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Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 29.10.2009 11:26:13 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Einige Monate waren Inguz und seine Friesenhorde bereits unterwegs, um möglichst viele Gebiete unter die Kontrolle der Friesen zu bringen. Zwei Regionen konnten bereits unterworfen werden. Der Widerstand war kümmerlich und die wenigen Sippen, die sich ihnen entgegenstellten, konnten schnell bezwungen werden. Nun standen sie auf einem kleinen Hügel und blickten auf ihr nächstes Ziel, einem kleinen Ort im Tal.
„Perfekt. Dieses Land ist fruchtbar und seine Eroberung wird kaum schwieriger, als einem Huhn den Hals umzudrehen.“
Inguz schaute rüber zu einem großgewachsenen, blonden Mann. Der Name des Mannes war Gerit und beide kannten sich schon so lange sie denken konnten. Gerit lachte und blickte hinunter ins Tal.
„Ja, die paar Hütten beherbergen bestimmt nur wenige starke Männer.“
„JORGE!!!“, rief Inguz ohne seinen Blick auch nur eine Sekunde von dem Tal abzuwenden. Ein kleingewachsener Kerl schlängelte sich durch die Friesen, bis er vor Inguz stand.
„Ja?“
„Geh ins Tal, schau dich um und dann komm zurück und berichte mir was du gesehen hast.“
Der kleine Kerl lief sofort los.
„Wer war denn das?“, fragte Gerit und schaute Inguz erstaunt an.
„Mein Vetter Jorge. Inga, die Schwester meines Vaters, kam vor ein paar Tagen zu mir und bat mich ihn mitzunehmen. Er ist dümmer als ne Ziege, aber kann sich anschleichen wie ein Wiesel.“
Nach einigen Stunden kam Jorge zurück und berichtete Inguz was er alles im Tal gesehen hatte.
„Mit wie viel Widerstand müssen wir rechnen Jorge? Wie viele waffenfähige Männer konntest du sehen?“
„Ich weiß nicht Inguz. Ich kann doch nicht zählen….viele sind es nicht.“
Womit hab ich das verdient?, dachte Inguz und verdrehte die Augen.
„Gut Jorge, geh zu Sebak und sage ihm, dass er die Gefangen nehmen und dort vorne an der Baumreihe erhängen soll, so dass die Sippe im Tal sie gut sieht. Sie sollen schon mal sehen, was sie erwartet, wenn sie sich gegen die Friesen stellen.“
Gerit lachte laut, nachdem Jorge verschwunden war. „Dümmer als ne Ziege…ja Inguz du hast nicht übertrieben.“
Eala Frya Fresena! Lever dood as Slaav!
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Letzte Änderung: 2009/10/29 11:26 von Inghild.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 29.10.2009 12:03:43 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Die Friesenhorde bestand aus jungen, ungestümen Kriegern. Keiner älter als 15 Jahre. Und doch hatten sie sich schon einen Namen gemacht.
Das flache Land, welches zum Großteil aus Mooren und Wäldern bestand war ein rauhes Land. Genau wie die Menschen die hier lebten. Mit 14 wurde man in einer Zermonie zum Mann.
Rongal konnte sich noch genau an die Tage der Prüfung erinnern. Er hatte schon häufig hungern müssen, aber damals in diesem dunklen Wald war es mehr als das. Der Hunger, die Kälte und die unendliche Erschöpfung hatten ihn fast zum Aufgeben gezwungen. 4 Tage vorher brachten Krieger seines Stammes ihn tief in den Wald und sein Vater erklärte ihm, dass er den Weg allein nach Haus finden musste. Nichts wurde ihm gelassen. Keine Waffe, keine Nahrung. Nur die Kleidung die er auf der Haut trug. Nach 6 Tagen schaffte er es zurück zu seinem Dorf, nur um mit anzusehen wie die Chauken, ein Stamm der östlich von ihnen siedelte sein Dorf überfielen und viele Männer töteten und Frauen und Kinder verschleppten.
Entkräftet zog Rongal weiter zur Burg der Friesen, welche in einem großen Moor lag. Dort lernte er Inguz kennen. Den Sohn des Ersten der Friesen. Inguz scharte ein Menge junger Männer um sich und trainierte sie. Rongal vom Hass auf die Chauken angetrieben schloss sich begeisetert der Friesenhorde an.
