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THEMA: Ein neues Leben...
 
Isisnofret

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Ein neues Leben...      19.06.2010 20:59:47 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Es war der fünfte Monat im Jahr und der erste Monat des Peret als das Heer des Pharaos in Richtung Syrien aufbrach um seine Macht bei den anderen Völkern geltend zu machen.
Währendessen spielte ein kleines Mädchen um die 5 Jahre alt mit seinen Geschwistern in einem von prächtigem Grün umgeben Hof eines prunkvollen Palastes. Dabei ahnte Niemand was in den nächsten Stunden geschehen sollte, denn die Ägypter waren schon auf dem Vormarsch in die Hauptstadt zum Palast. Mitten in der selbigen Nacht weckte sie ihre Amme und führte sie und ihre Geschwister aus dem Hinterausgang des Palastes auf einen großen geschützten Platz, wo sie niemand hätte finden sollen. Jedoch kamen ihnen ein paar Soldaten des ägyptischen Heeres zuvor, die das Gebiet um den Palast absichern sollten. Die Amme flüsterte den Kindern zu sie sollten in die Büsche flüchten was sie auch taten, nur das älteste der Kinder, eben jenes Mädchen mit dem Namen Yaa-saaman, blieb wie angewurzelt stehen und konnte den Blick nicht von den durch Fackeln beleuchteten Soldaten abwenden. Die Soldaten wussten wer dieses kleine Mädchen war, und nahmen es mit in ihr Lager zu ihrem Heerführer. Auf die Frage, wie man mit ihr verfahren solle beschlossen sie das Mädchen mit nach Ägypten zu nehmen. Vielleicht sollte es gelingen ihr den Glauben der Ägypter und deren Lebensweise beizubringen.
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Re:Ein neues Leben...      20.06.2010 00:25:58 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Während sich die Soldaten im Lager abmarschbereit machten, brütete der Heerführer über der Karte, welcher Weg der beste zurück wäre. Sein Kommandant betrat mit einem Mädchen an der Hand das Zelt.
„Mein Herr, ich habe hier die Tochter des Königs dieses Landes. Ich dachte sie mit in unser Land zu nehmen.“
Der Heerführer schaute verdutzt und erwiderte leicht gereizt darauf: „Habe ich Euch befohlen, die Tochter des syrischen Königs zu entführen? Habe ich darüber entschieden das Kind mit zu nehmen? Ich habe genug zu tun als mir noch über ein syrisches Balg Gedanken zu machen! Geht und kümmert Euch um Eure Aufgaben!“
Der junge Kommandant, der bis jetzt mit seiner Frau kinderlos geblieben war, versuchte den Heerführer zu beschwichtigen und unterbreitete ihm ein Angebot, von welchem er hoffte, dass es schlecht auszuschlagen sei: „Ihr habt mir Derartiges nicht befohlen, jedoch dachte ich mir das Kind mitzunehmen um ihm unsere Götter und Kultur näher zu bringen wäre vorteilhaft. Ich werde auf das Kind achten und es zu meiner Frau bringen, wenn Ihr es gestattet?“
Der Heerführer, noch immer verärgert, jedoch nachdenklich, antwortete: „ Euer Vorschlag ist nicht schlecht, mein Lieber, jedoch kann ich diese Entscheidung nicht treffen, wir müssen das Kind zu unserem Pharao bringen und dieser muss entscheiden. Wenn wir das Kind auf unsere Seite bringen wollen, so kann nur er allein dies befehlen. Jetzt geht und macht Euch abmarschbereit, wir müssen in zwei Wochen zu Hause sein und es wird eine schwere Reise.“
Der neue Tag begann schon anzubrechen als das Heer schon das verlassene Lager ein gutes Stück zurückgelassen hatte und sich in Richtung Küste aufmachte die Schiffe zu beladen und nach Hause zu fahren. Die Fahrt verlief ruhig, nicht mal ein Sturm machte ihnen zu schaffen. Nur ein Einziger, nämlich der Heerführer, machte sich Gedanken wie der Pharao regieren würde. Er lies seinen Kommandanten zu sich unter Deck rufen: „ Ich habe mir über alle möglichen Reaktionen unseres geliebten Pharaos Gedanken gemacht, jedoch habe ich keine Ahnung wie er tatsächlich Reagieren wird und was er mit Euch machen wird, geschweigeden mit dem Kind.“ Der Kommandant, der davon ausging das, dass ganze harmloser sei als sein Heerführer dachte, antwortete: „ Ich dachte mir, wenn ich dem Pharao das ganze erkläre, wie ich es Euch erklärt habe, dann wird er mir, dem Kind und unserem Heer Gnade walten lassen.“ Der Heerführer erwiderte darauf nichts und wies den Kommandanten an zu gehen.
