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Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer" (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"
 
Alarich

Sitonen
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graphgraph
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      09.07.2010 19:12:29 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Alarich saß in seinem Zelt. Seine Hose hatte in dem vergangenen Turnier schreren Schaden genommen. Daher saß er dort nun und flickte sie, so gut wie er es vermochte. Draussen war bereits die Nacht herein gebrochen und die Krieger sangen am Feuer Lieder, deren Texte er selten verstand.
Auf einmal verebte der Gesang von draussen und er hörte einen Dialekt Thor anrufen. Kaum verstand er die Worte, doch den Namen Thors erkannte er deutlich. So gesellte er sich mit einem seiner Unfreien, der ihm übersetzen konnte, was der fremde Krieger dort sprach, zu den Anderen ans Feuer. Er wurde unfassbarem gewar. Es gab wohl ein Volk, daß weder Recht noch Frieden kannte. Diese Skaramangos, wie der Sklave des Kindis berichtete, brachen den ausgerufenen Frieden und der Krieger war wohl der König des Landes, welches Opfer einer unfairen Missetat der Feiglinge wurde. In der Edda des Nordens hatte Alarich bereits Berichte von einem derartigen Volk gelesen. Feige und hinterhältig sollen die unbewaffnete angreifen, überfallen und plündern. Bis dato hatte er dies nur für die übliche Übertreibung in den Geschichten der Nordvölker gehalten. Doch nun vernehm er diese schlimme Nachricht. Ob mit der Bezeichnung Skaramangos die Sarmaten der Edda gemeint waren? Er wusste das nicht und beschloss im hohen Rat des Nordens nachzufragen.
Doch nun war es an ihm Stellung zu beziehen. dem Kontrahenten das zuzusagen, was er bereits feierlich geschwohren hatte. So trat er nun diesem König gegen über und wies seinem Unfreien an, seine Worte in alle Sprachen hier zu übersetzen:
"Ich Alarich, Kindis der Guttonen, höhrte von dem verdorbenen Spiel.
Ich Alarich, Vollstrecker des Willens Thors, ich höre von Deinem Schwur.
Ich Alarich, Kindis von der Götter Gnade werde Dir mit ganzer Kraft beistehen.
Ich Alarich, Herrscher über das Guttonenland, werde Dir Schutz und Macht verleihen.
Auf daß jeder Friedensbrecher brennen wird!"

Alarich rammte seinen Speer in die Erde und reichte dem Krieger seine Hand!


Alarich, von den Goten
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Letzte Änderung: 2010/07/10 15:48 von Caius Flavius. Grund: kein ooc im rp. Smartis gibt es nicht, es heißt Sarmaten.
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Sitonius

Sitonen
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      09.07.2010 19:53:46 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Sitonius saß am Feuer. Aus seinen Abenteuern und Reisen vertand er die gesprochenen Sprachen. Nach dem der Kindis der Guttonen geendet hatte, stand Sitonius auf und trat in den Ring der Krieger. An alle Krieger und den Rådgiver der Lugier sprach er:
"Wohl gesprochen Kindis Alarich. Die Sitonen werden sich dem Heer ebenfals anschliessen. Die Sarmateb beweisten einmal mehr, wie wenig sie an Ehre besitzen. Kein Volk soll hier bedroht sein. Kein Besitz geschändet, solange wir uns im fairen Kampfe messen. Ein jeder Sarmate erzürnt alle guten Götter. Thor wird nun den Seinen den Weg weisen und alle zur Vernichtung der elenden Versager aus den Fernen der Steppe aufrufen.
Die Sitonen folgen dem Ruf Thor´s.
Dies verkünde ich nun hier auf hohen Beschluss unseres Ting´s."

............................................................................................................


Im Namen des Drachen
...Sitonius
...........Altfyrst der Sitonen
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Letzte Änderung: 2010/07/10 15:50 von Caius Flavius. Grund: kein ooc im rp. Smartis gibt es nicht, es heißt Sarmaten.
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Adalas Mabusian

Karthager
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      10.07.2010 00:41:53 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Mit einem Rückhandschlag köpfte Adalas den ersten Sarmaten während sein Schild den zweiten von sich stieß. Mit einem heftigen Tritt wirbelte ein weiterer Sarmate durch die Luft und die Axt forderte weiter ihren Tribut. Schließlich war es vollbracht.

