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THEMA: Re:alea iacta est
 
Rumolt

Makedonier
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Re:alea iacta est      04.02.2012 21:35:50 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Nachdem er einige Zeit gewartet hatte und er weder zum Kaiser vorgelassen worden war, noch ihm jemand mitgeteilt hatte, ob und wann der Kaiser Zeit für ihn hatte, hatte Rumolt beschlossen den Besuch vorerst ausfallen zu lassen und die Kanzlei für Äußeres eigenständig zu übernehmen. Er nahm an, dass man dort bereits über ihn informiert war und in der Tat fand Rumolt in den Räumlichkeiten der Kanzlei Schreiber und Beamte vor, die ihn auf den neuesten Stand brachten und die dringensten Anliegen vorlegten, nachdem er sich vorgestellt hatte.
Bis zum Abend arbeitete Rumolt den Stapel liegen gebliebener Schreiben und Aufgaben ab und machte sich auf zu seinem Haus in der Stadt. Auf dem Weg dorthin kam ihm ein humpelnder Mann entgegen. Er war übel zugerichtet und es war schon einige Zeit vergangen seit er Appius Marcellus zuletzt gesehen hatte, dennoch war Rumolt sicher den ehemaligen Konsul vor sich zu haben. Sobald er Appius erkannt hatte ging Rumolt langsamer, blieb vor diesem stehen und grüßte ihn vorsichtig: ,,Salve Strategos. Verzeiht, wenn ich unverfroren bin, aber ihr seht fürchterlich aus.''
Von Appius Ernennung zum Strategos hatte aus einem etrurischem Schreiben erfahren, dass er an diesem Tag beantwortet hatte, aber Rumolt wusste noch immer nicht ob dieser ihn erkannt hatte. Daher hatte er sich für diese Anrede entschieden. Im schlimmsten Fall würde sein Gegenüber ihn als Turniergegener identifizieren.
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Appius Marcellus

Etrusker
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Re:alea iacta est      05.02.2012 15:33:38 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Das Reiten tat meinen Knochen gut und lockerte meine verspannte Muskulatur. Erst vor wenigen Tagen war ich wieder in Veorna angekommen und hatte mich nur allzu kurz entspannen und von den Strapazen der Totenspiele und der Reise nach Rom erholen können. Meine Söhne, die ich nun alle - auch meinen Jüngsten - in das Familiengeschäft eingespannt hatte, leisteten gute Arbeit und so liefen die Geschäfte auf den Latifundien um Casaliculum, in den Amtsräumen für Äußeres und in den eigenen vier Wänden des domus claudii reibungslos.
Doch schon bald standen Spiele zu Ehren der jüngsten Tochter meines Neffen mit seiner Frau Kahina im Süden Italiens an. So kam es, dass ich nach wenigen Tagen in Verona, an denen ich mich etwas erholte und Schreibarbeit, die des Strategos für äußere Angelegenheit harrte, abgearbeitet hatte, schon wieder auf der Via Aemilia nach Süden ritt. Genug Zeit, um mich meines Gesprächs mit Rumolt zu entsinnen, kurz vor meiner Abreise vo den Totenspielen vor einer Woche.

Er hatte mich prompt als Strategos angesprochen, nicht verwunderlich, denn als mein nahezu-Nachfolger als Konsul des Äußeren wußte er selbstredend darüber bescheid, was auf Regierungsebene in Etrurien verlief.
Ich hatte ihn herzlich gegrüßt und ihm zu seinem Amtsantritt gratuliert, ausgelobt, dass wir bei Gelegenheit einmal einen Flaverner trinken müssten, wenn mehr Zeit dafür wäre.
Dann kamen wir schon auf belangloses Plaudern rundum die Totenspiele. Wie viele Gegner hatte ich in den Sand geschickt? Hatte Rumolt interessante Kontrahenten? Hätte er sich denken können, das eine Frau so gestandene Veteranen wie Brutus oder mich besiegen könnte?
Schließlich hatten wir uns darüber doch noch zu einem Wein in eine Schenke gesetzt. Als wir dort einmal einen Prost aussprachen, kam ich nicht umhin, ihm eine Frage zu stlelen, die mir auf der Seele brannte.


