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An den Feuern Galliens 06.01.2012 17:25:26 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Am gallischen Feuer
Die Wellen rauschten an den Strand. Pinto saß an einem kleinen Lagerfeuer an der Küste. Viel war in den letzten Tagen passiert. Das Volk hatte Ihn zum Herrscher auserwählt und den alten Rix aus der Burg geworfen. Viel ging in seinem Kopf vor, ob er dieser Aufgabe gewachsen war. Sein Ziehvater Snorre hatte Ihn viel übers kämpfen beigebracht, aber nicht wie man ein Volk führt. Doch zum Glück war er nicht alleine, er hatte gute und erfahrene Berater die ihm jederzeit zur Seite standen.
In der Festung der Gallier liefen die Vorbereitungen für das große Turnier. Viele Krieger hatten ihr Kommen angekündigt. Die große Halle, wo die Krieger sich abends zur Beratung trafen, wurde geschmückt und zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt. Die Bauern brachten die besten Speisen in die Küchen der Festung. Viele Gaukler und Spielleute kamen in die Festung da sie sich für ihre Darbietungen den einen oder anderen Silberling versprachen.
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Letzte Änderung: 2012/01/06 18:04 von Aleyah.
Grund: Titel auf Wunsch des Autors geändert
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Re:An den Feuern Galliens 09.01.2012 11:16:02 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Der Hahn krähte am jeden morgen beim Sonnenaufgang und riss Pinto aus dem Schlaf. Jeden Tag nahm er sich es aufs Neue vor, diesem Vogel die Kehle durch zuschneiden. Doch immer wenn er vor dem aus Birkenästen geflochtenen Zaun stand und der Hahn in anguckte lies er ihn am Leben. Nachdem er sich angezogen hatte und nach einem guten Frühstück ging er durch die Straßen der Stadt in die Richtung der Wehranlangen.
Die Mauer war fertig ausgebessert und der Wassergraben war befreit vom Schlick. Auch hatten die Baumeister neue Türme gebaut, auf denen man schon von weiten Feind und Freund sehen konnte. Die Felder um die Stadt blühten und man hoffe bald auf reiche Ernte. Pinto war zufrieden. Auch meldeten sich neue Krieger zum Heerdienst. Viele Familien schickten Ihre älteste Söhne oder Töchter in den Dienst Galliens.
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Re:An den Feuern Galliens 09.01.2012 22:23:20 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Eine Weile war es nun bereits schon her als Áedan den Hafen in Auftrag gegeben hatte.
Die Mittel waren zwar knapp aber man kratze die letzten Silberlinge zusammen und begann mit dem Hafenbau.
Man erwartete vioele Gäste zu den Spielen und so wollte man natürlich den Hafen auch rechtzeitig fertig bekommen. Die Arbeiten ging gut vorran und alle aus dem doch stetig wachsenden Dorf halfen beim Bau mit.
Die Stege aber auch die Straßen und die Hafengebäude nahmen langsam Gestalt an.
Es war an einem verregnetem Morgen als Áedan zum letzten Mal die Baustelle besuchte, denn an diesem Morgen war man mit dem Bau fertig geworden.
Grade rechtzeitig wie Áedan befand. Noch wenige Wochen und die Spiele würden Beginnen.
Mittlerweile herschte bereits reges Treiben am Hafen, erste Krieger waren bereits eingetroffen.
Darunter Ligurer und Gälen und natürlich wollten die Händler auch die Waren an die neuen Gäste loswerden.
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Re:An den Feuern Galliens 09.01.2012 23:48:06 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Boiorix war alt geworden und grau und müde. Aber er würde es den jungen Recken bei den gallischen Spielen noch einmal zeigen. Neugierig schaute er sich in der Hafenmetropole um, bei der es sich um den Regierungssitz der Gallier handelte, eine erquickliche Oppida hatten sie hier geschaffen. Er hatte gehört, dass der junge Sohn von Snorre, einem alten Ligurier hier schnelle Karriere gemacht hatte, nachdem der vormalige Rix wegen Unfähigkeit vom Volke abgesetzt worden war.
Irgendwie lag hier immer ein Hauch von Fisch und Seetang in der Luft. Ganz anders in Ligurien, wo im Sommer der Lavendel duftete und die Zypressen sich im warmen Wind wiegten. Hier war alles ... rustikaler, kühler, unwirtlicher. es erinnerte ihn an seine Heimat, in der er eins geboren war. Schon damals hatte es ihn immer weiter nach Süden gezogen. Jetzt, in dieser feuchten Luft, spürte er die Feuchtigkeit in den Gelenken. Er würde sich vor dem Kampf einmal von einer Hure einölen und massieren lassen. Aber erstmal brauchte er einen Rachenputzer. Die Kehle war ausgedörrt. Komisch eigentlich, wenn man die Feuchtigkeit bedachte, die seinen Gelenken so zusetzte. Egal - rein in die nächste Hafenkneipe und etwas Wein gepichelt.
