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Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"
 
Yorcke

Teutonen
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graphgraph
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Den Moderatoren den

Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      17.06.2010 20:49:21 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Sichtbar unzufrieden ob seines Abschneidens bei dem letzten Turnier in Südjylland weilte Yorcke noch immer unweit des Übungsplatzes, wo die letzten Duelle stattgefunden hatten. Er hatte es sich unter einem großen Baum im Schatten bequem gemacht und grübelte vor sich hin, dabei ab und zu aus einem kleinen Silberpokal mit gekühltem Ephiltranc nippend. Gerade hatte er einem seiner Unfreyen mit einem übelgelaunten Blick zu verstehen gegeben, den großen Steinkrug aus dem nahen Fluss herbei zu holen und ihm nachzuschenken, als am Horizont ein Reiter erschien. Dieser schien es mächtig eilig zu haben, wie es schien - nach kurzer Zeit war er schon deutlich erkennbar, sein Fjordpferd gänzlich von Schweiß bedeckt und er selber über und über voll mit Staub.

Yorcke erhob sich, verlangte nach einem zweiten Pokal und ließ seine Diener sich ein wenig zurückziehen - ganz offensichtlich wollte der Reiter zu ihm, denn er hielt direkt auf seinen Baum zu und hatte auch das Tempo nicht verringert. Schon nach kurzer Zeit konnte er ihn erkennen; es war einer der vier persönlichen Schnellreiter, die den Allfyrsten überallhin begleiteten - aber der war doch irgendwo tief unten im Süden? Schon seit Monaten war keine Botschaft mehr von ihm ins Teutonenland gelangt - nicht mehr, seit sich die beiden Teutonenheere unweit der Säulen des Herkules getrennt hatten. Gespannt wartete Yorcke daher darauf, daß der Krieger unmittelbar vor ihm durchparierte und dann von seinem Pferd sprang, das sogleich von einem herbeigeeilten Unfreyen übernommen und zum Tränken an den Bach geführt wurde. Als ihm der Pokal mit dem herrlich kühlen Apfelwein gereicht wurde, nahm der Teutonenkrieger diesen dankbar entgegen und stürzte ihn in einem Zug herunter, dann seufzte er erleichtert.

Seid gegrüßt, Allfreyr! Der Allfyrst hat mich mit einer Nachricht vorausgeschickt, er selber ist mit seinem Heer noch immer viele Wochen in Richtung der Mittagssonne mit seinem Heer unterwegs; ich bin nur deshalb schon hier, weil er mich schon vor langer Zeit an Land gesetzt hat und ich seitdem Pferd um Pferd bis zur Erschöpfung geritten habe - ohne die Unterstützung der verschiedenen Völker auf dem Weg hierher in die Heimat wäre das nicht möglich gewesen. Ich soll Euch von ihm grüßen und Euch dieses Schreiben hier übergeben; die Allfreye Talia hat es eigens für Euch verfasst, um die Worte von Odoaker zu übermitteln.

Yorcke nahm das zusammengerollte Stück Leder entgegen und nickte dem Boten dankbar zu, dann nahm er wieder unter dem Baum platz, um sich die Nachricht in aller Ruhe durchzulesen. Es dauerte einige Zeit, bis er das Geschriebene entziffert hatte - erst seit einigen Monaten hatte er sich die Mühe gemacht, Zeichen malen und lesen zu lernen. Überrascht schaute er auf; die Worte Odoakers, von Talia niedergeschrieben, sprachen von einem kühnen Vorhaben. Erneut vertiefte er sich in das Schreiben; bei dieser Sache durfte er nichts falsch verstehen. Als er sich sicher war, den Plan in seiner Gänze erfasst zu haben, rollte er die Botschaft wieder zusammen und erhob sich.

Auf geht's, wir brechen auf! Mein Pferd, mein Schild, meine Waffen - na los, bewegt Euch!

Yorcke warf sein Trinkgefäß einem seiner Diener zu, während zwei weitere die geforderte Aurüstung heranschleppten. Der letzte machte sich daran, den großen Steinkrug aus dem Wasser zu ziehen und ihn zusammen mit den anderen Gerätschaften auf einem Packpferd zu verstauen. Der Schnellreiter, der die plötzliche Betriebsamkeit erstaunt zur Kenntnis nahm, warf seinem Allfryen einen fragenden Blick zu.

