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Schon seit Wochen streiften die Svear in der Hauptstadt der Guttonen herum, schauten sich bei den einheimischen Händlern um und erstanden Waren aus aller Welt von den Händlern, die wegen der Spiele von weither angereist waren. Ragnar hielt sich bedeckt und durchkämmte ohne Leibwächter die Straßen, hörte sich in Tavernen um und wollte herausfinden, was die Menschen von Scandza hielten. Er selbst wusste das die Vorteile dem einfachen Volk oft nicht klar waren, einzig an den Nachteilen hätten sie zu Leiden, etwas das es zu verhindern galt. Erfreut nahm er die positive Stimmung auf, die dem Großfyrstentum gegenüber aufgebracht wurde, was wohl auch an dem Krieg und der Euphorie vor den Spielen liegt.
Schon vor Tagen hatte er sich als Teilnehmer zu den Spielen eingeschrieben und nahm die Spannung in der Luft immer deutlicher war, je näher die Eröffnung kam. Ihm selbst juckte es schon in den Händen, wie auch den anderen Svear und so machte das stolze Kriegervolk immer öffter die Trainingsplätze unsicher. In harten Trainingskämpfen bei denen oft auch Blut floss unterhielten die Krieger die Menschenmenge, die sich nun täglich bei den runden Kampfplattformen sammelten. Ragnar schaute selbst den Kriegern beiden Kämpfen zu und staunte, wieviel selbst die jungen schon gelernt hatten. Er selbst hatte sich auch nie geschont, immer von dem drang der Beste zu sein angetrieben hatte er gegen die Beste der Svear gekämpft, in den Schlachten alles gegeben und auch bei den Spielen würde er keinen Gegner schonen.
Allmählich wurde es von Tag zu Tag wärmer und so wurde auch die Sonne heißer und brannte auf die geschwärzten Rüstungen der Svear. Ragnar hatte sich in einen schwarzen Mantel gekleidet und machte sich wieder einmal auf eine Taverne auf zu suchen um sich ein kühles Met zu holen, als ihm Germanicus entgegenkam. Ein kurzes Nicken genügte als Begrüßung unter den beiden, kannte man den anderen doch nun nach der langen Zeit im Krieg schon wie einen Bruder. Ragnar wurde jedoch von einem der guttonischen Wachen die Germanicus folgten angerempelt und landete durch die Wucht die die Schulter des Svearhünen auf ihn ausübte im Dreck der Straße. Der Fylkir ging weiter, wurde jedoch von Speer un Schwertspitzen aufgehalten, die auf seinen Körper gerichtet waren. Lächend schaute er in die Gesichter der Krieger und dann zu Germanicus.
Er zog seine Klinge aus der Halterung und drehte sich im Kreis, sodass die Spitze jene eines jeden Kriegers berührte. Er wollte es drauf anlegen, wartete wie sie reagieren würden, ob sei seien Waffe wieder erkennen würden. Nun blickte er wieder zu Germanicus, immer noch dieses Lächeln auf seinen Lippen, dass einem einen Schauer über den Rücken jagen konnte.
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