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THEMA: Der Traum
 
Ceara Nurit

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Der Traum      09.05.2010 22:29:36 --- 2 Jahre her  
Friedlich schaukelte das Schiff mit den Wogen der Wellen. Kaum jemand würde meinen, das vor kurzem noch ein schlimmer Sturm auf dem Meer getobt hatte. Cearis war es noch ein wenig übel von dem heftigen geschaukel dass das Schiff durchgeschüttelt hatte.
Sie war nun schon einige Monate auf See, und alles nur wegen eines Traumes und eines Raben. Sie hatte diese Stimmen gehört, grosse graue Steine gesehen die einen Kreis formten und weiss gekleidete Menschen die ein Ritual um sie herum zelebrierten. Und alls sie aufwachte, blickte sie direkt in die schwarzen geheimnissvollen Augen eines Raben. Von diesen Tag an war sie auf der Suche nach diesem Ort, stehts mit dem Raben an ihrer Seite.
Von einem alten Armenier, der viel umher gereist war, hörte Sie eines Tages eine Geschichte von den weißen Druiden aus den Norden, und Sie wusste sofort dass es sich um die Menschen aus ihren Traum handeln musste. Sie packte ihre wenigen Sachen, und heuerte auf einem Schiff an dass Sie nach Norden bringen würde.
Zu dumm nur, das sie nicht daran gedacht hatte wie launisch das Meer sein konnte. Jetzt taummelte sie auf dem Deck des Schiffes herum, und es schien ihr, alls lache Raik (der Rabe) sie aus.
Sie zog eine Sandale aus und warf sie nach dem Vogel der stolz auf der Reeling saß. *Schau mich nicht so an!* rief sie ihm nach, als er erschrocken davonflog *Ich war noch nie ....zuvor .....an Bord eines Schiffes.*

*Laaaaaaand in Siiiiiicht* wurde sie unterbrochen, und plötzlich war all ihre Übelkeit wie weggeblasen. Land? Endlich? War sie angekommen?


Mögest Du arm an Unglück sein, und reich an Segen,
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Ceara Nurit

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Re:Der Traum      11.05.2010 12:03:04 --- 2 Jahre her  
Entsetzt und mit Kopfschmerzen, musste Sie feststellen das Sie an Bord eines Plünderers war. All ihre Versuche, den Anführer zu überreden das kleine Dorf an der Küste in Frieden zu lassen, scheiterten. Die Mannschaft war so verärgert wegen den letzten Sturmes, dass die Aussicht auf ein Blutbad sie all zu sehr verlockte.
Ein kurzer Hieb vom Anführer auf den Kopf der noch untrainierten Cearis, und Sie wurde Bewusstlos. Dann fesselten sie Sie an den Masten, und überfielen das Dörflein. Als Cearis aufwachte war alles schon längst vorbei.
Der Anführer, als er merkte das Sie wieder zu Bewusstsein kam, näherte sich ihr mit funkelnden Augen.
*Ich hätte dir die Kehle durchschneiden lassen können* sagte er *Doch selbst wir, besitzen Ehre! Du hast für deine Überfahrt in den Norden gut bezahlt, also bringen wir dich auch dahin* dann drehte er ihr den Rücken zu, und ließ Cearis leise fluchend zurück


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Ceara Nurit

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Re:Der Traum      13.05.2010 15:06:14 --- 2 Jahre her  
*Na gut, es tut mir Leid. Es war doch nicht so gemeint* sagte Sie halb flüsternd *Aber jetzt komm endlich her und hilf mir diese Fesseln zu lösen!........Bitte* Raik drehte den Kopf als zweifelte er an der Ehrlichkeit ihrer Worte, flog dann aber trotzdem vorsichtig zu Cearis, und fing unbemerkt an, die Seile mit seinem Schnabel anzupieken. *Beeil dich, bitte* drängte Sie ihn *Bevor sie was bemerken*.
In den letzten paar Tagen war es vorgekommen das die Mannschaft rebellierte, und der Grund dazu war sie. Lange würde der Anführer die Bande nicht mehr zurück halten können, und soweit wollte Cearis es nicht kommen lassen. Sobald die Fessel durchtrennt sind, würde sie über Bord springen, egal wie weit das nächste Ufer war. *Lieber ertrinke ich, als noch einen Moment länger in dieser Löwenhöle zu verbringen* dachte sie verbittert.
Als Raik kurz krächzte um ihr verständlich zu machen dass das Seil nun los war, schüttelte Sie es langsam von sich, und betete nicht entdeckt zu werden. Ihr einziger Vorteil war, dass es finstere Nacht war, und nur noch ein Mann auf den Beinen war.
Sie gab dem Raben ein kurzes Zeichen, der stürzte sich dann auf den ahnungslosen Matrosen, und griff ihn an. Der Mann schlug um sich so gut er konnte, doch Raik war ihm sichtlich im Vorteil.
Cearis nutze dieses Ablenkungsmanöver und schlich schnell zur Reeling und sprang über Bord. Als er merkte das Cearis entkommen war, lies Raik den Mann sofort in Ruhe und folgte ihr.