Es gibt viel zu tun - und uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Schwing' Dich wieder auf's Pferd; Du wirst einigen Fyrsten unseres Volkes eine Nachricht überbringen müssen. Also, Du reitest nun los in Richtiung Mittagssonne und übermittelst folgende Worte...

Eindringlich sprach Yorcke auf den Boten ein, der immer wieder nickend bestätigte und nur wenige Nachfragen hatte. Als er sicher war, daß seine Weisungen richtig verstanden worden waren, klopfte er dem Teutonen zum Abschied bekräftigend auf die Schulter und wandte sich dann seinem eigenen Reittier zu, daß für ihn bereitgehalten wurde. Als er aufgesessen war und gewendet hatte, konnte er den Schnellreiter kaum noch erkennen - dieser hatte sein erschöpftes Pferd schon wieder zum Galopp angetrieben. Nur kurz sah Yorcke ihm nach, dann setzte er sich selber in Bewegung - wie er gesagt hatte, es gab wirklich noch viel zu tun.


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Odoaker

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      19.06.2010 23:24:42 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Viele Monde waren vergangen, seit die Teutonen einen glorreichen Feldzug im Mittelmeerraum geführt hatten und schließlich über die Säulen des Herkules hinaus gesegelt waren, weit gen Sonnenuntergang, bis hin zu jenen mystischen Inseln, die der Beschreibung nach Atlantis hätten sein können.

Danach waren sie umgedreht und hatten sich aufgeteilt. Während etwa zwei von drei Kriegern mit Yorcke und einigen Fyrsten gen Heimat gesegelt waren, hatte Odoaker sein Flaggschiff als Handelssegler tarnen lassen und das Heer war im Schutze dieser Tarnung herumgereist und hatte einige sehr erfolgreiche Tauschgeschäfte vollzogen. Dann war die Zeit der Heimkehr gekommen und als sie sich auf den Heimweg von Attike, ihrer letzten mediterranen Station gemacht hatten, hatte Odoaker eine Idee gehabt, Talia diese Idee aufschreiben lassen und per Boten in die Heimat vorausgeschickt.

Jetzt lagen sie vor der illyrischen Küste und würden bald an Land gehen. Odoaker freute sich sehr darauf, seinen alten Freund Wassertreter wiederzusehen. Sie segelten gemächlich der Küste entlang in Richtung Heimat, als plötzlich auf einer Klippe ein Bote erschien, der mit beiden Händen aufgeregt winkte.

Dann warf er eine Schriftrolle herab, die er an einem Geflecht aus Weidenzweigen festgemacht hatte.
Das Weidengeflecht bremste den Fall und sorfte dafür, dass die Botschaft schließlich sogar sanft auf dem Deck des teutonischen Seglers landete.

Odoaker ließ sich die Rolle bringen, Talia und Berengar standen bei ihm und auch der Bluttrinker hielt sich in der Nähe auf. Nachdem er die Rolle geöffnet hatte, entzifferte er sie und war hocherfreut, die unverkennbaren Zeichen Yorckes zu erkennen. Der treue Yorcke hatte es also geschafft, er war gesund mit dem Heer in der Heimat angekommen und kein Unheil war ihnen oder dem Rest der Teutonen widerfahren. Und auf den treuen Yorcke war Verlass, er würde seine, Odoakers Idee umgehend umsetzen.

Deswegen drängte die Zeit und so entschloss sich Odoaker, selbst ein Schreiben an die Nachbarn, an alle Völker im Umfeld der Teutonen zu verfassen:

QUOTE:
"An alle Völker der uns bekannten Welt, insbesondere die Anrainerstaaten an Ostsee und Nordsee, unsere Nachbarn auf dem Festland nach Süden, Norden, Westen und Osten, aber auch die mediterranen Völker,

wir Teutonen veranstalten eine Serie von Spielen, die jeweils im Abstand von 2 Monden beginnen. Insgesamt werden in 4 Spielen alle Krieger reichlich Gelegenheit haben, ihre Geschicklichkeit miteinander zu messen und die Herrscher der beteiligten Nationen haben die Möglichkeit, Gespräche zu führen.
Das erste dieser Spiele startet im Mai 289 (05. Juli RT) in Mecklenburg, danach im Juli 289 (09. Juli RT) in Haithabu, im September 289 (13. Juli RT) in Südjylland und schließlich im Novermber (17. Juli) auf unserer Burg in Nordjylland. Alle Spiele finden jeweils in 3 Disziplinen statt: Reiterspiele, Duelle und Massenkampf.
Das Preisgeld für den Sieger beträgt bei allen Spielen und jeder Disziplin jeweils 100 Silber, das Startgeld 5 Silber.

