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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 04.07.2010 10:53:39 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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sich gemütlich machend erwiderte Maesterix "Unser Regent - nun ich nehme an er bereitet sich ausführlich auf den Kampf zu Pferd vor. Die Niederlage im Finale der Spiele der Illyere wurmt ihn sicher noch". Ein kräftigen Schluck nehmend führ er fuhrt "Eine erstklassige Waffenschiede ist im Dorf zu Mecklem, schau mal vorbei den Weg vom Lager in Richtung Hafen." Er zeigte rechts vom Lager weg.... Hier im Hafen, wo die tapferen Guttonen gerade von Yorcke empfangen wurden.... zufrieden und dennoch hungrig auf die Wettstreite schaute er dem an ihn vorbeiziehendem Treiben zu...
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Letzte Änderung: 2010/07/04 10:54 von .
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 04.07.2010 14:08:09 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Odoaker war mit dem Wolfsrudel in Mecklenburg eingetroffen. Dann hatte er seine Kampfgefährten von der Heerespflicht befreit, auf dass sie sich nach eigenem Gutdünken auf die Spiele vorbereiten konnten.
Er selber schritt durch das riesige Lager zum mit vielen Wimpeln geschmückten Langhaus der Organisatoren.
Alles war bereit und die Pläne waren so ausgefeilt, wie sie nur sein konnten. Und dennoch gab es noch eine Sache, für die er sorgen würde - er würde einige Trupps der Leibgarde losschicken in die Umgegend, damit sie die Gäste sicher zum Turnierplatz brachten.
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Einige Zeit später traf ein Trupp der allfyrstlichen Leibgarde unter Olgyn am Strand auf einen Trupp Guttonen.
Olgyn, der in einer Sprache angesprochen wurde, die er, wenn er sich Mühe gab, gut verstehen konnte, antwortete dem Alarich, Kindis der Guttonen:
"Willkommen in Mecklenburg, hoher Herr. Mein Name ist Olgyn, Vorfreyr der allfyrstlichen Leibgarde. Wir wurden gesandt, um euch in Gastfreundschaft zu empfangen, zum Lager zu geleiten und eure Fragen zu beantworten. Der Allfyrst lässt euch seine Grüße ausrichten und mitteilen, dass er sich sehr freut, dass auch ihr den Weg zu unseren Spielen gefunden habt!"
Dann bat Olgyn die Guttonen, ihm zu folgen. Er würde zusehen, dass die Guttonen anschließend genau wissen würden, wo Speisen und Getränke ausgegeben wurden.
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Nachdem Odoaker die letzten organisatorischen Dinge mit dem Schiedsgericht geklärt hatte, machte er sich auf zu seinem Zelt. Dort schlüpfte er in das Gewand eines einfachen Freyen und bewegte sich eine Weile unerkannt im Gedrängel der Spiele. Er wollte die Stimmung aufnehmen. An einer Feuerstelle, über der sich ein Mastochse drehte, bat er um etwas zu Essen - und er konnte sich satt essen und bekam auch kühles teutonisches Bier dazu, soviel er nur wollte. Während des Essens hatte er Gesellschaft von Kriegern aus aller Herren Ländern - Svear, Lugier, Sueben, Sitonen, Friesen, sogar Illyrer und auch solche, deren Farben er noch nicht kannte - alle saßen zufrieden beieinander - es war eine schöne Stimmung und aufkommende Spannungen wurden im Keim erstickt, indem die Kontrahenten ein Armdrücken gegeneinander ausfochten. Natürlich blieben Missverständnisse wegen sprachlicher Schwierigkeiten nicht aus, aber gemessen an dem, was die Leute so soffen, war alles sehr friedlich.
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Odoaker war satt und müde in sein Zelt gekrochen und hatte eine Weile geschlafen.
