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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 18:51:23 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Ich folgte Yaiza aus dem Wasser.
"Ähm... ich nehme an, die trägst mich zurück zum Lager? Bis ich dort bin, bin ich sonst festgefroren.
Stell mich dann einfach am Feuer ab."
Langsam zog ich Yaiza an mich.
"Ich habe eine bessere Idee."
Wieder hob ich die zierliche Frau auf meine Arme und trug sie zu Schwarzer Fee.
Vorsichtig setzte ich sie ab als wir mein Pferd nach wenigen Minuten erreicht hatten.
"Zieh deine nassen Sachen aus!"
Ich löste eine Decke vom Rücken der Stute und drehte mich wieder zu der Frau meines Herzens.
Zögernd blickte sie mich an und ich musste lachen.
"Oder ist es dir lieber wenn ich es tue?"
Zärtlich streichelte ich über ihr nasses Haar.
"Du musst aus den nassen Sachen raus, bevor du erfrierst."
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 19:02:28 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Da hatte er zweifellos recht.
Dennoch zögerte ich etwas und sah in seine Augen.
Darin lag so viel....viel.....es wurde Zeit, dass ich mich auszog.
Ich drehte ihm den Rücken zu und zerrte mir die nassen Sachen vom Leib.
Dann streckte ich die Hand nach hinten und griff nach der Decke.
Wollte nach der Decke greifen.
Doch Hinnak machte sich einen Spaß daraus, sie wegzuziehen, so dass ich mich zu ihm umdrehen musste.
"Gib mir bitte die Decke" bat ich, streckte die Hand danach aus und versuchte, nicht allzu sehr mit den Zähnen zu klappern.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 19:30:49 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Schmunzelnd beobachtete ich wie sie sich umdrehte und aus ihrer Kleidung kämpfte.
Als sie dann ihre Hand nach hinten reckte um die Decke zu greifen konnte ich nicht widerstehen und zog sie aus ihrer Reichweite.
Sie drehte sich um, mein Blick glitt über ihren makellosen, durchtrainierten Körper und ich musste mich zusammenreißen das mir der Unterkiefer nicht auf die Brust klappte.
Sicher war mir aufgefallen das sich die Asen viel Mühe gegeben hatten als sie ihren Körper schufen, aber dieser Anblick übertraf meine Erwartungen.
"Gib mir bitte die Decke."
Ich breitete die Decke aus, ging noch einen Schritt auf sie zu und legte sie um ihre Schultern.
Ihre Rückseite war nun bedeckt, noch immer hielt ich die Decke am oberen Ende und zog Yaiza mittels der Decke an mich heran.
Es waren nur noch wenige Zentimeter die unsere Körper trennten.
Ihren Körper zu spüren, dafür hätte ich mein Leben gegeben, ihre sinnlichen Lippen zu küssen und ihre samtene Haut zu berühren, ihre ….........
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Letzte Änderung: 2010/07/21 19:33 von Hinnak der Wolf.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 19:39:10 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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"HINNAK! ES IST KALT!" sagte ich so laut, wie es nötig war, um die Starre aus seinem Blick zu lösen.
Oh, sicher, ich konnte beinahe hören, was er dachte, aber ich fand es zu kalt für jedwede Verzögerung.
Dennoch fühlte ich mich angesichts seines Blicks geschmeichelt - und ein bisschen peinlich berührt.
Sachte gab ich ihm einen Klaps auf die Wange und sagte dann ruhig "lass uns so schnell wie möglich ins Lager zurückgehen, sonst frieren wir hier beide fest. Und auf dem Weg überlegst DU, wie du das erklärst.
Hast du dir mal überlegt, wo ich mich trocknen soll?
Ich habe nicht wie du ein Einzelzelt!"
Ich nahm die Decke aus seinen Händen und bedeckte mich vollständig damit.
Dann sah ich ihn wieder an. Offenbar war ihm etwas wärmer geworden.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 20:29:28 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Das sie eine kräftige Stimme hatte wusste ich, aber einen Hang die schönsten Träume zu zerstören?
