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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 15.11.2011 19:15:39 --- 6 Monate, 1 Woche her
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Bosporanen – das neue Ziel der jungen Frau, die neue Heimat vielleicht auch das neue Glück. Ein Ritt ins Ungewisse für Gaya aber bei den Pikten hatte Sie sich einfach nicht mehr wirklich wohl gefühlt, seit Sie die Nachricht bekommen hatte, dass ihr Herr zu den Göttern gerufen worden war und Sie ihn nie wieder sehen würde. Auch die andren war spurlos verschwunden und so gab es nichts mehr, was Sie wirklich dort gehalten hätte, da kam die Nachricht über ein junges und aufstrebendes Volk gerade recht in ihren Augen. Nachdem auch die Schlacht bei Campania ein schreckliches Ende genommen hatte, hatte Sie schnell ihre wenige Habseeligkeiten gepackt, ihr Pferd leise aus dem Lager geführt und war in den Wäldern verschwunden um den Häschern der Römer zu entgehen welche bestimmt schon auf dem Weg waren um alle in den Kerker zu werfen. Viele hatten ihr Leben auf dem Schlachtfeld gelassen, viele waren schwer verletzt, andere spurlos verschwunden, doch es war ihre Chance in ein völlig neues Leben, ohne Sklaverei, ohne Herr und nur für sich selbst. Entlang der Schwarzmeerküste führte nun ihr Weg, die Grenze von Jedisan schien nur noch wenige Tage entfernt zu sein und somit war das Land der Bosporanen bald erreicht. Was würde Gaya dort also erwarten? Viel wusste Sie nicht über das Volk. Ein Kerl namens Rondrikan hatte die alte Führung entmachtet, getötet und die Herrschaft übernommen. Doch über was herrschte er eigentlich? Ein paar Bauern, eine Menge Unterholz und Land was längst noch nicht urbar war, ein paar Steinruinen und eine Menge wilder Tiere. Soviel hatte Sie zumindest auf ihrem Weg heraus bekommen von Händlern die vorbei kamen, Reisenden oder in den Tavernen wo die Krieger sich die eigenartigsten Geschichten erzählten.
Es solle in den Wäldern der Bosporanen Geister geben, unheimliche Dinge sollten dort vor sich gehen und die Männer des Volkes sollten Frauen als ihr Eigentum betrachten. Leicht hatte Gaya immer wieder den Kopf geschüttelt als Sie die Geschichten vernahm, manchmal gar leise gelacht und ein Krieger hatte ihr mit Nachdruck von den riesigen Monstern erzählt, welche dunkles Fell trugen, riesige Pranken besassen und Angsteinflössende lange Reisszähne im Maul hatten. Sie sollen grösser sein als ein Mensch je werden konnte, wenn sich diese Tiere auf die Hinterbeine stellten und rissen das Vieh, manchesmal sogar einen Menschen und zerstörten die Siedlungen in so mancher Nacht. Auch Wölfe in grossen Scharen sollten dort ihr Unwesen treiben, das Heulen wäre jede Nacht zu vernehmen, wenn die Tiere den Mann im Mond anbeteten, so zumindest die Geschichte des Kriegers welcher an ihrem Tisch sass. Ungläubig wurde die Braue nach oben geschoben, die Stirn leicht in Falten gelegt und den Worten gelauscht. Wölfe – wundervolle Tiere, eigentlich recht ungefährlich solange man ihnen nicht zu Nahe kam, doch wenn ein Rudel auf der Jagd war, so war es für den Menschen ebenso gefährlich wie für ein Tier. Damit hatte Gaya auch in der Heimat der Pikten schon das eine oder andere Mal Bekanntschaft gemacht, wenn wieder Gerüchte erzählt wurden, dass eine Herde Schafe oder Ziegen spurlos verschwunden war. Alles in allem versprachen die Geschichten jedoch, eine interessante und wilde Landschaft mit vielen Überraschungen für die schöne Assyrerin, auch wenn diese so gänzlich anders war, als das was Sie aus Kindertagen kannte und nur bei den Pikten kennengelernt hatte, doch da war meist jemand bei ihr und hatte Sie geschützt. Alleine hatte Sie sich nie in die Wälder gewagt, ausser Sie hatte sich mal wieder verlaufen.
