|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 27.07.2010 14:57:45 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
Die Gespräche zogen sich dahin, dafür dass die Argippäer die Kapitulation eingereicht hatten präsentierten sie doch eine überraschende Zahl an Forderungen. Nabukudurriusur betrachtet leicht genervt nach der wiederholten Ablehnung der Friedensgangebote den erneuten Forderungskatalag seiner Gesprächspartnerin. Er dachte schon daran ob dieser Unverschämtheit aufzustehen und zu gehen aber beim Gedanken an die kriegsmüden Krieger und die geschundenen argippäischen Bauern welche sich so sehr nach Frieden sehnten verwarf er diesen Gedanken. Es wäre nicht recht wenn sie für die Halsstarrigkeit ihrer Führerin büssen müssten.
Beim Punkt 5 des pergaments Shalyanas angekommen, blickte er sie verwundert an
"Ihr wollt also wirklich euren Bauern den Zutritt zu ihren Lehen, die so dringend die Arbeit ihrer Herren benötigen um die Früchte und Tiere zu retten, für weitere drei Monde verwehren? Wir hatten derlei nie von euch verlangt und es liegt uns fern die Bevölkerung unnötig leiden zu lassen. Daher können wir das getrost weglassen."
Ein Bote kam herein und berichtete Nabukudurriusur kurz von der Rückkehr des argippäischen Heeres aus dem Süden, mit einigen gut gefüllten Silbertruhen bei sich.
Wieder an Shalyana gewandt sprach Nabu weiter "Wir respektieren, dass ihr Aktau nicht aufgeben wollt und sind obgleich es uns nicht leicht fiel bereit auf diese und damit auf die eigentliche Hauptforderung zu verzichten. Um nicht völlig leer nach Hause ziehen zu müssen was unsere Bevölkerung kaum verstehen würde nach den erfolgreichen Kämpfen werdet ihr uns eine geringe Summe eures Silbers überlassen, 300 Barren sollten ausreichen.. damit bleibt euch genügend um mit dem Wiederaufbau ohne grössere Verzögerungen beginnen zu können.
Als Zeichen des Vertrauens und ernsthaften Interesses des Abschlusses dieses hart errungenen Vertrages, haben die Völker des Bundes bereits mit dem Abzug ihrer Heere begonnen und nur ein Verhandlungskomitee bleibt noch auf Lagan zurück.
Unser Schreiber wird nun einen förmlichen Vertrag basierend auf unseren vorherigen Verhandlungen und euren Einwänden und Gegenvorschlägen aufsetzen, dieser ist nicht mehr verhandelbar. Wir sind euch viel weiter entgegengekommen als es für eine Kapitulation angebracht wäre, nun zeigt ob es euch ernst ist mit dem Ende des Krieges."
QUOTE: Friedensvertrag zwischen den Völkern der Kappadokier, Armenier, Seleukiden im folgenden als "Bund" bezeichnet und dem Volk der Argippäer.
I Die Argippäer räumen ein den Konflikt mit dem Bund durch ihren vorangegangenen Feldzug nach Süden, in dessen Folge die Völker des Bundes direkt oder indirekt bedroht waren und beträchtliche Zerstörung an Mensch, Tier und Land verursacht wurde, selbst herbeigeführt zu haben.