Als ihn die Sonne weckte, war es schon beinahe vormittag. Schnell wusch er sich, kleidete sich in seine Amtskleider und begab sich zum Hauptplatz. Dort scharte er einige Leibgardisten um sich, die an den Ecken seines Podests Stellung bezogen und mit den stumpfen Enden der Speere so lange auf das Holz des Podests klopften, bis endlich Stille im Volk eintrat. Dann trat Odo vor und sprach vom Podest herunter:
"Hört, ihr Gäste der Teutonen aus aller Herren Länder und hört, ihr Teutonen. Von jetzt an bis zum Ende der vierten Meisterkämpfer-Spiele, die auf unserer Feste stattfinden werden, soll der Friede der Spiele gelten. Jedes Volk, dass in dieser Zeit ein anderes Volk, welches hier mit Kriegern vertreten ist, anzugreifen wagt, wird den Zorn der Teutonen wecken, der nach den Spielen dann mit aller Härte über dieses Volk kommen wird. Der Friede der Spiele soll nicht gebrochen werden und ich denke, die hier vertretenen Nationen werden sich jederzeit an einem Feldzug gegen einen Friedensbrecher beteiligen.
Und nun lasset die Spiele beginnen"
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Nachdem Odo seine Rede beendet hatte und schon wieder im Volk stand, stieß der Allfreye Yorcke zu ihm und erstattete ihm Bericht. Odo erwiderte:
"Geh hin, Yorcke, und sorge dich nun darum, deine Kampfkunst für das Turnier zu vervollkommnen - poliere dein Schild und halte deine Frame scharf. Und erzähle allen Leuten, die du triffst, dass dies hier nun die größten Spiele sind, welche die Welt je gesehen hat. Alles ist zu jedermanns Zufriedenheit vorbereitet - nun dürfen auch wir uns einfach nur daran freuen, dass wir uns mit den anderen messen können.
Donar sei mit dir in allen Duellen - wir sehen uns im Massenkampf."
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Odoaker saß vor seinem Zelt auf einem Schemel und schärfte seine Frame. Seinen bronzenen Turmschild hatte er breits so blank poliert, dass er sich darin spiegel konnte. Zwar hatte er genug Bedienstete für solcherlei Aufgaben - doch wenn es um Spiele ging, überließ er nichts dem Zufall und legte lieber noch selber Hand an.
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 05.07.2010 20:49:13 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Es wurde Abend und der Beginn des Tuniers rückte näher. Viele Freunde der Teutonen waren gekomme, um sich friedlich im Kampfe zu messen.
Die Seherin freute sich alte Freunde wieder zu sehen. Tyrsan war einer davon, Sitonius ein anderer von vielen, die Talia in ihren doch nun schon viele Winter alten Leben kennen lernen durfte. Viele Schlachten kämpften sie gemeinsam. Viel Blut vergoßen sie gemeinsam. Viel Leid brachten sie in die Welt. Und Schrecken.
Sie erinnerte sich gerne an die gemeinsamen Schlachten, denn nur in Schlachten lernt man sich wirklich kennen. Hier sieht einer gleich, wie sein Nebenmann reagiert, was Rückschlüsse auf sein Wesen zu lässt.
Bisher hatte der Großteil der Teutonen noch nie erfahren, was es heißt zu verlieren. Und dies verdankten sie einzig und allein den Göttern, welche sie beschützten, mutig machten und so zum Alptraum der teutonischen Feinden oder Opfer machten.
Es gibt viele Götter. Manche Schützen, andere sähen Zwietracht und wieder ganz andere schenken uns unser Leben. Talia betete als Seherin zu allen, die sie kannte. Doch eine Gottheit war ihre lieblings Gottheit, wenn sie es so sagen darf. Es war der Gott des Krieges, der Stärke und des Rechts. Sie nannten in Teiwaz. Er verlieh ihr ihre Stärke um mit den Göttern zu sprechen und in der ersten Reihen des Eberkopfes kämpfen zu lassen. Ihm vertraut Talia.
Die Seherin schländerte durch dieses riesige Lager und langsam wurden in der Dämmerung die ersten Feuer entzündet. Bald würde es beginnen. Sie machte sich nun auf Richtung Kampfplatz, denn sie wollte noch etwas erledigen. Sie schickte herbeigerufenen Läufer durchs Lager, die, die Nachricht von einer Anrufung der Götter verbreiten sollten.