Adalas atmete schwer, als er die verwüsteten Kornblumen am Boden liegen sah. Ein schöner Krieger war er, Blumen zu zerschmettern. Aber die Sarmaten waren weit und er war hier, an der teutonischen Küste. Sein Wunsch nach Rache hatte ihm sogar den ersten Sieg bei einem Turnierduell beschert. Der junge Geralt schien nicht zu wissen wie ihm geschah, als Adalas wie ein Berserker auf ihn zustürmte, nur wünschend, dass ein Sarmate an seiner Stelle stand.

So musste er noch einen Tag bei diesem Turniere verbringen, denn es war für ihn undenkbar, die Götter durch eine frühe Abreise zu erzürnen. Zumal ihm Thor, der Gott seines Vaters, und Lug, der Gott seiner Mutter, Verbündete in Form der Guttonen und Sitonen gesandt hatten. Nun denn, er würde den Lugiern Ehre machen, bevor die Sarmaten dorthin gesandt wurden, wo sie hingehörten.
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Odoaker

Barbaren
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      10.07.2010 20:12:02 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Odoaker war guter Dinge gewesen.

Trotzdem er sich wahrlich hatte abhetzen müssen, war er rechtzeitig zu Meisterkämpfer II angekommen und er hatte sich prächtig geschlagen in der ersten Runde. Nun sollte es weiter gehen - da bemerkte er, während er bei Bier und Wildbret in der Abendrunde an einem der Lagerfeuer saß, über denen sich ein ehemals stolzer Hirsch am Spieß drehte, wie sich Unruhe breit machte im ganzen großen Lager.

Schnell nagte er die letzten Reste an der Rehkeule ab, die ihn beinahe satt gemacht hatte, trank sein Bier aus und eilte sich, zum Zelt zu kommen. Dort wartete schon Talia auf ihn, sein Weib und die Seherin der Teutonen.
Talia berichtete von einem Volk, dass über die Lugier hergefallen war, während diese bei den Meisterkämpfer-Turnieren weilten. Sammaten oder so sollten sie heißen. Und Talia erinnerte Odoaker liebevoll an sein Versprechen des Spielefriedens.

Odoaker antwortete:

"Lass mich eine Nacht darüber schlafen, Talia, damit ich nachdenken kann, wie genau wir darauf reagieren werden. Morgen will ich zu Dir, den Teutonen und allen anwesenden Voelkern sprechen."

Dann ging Odo allein zu einem kleinen Fluß in der Nähe, zog sich aus, badete, setzte sich in der Frische des späten Abends ans Ufer und hielt Zwiegespräch mit den Göttern. Er sank in ein tiefes Nachdenken und plötzlich erschien es ihm wie ein helles Licht vor seinen Augen - er sah eine Waage - in der einen Schale lag verdorbenes Fleisch, Brot und Feldfrüchte, und die Asen waren sehr zornig, die darüber schwebten - in der anderen Schale sah er viele satte, zufriedene Gesichter, die einem Donar folgten, der mit erhobenem Hammer vorausging, um ihre Fende zu zerschmettern. Dann fing dort plötzlich Buschwerk und Grasland an zu brennen. Da wusste Odoaker, was zu tun wäre. Zufrieden kehrte er heim ins Zelt zu Talia.

Am nächsten Tag, noch vor den ersten Kämpfen der Spiele, begab er sich voller Sicherheit zum zentralen Platz, wo das Schiedsgericht seine Entscheidungen kund tat und wo morgens die Krieger aller Völker darauf warteten, dass ihnen ihre Gegner für den Tag zugewiesen wurden.