Weil diese Spiele so angelegt sind, dass alle Krieger, welche in den ersten beiden Runden eines Turnieres ausscheiden, sich beim jeweils nächsten Spiel eintragen können, werden alle Teilnehmer eine echte Chance haben und jeder viel Geschicklichkeit und Erfahrung hinzugewinnen können.

Das teutonische Gebiet steht in dieser Zeit für alle Krieger, die nicht im Heeresverband reisen, offen, egal welchem Stamm, welcher Nation sie auch angehören.

Falls das Betreten teutonischen Bodens mit Heeren erwünscht wird, die an den Spielen teilnehmen wollen, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Es grüßt die stolzen Völker

Odoaker
Allfyrst der Teutonen
"


Nachdem Odoaker dieses Werbeschreiben fertig hatte und die Teutonen endlich in Illyrien angelandet waren, heuerten sie einige Boten an von den Tagelöhnern, die in jedem größeren Ort der Gegend auf dem Markt zu finden waren. Sie gaben ihnen Kopien der Schriftrollen, entlohnten sie gut und schickten sie auf die Reise hin zu den Völkern, zu denen sie bereits Kontakt gehabt hatten oder von denen sie gehört hatten - und das waren immens viele:
Ägypter, Karthager, Gätuler und Mauren; Iberer und Biturigen; Etrusker und Römer; Sikeler und Ligurer, Hellenen, Thraker, Daker und Makedonier; Gallier, Illyrer und Ceutronen, Lugier Sueben und Guttonen, Gälen, Friesen und Svear; Sitonen, Sami und Nenzen - nicht alle waren sie Freunde geworden, doch waren sie auch keine Feinde und der gegenseitige Respekt war ihnen sicher. Die Teutonen waren weit herumgekommen und jetzt wollten sie den vielen Völkern, die sie kennengelernt hatten, eine Chance bieten.


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Yorcke

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      30.06.2010 08:50:03 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Viele Wochen waren ins Land gezogen, Wochen voller Vorbereitungen für die nun bald anstehenden Turniere. Auch der Allfyrst war mit seiner Kriegsbande wieder zurück in der Heimat eingetroffen, nachdem sich viele seiner Krieger tief im Süden mit allerlei gar merkwürdig anzuschauenden Rüstungen und Schilden versehen hatten, die sie den anderen Teutonen bei den allabendlichen Trinkgelagen in den verrauchten Hallen nun immer wieder voller Stolz vorführten. Yorcke selber war skeptisch, ob dieses neumodische Zeugs aus den Landen der Mittagssonne denn wirklich etwas taugte – Schilde und Rüstungen aus schwerem Metall, also wirklich! Nun – ob dieser Krimskrams wirklich zu etwas zu gebrauchen war oder nicht, das würden sie bei den nun bald stattfindenden Spielen ja herausfinden können.

Genau diese Gedanken gingen Yorcke durch den Kopf, als er die inneren Gemächer des Allfyrsten auf der Feste in Nordjylland an zwei Speerwachen vorbei betrat – und sich prompt drei Unfreyen gegenübersah, die alle etwas lustlos an einem dieser fremdländischen Metalldinger herumpolierten und bislang offensichtlich vergeblich versucht hatte, einige hässliche Rostflecken wieder zu entfernen.

Nur weiter Männer, hängt Euch rein – gerade so, als würde Euer Leben davon abhängen! Ach, was rede ich – das tut es ja auch! Der Allfyrst liebt sein neues Spielzeug aus dem Süden und er hasst es, wenn dieser Harnisch nicht blitzeblank ist – also hängt Euch lieber rein und bringt das Ding besser wieder schnell in Ordnung, denn sonst wird er schon bald jemanden finden, der es besser kann!

