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Rom, die Römer und was halt so geschieht... (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Rom, die Römer und was halt so geschieht...
 
Tarja Sextus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      07.07.2010 22:48:17 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Ohne von ihrem dritten Becher aufzusehen:
"Ich bin jetzt nicht in Stimmung. Es ist doch alles wunderbar. Jetzt hab ich wenigstens nicht den ganzen Stress am Hals." und kicherte vor sich hin.

Mit geröteten Augen und verschleiertem Blick schaute Tarja auf.
"Warum erzähle ich euch das. Wer seid ihr überhaupt. Sie ... Sie ... Sie ... Legat. Verzeihung. Ich bin nicht betrunken. Das ist mein erster Becher."

Der Wirt, der Brutus kannte, aber gab ein Handzeichen, dass es wohl schon 3 waren. Tarja vertrug nix und da machte der übermäßig verdünnte Wein trotzdem keine Ausnahme. Ihr breiter, weicher Akzent zog sich aber noch ein wenig in die Länge und wurde noch ein wenig weicher.

"Ja gut, vielleicht angetrunken, aber das ist nicht meine Art ... nur ... ich fühle mich von allen vorgeführt. Nein als Verliererin fühle ich micht nicht."

Die Zeit schien für 2 Sekunden still zu stehen.

"Halten Sie mich!"
Tarja schmiegte sich an den Unbekannten, der wohl ein großes Herz hatte und die Umarmung erwiederte. Genau das hatte sie jetzt gebraucht.
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Caius Flavius

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      07.07.2010 22:59:57 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Kaum aus den Senatshallen entschwunden, fand ein Legionär den neuen Prätor. Rom schien, aufgrund der vielen Sklaven und Bediensteten in den Räumlichkeiten des Senats, schon über den Ausgang der Wahl Bescheid zu wissen, den Blicken der Menschen auf den Straßen zufolge. Caius erwartete daher, dass der Legionär ihm Nachrichten über eine neue Schutztruppe für seine Person oder ähnliches brachte, stattdessen nur ein Brief über irgendwelche Kriminellen in der Kloake Roms.

Seufzend kehrte Caius wieder um, wusste den Legionär hinter sich und schrieb auf einem kleinen Pult eine schnelle Antwort an Brutus Gracchus:

QUOTE:
Ave Legatus Gracchus,

seid Euch meiner Glückwünsche bewusst, die ich hiermit versende. Einen der lästigen Schmugglerringe zu zerstören ist zwar keine schöne Arbeit, bei der augenscheinlichen Unlust der bisherigen Stadtverwaltung jedoch eine Seltenheit gewesen.
Zu den Gefangenen möchte ich mich ungern selbst bewegen, wie ihr Euch sicherlich denken könnt. Meine Nase und nicht zuletzt der Stoff meiner Toga sind mir zu kostbar, um mit derartigem Abschaum konfrontiert zu werden. Ich bitte Euch daher, mit dem Konsul Tiberius Magnus das weitere Vorgehen und die sicherlich nötigen Folterungen zu besprechen. Sollten sie sich widerspenstig zeigen, so tötet ein paar von ihnen. Das Volk würde sich sicherlich freuen, wenn es mal wieder Hinrichtungen zu Gesicht bekäme.

Abschließend würde ich von Euch und Konsul Tiberius einen Bericht vor dem Senat erwarten, sowie Vorschläge für das weitere Vorgehen bezüglich der Sache Ronius.

Es grüßt euch Caius Flavius, neuer Praetor Maximus.


Er übergab das Schreiben dem Legionär und verlies endgültig das Senatsgebäude. Er musste nach Hause, bevor ihn der Schlaf hier übermannen konnte.


Senator Caius Flavius
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Tarja Sextus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 09:18:44 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Die Umarmung, obwohl nur kurz, schien Tarja ewig.



Als ihre Sinne zurückkehrten zuckte sie zurück und blickte ihr gegenüber erschrocken an:
"Verzeihung. Es war ungebührlich."
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Tertia Patricia Ova

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 14:01:40 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Tertius hatte Tarja auf dem Forum wieder aus den Augen veloren. Verdammt! dachte er zu sich, konnte sich jedoch erinnern, dass sie zuvor von eben der Taverne gesprochen hatte (so mutmaßte er jedenfalls... Ja, sie sagte "gegenüber" - eindeutig. Und, das ist allgemein anerkannt: die Taverne gegenüber ist jene in der Sackgasse in der dritten links...