Der Hafen Alexandrias war schon zu sehen, als er das Kind an deckt holte, es auf den Arm nahm und ihm zuflüsterte: „ Das ist Deine neue Heimat und Du wirst Dich bestimmt wohlfühlen.“
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Re:Ein neues Leben...      21.06.2010 00:16:17 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Als die Schiffskolonne den Hafen erreichte warteten die Frauen und Kinder schon auf ihre Männer und Väter und auf das, was sie von dem Kriegszug mitbrachten. Die Soldaten luden ihre Fracht aus den Schiffen um sie direkt ins Zentrum Alexandrias in den Palast zu bringen. Nur der Kommandant, das Kind und Heerführer blieben zurück um das weitere Verfahren mit dem Mädchen zu besprechen.
„ Kommandant, Ihr hattet mir Vorgeschlagen, das ihr Euch um das Kind mit Eurer Frau kümmern wollt, was ich für eine gute Idee halte, jedoch nur bis wir eine Anhörung bei unserem Pharao haben.“
Daraufhin antwortete dieser leicht nachdenklich: „ Damit können wir leben und ich werde gleich Morgen einen Boten zum Pharao schicken und ihn um eine Audienz bitten.“
Die beiden Männer verabschiedeten sich mit der Vereinbarung sich sobald es Neuigkeiten gäbe zu treffen um den Besuch bei ihrem Herrscher und die Argumentation zu besprechen.
Der Kommandant nahm das Mädchen an der Hand und ging in Richtung Stadt wo seine Frau schon im gemeinsamen Haus auf ihn wartete. Als die Haustür aufging wartete sie schon am Eingang und ihr erster Blick viel auf das kleine Mädchen, das irgendwie verloren wirkte. Sie begrüßte ihren Mann, ließ das Kind von einer Dienerin in den Nebenraum bringen und setzte sich mit ihm an den Tisch den sie schon mit Wein, Brot, Speck und Käse decken hatte lassen um sich die Erlebnisse der Reise erzählen zu lassen. Nachdem ihr Mann von dem Kriegszug berichtet hatte fragte sie ihn, was er mit dem Kind im Sinn habe. Als er seiner Frau alles ausführlich erzählt und erklärt hatte richtete sie ihr Wort an ihren Mann: „ Mein lieber Mann ich bin gerührt von deiner Idee das Kind zu uns zu nehmen, das wir es gemeinsam großziehen können, jedoch befürchte ich das unser Pharao das letzte Wort haben wird. Ich werde das Kind nun baden und es ins Bett bringen, was es nach der langen Reise nötig hat.“ Dann fügte sie noch lächelnd hinzu: „ Dir würde ein Bad auch nicht schaden.“
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Re:Ein neues Leben...      24.06.2010 00:17:59 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Es waren gut zwei Monate vergangen und es ging auf die Zeit der Schemu (Hitze Zeit) zu als ein Bote des Pharaos bei dem Kommandanten und seiner Frau eintraf um ihnen mitzuteilen, wann sie die Audienz stattfinden würde.
In der Zwischenzeit war aber einiges geschehen, alle sowohl die Frau des Kommandanten als auch die Bediensteten hatten sich an das kleine Mädchen gewöhnt und ihr das Leben im neuen Land so angenehm wie möglich zu machen. Sie lernte ein paar Schriftzeichen und stückweise die Sprache. Man nahm sie auch mit zu einem Fest zu ehren des Gottes Re um ihr die Götter ein wenig näher zu bringen. Aber nun da die Zeit gekommen war, sie dem Herrscher Ägyptens vorzustellen, bedauerte die Frau das sie der kleinen nicht mehr beigebracht hatte um ihr die Chance angenommen zu werden zu vergrößern.