II Die Argippäer erklären ihre Niederlage im Konflikt mit dem Bund
und bedauern ihren Angriff auf Kappadokien
IIa Als Ausdruck dieses Bedauerns werden nach Vertragsabschluss 300 Silber an den Bund übergeben, die Abholung erfolgt durch eines der Völker des Bundes in der Burg der Argippäer
IIb Auf sämtliche weitere Forderungen, Wiedergutmachungen oder Entschädigungen wird beiderseitig verzichtet
III zur Wahrung des Friedens und des Gleichgewichts in der Region wird die Präsenz beider Konfliktparteien reduziert, das heisst im Einzelnen
IIIa für die Dauer des Vertrages wird auf die Errichtung weiterer Häfen am kaspischen Meer verzichtet
IIIb es werden keine Ländereien südlich bzw. nördlich der Linie Bakres - Stavropol - Don - Manyc erobert, d.h. diese Gebiete bleiben als neutrales Gebiet in den Händen der Barbaren
IV Es wird ein Waffenstillstand für die Dauer des Vertrages vereinbart mit folgenden zwischen Bund und Argippäern gültigen Bestimmungen
IVa Vertragsdauer sind 5 Jahre
IVb Einzelkriegern ist das Betreten der Ländereien nach vorheriger Anmeldung zu gewähren, Bewachung kann bei Bedarf erfolgen
IVc Heeren ist das Betreten der Länder der Vertragspartner nicht erlaubt
IVd es können in Einzelfällen bilateral andere Vereinbarungen zum Durchmarsch getroffen werden
V Der Bund wird nach Unterzeichnung und Umsetzung des Vertrages durch die Argippäer unverzüglich seine Truppen abziehen und die ehemals argippäischen Gebiete freigeben
Va andere Kriegsparteien, welche in diesem Vertrag nicht namentlich erwähnt sind, haben sich bereiterklärt sich ebenfalls und gleichzeitig zurückzuziehen
es zeIchnen die Herrscher der Völker
Er drückt sein Siegel auf das Pergament und reicht es Shalyana.
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2010/07/27 15:00 von .
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 27.07.2010 15:18:43 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Shalyana hörte zu und las das Pergament und dachte welch sinneswandel sie doch haben. dann sprach "wir boten bluewolf nach dem missverständnis auf Rum eine Entschädigung von 450 Silber, die er ablehnte. Was bewirkt diesen Sinneswandel? Auch würde ich gern wissen aus welchen gründen ihr euch bedroht fühltet, da zu keiner Zeit eine Bedrohung ausging. Ich kann nichts unterschreiben, was ich nicht nachvollziehen kann." sie machte eine Pause und sprach weiter "uns ist ein Frieden wichtig, wir wollten einem offenen Konflikt vermeiden doch fanden kein gehör."
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 27.07.2010 16:28:08 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
"Was damals nach den Versprechungen eures Heerführers Hakis es würde keine Auseinandersetzung geben, dem folgenden Zwischenfall und Euren Beschuldigungen die wehrlosen kappadokischen Bauern hätten den Angriff begonnen eine Beleidigung war, ist nun nach all den Ereignissen, den Kämpfen und eurer Kapitulation eine angebrachte Geste den Willen zum Frieden und einer Normalisierung der Beziehungen zu bekräftigen.
Wenn ihr dies Sinneswandel nennen wollt gut, ich würde es eher als Vernunft bezeichnen..
ohne Sinneswandel hätten wir gar nicht zu verhandeln begonnen und wären unsere Hauptruppen auch nicht auf dem Heimweg und wir sässen uns hier nicht gegenüber. Das wir nun eine deutlich geringere als die von euch damals selbst angebotene Summe erwarten sollte euch auch zeigen, dass es hier mehr um die Geste als um das Silber an sich geht."
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 27.07.2010 16:39:30 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
Shalyana dachte sich, dass zwar nicht unbedingt die Frage nach der Bedrohung beantwortet, aber sprach es nicht aus. Es brachte nichts nach den Ursachen zu suchen für den Hass der den Argippäern entgegengebracht wurde, Sie konnte nur dei Auswirkungen lindern.
Sie nahm den Vertrag schreib noch etwaes darunter [quote]Vb Sollten innerhalb von 7 Nächten nicht die Lagan und Azgir geräumt sein, entfällt der Punkt IIa.[/qoute] und unterzeichnete
QUOTE: Friedensvertrag zwischen den Völkern der Kappadokier, Armenier, Seleukiden im folgenden als "Bund" bezeichnet und dem Volk der Argippäer.
