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Re:Amazone sein ist schön....... 26.04.2010 06:54:40 --- 2 Jahre her
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Athena war mit Goldpfeil unterwegs gewesen, die sie in all den Monaten in Ägyptischer Gefangenschaft fast so schmerzlich vermisst hatte wie ihre Kinder.
Voller Liebe hatte sie ihre Kinder, gleich nach ihrer Ankunft, in ihre Arme genommen. Mit stolz hatte sie alle drei betrachtet. Iphigenie ihre älteste entwickelte sich prächtig, sie würde einmal eine richtige Amazone werden.
Enias’s Anblick lies sie kaum noch an seinen Vater denken und sie liebte ihn genauso wie den kleinen Timo, der seinem Vater Dardanos verblüffend ähnelte.
Bevor sie zu einem kurzen Besuch zu ihrem Grundbesitz aufgebrochen war, stand sie plötzlich und völlig unerwartet vor Protheres. Nach einem kurzen gemurmelten Gruß, hatte sie sich eilig abgewandt, um ihre röte zu
verbergen.
Nach einem ausgiebigen Strandritt war sie noch zum Hafen geritten und sah zu wie ein eingelaufenes Handelsschiff fest machte. Dann weiteten sich ihre Augen und sie wischte sich mit ihrer rechten Hand drüber. Ja er war es wirklich, der da gerade über einer Planke das Schiff verließ. Dardanos kam sie besuchen. Eilig band sie Goldpfeil fest, stürmte auf ihn zu und flog fast in seine Arme. Nach dem sein Pferd auch wieder festen Boden unter den Füßen hatte, machten sie sich eilig auf den Weg zur Burg.
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Re:Amazone sein ist schön....... 10.07.2010 18:36:59 --- 1 Jahr, 10 Monate her
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Niedergeschlagen schlich Athena seit Wochen herum. Ihr Lebensmut sank immer mehr. Dabei war es einzig ihre Schuld gewesen an dem was geschehen war. Dardanos hatte das Volk verlassen und einige machten ihr deshalb heftige Vorwürfe. Dabei musste jeder, der sie ein wenig kannte, wissen, dass sie zu den Grundprinzipien des Volkes stand. Ein Mann ein Kind und dann Trennung. So lautete auch das Versprechen welches sie Dardanos einst gab. Sie war ihm noch länger treu geblieben, da er sich sehnlichst eine Tochter wünschte. Das war im nach hinein betrachtet ein Fehler gewesen, denn jetzt wo die Gewohnheit in ihr gemeinsames Leben eingetreten war, hatte ihre erwachte Unruhe und der Blick nach anderen Männern, ihn zutiefst getroffen. Sie wusste aber, die Zeit war gekommen, dem Volke neues Blut zuzuführen. Dies war einst Amazonengesetz gewesen.
Bei vielen Abstimmungen musste sie sich dem Mehrheitsbeschluss und der Vernunft wie einige sagten, beugen. Gerade die, die durch diese Entscheidungen zu Ehre kamen, spielten sich nun als ihr Richter auf. Dabei hatte sie schon immer gewusst, dass es einen im Volke gab der versuchte das Volk in eine andere Richtung zu steuern, so wie er einst auch dachte sie steuern zu können.
Viele ihrer Träume hatte sie zerplatzen sehen, dachte sie, als sie wie jeden Tag in den letzten Wochen, am Strand saß. Nach all den Jahren hatte sie ihre alten Gewohnheiten, wieder aufgenommen. Bei Sorgen und Kummer gab es für sie nur eins, frühes Training und dann einen wilden Galopp zum Strand, wo sie dann Stundenlang saß und auf Meer hinausstarrte.
„ Nein ich lasse mich nicht verbiegen, ich bleibe mir selber treu“.
So schrie sie eines Tages gegen die Brandung, die an diesem Tage besonders heftig gegen die Felsen der Küste donnerte. Danach ging es ihr wesentlich besser und sie kehrte zufrieden zurück. Die Amazone in ihr war wieder da. Die Jagd konnte beginnen.
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Re:Amazone sein ist schön....... 28.07.2010 12:39:58 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Endlos und öde war die Steppenlandschaft welche die Heere der Phrygier seit Monaten durchwanderten. Sie waren hinzu geeilt, weil das kleine Nachbarvolk, während der Abwesenheit der Krieger, angegriffen und ausgeraubt wurde. Das räuberische Steppenvolk wurde verfolgt und besiegt. Was Athena nicht verstand waren diese endlosen Besprechungen mit den Herrschern der beteiligten Völker. Es ging um irgendwelche Verträge. Was sollte dies alles? Seit altersher war es üblich, bei Siegen wurden die Ländereien besetzt und die Herrscher wenn nicht getötet, dann festgesetzt oder vertrieben.
Hier wurde ihnen Ehre erwiesen und sie diktierten den Siegern, wie diese sich in Zukunft zu verhalten hatten.
Wütend stapfte sie durch ihr Lager, sie wollte nach Hause. Hier war es einfach nur langweilig. Es wurde Zeit, dass sie wieder Abwechslung bekam und so streifte sie durchs Lager auf der Suche nach Beute. Dabei fiel ihr ein, da gab es doch jenen starken Krieger in ihrem Volk. Ob er wohl in seinem Zelt war? Vorsichtig näherte sie sich und blieb lauschend vor dem Eingang stehen.
Nur wenige Atemzüge vergingen, als sie sich völlig verblüfft, im Zeltinneren und in den Armen dieses Kriegers wieder fand.
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Letzte Änderung: 2010/07/28 12:40 von Athena.
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