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 17.11.2011 20:32:31 --- 6 Monate her
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Während Djokai sich zu Nastasja setzte freute er sich über ihre Reaktion. Sie wirkte schüchtern und nervös, was nicht zuletzt leichte Röte auf ihren Wangen zeigte. "Ich bin hier auf der Suche nach schönheit entlang gegangen und mir scheint, als hätte ich gleich mehrfach gefunden, was ich suchte." Etwas überrascht ob seiner eigenen Worte schaute er zu ihr. Sie zitterte leicht. Sofort rückte er näher an sie heran und legte seinen Umhang um sie beide.
Wie instinktiv zog er seinen Arm nicht zurück, sondern beließ ihn auf Nastasjas Schulter. "Damit du nicht frierst!" sagte er und rückte dabei den Umhang noch etwas zurecht. Djokai wusste später nicht mehr, wie lange sie schweigend beieinander gesessen hatten, aber als er glaubte, sie schlafe an seine Brust gelehnt, nahm er all seinen Mut zusammen. "Hübsche Nasti, schon seit ich dich das erste Mal sah gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf. Was das genau bedeutet weiß ich noch nicht und auch nicht, ob es dir ähnlich geht, aber ich hoffe, wir finden es gemeinsam raus."
Als sie sich enger ankuschelte und kurz die Haarsträhne im Gesicht einen Blick in eben dieses ermöglichte schien es Djokai, als hätte sie geblinzelt und ein Lächeln gezeigt. Hatte sie etwa doch nicht geschlafen? Als er seinen Kopf zu ihrem hinab beugte, um ihr einen Kuß auf die Stirn zu geben, regte sie sich plötzlich und überraschte ihn.
Sohn des Bjerit
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 18.11.2011 15:59:14 --- 6 Monate her
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Leicht lässt mich seine Nähe zusammen zucken als er sich zu mir setzt und mein leichtes zittern aufgrund der kühlen Nacht bemerkt. Liebevoll schlingt er seinen Umhang um uns beide und ich bin dankbar dafür, auch stört es mich nicht wirklich, daß er seinen Arm auf der Schulter ruhen läßt, mich sogar an sich zieht wenn auch etwas zaghaft. Er scheint genauso nervös zu sein wie ich selbst, mein Herz schlägt aufgeregt bis zum Hals und ich habe das Gefühl er kann es bei genauem hin sehen schlagen sehen. Eine kleine Ewigkeit scheinen wir schweigend zu verbringen und ich nehme meinen gesamten Mut zusammen, bette meinen Kopf an seine Brust und schließe meine Augen um das Gefühl auszukosten ihn so nahe bei mir zu haben. Plötzlich ist er es, der die Stille bricht und mir so wahnsinnig liebevolle Worte zuflüstert, die mein Herz erneut zum hüpfen bringen. Ein Lächeln umspielt meine Lippen, dagegen kann ich rein gar nichts machen, denn die Worte wirken wie Balsam auf meiner Seele und meine Angst ist wie weg gefegt. So sehr habe ich Angst gehabt, daß ich mit meinen Gefühlen für Djokai ganz alleine bin, daß es ihm genauso geht hätte ich niemals gedacht. Ich spüre wie sich sein Körper in Bewegung setzt, er sich zu mir beugt und jeder Muskel sich unter der Haut regt und ich nutze den Augenblick und hebe meinen Kopf an so daß sich die Lippen zu einem Kuß vereinen und nicht seine Lippen meine Stirn berühren. Wie süß die Lippen schmecken, und ich spüre wie schnell sein Herz schlägt, genaus wie mein eigenes. Zaghaft ist der erste Kuß noch, vorsichtig und zärtlich und doch fasse ich mir schnell ein Herz und werde stürmischer. Ich drehe mich zu ihm und versuche ihn auf den Rücken zu drücken, schiebe ihm meine Finger über seine Brust in den Nacken und genieße die Wärme die von ihm ausgeht. Daß der kühle Nachtwind nun meine Haut streichelt fällt mir nicht mehr auf, denn mir ist heiß. "Es tut mir leid" flüstere ich, nachdem ich mich aus dem Kuß gelöst habe und mich wieder aufsetzen will, sehe ihm dabei tief in seine wunderbaren Augen und atme tief ein um seinen Duft einzusaugen. Den Göttern sei´s Gedankt, daß diese eben jenen Krieger zu uns geschickt haben um uns zu unterstützen.