I Die Argippäer räumen ein den Konflikt mit dem Bund durch ihren vorangegangenen Feldzug nach Süden, in dessen Folge die Völker des Bundes direkt oder indirekt bedroht waren und beträchtliche Zerstörung an Mensch, Tier und Land verursacht wurde, selbst herbeigeführt zu haben.
II Die Argippäer erklären ihre Niederlage im Konflikt mit dem Bund
und bedauern ihren Angriff auf Kappadokien
IIa Als Ausdruck dieses Bedauerns werden nach Vertragsabschluss 300 Silber an den Bund übergeben, die Abholung erfolgt durch eines der Völker des Bundes in der Burg der Argippäer
IIb Auf sämtliche weitere Forderungen, Wiedergutmachungen oder Entschädigungen wird beiderseitig verzichtet
III zur Wahrung des Friedens und des Gleichgewichts in der Region wird die Präsenz beider Konfliktparteien reduziert, das heisst im Einzelnen
IIIa für die Dauer des Vertrages wird auf die Errichtung weiterer Häfen am kaspischen Meer verzichtet
IIIb es werden keine Ländereien südlich bzw. nördlich der Linie Bakres - Stavropol - Don - Manyc erobert, d.h. diese Gebiete bleiben als neutrales Gebiet in den Händen der Barbaren
IV Es wird ein Waffenstillstand für die Dauer des Vertrages vereinbart mit folgenden zwischen Bund und Argippäern gültigen Bestimmungen
IVa Vertragsdauer sind 5 Jahre
IVb Einzelkriegern ist das Betreten der Ländereien nach vorheriger Anmeldung zu gewähren, Bewachung kann bei Bedarf erfolgen
IVc Heeren ist das Betreten der Länder der Vertragspartner nicht erlaubt
IVd es können in Einzelfällen bilateral andere Vereinbarungen zum Durchmarsch getroffen werden
V Der Bund wird nach Unterzeichnung und Umsetzung des Vertrages durch die Argippäer unverzüglich seine Truppen abziehen und die ehemals argippäischen Gebiete freigeben
Va andere Kriegsparteien, welche in diesem Vertrag nicht namentlich erwähnt sind, haben sich bereiterklärt sich ebenfalls und gleichzeitig zurückzuziehen
Vb Sollten innerhalb von 7 Nächten nicht die Lagan und Azgir geräumt sein, entfällt der Punkt IIa.
Für das Volk der Argippäer
XXX
Shalyana
zn Padscha der Argippäer
Sie reichte das Schreiben zurück und harrte der Dinge.
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2010/07/29 13:12 von Herodot.
Grund: OOC-Einträge entfernt
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 28.07.2010 00:08:26 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Nabukudurriusur blickte sie an, erwartete eine Antwort auf seine Erklärung; man sah es Shalyana an daß ihre Gedanken arbeiteten, war dies Wut, Hohn, Ärger?
Besonders freundlich schien sie ihm nicht aber das mochte täuschen, kannte er doch die Steppenvölker zu wenig um ihre Minen zu interpretieren.
Anstatt der erwarteten Antwort kritzelte sie etwas unleserliches unter den Vertrag und unterschrieb.
"Nun eurem Schweigen nach zu urteilen scheint eure erste Frage beantwortet. Nachdem ihr bereits unterschrieben habt scheint es euch nicht allzusehr zu interessieren aber nachdem die Frage schon gestellt wurde werde ich auch auf die zweite eingehen.
Ein großes argippäisches Heer zog als die Völker der Armenier, Kappadokier und Vertreter von uns fern ihrer Heimat bei den Spielen der Bosporanen waren gegen Süden,
bereits im Lande der Atraxiden wüteten sie schrecklich, danach begehrten sie Durchmarsch durch Armenien während sie in Sichtweite der armenischen Burg ihre Truppen aufmarschieren ließen,
zogen schließlich ins Land der Kappadokier, verlangten auch dort den Durchzug und es kam erneut zum Gewaltausbruch.
Stellt ihr ernsthaft in Frage, daß diese Völker und wir uns bedroht fühlten?