An den nun deutlich motivierter als zuvor arbeitenden Leibeigenen vorbei betrat Yorcke nun das eigentliche Wohngemach, wo ob der Jahreszeit ein kräftiges Feuer loderte und den Raum mit Rauch füllte.

Grüße, Allfyrst!
Ich werde in Kürze mit meiner Kriegsbande gen Mecklenburg in See stechen und wollte zuvor noch kurz berichten, wie weit die Vorbereitungen gediehen sind: Alle Fyrsten und nahezu alle Freye unseres Volkes sind bereits auf dem Weg oder haben ihr Ziel schon erreicht; es wird an den Eröffnungsspielen jeder teilnehmen können, der will. Inzwischen sind auch schon die ersten Fremdlinge – den Einladungen folgend – bei uns eingetroffen. Nachdem wir dieses kleine Problem mit den „etwas“ übereifrigen Grenzläufern nun endlich geklärt haben, sollte uns das auch keine Schwierigkeiten mehr machen; jeder Fremde wird dieser Tage auf dem Gebiet der Teutonen inzwischen als unser verehrter Gast und nicht wie sonst üblich zuerst mit dem Speer begrüßt. Ich denke, die wissen das auch zu schätzen… Das dürfte ein ziemlich bunter Haufen werden, der da zu den ’Meisterkämpfer’-Spielen antreten wird – also ganz wie von Dir gewünscht. Bei diesem Silber, das wir in diese Spiele stecken, hätte mich alles andere aber auch schwer gewundert…
Auch an Met, Ale, Ephiltranc sowie an ausreichend zu Fressen wird es nicht fehlen; selbst Lachs von der Feuerinsel haben wir im Angebot! Fyrst Arminius bringt ihn mit seiner Kriegsbande mit; seine Krieger haben es wohl irgendwie geschafft, diese Viecher lebend in ihren Langbooten zu transportieren – die müssen wohl irgendwie Meerwasser nutzen und es andauernd austauschen, keine Ahnung wie das sonst klappen soll. Auf jeden Fall waren beim Passieren ihrer Langboote ihre überaus bildhaften Flüche bis ran an die Küste zu hören – und das bei ablandigem Wind! Wie auch immer; nicht alle Krieger dieser Welt könnten diesen Haufen an Fressalien ernsthaft gefährden. Das reicht für die nächsten drei Winter!

Also - alles ist bereit, wir können nun getrost beginnen. Das dürften vermutlich die größten Turniere werden, von der die Welt je gehört hat – also sollten wir sie auch genießen!
Hast Du noch irgendwas für mich, bevor ich runter zum Hafen reite und dann Ablegen lasse?


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Letzte Änderung: 2010/06/30 09:00 von Yorcke.
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Odoaker

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      02.07.2010 01:10:30 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Odoaker dachte an jenen Moment zurück, an dem sein tüchtiger Allfreyr Yorcke ihn auf der Feste aufgesucht hatte. Odoaker selber hatte erst kurz vorher die neuen Palisaden besichtigen können und für die Gefolgsleute aus seinem Dorf einige organisatorische Dinge erledigt und in einem Fall zu Gericht gesessen, wo ein Kerl, der bereits drei Weiber bestens versorgt und viele Kinder mit ihnen gezeugt hatte, einem anderen die geliebte Ehefrau abspenstig machte, die dieser angeblich zu schlecht versorgte. Manche Teutonen hielten noch an der alten Sitte fest, dass sich jeder Krieger soviel Weiber nehmen konnte, wie er ernähren konnte. Die meisten hatten es sich allerdings abgewöhnt, als die ersten Frauen auf den Schlachtfeldern aufgetaucht waren - manche mit Speer und Schwert, die jeden Gegner das Fürchten lehrten, andere mit voller Bratpfanne, die ihren Ehemännern mit dem Essen hinterherliefen - und sie so auch manchmal das Fürchten lehrten.

Schmunzeln musste er schon zum wiederholten Male über die Stelle mit dem Lachstransport. Leider war Odo selbst nicht dazu gekommen, zur Küste zu reiten, als Arminius vorbeisegelte.