Lange Zeit schwamm sie einfach vor sich hin, ohne zu wissen wo sie eigentlich war, und wohin sie musste. Doch letztendlich schwanden ihre Kräfte und sie drehte sich auf den Rücken und lies sich treiben, bis Sie doch endlich vor Erschöpfung das Bewusstsein verlor.


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Ceara Nurit

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Re:Der Traum      21.05.2010 11:05:34 --- 2 Jahre her  
Das Gefühl von etwas kaltem und feuchtem auf der Stirn, weckte sie auf. Verwirrt schaute Cearis sich um. Wo war sie? Was ist passiert?
Ein junger, von der Sonne braungebrannter Mann, saß neben ihr. Er hatte in der einen Hand eine Schale mit Wasser und in der anderen einen Lumpen, den er in die Schale tunkte, auswringte, und ihr wieder auf die Stirn legen wollte. Da bemerkte er das Cearis aufgewacht war und lächelte erfreut.
*Ihr habt es überstanden* sagte er erleichtert, und als er Cearis´s verwirrten Blick sah fügte er hinzu* Wir fanden Euch bewusstlos im Wasser treibend. Aber wäre dieser komische Vogel da nicht, hätten wir Euch wahrscheinlich überhaupt nicht bemerkt* Er zeigte auf etwas, und Cearis erkannte Raik, der gerade genüsslich etwas Brot fraß.
Dann erzählte der junge Mann, dass sie Fischer sind und sie an Bord gezogen hatten, weil Raik sie mit krächzen und Kreise fliegen, auf Sie aufmerksam gemacht hatte. Sanft streichelte Cearis dem Raben über den Kopf. Somit schuldete sie ihm schon ein zweites Mal ihr Leben.
*Jetzt erholt Euch noch ein wenig. Bald werden wir in Kuban ankommen. Dort müsst ihr aber dann von Bord gehen, denn das ist unser Zuhause.*
Cearis nickte stumm. *Kuban* dachte sie traurig. Da hatte sie sich auf die Reise nach Norden gemacht um bei den Druiden zu studieren, und nun, schickte das Schicksal sie wieder zurück nach Hause. Würde sie die Reise erneut wagen? Oder war ihr Traum nun doch geplatzt?


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Ceara Nurit

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Re:Der Traum      28.05.2010 12:28:48 --- 1 Jahr, 12 Monate her  
Vorsichtig stieg sie aus dem Boot und marschierte durch den Sand. Es dauerte eine Weile bis sich ihre Füße wieder an den festen, nicht schaukelnden Boden gewöhnten. Auch Raik war heilfroh wieder an Land zu sein, und nutzte die Gelegenheit um davon zu fliegen und nach etwas schmackhaften zu Fressen Ausschau zu halten.
Cearis schaute ihm wehmütig nach. Ob er wohl wieder kommen würde? Sie beschloss eine Nacht zu ruhen, bevor sie sich auf den Weg in die Stadt machte. Sie sammelt dürres Geäste von den Sträuchern, und zündete sich ein kleines Lagerfeuer an. Im dunkeln, schaute sie der knisternden Flamme zu, und wurde von zeit zu Zeit immer müder. Plötzlich, nahm die Flamme die Gestalt eines jungen Mannes an. Cearis blinzelte, und schaute genauer hin, doch die Flamme hatte wieder ihre normale form angenommen. Wahrscheinlich nur ein Traum, dachte sie, und schlief ein.
Am nächsten Morgen, saß Raik wieder neben ihr und schaute sie zufrieden an. Cearis streichelte ihm sanft über den Kopf *Wie konnte ich nur daran zweifeln, dass du wieder kommst* sagte sie. Dann stand sie auf, packte ihre wenigen Sachen, und machte sich auf den Weg zur Stadt.