Was uns Seleukiden betrifft, wohin sollte denn euer Heereszug der mit solcher Gewalt nach Süden drängte hin, was war denn nun euer Ziel?
Die Astronomen haben es aus den Sternen gelesen, Mesopotamia und unsere fruchtbaren gerade im Schweiße unserer Bauern aus dem Staub des Verfalls wiedererrichten Lehen sollten euer Ziel sein.
Ja, gerade jene Dörfer in denen noch immer verkohlte Ruinen vom letzten Einfall der Argippäer, damals gemeinsam mit den Sarmaten, zeugen.
Wäre es nicht zu den, so man euren Beteuerungen glauben kann, ungewollten Zwischenfällen gekommen hättet ihr unsere Länder am Tag unseres dritten Jahresfestes erreicht. Ein großes Turnier war dazu anberaumt, alle unsere Krieger wären dort gewesen hätten uns die Warnungen nicht rechtzeitig erreicht. Das Land wäre völlig ungeschützt gewesen.
Dies ist neben der Hilfeleistung für unsere bedrohten Nachbarn der Grund warum wir hier sind."
Als er geendet hatte bemerkte er, daß der Herrscher der Kappadokier, Bluewolf, und jener der Armenier, Ajax, bereits im Eingang der Hütte standen.
"Willkommen, ihr seid zur rechten Zeit gekommen. Setzt euch doch.
Hier haben wir auch schon den Vertrag in vierfacher Ausführung welche wir nun wechselseitig zeichnen können so ihr denn Alle keine weiteren Einwände habt.
Wie ihr seht hatte Shalyana noch ein paar Fragen zum Vertrag, die Beantwortung der Zweiten habt ihr wohl mitangehört"
Sie nickten knapp also fuhr er fort
"Die andere richtete sich an ihr einstiges Angebot von 450 Silber als Entschädigung für den Angriff auf Kappadokien und ich gab da ich davon bisher nichts wußte eine sehr allgemeine Antwort. Vielleicht wollt ihr Bluewolf..."
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2010/07/28 00:10 von .
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 28.07.2010 13:22:21 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
Bluewolf ging einige Momente in sich, ordnete seine Gedanken und wählte anschließend seine Worte mit Bedacht, wusste er doch wie empfindlich die Regentin der Agrippäer auf seine Äußerungen reagierte.
Werter Ajax, Herrscher der Armenier,
werter Nabukudurriusur, Herrscher der Seleukiden
werte Shalyana, Regentin der Agrippäer
Das von Shalyana geschilderte Angebot existiert schlichtweg einfach nicht. Weder Shalyana noch ihr Gatte Galerius erwähnten jemals persönlich oder in ihren Botschaften an uns dieses ominöse Angebot. Selbst beim erneuten Durchsehen sämtlicher Botschaften, die ich vorsorglich für das heutige Treffen mit mir führe, finde ich nirgends eine solche Passage. Wir Kappadokier wissen daher nicht wovon die Regentin der Agrippäer spricht und hören von diesem Angebot und den angeblich offerierten Silberbarren heute zum ersten Mal.
Bluewolf las sich die ihm vorgelegte Ausfertigung aufmerksam durch. An der Stelle
QUOTE: IIa Als Ausdruck dieses Bedauerns werden [...] 300 Silber an den Bund übergeben [...]
sah er auf und richtete das Wort an die anwesenden Herrscher und die Regentin Shalyana:
Das Volk der Kappadokier lehnt es entschieden ab mit Blutsilber bezahlt zu werden, welches in den letzten Jahrzehnten durch Raubzüge und Plünderungen bei den Atraxiden, den Armeniern, den Seleukiden sowie uns Kappadokiern erbeutet wurde. Ein Kappadokier verkauft weder seine Seele noch seinen Stolz für Silber, da wir ehrbare Krieger und keine feilschenden Krämer sind, deren Gedanken lediglich um die unstillbare Gier nach immer mehr Reichtum kreisen. Wir bewiesen unseren guten Willen, indem wir die agrippäischen Krieger des aufgelösten Heeres in Syberien nicht in unsere Kerker warfen und ein Lösegeld für sie forderten sondern unabhängig von ihrem Rang und Namen sämtliche Krieger unbehelligt auf ihre Burg ziehen ließen.