Odoaker stieg auf das Podest und blickte in die Runde. Er sah die allermeisten Krieger, die sich hier in Haithabu zu den Spielen eingetragen hatten, und blickte ihnen fest in die Augen, als er seine Stimme erhob:

"Hört, ihr Freunde und Teilnehmer an unseren Spielen. Ein fremdes Volk und dem Banner eines Drachen - sie nennen sich selbst Samarten oder so ähnlich, hat die Heimat unserer tapferen Freunde aus Lugien überfallen, während diese als Teilnehmer an unseren Spielen in unseren Landen weilten.

Ihr alle wisst, dass ich den Frieden der Spiele ausgerufen habe und niemand soll sagen, ein Teutone oder gar die Teutonen würden nicht zu ihrem Wort stehen. Ich habe gestern zu Donar gebetet und er hat mir einen Traum geschenkt und mir so gezeigt, was wir tun sollen.

Nein, wir sollen jetzt nicht in aller Hast und Eile aufbrechen, denn dann würden die vielen Vorräte verderben, welche die Teutonen für ihre Gäste bei allen Etappen dieser Spiele aufgetischt haben, und Donar hat in seinem Traum keinen Zweifel daran gelassen, wie wütend dies die Götter machen würde.

Wir sollen zunächst in aller Ruhe die Spiele zu Ende bringen und dann gemeinsam mit unseren Gästen in großer Zahl aufbrechen, um den Bruch des Friedens der Spiele zu vergelten.

Es wurde mir gesagt, dass man den Ort Steppe nennt, wo die Samarten wohnen - nun, die Steppe wird brennen - doch ohne dass wir davor die Götter erzürnen, denn geübte Kämpfer, die nicht hungrig sind, machen sich weit besser auf einem Feldzug.

So sei es."


Nach dieser Ansprache stieg Odoaker vom Podest herunter und schüttelte viele Hände zum Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit. Er dachte an Bjerit und Maestrix, denen er in Mecklenburg ehrenvoll im Turnier begegnet war und er wusste, dass er keine Gnade kennen würde, wenn den Familien seiner Gäste ein Leid geschehen war. Er selber war zornig über die feige Unverschämtheit der Samarten und hatte Mühe, ruhig zu werden, um sich auf die anstehenden Kämpfe vorbereiten zu können. Er würde heute zweimal kämpfen, einmal zu Ross und einmal im Bodenkampf - nun ja, er hoffte, dass Donar ihn jetzt begleiten würde, nachdem er seinen Willen doch mit dieser Rede erfüllt hatte.


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Vukasin

Illyrer
KRIEGER-RAT
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      11.07.2010 00:37:36 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Nachdem Vukasin erst in den ersten Spielen ausgeschieden war, nach harten Kämpfen hatte er sich für die zweiten Meisterkämpferspiele eingeschrieben jedoch war ihm auch hier beim Duell mit Odoaker, Fürst der Teutonen und im Massenkampf kein Glück beschieden und er schied früh aus.
Jedoch konnte er sich im Reiterkampf durchsetzen und zog damit in die zweite Runde ein.
Während der großen Feiern zwischen den Kämpfen hatte er einiges über den Hinterhältigen Angriff des Volkes namens Sarmaten gehört. Da Illyrer und Lugier seit langer Zeit in Freundschaft miteinander lebten beschloss er schnellstmöglich den Rat der Stämme einzuberufen um die Illyrer in den Krieg zu führen.


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Adalas Mabusian

Karthager
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      11.07.2010 19:54:28 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Schwer atmend lag Adalas im Staúb der Arena. Odoaker, Erster der Teutonen war wie zu erwarten ein zu starker Gegner für ihn.
Adalas ächzte, als er aufstand, dann kniete er sich vor Odoaker nieder. "Fyrst, ich sehe, Ihr seid ein großer Krieger. Doch wie ich hören durfte, seid Ihr auch ein großer Führer.Ich danke Euch von Herzen, dass Ihr ein Heer zu unserer Unterstützung entsenden wollt. Doch werde ich gleich nach dem Kampf aufbrechen, um schnellstmöglich meinem Lehensvolk zu helfen. Auch will ich die Wege der Sarmaten ausspähen, auf dass wir dann bei Eurer Ankunft gemeinsam in die Schlacht ziehen können. Es war mir ein Vergnügen, mit Euch heute die Klingen zu kreuzen. Um so größer wird mein Vergnügen sein, neben Euch in die Schlacht zu reiten."
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Pimp von Pimperning