Es dauerte auch nicht lange und sie begegnete ein paar Siedlern die auf dem Feld arbeiteten und sie neugierig anschauten. Cearis grüßte sie freundlich und fragte ob sie nicht noch etwas Hilfe auf dem Feld brauchen könnte. Sie hatte zwar noch nie auf dem Land gearbeitet, aber gegen Unterkunft und Nahrung würde sie es auf sich nehmen.
Doch der Siedler schickte sie Weg. *Nein, wir brauchen niemanden hier* sagte er barsch, anscheinend waren in letzter Zeit einige arme Wanderer vorbei gekommen und hatten gebettelt. Enttäuscht ging sie weiter und erreichte endlich die Stadt.
Wie laut es dort war, und wie es roch. So ganz anders als auf dem Meer. Sie nahm sich die Zeit um gemütlich durch die Gassen zu schlendern und den Händlern ihre Ware zu begutachten, selbst wenn sie es sich nicht leisten konnte. Es machte ihr Spaß, die Leute so weit wie möglich runterzuhandeln und am Ende dann doch nichts zu kaufen.
Und dann blieb sie wie angewurzelt stehen. Dort war er. Der Mann den sie in der Flamme gesehen hatte, nur ein paar Schritte entfernt von ihr…….


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Áiven Ceowulf

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Re:Der Traum      28.05.2010 22:48:47 --- 1 Jahr, 12 Monate her  
Diungo wachte schweißgebadet auf.
Wieder einer dieser Nächte in denen er komische Träume gehabt hatte. Sein Volk wuchs und gedieh, auch die Stadt wuchs und das Heer würde stärker.
Handwerker, Bauern und Krieger waren alles was diese Stadt bis dato vorzuweisen hatte, nicht das es wenige waren, und sie waren auch fleissig.
Doch eines brauchte diese Stadt,nein, dieses Volk noch um wirklich überleben zu können.
Es fehlte an dem beistand der Götter. Ihrer Götter.
Immer wieder erschienen verschwommene gelehrte in seinen Träumen, die von Gottheiten sprachen, die Diungo noch nirgendwo anders gesehen hatte.

Mit klarem kalten Wasser wusch er sich und lies die Gedanken kreisen. Woher sollte er nur den Beistand beziehen. Es musste ein kleines Wunder geschehen oder wir würden ohne Segen in die erste Schlacht ziehe, und das sahen die Krieger niemals gerne.

