KRIEGER-RAT
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 31.01.2012 21:09:25 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Mutter was singst du da?? Fliessand - Fliesland?? Enkil der Reine, Mekares jüngerer Sohn stand an den Zinnen der Feste und schaute sie fragend mit seinen violett schimmernden großen Augen an.
Mein lieber Enkil, das ist ein Lied aus alten, längst vergangenen Zeiten. Es handelt davon, wie die Schädeltrinker, einst eine berüchtigte Horde wilder und geistloser Gesellen - von ihren eigenen Bauern, die sie jahrhundertelang versklavt und gepeinigt hatten, ausgeliefert und ausgelacht wurden.
Es erinnert mich gerade an etwas. Aber nun schlaf mein Sohn. Es gibt Wichtiges zu tun und wir packen es an.
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 04.02.2012 08:55:30 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Nun war es also geschen,der Tag vor dem sich Sarolf gefürchtet hatte,war gekommen.Sein Vater Nedeam war gestorben.
Er stand nun vor dem lodernden Holzstoß,auf dem sich der Leichnam seines Vaters befand.Mit Tränen in den Augen sah er zu,wie sich der Körper seines Vaters langsam in Asche verwandelte. "Vater,ich werde dein Andenken immer in Ehren halten und den Teutonen die Treue halten,so wie du es getan hast und so wie du es mich gelehrt hast...danke für alles" flüsterte er vor sich hin und sah dabei auf das Schild und die Axt seines Vaters,welche er nun in den Händen hielt.
Ein leichtes lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht,jetzt wird er,Sarolf, das Erbe seines Vaters antreten und für die Teutonen in den Kampf ziehen.
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 12.02.2012 18:30:35 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Vor ihren Füßen lagen Seile, Kletterhaken und Talkum.
Maharet war des Wartens, der Schreibereien, der Diskussionen und des Anblicks ehemals fruchtbarer Ländereien satt.
Ihr Kopf verlangte Freiheit, reine Luft und Abwechslung....der Körper schrie nach Herausforderungen anderer Art.
Ob die immer noch groß tönenden derzeitigen Friesen je diesen Teil der Heimat bezwungen hatten?
Gerne hätte sie Hüsli auf Ihren Ausflug mitgenommen, aber er weilte noch Gift und Galle spuckend im Norden. Schade!
Maharet sah nach oben. Ein gutes Stück Arbeit und Herausforderung erwartete sie mit dem alten Friesensteinwächter und der Friesensteinwarte.
Sie ließ noch einmal Finger- und Zehengelenke aufwärmen.....dann begann der Aufstieg.
*beisse nur auf verlangen*
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 25.02.2012 19:09:33 --- 2 Monate, 3 Wochen her
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Die Füße schmerzten vom vielen Wandern, auch das Messen der Kräfte brachte nur wenig das Blut in Wallung und der trübe Himmel über der baltischen See entsprach der eigenen Stimmung.
Geduld war nie ihre Stärke gewesen....in ihr glühte ein Feuer, das ihr Geist nur schwer in Schach halten konnte.
Die Rote sehnte sich nach Spannung, nach dem Geruch Adrenalin-schwitzender Körper, nach dem Klang klirrender Waffen und dem Stöhnen, das den Mündern in höchster Anstrengung und Leidenschaft entfuhr.
Ihr Finger malte seltsame Zeichen in den Sand.....verschlungen und alt....uralt.
Plötzlich sprang sie auf und rannte den Kriegern entgegen, scheuchte sie aus ihrer Lethargie und ließ sie Aufstellung nehmen...
*beisse nur auf verlangen*
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 01.05.2012 17:07:18 --- 2 Wochen, 6 Tage her
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Wilde Gerüchte um seltene Tiere kreisten seit einigen Wochen an den Lagerfeuern der Teutonen.
Am Abend dann war Mekares weißer Rabe mit einer geheimnisvollen Botschaft im Heerlager des jungen Teutonen Fyrsten gelandet.
QUOTE: Serapis, wißbegieriger junger Fyrst,
setze LOK in Bewegung und erwarte die Reisenden am Rande der Alpen.