In der weit fortgeschrittenen Abenddämmerung hatten sich vom Gefühl her alle versammelt, die Interesse hatten. Die Seherin sah unterschiedliche Stämme im Halbkreis stehen. Sie erkannte jene Stämme an deren Kleidung. Plötzlich fiel ihr ein, beteten all diese Leuten die Götter der Teutonen an? Oder zumindest ähnliche? Sie wusste es nicht. Bis jetzt hatte sie sich nicht um andere Götter gekümmert als ihre eigene. Doch nun war es zu spät. Sie fing mit einem rytmischem Gesang an, der aus mehreren monotonen Lauten bestand. Am Anfang, bevor sie in Ekstase fiel, sah sie noch einige Teutonen und Gäste aus dem Norden die sich ebenfalls mit den monotonen Lauten rythmisch Bewegten, um so Kontakt zur Anderstwelt aufzunehmen. Langsam entglitt sie dem Diesseits und hörte nun noch zusätzlich zu dem Gesang Schläge von Speeren und Schwertern auf hölzernen Schilde, ausgeführt von ihren Brüdern und Schwestern. Es muss für Krieger, die andere Anbetungen ihrer Göttern gewohnt wahren, ein grausam schöner Moment gewesen sein. Einer ihrer Söhne brachte ihr ein Wolfsfell, das sie sich in Ekstase umlegte, um dann so gekleidet anfing ein heiliges Lied zu singen, das von Generation zu Generation an jeden Teutonen weiter gelehrt wurde. Dementsprechend stimmten diese dann auch mit ein. Manche konnten nicht mehr an sich halten und fingen an wie vor einem Eberkopf zu tänzeln. Normalerweise dient dies dazu den Gegner heraus zu fordern und ihn unvorsichtig werden zu lassen. Viele der Herausgeforderten erlebten dann den Abend nicht mehr.
Während dessen wurde Talias Stimme immer höher, wilder und schriller. Die Svear, Guttonen und Sitonen hatten schon davon gehört, das die Seherin im Rausch der Gefühle so anfing zu singen.
Berühmt wurde sie dadurch auch bei den Ringhäuten (a.d.R.: Römer), von der sie ihre Rüstung her hatte. Sie wurden einst von ihnen auf hoher See angegriffen, konnten aber den Gegner vernichtend zurück schlagen. Dort, vor der Schlacht, so berichten Chronisten der Ringhäute, stand eine Frau am Bug des Führungsschiffes und fing ähnlich an zu kreischen und zu johlen. Damals konnten sich die Augenzeugen dieses Spektakels keinen Reim daraus machen, denn die Krieger fingen ebenso an auf ihre Schilde zu schlagen, erst später erfuhren die Besiegten, dass dies eine Anrufung der Götter war und die Frau sich so in einen Blutrausch oder Kriegsrausch versetzte.
Die Sonne ging unter und die Zeremonie erreichte ihren Höhepunkt. Viele Krieger waren bereit zu kämpfen, standen an der Schwelle zum Blutrausch oder waren bereits darüber hinaus und sehnten sich nach einem Kampf. Talia ganz in Ekstase fing nun an wie ein Wolf zu Heulen, um so nochmal die Götter um Stärke, Gerissenheit und Schlauheit im Kampfe zu bitten. In der Ferne konnte sie der Götter Antwort hören. Ein Wolf fiel in ihr Geheule ein. Schauer musste den Gästen des Südens über den Rücken gelaufen sein. Sie mussten denken, es ginge mit Geistern oder Alben einher.
Und dann war es vorbei. Langsam normalisierte sich ihre Wahrnehmung und sie sah die erschrockene Gesichter deren Gäste, die so etwas noch nie sahen. Fast sah sie ihre Gedanken und die Seherin fing an zu grinsen, bei sich dachte sie sich: " Ja, so ziehen wir immer in den Kampf, wild, furchtlos, ohne Gnade für den Gegner, nun wisst ihr was unsere Seele ist. Die Seele des grausamen Nordwindes, die Seele der jagende Wölfe", laut schrie sie zur der Menge: "Lasst uns nun endlich kämpfen!". Die Lautstärke explodierte, die Krieger jubelten.
"Mit der Schnelligkeit und Gewalt eines Feuersturms griffen sie an: tollkühn und unerschrocken, mit tierischen Stimmen und furchtbaren Schreien"
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 05.07.2010 23:36:23 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Auch Odoaker war, wie so oft, durch den rhythmischen Kriegsgesang seines Weibes in Blutrausch geraten.
