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THEMA: Re:Botschaft an die Aorsen
 
Alarich

Sitonen
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graphgraph
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Botschaft an die Aorsen      24.07.2010 08:21:46 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Alarich kam von den Spielen zurück in sein Dorf. Ein geschäftiges Treiben hatte dort eingesetzt. Die Feuer der Schmieden glühten, so daß das Dorf in einen roten Schein gehüllt war. Als er das Langhaus betrat waren die Krieger mit dem Schmieden der Kriegspläne beschäftigt. Kaum hatte er seine Frau und seine Gefährten begrüst, trat ein Bauer an ihn heran und flüsterte ihm eine Nachricht zu.
"Hoher Kindis, an unseren Grenzen steht die Garde der Aorsen."
Erstaunt schaute er den Mann an. "Weist Du was sie dort machen?" der Bauer verneinte die Frage mit einer Geste seines Kopfes. An einen seiner Krieger gewandt fuhr er fort: "Die Aorsen stehen an den Grenzen Livlands. Ich beauftrage Dich in das Lager des Heeres der Aorsen zu reiten und deren Absichten zu erkunden."
Der Krieger nahm seine Waffen und verlies das Langhaus. Er schwang sich auf sein Pferd und ritt aus dem Dorf hinaus. Nach seinem Ritt, durch die Felder, die Sümpfe und Wälder des Guttonenlandes, erblickte er das wohl mächtige Heerlager in Samogilien. War auch rings um babarische Kultur, so konnte er doch hier die Klänge der Schmiedehämmer und das Schnauben zahlreicher Pferde erkennen. Ein wohl gesichertes Lager, mit vielen Feuern. Wo mag wohl der Heerführer sein? Ungeachtet der Angst, die ihn beschlich, ritt er zu den Wachen am Weg zum Lager und sprach sie an:
"Seid gegrüßt, ich bin ein Bote des Kindis Alarich mit einer Nachricht und den Grüssen der Guttonen."


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Letzte Änderung: 2010/07/24 08:22 von Alarich.
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Philip von Lynx

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Re:Botschaft an die Aorsen      26.07.2010 21:46:49 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Philip von Lynx studierte gerade die neuesten Berichte seiner Späher, als ein Krieger eintrat.
"Herr, ein Bote der Guttonen hat das Lager betreten und bringt eine Botschaft"

Nun also doch.
"Ah, ein Bote der Guttonen. Gut gut, lasst ihn herein.", antworte Philip.

Wenige Augenblicke später betrat der Mann unter Begleitung des Wachpostens das Zelt und stand vor ihm.
"Ich freue mich endlich wieder etwas von den Guttonen zu hören. Als unser Volk sich vereinte hatten wir guten Kontakt zum ehemaligen König, der uns auch einige gut gemeinte Ratschläge zukommen ließ. Was ist eigentlich aus ihm geworden? Aber lassen wir das."

Er setzte sich auf seinen Stuhl und der Bote unterbreitete ihm die Botschaft der Guttonen.
"Ihr fragt nach unserem Hiersein? Nun, ich hatte bereits vor einiger Zeit Botschaften an den Guttonen-König gesandt, der damals schon ein anderer war als der ursprüngliche. Schon seit einigen Wochen versetzt ein Unheilbringer in Livland unsere Einwohner in Velikaja in eine Schockstarre. Den Berichten nach sollte er sein Lager in Samogilien haben.

Als Samogilien noch Guttonisch war und auch später bleiben unsere beiden Nachrichten unbeantwortet. Anscheinend hatten die Guttonen kein Interesse das Problem zu beseitigen.
"

Er nahm einen Schluck aus seinem Becher.
"Seid versichert, die Aorsen haben keinerlei Interesse an dieser Province. Wenn die Arbeit erledigt ist, werden wir wieder abziehen."

Er legte die Stirn in Krausen.
"Die Sache gestaltete sich leider ein bisschen schwierig. Wir waren bereits schon einmal hier, konnten aber zunächst keine Spur entdecken. Bevor wir konkrete Spuren hatten, mussten wir zunächst wieder in die Heimat, aber jetzt ist die Garde ja da, um das Problem zu beseitigen. Übrigens hörte ich auch damals noch nichts von Euch."

Es entstand eine kurze Pause, in der er den Boten wartend anschaute. Als keine Entgegnung kam, setzte er fort.
"Die neuesten Berichte haben jetzt auch endlich sein Lager aufgezeigt. Wir brechen morgen auf, um dem Ärgernis ein Ende zu bereiten. Ich lade Euch ein, ein Augenzeuge zu sein, wenn wir uns dem Gegner stellen. Wir haben nichts zu verbergen."

Er wandte sich nun an den Wachmann:
"Sorge dafür, dass der Mann ordentlich untergebracht und versorgt wird. Ihr seid mir persönlich für seine Sicherheit zuständig."
"Ja, Herr."

Zurück an den Boten gewandt sagte er:
"Überlegt es Euch, Ihr steht natürlich frei in Euerer Entscheidung, ob ihr zuschauen wollt oder nicht. So oder so brechen wir morgen auf und nicht viel später wird es zurück in unsere Heimat gehen."