Gemächlich zog er sich an und verließ seinen Provisorischen Palast.Alles war noch im Aufbau selbst das Herrschaftshaus. Teilweise waren noch Jurten zwischen den kleineren Häusern, doch diese sollten auch bald Vergangenheit sein.
Er hatte kein Ziel und schlenderte einfach durch die Straßen, vielleicht, so hoffte er, würden die Probleme vor der ihn diese Stadt stellten, zugleich auch eine Antwort liefern.
Nach kurzer Zeit und von den verschiedenesten Gerüchen voran getrieben stand er vor dem Händlerviertel das sich herauskristalisiert hatte.
Seine Augen sahen Sydney. Und ihre Smaragdfarbenden Augen hatten ihn anscheinend auch gesehen, denn sie war schon auf dem Weg zu ihm.
Ihr schwarzes Haar waberte wie Luft erhitzt von der Sonne.
"Mein König, wie geht es ihnen an diesem tristen Tag?"
Diungo schaute sich um und gen Himmel. Er war strahlend Blau und das Licht der Sonne kam ab und zu durch die Wolken. Er verstand ihre Formulierung nicht, wollte jedoch auch nicht drauf eingehen.
"Mehr schlecht als recht!" antwortete er ehrlich. Er mochte die Schwarzhaarige Kriegerin. Sie erinnerte ihn ein wenig an Ravan die Schamanin der Sarmatin.
Sie hatte in letzter Zeit hart trainiert und war flink und gleichzeitig tödlich. Eine aussergewöhnliche mischung für eine so zierliche Person.
Gemeinsam schlenderten sie eine weile, über den kleinen Markt am Stadtrand.
Sydney riss ihn aus seinen Gedanken:"Mein König, diese Diebin hat versucht eure Geldbörse an sich zu reissen, was machen wir mit solchem Pack?!"
Diungo versuchte die Situation zu begreifen die sich soeben auftat.
Es war ein ungewohnter Anblick. Sydney strahlte eine Agressivität aus die, die Passanten zurückschrecken lies. Sie hatte ein junges Mädchen zu Boden geworfen und drückte nun mit ihrem Knie an ihre Kehle.
"Mein König?!"Sydneys Kopf drehte sich um und schaute Diungo mit einer Art an die ihn das Blut gefrieren lies.
Mit dieser Grünäugigen Teufelin brauchten wir keine Götter dachte Diungo.
Er schaute auf die Junge Frau. Sie war Anfang 20 und hatte Honigfarbendes Haar und Augen die funkelten wie Bernstein.
Diese Augen irgendwo hatte er sie schonmal gesehen, aber wo. Sein Verstand raste.
"Wer bist du und was wolltest du von meinem König!"zischte Sydney sie an."Rede schnell und sprich die Wahrheit oder mein Knie wird den Boden erreichen und dein Lieben wird auf dieser Straße enden!"
Ein Röcheln entkam dieser jungen Frau. Und zur gleichen Zeit Krähte ein Rabe auf einem der Dächer als ob er die Situation genau beobachtet hatte.
Diungo legte seine Hand auf Sydneys Schulter."Kaja, komm schon las ihr Luft zum Sprechen." Sydneys Augen verloren an intensität auch ihr Knie gab der Kehle mehr Spielraum zum Atmen.
Diungo kniete sich nieder und schaute der Frau direkt in die Augen.
"Wer bist du? und was wolltest du von mir?!"
"Ich...ich... ich.... heiße Cearis, und .... ich wusste nicht das ihr ein König seid!" Langsam bekam sie mehr Luft und ihre Worte klangen heller und lieblicher.
"Ich komme von weit her und bin eine Gelehrte. Euch sah ich in meinen Träumen und.....!"
"Was sagtet ihr gerade?!"
Cearis schien verunsichert.
"Ich sah euch in meinen Träumen?" fragte sie eher als sie es sagte.
Sie war es diese Augen, die verschwommenen Gelehrten in seinen Träumen, diese Augen, der Rabe, ein Zeichen der alten Götter. Dies alles konnte kein Zufall sein. Sie muss es sein, die Antwort auf sein Problem......


Nach ihren Taten, nicht nach ihren Worten soll man die Freunde wägen.
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Ceara Nurit

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Re:Der Traum      01.06.2010 00:09:52 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Als sie so da stand und den Mann anstarrte, bemerkte sie, wie sich ein kleiner dreckig gekleideter Junge, von hinten an ihn anschlich. Vorsichtig näherte er sein Messer dem kleinen Lederbeutel den der Mann an seinem Gürtel hängen hatte.
*Na warte!* dachte sich Cearis *Dich krieg ich* und ging unbemerkt auf den Jungen zu. Gerade als sie in packen wollte überrumpelte sie die schwarzhaarige Frau, und stieß sie zu Boden. Cearis wollte sich verteidigen, doch die Frau hatte ganz schnell ihr Knie an ihre Kehle getan, und sie bekam kaum noch Luft zum Atmen. Sie hörte wie die Frau sie als Diebin beschimpfte die ihren König ausrauben wollte. Sie wollte sich erklären, doch nur ein Röcheln kam aus ihren Mund. Raik krächzte nervös. Wenn die Frau nicht bald Cearis in Ruhe lassen würde, dann würde er sie angreifen.
Glücklicherweise griff der Mann, besser gesagt, der König vorher ein. Die schwarzhaarige Frau, minderte ein bischen den Druck auf Cearis Kehle, und sie konnte wieder Luft holen.
*Wer bist du? Und was wollt ihr von mir?* fragte sie der König. Sie wusste nicht was sie ihm sagen sollte, ob er ihr Glauben schenken würde.
*Ich…ich…….heiße Cearis* sie holte tief Luft * Ich komme von weit her und habe euch in meinem Traum gesehen..*
*Was habt ihr gesagt?* fragte er, und Cearis war sich sicher das er es ihr nicht glaubte. *Ich habe Euch in meinem Traum gesehen* wiederholte sie vorsichtig, doch es klang eher wie eine Frage. Dann sah sie den Ausdruck in seinem Gesicht, und wunderte sich, dort nicht Spott vorzufinden sondern eher Erleichterung und Erkenntnis….Konnte es sein dass er auch von ihr geträumt hatte? Ja, es musste so sein….Sie wollte nicht dass dieser Mann einen schlechten Eindruck von ihr behält. *Da… war ..ein Junge!* Sagte sie *er wollte Euch bestehlen….* Sie schaute sich suchend um, doch der Junge war natürlich schon verschwunden. *Bitte glaubt mir, ich würde Euch niemals bestehlen wollen auch wenn ich selbst nichts habe. Ich kam her um ehrliche Arbeit zu finden.* Sie hoffte sie würden ihr glauben, und endlich erlauben aufzustehen, denn ihr taten bereits alle Knochen weh.