Er hatte vorher gewusst, was auf ihn zukommen würde, und so hatte er sich jenen Langspeer mitgenommen, den er bei den Hellenen erworben hatte - eine unglaublich schwere und lange Waffe, die eigentlich nur dazu taugen sollte, sie mit dem einen Ende in den Boden zu rammen und das andere gegen einen heraneilenden Reiter zu richten.
Odoaker war von dieser Waffe fasziniert - sie erlaubte keine Fehler und war schwer zu handhaben, aber wenn man mit ihr traf, dann riss sie unglaubliche Verletzungen wie keine andere Waffe, die er kannte.
Als er in Blutrausch geriet, begann er, diese Waffe um seinen Körper herum zu schwingen - immer schneller drehte er, wechselte Hände und Griff und übte sich so in Geschicklichkeit mit dieser Waffe, dass ihm die Handhabung seiner weit leichteren Frame wie ein müheloses Gleiten dagegen vorkam. Die Sarissa, wie sie bei den Hellenen hieß, ließ sich bei schnellen Bewegungen nur schwer kontrollieren. Trotz ihrer Massivität war es ihrer Länge geschuldet, dass sie, einmal in Bewegung, kräftig mitschwang. Odoaker schwitzte aus allen Poren, wärend er an diesem heißen Abend des Wonnemondes die vibrierende Waffe um seinen Körper kreisen ließ. Im immer schneller werdenden Rhythmus wechselte er den Griff und so schmiegte sich die Waffe mal beinahe wie ein Gürtel hintenher um seine Hüften, mal wirbelte sie um seine Schultern und mal drehte sie sich wie die vom Baume herabfallenden Sämlinge einer Pappel über seinem Kopf.
Zum Glück hatte er vorher dafür gesorgt, dass rings um ihn herum eine Menge Platz war.
Als der Gesang Talias seinen Höhepunkt fand, schleuderte Odoaker die Sarissa mit einer unglaublichen Kraft, die er wenige Minuten zuvor noch nicht aufgebracht hätte, in wilder Ekstase in einen Schweinepferch in der Nähe. Die Waffe schlug durch eine ausgewachsene Wildsau hindurch und blieb zur Hälfte in der zweiten stecken.
Ja, Odoaker liebte die Kriegsgesänge seiner Talia - sie setzten immer ungeahnte Kräfte in ihm frei. Talia hatte ihm gerade erst eine Tochter geschenkt - nach drei Söhnen. Sumelis sollte das Kind heißen. Und Odoaker begehrte sein Weib schon wieder - noch in dieser Nacht würde er wieder bei ihr liegen.
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Nachdem er sich im Anger abgekühlt und erfrischt hatte, wandte sich Odo an den Schmied Olbrandur, der sich vor langer Zeit, von Norden her kommend, bei den Teutonen in Mecklenburg niedergelassen hatte. Olbrandur hatte sich um die Schärfe der Klinge seiner Sarissa gekümmert und Odoaker zahlte ihm zwei Extra-Silber für die wirklich gute Arbeit. Bei den Spielen hätte er die Sarissa gerne ausprobiert, doch dort gab es nur Standardwaffen, damit niemand ernsthaft zu Schaden kam.
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Nachdem er sich bei Olbrandur bedankt hatte und für sich und die seinen am Bratplatz reichlich Ochsenkeule und Bier mitgenomen hatte, wandte er sich dem Langhaus zu, dass man ihm und seiner Familie reserviert hatte. Die Mecklenburger hatten sich alle Mühe gegeben und es war recht komfortabel.
Odoaker verteilte die Ochsenkeule unter die Familie und die Bediensteten. Dann stieg er die Leiter herauf mit zwei großen Krügen Bier in der Hand - zum Obergemach - und winkte grinsend seine Frau hinter sich her.
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 05.07.2010 23:41:46 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Ah wie herrlich der Lachs ist da und viel besser noch, ich habe derer zwei Prachtexemplar!
