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Nachricht an die Svear 09.08.2010 22:35:11 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Es war nun einige Monde her, dass die feindlichen Heere unsere Gebiete verlassen hatten und langsam wieder Ruhe und Alltag einzug hielt. Große Teile unseres Gebietes erblühte langsam wieder und da allerorts wieder Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde, konnte man getrost dem Winter entgegensehen. Alles schien wieder auf einen ruhigen Winter hinzudeuten, als ein Bote aus Oka uns erreichte
Herr, wir brauchen dringend Nahrung, Jurten und Decken in Oka. Einige Nomadenfamilien die normalerweise in Jelan umherziehen suchen bei uns Zuflucht.
Fragend sah ich den Boten an und forderte einen genaueren Bericht von ihm. Dieser berichtete, das ein fremdes Volk mit einem Wolfskopf im Wappen, die sich selber Svear nennen, in Jelan eingefallen sein und fürchterlich geplündert haben sollen. Auch berichtete er. das es gerüchte gebe, nachdem die Sarmaten auch im Westen ihres Gebietes von mehreren Völkern angegriffen werden sollen und nun unsere Bauern sehr beunruhigt seien. Ich dankte ihm und lies mir die Gerchte aus den Westen der Sarmaten bestätigen. Ich schaute auf die Karte und sah das ich zuerst Kontakt zu den Volk mit dem Wolfskopf im Wappen schreiben musste. Glücklicherweise war ein Schreibkundiger Nomade hierhergekommen der auch noch ihre Sprache verstand und so ließ ich ihn folgendes Schreiben:
QUOTE: An den Heerführer Svear
meine Name ist Galerius und Vertreter für Äußere Angelegenheiten der Argippäer. Unsere Bevölkerung ist sehr beunruhigt durch das erscheinen eines fremdem Volkes in Heerformation an unseren Grenzen. Ist es doch bei uns üblich, sich im Vorfeld vorzustellen. Die letzten taten dies nicht und brachten viel Leid in unsere Bevölkerung.
mit erlauchten Grüßen
Galerius
Dies schreiben sollte der Bote dem Ranghöchsten Vertreter überbringen und auf Antwort von ihnen warten
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Re:Nachricht an die Svear 09.08.2010 23:32:20 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Unser Heerbann hatte sich nach einem längeren Marsch wieder daran begeben ein provisorisches Lager aufzubauen, als ein einzelner Reiter sich uns vorsichtig näherte. Ich gab schnell einige Anweisungen die Umgebung nach weiteren Reitern oder gar Heeren absuchen zu lassen und ritt diesem Reiter langsam entgegen.
Er trug nur einen Bogen und einige Pfeile bei sich. Keine Rüstung, keinen Schild nicht mal eine Waffe größer als ein Dolch sah ich bei ihm.
Wohl kein Krieger, dachte ich bei mir selbst.
Vad vill han?
Zu meiner Überraschung antwortete dieser Mann in meiner eigenen Sprache, wenn auch stark gebrochen, sodass ich ihm angestrengt lauschen musste.
Mein Herr Galerius bringt mich. Er ist Andere für Äußere Sachen der Agrippäer.
Zugleich holte er ein Stück bemaltes dünnes Leder aus seiner Kleidung hervor und hielt es in meine Richtung.
Neugierig lenkte ich mein Pferd näher an ihn heran und nahm dieses Leder entgegen.
Leicht verwirrt blickte ich auf diese merkwürdigen Zeichen. Es waren keine Runen, aber ob es vielleicht ein anderer böser Zauber sein könnte verschloss sich mir. Schnell gab ich ihm das Stück Leder wieder und schaute ihn fragend an.
Ist das ein Zauber? Ist dein Herr eine Voelva oder ein Druide?
Nein, hier ist Kunde an Fremde. Ich es sagen.
...
An Herjann der Svear
Name ist Galerius und Andere für Äußere Sachen der Argippäer. Unser Volk ist sehr nicht ruhig durch Ankunft fremder Volkes in Heerbann an Landen. Ist es Brauch, sich ankündigen erstes. Andere dies nicht taten und brachten sehr Leid in unsere Volk.
In Ehre
Galerius
Ich verstehe...überbringe ihn folgende Botschaft...