Um so genauer erinnerte er sich aber an seine Antwort an Yorcke:

"Werter Yorcke,

Du bist ein Allfreyr, wie ihn sich die Teutonen nicht besser hätten wünschen können. Die bist der Kern und die Seele unseres Volkes, dessen Haupt mir noch vergönnt ist, zu sein. In der langen Zeit, in der wir nach unserem Südlandfeldzug noch im Mittelmeer weilten mit dem Wolfsrudel, hast Du hier die Fäden zusammengehalten und auch die Spiele nach meinen Ideen so gut vorbereitet und ausgestaltet, wie ich selber es nicht besser hätte machen können. Nun geh hinunter zum Hafen und segle los gen Mecklenburg zur Eröffnung. Genieße die Zeit und ich wünsche Dir viel Erfolg bei den Spielen - wir sehen uns dort, denn auch ich werde teilnehmen. Wir werden allerdings mit dem Wolfsrudel über Land ziehen, die Route, die wir gekommen sind, denn ich will nochmals auf den Plätzen vorbeischauen, dass nur ja nichts schiefgeht. Wir Teutonen sind gerne Gastgeber für die Völker, die sich in Frieden mit uns messen wollen und niemand soll uns nachsagen, wir wären geizig oder würden unsere Gäste nicht zuvorkommend behandeln. Schon auf dem Hinweg konnte ich mich ja überzeugen, dass alles im Zeitplan ist und überall der Tisch reichlich gedeckt ist.
Mein Wunsch an Dich ist, dass Du die Teutonen würdig vertrittst bei unseren Spielen - aber das wirst Du, wie ich Dich kenne.
Nun bleibt mir nur, Dir, mein Freund, eine gute Reise zu wünschen - möge Wotan Deine Wege schützen und Donars Hammer Deine Feinde erschlagen, eh sie Dir ein Leid zufügen könnten."


So hatte Odoaker mit Yorcke gesprochen und war seither selber beinahe unaufhörlich im Sattel gesessen, seine treuen Begleiter im Wolfsrudel an seiner Seite. Nein, wahrlich, es gab nichts mehr auszusetzen, die Teutonen waren bereit für die größten Spiele, die die Völker hier je gesehen hatten.


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Vitefjord

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      02.07.2010 08:57:54 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Vitefjord war sichtlich zufrieden ob der Gastfreundschaft der Teutonen und deren verheißungsvoller Ankündigung. Immerhin betrat er das Reich der Teutonen zum erstem Mal. Bis zum Turnierbeginn würde es noch gut einige Wochen dauern, doch tummelten sich bereits jetzt Vertreter zahlreicher Völker in Mecklenburg. Der Troß von Händlern, Waffen- und Hufschmieden, Marktschreiern, Gauklern und Huren war schon jetzt gigantisch. Eine beeindruckende Logistik dachte sich Vitefjord.

Einer der herumlaufenden Gassenjungen zeigte ihm das Lager der Lugier. Der Regent Bjerit und sein Berater Maestrix waren Vitefjord vorausgereist und bereits seit einigen Tagen vor Ort. Sie würden ihm sicherlich die Orientierung in diesem dichten Gewimmel erleichtern. Vitefjord dankte dem Gassenjungen wortlos mit einem kuzem Kopfnicken und warf ihm ein Silberstück als Entlohung zu, das dieser geschickt mit der Hand aus der Luft griff. Wenn ihr mich braucht, rief er Vitefjord zufrieden zu, findet ihr mich in der Nähe der Stadtwachen oder fragt einfach nach Romdaar. So flink wie er erschienen war verschwand der Knabe wieder im Gedränge. Ein geschäftstüchtiger Bursche dachte sich Vitefjord. Er würde sicherlich nochmal auf ihn zurückkommen.

Doch nun freute sich Vitefjord auf ein Wiedersehen mit seinen alten Freunden. Die Delegation der Lugier war nun fast vollzählig. Allein Adalas fehlte noch, den Vitefjord in der Laustiz getroffen hatte. sicherlich würe auch er in Kürze eintreffen.