Ihre sanfte Ohrfeige und ihre Worte brachten mich zum Nachdenken.
Ein bisschen fühlte ich mich wie ein kleiner Junge den man mit beiden Händen in der Keksdose erwischt hatte.
Erklären? Warum sollte ich etwas erklären?
Um ihren Ruf zu schützen und das Gerede in Zaum zu halten du Depp!
Meldete sich eine Stimme in meinem Inneren.
Jetzt viel es mir wieder ein, wir waren ja immer noch kein Paar, somit war der Gedanke das sie sich in meinem Zelt aufwärmen konnte auch schon vom Tisch.
Dann blieb nur Medje.
Schnell zog ich mich an und hob Yaiza auf Schwarze Fee.
Ich führte die frierende Kriegerin in das Lager vorbei an verwunderten Blicken.
Rawert kam auf uns zu
"Was ist passiert?"
"Ach ich war schwimmen und bekam einen Krampf, Yaiza ist in den See gesprungen und hat mich rausgeholt.
Ihr geht es soweit gut, ein heißer Tee und ein Feuer zum Aufwärmen und es geht ihr wieder gut."
"Wo bringst du sie hin?"
"Zu Medje, dein Krankenzelt scheint mir nicht der geeignete Ort."
Der Alte nickte und ging zurück an das Lagerfeuer.
So das war geschafft, die Geschichte ging nun ihre Runde, Rawert würde dafür sorgen das Jeder der es hören wollte oder auch nicht erfuhr das Yaiza mich vor dem Ertrinken bewahrt hat.
Wir erreichten das Zelt meiner Schwester, ich rief sie heraus während ich Yaiza vom Pferd hob und dann erzählte ich ihr das gleiche Märchen nur etwas ausführlicher.
Als ich geendet hatte wandt sich Medje an Yaiza
"Oh meine tapfere Yaiza nun aber schnell ins Warme mit dir"
Medje schob die vermeindliche Heldin ins Innere des Zeltes und beide Frauen verschwanden.
Das Pferd am Hals streichelnd flüstere ich:
"Na meine Kleine wie haben wir das wieder gemacht?
War doch gar nicht so schwer"
Da hörte ich Schritte hinter mir ich drehte mich um und .........
"Aaau! Bist du wahnsinnig?"
Medje hatte meine Bartzöpfe gepackt und zog mich zu sich hinab
"Nein nicht wahnsinnig, aber stink wütend!
Dich vor dem ertrinken gerettet?
Für wie blöde hältst du mich?
Du müsstest Hinnak der Seelöwe heißen und jetzt willst du mir erzählen das dich die zierliche Yaiza vor dem Ertrinken bewahrt hat?
Ich hoffe das wenigstens Yaiza ehrlich zu mir ist und jetzt verschwinde!"
Endlich ließ sie meinen Bart los!
Medje wandt sich um, ich hatte bemerkt das sie Tränen in den Augen hatte, aber ich kannte sie gut genug um zu wissen das ich ihr jetzt besser aus dem Weg ging.
So blickte ich ihr nur nach wie sie in ihr Zelt zurückkehrte.
Beschloss aber noch etwas drausen zu warten, falls Yaiza Hilfe brauchen würde.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 20:52:10 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Ich wäre beinahe vom Pferd gefallen, als ich die Geschichte hörte, die Hinnak seinem Freund erzählte.
Den Hang von Männern, irgendwelche Geschichen der Wahrheit vorzuziehen, hatte ich schon öfters beobachtet - gut finden konnte ich ihn noch nie.
"Hinnak" flüsterte ich und beugte mich leicht zu ihm "hältst du das für eine gute Idee, was du da tust? Ich nicht!" doch er reagierte nicht mehr, da Medje schon auf seinen Ruf hin aus dem Zelt kam.
Ihr fragender Blick, der zwischen uns beiden hin und her ging verhieß nichts Gutes und als er auch ihr seine Geschichte auftischte, dachte ich nur "Oh nein..."