Nun wird es gelingen,
heißt es doch liebe gehe durch den Magen,
Sophi wird mir verfallen
tralala la la
liebe gehe durch den Magen
latrala la
Diese Feste machen alle ganz verrückt, es könnte keine bessere Gelegenheit geben,
hätt ich dich nicht gesehn
wärs um mich nicht geschen dub dub dabidei ei ei ei,
Sophia ist die schönste Braut das sich bei ihr keiner traut,
doch trauen will ich mich mit dich oh la la oh ho, ho Sophia le mio
und ab mit Euch ihr netten Fische in ihre Liegestadt, ja so liegt ihr gut, ja oh ja Löffelchen findet´s Frauchen fein. Ein Bernsteinblatt von mir gemacht findet auf euch Fischlein platz, wie vom Ahorn schaut es aus und dies das Zeichen meines Stammes, wird dich mich finden lassen, liebste du und wirst so sein bald mein.
Ahl oha die he die liebe ist schö
die liebste und schönste sei mei
bring mi bring mi die Sophia tu me tu me
bring mi bring mi die Sophia tu me tu me
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Letzte Änderung: 2010/07/05 23:48 von .
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 06.07.2010 10:18:47 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Vitefjord machte sich sogleich auf den Weg in Richtung Hafen wie es ihm Maestrix geheißen hatte. Anscheinend hatte es sich bereits herumgesprochen, dass hier ein hervorragender Schmied seine Arbeit verrichtet. Angesichts des Andrangs würde es Vitefjord nie rechtzeitig vor Turnierbeginn schaffen, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Plötzlich zupfte jemand an seinen Beinkleidern. Vitefjord drehte sich um und blickte in das strahlende Gesicht von Romdaar, dem kleinen Gassenjungen, der ihm bei seiner Ankunft in Mecklenburg schon gute Dienste leistete. "Kennt ihr mich noch?" fragte der Kleine mit frecher Stimme. Vitefjord kniete nieder zu ihm, zog ein Silberstück aus seinem Lederbeutel und erwiderte: "Du kommst mir gerade recht. Mein Schwert bedarf noch einiger Pflege und hier ist es hoffnungslos. Bringt mich rasch zu jemandem, der sein Handwerk versteht" Vitefjord drückte dem Jungen das Silberstück in die Hand, der ihn sogleich wortlos in die Hand nahm. Schnellen und sicheren Schrittes bahnte er sich mit Vitefjord einen Weg durch die Menge. Als sie am Ziel angekommen waren, sagte Romdaar: "Hier seit ihr richtig. Er wird euch helfen."
Seit dem waren einige Tage ins Land gegangen, die Festlichkeiten zur Eröffnung der Spiele waren vorbei, der erste Turniertag war gelaufen und sein Schwert glänzte wie neu. Müde und abgekämpft aber im großen und ganzen zufrieden schleppte sich Vitefjord zurück ins Lager der Lugier. Maestrix Worte lagen ihm noch in den Ohren: "Unser Regent - nun ich nehme an er bereitet sich ausführlich auf den Kampf zu Pferd vor." Offenbar hatte er sich nicht nur darauf gründlich vorbereitet. Im Massenkampf wurde Vitefjord ausgerechnet von Bjerit niedergestreckt. Vitefjord wurde den Gedanken nicht los, dass Bjerit gerade auf ihn ein besonderes Auge im Massenkampf geworfen hatte. Schon vor Beginn der Spiele hatte sich Bjerit rar gemacht, als würde er Virtefjord auf dem Weg gehen, damit seine Augen ihn nicht verrieten. Andererseits hatte Bjerit, wie es sich für einen Lugier gehört, genug Ehre im Leib, um im Massenkampf alles zu geben. Schließlich war das Teilnehmerfeld außerordentlich besetzt und es wäre fahrlässig gewesen, hätte sich Bjerit allein auf Vitefjord konzentriert. Dennoch, Vitefjord hatte Bjerit im Massenkampf der Spiele zu Tolna niedergerungen und das musste an ihm nagen. Nun hatte sich der Kreis geschlossen und Vitefjord schied als erster der lugischen Delegation aus dem Massenkampf aus.