"Hast du der Republik abgeschworen, nun, da du Konsul von meines Neffen Gnaden wurdest, oder vermögen die Republikaner sich in den alten Grmien von Senat und Konsulat tatsächlich zu behaupten?"


Appius Claudius Marcellus
Oberhaupt der Gens Claudia im Exil
Lucumo Etruriens
Optimat || Ehemaliger SPQR Konsul
Ehemaliger Prokonsul von Samnium, Umbria, Aemilia (Ravenna) & Castagniccia
Legat a. D.
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Gaius Claudius Marcellus

Keltiberer
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Re:alea iacta est      06.02.2012 08:57:48 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
"Ave Caesar, eine .. ähm ... ein Mädchen ist da draußen. Sie hat einen Zettel, das sie mit euch sprechen darf. Wenn ich recht sehe, sogar eine Einladung von euch persönlich ausgestellt.", der diensthabende Hauptmann sprach etwas ängstlich, weil er sich dies gar nicht vorstellen konnte. Was wollte der Kaiser mit ihr? "Wie ist ihr Name?", fragte Gaius. Auf ein kurzes Schweigen seitens des Hauptmannes sagte Gaius gleich: "Ach egal, ich kann mir schon denken wer es ist. Lasst die junge Dame herein!" Gaius lies schnell einen der Schreiber näher treten und fragte nach einer Notiz, die schon etwas länger her war. In aller Eile wurde ihm das Blatt gezeigt und er war wieder auf dem Laufenden. "Swanewit" murmelte der Kaiser.... und die Barbarin trat ein. Wohl nur Gaius ahnte, dass sie die Halle mit einer anderen Identität verlassen würde.



Zum Ruhme Roms - "Respekt und Robustheit"
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Swanewit

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Re:alea iacta est      07.02.2012 19:17:19 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Einige Wochen zuvor...

Lange wartete Swanewit an diesem Tage darauf in die Halle eingelassen zu werden und die Sonne hatte bereits ihren höchsten Punkt überschritten als der Wachhauptmann an sie herantratt und ihr mit einer Geste zu verstehen gab dass sie ihn folgen sollte. Nervös schritt sie hinter dem Mann her, was würde sie dort erwarten?
Das Innere des Gebäudes konnte die Pracht der Fassade noch überbieten, der Boden, Marmor und Mosaike, glänzend poliert, die Wände in strahlenden Farben bemalt. Der Saal war mit einer Reihe steinernder Bäke ausgestattet und über all dem trohnte, etwas erhöht auf einem Podest, ein großer, marmorner Stuhl auf dem ein Mann in prachtvollen Gewändern saß. Das muss der Kaiser sein, ging es Swanewit durch den Kopf und dann hielt der Hauptmann der Wache auch schon an und stellte sie mit Namen vor. Das Protokoll nicht kennend wusste sie zunächst nicht was sie tun sollte, entschied sich dann aber einen Schritt vorzutreten und sich dann, nach einem kurzem Zögern, sich tief vor dem Mann zu verbeugen. Nach einigen Sekunden richtete sie sich wieder auf und wollte er ihr Anliegen Römerin zu werden vortragen, aber der warnende Blick des Hauptmanns der Wache, welchen sie empfing als er ihr Vorhaben erkannte, ließ sie innehalten und auf die Reaktion des Kaisers warten.
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Rumolt