"Oh meine tapfere Yaiza nun aber schnell ins Warme mit dir" sagte sie und schob mich ins Zelt.
Ihre Stimme triefte vor Sarkasmus und ich warf HInnak noch einen "Ich-hab-dich-gewarnt"-Blick über meine Schulter zu.
Medje schob mich vor ein kleines Feuer und sagte leise "wärme dich auf, Yaiza. Ich hab noch etwas zu erledigen."
Ehe ich reagieren konnte, stürmte sie hinaus und ich konnte schon Hinnaks Protest und ihre leise, warnende Stimme hören. Ich schlich zum Zelteingang und sah hinaus. Nein, das sah nicht gut aus. Dennoch konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das geschah ihm recht, dass sie ihm nicht glaubte! Schnell ging ich zum Feuer und setzte mich.
Als sie herein kam war mir schon ein bisschen wärmer.
Ich spürte ihre Rage und sie kam ohne Umschweife auf den Punkt.
"Was lief da zwischen euch?!" herrschte sie mich wohl etwas heftiger als geplant an.
Ich sah den Zorn und die Enttäuschung in ihrem Gesicht und sagte erstmal nichts.
Schließlich stand sie auf, öffnete eine Truhe und gab mir noch eine Decke.
"Du kannst heute Nacht hier bleiben, bis deine Haare getrocknet sind." Diesmal war ihre Stimme deutlich aufgeräumter.
"Dankesehr Medje."
"Sagst du mir jetzt, was passiert ist?"
"Es ist nichts passiert. Wir haben uns wirklich zufällig getroffen. Ich denke, deinem Bruder hat nicht gefallen, dass er alleine nackt vor mir stand, so dachte er, es wäre gerechter, wenn ich auch nass wäre."
Sie sah mich eine Weile prüfend an und nickte dann.
"Und abgesehen davon...?"
Tja, und nun?
Alles leugnen und dann irgendwann als Lügner dastehen?
Wobei, was denn leugnen, es war ja wirklich nichts gewesen bisher.
Und es war auch nicht an mir, ihr zu sagen, was ihr Bruder empfand.
Beziehungsweise, was er sagte, dass er empfinden würde.
Ich lehnte mich etwas vor und hielt meine Hände übers Feuer.
"Abgesehen davon ist auch nichts zwischen uns geschehen." antwortete ich, fügte aber dazu "dennoch solltest du deinem Bruder die Möglichkeit geben, das nochmals klar zu stellen."
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 21:43:19 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Hmmm ich stand nun schon eine ganze Weile vor dem Zelt und nichts deutete darauf hin das Medje vor hatte Yaiza zu den Asen zu befördern.
Es war nicht klug gewesen Medje zu belügen.
Es gab keinen Meschen der mich besser kannte.
Zwar lagen sechs Winter zwischen uns aber unsere Seelen waren schon immer miteinander verbunden.
Ich beschloss in mein Zelt zu gehen und zu schlafen.
Am nächsten Morgen würde ich mit Medje reden.
Gerade war ich im Begriff nach einer traumlosen Nacht das Zelt zuverlassen als Medje hereinkam.
"Warum belügst du mich Hinnak? Das hast du noch nie getan!"
"Medje, verzeih mir. Ich wollte ....."
"Was du wolltest ist mir klar und was den Rest des Heeres anbelangt ist es mir auch egal, aber mir musst du keine Lügen erzählen.
Ich bin deine Schwester, ich halte zu dir, immer!
Und jetzt sei ehrlich was war zwischen dir und Yaiza wirklich?"
Ich nahm Medje in den Arm und erzählte ihr was an dem gestrigen Abend wirklich geschehen ist.
Als ich geendet hatte blickte sie mich an
"Du liebst sie oder?"
"Ich... ähmm! Ja! Medje ich liebe sie! Ich würde alles dafür geben, wenn sie meine Gefühle teilte."
"Und Ranje?"
"Auch Ranje liebe ich noch immer. Sie wird immer ein Teil von mir sein.
Doch sie ist Tod! Und ich bin zu jung um den Rest meines Lebens allein zu sein.