Mit diesen Worten wandte er sich wieder den Plänen zu, der Bote ward entlassen.
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Alarich

Sitonen
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Re:Botschaft an die Aorsen      26.07.2010 22:51:59 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der Bote liess sich nicht so schnell abwimmeln. Mit einer Geste des Grusses ging er einen Schritt auf den Herren der Aorsen zu.
"Werter Regent der Aorsen. Zunächst danke ich im Namen meines Herren, dem Kindis Alarich für Eure freundlichen Worte. Ihr spracht unseren ehemaligen König an. Alarich ist jedoch der erste Kindis der Guttonen. Vor ihm übten viele Regenten die Herrschaft aus. Diese sind alle nicht mehr im Amt. Den guten Kontakt hattet ihr wohl zu unserem Regenten Germanicus. Dieser hat damals viel für unser Volk getan, jedoch ist er ausgezogen und lebt nun unter den Sitonen. Alarich ist mit Zustimmung der Götter zum ersten Kindis der Guttonen erhoben worden. Die Zeiten dereinst waren wohl prächtiger als die heutige, doch nicht unbedingt ernster. Kindis Alarich sandte mich nicht nur um über Eure Vorhaben hier Aufklärung zu erhalten, sondern auch um Euch über die Welt der Guttonen zu informieren und den Kontakt zu Euch als unsere Nachbarn zu suchen.
Eure Späher haben Euch bestimmt über das Guttonische Heer informiert, welches an unserer Grenze die Wache hällt. Nun, im Norden höhrt man aller Orts die Kriegstrommeln, die einen jeden rechtschaffenden und guten Krieger zum Heer rufen. Nicht die Aorsen sind das Ziel unserer mächtigen Rache. Im Namen meines Kindis nehme ich Euer Wort, Samogilien wieder freizugeben, wenn die unheilbringenden Verbrecher dingfest gemacht sind. Ich werde Kindis Alarich in seinem Feldlager über Eure Nachricht informieren und kann somit nicht Zeuge Eurer Heldentaten sein.
Regent Philip, bitte verzeiht mir mein barsches Handeln, doch diese Botschaft ist mir äusserst wichtig. Daher werde ich mich nun verabschieden."


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Philip von Lynx

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Re:Botschaft an die Aorsen      27.07.2010 21:31:56 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der Unheilbringer war erledigt, sämtliche Strolche ebenso. Vorsichtshalber lies der König jedoch die Gegend genauer untersuchen. In der Zwischenzeit erreichten ihn Berichte aus der Heimat, dass sich die Lage dort beruhigt hatte.

Am nächsten Morgen schließlich trat ein Leibgardist zu ihm.
"Herr, die letzten Kundschafter sind zurückgekehrt. Es ist keine Spur zu finden von Feinden, nur noch Einwohner sind hier."

Zufrieden nahm der König die Nachricht zur Kenntnis.
"Gut, dann ist unsere Aufgabe hier erledigt. Reicht den Befehl weiter, dass das Lager abzubrechen sei, wir reiten zur Mittagszeit los, wir waren lang genug hier. Und schickt Skua zu mir."

"Ihr habt nach mir verlangt, Mein König?", fragte Skua als er dem König gegenüber trat.

"Überbringe den Guttonen die Nachricht, dass wir unsere Aufgabe erfüllt haben und nun abziehen. Schliesse dann wieder zu uns auf."

Als Skua gegangen war, wandte sich Philip von Lynx seinem Pferd zu. "Hach endlich weg aus dieser Ödnis. Ich freue mich schon auf mein Bett. Und Du doch sicherlich auch auf Dein Stall, mein Guter, was?"
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Alarich

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Re:Botschaft an die Aorsen      31.07.2010 07:52:24 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der Bote der Aorsen erreichte den Ort an dem er das Lager der Guttonen erwartete, doch kein Krieger war weit und breit in Sicht. Ein paar Bauern in der Nähe waren mit ihrer Arbeit beschäftigt. So fragte er diese nach dem Kindis und seinen Kriegern. Diese wiesen ihm den Weg Richtung Süden. Ihren Erklärungen folgend erreichte er nun mit ein paar Tagen Verzögerung das Guttonenlager. Ein geschäftiges treiben herrschte hier. Schmiede hämmerten auf den Ambossen, Feuerschein erhellte die anbrechende Nacht. Einer der Krieger führte ihn schließlich zum Zelt des Kindis.
"Seid willkommen, welche Nachricht bringst Du mir denn"
Der Botschafter tat, wie ihm aufgetragen wurde und berichtete dem Kindis von dem Willen der Aorsen.
"Nun denn, eine gute Nachricht. Sag Deinem Herrn, daß wir auf Kriegsreise sind. Sag ihm, daß sich das Land der Aorsen nicht vor den Guttonen fürchten möge und daß wir im Auftrag der Götter die Rache in den Osten tragen werden. Berichte Deinem Fyrsten von dem Treiben, welches Du beobachtet hast. Und versichere ihn unserer Freundschaft."

Alarich wurde etwas nachdenklich.
"An den Grenzen Eures Reiches werden nun einige Schlachten ausgefochten werden. Frage Deinen Fyrsten, ob er an die gerechte Rache der Götter gegen Feiglinge glaubt und ob er uns den Weg der Rache verwehren will. Nun, nein, las das. Frag ihn einfach, ob wir uns in einem thing treffen und direkt mit einander beratschlagen."
Da die Nacht bereits angebrochen war, lud Alarich den Boten an seine Tafel zu Speise und Trank ein. Die Guttonen feierten wohl mächtig. Im Anschluss des herrlichen Mahles wurde dem Boten ein Nachtlager zugeteilt. Am nächsten Morgen, nachdem er mit Speisen und Met wohl versorgt war, machte sich Philips Bote wieder auf, die Nachricht des Guttonen zu seinem Herrn zu befördern.


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