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 20.11.2011 12:10:03 --- 6 Monate her
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Die Bosporanen waren mittlerweile erreicht und noch immer war dieses gemischte Gefühl vorhanden in ihrem Bauch. Sie wusste nicht, was Sie erwarten würde und doch hatte Gaya den Weg angetreten. Es gab keine Heimat mehr für Sie, keine Familie und auch sonst nichts mehr, was ihr Rückhalt bieten würde, gerade darum hatte Sie sich dafür entschieden zu gehen bei den Pikten und etwas neues zu versuchen und doch war Sie unsicherer denn je. Der Rappe wurde durch die immer dichteren Wälder gelenkt die das Gebiet der Bosporanen umgaben und irgendwann war es nötig ab zu steigen um das Tier zu führen, denn der Weg wurde immer enger und die Äste hingen tief, so dass diese immer wieder ihre Haut streiften und Kratzer verursachten. Es nutzte mittlerweile kaum mehr etwas, sich darunter hinweg zu bücken und so hielt Sie das Pferd an und rutschte von dessen Rücken. Leise seufzend lehnte sich die junge Kriegerin an dessen Schulter und blickte sich neugierig um, doch irgendwie schien das Gebiet hier um Krim wieder voll von der Natur eingenommen und es würde wohl anderorts kaum anders aussehen. Melitopol und Jedisan waren mittlerweile wieder halbwegs bewohnbar, auch wenn dort die Natur noch immer teils die Wälder und Äcker fest im Griff hatte, so arbeiteten die Bauern hart um alles wieder urbar zu machen. Holz wurde geschlagen, von Ästen befreit und mit den Ochsen aus den Wäldern gebracht um diese anzuspitzen und als Palisaden zu verwenden. Dicke Stämme bildeten mehr und mehr Mauern rund um die Dörfer um die Einwohner zu schützen, und doch war es eigentlich nur behelfsmässig, denn ein wenig Feuer würde alles recht rasch zunichte machen. Die Äcker wurden wieder gepflügt, vom Unkraut befreit und wieder Getreide angebaut, alles nahm nach und nach Form und Gestalt an hier.
Schritt für Schritt brachte Gaya sich und das Pferd etwas tiefer in den Wald, fand alsbald wieder einen Weg, den man problemlos begehen konnte und diesem folgte Sie nun. Noch immer neben dem Pferd und nicht auf ihm, denn Sie wollte das Tier unter andrem schonen. Nicht alles hier lief wirklich so, wie es laufen sollte. Immer wieder stellten sich neue Probleme in den Weg die es weg zu räumen galt. Und noch wusste Gaya nicht so ganz genau, wie man die vielen Probleme wirklich aus der Welt schaffen konnte. Dennoch genoss Sie ihre Freiheit, genoss es sich hier in die Wälder zurück ziehen zu können um nachzudenken, denn das liess sich nunmal am besten bewerkstelligen wenn man alleine war. Es störte einfach keiner, wenn man in Gedanken versunken war. Durch ihre dunkle Haut hob sich auch hier die junge Kriegerin wieder von allen anderen ab, die eher hellhäutig waren, und ihre Pechschwarzen Haare und die grauen Augen erhöhten den Kontrast zu den anderen Kriegern noch etwas mehr. Selbst Kraitos, der eigentlich Grieche war, schien anders zu sein als die Assyrerin. Wieder war Gaya etwas aussergewöhnliches, etwas über das man tuschelnd sprach zumindest bei den Bauern hier war es so, die nie zuvor so etwas erblickt hatten. Die Mädchen waren braunhaarig oder Blond, von heller Haut und eher kräftiger Statur, Sie dagegen war das glatte Gegenteil und passte meist nicht wirklich in das Bild das sich dem Betrachter bot. Hoch gewachsen, lange gut trainierte Beine, kräftige Oberarme und doch von eher zarter Gestalt. Feine Gesichtszüge vervollständigten das Bild und Sie wirkte tatsächlich eher einer Kriegerin gleich als einer Frau denn ihr Körper bestand zu grossen Teilen aus Muskeln, was die vielen Schlachten der Vergangenheit eben so mit sich brachten.