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Áiven Ceowulf

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Re:Der Traum      04.06.2010 07:50:15 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Diungo hatte genug gehört. Ein nicken von ihm lies Sydney ihr tödliches Knie erheben und SIe lies der Frau Zeit zum aufstehen.
"kommt Cearis wir haben viel zu besprechen!"
Cearis wirkte leicht verunsichert, willigte jedoch ein und begleitete ihn.
Der Markt war wieder seinem Altag gefolgt und Cearis ging nun Seite an Seite über den Marktplatz wie alt vertraute obwohl sie beide noch sehr Jung erschienen.
Diungo konnte sein Glück kaum fassen.Seine Gebete waren erhöhrt worden.Auf einen Schlag hatte er jemanden gefunden der Seine Probleme lösen sollte.
Cearis worte rissen ihn aus seinen freudigen Gedanken.
"Der Junge !"wiederholte sie ihre Worte:"Da war ein Junge, der wollte euer kleinen Lederbeutel an sich reissen ich wollte euch wirklich nicht bestehlen!"beteuerte sie nun abermals.
"Ich weiss, Cearis!" sprach Diungo und Cearis wirkte ein wenig irritiert.
"Ihr .. ihr ... wisst?!"
Diungo nickte und suchte nach worten um ihn seine Situation zu erklären.
"Das Land ist im Aufbau und alles ist im Aufbruch. Zugleich darf ein König, zwar liebe zeigen, aber keine Schwäche!"
Er dachte nach und setzte erneut an und zeigte dabei auf den kleinen Lederbeutel.
"Hier sind nur ein paar Silberlinge drin, das sofern sie weg sein sollten , mir nicht wirklcih wehtun würden!Habt ihr echt geglaubt dies sein meine Geldbörse und ich würde sie an einem Lederbändchen durch die Gegend tragen?" Diungo grinste denn ihre Naive Art empfand er als erfrischend.
"Das Land ist noch Arm!" Diungo sprach weiter ohne darauf zu achten ob ihre Gestik oder Mimik , verrieten ob sie verstand oder nicht. Ihm war es auch egal er wollte es ihr einfach erzählen.
"Würde ich hier durch die Gegend laufen und Geld verschenken, würden die Leute denken ich sei verschwenderisch und dem Lande geht es so gut das der König sogar sein Geld verschenkt! Wenn ich jedoch bestohlen werde, ohne das ich merke das der Blonde, dreckigen Jungen, mich bestohlen hatte, was kann ich dafür?!" ein grinsen huschte ihm über sein gesicht. "Nicht jeder vermag diese Art zu denken zu gefallen, es ist halt meine Art!"
Nun schaute er Cearis an. Ihr Augen funkelten vor Energie obwohl sie aussah wie jemand der lange Zeit nicht gut behandelt worden war.
"Nun zu euch!"
Cearis schreckte leicht auf.
"Ihr suchtet ehrliche Arbeit?!"
Sie nickte.
"Perfekt kommt mit aber bevor wir gehen müssen wir eurem äußeren Bilde ein wenig auf die Sprünge helfen!" diungo drehte sich um und suchte Sydney die jedoch nur eine Elle weit entfernt stand.
"Sydney?!" sie schenkte ihm gehör auch wenn ihre Blicke abschweiften.
"Du wirst dich um sie Sorgen!" ein stummes nicken war alles was er erwartet hatte und auch alles was sie als Reaktion hergab.
"Cearis wir sehen uns Nachher, viel spass euch beiden!"
Diungo wandte sich dem Ungleichen Pärchen ab und machte sich genüßlich auf den Weg richtung Palast. Vorher jedoch hatte er noch was zu erledigen.
Eine weile suchte er und er fand den Blonden, dreckigen kleinen Jungen in einer Seitenstraße, der Versucht hatte ihn zu bestehlen.
Seine Gedanken rasten, was genau woltle er eigentlich machen.
Dann baute er sich vor dem Jungen auf und dieser Erschrack.
"Mein Kö...ö...nig!" stotterte er.
"wie heisst ihr, ich möchte wenigstens den Namen von demjenigen wissen, der töricht genug ist und versucht seinen König zu bestehlen!"
Der junge erschrack. Dann schaute er ihn störrisch an und gewann an Mut, mut den Sein Volk in so manchen Situationen vergessen lässt. Er mochte diesen Jungen auch als er anfing zu sprechen.
"Ich versuche nur über den Tag zu kommen und zu überleben.Und vor Dieben wie ihr mich schimpftet hat Rang und Namen keine bedeutung.!"
Diungo war überrascht, das stottern wirkte echt sowie sein erschrecktes Getue.
Diungo nickte, er war Perfekt.
"Wie heisst du ?!"
Die augen des jungen funkelten vor neugier und misstrauen zugleich.
"Paskaw, Paskaw Manzhut!"
"Komm mit ich hab eine Aufgabe für dich Paskow!"

