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THEMA: Re:Ein Volk im Aufbruch
 
Tankred von Almar

Fenni
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Ein Volk im Aufbruch      26.01.2012 22:53:50 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Wieder hatte einer der langen Abende begonnen, der das Ende eines langen Tages einläutete.
Tankred sass erschöpft und müde auf seinem Lager und immer wieder schloss er für kurze Zeit die Augen und begann, die Erinnerungen aus seiner Jugend an sich vorbeiziehen zu lassen.

Einiges war geschehen, seit Tankred das Land, daß weit in der östlichen Steppe lag, erreicht hatte.
Das Volk, das hier lebte, nannte sich Fenni, und nun gehörte er selbst mit Leib und Seele dazu.

Gleich in den ersten Tagen hatte er von der damaligen Regentin die Verwaltung eines kleinen Dorfes erhalten und sich geschworen, alles daran zu setzen, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.
Freundlich wurde er aufgenommen, jederzeit fand er ein offenes Ohr, wenn er Fragen hatte und er war begeistert von dem Zusammenhalt, der unter den Menschen herrschte, ganz gleich welchen Standes.
Trotz harter Entbehrungen liessen sich die wenigsten unterkriegen und verrichteten ihr Tagwerk ohne Murren und mit großem Fleiß.

Abends, wenn er mit den Bewohnern seines Dorfes am Lagerfeuer in der Mitte vor dem Versammlungshaus zusammen gesessen hatte, erfuhr er aus den Erzählungen der Alten, wie wechselvoll die Geschichte der Fenni war. Höhen und Tiefen hatten sie durchlebt. Kriege geführt, um das nackte Überleben gekämpft, manches mal verloren, manches mal gewonnen. Und doch existierte das Volk der Fenni noch immer.

Nun waren sie inmitten eines erneuten Aufbruchs. Ares, einem jungen und stolzen Krieger aus ihren Reihen, Sohn eines der Volksbegründer vor langer Zeit, wurde die Führung des Volkes übertragen.
Mit großer Tatkraft stellte sich der junge König den Herausforderungen und Aufgaben, die nun auf ihm lasteten.

Tankred war sicher, daß die Fenni und ihr junger König die Zukunft meistern würden.
Doch er war jetzt zu müde, um darüber nachzudenken. Morgen, in aller Frühe stand dem Heer der Fenni ein Kampf bevor und er wollte ausgeruht neben seinen Kampfgefährten stehen, wenn die Waffen sprechen würden.
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Ares

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      27.01.2012 13:27:25 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Unruhig ging Ares durch das Lager der Fennis sie hatten Morgen ein Manöver gegen Phrygier. Viele Krieger hatte er nicht zu Verfügung da noch einige seiner Krieger unterwegs waren zum Sammelpunkt nach dem Turnier bei den Guttonen. Ein Bote hatte Nachricht gebracht wie es bei Turnier ausgegangen war. Kyreia wurde gute zweite bei den älteren Kriegern und Uralia konnte das Duell der Jungkrieger sogar gewinnen, Ares war auf beide stolz und wünschte sie wären jetzt hier. Alle die bei dem Turnier waren hatten sich gut geschlagen.

Seit Beginn seiner Regentschaft hatte er seinem Volk viel abverlangt, sie waren im Manöver und bei Spielen, eigentlich schon viel zu lange unterwegs. So beschloss Ares nach den Manövern heim zu ziehen damit sich das Volk wieder erholen konnte von den Anstrengungen der letzten Zeit.

Noch zweimal würden sich die Fenni mit einem anderen Volk messen, auch wenn es in Unterzahl war. Vielleicht schafften es noch ein paar Krieger beim zweiten Manöver dabei zu sein. Es war schon spät geworden so ging er müde und erschöpft nun in seine Jurte um noch etwas zu schlafen, bevor sie morgen zu Felde zogen.
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Ares

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      04.02.2012 17:01:25 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Die Zeit der Manöver war vorbei und das Volk der Fenni zog nach Hause. Es würde einige Tage dauern bis sie ankommen würden. Alle freuten sich die Heimat zu sehen und in Ruhe wieder den Alltag genießen zu können. Manche würde ihre Familien wiedersehen und manche würde zu ihren Besitztümer ziehen um dort nach dem Rechten zu sehen. Alle hatten sich ruhige Tage verdient um wieder Kraft zu tanken für die nächsten Aufgaben die auf sie warteten.

Er hoffte das sich nicht allzu viele Amtsgeschäfte angesammelt hatten so dass er auch mal eine Zeitlang ruhe hatte und sich um seine Frau kümmern konnte. Viel zu viel hatte er sich aufgebürdet so beschloss er ein Stellvertreter musste her, nur wer sollte es sein? Er ging im Gedanken die Kandidaten durch und kam auf Razius den Mann seiner Schwester Kyreia. Sobald sie zu Hause sein würden würde er Razius zum Gespräch bitten um ihm den Vorschlag zu unterbreiten. Ares war sich sicher Razius würde annehmen und somit zu seiner Entlastung beitragen. Genauso würde es kommen.