Zwei Jahre später, nach dem der Erste gestorben war, wurde Inguz als Nachfolger gewählt und die Friesenhorde zog los um Angst und Schrecken unter den Nachbarstämmen zu verbreiten. Die Chauken waren die Ersten die besiegt wurden. Rongal kämpfte wie ein Wahnsinniger, doch ein Krieger aus der Friesenhorde stellt ihn in den Schatten. Okke Slachfest war sein Name.
Es folgte der Stamm der Angrivarier und jetzt standen sie im Land der Usipeten.
Rongal schaute zu Inguz. An seinem taktischen Geschick bestand kein Zweifel, aber dieses Dorf sah zu friedlich aus. Die Usipeten hatten bestimmt vom Schicksal ihrer Nachbarn erfahren und waren vorbereitet.
Die Gefangenen welche vor der Schlacht getötet wurden, würden sie nur härter Kämpfen lassen. Aber ohne Opfer in die Schlacht zu ziehen, würde die Götter erzürnen.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 30.10.2009 19:03:10 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Ungewöhnlich ruhig war es unten im Tal geworden und Inguz stand immer noch auf dem Hügel und beobachtete den kleinen Ort. Ein ungutes Gefühl überkam ihn und er rief Jorge noch mal zu sich, um sich von ihm die Lage in dem Ort ein weiteres Mal schildern zu lassen.
„Und du bist dir ganz sicher, dass dort nichts besonderes zu beobachten war?“
„Ja, ganz sicher.“
Die Nacht brach herein, aber Inguz konnte einfach nicht einschlafen. Irgendetwas machte ihn nervös, doch er konnte sich selbst nicht erklären warum das so war.
Am nächsten Morgen griffen er und seine Friesenhorde den Ort an. Die Schlacht verlief zunächst genau wie geplant, doch als Inguz schon dachte, dass der Sieg nahe war, sprangen plötzlich weitere Männer aus den Hütten und umzingelten die überraschten Friesen. Inguz kämpfte so lange, bis er seinen Speer kaum noch halten konnte und merkte erst spät, dass seine Männer bereits damit begonnen hatten sich zurückzuziehen. Es hatte einfach keinen Sinn mehr weiterzukämpfen, denn die Gegner waren nun weit in der Überzahl. Im Lager angekommen schnaubte Inguz vor.
„Wo kamen in dem kleinen Ort nur die ganzen Männer her? Sie müssen gewarnt worden sein! Mir war so, als wäre einer der Männer bereits in der letzten Schlacht dabei gewesen und dann geflohen. Sie glauben doch wohl nicht, dass sie unseren Angriffen noch lange standhalten können. Einen kurzfristigen Erfolg mögen sie sich erkämpft haben, doch dafür werden sie büßen.“
Gerit trat an Inguz heran und legte ihm die Hand auf die Schulter.
„Mein Freund, die Götter waren heute nicht auf unserer Seite. Es war nicht dein Fehler…niemand konnte ahnen, dass sie vom Stamm der Angrivarier gewarnt wurden.“
„Dennoch ist es eine Demütigung, die ich nicht auf sich beruhen lassen werde. Sobald der Ort in unserer Hand ist, und das ist nur eine Frage der Zeit, töten wir jeden, der es wagte sich uns entgegen zu stellen. Niemand soll die Möglichkeit bekommen jemanden von ihrem Sieg heute zu berichten.“
„Jeden Inguz? Aber…“
„Jeden, Gerit!“
Inguz wandte sich ab und ging in Richtung Lagerfeuer, um sich etwas auszuruhen….
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 02.11.2009 13:07:15 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Poppo war einige Zeit gewandert. Sein Ziel war Ostfriesland, wo er sich einem Kampfverband anschließen wollte. Die friesische Freiheit, selbstbewußt gegen die andersartige Welt der gepanzerten Ritter abgegrenzt, war eine großbäuerliche, genossenschaftlich geprägte Freiheit, die sich an der Nordseeküste entlang und ins tiefe Land ausdehnte. Poppo genoß diese Freiheit, die er schon seit seiner Geburt erlebte und von seinem Vater vermittelt bekam.