Sei es drum, dachte er sich. Nun galt es sich voll auf die nächste Herausforderung zu konzentrieren; dem Duell gegen Wassertreter. Bei den Spielen zu Tolna waren sich die beiden Kontrahenten das erste Mal begegnet und auch einige Duelle hattn sie schon miteinander gefochten. Vitefjord wollte unbedingt die nächste Runde erreichen, nein er wollte in das Finale. Spätestens dort, dachte er sich, würde er erneut auf Bjerit treffen und dann würden die Karten neu gemischt.
Nun galt es allerdings, schnell wieder fit zu werden. Geübt warf Vitefjord einige Kräuter ins Wasser, das bereits in einem Topf über der Feuerstelle brodelte, um seine Blessuren zu versorgen. Just in diesem Moment schlug ihm jemand auf die Schultern, genau an der Stelle, da Bjerit ihn im Massenkampf den finalen Streich versetzte. Schmerzverzert drehte sich Vitefjord um ...
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 06.07.2010 19:23:45 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Endlich hatten die Spiele begonnen.
Als erster Wettbewerb fand der Massenkampf statt - das war eine gute Tradition und sollte beibehalten werden.
Odoaker hatte sich für eine defensive Taktik entschieden - ganz gegen seine Natur. Das Spielfeld war so unglaublich voll, dass er erst abwarten wollte - doch wie immer sollte es anders kommen - egal wie er versuchte, an den Rand des Getümmels zu kommen, um einen Überblick über die Situation zu erhalten, irgendwie schien er sich immer im Zentrum des getümmels zu befinden. Und so entschied er sich schließlich, das beste aus seiner Situation zu machen und teilte so fleißig aus, wie er einstecken musste. Es fiel ihm gar nicht so leicht, mitzuzählen, aber bei den unzähligen Hieben, die er austeilte, waren 15 Treffer dabei. Fünf Treffer hatte er selber eingesteckt und es standen außer ihm noch vielleicht ein Dutzend Krieger, als er einen Streich des svearischen Herjann Vraccas übersah, welcher ihm den Rest gab - seligsüß sank er ins Reich der Träume und wachte erst dann auf, als seine Talia ihm einen Eimer Wasser über das Gesicht schüttete und meinte, dass er sich beeilen solle, die Duelle würden jeden Moment gestartet.
Nun, Odo wusste, dass er nicht gleich zu Anfang dran kam, sondern etwa in der Mitte der Teilnehmer gegen eine Kriegerin der Svear zu kämpfen hatte. Diesmal machte es sich jedoch bezahlt, dass er so eifrig mit der Frame geübt hatte - auch mit dem Speer konnte er die Svearin schnell in ihre Grenzen verweisen und trug selber kaum Blessuren bei dem Kampf davon.
Als letztes trat er im Reiterkampf an, zum ersten Mal in seinem teutonischen Leben, und dann gleich gegen Aliena, die Herrscherin der Sueben, mit denen die Teutonen eine lang gehegte Freundschaft verband.
Aliena hatte offenbar schon einige Erfahrung im Reiterkampf. Der Ausgang stand auf des Messers Schneide, aber im sechsten Waffengang konnte Odoaker sich letztlich mit einem Abwurf durchsetzen.
Und so schaute er sich am Ende des Turniertages die Tafel an, auf der die Namen eingetragen waren - zwei Lugier standen auf dem Programm für ihn - im Duell Bjerit und im Reiterkampf Maestrix Tauburix - beides harte Brocken und gewiss kein Zuckerschlecken.
Sie würden sehen - Odo hoffte, dass für ihn noch nicht in der zweiten Rund schluss war!
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 06.07.2010 20:36:19 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Ja die Spiele haben begonnen, nun musste sich zeigen was das Training und die gute Stärkung für Auswirkungen haben.
Im Massenkampf war viel los. Soviel Krieger jeder gegen jeden hatte Maestrix nie zu vor gehenen. Ein Rand war nicht zu endecken, nur noch ein guter reflex und ein scharfes Auge waren entscheidend. Doch irgenwann hat auch dies seine Grenzen - als Maestrix völlig erschöpft sich niederstrecken musst standen noch 10 weiter Krieger im Kampf. Einer davon unser Bjerit....