Stunden später und nachdem diverse Silberlinge den Besitzer in die eine und diverse Weinschläuche - voll - den Besitzer in die andere Richtung gewechselt hatten, selbige Weinschläuche - etwas später jedesmal - wieder zurückgegeben wurden - leer versteht sich, setzte Boiorix sich auf und versuchte in diesem neuen Strassengewirr seine neue Bleibe zu finden.
So irrte ein Weilchen unher, bis er schliesslich im Dunkeln an den Strand geriet und ein einzelnes Feuer sah. Schnell vergewisserte er sich, dass sein Nachttrunk - ein weiterer Schlauch besten Weines von der Gironde - immer noch fest über seiner Schulter hing und ging schwankenden Schrittes in Richtung Feuer und liess sich unsanft auf den allerwertesten plumpsen bevor er in die Runde sah. Allein - es war keine Runde, er sah direkt ins Gesicht von pinto.
Mann, Mann, statt rosa Elefanten seh ich jetzt Leute aus der Vergangenheit, Du siehst ja aus wie pinto!.
Boiorix lachte laut auf und goss sich einen weiteren Schluck aus dem überdimensionierten Weinschlauch - er hatte natürlich den grössten gewählt - in sein Trinkhorn ein und lallte:
Das Zeuch iss gut, man sieht lauter Leute, die da gar nicht sitzen sollten!
und starrte pinto unverblümt ins Gesicht:
Hat der alde Snorre Dir auch das Saufen beigebracht?
Boioirix bot seiner vermeintlichen Fata Morgana einen Schluck besten Wein von der Gironde an während er prüfend die rechte Augenbraue hob.
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Letzte Änderung: 2012/01/09 23:51 von Geiserich von Raetien.
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Re:An den Feuern Galliens 10.01.2012 17:03:30 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Nur die Möwen waren zu hören als sich Pinto, wie jeden Abend an den Strand setzte. Er liebte es auf Meer zu schauen und zu sehen wie sich die Wellen am Strand brachen. Das kleine Lagerfeuer, das Ihn wärmte, knisterte. Als er von weiten Geräusche hörte. Pinto guckte sich um aus welcher Richtung diese kamen. Die Geräusche wurden lauter und er hörte, dass dort jemand versuchte zu singen. Es war mehr ein lallen und man konnte kaum ein Wort verstehen, als er eine Person auf sich zu wanken sah.
Als der Krieger dicht genug bei Ihm sah, erkannte er die ligurische Kleidung. Er hatte den Krieger damals oft gesehen, doch nie ein Wort damals mit Ihm gesprochen. Er war einer der älteren erfahren Krieger, die oft an der Seite von Camulos kämpften. Der Krieger versuchte sich zu setzen, fiel aber mehr in den Sand neben dem Feuer. Pinto lachte als er wie ein Maikäfer versuchte sich aufzurichten. Als er dieses nach vielen versuchen geschafft hatte, guckte er Pinto kurz an uns sprach zu Ihm.
Ja mein Name ist Pinto und das erste was Snorre mir damals beigebracht war es zu Saufen wie ein Ligurer. Sagt mir was gibt es neues in Ligurien?
Pinto nahm sich den Weinschlauch und nahm sein Trinkhorn aus dem Metfass was neben Ihm stand. Als dieses bis zum Rand gefüllt war, stieß er mit dem Ligurischen Krieger an.
Gemeinsam saßen sie lange zusammen am Feuer und jeder erzählte dem anderen seine Erlebnisse.
Pinto berichtete von seiner langen Reise. Wie er eine neue Heimat fand und wie er schließlich Rix der Gallier wurde.
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Re:An den Feuern Galliens 10.01.2012 23:06:44 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Ja, saufen hat er garantiert in Liguren gelernt. Boiorix erkannte das Metfass neben pinto und wusste, der Abend war gerettet. So erzählte er ihm, was in Ligurien so passiert war - nicht viel eigentlich seit Snorre gestorben war. Einige Krieger sind zu einem Turnier im Norden gefahren. ABer wir nahmen Vorlieb mit dem Turnier der Gallier. Mal schauen, wie die hier so kämpfen können!. Sofort nahm er wieder ein Schluck des süffigen Weines und benetzte seine Kehle während er mit dem Geschmack auf seiner Zunge spielte. Der Wein wurde mit jedem Schluck besser, obwohl heimischer Wein aus Burgund auch nicht zu verachten war.
Nun denn Gallier, oder Rix, vermisst ihr nicht die Zypressen im Sommer oder die weiten Felder duftender Kräuter? Hier rieche ich nur Seetang und Fisch. Und unangenehm kalt ist es auch, aber Deine Knochen vermögen das wohl noch nicht so zu fühlen. Mein Körper hat bessere Tage gesehen. Einige meiner ältesten Kinder sind ja älter als Du!
Wieder nahm Boiorix einen Schluck vom köstlichen Wein, diese Mediterranen Länder waren definitiv besser als der kalte Norden.