Als der Bote gegangen war schickte der Kommandant eine Boten zu seinem Heerführer mit der Mitteilung, er möge bitte am selben Abend vorbei kommen, um alles für den nächsten Tag zu bereden. Es war schon spät am Abend als der Heerführer eintraf, im Haus war es still nur die beiden Männer unterhielten sich in der Küche und er Kommandant richtete das Wort zuerst an seinen Vorgesetzten: „ Danke, das Ihr gekommen seid, ich habe Euch gebeten hier her zu kommen um Euch mitzuteilen das ich die ganze Sache auch mich nehmen werde und Euch in Schutz nehme, denn Ihr habt davon nichts gewusst. Ich bin auf alles gefasst, nur lasse ich nicht zu das dem Mädchen etwas geschieht.“ Er atmete schwer, denn er machte sich große Sorgen und warte die Reaktion seines Chefs ab, der bis jetzt gefasst wirkte aber in seinem Inneren brodelte es: „ Ihr denkt wohl, ich lasse meine Leute ins offene Messer rennen und entziehe mich der Verantwortung auch dafür gerade zu stehen, für das was einer meiner Soldaten getan hat?! Ich bin genauso mit Verantwortlich das das Kind nun bei uns im Lande ist, wie Ihr.
Die beiden Männer vereinbarten, kurz bevor die Sonne am nächsten Tag am höchsten stand, sich vor den Toren des Palastes zu treffen um gemeinsam mit dem Kind hinein zu gehen.
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Re:Ein neues Leben...      27.06.2010 01:12:53 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Es war früh am Morgen des neuen Tages, gerade hatten die ersten Sonnenstrahlen sich blicken lassen, als die Frau des Kommandanten, das kleine Mädchen weckte um es für den Tag und die bevorstehende Audienz fertig zu machen. Der Kommandant selbst war schon vor Sonnenaufgang wach gewesen, weil er sich Gedanken machte und konnte sowieso nicht richtig schlafen. Nun war es soweit das der Mann und das Kind zum Palast aufbrachen und dessen Frau zurückließen. Der Weg zum Palast war zwar nicht weit aber beiden machte die gedrückte Stimmung zwischen ihnen, was auf sie zukommen würde zu schaffen, jedoch hatte die Aufmerksamkeit der kleinen, ein Junge etwas älter als sie der vor einem Söldner-Haus mit seinen Geschwister spielte, den sie in späteren Jahren wieder sehen würde.
So wie mit dem Heerführer besprochen waren sie kurz vor Mittag vor den Toren des Palastes und beschritten den schweren Gang zu dritt zum Eingang, und wurden von einem Diener des Pharaos empfangen und in den Haupttrakt des Palastes geführt wo der Pharao auf seinem Thron saß mit einem älteren Jungen auf dem Schoß der sein Sohn und der Trohnfolger zu sein schien. Der Heerführer verbeugte sich und richtete das Wort an seinen Pharao: „ Mein Gebieter, ich bringe Euch das Mädchen von dem ich Euch schon in meinem Bericht über den Zug nach Syrien erzählt habe, und bitte Euch nun über uns drei zu richten.“
Der Pharao, der sich das ganze noch mal durch den Kopf gehen ließ und den Heerführer und den Kommandanten lange auf eine Antwort warten ließ richtete nun das Wort an den Kommandanten: „ Ich bewundere Euren Mut, das Kind in unsere Gepflogenheiten einweisen zu wollen, jedoch würde ich zuerst gerne wissen, bevor ich ein Urteil verkünde, wie das Kind gerufen wird.“ Die beiden Männer, die vor dem Pharao standen, schauten sich gegenseitig Hilfe suchend an, da auch keiner von beiden den Namen des Mädchens Yaa’saaman aussprechen konnte und sie nicht wussten, wie man dies dem Pharao beibringen sollte, das das Kind seit es in Ägypten war mit keinem Namen gerufen wurde. Da der Pharao nicht länger auf die Antwort von einem der beiden Männer warten wollte, winkte er das Mädchen zu sich und richtete das Wort direkt an sie: „ Komm zu mir mein Kind und sage mir wie man dich ruft.“ Da die Kleine, die nur ein paar Brocken ägyptisch verstand und nicht recht wusste was der Pharao wollte, blickte ihn irritiert und etwas ängstlich an. Erst als der Pharao auf sie zeigte begriff sie, das er wissen wollte wie ihr Name war, dann zeigte sie auf sich und nannte ihren Namen: „Yaa’saaman.“ Der Pharao, der zwar ein gebildeter Mann war, verstand jedoch ihre Aussprache nicht und schob diese Frage erst einmal beiseite, da er nun ein Urteil über den Heerführer, den Kommandanten und was aus dem Mädchen werden sollte gefällt hatte.