Mit ausgebreiteten Armen und einem kräftigen Gebrüll trat Vitefjord in das Lager der Lugier ein. Doch zu seiner Überraschung war niemand anwesend. Vitefjord fragte sich, wo die beiden wohl stecken würden und welche wichtigen Erledigungen sie abhielten. Er nahm einen kräftigen Schluck Met aus der Karaffe und beschloß, fürs erste hier zu warten...
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Maestrix Tauburix

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      02.07.2010 16:32:39 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Schon eine Weile in Mecklemburg verweilend, kannte sich Maestrix Tauburix schon gut im Gedrängel aus. Wichtig ist erstmal eine gute Verpflegung dachte er bei sich. Er fand schnell heraus, wo es die leckersten und zudem günstigen Bräuler gabt. Getreu seinem Motto "Ohne Mampf kein Kampf" war der erste Schritt zur ordentlichen Vorbereitung getan. Nun noch etwas Training und es sollten feine Spiele werden.

Zufrieden stapfte er gesätigt wieder ins Lager der Lugier und siehe da wer saß da gemütlich am Lagerfeuer und schröpfte den keinen Vorrat Met genüßlich - Vitefjord -

"Na schmeckt schon wieder"
fragte er ihn mit ´nem Augenzwinkern, setzte sich neben Ihm und ließ sich die Neuigkeiten der Heimat erzählen.
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Vitefjord

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      03.07.2010 18:51:34 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
"Nun" begann Vitefjord, der hocherfreut war, seinen alten Weggefährten wieder zusehen "in der Heimat ist alles ruhig, doch scheint mir, dass ihr einiges zugelegt habt" und deutete lachend auf seinen Bauch". Vitefjord wischte sich mit der Hand über den Mund und reichte die Karaffe an Maestrix weiter nicht ohne zuvor noch einen kräftigen Schluck zu nehmen. "Ihr werdet es brauchen mein Fraund, denn ich bin nicht hier, um mir dem Turnier als Zuschauer beizuwohnen."

"Wo steckt eigentlich unser Regent? Habt ihr ihn schon gesehen? Er wird doch nicht etwa schon wieder nach einem Rock Ausschau halten, die mit ihm sein Bett teilt." Vitefjord lachte laut und überschwänglich, trat einen Schritt auf Maestrix zu und schlug ihm kräfitg auf die Schultern.

"Sagt Meastrix" fuhr er fort "ich bin noch auf der Suche nach einem guten Waffenschmied, der mein Schwert für das Turnier ordentlich herrichtet. Ich hoffte, ihr würdet mir weiterhelfen können."
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Yorcke

Teutonen
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      03.07.2010 20:30:59 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Bedächtig schritt Yorcke durch das wild-bunte Treiben, welches inzwischen überall in dem sonst so beschaulichen Mecklenburg herrschte. Zig unterschiedliche Sprachen waren zu hören, viele fremdartigen Bekleidungen zu bestaunen. Inzwischen waren auch die letzten Kriegshaufen der Teutonen eingetroffen, so daß sich nun fast alle Krieger des Volkes hier versammelt hatten. Dazu kamen - bisher - zahlreiche Vertreter von sieben anderen Völkern aus nah und fern, doch das schienen nicht die letzten gewesen zu sein: Unlängst hatte ihm ein erster Speerkämpfer berichtet, daß vor der Küste fremde Segel gesichtet worden seien, die direkt auf den kleinen Hafen zuhielten. Und eine zweite Wache hatte ihm kurz zuvor bereits gemeldet, daß Späher ein aus dem Süden anrückendes Heer gesichtet hatten, das die Landesgrenzen bereits überschritten hatte.

Noch war ein klein wenig Zeit bis zum Beginn des Eröffnungsturnieres; morgen würden all die Nachzügler die letzte Möglichkeit haben, sich dafür anzumelden. Am Tag darauf würde es dann endlich losgehen.
Aber selbst für diejenigen, die aus welchem Grund auch immer das erste Turnier verpassen - oder eben sehr früh ausscheiden - würden, gäbe es ja noch immer die drei Folgeturniere. Es sollte also wirklich jeder auf seine Kosten kommen.

