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THEMA: Re:Irgendwo im Mittelmeer
 
Haragnar

Keltiberer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      10.11.2011 10:12:38 --- 6 Monate, 2 Wochen her  
Mit dumpfen Schädel blickte Haragnar aus der Blutpfütze auf, in den er gefallen war. Um ihn herum war das Blut von ungezählten Kreigern zu großen Pfützen zusammengeflossen. So hatte er sich das nicht gedacht. Er setzte sich auf. Er lag etwas Abseits wie er feststellte. In der Ferne sah er wie die Römer seine Waffenbrüder in Schach hielten. Die Schlacht war verloren. Na und was war mit ihm?! Hatten sie seine Abzeichen nicht gesehen? Haragnar schaute auf seine Rüstung.... Von den Abzeichen war nicht viel übrig....Nun ja, dann musste er das selbst in die Hand nehmen. Er wollte sich eben erheben, als ihm eine Hand auf die Schulter Geleget wurde. Ich bin es Haragnar, Bombaata. Einige konnten sich zurückziehen. Kommst du mit? - Ah, Bombaata, treuer Ariax. Nein, führe du die anderen nach Hause. Komme ich nicht nach wählt einen neuen Vlatos, aber ich muss mich um mein ConTechtos kümmern. Mich haben sie wohl übersehen. - Kein Wunder, so wie du ausschaust, könnte man meinen, du seist in der Wüstensonne gar gebraten worden, so blutrot bist du überall. Für die Ahnen, Haragnar! - Für die Ahnen mein Freund. Dann war Bombaata zwischen Gestrüpp verschwunden.

Langsam stellte sich Haragnar auf. Jeder Knochen tat ihm weh. Aber was beschwerte er sich. Immerhin er lebte noch und eine offene Schlacht hatte er gesucht. Gut die Römer hatten sich den denkbar besten Platz ausgesucht und ihre eigene Reise war lang gewesen. Doch das war das Privileg des Verteidigers. Auch wenn Haragnar zugeben musste, dass dieser blöde Stiefel im Meer wirklich gut zu verteidigen war. Einen besseren Ort jemanden zu einer Schlacht zu erwarten, kannte er nicht. Aber nun war es egal. Die Keltiberer hatte gelernt auf diesem Zug. Wer auch immer ihr nächster Gegner sein würde, würde es noch etwas schwerer haben...

Nun aber galt es seine Con Techtos zu suchen und seine Verbündeten. Also Schritt er los. Haragnar schaute in die verdutzten Gesicher der Legionäre als er näher kam. Ich bin Haragnar, Vlatos der Keltiberer. Ihr habt mich auf dem Schlachtfeld liegen lassen. Wie soll ich denn da verhandeln, wenn ihr mich rumliegen lasst? Die Legionäre kamen mit vorgehaltenem Pilum auf ihn zu, immer noch verdutzt dreinblickend, denn sie verstanden offensichtloch kein Wort. Haragnar schrubbte mit seinem Gewand seinen goldenen Helm frei und wiederholte einige wenige Worte, die er in Latein kannte Ich wichtig... König Keltiberer... ich verhandeln muss... wo euer Anführer? Dann wurde er recht rabiat abgeführt, aber wenigstens hatten sie ihn nun verstanden.
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Letzte Änderung: 2011/11/10 10:14 von Haragnar.
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Mina Cicernos

Römer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      10.11.2011 14:07:38 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Mina durfte sich in Untätigkeit baden, was sie hoch erzürnt hatte. Den ganzen angestauten Frust hatte sie nicht auf dem Schlachtfeld entladen dürfen. Nein, sie saß in ihrer Heimat in Florenz und durfte einzig und allein dem Schlachtbericht eines Eilboten lauschen. Naja, wenn 2 Wochen der Eile genug sind. Immerhin hatte Sie einen jungen Etrusker kennengelernt dem sie sehr zugeneigt war. Er mußte aber zurück nach Etrurien eilen, da eine ihrer Provinzen überfallen wurde. Dass die junge Tarja noch kein Auge auf dieses herrliche Mannsbild geworfen hatte war ihr unklar. Aber gut für alle, denn dann hätte sie diese Kleine wohl ausstechen müssen. Und das obwohl Mina Tarjas Art gefielt.

