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eine Nachricht an die Briten, Gälen und Pikten 10.02.2012 23:57:55 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Alt war Orwen geworden. So alt, dass manche sie schon nur als alte Seherin und Deuterin der Runen kannten. Alt war sie schon gewesen, als Tyrsan die Führung der Belger, mit der Zustimmung des Things, an seinen Sohn übergab, und noch immer gab sie seiner Sippe den Rat der Runen.
Die Zeichen erkennend hatte sie, bedingt durch die Abwesenheit des Reix und der Harjaz, selbst Anweisungen gegeben.
Man sandte drei junge Burschen aus, um der Ankunft dreier verschiedener Banner abzuwarten, sodass ihnen die Worte der Völva übermittelt werden konnten.
Keiner glaubte an einen solchen Frevel, doch Orwen sollte recht behalten.
Wie Diebe in der Nachte erschienen drei verschiedene Banner und jeder Bursche ging ohne Furcht zu ihnen.
Und so sprachen sie in der ihnen fremden Zunge:
Wenn ihr auch nur einen Krieger unter euch habt, dann wird er unsere Lande verlassen, denn hier wird er keinen ehrenvollen Kampfe finden, sind doch unsere Krieger vom Reix zum Heerbann berufen worden und seit einigen Monden gen Sonnaufgang geritten.
Doch sehe ich nur raffgieriges Pack, welches einem Räuber gleich sich an wehrlose vergreifen will.
Flieht, denn euer Land wird sonst brennen und euer Leben nur noch aus Schmerz und Leid bestehen.
Orwen wusste, dass ihre Worte nur flüstern in einem gewaltigen Sturm sein würden, doch sie hoffte, dass sie gehört werden möge.
Konnte doch nur so diesen Völkern viel Leid und Tod erspart werden.
Sic transit gloria mundi! Silent enim leges inter arma. Heldentum ist das zeitweilige Aussetzen des Überlebensinstinktes. kimi ga yo wa chi-yo ni yachi-yo ni sazare ishi no iwao to narite koke no musu made!
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KRIEGER-RAT
Beiträge: 716
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Re:eine Nachricht an die Briten, Gälen und Pikten 12.02.2012 18:35:32 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Sofia schaute den Kerl vor sich an. Sie schaute sich um. Rechts und links, meilenweit waren keine Menschen gesichtet wurden. Es gab auf dem Landstrich, an dem sie und die Pikten sich hier für ihren Urlaub nieder gelassen hatten, keine Siedlungen, das hatte sie sich versichern lassen.
Sie hörte ihm aufmerksam zu, aber verstand nur Bruchstücke seines Kauderwelsch und war erstaunt und erschrocken darüber was er sagte. Denn aus dem was sie verstand, hörte sie heraus, dass er sein eigenes Volk ein raffgieriges Pack, welches einem Räuber gleich, nannte. Waren die Belger doch in das Land der Pikten gekommen um dort zu Morden und zu Rauben, als sich die Pikten viele Sonnenaufgänge entfernt aufhielten. Bis heute hatte das Volk der Pikten keine Entschuldigung oder Wiedergutmachung erhalten und jetzt kam dieser Mann, dieser einfacher Krieger und schien sich entschuldigen zu wollen. Sofia hatte gar nicht gewusst, dass das Land der Belger so nah war,aber jetzt da sie es wusste überlegte sie ernsthaft ob es nicht einen kleinen Besuch wert sein würde. Vielleicht würde sie dort ihre Andenken an ihre ägyptische Heimat zurück bekommen, welche die Belger ihr geraubt hatten. Sie hielt dem armen Jungen einen guten Whisky hin, sollte er sich doch gewiss sein, dass sie ihm nicht die Schuld gab.
Gum biodh ràth le do thurus - Möge deine Suche erfolgreich sein Es ist ein guter Standpunkt, die Welt als Traum zu betrachten. Hat man so etwas wie einen Albtraum, wacht man auf und sagt sich, es war nur ein Traum. Es heißt, dass sich unsere Welt davon kein bisschen unterscheidet!
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Letzte Änderung: 2012/02/12 18:36 von Sofia.
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