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Alarich kam von den Spielen zurück in sein Dorf. Ein geschäftiges Treiben hatte dort eingesetzt. Die Feuer der Schmieden glühten, so daß das Dorf in einen roten Schein gehüllt war. Als er das Langhaus betrat waren die Krieger mit dem Schmieden der Kriegspläne beschäftigt. Kaum hatte er seine Frau und seine Gefährten begrüst, trat ein Bauer an ihn heran und flüsterte ihm eine Nachricht zu.
"Hoher Kindis, an unseren Grenzen steht die Garde der Aorsen."
Erstaunt schaute er den Mann an. "Weist Du was sie dort machen?" der Bauer verneinte die Frage mit einer Geste seines Kopfes. An einen seiner Krieger gewandt fuhr er fort: "Die Aorsen stehen an den Grenzen Livlands. Ich beauftrage Dich in das Lager des Heeres der Aorsen zu reiten und deren Absichten zu erkunden."
Der Krieger nahm seine Waffen und verlies das Langhaus. Er schwang sich auf sein Pferd und ritt aus dem Dorf hinaus. Nach seinem Ritt, durch die Felder, die Sümpfe und Wälder des Guttonenlandes, erblickte er das wohl mächtige Heerlager in Samogilien. War auch rings um babarische Kultur, so konnte er doch hier die Klänge der Schmiedehämmer und das Schnauben zahlreicher Pferde erkennen. Ein wohl gesichertes Lager, mit vielen Feuern. Wo mag wohl der Heerführer sein? Ungeachtet der Angst, die ihn beschlich, ritt er zu den Wachen am Weg zum Lager und sprach sie an:
"Seid gegrüßt, ich bin ein Bote des Kindis Alarich mit einer Nachricht und den Grüssen der Guttonen."
Alarich, von den Goten
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