Alles ist wahrlich größer und imposanter, als wir es uns je vorgestellt hatten.
Mehr wird noch nicht verraten.
Deine Allfyrstin
Hm, was das nun wieder zu bedeuten hat? Männer brecht das Lager ab - wir reisen in den Süden!!!
Eiligst wurden die Jurten zusammengelegt, Proviant aufgenommen und der Rabe mit einer Antwort an die Allfyrstin zurück geschickt.
Das Blut der Ältesten floss durch seine Adern.
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 02.05.2012 22:36:50 --- 2 Wochen, 5 Tage her
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Die frühe Abendsonne senkte sich hinter den sanften Hügeln im Westen hinab. Maharet fror. Sie wickelte das alte Wolfsfell enger um ihren mittlerweile sehnigen Körper und begab sich zu Serapisans Feuer.
"Sage Serapis, hast du weitere Nachrichten von meiner Schwester? Hält die Reisegruppe ihre Route und dasTempo?" Serapis stocherte mit der abgenagten Wildschweinkeule in der Glut, brummte vor sich hin und schüttelte den Kopf, während er gleichzeitig die muskulösen Schultern zucken lies.
*Männer* dachte sie und zog sich wieder in die Dunkelheit zurück.
Unter einer knorrigen, alten Eiche fand sie Schutz vor dem kalten Wind aus dem Osten.
Kurz darauf, sie war wohl gerade eingenickt, erschien Mael, der alte Freund und Wächter und überbrachte ihr eine Willkommensbotschaft.
Sie las und lächelte. "Bereite alles für den Empfang und einen bombastischen Festplatz vor. Gebe unseren Gastgebern alles, was wir an gutem Roten, Met, Starkbier und fleischlichen Leckerbissen mitführen. Ich bin gespannt, was imposanter als das Glühen der weißen Bergwipfel in der Ferne ist. Kannst du es dir vorstellen?"
Mael grinste. "Sehe Seherin,... nach Süden, .....nach Osten.....und höre nicht auf Gerüchte."
*beisse nur auf verlangen*
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 03.05.2012 21:00:17 --- 2 Wochen, 4 Tage her
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Erfreut schaute Mekare in den Abendhimmel.
Im Schein der untergehenden Sonne gab Corvus ein prächtiges Bild ab. Seltsame Dinge waren geschehen, seitdem er bei einer Schlacht gegen die Friesen einen Tropfen Mekares kostbaren Blutes vor dem Fall in den lehmigen Boden eines Schlachtfeldes bewahrt hatte und ihn geschickt mit seinnem Schnabel aufgefangen hatte.
Sein Gefieder hatte sich weiß gefärbt und war es seitdem auch geblieben. So konnte sie ihn leicht aus tausenden seiner Art ausmachen. Indes -es bestand ohnehin ein besonderes Band zwischen ihr und ihrem - nun weißen - Raben.

Besorgnis machte sich jedoch schnell in ihrem Gesicht breit, als sie zwar von ihr entgegen eilenden Teutonen las, doch auch Kenntnis nahm von besorgniserregenden Visionen ihrer Zwillingsschwester und teutonischen Seherin maharet. Diese hatte sich noch niemals getäuscht, weder vor ewigen Zeiten, noch in jüngerer Vergangenheit und ein mächtiges Band ermöglichte es den Schwestern Dinge zu sehen und untereinander durch Medien wie den Raben auszutauschen, zu denen andere Menschen nicht fähig waren.
Sie hatte sich ein, zwei Tage frei genommen, um in der ewigen Stadt ein wenig lust zu wandeln, hatte dabei ein Plakat mit dem Aufrauf zu Spielen entdeckt und spontan beschlossen an eine Massenkeilerei teilzunehmen, während ihre Gefährten nach einigen Unwwettern nun auch hoffentlich bald wohlbehalten wieder Land unter den Füssen spüren würden.
Sie hatte ihre Uberraschung wohl versorgt und behütet verlassen und sich bereits angemeldet, als sie die düsteren Ahnungen vernahm.