Ares schritt dann noch durchs Lager unterhielt sich mal mit der Kriegerin , dann mit dem Krieger über ihr befinden. Was er hörte war das sie alle froh waren wieder in die Heimat zu kommen. Es war schon Nacht geworden ehe er zur Jurte kam um sich schlafen zu legen den Morgen brachen sie Früh auf.
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Kyreia

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      04.02.2012 20:03:23 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Auch Kyreia konnte die letzten Tage kaum noch richtig schlafen. Es war viel passiert in den letzten Tagen. Außerdem machte sie sich große Sorgen um ihren Bruder Ares, den sie über alles schätzte. Er war immer für sie da gewesen und unterstütze sie nach seinen Kräften.
Er sah überarbeitet aus und schlief kaum noch. Ständig tiegerte er in seiner Jurte auf und ab, machte sich Gedanken wie es weiter gehen sollte, was er machen konnte, um sein Volk bei Laune zu halten.
Wie gerne würde sie ihn unterstützen, doch mußte sie auch an ihre kleine Familie denken. Sie und Razius hatten mittlerweile ja zwei kleine süße Mädchen, die ihr alles abforderten. Auch ihr Kampftraining wollte sie nicht schleifen lassen, damit sie immer bereit war, um an der Seite ihres Bruders und ihres Gatten kämpfen zu können. Vielleicht konnte sie Ares ja davon überzeugen, daß er sich jemand suchte, der ihn besser unterstützen konnte als sie.
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Radbud

Aorsen
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Re:Ein Volk im Aufbruch      06.02.2012 12:49:47 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Es war am Anfang des Sommers als Radbud der Sohn des Radbuds zum Außenminister der Fennis ernannt wurde. Er war noch jung an Jahren aber war seitdem er denken konnte mit seinem Vater dem Friesenkrieger um die Welt gezogen. Aufgrund dieser Erfahrungen Kindesalter und seiner Weltoffenheit, seiner Begabung in Latein lesen und schreiben zu können gab der junge Regent Ares ihm eine Chance sich in der Außenpolitik zu etablieren. Das tapfere Volk der Fenni war in den letzten Monaten nur unterwegs gewesen, auf Turnieren und Manövern, und jetzt waren sie wieder in Ihrer Heimat angekommen um den kurzen Sommer im Fenniland rund um Twer zu genießen.
In den nächsten Tagen würde ein Treffen der Fennis stattfinden auf dem besprochen wird, was die Ziele und die Umsetzung derer für das Volk bedeutet.
Erwartungsvoll bereitete der junge Mann sich darauf vor die große Ratsversammlung zu treten.
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Tankred von Almar

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      08.02.2012 06:01:01 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Händler und Reisende brachten immer wieder Botschaften von anderen Völkern nach Twer und die umliegenden Provinzen und Dörfer. Vor allem in letzter Zeit wurde dabei des öfteren berichtet, daß wieder einer der Stämme in der bekannten Welt untergegangen war oder in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Und gerade in dieser wechselvollen Periode sollte das Volk der Fenni weiterhin Bestand haben. Die Bevölkerung war nicht unerheblich angewachsen und neue Krieger hatten sich niedergelassen.
Ares hatte zwei neue Berater berufen und es wurde nach langer Zeit endlich wieder eine Versammlung aller Fenni beschlossen.

Was würden die Fenni auf diesem Rat beschliessen, welche Aufgaben würde man künftig meistern müssen?
Bald schon wird es Gewissheit sein, nach dem großen Rat in Twer.
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Tankred von Almar

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      07.03.2012 19:33:20 --- 2 Monate, 2 Wochen her  
Der Rat des Volkes

Der Rat des Volkes wurde mit großem Zeremoniell abgehalten. Zu Beginn versammelten sich alle Krieger, gleich welchen Standes auf dem Versammlungsplatz in der Mitte von Twer. Mit lauten Hornsignalen wurde der Rat eröffnet. Jeder Krieger war voll gerüstet, so wie es der Brauch verlangte und sie bildeten einen Kreis, um ihren König im Rat willkommen zu heissen. Ares trat, umgeben von seiner Leibwache in die Mitte der Krieger und hob seinen Speer weit in die Luft. Das war das Zeichen, daß der Rat des Volkes begann. Die Ältesten, die von den Bauern gewählt waren, vergrößerten die Runde und es wurde über verschiedene Dinge gesprochen und beratschlagt. Einig war man sich, daß man den richtigen Weg eingeschlagen hatte, da sowohl die Dörfer wuchsen als auch die die vergangenen Ernten gut waren. Zum Abschluß wurde Ares nochmals Ares einstimmig als neuer König der Fenni bestätigt. Da die vergangene Ernte wiegesagt relativ gut ausgefallen war und auch einige ertragreiche Handelsgeschäfte gemacht werden konnten, wurde dementsprechend ausgiebig gefeiert. Krieger und Bauern saßen zusammen an einer Tafel, Gaukler unterhielten das Volk und eigens angereiste, fremdländische Händler boten auf einem Markt ihre exotischen Waren an. Noch lange waren die Stimmen und die Musik weit in die Nacht hinein zu hören.