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Re:An den Feuern Galliens 12.01.2012 20:26:28 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Pinto füllte seinen Krug und legte ein wenig Holz auf das Feuer. Er erinnerte sich an die Zeit in Ligurien. Oft war er dort in den Wäldern jagen gewesen und saß genauso wie jetzt am Strand und guckte aufs Meer. Er hörte tief in sein Herz und wusste bald die Antwort auf die Frage des erfahren Ligurischen Kriegers. Er hatte die Zeit genossen damals, doch noch oft erinnerte sich noch an die letzten Tage in Ligurien. Grade als er den Namen Camulos hörte kamen die Erinnerungen wieder in Ihm hoch. Wie man seinen Vater einen Verräter nannte. Nach eine kräftigen Schluck des aus Krug guckte er zu Boiorix
Ihr könnt mich Pinto nennen, ich lege keine wert auf irgendwelche Titel. Ihr mögt es den Duft von Seetang und Fisch, ich nenne es den Duft des Meeres. Meine Eltern waren damals Fischer bevor sie gestorben sind und Snorre mich aufnahm. Ich kann mich noch an die heißen Sommer in Ligurien erinnern, wo man sich nur abends aus dem Haus bewegen konnte ohne zu schwitzen. Von den vielen Mücken möchte ich erst gar nicht reden. Doch möchte ich unser Klima nicht mit eurem tauschen.
Pinto nahm noch ein Schluck und füllte danach sein Krug und Baiorix Trinkhorn wieder auf.
Vor allen haben wir etwas was viel mehr Wert ist, wir sind frei! Bei uns hat jeder Krieger die gleichen Rechte. Bei uns bestimmt nicht ein König was richtig und was falsch ist. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie euer König Recht spricht. Noch heute schmerzen einige Narben an meinen Körper. Ich möchte nicht sagen, dass er ein schlechter König ist, doch wir haben für das Volk der Gallier einen anderen Weg eingeschlagen. Ein Weg der Freiheit für jeden Krieger, egal welches Amt er bekleidet.
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Re:An den Feuern Galliens 14.01.2012 00:10:18 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Interessant lallte Boiorix, der trotz des vielen Alkohols immer noch hellwach war.
Nun, ich bin ein alter Baum und ich mag es wie es ist. Möge ein jeder nach seiner Facon glücklich werden. Nun Pinto, ich bin alt und ob wir uns nochmals wiedersehen, das wissen die Götter allein.
Gehabt Euch wohl, denn ich werde mich jetzt auf mein Nachtlager begeben, weil ich noch ein paar Stunden Ruhe brauche, damit ich euch jungen Schnöseln zeige, wo Bartels den Most holt. Man trifft sich in der ARena! .
Mit diesen Worten nickte Boiorix dem jungen Pinto freundlich zu und wandte sich zum gehen in Richtung seiner Herberge. Er würde dieses Turnier nicht lange überstehen, bei dem Alkohol, den er verzehrt hatte, er war ja keine 20 mehr.
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Letzte Änderung: 2012/01/14 00:10 von Geiserich von Raetien.
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Re:An den Feuern Galliens 14.01.2012 15:10:07 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Grade war Áedan mit den Vorbereitungen für den nächsten Kampf beschäftigt als das Horn erschalte.
Leicht verwirrt schaute er sich um, legte sich die Rüstung an und ging auf den hölzernen Wehrturm.
Pinto der Rix der Gallier war auch schon anwesend.
Beide schauten ob der bewaffneten Krieger recht finster drein.
Wie konnten sie es wagen ? Wo doch selbst die Gälen in Frieden an den Spielen teilnahmen.
Áedan nickte Pinto zu stieg den Turm herrab und lies ein Heer aufstellen.
Jeder Fragte sich was die Pikten hier in anscheinend feindlicher Absicht wollten .
Die Bauern und Händler hatten den Hafen Richtung Burg verlassen.
Das Tor war geöffnet und die Gallier stellten sich im Schildwall vor das Tor.
Dann verliess ein Bote die Reihen und näherte sich den Pikten.
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Re:An den Feuern Galliens 16.01.2012 19:35:13 --- 4 Monate her
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Die erste Schlacht hatte bewiesen, dass die Gallier sich und Ihr neuen Land beschützen konnten. Die Festung war erfolgreich verteidigt worden. Die Spiele liefen weiter. Schon nach dem ersten Duell war er ausgeschieden. Nun guckte er so oft er konnte den Kriegern bei den Duellen zu. Er hoffte sich bald die erste Ausrüstung kaufen zu können. Sein Messer war nicht die richtige Waffe, um in einem Kampf zu bestehen. Im Hafen gingen die Fischer und Händler wieder Ihrer Arbeit nach. Überall hingen Fische zum trocknen und viele Frauen flickten die Fischernetze ihrer Männer. Auf den Feldern begannen der Weizen und die erste Gerste zu wachsen und bald würde die erste Ernte eingefahren.
Pinto ging zu seinem Haus und suchte die alten Seekarten seines Vaters. Er vermisste das Meer. Als der Hafen fertig gebaut war, hatte er mit ein paar Handwerkern begonnen eins der Langschiffe zu bauen. Er hoffte bald in eine Mannschaft zu finden die mit Ihm die Küste Galliens erkunden würde.
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