Makedonier
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Re:alea iacta est      07.02.2012 19:52:10 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Appius Reaktion auf seine Begrüßung hatte Rumolt beruhigt. Dennoch hatte er überlegte wie Appius Marcellus auf seine Bitte reagieren würde und wie er sie am besten ansprechen solle.
Nachdem sie auf dem Weg jedoch nur Nettigkeiten ausgetauscht hatten, hatte sich das erste Problem von alleine gelöst, sobald sie in der Schenke angestoßen hatten, da der Strategos offen mit der Frage herausgeplatzt war, die das Kernproblem betraf:
Nein, ich habe der Republik nicht abgeschworen, aber wie es scheint, haben weder Kaiser noch seine Getreuen davon erfahren. Anders kann ich mir nicht erklären, dass mir das Konsulat angetragen wurde.
Ich habe überlegt das Angebot auszuschlagen, aber nachdem nicht mehr viele Republikaner in Rom übrig geblieben sind, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mehr als Konsul, denn als Legat bewirken kann. Für die Republik und die verbliebenen Republikaner.

Rumolt hatte einen Schluck Wein getrunken und versuchte den Gesichtsausdruck seine Gesprächspartners zu deuten, hatte jedoch keine Regung entdecken können. Er hatte seinen Becher abgestellt und weitergesprochen:
Aber was ich getan habe, und wieder tun würde, wenn ich noch einmal diese Entscheidung treffen müsste, ist nicht ungeschehen zu machen und kann jederzeit hinauskommen, oder ich gehe mit meinen Bemühungen zu weit. Wer weiß was kommt, aber ich fürchte die Lage ist immer noch nicht gefahrlos. Deshalb möchte ich dich um etwas bitten: Würdest du meine Kinder mit nach Etrurien nehmen und ihnen einen Platz in deinem Haushalt geben?
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Gaius Claudius Marcellus

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Re:alea iacta est      08.02.2012 21:22:20 --- 3 Monate, 1 Woche her  
"Erhebe dich ruhig, Swanewit!" sprach der Kaiser mit sanftem Ton. "Nun - weißt du denn warum du hier her gerufen wurdest?", kurz hielt Gaius inne. Er betrachtete die Barbarin. Dann stand er auf:"Es kommt nicht alle Tage vor, dass Legaten sich auf Inseln irgendwo im Norden verlaufen. Aber noch weniger habe ich davon gehört, dass sie zurückfanden, durch die Hilfe eines jungen Mädchens, dass diesen Barbaren angehört." Gaius musste etwas grinsen. Er dachte darüber nach, wie peinlich Traqu dieser Fakt sein müsste, und dennoch hatte sein vertrautester Legat ihm davon berichtet. Der Kaiser sprach weiter: "Rom will sich bei dir bedanken.." er hob die Stimme: "Ich, will mich bei dir bedanken!" Gaius ging einige Schritte auf Swanewit zu. "Du hast meinen treuesten Legaten davor bewahrt in der feindlichsten Umgebung, die sich ein Römer vorstellen kann, zu sterben. Du hast ihm geholfen, obwohl du sicher mit seiner Auslieferung Ruhm und Reichtum erhalten hättest." Die ganze Zeit konnte der Kaiser beobachten, dass die junge Frau immer wieder mit dem Hauptmann Blickkontakt hatte. Doch er merkte, dass es ihrer an Unbeholfenheit in diesen Situationen lag. Scheinbar wollte sie keinen Fehler machen. "Komm etwas näher, Decimus bring, was ich dir vorhin sagte!" Ein Sklave eilte davon und kam nach einer kurzen Zeit zurück. In den Händen eine wunderbar zusammengefaltete Toga und auf dieser ein goldenes Schmuckstück. Der Kaiser sprach:"Für deine Opferbereitschaft, die einem Legaten des römischen Imperiums das Leben rettete, gebe ich, Kaiser Gaius Claudius Marcellus, heute dir, Swanewit, das römsiche Bürgerrecht. Als Zeichen nimm bitte diese beiden Geschenke von mir. Die Toga, die nur römischen Bürgern erlaubt ist zu tragen, und als ganz besonderes Zeichen, dieser Armreif mit einer Gravur, die dich deiner Tat für immer rühmen soll." Gaius reichte ihr alles. Die junge Frau dankte dem Kaiser und ging aus der Curia. Gaius hingegen musste sich nun der Politik widmen. Doch einen Augenblick überlegte der Kaiser noch... dann murmelte er: "welcher Reichtum eigentlich?"