Er sprach zu den beiden Männern: „ Ihr Heerführer werdet zum Kommandanten degradiert und Ihr Kommandant werdet zum einfachen Soldaten gemacht, denn es war nicht in meinem Sinn ein Kind seiner Familie zu entreißen, egal wie wir zu dem fremden Land stehen und was das Kind angeht, so lasse ich es heute noch auf die Tempelinsel Philae bringen, wo es eine gute Ausbildung in allen belangen Ägyptens erhalten wird. Sie wird dort in den größten Tempel gebracht der, der Göttin Isis geweiht ist und dort wird sich auch zeigen welchen Namen sie erhalten wird und ob sie der Göttin würdig ist.“ Der Heerführer und sein Kommandant die beide nun zu einem Rang niedriger degradiert wurden, überliesen das Mädchen der Obhut der Königlichen Amme, verneigten sich vor dem Pharao und verliesen schweren Herzens den Palast. In wenigen Stunden sollte ein neues Kapitel im Leben des kleinen Mädchens beginnen…
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Das neue Leben beginnt...      29.06.2010 23:09:11 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Es war bereits Nachmittag als man das Mädchen und die ihr zugewiesene Amme in Richtung Hafen brachte, wo es auf das Schiff das zur Insel Philae fuhr, sollte. Das Meer wiegte das Schiff sanft hin und her auf der Fahrt zur heiligen Insel aber das Kind spürte, dass noch etwas geschehen würde. Die Sonne begann schon zu versinken und man merkte das auf dem Schiff die Stimmung sank, da nach dem Glauben der Ägypter jeden Abend die Sonne von der Göttin Nut gefressen wird, jedoch morgens von Re wieder erweckt wird. Alle waren von diesem Schauspiel und dem Abendrot der Sonne so fasziniert, das keiner merkte, dass der Steuermann langsam einschlief. Wenige Stunden vor der Insel geschah das Unglück, das Schiff stieß auf einem im Nil gewaltigen Fels, da der Steuermann nun ganz eingeschlafen war. Durch den Gewaltigen krach wachte das ganze Schiff auf und das Mädchen klammerte sich an seine Amme um ein wenig halt bei dem wankenden Schiff zu bekommen, jedoch ohne Erfolg, den schon in wenigen Minuten begann das Schiff zu sinken und nicht einmal der Kapitän konnte die Menschen darauf zur Disziplin rufen, denn jeder Kämpfte um sein Leben… Als das Schiff fast versunken war, begann das Kind sich schwimmend davon weg zu bewegen. Kurz vor Morgengrauen wurde sie von einem Priester der Insel Philae, der gerade auf Fischfang war, an einem kleinen Felsen kauernd aufgelesen und zur Insel mitgenommen.
Später am Morgen wachte die Kleine in einem spärlich eingerichteten Raum auf und über ihr erblickte sie die ihr anvertraute Amme, die von einem andern Priester gerettet wurde, die sie beruhigte und ihr zu verstehen gab sie solle sich ausruhen und das sie der Göttin Isis ihr Leben zu verdanken habe. Ein Priester betrat den Raum und brachte den beiden etwas zu Essen und zu Trinken und gab den beiden zu verstehen, das am nächsten Tag eine Feier zu ehren der Göttin stattfinden sollte und die Kleine ihren neuen Namen bekommen würde, aufgrund der Rettung eines Lebens der Göttin Isis.
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Re:Das neue Leben beginnt...      04.07.2010 22:20:33 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Früh am Morgen wurden die Amme und das Kind geweckt, damit sie das Kind für die Zeremonie fertig machen konnte, das, dass Mädchen angemessen in die Reihen der Priester aufgenommen werden konnte und um ihren neuen Namen zu bekommen. Nach gut einer Stunde kam ein Priester um die beiden abzuholen und sie wurden in den großen Innenhof des Tempels gebracht, das Kind trug ein rotes Leinenkleid gefärbt mit der Krapppflanze. Alle Priester, die Hohepriesterin mit eingeschlossen trugen ein Leopartenfell über ihrer Kleidung. In der Mitte des Innenhofes, des Tempel der Isis, stand eine große Statue der Göttin Isis wo davor ein weißer Stier geopfert werden sollte.