Ihrem Statthalter in Campania schickte sie aber eine Glückwunschbotschaft und dass sie sich über das Ergebnis freue. Vor einem Jahr noch hätte sie eine Anweisung geschreiben wie mit den Gefangenen zu verfahren wäre im Kerker. Einige qualen hier, ein bischen Folter dort. Aber Mina hatte sich geändert. Sie wollte eine Stimme des Volkes sein. Und das Volk verlangte nicht nach Blut, sondern sehnt sich nach Frieden. Sie gab dem Boten ihre Anweisung mit, dass auch wenn es evtl. andere Befehle gab, stets genug Wasser für die Gefangen geben sollte. Auch die Malzeit setzte sie auf eine halbe Legionärsmalzeit hoch.

"Wenn ich jetzt noch nicht in ungnade gefallen bin, dann jetzt" lachte Mina laut im Legionärslager. Einige ihrer Getreuen stimmten mit ein und begossen die gewonnene Schlacht mit einem Becher Wein. "Auf die Kameraden, auf den Sieg, Für Mars und Jupiter."


Volkstribuna Roms. Senatorin der ordentlichen römischen Republik.
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Letzte Änderung: 2011/11/10 14:07 von Mina Cicernos.
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Mina Cicernos

Römer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      10.11.2011 14:24:42 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Mina machte sich nach einigen Bechern frisch, da es für eine Frau eine Qual war in dem Staub und dem Schweiß. Danach schlenderte sie zurück zur Feuerstelle. Da begenete sie dem Boten, der sich gerade ausgeruht hatte und nun aufbrechen wollte. Sie hielt ihn zurück. "Ich habe meinem Brief noch etwas hinzuzufügen."

Mina schrieb es einfach noch drunter. Die weiblichen Gefangen dürfen sich einmal am Tag frisch machen und die Frauen, die gerade "ihre Zeit" trifft zweimal am Tag. Sie siegelte den Brief neu und setzte sich wieder ans Feuer.


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Gaius Claudius Marcellus

Keltiberer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      10.11.2011 21:44:22 --- 6 Monate, 1 Woche her  
„Na führt ihn schon ab!“ brüllte der Centurio die Wachen an. Als er merkte, wie der Kaiser selbst nicht weit von ihm am Strand entlang marschierte. Ein Lächeln konnte sich Gaius nicht verkneifen. Dies machte den Centurio nervös, glaubte er doch, sich gerade blamiert zu haben. Um nicht auf dieses lästige Ereignis angesprochen zu werden, brachte er gleich die hohen Männer der Briten, Gälen und Pikten, „und vergesst mir den da ja nicht!“ rief er den letzten beiden Legionären zu, da er im Kopfe schon selbst wieder diese Keltiberer vergessen hatte. Waren sie nun Iberer oder Kelten? Wohl eher Kelten, denn als Iberer hätten sie den Römern die Hand geschüttelt.
Alle acht Gefangenen wurden in Richtung Stadt geführt...
Die Gälen wurden durch die Mauren in Richtung Hafen gebracht. Sie durften abreisen.

Gaius indes, drehte seinen Kopf von der Kolonne hinüber zu Appius. Erst jetzt bemerkte er, wie sein Onkel ihn taxierte. „Wir haben gewonnen! Kaum zu glauben, dass es so etwas noch gibt.“ Sprach Gaius, ohne sich bewusst zu sein, dass Appius sein Stolpern gesehen und schlimmeres verhindert hatte. Appius schwieg... „Wie geht es dir?“ Setzte der Neffe nach. Er hoffte auf eine Antwort und schaute ihn an.



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Domnall of Tynwald

Briten
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      11.11.2011 00:48:34 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Die Römer hatten es geschafft! Sie hatten es geschafft die Bande ihrer Angreifer zu brechen. Viele waren gefallen. Domnall lag am Strand und als er die Augen öffnete, strich er sich durch das Haar. Dann tastete er sich ab. Zwei Arme, drei Beine, ein Kopf!! Alles da wo es sein sollte. Dann kam so ein komischer Mann mit einen Speerchen auf ihn zu. Er schien zu wissen das er wichtig war, denn ohne ein Wort, das Domnall vielleicht sogar verstanden hätte, wurde er unsanft, von zwei anderen, aus dem Sand gezogen. Ist ja nett das ihr mir helfen wollt, doch ich kann selbst laufen! Und das schon seit einer Menge Sommern. Als sie ihn so durch den Sand zogen, führte der Weg an Haragner vorbei. Als der Brite ihn sah, fing er an sich doch zu wehren. Kurz darauf stoppte der Transport. Der da! Den auch! Der ist fast so wichtig wie ich! Die beiden Römer zuckten mit der Schulter. Domnall verdrehte die Augen. Führte in einer schnellen Bewegung seine Hände an die Köpfe und stieß sie zusammen. Dabei löste sich einer der Helme. Diesen warf er nach Haragner. Komm raus, oder soll ich mich langweilen? Plötzlich ein Schlag auf den Kopf - und Domnall wurde schwarz vor Augen.