Im Kampf zu Pferd - besser gesagt im Kampf mit seinem treuen Idefix II dem wildesten aller Steppenponny - traf er auf dem Fyrsten Sturmwolf. Ein harter Gegner - kein einfacher Kampf. Doch siegreich war er. Ebenfalls Siegreich konnte das Einzelduell gegen die zähe Kämpfernatur gewonnen werden.
3 härte Kämpfe machen müde und erschöpft - für die Spiele macht man sehr viel Ausdauer. So besorgt er sich schnell ein Bräuler. Nein zwei denn Viteford benötige auch etwas, denn von Bjerit im Massenkampf geschlagen zu werden, bedarf einer kräftigen Erholung.
Zufrieden mit den Ereignissen des ersten Tages, satt aufgrund der hervorragenden Bräuler und Heiß auf das Duell mit dem Allfyrsten Odoaker, saß er am Feuer als die Nacht hereinbrach...
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 06.07.2010 21:28:40 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Aliena hielt inne und bereitete sich mental auf den nächsten Kampf vor. Sie war vor einigen Tagen nach Mecklenburg gereist um an den großen Spielen der Teutonen teilzunehmen von denen von nah und fern zu hören war. Diese Spiele waren wahrlich so groß wie sie gehört hatte und ein halbes dutzend Sprachen Sprachen drangen währenddessen an ihr Ohr.
Der erste Tag war wirklich sehenswert gewesen und auch anstrengend. Das Schlachtfeld des Massenkampfes schien von Teilnehmer überflutet zu sein und Aliena ging ganz im Kampf auf, zuschlagen sobald sich eine Lücke in der Verteidigung ihres Gegenübers ergab und Schlag für Schlag mit ihrem Schild abwehren. Doch bald spürte sie die Erschöpfung und begann Fehler zu machen. Es waren so viele Gegner und man musste soviele Schläge abwehren, schließlich war sie an dem Punkt angekommen da sie die Lücken in ihrer Deckung nicht mehr rechtzeitig schließen konnte und wurde hart am Rumpf getroffen sie war besiegt.
Auch im Kampf zu Pferde konnte sie sich nicht durchsetzen. Das Schicksal hatte entschieden dass sie zunächst gegen den Allfyrst der Teutonen, Odoaker, antreten, der sicherlich einer der härtesten Gegner war gegen den man antreten konnte. Odoaker war natürlich so gut wie Aliena es sich gedacht hatte und schließlich unterlag sie ihm im 6. Durchgang.
Im Kampf Mann gegen Mann lief es dagegen besser. Die Regentin war eine der letzten Kämpfer an diesem Tag und trat gegen einen jungen Lugier namens Adalas Mabusian an. Aliena kannte ihn bisher noch nicht, aber er stellte sich als talentierter Kämpfer heraus. Schließlich konnte sie ihn jedoch dank ihrer größeren Erfahrung niederringen und würde nun wenigstens in einer Disziplin weiterkämpfen und ihrerm Volk Ehre machen können.
Mit einem teifen Durchatmen beendete Aliena die Reflexion des gestrigen Tages. Die ersten Duelle dieses Tags waren bereits geschlagen und bald würde auch sie ieder kämpfen müssen. Ihr nächster Gegner war Gerhard, ein Fyrst der Teutonen und Aliena war sich sicher das dies ein harter Kampf werden würde. Doch noch war etwas Zeit und sie begab sich zum Kampfplatz um den Duellen der anderen Krieger zusehen zu können.
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" 06.07.2010 23:17:08 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Das waren mal Spiele ganz nach dem Geschmack von Ulrik: So viele kampfstarke und sturmerprobte, bekannte und unbekannte Krieger und Kriegerinnen in Mecklenburg anzutreffen war die Reise wert. Auch Unterkunft und Verpflegung waren bestens. Die Teutonen hatten weder Kosten noch Mühen gescheut diese Spiele zu etwas einzigartigem zu machen. In jedem Fall würde man noch viele Jahre an vielen Lagerfeuern darüber Geschichten hören und erzählen von den Kampf, Sieg und Niederlage - aber vor allem von der einzigartigen Athmosphäre der Spiele.