Zurück im Provisorischen Palast suchte er Sydney Kaja und fand sie zusammen mit Cearis. Zumindest glaubte er das.
Sie war in ein leichtes Leinengewandt gehüllt und ihre Haare wurden gehalten von einer Hölzernen Haarspange. Einzig und allein der Rabe den sie gerade Fütterte hatte wohl eher zu Kaja gepasst als zu ihr, dennoch hatte sie etwas das Diungo gefiel, sie war es da war er sich nun sicher.
"Danke Sydney!" Sie nickte und setzte sich in die Ecke nachdem sie sich eine Schale vom Arkhi eingegossen hatte.
In diesem Moment merkte Cearis das Diungo den Raum betreten hatte.
"Ohh König , ich weiss garnicht wie ich euch danken soll, diese Gewänder und das Bad!" Mit einem breiten Grinsen schaute sie zu Kaja.
"Was grinst du denn so doof?!" fragte Kaja
Strahlend wandte sie sich von Sydney ab und schaute auf Diungo.
Sie musste es sein.
"So Cearis ich habe alles vorbereitet, ihr werdet ab heute hier im Palast wohnen und werdet meine Beraterin, ihr und euer Vogel seid ein Geschenk der Götter und so werde ich euch auch behandeln! Ab heute bin ich euer Freund und nicht euer König. Ihr werdet hier arbeiten als meine Beraterin ich hoffe das ist ehrliche Arbeit für euch!" wobei er sich ein schmunzeln nicht verkneifen konnte.
Diungo hatte ihn fast vergessen.
"Paskow komm rein!"
In diesem Moment betrat der kleine Junge den Raum. Auch er wirkte wie ein ganz anderer. Er hatte dunkelbraune Leinensachen an die völlig im Kontrast standen zu seinen Blonden haaren und seinen blauen Augen.
Cearis schien ihn wiedererkannt zu haben aber zu schweigen.
Paskow stand nun neben Diungo.
"So Paskow bei dieser Frau wirst du Leben und ihr zur Hand gehen ab heute wird sie deine Große Schwester sein hast du das verstanden?!" Paskow war noch immer verunsichert und deutete nur ein nicken als reaktion.
Diungo zeigte nun auf Sydney, die die ganze Situation völlig Emotionslos verfolgte.
"Und bei dieser Frau wirst du täglich Unterricht in Waffenkunde bekommen, hast du das verstanden!"
Sydney schien nicht begeistert stand auf und wollte den Raum verlassen.Neben Diungo blieb sie stehen und flüsterte.
"Ich bin mal gespannt was diesmal dabei herrauskommt!" ein diabolisches grinsen zog sich über die Lippen.Dann zog sie den kleinen am Oberteil beugte sich zu ihm runter und sprach mit einem fiesen Unterton.
"Komm Bengel dein training hat gerade angefangen,deine erste Lektion wird der Schmerz sein also komm und las den Schmerz nicht warten!" wieder ein fieses grinsen.
Sydney verlies mit Paskow den Raum.
Da stand er nun mit seiner Hoffnung für sein Volk. Hoffentlich hatte er keinen Fehler gemacht und die Siganale richtig gedeutet.
"Sagt Cearis wollt ihr den Überhaupt Beraterin eines Freundes sein ? oder hattet ihr euch eine andere ehrlichere Arbeit gewünscht......?!"