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Letzte Änderung: 2011/11/11 00:48 von Domnall of Tynwald.
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Gaius Claudius Marcellus

Keltiberer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      12.11.2011 11:40:38 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Währenddessen in Campania...
Die acht diplomatischen Gefangenen, Minister und Könige der Briten, Keltiberer und Pikten, wurden in ein sicheres Verlies gebracht, waren sie doch zur Zeit Roms wichtigster Verhandlungsbesitz. Einzeln saßen sie in ihren Kammern, fürs erste sogar mit reichlich Essen und am Abend je einen Becher Wein versorgt, wurden sie in Frieden gelassen. Doch am dritten Tage änderte sich dies:
Am Morgen wurde Domnall of Tynwald von drei Soldaten und einem höheren Offizier abgeführt und in einen Verhörraum gebracht. Dort angekommen fragte der Offizier diesen: "Seid gegrüßt, ehemaliger König der Briten. Wie mich heute die Nachricht erreichte, dass es in Britannien wohl einen Führungswechsel gegeben habe, war ich doch sehr erstaunt. Ist dies nur personalbezogen oder hat man euch schon aufgegeben?", ein eiligst herangezogener Übersetzer versuchte diese Sätze in einer dem Briten vertrauten Sprache näher zu bringen. Ohne auf eine Antwort zu warten, sprach der Offizier weiter: "Nun, wir sind hier um ein Angebot für eure Freilassung zu erfahren. Was benötigt ihr, um Rom ein Angebot zu unterbreiten, auf das Verlass ist?" Und wieder wurde übersetzt und gespannt warteten die Verhörer auf eine Antwort.
Gleiches geschah kurz darauf auch mit Haragnar und schließlich auch mit Sethnacht.



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Letzte Änderung: 2011/11/12 11:41 von Gaius Claudius Marcellus.
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Domnall of Tynwald

Briten
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      13.11.2011 00:55:41 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Domnall saß in seiner Zelle, schaute sich die Wände an, zählte des öfteren die Poren der Steine und bemerkte dabei das sich die Anzahl, im Vergleich zur Höhe, immer erhöhte. Er vermutete das dies mit der Lage am Meer zu verbinden sei. Ist doch die Erde hier recht feucht. Das Essen war reichlich. Der britische Regent, der mit seinem Heer, seit der Ankunft bei diesen, inzwischen doch recht hingebungsvollen Menschen, hungerte, lebte wie die Ratte im Kornspeicher. Nur die Sache mit dem roten Wasser verstand er nicht. Er wusch sich damit die Hände. Die Römer, die zur Bewachung von ihm eingeteilt waren, machten so komische Bewegungen mit ihrer Hand. Sie führten sie immer zum Mund, wenn er sich die Hände abspülte. Am zweiten Tag, als wieder dieses gefärbte Wasser gereicht würde, fragte Domnall nach etwas trinkbarem. Er tat dies in Manx, in dem Bewußtsein, sie würden ihn nicht verstehen. Hargner, der gegenüber seine Bleibe gefunden hatte, begann jedes mal zu lachen. Domnall ging an die Öffnung und klopfte. Keine Reaktion. Wieder klopfte er. Die Klappe öffnete sich. Der Brite griff schnell den Kopf und sagte in Latein, das Wein nicht schmeckt. Er hatte nicht viel gelernt, doch das hatte er sich gleich am Anfang zu eigen gemacht.