Er entschied sich hinzugehen, da er dort ja sowieso vorhatte, aus Caius zu warten und, auch und gerade in dessen Abwesenheit, zu trinken. Tarja hatte erwartungsvoll ausgesehen, bevor die Tertius den Rücken zugedreht und den Senat verlassen hatte. So, als wolle sie getröstet werden. Tertius war ein vorzüglicher Tröster. Sein Lehrer in Rhetorik, Sextus Aenelius Scriba, ein zu seinen besten Zeiten hochberühmter Schauspieler und Dichter, hatte ihn extra in das Gebiet der Trösterei eingewiesen. Faustregel: weniger reden und mehr reden lassen; Eine Schulter zum anlehnen anbieten, jedoch nicht aufdrängen. Letzteres würde sich, bei Tarjas umwerfender... Anziehungskraft als schwer herausstellen, da war sich Tertius sicher. Also trösten wir sie...

Tertius wollte gerade in jene sagenunwobene dritte Gasse des großen Platzes der ewigsten Stadt, die je auf Terra erbaut worden war, einbiegen, als Dodecimus Laepa - einer von Tertius Agenten (die ihm aus der Hauptstadt bericht erstatteten, wenn er selbst sich auf seinem Landgut in Campania aufhielt oder an Heereszügen teilnahm) der den auf die ordentliche Potenz seines Vaters hinweisenden und überaus seltenen Vornamen des zwölftgeborenen Sohnes zu tragen die Ehre hatte - ihn mit einem verschwörerischen Pfiff in die in einem schrägen Winkel zu seiner eigentlich anvisierten Gasse liegende, etwas breitere aber verwinkeltere Gasse "bat". Tertius war der Arbeit nach jener auszehrenden Sitzung mehr als Leid; Doch Dodecimus hatte stets gute und aktuelle, aber selten brisante Neuigkeiten. Aber man wusste ja nie. Jedoch, das musste man sagen, Manieren hatte der Kerl keine. Außerdem wollte Tertius nicht in diese, sondern in die nächste Gasse, also winkte er ihn mit einem überdeutlichen Handzeichen und ernsten Blickes zu sich und ging selbst los. SO geheim konnte seine Mitteilung nicht sein, dass sie sich dafür wie Mörder in einer Seitengasse treffen mussten.

Die beiden Männer trafen sich auf halbem Wege, begrüßten sich den Gewohnheitem gemäß mit einem freundschaftlichen Handschlag und begannen sich zu unterhalten. Dodecimus, immer schon ein Quasler, beginnt, seichte Konversation zu führen, was Tertius, mit den Nerven nach einer solch auszehrenden Senatssirtung am Ende, freundlich aber bestimmt zu unterbinden wusste mit dem Hinweis, er habe wichtigen Geschäften nachzugehen (der Kerl konnte kaum erraten dass die Geschäfte, denen Tertius nachging, Tarja hießen) und ob es ETWAS NEUES gebe, wegen dem er, der Agent, ihn, seinen Herrn zu sich gerufen wie einen lumpigen Schankwirten. Das verschreckte Dodecimus ein wenig - so kannte dieser den Senator sonst nicht. Doch sich nichts weiter dabei denkend blickte der Agent verstohlen um sich, beugte sich näher an Tertius heran und flüsterte diesem etwas zu. Tertius war gespannt...

... und wurde sogleich enttäuscht. "Idiot!" fuhr der Senator seinen nutzlosen Angestellten an! "Wozu bezahle ich dir all die vielen Sesterzen jeden Monat? Willst Du mich veräppeln? Ich bin Senator Roms, ICH habe selbst für Caius gestimmt und war bei der Wahl zugegen!" Dieser Hornochse hatte versucht, Tertius die "brandneuste Nachricht", dass der neue Prätor kein geringerer sei als der ehemalige Konsul Caius Flavius.