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Re:Der Traum      04.06.2010 17:44:15 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Er half ihr aufzustehen und bat sie, ihm zu folgen. So wie es sich für einen nicht adeligen gehörte, lief sie ein paar Schritte hinter dem noblen Herrn. Doch Diungo wurde von Zeit zu Zeit immer langsamer bis er auf ihrer Höhe lief. Ein paar Mal versuchte Cearis noch hinter ihm zu bleiben, doch schließlich gab sie auf, und fand sich damit ab, dass er wollte dass Sie an seiner Seite lief.
Sie sprach ihn auf den Jungen an, den sie soeben in eine Seitengasse verschwinden gesehen hatte. Seine Worte überraschten sie, doch sie ergaben einen Sinn. Ihr war klar dass er kein Silber verschenken konnte, und das er den Respekt und die Achtung der Leute aufrecht halten musste. Sie war sich aber auch bewusst in welcher Situation das Land sich gerade befand. Sie lächelte. *Er hat ein gutes Herz* dachte sie, und wahr froh, diese Seite von ihm kennen gelernt zu haben. Hätte sie das nicht gerade von ihm gehört, hätte sie ihn für einen naiven, kaltherzigen und sturen König gehalten.

Plötzlich riss er sie aus ihren Gedanken. *Was? Arbeit? Oh ja, natürlich* erwartungsvoll schaute sie ihn an. Vielleicht brauchte er ein Küchenmädchen, eine Dienerin, einen Boten……Aber er sagte nichts, schickte sie nur mit der schwarzhaarigen Frau weg, und überliess es Ihr, sich Gedanken darüber zu machen.
Cearis folgte Kaja, behielt aber sicheren Abstand von ihr und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. *Ich brauch mir keine Sorgen machen* versuchte sie sich einzureden *Sie ist ihrem König treu, und wird nur dafür sorgen dass ich……..ja, dass ich was?* sie grübelte vor sich hin, und bemerkte erst später dass sie vor dem Palast standen. Raik setzte sich vorsichtshalber auf Cearis Schulter, und beide schauten sich neugierig in den noch auszubauenden Gängen um. Kaja, ging mit schnellem Schritt zielstrebig durch verschiedene Türe und Fluren, und Cearis musste sich beeilen, um nicht in dem Labyrinth verloren zu gehen.
Schließlich erreichten sie einen Baderaum, und Sydney gab den Dienern Anordnungen die Wanne mit heißem Wasser zu füllen und Cearis zu Baden.
Tat das gut nach so langer Zeit auf See! Salzwasser klebte so auf der Haut. Fürs erste war es gut um sich abzukühlen, aber sobald es trocknete, gab das Salz ein unbehagliches Gefühl. Sie ließ sich Zeit, und wollte bequem in der Wanne entspannen, als eine Dienerin reinkam und ihr grob den Dreck von der Haut schrubbte.
*Dass kann ich auch alleine* wollte sie protestieren, doch die gute Frau hörte ihr nicht zu, und schrubbte weiter. Dann seifte sie Cearis Haare ein, die auch sehr gelitten hatten, und wusch sie gründlich aus.
Danach, gab man ihr ein weißes leichtes Leinenkleid, und kämmte sie. Sydney kam in den Raum um festzustellen das auch alles stimmte, betrachtete sie von oben bis unten, und sagte dann kurz *Nicht wieder zu erkennen.* Cearis lächelte schüchtern.
*Komm mit! Du hast sicher Durst* sagte Kaja darauf hin, und führte Cearis in einen großen Saal.
Da saß auch Raik, der auf einer Nuss knackste, und sie dann mit einem freudigen krächzen begrüßte. *Oh, du hast ihm was zu fressen gegeben* sagte Cearis fröhlich zu Kaja, und sie konnte ein leichtes schmunzeln auf deren Lippen wahrnehmen.
*Ihr habt euch wohl schon angefreundet!* sagte sie wärend sie Raik krauelte und noch eine Nuss gab. Kaja zuckte nur mit den Schultern und entfernte sich.
Erst jetzt bemerkte Cearis, dass Diungo in den Raum gekommen war. Sie wurde ein bischen verlegen als er sie so anschaute. Sie selbst hatte sich nicht sehen können, aber ihr war bewusst das es ein großer Unterschied sein musste zwischen wie sie jetzt aussah, und wie sie vorher ausgesehen hatte.
*Oh Herr! Ich weiß gar nicht wie ich Euch für das Bad und dieses schöne Gewand danken soll!*
Sie schaute auch dankbar lächelnd zu Kaja, doch diese schien nur abweisend.