Nenzen
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      11.07.2010 20:51:03 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Abgekämpft nach den harten, langen und nicht immer erfolgreichen Duellen setzte sich Pimp von Pimperning ans Lagerfeuer um mit den anderen Streitern zu feiern und zu zechen. Die Gespräche galten den großartigen Turnieren, ihren Gastgebern und den Köstlichkeiten, die für die Krieger bereitgestellt wurden. Man ließ die Teutonen hochleben und feierte jeden einzelnen Krieger, ob nun siegreich oder nicht.

Doch schnell drehten sich die Gespräche um die Lugier und den feigen Überfall auf ihre Ländereien. Der Pimp hörte bisher nur Gerüchte über einen vorzeitigen Aufbruch der Lugier, um in ihre Heimat zu eilen. Plötzlich trat ein nenzischer Bote an ihn heran. Er verkündete ihm, dass ein Heer der Nenzen auf lugischem Boden in ein Gefecht mit einem fremden Volk verwickelt worden ist. Das kleine Heer erlitt eine herbe Niederlage und mußte sich zurückziehen. Als er den Namen des Angreifers hörte sprang der Pimp auf, blickte ungläubig Richtung Osten und sprach leise zu sich selbst: "Sarmaten!?"
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Odoaker

Barbaren
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Den Moderatoren den

Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      13.07.2010 00:41:24 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Es war ein guter Tag bei den Meisterkämpfer II Spielen in Haithabu für Odoaker gewesen.

Er war gegen Erlendur Myrkur gelost worden, einen kampfeserprobten Sitonen, der sich wacker geschlagen hatte. Odo hatte in die ersten vier Schläge soviel Wucht hineingelegt, wie er Wut empfand über die Störung der Spiele durch den feigen Übergriff der Sarmaten gegen die Lugier. Er konnte sich dann gerade noch bremsen, sonst hätte Erlendur womöglich bleibenden Schaden davongetragen.

Ab da war es ein spannendes Duell und der Sitone verkaufte seine Haut sehr teuer, doch letztlich war es dann doch Odoaker, der die Überhand gewann und den Sitonen dazu brachte, sich hinzulegen.

Odoaker hatte selber einige blaue Flecken davongetragen und sogar eine Rippe schmerzte ihn ziemlich - aber er hald Erlendur grinsend auf die Beine, gratulierte ihm jovial zu einer tapferen Leistung und lud ihn dann auf eine kühles Bier ein - sicher genau das Richtige, um die Strapazen des Kampfes zu vergessen.

Nun war Odoaker schon in der fünften Runde, unter den letzten vier Kriegern - und jetzt trat er gegen Aldgisl an, einen freien Krieger, der früher einmal zu den Friesen gehört hatte. Odoaker wusste, dass er eine Chance hatte, Aldgisl zu schlagen, und auch, dass die Chance gar nicht so schlecht stand - aber Aldgisl würde ein schwerer Gegner sein - schwerer jedenfalls als seine bisherigen Kontrahenden. Nun ja, zumindest würde Odo so an Erfahrung gewinnen.