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Swanewit

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Re:alea iacta est      15.02.2012 21:12:55 --- 3 Monate her  
Viel war gar passiert in letzter Zeit und Swanewit wurde ein wenig schwindlig wenn sie an die Ereignisse der letzten Monate dachte.
Die Audienz beim Kaiser war sehr erfolgreich für sie verlaufen und er hatte ihr tatsächlich Bürgerrechte gegeben! Sie konnte es kaum fassen. Doch da sie noch immer ein Einkommen brauchte um in Rom nicht im Armenviertel zu enden hatte sie sich gleich am nächsten Tag zur Kaserne begeben und um ihre Aufnahme in die Legion gebeten. Zunächst hatten die anwesenden Legionäre ob ihrer Bitte gelacht. „Was soll denn ein Mädchen, noch dazu eine Barbarin, in der der Legion?“ fragte einer der Männer und zeigte dabei überheblich auf ihr rotes Haar. Das Lachen sollte ihm schnell im Halse stecken bleiben, denn als Swanewit ihnen den, sorgsam aufbewahrten, gravierten Armreif zeigte, selbst der Einfältigste erkannte dass ein so kostbares und kunstfertiges Schmuckstück keiner Sklavin gehören konnte und die Gravur bewies dass sie gar Römerin war. So blieb den Männern nichts anderes übrig als ihr den Beitritt zur Legion zur erlauben. Doch natürlich hieß das nicht dass sie nicht versuchen würden ihr das Leben schwer zu machen, die Excubitores Palatinae war eine neu gegründete Einheit der Legion, mit dem Ziel durch härtesten Drill eines Tages zur einer der Elitetruppen des Kaisers zu werden, diese sollte das Mädchen brechen, dachten sie. Wie sich herausstellte war der Anführer ihr alter Freund Traqu und auch wenn er sie nicht schonte oder bevorzugte, so tat es doch gut zu wissen dass nicht alle ihr böses wollten. Die Ausbildung war hart, jeden Tag marschierten sie so lange bis ihre Füße sich taub anfühlten und übten Angriffs- und Verteidigungstechniken bis ihre Arme erlahmten, ihr ganzer Körper war matt und wund und jeden Abend fiel sie, wie die anderen Rekruten, nur auf ihr Lager und schlief einen kurzen, wenig erholsamen Schlaf, dennoch, sie hatte eine Aufgabe, sie konnte mit den anderen Rekruten mithalten und war in gewisser Weise gar glücklich.