Als am dritten Tag, es war eigentlich zu früh, die Tür geöffnet wurde, hing Domnall gerade an einem der Balken - kopfüber. Er löste sich vom Balken und richtete sich langsam auf. Drei, für römische Verhältnisse, hoch gewachsene Legionäre und ein, etwas zu kurz geratener, Offizier wollten ihn wohl mitnehmen. Domnall schaute auf den abgebrochenen und dann zu den Legionären. Er hob seine Arme. Darf ich mal raus? Sie fassten dies wohl falsch auf. Mit Nachdruck, oder mehreren Schlägen bewegten sie den Regenten zu einem Raum. Darin wartete ein Römer mit einem nervös schauenden Mann. Eindeutig kein Römer. Vielleicht ein Belger? Oder sonst was. Zumindest versuchte dieser Mann die Fragen an Domnall zu übersetzten. Er verstand es. Zumindest dachte er es. Es stand etwas im Raum von ehemaliger König der Briten, von der Aufgabe Domnalls, durch die Briten und einem Angebot an Rom. Als der Regent sich nun alles zusammen gereimt hatte, überlegte er. Die Briten haben einen neuen König? Wer könnte so... Cerdic! Nein! Nefast! Nie im Leben. Axylles! Dieser kleine...

( Anmerkung in eigener Sache: Was jetzt passiert, passiert weil es die Römer versäumten einen Barbaren in Ketten zu legen! Nicht weil Domnall bösartig ist. Zumindest nicht immer!)

Domnall sprang auf, dabei rammte er einen Legionär gegen die Wand, der scheinbar an etwas anderes dahcte, als seine Aufgabe nachzukommen. Dem Zweiten, der gerade seine Waffe ziehen wollte, hielt der , nun ehemalige, Regent die Hand an der Waffe fest und hob ihn, an der Kehle packend hoch, und warf ihn auf einen Tisch. Der Dritte allerdings, er war wohl etwas intelligenter, schob ein Pilum zwischen sich und Domnall. Dieser blieb stehen. Er hatte gesehen was diese Waffe anrichten kann. Rom will ein Angebot? Dam bringt mir den Herrscher Roms! Dann bekommt er ein Angebot. Er setzte sich und wartete ab.


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Haragnar

Keltiberer
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      16.11.2011 15:36:38 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Haragnar wurde, nachdem er irgendwo Lärm gehört hatte, von Legionären aus seiner Zelle geholt und in einen Raum mit einem Tisch geführt. Man hatte ihm Ketten angelegt, was man bislang unterlassen hatte. Haragnar wunderte sich. Wahrscheinlich hatte dies mit dem Lärm zu tun gehabt. Das verbeulte Gesicht eines Legionärs deutete darauf hin. Nun, wir sind hier um ein Angebot für eure Freilassung zu erfahren. Was benötigt ihr, um Rom ein Angebot zu unterbreiten, auf das Verlass ist? Es wurde übersetzt und gespannt warteten die Verhörer auf eine Antwort.

Haragnar schaute verwundert? Ich bin doch hier?! Ich bin doch extra zu euch gekommen?! Der Sieg und der Ruhm gehört euch und ich schätze die Gefangenen, die nicht fliehen konnten, habt ihr sicherlich bereits in die Sklaverei verschleppt, was ich wirklich zutiefst verachte. Was also könnte es sein, dass ihr noch als Angebot haben wollt? Haragnar ahnte worauf dies hinauslaufen würde. Dann wurde ihm ein Schreiben der Konsulin Kahina Luventia vorgelegt.

Haragnar wiegte den Kopf, als er die Zeilen der Konsulin las. Er verstand diese Römer einfach nicht. Er und die seinen waren gegen die Römer gezogen, um sich Ruhm zu erwerben, damit die folgenden Gernerationen der Keltiberer seinen Namen voll stolz im Munde führen würden. Nun hatten sie eine Niederlage erlitten als sie sehr viel gewagt und eben knapp verloren hatten.
Die Römer glaubten offenbar, das schloss Haragnar aus den pompösen und durchaus beeindruckenden Bauwerken der Römer und vor allem aus den Standbildern ihrer Anführer, dass sie sich unsterblich machten indem sie viel Steine aufeinander schichteten und ihre Nachkommen diese dann bewundern konnten.
Doch für einen Kelten zählten nur die Taten und der Ruhm, der sich damit verband. Das war der Grund gewesen, warum Haragnar seine Niederlage eingestanden und aus freien Stücken zu den Römern gegangen war. Niemand sollte ihm Feigheit vorwerfen können, der durch seine Flucht noch das Leben der einfachen Krieger gefährdet hatte.