Rechts und Links des Innenhofes saßen ein paar Priester mit Trommeln die rhythmisch im Takt schlugen um dem Ganzen die entsprechende Atmosphäre zu verleihen. Die Hohepriesterin erhob ihre Stimme: „ Ich freue mich euch mitteilen zu können das unser aller Mutter und Schutzgöttin Isis ein kleines Mädchen in unsere Reihen gebracht hat, damit wir sie alles lehren was sie über unser Volk und die Arbeit eines Priesters wissen muss. Unser großer Pharao hatte mir angekündigt er würde uns ein Kind senden und eben dieses Kind wurde von unserer Göttin Isis gerettet. Zu ehren der Göttin werden wir nach der Namensvergabe, einen prächtigen weißen Stier Opfern.“ Nachdem sie die rede beendet hatte, winkte sie das Kind zu sich um ihr Wort direkt an sie zu wenden: „ Nun Kind, da du von der großen Göttin Isis gerettet worden bist , erachte ich es für richtig dir den Namen Isisnofret (geliebt von Isis) zu geben und ab dem heutigen Tag soll dich jeder so nennen.“ Das Mädchen verbeugte sich ehrfürchtig und nahm neben der Hohepriesterin platz wie sie ihr es mit einer Handbewegung angewiesen hatte. Nun wurden die Trommeln heftiger, da die Hohepriesterin nun aufstand um zu dem Tier zu gehen um es der Göttin aus Dankbarkeit zu Opfern und danach einen Priester auszuwählen der dem Kind in den 10 Jahren der Lehre beistehen sollte…. Am nächsten Morgen schon sollte ihre Lehre beginnen und sie sollte die ersten Anweisungen erhalten.
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Isisnofret

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Das Leben im Tempel      18.07.2010 02:28:35 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Ganz früh am Morgen wurde Isisnofret wie sie nun genannt wurde, von einem Priester der in ein weißes Leinengewand gekleidet und kalhlrasiert war geweckt um zur der Hohepriesterin gebracht, die bei ihr die rituelle Reinigung vor antritt der Ausbildung vornehmen wollte. Sie wurde von dem Priester durch den im freien liegenden Säulenhof in ein Nebengebäude geführt wo die Hohepriesterin schon auf sie wartete und von weiteren Priestern umgeben war, die Frau die da auf einem aus Stein bestehenden ähnlichen Thron saß, war in ein Langes ockergelbes Gewand mit Meeresperlen verziertes Gewand gekleidet und war ebenfalls Kahl bis auf die Augenbrauen. Sie strahle eine derartige Ruhe und Gelassenheit aus und leuchtete regelrecht von innen, wie es das Mädchen noch nie erlebt und gesehen hatte. Nun, da das erste staunen vorüber war konnte sich das Kind auf den Raum in dem sie sich befand konzentrieren und konnte jede Einzelheit in sich aufnehmen, die Wände waren mit einem hellblauen glänzenden Stoff bedeckt, an der Decke hing ein aus einem harten Material eine Art Leuchter aus dem das komplette Licht das im Raum war zu kommen schien und daneben hingen rechts und links an der Decke je fünf aus Silber an Ketten aufgehängte Schalen aus denen Weihrauch dampfte, jedoch gab es hinter dem steinernen Thron eine etwa vier Handbreite Öffnung aus der Tageslicht hereinkam und der ganzen Atmosphäre noch einen weiteren Touch verlieh.