Dodecimus blickte ebenso verstutzt wie verdutzt drein und machte erst gar keine Anstallten, sich zu rechtfertigen. Tertius bösen Blick auf sich ruhen fühlend fügte er hastig, in demütig gebückter Haltung, hinzu: "Da ist nochwas, Dominus!" Wieder ein verstohlener Blick, auffälliger ging es kaum, erneutes Flüstern. Nun gut, wenigstens etwas, das Tertius noch nicht wusste, wenngleich ihm die Wichtigkeit der Nachricht ihm irgendwie zu entgehen schien. Kloaken, Legionäre, Banden... Tertius war sich aicher, dass der Senat, wenn es wichtig genug ist, darüber von den Konsuln in gebotener Zeit informiert werden würde. Er empfand das gesamte Treffen als Zeitverschwendung. Noch einen bösen Blick, der deutlich sagte: "Wehe, im nächsten Bericht findet sich nichts erfahrenswertes, unfähiger Tor!", auf den Trottel
werdend wandte sich Tertius wortlos ab, um sein eigentliches Ziel, die Taverne und hoffentlich Tarja (das verführerische Doppel-T), anzusteuern. Sie musste inzwischen längst dort angekommen sein und trank vielleicht schon ihren zweiten oder dritten Becher Wein - Misserfolg macht schließlich durstig. Tetrius näherte sich dem Eingang zur Taverne, sein Herz klopfte, obwohl er nichteinmal wusste, ob sie sich in DISER Spelunke "gegenüber" aufhalten würde. Doch er hatte en gutes Gefühl. Er öffnete, sich mental darauf vorbereitend, die zu Tröstende trotz aller Bedenken tröstend zu unterstützen, die Tür zur Taverne und...

... sah, wie Tarja in den Armen eines Legionärs, Legaten oder von sonstwas Soldatischem versank. Er spürte, wie sich ihm der Hals zuschnürte. Insgeheim, so wie es Tertius Art war, hatte er sich in Gedanken schon ein Luftschloss erbbaut gehabt - eine staatstragende Dynastie, ein ehrwürdiges, römisches Nobilitätsgeschlecht - eine glückliche Zukunft. Aber wie jedes Luftschloss war auch dieses bloß auf Wolken gebaut, und von genau diesen fiel Tertius gerade. Der Sieg im Senat schien vergessen.

Tertius wusste nicht recht, was tun. Er hätte die Standes-Karte ausspielen können - "Einem Soldaten steht es nicht zu, eine Senatorin zu begrapschen! 30 Peitschenhiebe!"... Nein, das war zu brutal. Das gäbe kein gutes Bild, schon gar nicht vor dem Volke. Man lebte ja nicht mehr zu Zeiten des Königs. Und Tarja würde es wohl auch nicht zusagen.

Dann also reden... hinstellen und reden... das Wohl der Republik... dadada... Einladen zu einem Gespräch... nicht stören lassen bei eurer Liebelei... Genau, so tun als wäre es mir gleich, das ist die richtige Strategie! Also hingehen... Er ging in Richtung der seinen neusten Feind umarmenden Tarja und blickte sie kühl lächelnd an. Je unbetroffener er dreinzublicken versuchte, desto blöder kam er sich dabei vor. Und desto heißer wurde ihm. Lief er schon rot an? Er musste lediglich witzig, ernst, freundlich, unfreundlich, klug, dumm und offen wirken, sowie direkt und spontan, verschlagen und planvoll vorgehen - das sei das Geheimnis von Frauen, pflegte sein Rhetor stets zu sagen. Wie es genau galt, diesen Balanceakt zu meistern, hatte ihm jedoch niemand beigebracht.

Tertius wollte gerade loslegen und den offenbar Liebenden die Umarmung stören, da ließ Tarja von der grimmigen Gestalt ab (roch er nach Kloake oder war das reine Einbildung?) und entschuldigte sich für die ungebührliche Umarmung. Tertius nahm allen Mut zusammen und sprach, dabei möglichst witzig, ernst, freundlich, unfreundlich, klug, dumm und offen klingend: "Tarähja, Kollegin..." Nur nicht interessiert scheinen an ihrem Liebesleben! "... Ihr seid so schnell aus dem Senat verschwunden! Lasst mich Ech noch einmal zu Eurer kühnen und äh Wegweisenden Kandidatur gratulieren! Ich äh wollte Euch und Eure Liebschaft äh ncht stören, sondern lediglich dazu einladen, mich einmal in meinem Domus in Rom oder der Villa in Campania zu besuchen äh um die GelenkeähGeschicke der Republik äh zu besprechen. Ich schätze ja, jetzt sofort habt ihr äh... keine Zeit? Natürlich sollte das Gespräch unter vier Augen bleiben, nichts gegen Euch...", an den Soldaten gerichtet. "Äh nun..."