Nun, begann Haragnar, wenn es nach dieser Konsulin Kahina Luventia geht soll das Silber, dass die Bauern und Händler zu Hause erwirtschafteten euch Römern zahlen, damit ich und meine Berater frei kommen? Die Druiden würden mich mit recht einen Feigling nennen und der Vergessenheit anheim fallen lassen!! Noch schlimmer der nächste Vorschlag. Während ich mich frei kaufe mit Waren, die eure Heere gut gebrauchen können, die ich euch auf meiner Burg unter den Augen meines Volkes geben soll, wollt ihr eben jene Heere in 'den Norden' schicken? Da mir keine römischen Provinzen dort bekannt sind, kann dies nur bedeuten, dass auch meine keltischen Freunde kein Kopfgeld zahlen und ich euch helfen soll, eure Heere sicher dorthin zu geleiten?!? Ihr müsst mich wirklich für einen Dummkopf halten! Wisst ihr, ich hätte euch vielleicht aus meinem privaten vermögen Lösegeld gezahlt, doch nun wo mir bewusst wird, dass ihr es nur gegen meine Brüder wenden wollt, muss ich euch doch mitteilen, dass ich eure Gastfreundschaft noch länger in Anspruch nehmen werde. Nun ist es also wieder an Euch über den Preis zu entscheiden den ihr mir für diese Niederlage mit meinem zwangsweisen Aufenthalt in euren Mauern auferlegen wollt. Doch bedenkt, je höher ihr diesen Preis treibt, desto eher werden sich Männer und Frauen finden die erneut den Speer gegen euch Schleudern werden.....

Damit erhob sich Haragnar und deutete der Wache an, dass er nun wieder in seine Zelle zurück kehren wollte...
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Letzte Änderung: 2011/11/16 15:39 von Haragnar.
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Domnall of Tynwald

Briten
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Re:Irgendwo im Mittelmeer      19.11.2011 13:54:09 --- 6 Monate her  
Monate war es her das man Domnall zu einem Gespräch gebeten hatte. Nun machte er Tag um Tag das Selbe. Die Wachen wechselten sich nun jeden Tag ab. Das rote Wasser wurde nicht besser. Die Hände klebten und das Wasser trank er immer nur in kleinen Schlucken. An einem Tag, an dem die Wachen ungünstig vor dem Kerker standen nahm Domnall mit leichtigkeit den Schlüssel von dem einen ab. Beim nächsten Wachwechsel ergriff er seine Chance. Die erste Wache die ihn sah wurde gegen die Wand geschoben. Ihr Kopf schlug hart auf und sie fiel zu Boden. Der hochgewachsene Brite bahnte sich seinen Weg durch die Gänge. Die Wachen tauchten einzeln auf und wurden, bevor sie Alarm ausrufen konnten, beseitigt. Kurz vor dem Ausgang kamen dann doch einpaar mehr Wachen. Sie stürzten sich auf den Briten und die Hälfte von ihnen war ihm nicht gewachsen. Als sie ihn überwältigt und wieder in Ketten gelegt hatten, sah Domnall aus eine der Türen, die offen standen und sah wie Ludovigo sich entfernte. Unter schallendem Lachen wurde er nun wieder in eine Zelle gebracht. Ich wollte mich doch nur mal waschen!


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Gaius Claudius Marcellus

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Re:Irgendwo im Mittelmeer      24.11.2011 10:08:43 --- 6 Monate her  
Iulius Quadratus Bassus, seines Zeichens Verwalter der kaiserlichen Kerker in Campania, wachte eines schönen sonnigen Morgens auf und begab sich zur Arbeit. Nach einem längeren Fußmarsch kam er etwas außerhalb der Stadtmauern an. Einer Festung gleichend, an einem Hügel erbaut, stand die Kerkeranlage vor ihm. Er ging zum Tor, nannte die Parole und machte sich an die Arbeit. Im Büro angekommen, erschien die Nachtwache bei ihm und machte Meldung: "Alle bis auf zwei britische Gefangenen sind entkommen! Sie hatten einer Wache die Schlüssel abgenommen und diese dann überwältigt. Ich weiß selbst noch nicht, wie das passieren konnte. Die betreffende Wache wird derweil vernommen. Sie können dann später urteilen!" Entsetzt saß Iulius auf seinem Stuhl. Hätte er nicht gesessen, wäre er mit Sicherheit umgefallen! Wie konnte das passieren... der Kaiser würde sauer reagieren, wenn er davon erfahren täte. Doch glücklicherweise wusste der schlaue Verwalter, wie man die Nachricht noch einige Tage hinhalten könnte. Denn zur Zeit war der Kaiser sowieso mit anderen Dingen beschäftigt... innenpolitisch, versteht sich.



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