Auf seiner Reise war er schon zwei mal von Strauchdieben überfallen worden und hatte Ihnen saures gelehrt.
Eine friesische Volksweise pfeifend schritt er voran durch das rauhe Land der Friesen.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 02.11.2009 15:41:22 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Die Männer der Friesenhorde standen sich in zwei Reihen gegenüber. Alle hatten Seile oder mehr oder weniger dünne Stöcke in der Hand.
Auf einen Hornstoß hin wurde der Gefangene aus dem Zelt gebracht. Zitternd stand er in der kalten Morgensonne. Er wusste, auch wenn er ein Familienmitglied des Ersten war, er hatte keine Gnade von den Kriegern zu erwarten. Sein Name war Jorge und er war derjenige der vor der Schlacht das Dorf der Usipeten ausgekundschaftet hatte.
Schlussendlich wurden die Usipeten besiegt und das Dorf niedergebrannt, die Männer entmannt und aufgehängt, die Frauen wurden getötet wenn sie Glück hatten oder wurden zum Spielzeug der Friesenkrieger. Nur die Kinder überlebten. Sie gaben gute Sklaven ab und waren in den Dörfern der Friesen willkommen. Jorge aber bekam davon nichts mit.
Das Spalier für die Bestrafung war einhundert Schritte lang, einhundert große Schritte. Damit Jorge nicht schneller gehen konnte ging vor ihm ein Mann mit einem Speer, der auf Jorges Bauch gerichtet war. Hinter ihm war der andere Wächter auch mit einem Speer bewaffnet.
Langsam führten die Männer Jorge in das Spalier. Zuerst passierte gar nichts, dann mit einem plötzlichen Schrei erwachte die Menge und die Schläge hagelten auf Jorge ein. Jeder Mann hatte nur einen Schlag aber schon nach wenigen Schritten taumelte Jorge blutüberströmt gegen die Männer aus dem Spalier, welche ihn angewiedert wegstiessen. Am Ende war Jorge nicht mehr als ein winselndes, blutüberströmtes Häufchen Elend. Ein Druide beugte sich über ihn und Inguz gab das Zeichen ihn in das Zelt zu schaffen. Jorge hatte eine Bestrafung verdient und die Friesen kannten für Vergehen im Krieg nur diese Strafe.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 02.11.2009 16:36:16 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde Jorge in das nächste Zelt getragen. Die Strafe war hart aber gerecht. Durch seinen Fehler hat er seine Stammesbrüder und somit alle Friesen in Gefahr gebracht. So etwas durfte einfach nicht passieren und Inguz wusste, dass Jorge diese Lektion nun gelernt hatte.
Für die Bewohner des Ortes kam jedoch jede Lektion zu spät. Sie hatten sich gegen Inguz und seine Horde aufgelehnt und deshalb war der Tod ihre gerechte Strafe. Nachdem Inguz aus dem Zelt kam, in dem Jorge behandelt wurde, wandte er sich an seine Stammesbrüder.
"Hört mich an Friesen. Wiedereinmal haben wir bewiesen was es heißt sich gegen uns aufzulehnen. Durch Rückschläge lassen wir uns nicht unterkriegen und schlagen beim nächsten Mal nur noch härter zurück. Jetzt nehmt euch was ihr braucht, denn es ist genug für alle da. Doch beeilt euch... mein Speer schreit schon wieder nach Blut!"
Nachdem sie den Ort geplündert und niedergebrannt hatten, zogen sie weiter in Richtung Westen, um noch mehr Land für die Friesen zu erobern.
Eala Frya Fresena! Lever dood as Slaav!
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 03.11.2009 01:07:30 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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"Mein Speer schreit schon wieder nach Blut?"
Sebak verzog seine Stirn, grinste aber dann unvermittelt in Inguz Gesicht.
Das ist ja selbst für diese raue Gegen zu komisch. Es ist übrigens alles erledigt, wie befohlen. Die Usipeten hängen dort hinten am Waldrand, der Größe nach sortiert. Rechts die großen starken...