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Brutus S Gracchus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 18:23:59 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Brutus war äußerst überrascht. Da verhängt er den Ausnahmezustand über Rom und auf einmal wirft sich diese bildhübsche Senatorin an seinen Hals. Es musste wohl am Alkohol liegen, denn Brutus Rüstung roch noch ein klein wenig nach Kloake. Solche Gerüche bekommt man meist erst nachTagen wieder raus, aber Brutus hatte eh vor mal wieder in Ostia vorbei zu schauen.
Das schlimmste war aber für ihn, das er in dieser Situation nicht so recht wusste, was zu tun sei. In jeder Schlacht konnte er den kühlen Kopf behalten und objektiv planen. Selbst wenn es so aussah, das Brutus unkontrolliert vor Wut handelt, so ist es meistens doch geplant. Aber in diesem Augenblick wusste er nicht was er hier hätte berechnen sollen. Welche Taktik ihm helfen konnte. So entschied er sich einfach abzuwarten. Denn so schlimm war es dann auch nicht. Der Wirt hingegen konnte sich vor kichern kaum halten.

Plötzlich löste sich die Senatorin, anscheinend hatte sie mitbekommen, das sie sich einem der höchsten Militärs Rom in einer Taverne voller Klatschmäuler wortwörtlich an den hals geworfen hat. Doch dann kam ein anderer Senator. Dieser schien ein ziemlich großes Ego zu haben, zumindest war er vom Anschein her doch schon ganz schön von sich überzeugt. Als dieser dann Anfing etwas zu stammeln, kam der alte Brutus wieder zurück.
"Ich weiß nicht wer ihr seid, aber anscheinend habt ihr euch ordentlich die Kante gegeben. Wie könntet ihr sonst übersehen, das diese Frau eher ein Bett zum Ausruhen benötigt, denn einen Politiker. Die Kopfschmerzen werden schon von alleine kommen, da müsst ihr nicht nachhelfen." brutus musterte den Senator dann noch einmal genauer. Dessen Blick gefiel ihm auf eine besondere Art ganz und gar nicht. "Warum schaut ihr mich so an? Noch nie einen Legaten gesehen?"




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Tiberius Magnus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 18:53:53 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Tiberius Magnus empfing die Botschaft des Legaten Gracchus und verfasste eine kurze Antwort:

QUOTE:
Salve, Legat!

Ich beglückwünsche Euch zu Eurem prächtigen Fang. Ich werd das Verhör dem Befehlshaber der Garnison übertragen. Da die Anwesenheit derLegionen in Rom nicht mehr von Nöten ist, weise ich Euch an, Eure Legion nach Ostia zu führen. Erwartet dort weitere Befehle und bereitet Euch auf die Einschiffung vor.

gez.
Tiberius Magnus



Anschließend faltete und siegelte der Konsul das Schriftstück sorgfältig und übergab es einem Boten. Sodann verfasste er einen gleichlautenden Befehl an den Legaten der I. Legion Larius Proximus. Schließlich wies er den Centurio der Garnison Roms Nesatorix an, sich um den Gefangenen zu kümmern.


Tiberius verbrachte neuerdings mehr Zeit mit dem Federkiel als mit dem Schwert.
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Letzte Änderung: 2010/07/08 18:54 von .
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Tertia Patricia Ova

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 19:02:54 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
"Ob ich noch nie einen Legaten gesehen habe ist eine ebenso sinnige Frage, wie Euch zu fragen, ob ihr noch nie einen Senator gesehen hättet!" Tertius musste sich über den mangelnden Respekt für sein Amt wundern. Es gab Politiker, die wegen solcher Attitüden ihr Amt hinschmissen...

"Und alles was ich sehen kann ist, dass eine Senatorin Roms nach 20 Minuten in einer Taverne noch nicht so weit sein kann, dass sie ins Bett gehörte! Auch wenn sie an sich sinnlos betrunken sein müsste, um sich einer wandelnden Kloake an den Hals zu werfen. Und wenn Ihr, verehrter Legat, nun so freundlich wärt, die Senatorin, die wohl selbst in der Lage sein wird, zu beurteilen, wann sie ins Bett will, mir selbst eine Antwort geben zu lassen..."