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Tyrfingur Tyrsanson

Belger
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      16.07.2010 16:13:56 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Dunkle Wolken sammelten sich am Horizont.
Sie standen geradezu sinnbildlich für meinen Gemütszustand.
Bevor ich zu den teutonischen Meisterkämpferspielen aufgebrochen war, hatte ich meine geliebte Heimat besucht um dort nach dem Rechten zu schauen.
Wie ich es mir zu einer Art Ritual gemacht hatte, besuchte ich vor meinem erneuten Aufbruch Orwen, eine Vala aus meinem Gefolge.
Sie warf mir die Runen und gab mir einen Einblick in das Geflecht, welches die Nornen um mich herum schufen. Dieser Einblick sollte mich in den nächsten Wochen so sehr beschäftigen, dass ich mich von dem großen Trubel in den teutonischen Ländereien fernhielt und lieber die Einsamkeit in ihren majestätisch schönen Wäldern suchte. Ich war so sehr abgelenkt von meiner Suche nach den sich ankündigenden Zeichen, dass ich bei den Kämpfen so unachtsam war, dass ich selbst die einfachsten Finten übersah.
Jedes Mal, wenn ich meinem Gegenüber seinen Sieg eingestand, sehnte ich mich wieder zu der Einsamkeit meiner Ausflüge zurück.
Einzig Hjalmafridur, meine kleine Tochter, und Furie, mein Sonnenstrahl und Eheweib, konnten mich in diesen Wochen zum lächeln bringen.
Ich betrachtete Stirnrunzelnd die sich auftürmenden Wolken und zog die salzige Seeluft, welche der aufkommende Sturm mit sich trug, in meine Lungen ein.
Auch wenn ich den allabendlichen Feuern fernblieb, hatte ich doch von dem Überfall des fremden Stammes auf die Lugier und die Reaktionen unter den anderen Stämmen gehört.
Also machte ich mich auf dem Weg um Odoaker aufzusuchen und um ihn mitzuteilen, dass die Svear diesen Frevel des Allfriedens ebenfalls nicht dulden würden und ihre besten Krieger bereits zum Heerbann befohlen wurden.
Es würde wieder Krieg geben. Und diese tiefschwarzen Wolken waren nur ein schwacher Abglanz der Wut und Zerstörungskraft, die nun entfesselt werden würde.
Ich lächelte...


Sic transit gloria mundi!
Silent enim leges inter arma.
Heldentum ist das zeitweilige Aussetzen des Überlebensinstinktes.
kimi ga yo wa chi-yo ni yachi-yo ni sazare ishi no iwao to narite koke no musu made!
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Pimp von Pimperning

Nenzen
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Re:Teutonische Großturnier-Serie "Meisterkämpfer"      18.07.2010 12:44:48 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Es waren hervorragende Spiele, tolle Gegner, berauschende Feste, auch wenn die Spiele von einem unschönen Ereignis im Osten überschattet wurden. Für Pimp von Pimperning ist noch vor dem Ende des letzten großen Turniers klar, dass sich das Kommen für ihn gelohnt hat. Zudem lernte er viele neue Völker kennen und erfuhr von Weiteren im Süden lebenden. Das Ende der Welt scheint noch lange nicht erreicht zu sein. Die Erzählungen über fremde Völker waren geradzu fantastisch. Es wurde von Völkern berichtet, die Gebäude aus Steinen errichteten, unermeßliche Reichtümer ihr eigen nennen, von einem großen Meer im Süden, dessen Wasser angenehm warm sein soll und von Menschen mit schwarzer Hautfarbe! All dies schien Pimp von Pimperning zu verrückt um wahr zu sein. Er beschloß für sich, dereinst, all diese fernen Länder zu bereisen und sich selbst ein Bild davon zu machen.
Doch bevor es soweit ist gilt es den Teutonen seinen Dank und den Dank der an den Spielen teilnehmenden nenzischen Krieger auszusprechen:

"Werter Odoaker, werte Teutonen!

Im Namen der Nenzen möchte ich mich für diese gelungenen Spiele bedanken und dafür, dass wir die Ehre hatten, eingeladen worden zu sein. Auch möchten wir uns für die reiche Bewirtung und den ausgezeichneten Met bedanken. Von eurer Gastfreundschaft werden wir in der Heimat und jedem den wir auf unserer Heimreise begegnen werden, berichten.
Doch bevor wir in die Heimat reisen, gilt es noch eine Schandtat zu rächen. Bei den Spielen standen wir uns im fairen Wettstreit gegenüber. Nun werden wir als Krieger Seite an Seite nebeneinander stehen! Mögen die Götter bei dem was kommen mag, wohlwollend auf uns herabblicken."
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