Statt sich in Wortgefechten, Spitzfindigkeiten und hitzigen Debatten aufzureiben zogen wir die Entscheidung auf dem Schlachtfeld vor und holten uns selbst unsere Ehre und unser Silber durch die Eroberung zweier Provinzen zurück. Die Bauern wurden gerächt und wir müssen nicht mehr den strafenden Blick unserer Ahnen fürchten.
Bluewolf widmete sich wieder dem Vertrag und als er die letzten Worte las, entwich ihm ein leicht genervter Seufzer. Er ließ sich jedoch nichts anmerken und wandte sich an die Anwesenden:
Von den Schlachtfeldern aus verfolgten wir Kappadokier die Verhandlungen. Mit jedem Entgegenkommen des Bundes wurden die Forderungen von Seiten der Agrippäer dreister und unverschämter. Das nicht enden wollende Rumgekritzel in Nabukudurriusurs Verträgen sowie die unangebrachten Abänderungen der Bedingungen zum ausschließlichen Vorteil eures Volkes Shalyana lassen die Verhandlungen in unseren Augen immer mehr zur Farce und zum erneuten verbalen Schlagabtausch werden, dem wir aus dem Weg gingen.
Es schien fast so, als könntet ihr als Regentin die Niederlagen auf den Schlachtfeldern nicht ertragen und versuchtet durch Sturheit, Unnachgiebigkeit und Forderungen dies zu kompensieren, um wenigstens auf diesem Gebiet zu dominieren, was in eurer Vorstellung einem Sieg gleichkommt. Einem Verlierer steht es nicht zu Forderungen zu stellen und den Siegern seinen Willen aufzuzwingen. Eure letzte Forderung sagte viel über eure Glaubwürdig- und Aufrichtigkeit aus. Innerhalb einer Frist von 7 Tagen sollten sämtliche besetzte Provinzen geräumt sein andernfalls würdet ihr nicht mal die letzte Forderung des Bundes über 300 Silberbarren erfüllen.
Nur gut, dass wir damit rechneten und schon Tage zuvor die Zelte abbrachen, sonst hättet ihr euch selbst noch aus dieser Verpflichtung herausgeredet. Wer seid ihr Shaylana, dass ihr denkt als Verlierer solche absurden Forderungen stellen zu können? Ihr hattet den Mut ungeschützte Ländereien zu plündern aber keinen Mumm in den Knochen eure Heere aufzulösen, die Waffen nieder zu legen und euch in euer Schicksal zu fügen. Die Kapitulation war nichts als ein Lippenbekenntnis. Selbst jetzt sprüht ihr noch vor Trotz und Überheblichkeit.
Wir haben unsere Ziele erreicht und den Krieg, den ihr leichtfertig und unter Vortäuschung falscher Tatsachen begonnen habt in euer Land zurückgetragen. Damit ist unsere Arbeit getan und wir überlassen euch eurem Schicksal. Möge Ahura euren ungläubigen Seelen gnädig sein. Einen schriftlichen Vertrag unterzeichnen wir Kappadokier nicht, da uns aufgrund eures ungebührenden Verhaltens erneut starke Zweifel an eurer Aufrichtigkeit gekommen sind. Die Zukunft wird zeigen, ob unsere Zweifel sich bestätigen.
Bei den letzten Worten nahm Bluewolf den Vertrag in beide Hände, erhob sich gelassen von seinem Platz, faltete ihn sorgfältig zusammen und zerriss ihn in unzählige Stücke. Die Fetzen übergab er feierlich den Flammen in der Mitte der Jurte während er ein Dankgebet an die allmächtige Ahura flüsterte. Was nicht sofort verbrannte schwebte über den Flammen bis es zur kreisrunden Öffnung in der Decke der Jurte aufstieg.
