Vor der calabrischen Küste liegend bekam der Praetor Maximus einen Brief. Einen seltsamen Brief, wie er fand. Der junge Centurio Viridis Leo hatte anscheinend bereits Kontakt mit dem Briefeschreiber gehabt, sodass Caius Flavius diesen befragen ließ, bevor er den seltsamen Brief beantwortete.
Die kurze Antwort gen Osten erfolgte also etwas später als normal und lautete:
QUOTE:
Ave Jehuda Makkabi, Khagan.
Der römische Centurio Viridis Leo mag euch aus der Position der römischen Stärke und Überlegenheit dazu aufgefordert haben, Rom zu dienen. Er hatte, wenn das so gewesen ist, wohl Gründe dafür. Würdet Ihr nicht so weit im Osten leben, würdet ihr vermutlich auch schon unter römischen Gesetzen und in römischer Zivilisation leben.
So bleibt mir nur euch zu sagen, dass der Römer Viridis Leo euch auch beleidigen, versklaven oder töten hätte können, es würde mich nicht mehr interessieren. Ihr seid kein Bürger Roms und wir sind euch keine Rechenschaft oder gar Rechtsprechung schuldig. Viridis Leo genießt in seinem Tun das Vertrauen des Tiberius Magnus und meines.
Belästigt uns deshalb bitte nicht mehr mit derartigen Nichtigkeiten.
Caius Flavius, Praetor Maximus
Senator Quintus Flavius Audacius