Die Illyrer

Es waren bereits einige Wochen seit dem großen Rat vergangen. Doch nun musste sich zeigen, wie stark die Fenni inzwischen geworden waren. Dunke Wolken waren aufgezogen und es roch wieder einmal nach Krieg. Die Illyrer, ein Volk, daß jenseits der Tundra lebte, hatte unter einem Vorwand einen Feldzug begonnen und es war nur noch eine Frage von Tagen, bis die Heere aufeinander stossen würden.
Ares hatte alle Krieger um sich versammelt, kampflos oder mutlos würden sie diesem Invasoren nicht gegenüber treten. Im Gegenteil, kampfeslustig und voller Tatendrang warteten die Krieger auf die Schlacht. Späher hatten bereits das Banner des Feindes gesichtet. Bald würde die Ebene vom Schlachtenlärm durchschnitten werden.
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Letzte Änderung: 2012/03/07 19:34 von Tankred von Almar.
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Ares

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      11.03.2012 20:31:51 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Der große Rat der Fenni war zu Ende. Das Volk der Fenni hatte dem jungen Regenten ihr Vertrauen aus gesprochen und so handelte er auch. Hört zu Volk der Fenni an unseren Grenzen sind Feinde aufgetaucht die uns irgendeines Verbrechen anklagen was wir nicht getan haben. Hiermit Ruf ich alle Krieger meines Volkes zu den Waffen, lasst uns ihnen entgegen treten und zeigen wer wir sind.

Seit Tagen brachten ihm seine Späher Kunde wo sich die Illyrer aufhielten. Wie Wölfe umkreisten sie die Ländereien der Fenni, aber griffen nicht an. Hatten sie es nun auf Beute abgesehen oder schlichen sie nur rum wie Zahnlose Hunde um leichte Beute. Leichte Beute würden die Fenni nicht sein. Ares hatte all seine Krieger gerufen und alle kamen seinem Ruf nach. Krieger so sprach er Wir werden bedroht von zwei Heeren des Feindes aber noch weichen sie dem Kampf aus. Sei es aus Vorsicht oder sie wissen nicht was sie tun, aber wir werden zur stelle sein sollten sie unser Land betreten. So gab Ares rasch seine Befehle und die Krieger brachen in verschiedene Richtungen auf um ihr Land zu verteidigen
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Ares

Fenni
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Re:Ein Volk im Aufbruch      12.03.2012 13:35:05 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Ares lies einen Boten zu sich kommen und übergab ihm eine Botschaft die er in das Lager der Illyrer bringen sollte.

QUOTE:
An den Heerführer der Illyrer
Was wollt ihr mit euren Heeren an den Grenzen von unserem Land. Glaubt ihr wirklich dass wir euren Herrscher vergiftet haben sowas haben wir nicht nötig. Wir sind ein Stolzes Volk. Sucht euren Giftmischer woanders aber nicht bei uns Fennis. Wie mir meine Späher berichtet haben flieht das Volk der Sami in alle Richtungen sucht doch dort mal nach dem Schuldigen. Solltet ihr unser Land betreten stehen wir zum Kampf bereit also geht eurer Wege und bleibt dem Gebiet der Fenni fern.
Ares
Regent der Fenni
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Tankred von Almar

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Re:Ein Volk im Aufbruch      23.03.2012 08:27:57 --- 2 Monate her  
Der Krieg

Viele Wochen blutiger Kämpfe hatten stattgefunden. Tapfer hatten sich die Krieger der Fenni gegen den Invasoren gewehrt. Illyrien hatte grundlos die Grenzen überschritten und brandschatzte ohne Erbarmen. Dörfer waren niedergebrannt, ganze Landstriche verwüstet.
Selbst die Götter wussten, daß die Behauptung, ein Fenni hätte den illyrischen Regenten ermordet, eine selbst erdachte Lügengeschichte war. Als eines der hellenistischen Völker wäre von Illyrien anderes zu erwarten gewesen.

Trotz aller Widrigkeiten wehrten sich die Fenni tapfer. Nach jeder der bisherigen Schlachten hatten die Illyrer offensichtlich geglaubt, daß die Krieger der Fenni aufgeben würden. Stattdessen versammelten sie sich immer wieder neu um ihren jungen König und blieben weiter kampfbereit.

Viele Stürme hatten die Fenni in ihrer Geschichte überstanden und auch dieser würde vorübergehen.
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