Sebak biss in einen Apfel,
...links kleine Burschen, die nicht hören wollten. Sieht gut aus. Was machen wir eigentlich nun? Ich habe von ein paar Holzköpfen im Norden gehört, die sich in unsere Gegend ausbreiten. Andererseits ruft der alte Fokko mit dem Holzbein zu einem friesischen Wettstreit. Der stärkste bekommt seinen vierfachen Einsatz wieder. Es soll schon in wenigen Wochen losgehen und unsere Frauen erwarten uns schon ganz sehnsüchtig, wenn du verstehst, was ich meine. Ich glaube ich gehe zurück in die Heimat. Die Furcht wird die Stämme der Gegend schon im Zaum halten.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 03.11.2009 09:13:52 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Poppo überquerte die Grenze einer Grafschaft. Im Schatten des Waldes ließ er sich nieder und beobachtete das Barbaren Dorf vor ihm. Wenig Männer waren zugegen, die meisten wohl auf der Jagd oder auf dem Felde. Ein lohnendes Ziel. Poppo grinste in seinen Bartflaum. Ja die Götter wollten das Blut dieser Männer haben und sein eigenes kam in Wallung.
Er würde dem Kriegshaufen der Friesen entgegenziehen und deren Anführer von diesem Lohnenden Ziel berichten. Dieses Gebiet, Utrecht genannt, würde schon bald friesisch sein.
Leise schlich er von dannen in Richtung des Kriegshaufens.
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Letzte Änderung: 2009/11/03 09:14 von .
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 03.11.2009 12:38:13 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Das kochende Wasser stand bereit. Langsam lies Rongal fünf Stücken ins Wasser gleiten. Er lehnte sich zurück und kümmerte sich um seine Ausrüstung. Das Kochen würde lange dauern. Nach geraumer Zeit fischte er ein Stück aus dem Kessel und begutachtete es. Das Fleisch löste sich langsam auf. Ungeduld war ein schlechter Ratgeber beim Entfleischen von Knochen. Gerade bei Fingerknochen kam es auf die richtige Temperatur und Dauer an. Nur ein bisschen zu lange und die Knochnähte würden sich auflösen. Nach ca. einer Stunde holte Rongal die Fingerknochen heraus und schreckte sie mit kaltem Wasser ab. Behutsam strich er über die letzten Fleischreste und entfernte sie. Das Bleichen der Knochen würden die Frauen im Dorf übernehmen müssen. Dazu brauchte man Pisse! Viel Pisse! Alte Pisse, die jetzt leider nicht zur Verfügung stand.
Rongal ärgerte sich, das er nicht einen Sklaven damit beauftragt hatte Eimer unter die Gehenkten zu stellen. Die Blase entleerte sich immer als erstes. Egal!
Jedem seiner erschlagenen Feinde hatte er den Zeigefinger der rechten Hand, sowie ein Ohr abgeschnitten. Er würde sich ein Kunstwerk erschaffen. Andere Krieger der Friesenhorde schworen darauf das Herz und die Leber Ihrer Feinde zu verspeisen um ihre Kraft zu übernehmen. Das hielt Rongal für Schwachsinn. Was sollte er mit der Kraft eines Mannes der verloren hatte. Dieser war anscheinend nciht stark genug gewesen. Lieber zeigte er dem Feind wieviele Krieger er besiegt hatte, das säte Furcht in ihre Herzen und lies sie im richtigen Augenblick zögern.
Nach dem die Fingerknochen abgekühlt waren machte er sich mit akribischer Arbeit daran Löcher in diese zu bohren. Ein schmales Lederband sollte hindurchpassen. Immer ein Finger und ein Ohr bis eine wunderschöne Kette entstand.
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Re:Wie das Land, so die Leute. Friesisch herb! 04.11.2009 15:10:48 --- 2 Jahre, 3 Monate her
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Poppo erreichte den Kriegshaufen wie erwartet.
Er trat in das Lager der Friesenhorde und sprach den erstbesten Krieger an.
"Hey du da Bruder, wo ist der Anführer Eures Kriegshaufens? Ich habe etwas für Ihn!"
Erwartungsvoll blickte Poppo den Mann an.
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