Einige Wochen später begann ihre Einheit den Marsch nach Süden. Seltsames hatte sich dort zugetragen, in ganz Rom gingen Gerüchte um sprechende Hühner die von Bären, Fischen und Wölfen erzählen herum. Niemand wusste so genau was dies zu bedeuten hatte und so wurden einige Legionäre nach Apulien gesandt, wo die Fremden rasten. Doch sie kamen zu spät, geplündert und in Asche gelegt lag das Land vor ihnen und als Swanewit mit den anderen durch die von Asche und Ruß geschwärzten Ziegelhaufen eines Dorfes ritten sahen sie viele Bauern die ihre schmerzlichen Verluste beweinten. Schnell ließ Traqu, der die Aufsicht über die Truppe hatte, die Legionäre anhalten um den Bewohnern zu helfen. Swanewit wurde dazu eingeteilt bei der Versorgung der Verwundeten zu helfen und nutzte die Gelegenheit sich zu informieren was hier wohl vorgefallen war. „Das wissen wir selbst nicht genau.“ erzählte ein alter Mann ihr. „Vor etwa zwei Wochen näherte sich uns ein großes, fremdartiges Schiff und eine Horde Barbaren aus dem Norden, mit Knochenspeeren und Fellrüstungen landete an. Zu unserer Überraschung sprachen sie Latein und wollten einen Boten mit einer Tiergeschichte zum Kaiser schicken, doch keiner von uns wusste darauf zu reagieren, vor allem da der Wortführende – man stelle sich das mal vor! - immer mal wider begann wie ein Huhn zu gackern. Wir konnten mit der Nachricht nichts anfangen und haben gezögert, dass hat sie dann so wütend gemacht dass sie das ganze Dorf niederbrannten.“ Erklärte er ihr. „Sie sind, verrückt, diese Barbaren, einfach nur verrückt und was sie da immer über einen Fischmann geredet haben, wie kann denn ein Mann ein Fisch sein?“ Empörte er sich weiter. Der letzte Satz ließ Swanewit aufhorchen, ein Fischmann? Dies rief alte Erinnerungen in ihr wach. Durch ihr Dorf im Norden war vor vielen Jahren, sie selbst war sicher noch keine 10 gewesen, ein Skalde gezogen und hatte einige Nächte bei ihnen verbracht. Zum Dank hatte er den Dorfbewohnern allerlei Geschichten erzählt, meist von den Göttern, manche aber auch von den Feldzügen der Sueben. Eine Geschichte hatte ihr besonders gut gefallen, weit im Osten waren die Krieger einem gefürchteten Normadenvolk entgegengetreten und viele Völker hatten sich diesem entgegengestellt. Eines davon war zwar recht klein, aber brachte es dennoch zu großem Aufsehen, die Nenzen, launisch wie der Nordwind, laut und fröhlich wie ein Schmelzwasserbach sollen sie gewesen sein und unter ihnen hatte sie einer hervorgetan den sie nur den Fischmann nannten. Während ihre Legion den Menschen beim Wiederaufbau half drangen weitere Nachrichten zu ihnen, die Nenzen waren wieder zur See gefahren und sind dort einer römischen Legion begegnet und hatten diese besiegt, ob es an der stürmischen See lag oder an der ungewohnt chaotischen Art der Nenzen, das wusste niemand zu sagen, klar war dass es sie zurück auf römischen Boden zog. Wie nicht anders zu erwarten gab Traqu den Befehl dem Norden schnellstmöglich zu erreichen und so zogen sie weiter, den Gerüchten folgend und standen nun gar in der Mitte zwischen feindlichen Heeren.
Verrückte Zeiten waren dies, im Norden wüteten die Nenzen und auch die Ligurer und im Süden, so sagte man, seien die Kartharger eingefallen. Diese Gerüchte machten Swanewit Angst, war geschah hier nur? War Rom bei den Göttern in Ungnade gefallen? Nein, das konnte doch nicht sein und dennoch ertappte sich Swanewit dabei wie sie nun jedem Abend darum betete dass die Götter Rom die Kraft und dem Kaiser die Weisheit geben würden um dies zu überstehen...
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Traqu

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Re:alea iacta est      06.03.2012 00:36:53 --- 2 Monate, 2 Wochen her  
"Auf dem Kaiserlichen Schiff Bireme"

Langweilig war der Krieg gegen die Karthager für das Heer Excubitores Palatinae geworden, erst als Nachhut und dann auch noch vor der Küste Ankern.
Der Unmut war groß als es dann noch hieß es ginge wieder zurück nach Rom.
Traqu hatte sich schon gefreut eine seiner Ideen gegen die Karthager und ihre Kriegselefanten auszuprobieren. Doch alles umsonst….

Auf der Reise nach Karthago, pickte Traqu einen besonderen Legionär raus, seine Leistung im Training war beträchtlich.
Er war ein zuvorkommender, höflicher und begabter junger Mann, gepaart mit der Stärke eines Zweihänders. Nicht viele können ein Zweihänder mit so viel Ausdauer und Kraft schwingen wie er, seine Erfahrung mit dem Zweihänder war außerordentlich.
Tag für Tag sah er wie Bambusknochen schweißtreibend sein Schwert Schwung, Hieb für Hieb, Konter und Schläge austeilte.
Es kam sogar vor das er Traqu in einen Trainingsduell besiegte, zu seinen Erstaunen ist er regelrecht auf den Boden geblieben, er sprach, das er sich auf weitere Duelle freuen würde und er noch viel Lernen müsse. Ich schlug ihn leicht auf die Schulter, ein kleines "guter Mann". Und schon Trainiert er weiter.