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 21.11.2011 19:37:51 --- 6 Monate her
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Bevor sie sich wieder von ihm lösen konnte zog er sie näher an sich und küsste sie erneut. "Nichts, was dir leid tun müsste", hauchte er ihr anschliessend zu. Nach mehreren weiteren Küssen und ohne zu wissen, wie viel Zeit vergangen war, gingen sie eng aneinandergeschmiegt zurück gen Siedlung. Kaum dort angekommen wurden sie von einem Boten Rondrikana angesprochen, der nachfragte, ob sie auch eine fremdländisch aussehende Frau gesehen hätten.
Ein Bauer hatte solch ein Weib in den Wäldern umherstreifen sehen und es war unklar, ob ihn seine Sinne getäuscht hatten. Der Bote wies Sie an, sich ein paar Bauern zur Hilfe zu nehmen und Wachgänge zu unternehmen, Wenn diese Frau eine Späherin wäre, dann war es wichtig, sie bald zu finden.
Es schmerzt mich, wenn wir uns jetzt trennen müsen, aber komm später gerne noch zu mir, wenn wir von den Wachen zurück sind, Liebste!" Djokai verabschiedete sich von Nastasja und drückte ihr nochmal einen liebevollen Kuss auf die Lippen, bevor er sich zu seinem Trupp umdrehte und verschwand.
Sohn des Bjerit
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 23.11.2011 16:22:53 --- 6 Monate her
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Rascheln erregte die Aufmerksamkeit der jungen Kriegerin und unbewusst griff Sie direkt zum Speer während ihre Blicke die Umgebung absuchten. Sie wollte weder von den Barbaren überfallen werden noch von einem wild gewordenen Schwein über den Haufen gerannt werden. Leises schnauben des Pferdes unterstrich die angespannte Stimmung noch denn nun waren leise Stimmen zu hören die einander irgendwelche Dinge zuflüsterten. Sie mussten also nahe sein und ihr Griff um den Speer verstärkte sich deutlich und jeder ihrer Muskeln spannte sich an. Adrenalin breitete sich in ihrem Körper aus und liess ihre Sinne noch schärfer werden. Die vorangegangenen Schlachten bei den Pikten hatten ihr übriges getan und Gaya galt mittlerweile als recht gefürchtete Kriegerin. Schnell und unstet ging ihr Atem, flach und kaum merklich um nicht zuviele Geräusche von sich zu geben. Immer näher kamen die Schritte und ihre zweite Hand legte sich an den Speer. „Wer ist da?“ schallte es nun durch die Wälder in der Hoffnung, Sie würde Antwort bekommen. „Zeigt euch oder ich spiesse euch auf“ folgten die Worte harsch und zischend während Sie sich in Angriffspositon brachte um einen möglichen Angreifer abzuwehren oder gar nieder zu strecken sollte man ihr zu Nahe kommen.