Wir sind Svear und kommen weit her um Rache für den Frevel zu üben, welcher während der Kampfspiele der Teutonen begangen wurde. Wir sind hier um die Götter Milde zu stimmen und den alten Bräuchen Geltung zu verschaffen. Sagt ihm aber auch, dass wir ehrenvolle Krieger auf dem Feld der Ehre respektieren werden.
Und nun kommt, ich seid sicher durstig oder hungrig.
Ich deutete auf unser Lager und führte ihn schließlich zu einem der bereits brennenden Feuer.
Sic transit gloria mundi! Silent enim leges inter arma. Heldentum ist das zeitweilige Aussetzen des Überlebensinstinktes. kimi ga yo wa chi-yo ni yachi-yo ni sazare ishi no iwao to narite koke no musu made!
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Re:Nachricht an die Svear 10.08.2010 12:42:14 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Als der fremde Bote, welcher sich mit dem Namen Garnot vorgestellt hatte, aus unserem Lager ritt, schaute ich ihm noch eine Weile hinterher. Mit einem lächeln auf meinen Lippen wandte ich mich an meinem besten Späher Grimmnir Ullerson.
Bitte folge ihn mit einem gebührenden Abstand und sei vorsichtig. Er soll dich nicht bemerken und uns zu ihren Siedlungen führen. Wenn du eine größere gefunden hast, dann mach kehrt und erstatte Bericht.
...
Ich bitte dich nochmals, sei vorsichtig. Wir wissen immer noch nicht wo und ob sich hier eine größere Zahl Krieger aufhält.
Unsere Nahrungsreserven wurden kleiner und die Krieger langsam unruhig, vielleicht würde dieser Bote unwissend für etwas Abwechslung sorgen. Agrippäer oder Samaten...waren es doch beide sicherlich Bezeichnungen für das gleiche Volk, oder sogar eine bewusst genutzt Kriegslist. Ihr Äußeres aber konnte sie nicht so leicht verstellen. Das war jemand aus diesem reitendem Steppenvolk, ohne feste Heimat, immer auf der Reise und mit ihren Pferden beinahe fest verwachsen...wenn denn die Beschreibungen stimmten.
Sic transit gloria mundi! Silent enim leges inter arma. Heldentum ist das zeitweilige Aussetzen des Überlebensinstinktes. kimi ga yo wa chi-yo ni yachi-yo ni sazare ishi no iwao to narite koke no musu made!
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Re:Nachricht an die Svear 10.08.2010 22:57:37 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Als der Bote wieder zurück kam, hatte ich von einigen Bauern schon gehört, das die Svear durch Oka marschierten und hauptsächlich Nahrung den Bauern nahmen. Er überbrachte die Botschaft von einem, wie er annahm höherem Vertreter, da dieser sich nicht vorgestellt hatte. Auch berichtete er, das er sich unauffällig umsah in ihrem Lager als man ihm zu essen und trinken anbot, was seiner Meinung nach aber sehr karg war.
Das würde zu dem passen, was die Bauern dort berichten. Ich verstehe nur nicht, warum sich nicht einfach fragen, dann hätte man sicher Handel treiben können, oder sind sie so kriegerisch, dass sie dafür keine Zeit haben?
Herr, es scheint mir, dass sie lieber sich nehmen was sie sie brauchen, aber vielleicht wissen sie ja nicht was Handel ist .....
ich winkte ab, sah kurz zu Shalyana und las in ihren Augen die gleichen Sorgen, die auch mich beschäftigten.
Dann befahl ich der Wache unsere Pferde zu satteln und sprach zu dem Boten
Die Herrscherin und ich werden nach Oka reiten. Du suchst nochmal den auf mit dem du gesprochen hast und kündigst uns an. Teile ihm mit dass wir bisher nie etwas mit diesen Teutonen zu tun hatten. Und daher nicht verstehen warum er versucht einfach unsere freien Bauern plündert die gerade mal genug für sich selber erwirtschaften.... und das diese sich das gewiss nciht ohne weiteres gefallen lassen werden.
der Bote nickte und begab sich auf den Weg. wir gaben noch einige anweisungen bevor wir uns dann selbst auch auf den Weg machten um den Bauern beizustehen und hofften mit einem dieser Svear reden zu können
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