Er hegte keinen Groll gegen die Agrippäer jetzt wo der Krieg beendet war. Jeder Feind, gegen den man gekämpft hatte, verdiente Respekt daher verbeugte er sich aus Achtung vor den Anwesenden zum Abschied nicht nur vor Ajax und Nabukudurriusur sondern auch vor der Regentin der Agrippäer Shalyana und verließ die Jurte.
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 28.07.2010 16:27:23 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Schweigen herrschte im Raum, das Feuer und die sich in der Glut zuerst einrollenden, aufglühenden und dann zu Staub zerfallenden Papierstücke schienen seine Gedanken auszusaugen. Er wandte sich schliesslich ab und den zwei verbliebenden Gästen zu.
"Nun, der Vertrag ist eigentlich hinfällig. Wir haben nun zwei Möglichkeiten, wir können ebenso wie Bluewolf hinausgehen und unserer wege gehen, für uns steht der Entschluss des Abzuges fest, sei es nun mit oder ohne Friedensvertrag.
Oder wir beschränken uns auf die noch Anwesenden also Argippäer, Armenier und Seleukiden."
Nabukudurriusur nahm den Vertrag, liess sich vom Schreiber die Feder reichen und strich im Titel `Kappadokier´ durch sowie den Punkt IIa "die leidige Silberfrage hat schon genug Ärger hervorgerufen und ist ohne Beteiligung der Kappadokier ohnehin hinfällig" meinte er dazu und wiederholte die Korrektur bei den anderen beiden Ausfertigungen, die vierte existierte ja ohnehin nicht mehr, reichte die Papiere zurück und wartete ab.
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2010/07/28 16:28 von .
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Kapitulation der Argippäer 28.07.2010 16:33:40 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Shalyana schaute verwundert zu Nabukudurriusur und Ajax und sie versuchte ihre Gefühle zu verbergen. Sie wusste nicht ob sie lachen sollte, weil Bluewolf nun vor seinen Verbümdeten zeigte, wie er sich Ihr gegen über vor vielen Monden zeigte oder ob sie nur den Kopf über soviel Unwahrgeit schütteln sollte.
Als Bluewolf sich verabschiedete spach sie "Möge Uastirdschi zeigen, wer die Wahrheit spricht und wer nicht" Sie ging dann zu den Anderen beiden Stammesoberhäuptern, über gab Ihnen lautlos einen Zettel auf dem stand was Bluewolf schreib Ihr einst schreib. Dann sprach sie "dies ist die Ablehung auf unser Angebot, das Ihm machte, als ersten zeichen das wir nicht in kriegerischer Absicht kamen. Wir boten den Kappadokier an, beim Wiederaufbau von Rum siefinanziell zu unterstützen"
Sie machte eine Kurze Pause, dann übergab sie ein weiteres Schreiben,
während sie sprach "Bereits in diesem Schreiben als wir in der Provinz Trabzon rasteten unterstellte Bluewolf uns das wir einen Krieg erklärten, Auf mein nachfragen warum wir ohne kriegerische Absichten jemanden den Krieg erklären sollten bekam ich keine Antwort."
Sie machte eine Pause und fuhr fort, "Aber genug von der Vergangenheit, was wichtiger ist. ist aus der Vergangenheit zu lernen und damit die Zukunft für unsere Völker zu gestallten. Ich denke wir sind uns einig, dass es besser ist von einander und von unseren kulturen zu lernen, als uns weiter mit misstrauen gegenüber zu stehen"
in der Zwischenzeit lies Nabukudurriusur den vertrag abändern. Shalyana nahm den abgeänderten Vertrag und nickte, "ja ich werde ihn unterschreiben, doch hoffe ich das es weitere Gespräche zwischen unseren Völkern geben wird, um so etwas in zukunft zu vermeiden.
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
Letzte Änderung: 2010/07/28 17:25 von Gregorius Scipio.
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|