Die Sache hatte sich ganz gut angelassen. Im ersten Duell traf Ulrik gleich auf den Kindis der Guttonen. Kein unbekannter, hatten Sie doch schon miteinander im Duellkampf trainiert. 5 wuchtigen Stöße Alarichs mußte er standhalten bevor er ihn mit seinem eigenen fünften Stoß zu Fall bringen konnte. Ziemlich außer Atem war Ulrik noch da ging es schon weiter zur ersten Runde im Kampf zu Pferd - dem ersten Kampf zu Pferd mit seinem treuen Pferd Vulcano. Erfahrung mit dem Reiterkampf hatten Ulrik und sein Hengst nicht viel sammeln können. Vulcano war auch nicht das stärkste Pferd, aber schnell war er - sehr schnell und wendig. Vielleicht konnte man damit ja auch schon was anfangen. Nun der Gegner war ein alter Bekannter, nämlich Tyrsan Haraldson, der bei den Svear die gleiche Funktion ausübte wie Ulrik bei den Sitonen... Rådgiver für äußere Angelegenheiten. Nun heute würden die diplomatischen Höflichkeiten etwas heftiger ausfallen wie gewöhnlich.
Es war ein hartes Ringen! Ulrik ging gleich mal bei der ersten Runde zu Boden, konnte dann aber mit gleicher Münze zurückzahlen. Beim 4 Treffen brach dann Ulriks Keule nach einem wuchtigen Schlag. Der 5. Durchgang brachte dann die Entscheidung: Beide trafen sich gegenseitig mit einem gewaltigen Schlag und wankten gefährlich im Sattel. Tyrsan versuchte noch sich auf dem Pferd zu halten rutschte dann aber doch aus dem Sattel. Damit dürfte wohl die Glücksträhne mehr wie überstrapaziert sein dachte sich Ulrik - und das obwohl noch der Massenkampf anstand. Da sich die Pferdekämpfe noch etwas hinzuzogen konnte er sich noch etwas ausruhen und seine Waffen überprüfen.
Dann ging es ins Getümmel. Das war unglaublich! Geschätzte 50 bis 60 Krieger hatten sich in der Arena aufgestellt. Das würde eine Hauen und Stechen geben. Nach dem Startsignal ging es dann mit viel Gebrüll in allen Sprachen der Welt hart zur Sache. Ulrik hatte bald keinen Überblick mehr wen er bereits getroffen hatte und wer ihm Streich für Streich übergezogen hatte. Der Kampf zog sich lange hin. Die Reihen hatten sich deutlich gelichtet und es waren nur noch 5 Kämpfer auf den Beinen. Zu seiner Freude war darunter auch seine Stammesgefährtin Buliwyf von den Sitonen. Aber die Freude wärte nicht sehr lange. Ein mächtiger Hieb von einem ihm noch unbekannten Krieger (später stellte er sich als Vraccas von den Svear vor) streckte Ulrik endgültig zu Boden. Damit war der Kampf für ihn vorbei. Als er wieder zu sich kam war der Kampf vorbei.
Wie er dann erfuhr war Cabiros - Kriegsminister der Svear Sieger im Massenkampf geworden. Persönlich kannten sie sich noch nicht. Deshalb lies sich Ulrik von einem der Svear den Weg zu ihm weisen, um ihm zu gratulieren und sich bekannt zu machen. Bevor es dann zum Festschmaus ging erkundige sich Ulrik noch nach seinen Gegnern in Duell und Pferdekampf der zweiten Runde am nächsten Tag. Das konnte heiter werden: Gegen Bjerit den Regenten der Lugier, einen sehr erfahrenen Reiter sollte es gehen und im Duell gegen Uzrok einen Krieger der Svear den Ulrik noch nicht kannte. Na ja von einem fahrenden Händler, der auch mal in Griechenland gewesen war hatte er einen schönen Spruch gehört. Dort gab es wohl auch besondere Spiele und das Motto lautete für alle: Dabei sein ist alles!
Das war ein ereignisreicher und anstrengender Tag gewesen! Nach einem Besuch im Dampfbad und einem kräftigen Bissen Wildschweinbraten und zwei Krügen Met bezog Ulrik sein behaglich eingerichtetes Quartier, streckte sich auf dem fellbedeckten Lager aus und schlummerte in kürzester Zeit ein.
Im Namen des Drachen Ulrik von Smøla Fyrst der Sitonen
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