Und dann, fast hätte es sie umgehauen. Der König wollte dass SIE im Palast wohnt, und seine Beraterin würde. Sie sei ein Geschenk der Götter und solle ihn als Freund betrachten.
Es fehlten ihr die Worte. Ehrliche Arbeit hatte sie sich gewünscht, doch das hätte sie sich niemals erträumt.
Dann zeigte er ihr auch noch den Jungen vor, den kleinen blonden Dieb, der sie in diese Situation gebracht hatte. Sollte sie ihm dankbar dafür sein?

Als Kaja und Paskow den Saal verlassen hatte fragte er sie noch mal,
*Willst du überhaupt Beraterin eines Freundes sein? Oder hattet Ihr euch eine andere ehrliche Arbeit erwünscht?*
Ihr fehlten immer noch die Worte. *Mein Herr…..*stammelte sie vor sich hin. *Ich habe nicht damit gerechnet…Ich dachte ihr brauchtet eine Küchenmagd, oder sonst was…..Aber das….ist eine so große Ehre für mich, und ich weiß nicht ob ich ihrer gewachsen bin……* sie schaute ihn genau an, erinnerte sich an das was sie in dem Feuer gesehen hatte. Es musste wohl Bestimmung sein, dass sie hier bei Ihm war.
*Gerne helfe und berate ich einen Freund, sofern es in meiner Macht liegt* verbesserte sie sich nach kurzem überlegen. Ihr Entschluss stand nun fest, sie würde bleiben.


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Re:Der Traum      05.06.2010 11:03:20 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Sichtlich erleichtert schaute er sie an.

"Okay ich habe auch gleich eine Aufgabe für euch wir sind bereits auf dem Weg die ersten Ländereien für unser Volk zu erschliessen. Daher die bitte kümmerer dich um die Inneren Angelegenheiten die Anfallen!"
"Desweiteren und viel wichtiger wir werden bald verstärkung bekommen ich habe Botschaften bekommen das neue Krieger ins Land kommen und einer von ihnen soll dir dabei Helfen eine Angemessene Religion für unser Volk zu Gründen!" er sprach weiter und achtete nicht auf Cearis. Endlich konnte er sich alle Wünsche für die Zukunft von der Seele reden.
"Ich möchte ein Phanteon vor dem die Feinde Angst haben, ein Phanteon den die Menschen lieben, ein Phanteon der den Alten Göttern ehre darbietet, jedoch neue für ein neues Volk! Ich möchte den ein oder andren Schutzpatron und auch ................!" Er sprach noch eine ganze weile und sie schien zu zuhören.
Er wusste er hatte sich nicht geirrt.
"Sobald unser Freund eingetroffen ist mit dem Namen Nero, beginnt bitte mit der Arbeit. Wenn ihr Igrnedwas benötigt last es mich wissen,ich werde euch versuchen alles zur verfügung zu stellen!"
"Achja aber fürs erste Sattelt auf und kommt wir treffen uns heute noch auf dem Schlachtfeld von morgen. Da werdet ihr auch gleich die Sarmaten kennen lernen zumindest ein Teil davon!"
Ohne ihre Reaktion abzuwarten verlies er den Raum. Er hatte noch viel zu erledigen bevor die Morgige Schlacht geschlagen werden konnte. Doch sein Herz pochte. Die Erste Schlacht würde ohne Segnung erfolgen aber vieleicht die erste gegen einen würdigen Gegner.

Schnellen schrittes ging er durch die Provisorischen Hallen. Er hatte noch so viel zu tun........


Nach ihren Taten, nicht nach ihren Worten soll man die Freunde wägen.
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