage kaum noch zur Ruhe. Wochenlang war er vom Feldzug gegen die Fenni durch fast unbewohntes Land gen Süden geritten. Kaum angekommen war man nun gegen die Illyrer gezogen und erneut geschlagen worden. Es war definitiv kein gutes Jahr. Schon zu Beginn der Schlacht hatte ein gut gezielter Pfeil Janus ausgeschaltet und nun war er im Lager, um sich zu erholen. Doch es galt auch diplomatische Post zu beantworten, in Rom hatte es offenbar einen Umsturz gegeben. Doch neben den aktuellen Kämpfen erschien dies nur wie ein weit abgelegenes Nebenschauspiel ...
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Re:Das Byzantinische Reich 12.10.2011 15:25:11 --- 7 Monate, 1 Woche her
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In Kerberos war die Demütigung, die sie erlitten hatten ins Gesicht geschrieben. Er war fassungslos er konnte sich nicht ausmahlen warum die Illyrer gewonnen hatten, war es der moralische Faktor gewesen, dass Vukasin wieder zum Hochkönig der Illyerer eingesetzt wurde und die Truppen so euphorisiert waren? Das muss es einfach gewesen sein denn die Phalanx konnte dem illyrischen Ansturm nicht standhalten, die Wunden, die die Speere rissen machten ihnen nichts aus, wie im Rausch hauten sie einfach weiter auf die Byziantiner ein. Wie sollten sie weiter machen? Jetzt könnte nur noch göttliche Kraft weiterhelfen, dachte Kerberos.
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Re:Das Byzantinische Reich 04.11.2011 14:17:36 --- 6 Monate, 2 Wochen her
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Es schien so dass wieder Ruhe einkehrte in Griechenland nach dem Einfall der Sarmaten. Kerberos war die letzte Zeit ständig auf Achse gewesen nun wollte er sich erholen. Grad als Kerberos am eindösen war kam ein Bote reingestuermt. Kerberos wollte erst gar nicht hoeren was er zu sagen hatte und tat so als wuerde er tief und fest schlafen. Aber der Bote lies nicht locker und er rüttelte ihn. Völlig entnervt blaffte Kerberos ihn an:Was zum Hades willst du von mir!
Herr, es tut mir Leid eure Ruhe zu stören aber die Ligurer sind in Makedonien eingefallen.
Warum bei den Göttern müssen die gerade jetzt plündern gehen!*Gruml* Veranlasse das mein Pferd gesattelt wird, hoffentlich dauert es nicht lange ihr Maul zu stopfen.
Also raffte sich Kerberos auf und dachte grimmig:"Die werden es noch teuer bezahlen, mich um meinen Schlaf gebracht zu haben."
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