Kurz darauf erhellte sich ihr Gemüt und ihre Stimmung war wieder hervorragend:
Corvus mein lieber treuer Gefährte, flieg zu den unsrigen und verkünde ihnen, dass ich hier erst meinen Spaß in einer Keilerei haben werde und danach möglicherweise einmal die Route des großen Barkas über die Alpen ausprobieren werde und wir uns dann ein wenig weiter westlich als geplant treffen mögen., gab Corvus etwas vom feinen Roten und schickte ihn in die hereinbrechende Nacht ...
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Letzte Änderung: 2012/05/03 21:04 von Mekare.
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 03.05.2012 21:44:30 --- 2 Wochen, 4 Tage her
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Der weiße Rabe landete geräuschlos neben dem Altar, auf dem diverses Räucherwerk den Asen huldigte.
Mit seltsamen Lauten wiegte sich die Seherin im Takt einer göttlchen Musik.
Ihr Geist irrte über grüne Auen und sanfte Hügel in fernen Zeiten....weiter nach Osten an die See ... so nah und doch so fern.....und zurück ins Hier und Jetzt. Mit einer lodernden Flamme kehrte die Erkenntnis zur Seherin zurück. Schnell netzte sie sie die Feder in die Bluttinte und schrieb eine Nachricht der Klarheit an die Allfyrstin...überbracht von Corvus...und die Teutonen durch ihren schwarzen, rotaügigen Falken.
*beisse nur auf verlangen*
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 05.05.2012 12:41:12 --- 2 Wochen, 3 Tage her
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Betrübt machte sich Mekre auf zur prächtigen Stadtvilla des jungen Quintus Flavius Audacius, um ihm ihr Beileid zum Verscheiden seines Vaters Caius Flavius auszudrücken.
Es hätte eine arg lustige Massenschlägerei geben können bei dieser römischen Veranstaltung, wenn sich der alte Mann nicht so übernommen hätte.Es hatte ihn wohl der Ehrgeiz gepackt und wer weiß, was er mit dem Dutzend liebreizender Sklavinnen alles hätte noch anstellen können, wäre er nicht wie ein Berserker auf Mekare losgestürmt.
Sie standen nur noch zu zweit in der Arena und Mekare wollte Flavous schon zurufen "nach dem nächsten deiner Schläge bleibe ich einfach liegen" als er sich ans Herz fasste, stolperte, Mekare am Bein traf, hin fiel und - tot- mausetot - liegen blieb.
Blieb einfach tot und liegen!
So etwas war ihr noch niemals passiert.
Nach dem Kondolenzbeuch Bei Quintus, der die ganze sache erstaunlich gefaßt aufgenommen hatte, begab sich Mekare auf die Spuren ihrer Gefährten, die sie nun ein- und überholt hatten, um eiligst nordwärts reiten zu können ...
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Re:Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht 08.05.2012 18:59:46 --- 1 Woche, 6 Tage her
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Zusammen mit Ulric erreichte Sarolf das kleine Teutonische Heerlager am Rande der Alpen.Er war gespannt,wie die Krieger seines Volkes auf die,für sie noch unbekannten Reittiere,der beiden reagieren würden...er war sich fast sicher,dass sie eben so erfürchtig darauf reagieren würden,wie er es in Karthago tat,als er das erstemal in seinem leben einem Elefanten gegenüber stand.
Als sie in Sichtweite einer der aufgestellten Wachen kamen,liessen die beiden Tiere ihren ohrenbetäubenden Ruf erklingen und Sarolf konnte sich ein Lachen nicht verkneife, mit einem Grinsen im Gesicht wandte er sich an Ulric "Ich glaube,der arme Kerl glaubt grade,dass wir auf den Rücken eines Dämons unterwegs sind" lachend grüßte er den Wachposten,der mit großen Augen zu den beiden hinauf blickte und den Gruß nur zögerlich erwiedern konnte.
Vorsichtig lenkten Ulric und Sarolf ihr Tiere durch das Heerlager...
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