Die Hohepriesterin stimmte zunächst eine Preisung zu ehren der Isis an und es wurde schlagartig totenstill im Raum: „ Gelobt sei Isis unser aller Mutter, die uns beschützt und leitet (Priester: „ Gelobt sei Isis!“). Sie beschützt uns egal wo wir sind und hat immer ein offenes Ohr für unsere Nöte und Sorgen.“ ( Priester: „ Gelobt sei Isis!“)
Nach diesem ersten zeremoniellen Ritus winke die Frau die Isisnofret so sehr beeindruckt hatte zu sich und richtete ihr Wort an sie: „ Hab keine Angst, mein Kind… Wir sind alle Kinder der Götter und gehören zum ewigen Kreislauf des Lebens.“ Die Hohepriesterin hob eine kleine Schale auf die neben ihr auf dem Boden stand in der sich eine Paste aus Myrre und Honig befand und zeichnete dem Mädchen das Zeichen der Isis damit auf die Stirn, dann umhüllte sie ein Priester mit Weihrauch worauf sie in den Nebenraum geführt wurde und nach einer Weile zurück in den Hauptraum gebracht wurde. Nun war sie gereinigt von allen äußerlichen Lasten des menschlichen Daseins, nach Ansicht der Priester. Die Hohepriesterin stand auf und ging auf das Kind zu, nahm es in den Arm und sprach: „ Nun, da du ein Mitglied unserer gemeinde bist, wirst du alles gelehrt was dir Glück, Mut und Selbstvertrauen gibt. Ich werde dich persönlich unterrichten da du etwas ganz besonderes zu sein scheinst… .“ Isisnofret fand zum ersten Mal seit sie hier war die Sprache: „ Ich danke euch Herrin und euren Priestern das ihr euch mir angenommen habt und ich werde euch nicht enttäuschen.“ Mit einem Nicken der Hohepriesterin, wurde Isisnofret in ihre neue Unterkunft neben dem Schlafgemach ihrer Lehrerin und Oberhaupt des Ordens gebracht um auf ihre ersten Anweisungen zu warten…
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Letzte Änderung: 2010/07/18 17:26 von . Grund: Tippfehler im Titel
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Isisnofret

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Das Leben im Tempel- die erste Aufgabe      29.07.2010 19:31:34 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Wenige Stunden später klopfte es an der Tür von der kleinen Isisnofret, sie ging zur Tür um sie zu öffnen und hatte mit jedem außer ihrer Lehrerin gerechnet die ohne ein Wort zu sagen mit einem kleinen Tongefäß eintrat. Isisnofret verbeugte sich und wartete bis die Hohepriesterin das Wort an sie richtete: „ Nun mein Kind, ich habe dich heute noch aufgesucht weil ich für dich deine erste Lektion habe: Ich will sie dir gerne erklären…
In diesem Tongefäß befindet sich ein Vogelei. Ich möchte, dass du es herausholst ohne das, dass Ei zu schaden kommt. Ich gebe dir dafür Zeit bis die Sonne untergeht.“
Verdutzt sah das Mädchen ihre Lehrerin an, ohne ein Wort zu sagen, jedoch ohne zu Wissen wie sie es anstellen sollte. Das letzte was sie zu Isisnofret sagte bevor die den Raum verließ war: „Ich habe keinerlei Zweifel das du diese Aufgabe gut meistern wirst.“
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Isisnofret

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Re:Das Leben im Tempel- die erste Aufgabe      30.07.2010 21:46:01 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Isisnofret hatte das Tongefäß noch immer in der Hand und überlegte sich wie sie die Aufgabe in weniger als zwei Stunden lösen könnte ohne das, dass Ei kaputt ginge.
Die einzigste Lösung die ihr einfiel, war ihre noch kleine Hand in den Hals des Tongefäßes zu schieben das Vogelei zu ertasten, es zu greifen und vorsichtig in ihre Faust zu schließen. Als sie soweit war ihre nächste Überlegung auszuführen wie sie nun ihre Faust aus dem Gefäß bekommen könne und ihr blieb keine andere Wahl als das Tongefäß an der Wand zu zerstören. Es gab einen kurzen lauten Knall und ihre Faust samt dem Vogelei im Inneren waren frei, vorsichtig legte sie das Ei auf ihr Bett und wartete bis die Hohepriesterin wieder kam.
Kurz nach Sonnenuntergang trat die Hohepriesterin in den Raum musterte erst das auf dem Bett liegende Ei dann Isisnofret, dann begann sie zu sprechen: „ Ich habe gewusst das du diese Aufgabe gut meistern wirst. Morgen wird dir ein Priester die Anlage zeigen. Nun wünsche ich dir eine erholsame Nacht.“
Dann richtete Isisnofret das Wort an sie: „ Ich danke euch für euer Vertrauen und ich werde weiterhin mein bestes geben. Euch wünsche ich euch auch eine gute Nacht.“
Ihre Lehrerin nahm das Ei und verließ den Raum.
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