Ich begab mich darauf hin zu Occius und besprach das weitere Vorgehen und wie Glücklich ich sei das er wieder zurück in Rom sei, nach so langer Zeit die er weg war. Ich hatte es vermisst, seine spitzen, sein letztes Wort…sein wachsames Auge…..zu wachsam wenn man mich fragt.

Als wir vor der Küste der Karthager Ankerten, übergab mir Bambusknochen seine Anmeldung in dreifacher Ausführung.
Er betonte auch stark das diese Anmeldung nichts mit dem Sieg zu tun habe.
Ich räusperte kurz, schaute mir die Anmeldung an und alles schien an Anforderung da zu sein, sein Lehen würde ich dann sobald wir wieder in Rom sind Inspizieren. Ich war in allen einverstanden, so einen begabten Mann würde ich niemals in den weg steh‘n, sein Zweihänder und den Führungsarm erst recht nicht.
Ich gab ihn nun einige Termine die er sich aussuchen konnte, da er alle Anforderungen besaß musste er nur noch eine bestehen und die wäre an den angegebenen Termin mich als Ausbilder in einem Duell zu besiegen. In einer bestimmten Zeit die vorgegeben ist.

Auf den Weg zurück nach Rom fand nun die Prüfung von Bambusknochen statt, wackelig auf einen Schiff aber dennoch standhaft stand er vor mir, in Respekt und voller Demut. Es war mir ein großes verlangen gegen so einen Kämpfer zu kämpfen.
Das Duell begann, er wartet auf den ersten Schlag, wollte ich ihn doch nicht warten lassen und ging in den Angriff über. Der Kampf dauerte eine Weile, doch am Ende unterlag Bambusknochen mir.
"Gut gekämpft hat er aber noch sehr jung du sei", sprach ich zu ihn. Er lächelte mich an und sprach "kommt Zeit, kommt Rat. Irgendwann werde ich es schaffen. Und bis dahin werde ich hart trainieren"


In dir viel Macht schlummert…..


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Mina Cicernos

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Re:alea iacta est      24.03.2012 15:33:31 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Der Bäckermeister, der einst Mina das Brot backen beibrachte hatte seine Tochter zu Mina geschickt. "Julia heißt Du also. Ein schöner Name mein hübsches Kind." Mina schaute sich die etwas gewaschene und etwas straßenstaubige Julia an. "Nun, ich habe in der tat einige Dienste zu vergeben. Zum Ausgleich werde ich Dir eine gute Ausbildung zukommen lassen."

Julia schaute Mina aus großen Augen an. "Danke Herrin."

"Laß das Herrin weg, bitte. Mein Name ist Mina." Julia fing an zu stammeln. "Ja Herrin Mina." Mina verdrehte die Augen. "Nein, nur Mina. Einfach nur Mina."

Mina zeigte ihr persönlich ihre Villa und sagte ihr was sie wo zu machen hätte. Dann ging sie mit ihr zur Schule in der Nähe des Forums. Dem Lehrmeister zahlte sie einen nicht unerheblichen Betrag und diktierte ihre Anweisungen. Ein Schreiber notierte fließig. Nachdem dies alles erledigt war kehrte sie in eine der Thermen ein in der sich einst der Senat traf und Politik besprach.

Schüchtern entkleidete sich Julia und Mina tat es gleich, aber sehr rasch und gewohnt. Mina wusch Julia und machte das staubige Mädchen zu einer jungen Dame. Mina erklärte ihr noch dies und das und was es mit diesem Ort auf sich hatte. julia hörte aufmerksam zu, blieb aber die meiste zeit stumm. Mina wußte aber dass sie aus dieser stillen Person eine Persönlichkeit machen würde.