Glaube mir Yaiza ist eine ganz besondere Frau und ......"
"Und du solltest es ihr klar machen und nicht mir.
Yaiza ist meine Freundin und auch als deine Frau wird sie meine Freundin bleiben.
So und jetzt geh, wenn du Glück hast ist sie noch in meinem Zelt."
Ich küsste Medje und lief hinaus zu Medjes Zelt.
Nur noch wenige Schritte trennten mich von meinem Ziel, da öffnete sie das Zelt und trat heraus.
Schön wie eine Elfe stand sie da im Sonnenschein.
Ihr rotblondes Haar glänzte im Sonnenlicht.
Die Welt um mich her vergessend tat ich was ich tun musste.
Ich ging auf Yaiza zu umarmte sie fest und küsste sie auf ihren sinnlichen Mund.
"Yaiza ich liebe dich und ich möchte das du meine Frau wirst"
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 21.07.2010 21:53:48 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Es war dann doch noch ein netter Abend geworden.
Medje und ich hatten ein bisschen über Männer gelästert und die halbe Nacht gekichert.
Sofort nach dem Aufwachen war sie allerdings wieder ernst und erklärte mir, sie würde jetzt zu ihrem Bruder gehen und mit ihm reden.
Ich nickte. "Tu das. Und lass ihm nicht genug Zeit, Ausreden zu erfinden!"
Nachdem sie weg war band ich mir Hinnaks Decke mit einem Lederseil um den Körper und trat vors Zelt um den Tag zu begrüßen. Die Sonne blendete mich und ich schloss die Augen, als ich einen Schatten wahrnahm - und im nächsten Moment Hinnaks Lippen auf meinen spürte.
Um Himmels Willen!
Die Leute!
Mit beiden Händen versuchte ich, ihn wegzudrücken, doch ich hatte keine Chance.
Schließlich ließ er etwas atemlos von mir ab, ging einen Schritt zurück und sagte "Yaiza ich liebe dich und ich möchte das du meine Frau wirst".
Ja, das hatten wir ja schon mal.
"Gib mir...etwas Zeit" antwortete ich leise und sah hilflos zu Medje, die schräg hinter ihm stand und die Arme veschränkt hatte.
Ich wusste zwar nicht, was ich mit der Zeit anfangen wollte, aber wenn er sich nichts neues einfallen ließ, dann sah ich mich auch nicht veranlasst, meine Meinung zu ändern.
Noch nicht.
Mit viel Mühe verkniff ich mir das Grinsen, das sich in mir ausbreitete.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 22.07.2010 14:49:18 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Da Hinnak mich anglotzte als wäre er gerade aus allen Wolken gefallen bemerkte ich, wie das Grinsen sich auf meinem Gesicht ausbreitete.
"Wie kannst du es wagen mich derart bloßzustellen?" zischte ich ihm zu und ging dann an ihm vorbei.
Keinen Moment zu früh!
Medje sag mich fragend und leicht amüsiert an, als sie sah, wie ich beinahe augenblicklich begann, lautlos zu lachen und ihr zuzwinkerte.
Unentschlossen sah sie zu Hinnak, dann wieder zu mir - mittlerweile lief ich an ihr vorbei - dann wieder zu Hinnak, dann lief sie mir nach.
"Yaiza...was war das denn?"
"Och..." antwortete ich "Das war ein bisschen plump."
"Ja, aber...liebst du ihn denn nicht?"
Ich räusperte mich, verzog die Lippen etwas und zog Medje außerhalb von Hinnaks Sichtfeld.
"Medje" begann ich leise "Dein Bruder ist ein....ein....ein Mann."
Toller Kerl oder toller Mann fand ich irgendwie unpassend.
"Ja...und?"
"Seit ich ihn kenne ist oder vielmehr war er Ranjes Mann. Unsere Freundschaft war immer darauf aufgebaut, dass er vergeben ist. Nun kommt er auf einmal an und sagt mir, dass er mich liebt?