Nachdenklich schritt er durch das bunte Gewimmel weiter in Richtung Hafen, um die erwarteten Neuankömmlinge willkommen zu heißen. Auf dem Weg dorthin würde er bestimmt auch noch etwas Ordentliches zum Trinken auftreiben - dieses viele Denken machte auf die Dauer irgendwie durstig...


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Letzte Änderung: 2010/07/03 20:40 von Yorcke.
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Yorcke

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      04.07.2010 00:48:33 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Zurück vom Hafen, wo nun zwei ansehnliche Flotten der Svear dicht gedrängt lagen, erreichte Yorcke wieder das dichte Gedränge rund um die Turnierplätze, wo sich allerlei Händlervolk herumtrieb und die schieren Massen der Krieger und Unfreyen, die sich lautstark kreuz und quer durcheinander bewegten, ein schnelles Fortkommen unmöglich machten. Mit den letzten Neuankömmlingen schienen sich die Volksmassen noch einmal verdoppelt zu haben, und die Stimmung war so ausgelassen wie nie zu vor. Irgendwie lag eine erwartungsvolle Spannung in der Luft - alle warteten sie auf den Beginn der Spiele. Vor dem großen Zelt, wo die Anmeldungen durchgeführt wurden, hatte sich eine große Menge versammelt und verlangte lautstark und in vielen Zungen Einlass, so daß die dafür eingeteilten Unfreyen kaum noch Gehör fanden, um die bereits feststehenden Duellpaarungen auszurufen.

Mit einem zufriedenen Grinsen wandte Yorcke sich von dem Zelt ab und kämpfte sich unter Zuhilfenahme seiner Ellbogen durch das Gedränge zu seinem Allfyrsten durch, der sich auf einem der zentralen Plätze aufhielt; hier sollten sich in Kürze die Krieger zu Pferde miteinander messen.

Grüße, Allfyrst!
Ich habe die neuesten Berichte der Grenzläufer hier dabei; ich dachte, Du würdest sie gerne erfahren:
Wir haben nun Vertreter von 8 fremden Völker hier zu Gast, zusätzlich zu unseren Teutonen. Insgesamt haben sich hier 7 Regenten, 10 Berater, 40 Beschützer sowie 40 Krieger in Mecklenburg versammelt - und dann auch noch eine stammlose Kreatur, die aber von allen anderen gemieden wird. Die Einschreibungen haben begonnen und sind schon weit vorangeschritten, aber das Gedränge dort vor dem großen Zelt ist so groß, daß es vielleicht nicht mehr alle schaffen werden.
Ansonsten läuft alles wie geplant, die Kerle sind zwar schon betrunken, aber insgesamt noch immer friedlich - und alle sind schon heiß auf die drei Wettkämpfe.

Wenn sonst nichts mehr ansteht, dann kümmere ich mich nun wieder um meine eigene Ausrüstung - und ein wenig Schlaf wäre vielleicht auch nicht schlecht. Viel Erfolg morgen - möge Deine Klinge scharf bleiben!


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Alarich

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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      04.07.2010 10:00:47 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
................
Das kleine Boot brachte Alarich in Begleitung seiner Gotland Reiks Alisia an den Strand des teutonischen Landes. Seine Frau und einige Krieger der Guttonen waren zum Schutz vor den marodierenden Räubern auf der Burg geblieben. Alisia und ein paar Halbreye zogen das Boot ans Land, senkten den Mast und versteckteckten es in ein paar Büschen. Alarich erkundete indes den Strand. Nicht weit vom Strand war ein Fischerdorf. Ein paar teutonischen Bauern, die auf einem Feld arbeiteten. Also eine friedliche Gegend.
So ging er zurück zu den Gefährten.
"Wir sind nun sicher an den Küsten der Teutonen angelandet. Dahinten ist ein kleines Dorf." weiter kam er nicht mit seinem Bericht, tauchten doch plötzlich ein paar gut gerüstete Krieger auf. Diese sprachen sie an. Die Sprache klang der guttonischen ähnlich, so daß Alarich einen Versuch der Erklärung unternahm.
"Hier steht Alarich. Der Kindis der Guttonen. Ich bin gekommen um auf Einladung Eures Allfyrsten Odoaker an den Spielen teil zu nehmen."


Alarich, von den Goten
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Letzte Änderung: 2010/07/04 10:24 von Alarich.
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