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Brutus S Gracchus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 19:53:44 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Brutus sprang auf und blieb erst 10 cm vor dem Senator stehen. Schaute ihm direkt in die Augen und sprach dann mit bedrohlicher Stimme: "Mein Freundchen, ich war Senator Roms. Ich brachte damals mit dem großen Praetor Maximus die Republik zurück und beendete mit ihm die herrschende Anarchie. Ich habe schon reden im Senat gehalten, als du Homo Novus noch davon geträumt hast. Also ehrzähle du mir nichts von Respekt. Vor allem wenn wir uns immer noch im krieg befinden. Da ist dieser Streifen an der Toga keine Sesterze wert. Er untersetht wie jeder andere dienende Bürger Roms den Militärordnungen. Es gibt keine Besserbehandlung, nur weil ihr da einen Streifen habt." Brutus nahm sein Zeug und sprach zu der Senatorin: "Ich muss leider jetzt gehen. Die Truppen werden Rom bald verlassen und das organisiert sich leider nicht von alleine." Wieder zu dem Senator gewand sprach Brutus dann noch einmal "Und so weit ich weis gehört ihr doch zur I Legion. Die hat ihr Lager in Ostia. ich hoffe mal ihr habt schon eure Sachen gepackt, denn es geht sicherlich bald los." Nun stand Brutus vor dem Senator. Ein ungleicher Anblick. Auf der einen Seite feiner Stoff und auf der anderen die Uniform eines Legaten. Da der Senator genau zwischen Brutus un der Tür stand könnte das noch interessant werden.




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Tarja Sextus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 21:44:54 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Tarja, welche sich hoch-rot hingesetzt und die Hände über ihrem Gesicht zusammengefaltet hatte konnte nicht mehr. "Wie konnte ich mich so benehmen. Vor allen Leuten. Und jetzt kommt auch noch Tertius und sieht das alles."

Alle Augenpaare der Taverna waren nun auf die Szenerie gerichtet und schienen Tarja zu durchbohren. Tertius sprach etwas, aber Tarja war in Gedanken.

"Ich mag ihn, aber dass er sich jetzt fast für mich schlagen will .. ohoooo.."

Brutus und Tertius standen sich Auge um Auge gegenüber als Tarja wieder aufsah. Da stand sie etwas wackelig auf und schob die beiden etwas auseinander. Jetzt sahen beide nicht mehr wütend aus, sondern eher verblüfft, wo diese junge Frau diese Kraft her nahm.

"Senator Ovus, seid nicht so streng. Er kann nichts dafür. Wer seid ihr überhaupt?"
"Das ist Legat Gracchus, Herr Senator", sagte der Wirt bevor Brutus etwas sagen konnte.
"Oh nein, der Legat meiner neuen Legion. Na Klasse! Hoffentlich irre ich mich." dachte Tarja erschrocken, denn in ihrem Kopf herrschte ein ziemliches wirrwarr.

Aber noch bevor Tertius Tarja dem Legaten vorstellen konnte tat sie es lieber selbst und wurde zum Ende des Satzes hin immer lauter. "Ihr fragt euch sicher wer ich bin. Ich bin Tarja Sextus, Senatorin aus Calabrien, berufen vom ehrenwerten Ronius Primus, ehemaligen Praetor Maximus von Rom."
Sie atmete tief ein und sprach ruhig weiter. Sie sah die beiden dann abwechseln aus ihrem geröteten Gesicht an.
"So, und wer von euch zweien bringt mich jetzt zum Schmied Smeda? Dort ist meine Rüstung und mein Schwert."
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Brutus S Gracchus

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Re:Rom, die Römer und was halt so geschieht...      08.07.2010 21:52:36 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Langsam wurde die Situation peinlich. Da rauften sich fast Tertius und Brutus und dann stand Tarja auf. Es jetzt sah man ihr wirklich an, das sie wohl einen über den Durst getrunken hatte. Brutus konnte die schwankende Senatorin kaum verstehen. Und schaut bedrückt nun Tertius an. Eigentlich hatte Brutus keine Zeit eine angetrunkene Senatorin durch die ganze Stadt zu schleppen. Außerdem wusste er noch nicht einmal wer gemeint war.
Nun sah Brutus fragend Tertius an. Dieser würde sich wahrscheinlich gleich Tarja an den Hals werfen. Er hoffte das wenigstens auf dem Weg zum Waffenschmied der Geist der Senatorin etwas aufhellt, sonst würde sie noch wo landen, wo sie nicht sein will.




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