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 23.11.2011 23:31:02 --- 6 Monate her
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Langsam schleicht sich Krateos durch den Wald. Es ist schwer für ihn voranzukommen. Die Natur war immer noch her über die Landschaft. Er hat die Junge Frau schon eine gewisse Zeit beobachtet. Irgendwo musste auch Djokai sein aber er konnte ihn nicht sehen. Sie war schön vom aussehen. Sie hat lange Schwarze Haare und ein wunderschönes Gesicht, ganz zu schweigen von ihrem Körper. Ihre Augen waren Grau was ihr die gewisse Härte gab aber sie strahlte keine Kälte oder dergleichen aus. Ihre Haut hatte eine braune Farbe, was Krateos hier noch nie gesehen hatte. Nicht mal in Griechenland oder Bari sah er solch eine Schönheit. Ihre Haut war seltener Seide gleich. „Unglaublich“ , dachte sich Krateos gerade. Je mehr er darüber nachdachte desto lauter und unvorsichtiger wurde er. Diese Frau war bereit. Sie hielt ihren Speer fest in der Hand und schaute sich Aufmerksam um. Sie hat einen Lederpanzer an und hielt ein großes Rundes Schild in ihrer Linken Hand. Krateos dagegen hatte nur eine kleine Keule mit ein paar Nieten dran. Und in der Linken Hand hielt er ein kleines Messer. Nicht wirklich was besonderes und keine wirkliche Waffe. Plötzlich rief die Junge Frau etwas in den Wald. Er konnte jedes Wort verstehen. Es war Latein das er in Bari gelernt hatte. Ihre Aufforderung war bedrohend. Krateos musste etwas schlucken doch er war in Sicherheit, solange er im Schatten blieb. Er war sich ziemlich sicher das Djokai kein Wort verstand. Er lernte ja gerade erst die Sprache der Bosporanen. „ Wir sind nicht hier um euch zu töten oder euch auszurauben. Wären wir Räuber hätten wir euch schon längst Überfallen. Legt eure Waffen nieder und wir geben uns zu erkennen. Habt keine Angst, wir werden euch nichts tun, dass verspreche ich euch bei Zeus.“
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 30.11.2011 21:47:40 --- 5 Monate, 3 Wochen her
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Ganz in der Nähe hörte Djokai die Stimme von Krateos, der auf die Worte der unbekannten Stimme antwortete. Verstehen konnte er sie nicht und da er noch nicht in Sichtweite war schlich er mit seinem Trupp langsam näher heran. Er bedeutete seinen Männern, die Stimmen vorsichtig zu umzingeln, während das Gespräch weiterging.
Sohn des Bjerit
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 08.12.2011 21:55:40 --- 5 Monate, 2 Wochen her
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Die Zeit verging wie im Fluge und der Aufbau der umliegenden Provinzen schritt nach und nach voran. Rondrikan war viel unterwegs um alles zu überwachen und manchmal wurmte es ihn das er nicht überall sein konnte. So bekam er auch erst recht spät mit das seine Archonin für Äußere Angelegenheiten Kontakt mit einem Volk Namens Guttonen geknüpft hatte. Er konnte ihr in der Sache ja nicht böse sein, immerhin war er kaum in dem Haus zugegen was einmal der Palast der Hauptstadt werden sollte, auch die Arbeiten an und in der Stadt schritten gut voran. Der Schutt war von den Straßen verschwunden und viele Gebäude bereits wieder bewohnbar. Es gab auch schon Markttage wo die Bauern aus den umliegenden Gehöften ihre Waren feil boten. Doch so wirklich kam der Regent nie zu ruhe denn schon rückte die Horde von jungen Kriegern wieder ab. sicher ihre Ausrüstung hatte sich zum Teil verbessert, doch sahen sie immer noch aus wie eine Horde. Die einzigen welche nach professionellen Kriegern aussahen waren Djokai ,Xenia und Gaya,welche auch schon bedeutend älter waren als die 15 und 16 jährigen Krieger welche zwar unerfahren waren aber voller Begeisterung.
So rückte die Horde wieder aus um sich mit einem Heer der Guttonen zu treffen um sich ein wenig zu prügeln. Auf der Reise zu dem Treffpunkt mit dem Heer der Guttonen wurde auch über ein Turnier beraten, welches zum Anlass der Hochzeit von Djokai und Nastasja und der Geburt ihres Sohnes stattfinden sollte. So wurde darüber Nacht für Nacht darüber diskutiert wen man alles dazu einladen sollte.
Dann endlich traf man sich mit den Guttonen, welche eine weitaus besseren Eindruck machten als die Horde von Halbstarken der Bosporanen. Man wartete noch die Nacht ab um am nächsten Tag gegen die Guttonen zu stürmen um sich blutige Nasen abzuholen. Es war eine kurze aber heftige Prügelei und am späten Vormittag zogen sich die Bosporanen geschlagen wieder zurück. Als sie dann endlich wieder auf heimischen Boden ankamen ,wurde ihnen von aufgeregten Hirten Berichtet das fremde Krieger pöbelnd durch die gegen zogen. Laut Aussage der Bauern nannten sie sich Alexanders Erben. Rondrikan überlegte ob er einen Alexander kannte den er vieleicht mal verärgert haben konnte, doch viel ihm keine Person ein die einen solchen Namen hatte und auch die Beschreibung dieser Leute war ihm kaum geläufig. Nun er sollte sie schneller als ihm lieb war zu Gesicht bekommen und nutze die Gelegenheit für eine Art Konditionstest, da diese Leute darauf aus war sie zu töten und zum Sterben hatte er noch keine Zeit. Also liefen sie so schnell sie konnten und entkamen diesen komischen Leuten.