Das kommt mir zu unerwartet und schnell.
Für mich ist er immer noch Ranjes Mann.
In meinem Herzen ist sie noch präsent und er vergeben."
"Also liebst du ihn nicht?" Ich sah Medje an, dass sie nicht wirklich verstand was ich versuchte zu erklären.
"Ich liebe ihn als Freund. Aber nicht als...Mann an meiner Seite."
"Sicher??" offenbar glaubte sie mir kein Wort. Ich konnte es ihr nicht verdenken, ich selbst hatte Probleme, das was ich da sprach, zu glauben.
"Es spielt keine Rolle, was ich fühle. Es fühlt sich für mich noch nicht richtig an."
"Also spielt es doch eine Rolle!"
Ich verzog das Gesicht und wackelte mit dem Kopf hin und her.
"Und....was wäre dann richtig? Oder wann?"
"Tja...wenn ich das wüsste, dann wäre ich weiter."
"Du bist auf jeden Fall alt genug!"
"Na danke!" nun musste ich doch herzlich lachen und nahme Medje in die Arme.
Schließlich fuhr ich fort "Medje, meine Kleine, ich werde weder Dich noch Deinen Bruder im Stich lassen, wenn ihr mich braucht. Und abgesehen davon denke ich, soll sich dein Bruder ruhig noch etwas bemühen."
Ich lies sie los und zwinkerte ihr nochmals zu.
"Und jetzt werde ich mir etwas richtiges anziehen. Und mich loben lassen für die Rettung deines Bruders. Er wird noch bereuen, diese Geschichte erzählt zu haben, wenn ich sie erstmal ausschmücke."
Wieder traf mich Medjes fragender Blick. Boshaftigkeit kannte sie bisher noch nicht von mir.
"Es war nur ein Scherz!" fügte ich schnell hinzu, lachte sie an und ging dann schnell weiter.
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Re:Mol n lütt beten sück ressen 22.07.2010 19:32:09 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Autsch!
Ja das lief ja mal alles andere als wie geplant!
Zwar lag mir viel daran das Yaiza glücklich war, aber das sie über mich lachte ging etwas zu weit.
Ich blickte kurz den beiden Frauen nach, überlegte einen Moment ob ich mir Yaiza schnappe und in Ruhe mit ihr reden sollte.
Meine Entscheidung fiel auf das Pferdegatter.
Schnell war ich auf dem Rücken meiner Rappstute und wir preschten aus dem Lager.
Was ging in dieser Frau vor?
Sie wußte um meine Liebe, sie wußte das ich sie ehrlich und aufrichtig liebte.
Zugegeben mein Antrag war eher ein Schlag mit dem Knüppel, aber mich so abzuweisen!
Ich ritt noch eine ganze Zeit ziellos umher und pflegte mein gekränktes Ego und badete in Selbstmitleid.
Endlich nach dem ich mir tausende Mal betätigt hatte das Yaiza undankbar war und ich genügend andere Frauen haben konnte die sich nicht zweimal Bitten liesen war ich soweit umzukehren und ........
mir einzugestehen, das es keine andere Frau gab die ich an meiner Seite wollte als Yaiza und das ich wirklich alles falsch gemacht hatte was Mann falsch machen konnte.
Das Lager war bereits abgebaut und das Heer setzte sich in Marsch.
Zuerst suchte ich meine Leute auf um zu sehen ob alles in Ordnung war.
Dann lenkte ich Schwarze Fee entlang der Marschierenden, bis ich Yaiza entdeckte.
Kurz neben ihr sprang ich vom Pferd und lief ein Stück neben ihr.
Wir schwiegen Beide eine Weile, dann sah ich sie kurz an und sagte:
"Verzeih mir Yaiza!
Es war dumm von mir, ich habe wie sooft in den letzten Tagen nicht nachgedacht.
Können wir noch einmal von vorn beginnen?
Das Geschehene, speziell der letzten Tage vergessen?"
Meinen Blick wieder auf den Boden gerichtet lief ich neben ihr weiter und wartete auf eine Antwort.
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