Volkstribuna Roms. Senatorin der ordentlichen römischen Republik.
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Traqu

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Re:alea iacta est      29.03.2012 16:44:33 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
"In der Wachstube nahe des Palasts"

Traqu sah’s in seinem Büro und lass etwas vom Tagebuch das er auf der Insel gefunden hatte, als sie dort waren um den Briten ein Denkzettel zu verpassen. Er lass viel merkwürdiges, vieles schien ihn unbekannt zu sein aber auch einiges einleuchtend. Der Schreiber dieses Tagebuch hieß Shepard….John Shepard. Es steht nicht viel über seine Person in diesem Tagebuch, viel mehr über den hinteren Teil der Insel. Eine alte Ruine soll es dort geben, mit einem Kult oder anderes Volk, das wurde nicht ganz so genau beschrieben. Er schrieb "Ich setzte mich abends auf die lauer um das Vorgehen dieser Stadt zu untersuchen, Menschen die hinein gingen kommen nicht wieder und ich verstehe ihre Sprache nicht, es sind komische laute, sie scheinen, wie wir auszusehen, doch der Schein trügt….." Ich überflog etwas das Buch und kam an meine Erklärung warum in dem einen Dorf so willenlose Menschen waren. Sie wurden Kontrolliert…..doch Shepard wusste nicht von wem oder was. Traqu dachte nach, Willenlose Menschen die von jemand Kontrolliert wurden….gibt es so was? Traqu schlug das Buch zusammen, es war später noch Zeit weiter zu lesen und drüber nachzudenken, er musste sich erst einmal auf den Weg machen. Als er sich nun in Bewegung befand dachte er über den Kaiser nach, zwei weitere hochrangige haben den Kaiser den Rücken gekehrt, Occius und Kahina, seine eigene Frau. Sie haben ihren Sold erledigt und gingen nun um etwas neues anzufangen. Auch Traqu war kurz am Nachdenken ob er dies tun sollte und Occius folgen solle, niemand wusste ja das er heimlich ein Altar von Occius bei sich im Heim hat, denn er ab und an eine Opfergabe darlegt. Doch wer solle den Kaiser schützen? Wer solle die Kaiserliche Leibgrade führen? Niemand…….außerdem hat er dem Kaiser die Treue und Loyalität geschworen, bis zu seinen letzten Atemzug. Völlig in Gedanken ging er an der Therme Roms vorbei und bemerkte nicht wie er leicht den Hintern von Mina streifte, völlig entsetzt, wie als ob man ihr einen Klapps auf den Hintern gegeben hätte drehte sie sich um und feuerte regelrecht einen Faustschlag ins Gesicht von Traqu. Traqu sein Gesicht verzehrte sich aber nicht wegen den Schmerz, nein, sondern, "was für eine Frau", Mina fing an wie eine Furie auf Traqu einzureden, doch das bemerkte er nicht, er sah Mina in Zeitlupe vor sich, mit ihren Haar im Wind fliegend. So schön, wortgewandt, ein Schlag wie ein Amboss und so graziös…..doch dann erreichte ihn die Realität, wie ein Hammer erschlug es ihn, vergeben, ein Kind und Republikanerin…..eine Verschwörerin…..soweit weg aber so nah……als er bemerkte das Mina dreimal "Traqu haben sie verstanden" hörte, stotterte er "JJJa, Ja klar". Gott, wie peinlich war das den, hoffentlich hat sie nicht bemerkt wie lüsternd ich sie angeschaut hab. Mina kehrte Traqu den Rücken zu und ging von dannen, doch was hatte sie nun gesagt? An der Therme beobachten die Bürger dieses Spektakel und unterhielten sich von einen Gladiatorenkampf…………..Traqu faste sich nur noch an den Kopf, das konnte sich ja nur Mina wieder ausdenken……
Doch weiter geht’s, er muss Lyla abholen, er war schon spät dran….


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