In der Hauptstadt angekommen berichtete man ihm das noch zwei weitere Fremde Heere aufgetaucht waren und auf der Krim gelandet und die dortig Bauern getötet haben. Laut Aussage der Fremden waren diese auf der Suche nach einem Goldenen Vlies. Der Regent schaute seine Archonin fragend an "Ein goldenes was?" fragte er sie ungläubig worauf sie ihm erklärte das, das Vlies ein Goldenes Widderfell ist welches magische Kräfte hatte. Rondrikan schüttelte nur den Kopf und rief den Griechischen Gelehrten welcher sich zur Zeit in der Stadt aufhielt und dieser erklärte ihn das es mal einen Krieger Namens Jason gab welcher nach Kolchis reiste und dort das Goldene Vlies mit Hilfe der Hexe Medea stahl. Dieses Goldene Widderfell brachte er zurück nach Thessalien um es dort Pelias zu übergeben. Wieder schaute Rondrikan etwas erstaunt "Und wo liegt dieses Thessalien?" fragte er ungläubig da er von diesem Lande noch nie was gehört hat und der Gelehrte erklärte ihm das ,das eine Region in Griechenland ist und die Angreifer ,Griechen sind. "Soso und wo ist dieses Goldene Fell nun hin?" der Gelehrte zuckte mit den Schultern und erklärte das Medea die Töchter des Pelias dazu überredete dieses zu zerstückeln und zu kochen, wurde Später von Jason verlassen und tötete dessen neue Frau,bevor sie verschwand. Außerdem wird berichtet, fuhr er fort das sie noch die Kinder Jasons tötete. Die Erklärung brachte dem jungen Regenten zwar einen Einblick in die Welt dieser Griechen doch wusste er nicht wieso sie wegen eines Tierfelles was ja das letze mal in Thessalien war, hier her kommen um sie zu zerstören.
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Re:Land der dunklen Wälder,Land am Bosporus 06.01.2012 20:32:33 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Ruhe ist wieder eingekehrt im Land der Bosporanen und so habe ich nun die Zeit gefunden mich um unseren Sohn und meinen Mann zu kümmern. Auf den Schlachtfeldern blieb wenig Zeit dafür, meist waren wir nicht einmal im selben Heer und wenn man sich dann doch einmal sah, waren wir zu müde und unsere Glieder schmerzten zu sehr als, daß man sich noch ausser ein paar wenigen Gesprächen einander gewidmet hätte. Und nun war es wieder an der Zeit, daß ich mich eben jenen Pfichten widme, denen ich nur zu gerne nach komme. Liebevoll umsorge ich Djokai und unseren Sohn, kümmere mich um den Haushalt und die Felder und des Abends bleibt deutlich mehr Zeit, wenn der Kleine in den Fellen liegt und tief schlummert. So ist es auch nichts ungewöhnliches, dass wir uns wieder vermehrt die Zärtlichkeiten schenkten, diese schüchternen Berührungen wie sie Liebende sich schenken und die Nächte gemeinsam verbrachten. Doch seit Wochen ist mir schon wieder ständig übel und ich ahne was der Grund dafür sein könnte, war es doch beim ersten Kind auch so. Die Anzeichen sind die selben und ich streichle Gedankenverloren über meinen Bauch mit einem sanften Lächeln bei dem Gedanken daran, daß schon wieder ein Kind in mir heran wächst und ich meinem Mann einen weiteren Erben schenken werde.
"Djokaiiiiiiiiiiiiii" rufe ich durch unsere kleine Hütte, und hoffe er ist in der Nähe und kann mich hören. "Djokaiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Liebling wo bist du" folgen die Rufe von mir, denn ich will ihm mitteilen, daß er vielleicht noch einmal Vater wird. Ob er sich darüber freuen wird? Bestimmt denn was kann er sich denn schöneres wünschen als ein weiteres Kind dessen Geschrei und später das Lachen die Umgebung erfüllt und irgendwann ihm und mir zur Hand gehen wird.
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